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Fasten bei psychischen Beschwerden

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Flummi
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Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Flummi » Montag, 08.01.18, 19:19

Hallo,
Durch den Beitrag unter Diskussionen -> Zeitungen, TV auf Arte "Fasten und Heilen" beflügelt, dachte ich mir, hier einen Thread zum Fasten bei psychischen Beschwerden als Alternative zu Medikamenten einzurichten .

Es gibt einiges im Netz zum Fasten bei psychischen Beschwerden, hier ein paar Beispiele:

http://www.gesund-heilfasten.de/blog/ei ... eschichte/

https://www.mayr-kuren.de/mayr-kur-bei-depressionen.htm

Herzliche Grüsse,
Eure Claudia
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Montag, 08.01.18, 20:56

Hallo Claudia,

es kann interessant sein, das Fasten für sich einmal auszuprobieren, auch was es psychisch mit einem macht. Allerdings ist es auch immer eine Anstrengung, zumal, wenn man es noch nicht kennt und auf eigene Faust wagen will; begleitetes Fasten, also z. B. in einem Fastenkurs, ist meist angenehmer. Eine Fastenwoche, also 7 Tage mit je einem Tag Vor- und Nachfasten, wäre aus meiner Sicht ein guter Einstieg.

Ich würde es aber nur demjenigen empfehlen, der sich stabil genug dafür fühlt.

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 10.01.18, 14:16

Hallo Eva,
Ich hab mir fest vorgemerkt, im Sommer wenn ich hoffentlich schon durch bin mir den Medikamenten, aber noch nicht guter Hoffnung, dass ich dann in der Nähe vom Wohnort meiner Schwiegereltern fasten gehe für eine Woche. Nach der Buchinger-methode, ist ja das, was fast überall in Deutschland in den Kliniken praktiziert wird.
Wollte aber nicht in die Klinik, daher im Kloster.

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Mittwoch, 10.01.18, 15:29

Hallo Claudia, :)

im Kloster hab ich ebenfalls schon gefastet, allerdings nicht nach Buchinger, sondern einfaches Saft- und Brühe-Fasten. Es war eine gute Erfahrung.

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 10.01.18, 16:22

Hallo Eva,
Was genau ist da der Unterschied?

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Mittwoch, 10.01.18, 17:51

Hallo Claudia,

bei Buchinger ist eine minimale, tägliche Eiweißzufuhr (in Form von Quark, glaube ich) inbegriffen; damit soll wohl dem Muskelabbau vorgebeugt werden,

Lieber Gruß, Eva
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 10.01.18, 19:35

Hallo Eva,
Dann ist das nicht Buchinger, das die dort in dem Kloster machen, wo ich hin will. Dort ist auch nur Saft und Gemüsebrühekur. Mehr will ich auch eigentlich gar nicht....am liebsten würde ich Wasserfasten in der Gruppe machen, aber das habe ich nur selten gefunden.

Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Donnerstag, 11.01.18, 10:23

Hallo Claudia,

vielleicht ist es dann ja sogar dasselbe Kloster. 8-)

Wie auch immer, viel Erfolg.

LG Eva
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Flummi » Freitag, 12.01.18, 13:45

Hallo Eva,
Tief im Osten :D

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Freitag, 12.01.18, 13:58

Huhu Claudia,

dann doch eher nicht, ich befinde mich im Nordwesten. :D

LG Eva
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 18.01.18, 11:57

Hallo Eva,
ich werd mal versuchen, Urlaub im Sommer zu bekommen und mich da fast an der polnischen Grenze anmelden zur Fastenkur im Kloster. Bin immer noch ganz fasziniert von.
Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Donnerstag, 18.01.18, 12:42

Hallo Claudia,

ich selbst habe die Erfahrung des Vollfastens im Kloster zweimal gemacht; außerdem habe ich zweimal in der Gruppe gefastet und einige Male für mich selbst allein, mal 5 Tage, mal 10. Es waren gute Erfahrungen, allesamt.

Nun bin ich aber an einer Stelle, wo ich es so nicht mehr will. Stattdessen praktiziere ich im Alltag gern das "intermittierende Fasten", was mir ebenfalls gut bekommt. Es hat den Vorteil, regelmäßiger zu sein als die kurzen Vollfastenzeiten, dabei weniger rigoros, und es soll auch gesundheitliche Vorteile bieten.

Ich kann Dich aber gut verstehen, und ich wünsche Dir jetzt schon viel Freude für's nächste Mal.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 20.01.18, 14:19

Hallöchen,
Nun bin ich aber an einer Stelle, wo ich es so nicht mehr will. Stattdessen praktiziere ich im Alltag gern das "intermittierende Fasten", was mir ebenfalls gut bekommt.
Magst du vielleicht etwas beschreiben, wie man sich das vorzustellen hat bzw. wie du das praktizierst?

In meinem Lieblingshotel wird Fasten ebenfalls angeboten, allerdings nur als ganze Woche und das zu hohen Kosten, die ich gerade nicht tragen kann. Daher würde mich interessieren, das Fasten mal zuhause für einzelne Tage auszuprobieren, um dann zu entscheiden, ob ich das mal länger durchziehen will.

LG Never
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Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 6
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: keine aktiven.
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Kimeta
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 21.01.18, 7:03

Guten Morgen!

Wir haben hier einen Thread zum intermittierenden Fasten: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... lit=fasten

Viele Grüße und einen schönen Sonntag
Kimeta
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  • Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
  • Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
  • Derzeitiger Stand seit 23.10.2017: 2,5 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Sonntag, 21.01.18, 8:51

Hallo Never,

das IF ist, ganz kurz gesagt, eine tägliche Beschränkung auf zwei Mahlzeiten innerhalb eines begrenzten Zeitintervalls, das unterschiedlich lang gestaltet werden kann, bei freier Kalorienmenge.

Beispiele:
A) 1. Mahlzeit um 10.00 Uhr, 2. und letzte Mahlzeit um 14.00 Uhr
B) 1. Mahlzeit um 14.30 Uhr, 2. und letzte Mahlzeit um 18.30 Uhr
C) 1. Mahlzeit um 18.00 Uhr, 2. und letzte Mahlzeit um 21.00 Uhr
usw.
Die Abstände liegen am besten nicht mehr als vier bis max. 5 Stunden auseinander, um einen Fasten-Effekt in den übrig bleibenden, nahrungsfreien Zeitintervallen zu erreichen.

Da es ja bereits einen Faden dazu gibt, könnten wir auch dort weiterschreiben ... :)

Liebe Grüße,
Eva

P.S. Noch eine Anmerkung: Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass bei Tendenzen zu Magersucht dieses Fasten nicht anzuraten ist. Ich möchte es nur aus Vorsicht nicht unerwähnt lassen.
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 21.01.18, 11:14

Hallo ihr Lieben,

Ich möchte hier zu Vorsicht raten, wenn man einen Betablocker nimmt und das betrifft ja so einige von uns.

Man sollte dann mit dem Fasten extrem vorsichtig sein, weil es zu starken Einbrüchen des Blutzuckerspiegels kommen kann, deren erste Symptome auch noch vom Betablocker verschleiert werden können.

LG Ute
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von LinLina » Sonntag, 21.01.18, 11:21

Liebe Ute :-)

danke für den Hinweis. Ich denke auch, es ist wichtig gut zu überlegen ob das Fasten in frage kommt, und es vorsichtig anzutesten. Im Entzug kann auch das als Trigger wirken, es ist ja durchaus ein bedeutsamer Eingriff/Veränderung des Körpers (was ja auch die starken positiven Effekte ermöglicht).

Bei mir selbst ist es so, dass ich im Moment sehr empfindlich bei längere Zeiten ohne Essen bin und mit extremer Erschöpfung reagiere.

Dazu noch der Hinweis: Bei Neigung zu Essstörungen halte ich Fasten für potentiell riskant.

Ansonsten denke ich, es ist wenn es richtig durchgeführt wird und vertragen wird, durchaus eine Möglichkeit sich etwas gutes zu tun.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Sonntag, 21.01.18, 12:46

Hallo,

falls sich die Antworten auf meine letzten Beiträge bezogen:

Ganz ausdrücklich: Ich habe meine Einlassung zum Fasten hier NICHT als Empfehlung gemeint! Und obendrein habe ich selbst auch zur Vorsicht geraten.

Grüße, Eva
Zuletzt geändert von Eva am Sonntag, 21.01.18, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von LinLina » Sonntag, 21.01.18, 12:52

Hallo Eva :-)

nein, das war ein allgemeiner Hinweis bzw. meine persönliche Erfahrung und Einschätzung zum Fasten, nicht auf bestimmte Beiträge bezogen.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Fasten bei psychischen Beschwerden

Beitrag von Eva » Sonntag, 21.01.18, 12:55

Hallo Lina, :)

danke für die schnelle Antwort.

Generell: Ich finde es für mich nicht immer einfach, zu einem Thema Stellung zu nehmen, ohne den Eindruck zu erwecken, dass dies nun eine Rundum-Empfehlung darstellt; aber so ist es von mir defintiv nicht gemeint, ich berichte in der Regel nur von eigenen Erfahrungen. Vielleicht sollte ich das immer dazuschreiben, sicherheitshalber?

Liebe Grüße,
Eva
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