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Kevins Weg

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Kevin05
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Über die Achtsamkeit des Lügens

Beitrag von Kevin05 » Dienstag, 04.04.17, 19:39

Das poste ich, weil ich es hilfreich finde und ein wenig lustig, weil na ja seht es euch an, dauert nur 3 min. - eine ungewöhnliche Frage für so einen spirituellen Menschen, aber seine Antwort ist letztendlich hilfreich für unser tägliches Leben, also auf so eine Frage spontan eine gute Antwort zu finden finde ich schwer, aber hier ist es gelungen.

Hier der Link:
https://www.youtube.com/watch?v=zm5eoXxjTlA
Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


Katharina
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Katharina » Dienstag, 04.04.17, 23:54

Hallo lieber Kevin!

So wie der Umgang mit Lüge hier dar gestellt wird, bin ich ganz Deiner Meinung.

Die Lüge um zu schützen.

Das Schwierige an dem Thema Lüge ist, für mich das es mich oft von der Gerade weg geführt hat, ein wenig Zeit schinden und Luft holen und dann war man wieder da, am Ausgangspunkt.

( Ganz persönlich trifft es mich da jemand so lügen gelernt hat dass derjenige selbst die Lüge glaubt und diese seine Wahrheit geworden ist. Dann ist jeder Umgang ein Tanz auf dem Draht Seil mit Argusaugen.
Jemand sagte dazu: derjenige hat es brilliant gelernt, sein eigenes Ich zu verblenden."

Dieser Satz hat mich umgehauen, so treffend war er.

Es dauert, es kann, ein Leben fast dauern, bis man da hinter kommt.
Dass das Gegenüber so ist.

Und wenn es nicht zu vermeiden wäre, würde man demjenigen nie wieder begegnen.

Ich weiß den Grund, und trozdem ist es zu spät ab einem gewissen Alter zu hoffen,
da dieser 'jenige' Volumen von eigenen Lebensseiten umwälzen müsste, sich selbst in den Spiegel betrachten und den dahinter erkennen.

Solche Veränderungen erfordern einen Kraftaufwand
der nur durch einen akuten Schicksalsschlag zu erhalten ist, glaube ich.

Deshalb für sich selbst im Blick behalten und diesen anderen, sich In sich Verstrickten
aus dem Wege gehen, wenn aus dem Leben schwierig ist.

Das ist jetzt vielleicht ein wenig viel, aber zum Thema Lüge konnte es mir nicht nicht einfallen.

Eine gute Nacht wünsche ich Dir,
Katharina
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 05.04.17, 7:23

Liebe Katharina,

ich wollte das deshalb reinstellen, weil mir der Zugang dazu gefallen hat bzw. es ja wirklich ein Thema unserer Gesellschaft ist, ich mein wie oft lügen wir "statistisch" gesehen pro Tag? Ich fürchte die Zahl ist sehr hoch und ich habe es rein gestellt, weil ich es auch ein wenig humorvoll fand, dass man so jemanden so eine Frage stellt, für den Lüge und sein Glauben gar nicht vereinbar ist, also eigentlich eine dumme Frage für so einen spirituellen Menschen. Nicht die Frage des Umgangs mit der Lüge, aber ob Achtsamkeit und Lüge den vereinbar ist, klar hat er dann gesagt ist vereinbar, aber das war natürlich fast eine Notantwort, er hat einfach versucht auch daraus eine wohlwollende Antwort zu geben, begeistert war er über die Frage sicher nicht.

Ich stelle mir es auch schwer vor für so jemand, wenn er sich für so Art Fragestunden zur Verfügung stellt, wo man doch teils skurrile Fragen stellt, skurril im Sinne für eine spirituellen Menschen schwer zu beantworten ohne Vorbereitung darauf, weil über viele dieser Dinge hat er sicher sich noch nie einen Gedanken gemacht.

Dein Beitrag ist übrigens, wenn ich werten darf alles andere als eine oberflächliche Betrachtung, was zeigt mir das? Dass auch Menschen wie "wir" durchaus so viel Intellekt haben um wirklich sehr in die Tiefe zu gehen ohne Blödsinn zu reden, oder um es in anderen Worten zu sagen, ich fand deinen Beitrag wirklich gut bzw. deine Gedanken zu dem Thema, wünsch dir einen schönen Tag und eine gute Zeit, LG Kevin
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Zitat

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 21.04.17, 22:14

Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: "Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?" Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf und umklammerte ihn und jammerte: "Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?"
Aus dem Zen-Buddhismus
6.-7.Jahrhundert Taoismus
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Katharina » Samstag, 22.04.17, 0:05

Lieber Kevin!

Im Grunde schön.

Ich denke, der Meister lässt den Baum hinter sich.
Ich habe nichts was ich loslassen könnte, ohne dass es sich in einen Urwald verwandeln würde.

Eun schönes Wochenende,
Katharina
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Kevin05
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 29.04.17, 11:44

Hallo Katharina, was du wissen willst, wer du heute bist, schau auf das was du gestern getan hast, ich glaube dran, die meisten Dinge im Leben liegen in unserem Verantwortungsbereich, nicht alle aber viele, LG und alles Gute Kevin
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Katharina » Samstag, 29.04.17, 12:57

Hallo Kevin!

Nicht, wenn eine Depression in einem tobt und du empfindest wie sonst nie.

Da kannst du dich nur aus dem Verkehr ziehen und deine Zwangsgedanken,die du sonst nicht hast,für die es keinen Grund gibt, versuchen zu beherrschen solange du Kraft dazu hast.

Geht dieses vorbei, ist alles wieder wie sonst.

Da kann ich heute tun war ich will das ändert nichts wenn ich morgen drauf schau, nicht ihn psychischen Ausnahmezuständen.

Im normalen Leben schon, zum Teil.

Gruß,
Katharina
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Rafa13
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Immunsystem

Beitrag von Rafa13 » Montag, 15.05.17, 20:50

Hallo,

ich möchte über unsere Betriebsfeuerwehr schreiben. Wie ist das nun, wenn eine Feuerwehr nie Brände löscht, wie kann sie dann, wenn es mal nach Jahren wirklich brennt noch funktionieren? Die können vermutlich nicht mal mehr den Schlauch ausrollen oder?

Was ist die Feuerwehr in unserem Körper? Genau man nennt es Immunsystem. Nachdem wir gelernt haben, funktionieren zu müssen und nicht gesund zu sein, ist es in den letzten Jahrzehnten zunehmend dazugekommen, dass man das Immunsystem einfach ausgeschalten hat, weil keiner Zeit hat krank zu sein, weil nochmal es zählt nicht die Gesundheit sondern dass wir funktionieren.

Ich hab nachgedacht, ich hatte das letzte Mal Fieber vor 21 Jahren, jetzt könnte man denken, das ist gut, aber ist es gut? Glaub ich nicht, das zeigt eigentlich nur, dass das Immunsystem nicht mehr arbeitet, weil Fieber ist wie eine Neuformatierung einer Festplatte, es zerstört alles bzw. baut wieder neu auf oder anders ausgedrückt das Fieber ist Hitze und Hitze tötet alles mögliche Keime, Bakterien usw., aber wir klugen Menschen, wie wir uns ja gerne bezeichnen, haben für den Bedarfsfall Arzt, Apotheker bzw. Substanzen bei der Hand, die ein Immunsystem zur Untätigkeit verurteilen, wie AB, Neocitran und Co.

Irgendwann gewöhnt sich das Immunsystem dran nicht mehr "arbeiten" zu müssen und das ist gar keine gute Entwicklung, weil es einfach verlernt zu arbeiten. Klingt alles sehr naiv und banal, ist aber so.

Der beste Schutz gegen jede Krankheit ist ein perfektes Immunsystem, auch gegen schwere Erkrankung, aber der moderne weise Mensch hat es mehr oder weniger ausgelöscht, sehr klug, schönen Abend allen. LG Rafa
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Katharina » Montag, 15.05.17, 23:17

Lieber Rafa!

Ich hatte ewig kein Fieber,
aber als plötzlich meine Blut- und hauptsächlich Leberwerte entgleisten, lag ich tagelang mit über 40 Fieber im Bett.
Bis die Leber Therapie beginnen konnte.

Ich erinnere ein derartiges psychisches Wohlbefinden innerhalb dieser Fiebertage, endlich im Bett bleiben zu können, endlich auf Erholung, Genesung zu hoffen.
Endlich nicht mehr anstrengen.

Ich habe meine Arbeit sehr sehr gern getan.
Aber schleichend konnte ich nicht mehr, ich wurde immer müder.

Plötzlich das Fieber, der Zusammenbruch,
psychisch eine völlige Erleichterung.

Liebe Grüße,
Katharina
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Kevin05
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Dialog über meine Probleme aus buddhistischer Sicht

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 06.09.17, 8:13

Und bin mir jetzt noch sicherer als vorher über den einzigen Weg, den ich für Dich als heilsam sehe. Es ist MEIN Denken und soll Dir weder was vorschlagen noch Dein Leben ändern.

Hör auf, Alle um Dich herum für Dein Leben verantwortlich zu machen. Hör auf, von Irgendjemand außer Dir selbst Hilfe zu erwarten.
Beschäftige Dich mit dem Buddhismus OHNE den Hintergedanken der Heilung.

Wie ich dir schon schrieb. Ich habe dir alles gesagt.
Was DU daraus machst kann nun keiner mehr beeinflussen.

Der Weg ist - Vergesse Dein Selbst durch die Praxis.

Ist Dir aufgefallen, dass die meisten Deiner Krankheiten auf der Überbetonung Deines Egos beruhen?
Es ist nur das, was ich fühle und mir vor Jahren selbst sagte.

Hart? Wenn Du es irgendwann wirklich verstehst wirst Du merken, dass es ist wie die Worte einer liebenden Großmutter.

Im Buddhismus sind die am meisten schmerzenden Erkenntnisse meist die hilfreichsten.
Als ich meinen Meister zum Thema Krankheit fragte:
"Nimm Deine Krankheit als Chance zu üben, akzeptiere sie und hab Spaß am Leben"
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Beitrag von Kevin05 » Samstag, 09.09.17, 20:13

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Einstein

Beitrag von Kevin05 » Montag, 11.09.17, 21:14

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Re: Kevins Weg

Beitrag von Eva » Montag, 11.09.17, 21:52

Hi Kevin,

Du hast aber eine wunderschöne Heimat. Ein wahres Postkartenidyll. <3

Lieber Gruß, Pons
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 04.10.17, 22:12

Lieber Kevin !

Diese Aufnahmen Deiner Heimat
sind paradiesisch.

Ich freue mich für Dich.

Machst Du wieder welche, vllt, wenn dort Schnee fällt?

Wunderschön; ich bin zwar Stadtmensch
Ich muss nicht in mitten des Trubels sein, aber das Wissen ich kann sofort unter Menschen muss ich haben.

aber zur Zeit- da wär ich in der weiten Natur " nerventechnisch "
am allerbesten aufgehoben.

(Mir geht es nicht schlecht im Gegenteil;
ich hab Lanpmpenfieber, ob alles klappt.
Reine, gesunde Reduzier - Sorge.
Gesunde Sorge.

Danke für diese schönen Eindrücke,

Herzlich, Katharina
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 05.10.17, 14:04

Hallo kevin, :)

ich bin auch gerade erst drüber gestolpert.
Du wohnst ja zauberhaft.
Ich werde gerade neidisch :).

Falls du ein paar schöne Fotos mit buntem Herbstlaub und im Winter dann mit Schnee und Eis hast, würde ich mich (und ich glaube andere auch :) ) sehr freuen.

Grüße
Jamie
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 28.12.17, 18:00

Sorry, hab hier lange nicht mehr reingeschaut, mache ich gerne, wir haben 1,5-2 m Schnee in den Bergen zur Zeit, 1 m Neuschnee von gestern auf heute. Wenn ich unterwegs bin mach ich welche, wobei am Meer ist es auch schön jetzt 1,5 Stunden zum Meer und 1,5 Stunden in die höheren Berge, also von der Natur her lebe ich schon toll, wobei dafür bin ich sowieso immer dankbar gewesen, hier auf die Welt gekommen zu sein, wo andere Urlaub machen, LG Kevin
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 05.05.18, 16:24

Hallo,

ich habe einen seriösen Therapievorschlag und zwar jeden Tag, am sinnvollsten Abends ca. 20 Kilometer gehen und zwar jeden Tag, beginnend mit 10 Kilometer, dann 15 und dann 20 Kilometer. Alleine und ohne Ablenkung wie Haustiere oder andere Menschen.

Den Vorschlag bekam ich von fünf verschiedenen Seiten, zweimal ärztlicher Seite, zweimal meine Sportlehrer, einmal mein Arbeitskollege, alle für sich wussten nichts vom anderen. Mein Lehrer meinte, es würde sich auf die ganze Gesundheit positiv auswirken und ich würde auch schlafen.

Ich habe auch damit begonnen, beim ersten Mal schaffte ich ca. 14 Kilometer ohne Probleme - zügiges Gehen übrigens ohne Anstrengung. Durchschnittlich würde ich sagen 7 Kilometer ist mein Tempo pro Stunde, würde heißen 3 Stunden jeden Tag gehen, wäre realistisch, schauen wir mal, wie gesagt, hätten mir das nicht so viele verschiedene Menschen geraten, ich hätte es nicht probiert, so versuche ich es. Mein Lehrer meinte, machen sie es einen Monat und dann berichten sie mir.

Ob das ein Modetrend ist kann ich zwar nicht sagen, glaub ich aber nicht, dass das der Hintergrund ist, alles Gute Kevin
Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


Eva
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Eva » Samstag, 05.05.18, 18:42

Hallo, :)

ich gehe seit etwa 20 Jahren fast jeden Tag - mit wenigen Ausnahmen wie etwa Eisglätte, Sturm und einmal ein Knochenbruch :( - eine Strecke zwischen 2 - 6 km (natürlich auch während der Benzoeinnahme) :wink: .

Das ist zwar ein Witz gegen die angesprochenen 20 km, aber schon diese dagegen geradezu jämmerliche Strecke, vor allem die Regelmäßigkeit dabei, tut gut, und ich bin sicher, das hat meine Gesundheit auf sehr positive Weise beeinflusst (wer weiß, wie es mir sonst heute ginge?).

20 km oder 3 Stunden täglich erscheinen mir SEHR viel. Das Motto "Viel hilft viel" mag zwar zu besserem Schlaf verhelfen, aber ob das Ziel nicht zu ehrgeizig ist? Wenn man es durchzuziehen schafft, ist es toll, wenn man sich entmutigt fühlt durch die Länge der Strecke, könnte es besser sein, sich die Aufgabe kleiner zu setzen.

Mir ist die Konstante in der Ausführung wichtiger als die Leistung selbst.

LG Eva
Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

Katharina
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Katharina » Sonntag, 06.05.18, 6:31

Lieber Kevin!

Du bist imstande, täglich mehr als 7 Kilometer zu gehen?

Ich freue mich für Dich, dass muß wunderbar sein.

Herzlich, Katharina
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Clarissa
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Re: Kevins Weg

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 06.05.18, 6:41

Guten Morgen.

Ja, das finde ich auch irre im positiven Sinne.

Ich gehe dreimal tgl.mit Hundi und komme dabei insgesamt so auf 6-7 km, Schrittzähler sagt es mir. Das reicht dann aber sowohl Hundi als auch mir :wink: . Mehr kriegen wir körperlich nicht hin.

20 km, da braucht man doch um die vier Stunden, oder? Staun :shock: und Chapeau!

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