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Musik als Kraftquelle

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
Pulsatilla
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Pulsatilla » Montag, 05.06.17, 5:52

Eine Filmmusik noch, weil ich die auch so wunderschön finde.

"The heart asks pleasure first"

https://m.youtube.com/watch?v=8Wt8qgUo4kI

von Michael Nyman aus "the piana". Wunderschöner, eindrücklicher und berührender Film über eine taub stumme frau, die sich über das Klavier ausdrückt. An einigen Stellen aber brutal, könnte evtl triggern. Das piano stück aber einfach nur wunderschön und kraftvoll. Berührt mich immer zu Tränen und mein Herz wird ganz voll und weit. Hier in der super langen version, weil ich es stundenlang hören könnte.


Danke für eure lieder! Halleluja auch eines meiner lieblingstücke. Gänsehaut, dass es eine 10 jährige so eindringlich singt. Voiken kannte ich noch nicht, sooo schön! Pink Floyd habe ich ewig nicht gehört. Gerade das Stück fand ich als teeni aber besonders schön. Xavier berührt mich auch und Loreena liebe ich! Das lied, das Black wulf eingestellt hat, geht leider nicht. Gema.


Lieb gruss und habt einen guten tag! Pulsatilla
"Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe!" (Eckart von Hirschhausen)

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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Pulsatilla » Freitag, 21.07.17, 0:07

Hallo ihr lieben :)

Hier noch ein Lied, soooo schön, so kraftvoll, sooo berührend. Ich kriege immer Gänsehaut, ob der Intensität und Tränen in den Augen. Aber ganz sicher nicht vor Trauer! Ich habe keine Ahnung, wie man so viel Gefühl in eine Stimme legen und so sehr mit ihr jubeln kann.

Hier Nina Simone und:

Feeling Good

https://m.youtube.com/watch?v=oRMICrdFRqw

Fängt harmlos, sehr soft und fast accapella an, steigert sich dann aber zu einer Intensität, unfassbar! Wer es anhören will, sollte es vermutlich schnell tun. Denn seltsamerweise sind immo fast alle Nina Simone Musik Videos gesperrt. Und guter Kopfhörer :wink:

Hoffe es gefällt euch so sehr wie mir. Eines der kraftvollsten Lieder, die ich kenne.

Lieb Gruss <3
Pulsatilla


Hier der songtext (wenn ihr mögt, übersetze ich ihn)

Feeling Good

Birds flying high you know how I feel
Sun in the sky you know how I feel
Breeze driftin' on by you know how I feel.

It's a new dawn
It's a new day
It's a new life for me yeah

It's a new dawn, it's a new day, it's a new life for me 
Ouh
And I'm feeling good

Fish in the sea you know how I feel
River running free you know how I feel
Blossom on the tree you know how I feel

It's a new dawn
It's a new day
It's a new life
For me
And I'm feeling good

Dragonfly out in the sun you know what I mean, don't you know
Butterflies all havin' fun you know what I mean
Sleep in peace when day is done that's what I mean
And this old world is a new world
And a bold world for me

Stars when you shine you know how I feel
Scent of the pines you know how I feel
Oh freedom is mine
And I know how I feel

It's a new dawn
It's a new day
It's a new life
For me

And I'm feeling good
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Pulsatilla
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Pulsatilla » Montag, 24.07.17, 0:02

Hallo Ihr lieben :)


Hier noch eine wundervoll gefühlvolle und ausdrucksstarke Stimme, die ich gern vorstellen möchte. Hab sie selber erst vor 5-6 Wochen durch Zufall gefunden. Travis Comier mit einem Cover von Rihannas:

"Stay"
https://m.youtube.com/watch?v=w32GljUUfs4

Ich fand zuerst nur die phantastische Stimme. Das besondere an diesem Lied ist für mich obendrein, dass er auch noch wie meine grosse Liebe aussieht.
Sowie mit diesem Cover von Aerosmith. Die Stimme ist so absolut besonders, dass er es meiner Meinung in beiden Songs absolut mit den Originalen aufnehmen kann. Travis Comier mit:

"Dream On"
https://m.youtube.com/watch?v=sDRYt7IZ7sQ



Ich hoffe es gefällt euch so gut wie mir und Ihr auch wieder Lust bekommt, Eure Lieblingsmusik vorzustellen. Würde mich sehr freuen!


Lieb gruss und gute Nacht <3
Pulsatilla
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Kaulquappe 411 » Freitag, 11.08.17, 11:35

Guten Morgen,

passen zum momentanen WEtter ein wenig Gute-Laune-Musik, die vielleicht die trübe Stimmung ein wenig aufhellt:

ItS raining again von Supertramp

Viel Spaß und kommt gut durch den Freitag! Quappe :party:

https://www.youtube.com/watch?v=1IC-6diAL8M
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon LinLina » Sonntag, 13.08.17, 20:57

Hallo Quäppchen :-)

Supertramp höre ich auch gerade oft, und zwar auf Kassette :D wollte mich eigentlich von meinem Kassettenrekorder trennen (ja, sowas besitze ich noch :haha: ) aber habe gleichzeitig 5 Kassetten gefunden, Supertramp, Rolling Stones, Joe Satriani, Greenday, Brings... und jetzt hör ich mit begeisterung diesen speziellen Kassetten-Sound :zombie: und schaff es nicht die Sachen weg zu geben.

Ich glaub ich behalte ihn und stelle ihn in Küche oder Bad, irgendwie hat das was.

Liebe Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
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Seit 29.11.2017: 0,35 mg Mirtazapin / Mein Thread

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Kaulquappe 411 » Sonntag, 10.09.17, 12:08

Moin,

auf Anregung im Natur und Garten-Thema, wo ein wunderschönes Meerfoto gezeigt wurde, habe ich hier den berühmten Chanson von Charles Trenet: La mere .... ein echter Ohrwurm, denn einmal gehört, kriegt man den meistens nicht mehr aus dem OHr :D

https://www.youtube.com/watch?v=fztkUuunI7g

euch einen hoffentlich gelungenen Sonntag,

Urlaubsquäppchen :)
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Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
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31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
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02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Clarice » Freitag, 15.09.17, 8:59

Halli-hallo!
Dachte ich mir doch, dass es so einen Thread hier gibt! Ich höre so gern Musik und wie ich in meinem eigenen Thread schon schrieb sind insbesondere Konzerte meiner Lieblingskünstler (Johannes Oerding, Depeche Mode, Bon Jovi, Robbie Williams, Justin Timberlake nur um ein paar zu nennen.... eine ganz bunte Mischung :D ) eine echte Kraftquelle für mich.

Mein deutscher Lieblingssänger ist Johannes Oerding, irgendwie passen einfach viele seiner Songs - egal ob für die guten oder schlechten Zeiten einfach perfekt zu mir.

Für schlechte Zeiten als Mutmacher liebe ich besonders
Alles brennt https://youtu.be/yt0FlrmJJn0
und
Wenn du lebst https://youtu.be/2NVxRUn2mdw


Alles brennt:

Komm gib auf, komm gib auf, sagt mir mein Verstand
und ich schau aus grauen Augen stumm an die Wand.
Und ich suche den Raum ab doch find' keine Tür,
'n Weg nach draußen, noch schnell weg von hier.

Mein Kopf läuft heiß und Rauch steigt auf
Blut kocht, Herz pocht, Atemnot, Nervenglüh'n und Feuer sprüh'n.

Alles was bleibt, sind Asche und Rauch.
Doch zwischen schwarzen Wolken
seh' ich ein kleines bisschen Blau
ich halt die Luft an, lauf über die Glut.
Alles wird gut.



Wenn du lebst:

Ich kann kein' Puls mehr messen
Hast du dich selbst vergessen?
Und aus den Augen verloren
Nur würde, könnte, hätte
Gedanken an der Kette
Das Herz im Eisfach erfroren
Das Gefühl, dass es weitergeht
Dass Frieden in dir wohnt
Dass du dich selber wieder leuchten siehst
Dass dieser Kampf sich lohnt

Das alles gibt es nur, wenn
Wenn du lebst
Wenn du über Grenzen gehst
Die tiefen Schläge überstehst




Abba - Chiquitata <3 (Abba - war ich als Teenie ganz großer Fan - grandiose Musik - auch heute noch)

https://youtu.be/p4QqMKe3rwY <3

Chiquitita, you and I know
How the heartaches come and they go and the scars they're leaving
You'll be dancing once again and the pain will end
You will have no time for grieving
Chiquitita, you and I cry
But the sun is still in the sky and shining above you
Let me hear you sing once more like you did before
Sing a new song, Chiquitita


Das war's erstmal :party2:
Liebe Grüße
Clarice
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.

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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Jamie » Samstag, 16.09.17, 17:02

Hallo, :)

in diesem Fall keine "Musik als Kraftquelle", sondern eher "Musik zur Erheiterung" - wobei auch Schmunzeln und was cool finden Kraft gibt. :)

Beim Stöbern auf youtube bin ich über was Witziges gestolpert.
Bitte unbedingt die ersten 1:45 min durchhalten (ist eigentlich auch da schon witzig) und dann überraschen lassen.

Wer mitraten will, guckt vom Bildschirm weg und versucht selbst rauszukriegen,
was die da singen. :P

Ein paar Songs sind sehr sehr bekannt, einige andere scheinen vor allem in den USA ein
Hit gewesen zu sein.

https://www.youtube.com/watch?v=5pidokakU4I


schönes Wochenende
wünscht Jamie

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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Kaulquappe 411 » Mittwoch, 20.09.17, 13:29

Hallo,

wow, das ist ja cool, hat mir gut gefallen! Was man für viele Lieder mit nur vier Akkorden singen kann ist enorm, echt klasse!! :o :D

Und da oben gerade ABBA lief, eine meiner absoluten Favoriten, war ich in meiner Jugendzeit doch totaler Abbafan, Tapete im Zimmer nicht mehr nötig, gab doch Abbaposter, jede Zeitschrift hatte Löcher, weil jeden Schnipsel von Abba gesammelt, hihihihi. Und damals war ich noch nicht auf Drogen und trotzdem schon crazy :party: :lol:

Jedenfalls hier auch ein Gute-Laune-Lied: Dancing Queen, yeah! https://www.youtube.com/watch?v=xFrGuyw1V8s

Liebe Grüße von Pop-Quappe :party:
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Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

Ululu 69
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Ululu 69 » Mittwoch, 20.09.17, 14:39

Hallo ihr Lieben,

Jamie, genial die Jungs aus deinem Link, ich hab sie abonniert.

Ich stehe total auf die Jungs von Mando Diao.
Tolle Musik und super " dreckige " Stimme, vor Allem unplugged.

Zum Putzen empfehle ich " Don't Stop me now " von der besten Band aller Zeiten. QUEEN
RIP Freddy

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

Clarice
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon Clarice » Mittwoch, 20.09.17, 18:25

Kaulquappe 411 hat geschrieben:
Und da oben gerade ABBA lief, eine meiner absoluten Favoriten, war ich in meiner Jugendzeit doch totaler Abbafan, Tapete im Zimmer nicht mehr nötig, gab doch Abbaposter, jede Zeitschrift hatte Löcher, weil jeden Schnipsel von Abba gesammelt, hihihihi. Und damals war ich noch nicht auf Drogen und trotzdem schon crazy :party: :lol:



:rotfl: bei mir auch...alles voll, auxh die Decke!
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.

carlotta
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 04.10.17, 13:11

Hallo Ihr,

Garbage - "The Trick Is to Keep Breathing":
https://youtu.be/GwKtszQ8Ejo

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


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