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Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
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Olli2018
Beiträge: 36
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 16:39

Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Beitrag von Olli2018 » Montag, 28.05.18, 13:55

Hallo Leute,
MitoQ ist ein Antioxidans. Im Versuch hat man es Mäusen gegen, die nach der Einnahme kein ängstliches Verhalten mehr gezeigt haben.
Aufmerksam wurde ich auf das Antioxidant durch einen Artikel bei Focus . Dort hat man es im Versuch überdosiert und dann hat es sich erstaunlich positiv auf Blutgefäße ausgewirkt. Viele Berichte über die Wirkung gegen die Angststörung gibt es glaube ich nicht. Über das Ausland kann man glaube ich bei einigen Herstellern das angebliche Wundermittel bestellen. Aber wie viel soll man dann davon einnehmen? Oder kann das auch gefährlich sein und man sollte lieber weitere Studien abwarten? Wenn es wirklich ein Wundermittel wäre,könnte ich mir vorstellen, dass die Pharmaindustrie die Freigabe von MitoQ bestimmt noch möglichst lange verhindern will.

google= Mitochondrien als neuer Ansatzpunkt für Behandlung von Angststörungen

Bei Focus= Adern plötzlich viel elastischer: Neuer Stoff verjüngt Gefäße um 15 bis 20 Jahre
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- aktuell = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge

Jamie
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Re: Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Beitrag von Jamie » Montag, 28.05.18, 14:15

Hallo,

es gibt keine Wundermittel gegen psychische Störungen, egal welcher Art.
Es gibt auch keine Wundermittel gegen (schwere) körperliche Erkrankungen.
Meine feste Überzeugung.

Krankheit ist eine Herausforderung, die ganzheitlich angegangen werden will.

Es ist auch das Konzept, dass ein Mittel allen helfen kann, stark überdenkenswert.
Es gibt über acht Milliarden unterschiedliche Individuen auf diesem Planeten - und da will die Pharmaindustrie / oder sonstwer eine Sache entwickeln, die allen mit gleichem Beschwerdebild helfen soll?

Das wird nicht klappen, so meine feste Überzeugung.
Heilung und der Heilungsweg sind so individuell wie diese über acht Milliarden Seelen hier.

Seit ich das kapiert habe, gebe ich kein Geld mehr für sinnlose NEM, Kräuter und Pülverchen aus (die ja auch alle nie geholfen haben). Ich habe mich stattdessen eher darauf fokussiert, das Beste aus meiner Situation zu machen und mich und meinen Leidensweg so anzunehmen, wie er eben ist.
Seitdem gehts bergauf :)

Grüße
Jamie
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Re: Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Beitrag von Clarissa » Montag, 28.05.18, 14:19

Hallo, Olli.

Ich bin überzeugt, es gibt kein "Wundermittel", auch nicht gegen die Angst. Immer wieder wird eine neue Sau durch's Dorf getrieben.

Mit den Benzos glaubte man, Wundermittel gegen Angst gefunden zu haben. Ihre fatalen Auswirkungen zeigen sich inzwischen.

Der Angst muss man anders gerecht werden, meine Meinung.

VG von Clarissa.
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Olli2018
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Re: Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Beitrag von Olli2018 » Montag, 28.05.18, 14:58

Aber Jamie ! ,

,man hat doch auch in anderen Bereichen Wundermittel gefunden. Die Endeckung der Penicilline war damals ein großer Durchbruch und hat auf einen Schlag die Lebenserwartung der Menschen verlängert. Oder man hat Impfstoffe erschaffen, die Krankheiten daran hindern überhaupt auszubrechen.
Ich habe viel Hoffnung und vertrauen in die Zukunft, dass es auch neue Dinge gegen psychische Störungen geben wird. Ich weiß, dass es auch viel Unsinn zu kaufen gibt. Die Forschung wird weiter gehen und irgendwann wird es auch neue Mittel geben. Und wenn man über solche Erfolge in Versuchen liest, sollte man doch so ein Antioxidans, wie MitoQ in Auge behalten. :)
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- aktuell = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge

Olli2018
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Re: Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Beitrag von Olli2018 » Montag, 28.05.18, 15:08

Liebe Clarissa,
das mit dem Benzos war doch noch in der Steinzeit gewesen. Damals gab es doch noch nicht einmal Computer, die an der Entwicklung für neue Medikamente helfen konnten. Bin mir sicher, dass es früher oder später neue Methoden in der Medizin geben wird. Die Nanotechnologie steht gerade mal am Anfang. Man kann mit der Nanotechnologie auch vorhandene Wirkstoffe leicht verändern. So können die z.b Nebenwirkungen ausgeschlatet werden, Wirkung verstärkt werden. Ja da geht so einiges.Nicht so negativ alles sehen. Vielleicht wird was aus dem MitoQ .

Gruß Olli
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
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Re: Wird MitoQ ein neues Wundermittel gegen Angststörung werden?

Beitrag von Eva » Montag, 28.05.18, 16:37

Hallo,

exakt, Clarissa: eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Wie viele der tollen Neuentdeckungen, welche auch immer das sind, entpuppten sich bisher als Eintagsfliegen oder Enttäuschungen? Deshalb ist Skepsis angebracht.

Die Lösung von Angstproblemen kann im übrigen nicht in einem von außen zugeführten Mittel liegen. Die erforderliche Innenarbeit zu vermeiden, dürfte bedeuten, dass uns die Angst wohl immer wieder einholen wird.

Unbeeindruckte Grüße,
Eva
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Clarissa
Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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