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Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

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Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Jamie » Montag, 01.07.13, 13:17

Hallo,

ich möchte euch heute eine Jahrhunderte alte Methode der Entgiftung vorstellen, das Öl ziehen bzw. die Ölkur.

Es gibt keine wissenschaftlich belegten Studien der Wirksamkeit, aber im Volkstum, der Naturheilkunde und der alternativen Medizin wird das Öl ziehen dennoch gerne empfohlen.

Das Beste: Null Nebenwirkungen. Wenn es hilft, ist es gut, und wenn nicht, dann gibt es zumindest keine Probleme :)


Wie es geht und was man braucht:
Man benötigt eine Flasche hochwertiges Sesamöl (bio), alternativ geht auch Olivenöl (bio) oder Sonnenblumenöl (bio).
Die Qualität sollte bio und kalt gepresst sein, damit die Hochwertigkeit des Öls gewährleistet ist.
Zudem braucht ihr eine zusätzliche Zahnbürste und / oder einen Zungenreiniger und Zahncreme.


Theoretische Grundlage:
Man nimmt an, dass über Nacht besonders viele Stoffwechselprodukte (auch Arzneimittelmetabolite) entstehen, die ausgeschieden werden wollen.
Ein Teil davon reichert sich im Speichel / in der Mundhöhle an - deshalb manchmal auch der eklige Geschmack im Mund, den viele von uns morgens kennen.
In vielen Foren wird von "Schlacken" geredet; diese gibt es nachweislich nicht, aber es gibt eben Arzneimittelreste, Bakterien, Viren, Pilze und Co und andere Stoffwechselprodukte, die zu einem gewissen Teil im Speichel nachzuweisen sind.


Durchführung:

Jeden Morgen nach dem Aufstehen und noch vor dem regulären Zähneputzen, nimmt man zwei bis drei Esslöffel Öl und tut diese in den Mund.
Dann fängt man an, das Öl hin und herzuschieben, durch die Zähne zu ziehen, es im Mundraum zu verteilen, "darauf rumzukauen" usw. Das macht man ca. 10 min. Keinesfalls das Öl schlucken!
Wenn man es richtig macht, dann ist aus dem dickflüssigen, gelblichen Öl nach 10 min eine dünnflüssige, weißliche, Milch-ähnliche Flüssigkeit geworden, in der Giftstoffe (besonders die fettlöslichen) gebunden sind.
Diese spuckt man aus und danach putzt man sich mit der separaten Zahnbürste und Zahncreme gründlich die Zähne.
Auch die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch sollten sanft geputzt werden.
Da auf der Zunge besonders viele Beläge sind, muss auch diese gereinigt werden; entweder mit einem Zungenreiniger oder mit einer Zahnbürste ( je nachdem, mit was man besser zurecht kommt).

Diese Kur ist absolut harmlos und nebenwirkungsfrei, nimmt man mal das seltsame Gefühl aus, Öl im Mund zu haben.
Man kann diese für einige Wochen durchführen oder im Prinzip auch jeden Tag.

Ich selbst mache sie vermehrt nach der Einnahme von Zopiclon, da dieses einen grässlich bitteren Geschmack im Mund hinterlässt und es nach dem Ölziehen morgens deutlich besser wird.

Bin auf Erfahrungen gespannt!

Jamie
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Maya
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Maya » Montag, 19.08.13, 16:58

Danke für diesen hilfreichen Hinweis, Jamie :)
mein Freund hat mit dieser Methode sogar einen Zahn retten können, ein guter Zahnarzt gab ihm damals den Tip.
LG, Maya :)
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2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Bewell » Dienstag, 18.02.14, 12:55

Hey ho

Habt ihr schon mal etwas vom Kollodialem Silber gehört?

Ich habe es ein halbes Jahr genommen und bin sämtliche Symptome los.
Nun...nicht nur vom Silber...ich habe lange und gut vorgearbeitet....mit den versch. Methoden.

Da ich keine PdF hier einstellen kann...wer Interesse hat der schickt mir ne PN...und ich sende zu...ok?

Ich sende Euch Kraft und Mut, um den Weg in die Genesung weiter zu gehen!

Bewell <3






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Marko92
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 18.02.14, 14:18

Hallo Bewell,

bei Wiki findet man http://de.wikipedia.org/wiki/Kolloidales_Silber

Wie hast du das Silber angewendet?

Die unerwünschten Wirkungen klingen ganz schön heftig.
Die Ölkur hilft oder hilft nicht, aber Silberablagerungen im Körper usw.?
Ohne Nebenwirkungen stimmt da anscheinend nicht.
Welche Wirkung soll das Silber auf die Psyche haben?
Viele Leute schreiben von Unverträglichkeiten beim Absetzen, das kann durch das Silber doch dann auch ausgelöst werden :?
Dass es beim Absetzen helfen soll, habe ich noch nicht gelesen. - Vielleicht wären deine Symptome so oder so verschwunden?


HG Marko
seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Ex-Depressiver » Freitag, 21.08.15, 13:56

Danke für den Tipp mit der Ölkur. Wieder etwas dazu gelernt.

Eine Entgiftungsmöglichkeit mit der ich auch ganz gute Erfahrungen gemacht habe ist MMS (Chlordioxid). Dazu ist folgendes Interview interessant:
https://www.youtube.com/watch?v=LYdjcdy5UFg

Von Seiten der Schulmedizin wird natürlich massiv gegen MMS gehetzt und gelästert. Was natürlich nicht weiter verwunderlich ist, denn die reagieren immer sehr empfindlich wenn an gängigen Dogmen gerüttelt wird oder die Profite der Pharmazeutik-Industrie in Gefahr sind.

Aber es gibt etliche die es regelmäßig nehmen und bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben. (ich z.B. auch)
Zwischen dem 09.07.2015 bis zum 04.08.2015 hatte ich Mirtazapin gegen Schlafstörungen genommen. Ich hatte es nicht eingeschlichen und zudem überdosiert. Dadurch litt ich an Angstzuständen gegen die mir mein Hausarzt Tavor-Tabletten als Übergangsmedikamentation gab. Dadurch geriet ich in die Tavor-Falle. Das Mirtazapin hatte daraufhin ab dem 11.08. wieder mit 7,5 mg eingenommen, da ich anfangs dachte, dass die Schlaflosigkeit eine Absetzerscheinung des Mirtazapins wäre.

Am 24.07.2015 erstmals Tavor genommen (Tavor enthält das Benzodiazepin Lorazepam)
am 14.08.2015 erstmals bemerkt, dass ich abhängig geworden bin (das war nach 22 Tagen)
Ab dem 16.08.2015 auf 1,8 mg runtergegangen.

Hier ist mein aktueller Absetzverlauf:
Ausgangsdosis: 2,5 mg Lorazepam (1 Tablette)
1,8 mg (3/4) 1 Tag (16.08.2015)
1,65 mg (2/3) 1 Tag
1,25 mg (1/2) 1 Tag
0,83 mg (1/3) 1 Tag
0,65 mg (1/4) 0 Tage
0,41 mg (1/6) 3 Tage
0,28 mg (1/8) 6 Tage
0,14 mg (1/16) 2 Tage
0,07 mg (1/32) 0 Tage
0
<-- heute
(ein paar Benzo-Rückfälle: 06.09, 12.09 und 14.09)

Benzofrei seit 15.09.2015
Mirtazpapin-frei seit 12.09.2015
Zolpidemfrei seit 15.09.2015

Jetzt geht es wieder bergauf - zumindest langsam aber sicher

Inzwischen habe ich leider eine schwere Schlafstörung. Ich konnte Nachts teilweise gar nicht mehr schlafen.

Dadurch habe ich mir von den Ärzten Trimipramin (25 mg) und Melatonin (2 mg) aufschwatzen lassen. Beides würde ich so schnell wie möglich wieder loswerden. Aber ohne dieses Zeug würde ich zurzeit wohl leider überhaupt nicht mehr schlafen können.

Meinen Schlaf trainiere ich zurzeit über eine binaureale Schlaftrainings-CD (Somnia 3), inPulser einige Nahrungsergänzungsmittel und Ausdauersport.

Schlafaufbau - Start: 10.11.2015
nach 0 Wochen 1 bis 3 Stunden Schlaf pro Nacht
nach 1 Woche: 5 Stunden Schlaf pro Nacht
nach 2 Wochen: 0 bis 5 Stunde pro Nacht
nach 3 Wochen: 3,5 bis 7 Stunden pro Nacht
nach 4 Wochen: 1 bis 6 Stunden pro Nacht
nach 5 Wochen: 0 bis 5 Stunden pro Nacht


Nach anfänglichen Fortschritten ist mein Schlaf inzwischen leider wieder eher schlechter geworden. Was an der starken Unruhe liegen könnte.

Ziel: 9 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht

Medikamente absetzen:
25 mg Trimipramin
2 mg Melatonin


Trimipramin absetzen:
Start 16.12.2015: 25 mg

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 21.08.15, 21:40

Hallo zu MMS können wir Menschen im Entzug auf gar keinen Fall raten. Es gibt auch etliche die miese Erfahrungen dazu gemacht haben und für alle die wie wir im Entzug sind ist das viel zu heftig.und schon gar nicht als Entgiftung ohne Nebenwirkungen auszugeben. Wir haben alle besonders empfindliche Körper.Jetzt mal eben auf die Schnelle.

http://news.doccheck.com/de/48042/mirac ... en-luegen/

Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Ex-Depressiver » Samstag, 22.08.15, 7:51

Während des Entzugs würde ich auch kein MMS zum Entgiften nehmen.

Aber während der Zeit als ich noch keine Benzos genommen hatte, hatte ich MMS immer gut vertragen. Beispielsweise hatte ich damit schon mehrfach eine Magen-Darm-Grippe in den Griff kriegen können. Ich hatte gleich zu Beginn der Magen-Darm-Grippe 3 Tropfen MMS in Wasser gelöst genommen und die Magen-Darm-Grippe war beendet.

Nur einmal als ich etwas zu viel genommen hatte war mir etwas übel geworden. Zudem ist der Geschmack von dem Zeug sehr unangenehm.
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Am 24.07.2015 erstmals Tavor genommen (Tavor enthält das Benzodiazepin Lorazepam)
am 14.08.2015 erstmals bemerkt, dass ich abhängig geworden bin (das war nach 22 Tagen)
Ab dem 16.08.2015 auf 1,8 mg runtergegangen.

Hier ist mein aktueller Absetzverlauf:
Ausgangsdosis: 2,5 mg Lorazepam (1 Tablette)
1,8 mg (3/4) 1 Tag (16.08.2015)
1,65 mg (2/3) 1 Tag
1,25 mg (1/2) 1 Tag
0,83 mg (1/3) 1 Tag
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0,41 mg (1/6) 3 Tage
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0,07 mg (1/32) 0 Tage
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<-- heute
(ein paar Benzo-Rückfälle: 06.09, 12.09 und 14.09)

Benzofrei seit 15.09.2015
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Jetzt geht es wieder bergauf - zumindest langsam aber sicher

Inzwischen habe ich leider eine schwere Schlafstörung. Ich konnte Nachts teilweise gar nicht mehr schlafen.

Dadurch habe ich mir von den Ärzten Trimipramin (25 mg) und Melatonin (2 mg) aufschwatzen lassen. Beides würde ich so schnell wie möglich wieder loswerden. Aber ohne dieses Zeug würde ich zurzeit wohl leider überhaupt nicht mehr schlafen können.

Meinen Schlaf trainiere ich zurzeit über eine binaureale Schlaftrainings-CD (Somnia 3), inPulser einige Nahrungsergänzungsmittel und Ausdauersport.

Schlafaufbau - Start: 10.11.2015
nach 0 Wochen 1 bis 3 Stunden Schlaf pro Nacht
nach 1 Woche: 5 Stunden Schlaf pro Nacht
nach 2 Wochen: 0 bis 5 Stunde pro Nacht
nach 3 Wochen: 3,5 bis 7 Stunden pro Nacht
nach 4 Wochen: 1 bis 6 Stunden pro Nacht
nach 5 Wochen: 0 bis 5 Stunden pro Nacht


Nach anfänglichen Fortschritten ist mein Schlaf inzwischen leider wieder eher schlechter geworden. Was an der starken Unruhe liegen könnte.

Ziel: 9 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 22.08.15, 18:40

Also um das MMS in Betracht zu ziehen müsste ich im Sterben liegen, wo es sowieso um ex oder top geht. Und das ist pure Chemie. Und das in einem Thread Entgiftung ohne Nebenwirkungen hat das MMS nichts zu suchen. Übelkeit und Erbrechen sind nur eine der Nebenwirkungen die auftreten können, außerdem macht das MMS alles im Körper platt. Nicht nur die negativen Bakterien, sondern auch die guten die der Mensch braucht. Und im Entzug ist da überhaupt nicht zu zu raten.
Lg Petra
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Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Jamie » Samstag, 22.08.15, 18:55

Hallo,

zum Thema MMS möge sich jeder bitte selbst belesen und ein Urteil bilden.
Ich bin nicht gegen MMS, aber als Entgiftung kann ich es ADFD´lern nicht empfehlen, dazu wirkt es viel zu krass und heftig, was ich da so an Erfahrungsberichten gelesen habe.
Ich habe es übrigens daheim, hatte es mitgenommen für den Notfall in Indien (war 3 Monate dort von Jan - März) Wasser desinfizieren zu müssen.
Eine kleine Warze auf dem Zeh hab ich damit auch schon wegbekommen, aber beim Innerlichen, da habe ich echt noch Hemmungen und wie gesagt - völlig ungeeignet für sensible ADFD´ler zur Entgiftung, da gibt es andere, schonendere Methoden gibt.

Grüße
Jamie
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Ottti » Freitag, 28.08.15, 22:10

Guten Abend,
Ich kann zum Entgiften auf jeden Fall Froximun empfehlen. Habe es selbst während des Absetzens und jetzt drüber hinaus genommen und muss sagen, dass ich wirklich kaum Absetzerscheinungen habe. Bei mir spielt zwar der zeitliche Aspekt auch eine Rolle - habe dir Psychopharmaka ja nicht lange genommen - aber ich glaube trotzdem an die entgiftendE Wirkung des Froximun.

Des Weiteren nehme ich jetzt nsch dem Absetzen jeden Tag einen Esslöffel kollidiales Silber zu mir, da ich von Bekannten und aus anderen Quellen gehört habe, dass es seht gut sein soll. Das kann ich bislang nur bestätigen und zusätzlich hilft es mir grade dabei meine Darmflora und das Immunsystem wieder aufzubauen :-)

Viel Erfolg beim Durchprobieren der verschiedenen Entgiftungsmöglichkeiten!
Liebe Grüße,
Ottti
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- 3. Juni 2015: 1 1/2 Wochen Aufenthalt in Psychatrischer Klinik; 100mg Sertralin und 10mg Olanzapin aufgrund von panischer Hiv-Angst nach Risikokontakt - meiner Meinung nach viel zu schnell verabreicht, Neuroleptika wäre nicht nötig gewesen!
- nach Verlassen der Psychatrie: 100mg Sertralin und 5mg Olanzapin -> Aufdosierung auf 150mg in PIA
- erhöhen des Sertralin auf 200mg - nicht vertragen, wieder runterdosiert auf 150mg nach ein paar Tagen
- 7. Juli 2015: Olanzapin nach 5 Wochen abrupt abgesetzt aufgrund von MNS - starke Absetzerscheinungen sofort nach Absetzen: extreme Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Muskelzuckungen und Kribbeln in den Beinen und Füßen, Herzrasen und hoher Puls, Durchfall
- 13. Juli 2015: Sertralin von 150mg auf 125mg - hoffe es treten keine zusätzlichen Beschwerden ein
- 12. August 2015: Sertralin komplett ausgeschlichen und endlich medikamentenfrei!!! - Absetzerscheinungen: ab und zu ein leichtes Drücken im Kopf, Angst scheint etwas verstärkt wieder da zu sein; ansonsten froh von nichts mehr "abhängig" zu sein

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von sinua » Freitag, 26.02.16, 13:09

Hallo zusammen,

zum Thema Ölziehen bei mir:
ich habe während meines Ausschleichens Ölziehen mit Kokosöl probiert und das hat gut geklappt.
Allerdings hatte ich eine Art Anfangsverschlechterung über Tage und auch das Gefühl, dass in dieser Reduktionsphase die Absetzsymptome länger gedauert haben als sonst ohne das Ölziehen. Das kann natürlich ein Zufall sein, aber ich habe es dann nach ein paar Wochen ausgeschlichen (sicher ist sicher :whistle: ). Ich werde es auf jeden Fall wieder machen, aber erst wenn ich keine Entzugssymptome mehr habe.
Eine mögliche laienhafte Erklärung wäre vielleicht, dass durch die Entgiftung auch eingelagerte Antidepressiva-Depots im Körper abgebaut werden und das zusätzlich zum Tabletten-Ausschleichen einfach zu viel Veränderung für den Körper ist. Oder dass die Entgiftung von anderen Stoffen zusätzlich zum Venlafaxin-Entzug für meinen Körper zu anstrengend war.

Übrigens gibt es Studien zur positiven Wirkung des Ölziehens auf die Mund- und Zahngesundheit, hier das, was ich auf die Schnelle gefunden hatte damals http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... oeten.html

Also auch hier gilt wieder, selbst sanfte Methoden können in einem harten Entzug zu viel sein. Es ist sehr individuell, was geht und was nicht.

Viele Grüße,
Sinua
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Sommersprosse
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Sommersprosse » Montag, 09.05.16, 9:38

Hallo liebe Forummitglieder,

schon vor meinem absetzen hatte ich mich mit begleitenden Möglichkeiten vertraut gemacht.

Selbst habe ich mich für eine begleitende Therapie:
Zeolith-Mineral Klinoptilolith und Kolloidales Silber (zum entgiften)
entschieden.

Links dazu:
35 Jahre AD - Schluss damit ! Ausschleichen von Trevilor
Entgiftung von Antidepressiva und Neuroleptika

Liebe Grüße, Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

Mein Reduzierungsverlauf:
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Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

Strange_Thing
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Strange_Thing » Mittwoch, 19.10.16, 16:12

Hallo liebe Leute.

Also das mit dem Ölziehen, werde ich auf jeden Fall auch ausprobieren. Seit es mit meiner Gesundheit so bergabgegangen ist bin ich eh offen für neue alternativen - solange sie ohne Chemie sind.

Was ich zum entgiften beitragen kann sind meine neuen Erkenntnisse über gewisse Lebensmittel. Wie in anderen Threads auchschon erwähnt, bin ich seit kurzer Zeit umgestiegen auf Ursalz. In kürze folgen dann noch Urzucker und Urkornmehl.

Aber hier geht es mir jetzt rein um das Ursalz, da es hier ja um´s entgiften geht.

Wir haben das "normale" Koch- oder auch Tafelsalz komplett verbannt. Dieses s.g. Salz ist eigentlich hauptsächlich für die Industrie gedacht (93% der Produktion gehen dort hin) und besteht nur aus 2 Stoffen : Natrium und Chlorid

Dem Salz wird ausserdem noch giftiges Aluminium beigefügt, damit es streufähiger bleibt - und nicht zu vergessen, viele dieser Salze wird ausserdem noch künstlich Jod und Fluorid zugefügt. Da ich unter Hashimoto leide musste ich mich damit genauer befassen - gerade mit dem Jod.

Um einfach mal zu verdeutlichen, wie gefährlich Salz sein "kann": Wenn man als Erwachsener z.B. einen Teelöffel Kochsalz zu sich nehmen würde, dann könnte das u.a. schon lebensbedrohlich werden.

Ursalz (u.a. Meersalz, Steinsalz, Himmalyasalz, etc.) enthält dagegen 84 Elemente aus den auch unser menschlicher Körper besteht. Es hat viele Vorteile, wie z.B.: es ist antibakteriell, wirkt entschlackend, entgiftend, reguliert den Säure - Basenhaushalt und vieles mehr.

Da ich in diesem Bereich ja auch kein Profi bin, werde ich gleich noch Videos verlinken ich habe mit den Personen nichts zu tun, aber diese Videos habe ich selbst zur Aufklärung gefunden), in denen genau erklärt wird, wie Ursalz wirkt, wie man eine Solekur machen kann, etc.

Ich hoffe ich konnte damit auch einen kleinen Denkanstoß geben.

Allgemeine Erklärung Ursalz:

https://youtu.be/HhmZggChO7U

Sole herstellen und Solekur:

https://youtu.be/oFe-h4H7J_o

Mit besten Grüßen

Stefan
Diagnose: PtbS, Hashimoto (mit Begleiterkrankungen wir Gluten - und Laktoseintoleranz)

Medikation: Seit 2007 fast alles, was es an ADs gibt
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laut HA soll ich morgens und Abends eine nehmen, aber seit ca. einem Jahr nehme ich nur eine
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Vor ca. einem Monat war ich beim Handauflegen (Anfang September 2016) und habe seit dem keine Probleme
mehr mit Gluten und Laktose

Absetzung: Bisher eigentlich nur sporadisch, aber dann komplett, was ich nie lange ausgehalten habe.

Absetzsyndrom: starke Blitze im Kopf, Orientierungslosigkeit, verwirrtes gucken, kann dann teilweise nicht mal mehr lesen, unkontrollierbare schnelle Bewegungen der Arme, Träume (die so verwirrend sind, dass ich nichtmal in Worte fassen kann, was ich da geträumt habe, obwohl ich mich erinnern kann), Schwamm im Kopf, schwanken, und Gefühl im Kopf und Körper, was ich so gar nicht wiedergeben kann - schwer zu erklären.

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 19.10.16, 18:09

Hallo Stefan :-)
Um einfach mal zu verdeutlichen, wie gefährlich Salz sein "kann": Wenn man als Erwachsener z.B. einen Teelöffel Kochsalz zu sich nehmen würde, dann könnte das u.a. schon lebensbedrohlich werden.
Das glaube ich kaum. Die durchschnittlich tödliche Dosis an Salz für einen Erwachsenen (LD50) beträgt mindestens 10 Esslöffel Salz in 24 Stunden, nicht einen Teelöffel. Einen Teelöffel macht man ja häufig ans Essen.

Bei Ursalz wird es ähnlich sein mit der tödlichen Dosis, da der Hauptinhaltsstoff genau wie beim Industriell verarbeiteten Salz Natriumchlorid ist. Also besser auch kein Ursalz löffelweise essen :-)

Liebe Grüße
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Strange_Thing » Mittwoch, 19.10.16, 18:17

Hehe...Löffelweise sicher nicht^^ Aber das mit dem Teelöffel stimmt schon - das kam wieder zur Sprache, als eine Mutter (warum auch immer) Ihrem Kind zu viel Salz gegeben hat und es dadurch gestorben ist. Es kommt oft wohl auf den Zeitraum an wieviel man täglich zu sich nimmt, obwohl es auch schon bei nur einem Löffel gefährlich werden kann. Es geht ja in diesem Fall um die Menge pur und icht verdünnt im Essen. Und mit dem Ursalz ist es halt so, dass man es auch ruhig übertreiben könnte (auch wenn es dafür keinen ersichtlichen Grund gibt^^), da die 84 Elemente zusammen arbeiten und ganz anders im Körper (Blut) wirken, wie als wenn man nur die 2 giftigen Stoffe zu sich nimmt (wie in meinem vorherigem Post im ersten Video auch erklärt wird).
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 19.10.16, 18:33

Hallo Strangething :-)

ein Kind hat ja auch eine ganz andere Körpermasse und reagiert natürlich sensibler, du hattest geschrieben für einen Erwachsenen.

Ich denke jedenfalls, man sollte auch mit Ursalz nicht übertreiben. Es ist immer noch Natriumchlorid, und der Körper unterscheidet eher nicht, woher es kommt. Auch beim Kochsalz werden mit der Nahrung noch meist sehr viele Elemente gleichzeitig aufgenommen, dennoch ist es nicht sonderlich gesund zuviel davon zu nehmen.

In deinem Video wird für mich nicht plausibel erklärt, wie genau sich die Wirkung des Salzes unterscheidet, und auch nicht wieso es entgiftend und bakterizid wirken soll (normales Kochsalz wirkt auch wunderbar hemmend auf das Wachstum von Mikroorganismen). Dass es teilweise etwas gesünder ist, unraffiniertes Salz zu nehmen (so lange es nicht mit giftigen Elementen belastet ist) denke ich aber auch, schon allein wegen der ganzen Zusätze, und weil man evtl. noch einige Nährstoffe mit aufnimmt.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Strange_Thing » Mittwoch, 19.10.16, 19:10

Da hast Du recht, ich habe einen Erwachsenen genommen - wollte auch nur anhand eines Beispieles etwas verdeutlichen. Das Kochsalz ist ja nicht giftig nur, weil es aus Natriumchlorid besteht - das ist auch im Ursalz, doch es geht auch um die anderen Stoffe (den anderen Stoff), was auf keiner Packung steht und das ist das Aluminimoxid (wegen der Streufähigkeit).

Das Kochsalz unterscheidet sich insofern auch vom Ursalz, dass es nicht kristallien ist, sondern es ist in der so genannten reinsten Form und kann somit auch nicht im Blut und in den Zellen aufgenommen werden. Ursalz ist kristallien (Zellverfügbar) und daher nimmt das Blut (und der Körper) auch alle Nährstoffe auf die gebraucht werden. Aber das beschreibt er auch in seinem Video - genau wie das Thema mit Entgiftung.

Wie im Video beschrieben handelt es sich beim Urin um so genanntes Blutwasser - also alle Schadstoffe, die die Nieren aus dem Blut filtern, werden mit dem Urin ausgeschieden, aber wenn die Nieren nicht genügend versorgt werden, kann es halt zu Problemen kommen und die Nieren können nicht richtig arbeiten. Und das ist nicht nur mit den Nieren so.

Es gibt zu diesem Thema noch einige Videos (und auch Bücher, aber ich bin kein Bücherwurm^^), wo alles genauer erklärt wird und diese werde ich an anderer Stelle auch verlinken, um mehr über dieses Thema aufzuklären. Ich bin ja auch (noch) kein Profi, sondern stehe selbst noch relativ am Anfang. Ich habe mich auch nur informiert, nachdem ich von der Dame die bei mir das Handauflegen gemacht hat, darauf aufmerksam gemacht wurde.

Liebe Grüße

Stefan
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 19.10.16, 19:25

Hallo :-)

ich glaube, da kommen wir nicht auf einen Nenner, StrangeThing :-) mir kommt das meiste sehr spanisch vor, die Erklärungen dazu.
Das Kochsalz unterscheidet sich insofern auch vom Ursalz, dass es nicht kristallien ist, sondern es ist in der so genannten reinsten Form und kann somit auch nicht im Blut und in den Zellen aufgenommen werden. Ursalz ist kristallien (Zellverfügbar) und daher nimmt das Blut (und der Körper) auch alle Nährstoffe auf die gebraucht werden. Aber das beschreibt er auch in seinem Video - genau wie das Thema mit Entgiftung.
Wenn reines Kochsalz gar nicht aufgenommen werden würde, hätten wir ein Problem vermute ich - mit Natriummangel. Und andererseits würde zu hoher Salzkonsum auch keine Probleme machen außer Darmprobleme vielleicht. Natürlich wird es ins Blut und in die Zellen aufgenommen.

Und wenn es einmal im Körper ist, ist weder Ursalz noch Kochsalz "kristallin" sondern gelöst.

Liebe Grüße
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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von jojo71 » Mittwoch, 19.10.16, 20:45

Hallo,
also Ölziehen lasse ich mir mal durch den Kopf gehen, finde die Info interessant! Bild
Himmalayasalz nehme ich schon seit längerer Zeit, aber von eine Entgiftung habe ich nichts gespürt... sollte aber gesünder sein!

Ich habe ca 3 Wochen mit Flohsamenschalenpulver und Bentonit versucht zu entgiften... also geschadet hat es nicht und ist auch gut verträglich, fand ich :wink:

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

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Re: Entgiftung - völlig ohne Nebenwirkungen

Beitrag von Strange_Thing » Mittwoch, 19.10.16, 20:48

Also Natrium ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten die wir alle jeden Tag zu uns nehmen - also nein, Natriummangel wäre nicht das Problem. Das Problem - ich wiederhole - mit Kochsalz, sind Aluminiumoxid und u.a. auch andere s.g. Rieselhilfen. Info Aluminiumoxid Rieselhilfen

Und NICHT von der Hand zu weisen ist, dass Ursalz 84 für den Körper notwendige Elemente enthält und Kochsalz enthält nur 2!!

Um zu verdeutlichen, was ich u.a. meine folgendes:

Nutzniesser Pharma-Industrie

Nutzniesser und Gewinner ist auch die pharmazeutische Industrie. 93-95 % der weltweiten Salzgewinnung wird für industrielle Zwecke genutzt. Restliche Teile davon als Streusalz im Winter, Regenerierungssalz für die Wasseraufbereitung und Viehsalz.

In den Raffinierungsprozessen der chemischen Industrie entsteht aus Steinsalz das Abfallprodukt Natriumchlorid (NaCl). In nahezu sämtlichen Lebensmittelfertigprodukten wird es als Konservierungs-mittel und Würze in dieser Form eingesetzt. Weniger als 5 % Prozent davon landet unter der Bezeichnung (raffiniertes) Kochsalz, Speisesalz oder Tafelsalz in den Regalen unserer Einkaufsläden.

Kochsalz mit bedenklichen Inhaltsstoffen

Kochsalz und Tafelsalz haben mit der biologischen Qualität des ursprünglichen natürlichen Steinsalzes absolut nichts mehr zu tun. Dem raffinierten Kochsalz, bzw. Natriumchlorid, werden zur Rieselfähigkeit und zur Verarbeitung zusätzlich, je nach Hersteller, verschiedene chemische Stoffe beigefügt. Ebenso wird die Anreicherung mit anorganischem Jod von vielen Ernährungswissenschaftlern abgelehnt. Gesundheitlich betrachtet ist dies ein Skandal und ein Kapitel für sich.

Nachzulesen HIER

Mir geht es hier in meinen Beiträgen darum, für etwas gesundes einzustehen und um für etwas gesünderes als Kochsalz zu sein, denn das reine Ursalz hat viel mehr auf dem Kasten als viele von uns glauben wollen.

liebe Grüße

Stefan

P.S.: Und um auf die Entgiftung kurz einzugehen, dafür werden Solekuren mit Ursalz empfohlen, wie in meinem ersten Beitrag hier in dem 2. verlinkten Video beschrieben wird.
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