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Beitrag von Flummi » Dienstag, 26.12.17, 21:42

Hallo,
Hier könnt Ihr Posten, wenn es bei Euch eine Absetzgruppe gibt oder Ihr eine gründen wollt.
Liebe Grüsse,
Claudia

Gerade im Netz gefunden:
auf https://initiative-zwangbefreit.jimdo.com/ vom 30.9.2017

Auf folgenden Aufruf möchten wir euch gerne aufmerksam machen:

"Hallo, ich würde gerne eine Neuroleptika-Absetzgruppe gründen - es gibt diese Gruppen schon in anderen Städten, hier in Braunschweig aber noch nicht. Obwohl man weiß, dass Neuroleptika keine Dauermedikation sein sollten, werden sie von Ärzten in der Regel leider immer noch alternativlos verabreicht. Mir geht es darum, darüber zu sprechen, zu diskutieren, uns gegenseitig zu begleiten und zu unterstützen, wenn wir die Medikamente reduzieren oder absetzen wollen (Ich selber nehme die Medikamente nur in akuten Phasen); aber auch die Medikamente besser kennenzulernen, uns mit den Wirkungsweisen, Nebenwirkungen zu beschäftigen, Alternativen zu überlegen, Ängste zu verlieren gegenüber der eigenen Erkrankung - kurze Neue Wege zu gehen."

Wenn ihr Interesse habt dann könnt ihr euch bei Constanze melden:
Mail: cwaskow@gmx.de
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Iniziativen und Selbsthilfegruppen Neuroleptika absetzen

Beitrag von indigo » Freitag, 09.03.18, 21:56

ich dachte es sei eine gute idee hier eine sammlung zu ertsellen für entstehende oder vorhandene selbsthilfegruppen.
2 links habe ich hier schonmal eingefügt. ich hoffe das geht so.

lg
indigo

"Selbsthilfegruppe Neuroleptika Absetzen Braunschweig"

https://sites.google.com/site/neuroleptikaabsetzenbs/




"ACHTUNG: SELBSTHILFEGRUPPE FÜR MENSCHEN, DIE IHRE NEUROLEPTIKA ABSETZEN WOLLEN - Infos ganz unten auf dieser Seite. Meine Erfahrungen mit der Neuroleptikaeinnahme. Wie habe ich persönlich die Gabe von Anti-Psychotika erlebt? Zur Einstimmung auf dieses Kapitel möchte ich Dich gerne auf eine ..."

http://www.wesensausdruck.de/neuroleptika.html
Psychotische Episoden:
1. erstmals drogeninduziert 1980
14 tage fresium
2. 1987
1,5 jahre neuroleptika, fortlaufend reduziert (dosierung und name des medikaments ist mir entfallen)
bis zum jahr 1991, microdosierung, bei bedarf, sehr selten.
2000 wurde ich aufgrund von ängsten und angeblicher gefühlsverflachung und im rahmen einer überflüssigen
arbeitstherapie wegen meines antrages auf eine umschulung, von einer psychiaterin auf solian, (heutiger name
arminsulprid) 50mg eingestellt. während der arbeitstherapie wurde hochdosiert auf 300mg, Kontinuierliche
einnahme 8 wochen, danach bei bedarf, einnahme 25-50mg etwa alle 3 monate 3 tage lang.
2002 hochdosierung in einer psychosomatischen klienik auf 200mg, einahme 8 wochen.
danach wieder bei bedarf, wobei sich dieser gesteigert hatte, konnte aber langsam reduzieren.
(2006/2007 habe unwissentlich ein halbes jahr manipulutive meditation von ananda marga durchgefürt,
terapieangebote negativ).
(ergebnis: seit 2006 arbeitsunfähigkeitsrente)
2008 keine einnahme von Nl
3. 2009
psychiater verweigern mir die bedarfsmedikation. es kommt zu einer psychose. und einweisung.
medikation: olanzapien, venlafaxien, akineton. kontinuierliche einnahme ca. 1 jahr. danach langsam reduziert.
letztentlich nur noch bei bedarf.
(währe während dieser zeit fast gestorben: schwere herzinsufiziens, diabetis typ 2, bluthochdruck, depressionen,
starke ängste, uvm...)
4. 2015 erneute psychosen wegen psychoterror unter NL und benzo-entzug
medikazion wechselnd: armisulprid 400mg, olanzapien 600mg, akineton 4mg, drei mal EKT
einnahme zuhause ausgeschlichen.
5. 2017 erneute psychosen wegen Nl entzug und permanenter terror durch polizeiliche einweisung und
zwangsmedikation.
02.03.-16.03.2017 ciatyl 100mg 3x, olanzapien 400mg, akineton 4mg.
einnahme zuhause ausgeschlichen.
10.09.-17.09.2017 Haldol, dosierung ist mir entfallen
keine einnahme zuhause.
seit oktober 2017 minnimaler einsatz von NL und benzos
statdessen naturheilmittel.

seit januar 2018 endlich psychiatrische begleitung ohne medikationszwang!

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Re: Iniziativen und Selbsthilfegruppen Neuroleptika absetzen

Beitrag von Flummi » Freitag, 09.03.18, 22:04

Hallo Indigo,
es gibt so einen Thread schon. Dort kannst Du die Gruppen vielleicht mit hineinschreiben:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 43&t=14169

Lg
Claudia
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Re: Iniziativen und Selbsthilfegruppen Neuroleptika absetzen

Beitrag von indigo » Freitag, 09.03.18, 22:12

ok, danke claudia,

wie mach ich das den? ich meine verschieben?
oder meinst du dort einfach hinzufügen?

lg
indigo
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1. erstmals drogeninduziert 1980
14 tage fresium
2. 1987
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bis zum jahr 1991, microdosierung, bei bedarf, sehr selten.
2000 wurde ich aufgrund von ängsten und angeblicher gefühlsverflachung und im rahmen einer überflüssigen
arbeitstherapie wegen meines antrages auf eine umschulung, von einer psychiaterin auf solian, (heutiger name
arminsulprid) 50mg eingestellt. während der arbeitstherapie wurde hochdosiert auf 300mg, Kontinuierliche
einnahme 8 wochen, danach bei bedarf, einnahme 25-50mg etwa alle 3 monate 3 tage lang.
2002 hochdosierung in einer psychosomatischen klienik auf 200mg, einahme 8 wochen.
danach wieder bei bedarf, wobei sich dieser gesteigert hatte, konnte aber langsam reduzieren.
(2006/2007 habe unwissentlich ein halbes jahr manipulutive meditation von ananda marga durchgefürt,
terapieangebote negativ).
(ergebnis: seit 2006 arbeitsunfähigkeitsrente)
2008 keine einnahme von Nl
3. 2009
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Re: Absetzgruppen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 09.03.18, 22:32

 ! Nachricht von: Murmeline
Ich hab das zusammenfügen erledigt :)
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Re: Absetzgruppen

Beitrag von Flummi » Freitag, 09.03.18, 23:03

Hallo Murmeline,
Vielen Dank!

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Absetzgruppen

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 21.03.18, 14:41

Luisa1974:

Selbsthilfegruppe „Psychopharmaka absetzen“
Die Gruppe trifft sich immer Donnerstag 19:00 Uhr in der Kreutziger Straße 18 in Berlin-Friedrichshain – Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!
http://www.weglaufhaus.de/2012/04/selbs ... -absetzen/

Hallo Ihr Lieben,

kennt jemand von euch das Weglaufhaus und diese Gruppe?

liebe Grüße
Luisa
Murmeline hat geschrieben:
Mittwoch, 21.03.18, 14:36
Hallo Luisa,

ich habe die Gruppe mal besucht, ist aber schon über ein Jahr her. Überwiegend hatten die Teilnehmer Erfahrungen mit psychotischem Erleben. Es gab keinen korrekten Austausch zu Dosisreduktion oder Absetzstrategien sondern mehr zu psychosozialen Fragen, Alltagsgstaltung, Erfahrungsaustausch, Aufarbeitung der eigenen Geschichte und ähnliches. Ludger, der die Gruppe betreut, ist ein älterer Herr, mir sympathisch. Der wöchentliche Treff ist sicher stabilisierend für die Teilnehmer gewesen.

Grüße, Murmeline
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 04.05.18, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: edit eingefügt
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Re: Absetzgruppen

Beitrag von Flummi » Freitag, 04.05.18, 15:02

neue Absetzgruppe Bergisch-Gladbach:
viewtopic.php?f=8&t=15029&p=245545#p245545
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