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Agoraphobie - Wie eine Frau auf Weltreise ging - ohne das Haus zu verlassen

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
Rosenrot
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Agoraphobie - Wie eine Frau auf Weltreise ging - ohne das Haus zu verlassen

Beitragvon Rosenrot » Sonntag, 15.10.17, 11:02

Hallo ihr Lieben, :)

diesen schönen Mutmach-Artikel über eine Angstpatientin habe ich gerade auf Zeit-Online gefunden.

Er enthält außer der motivierenden Geschichte auch endlich mal eine vernünftige Definition von "Agoraphobie". (Mir hat im Februar eine junge (!) Ärztin in der Psychiatrie allen Ernstes gesagt, Agoraphobie, das sei doch die Angst vor großen freien Plätzen. :shock: :frust: :frust: ).

http://ze.tt/wie-eine-frau-auf-weltreise-ging-ohne-das-haus-zu-verlassen/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett.teaser.x

Geholfen hat der Patientin die Anwendung achtsamkeitsbasierter Methoden. :)

Liebe Grüße :group:
Rosenrot
2010 Schlaganfall, dadurch Hemiparese
2012 - 2016 Escitalopram 10 mg wegen Panikstörung

Januar bis September 2016 Escitalopram 9, 8, 7, 6, 5, 4 mg monatlich (3 Absetzgrippen, die nicht als solche erkannt wurden)

Oktober 2016 von 3 mg auf 0 mg unter Cortison-Einfluss (wegen Colitis Ulcerosa 70 % = Pancolitis)

Februar 2017 Schwindel, vermehrte Spastik im gelähmten Bein, Feuerwehreinsatz, Klinikaufenthalt
Februar/März 2017 Escitalopram 5, 10 mg in Klinik wegen "Grunderkrankung"

März 2017 Escitalopram 9 mg zu Hause
21. März 2017 9,5 mg (Tabletten + Wasserlösemethode mit Tropfen)
15. April 2017 9,0 mg
19. Mai 2017 8,5 mg (Wasserlösemethode mit Tabletten)
28. Juni 2017 8,5 mg (Tabletten + Wasserlösemethode mit Tropfen)
09. Juli 2017 8,25 mg
05. August 2017 8,0 mg
14. Oktober 2017 7,5 mg (Wasserlösemethode mit Tabletten)
11. November 2017 7,0 mg
seit ca. 21. November 2017 Belastbarkeit schwindet, Benommenheit, Spastik, Angst
22. November 2017 7,2 mg
25. November 2017 7,5 mg
26. November 2017 7,4 mg

seit 2010 Betablocker Metoprololsuccinat
Baldrian
Omega 3

Symptome: Kraftlosigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Spastik in Hemiparese, Schwitzen, Tinitus, Nase links verstopft, Triefnase, Ein- und Durchschlafstörungen

Teyata om bekandze bekandze maha bekandze radza samudgate soha

Eva
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Re: Agoraphobie - Wie eine Frau auf Weltreise ging - ohne das Haus zu verlassen

Beitragvon Eva » Sonntag, 15.10.17, 12:02

Hallo,

das war wohl die ursprüngliche, "klassische" Definition des Wortes. Trotzdem ist die Ärztin nicht auf der Höhe der Zeit.

Gruß, Pons
Vorher hier als "Pons" geschrieben.

► Text zeigen

Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg
22.11.17 - Seit ein paar Tagen vermehrte körperliche Unruhe, Herzklopfen, Extrasystolen.
01.12.17 - Es wird langsam besser.
05.12.17 1,9 mg
08.12.17 2 x 500 mg L-Tryptophan - aufgrund des Gefühls, die Schlaflosigkeit bringt mich langsam um. :( Habe damit tatsächlich etwas Ruhe gefunden. Diese Ergänzung soll aber nicht zur Regel werden.

Never give up!

Klaus55

Re: Agoraphobie - Wie eine Frau auf Weltreise ging - ohne das Haus zu verlassen

Beitragvon Klaus55 » Sonntag, 15.10.17, 12:12

Hallo du liebe, ;-)

Das mache ich schon seit Jahren, jetzt im Moment wo es mir nicht so gut geht ist es besonders hilfreich.

Ich wünsche dir noch einen sonnigen Sonntag.

GlG, Klaus.

tulpe
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Re: Agoraphobie - Wie eine Frau auf Weltreise ging - ohne das Haus zu verlassen

Beitragvon tulpe » Dienstag, 24.10.17, 14:29

Das finde ich ja toll!
Als meine schlimmen Bauchschmerzen anfingen und immer schlimmer wurden, konnte ich erst nur noch arbeiten gehen und dann ging schnell nichts mehr.
Ich konnte meine Wohnung nicht mehr verlassen.
Die Bauchschmerzen und der andauernde Durchfall haben dazu geführt, dass ich die Wohnung nicht mehr verlassen habe.
Ich habe mich dann zu einer Therapie gequält. Die Anfänge waren echt schlimm, richtig schlimm, aber ich habe mich daraus gearbeitet.
Allerdings kommt es auch heute immer nochmal durch, Web es mir ganz schlecht geht. Dann bekomme ich Panikattacken. Da ich die aber kenne und verstanden habe was mein Gehirn und mein Körper da machen, schaffe ich es oft da raus und es zu überwinden.
Ganz viel hilft mir da auch die Sauna.
Oft habe ich erst Angst und bin angespannt. Wenn ich es dann aber in die Sauna geschafft habe und nur fünf Minuten drin sitze und danach in das ganz ganz kalte Wasser gehe, ist es wie eine Schocktherapie. Danach bin ich sehr entspannt.

Ich finde es toll, dass das hier auch thematisiert wird!

Gruß
Tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE


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