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Euer ADFD Team

Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Neuigkeiten rund um das Forum. Veranstaltungshinweise.
Gwen
Team
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Re: Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Beitrag von Gwen » Samstag, 07.04.18, 12:11

Hallo Medicare,
herzlich Willkommen hier im Forum!

Wenn Du hier mitschreiben möchtest, dann stell Dich und Dein Anliegen bitte in einem Thread im Bereich neue Teilnehmer/hier bist Du richtig vor.
Medicare hat geschrieben:
Samstag, 07.04.18, 11:33
was manchmal mit normalem Vitamin c ( Ascorbinsäure ) machbar ist
Diesen Satz verstehe ich nicht wirklich? Warum sollte es hilfreich sein, der Lösung Vitamin C beizumischen?

Zu den Individualrezepturen die Du ansprichst gibt es hier einen Thread: viewtopic.php?f=19&t=1030
Das muss jedoch vom Arzt verordnet werden und geht auf dessen Budget. Zudem ist es wenig flexibel und man braucht regelmäßig neue Rezepte.

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

stubi
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Re: Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Beitrag von stubi » Montag, 16.04.18, 21:43

Liebe Jamie,

Super gemacht und tolle Stimme und passt zu dem was ich schon alles von dir gelesen habe.

Liebe Grüße
Renate
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor stubi für den Beitrag:
Jamie

Elefantenfuss
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Re: Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Beitrag von Elefantenfuss » Freitag, 20.04.18, 22:20

Liebe Jamie,

ich bin So dankbar, dass mir hier im Forum diese Methode empfohlen und erklärt wurde - das hat mir enorm geholfen!
Danke, dass Du das Video nun zusätzlich eingestellt hast! Damit trauen sich sicher mehrere, diese Methode tatsächlich anzuwenden!
Liebe Grüße
Elefantenfuß
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elefantenfuss für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieUlulu 69
- Seit 2011 Mirtazapin 45 mg. Beginn Absetzen 21.04.2017 mit der Wasserlösemethode 40,5mg.
1. Woche: Bisher nur Schwindel, Kopfschmerzen, morgens innere Unruhe, frühes Erwachen, vermehrtes Träumen, gereizter, schneller wieder "Reizüberflutung", wie Watte im Kopf
2. Woche: Immernoch zum Nachmittag hin starke Kopfschmerzen, Schwindel bei körperlicher Belastung und Unruhe weniger geworden. Gereiztheit weniger, wieder ruhigerer Schlaf. Keine Zunahme von depressiven Symptomatiken.

3. Woche: Deutliche Symptomzunahme, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Stimmungsverschlechterung, unruhiger Schlaf
4. Woche: Regulierung der Symptome, deutlich stabiler, nächsten Absetzschritt noch nicht vorgenommen bei 40,5 mg geblieben.
5. Woche: Keine Symptomzunahme, wieder stabil.
6. Woche 02.06.2017: Nächster Absetzschritt auf 37,5mg in Tablettenform. Morgendliche Maddeligkeit und Müdigkeit, keine weiteren Symptome.
ab 8. Woche Symptomverschlechterung, akustische Halluzinationen, Rückfälle
Juni 2017 bei 37,5 mg geblieben
28.06. stationär
seit 26.06.2017 Risperdal 1mg
seit 04.7. 2mg Risperdal
02.01. - 16.01. stationär, ausschleichen Risperdal
seit Januar 2018 Risperdal abgesetzt
seit 01/18 Seroquel 25mg zur Nacht
seit 01/18 Amisulprid erst 100mg, seit 02/18 200mg
03/18 Amisulprid wieder auf 100mg runter
13.04. Beginn Amisulprid komplett absetzen, Seroquel nur noch selten als Bedarf

- 01/2016 Seroquel 50mg retard 2x am Tag ca. 4 Monate, ohne Probleme abgesetzt und auf 25mg normal zur Nacht umgestiegen, ca. 1 Jahr, ohne Probleme abgesetzt Februar 2017
- 2012 Venlafaxin 250mg ca. 6 Wochen, abgesetzt da überhaupt nicht vertragen.
Zwischendurch ca. 1 Woche Lovamepromathazin, sofort wieder aufgehört.
Über die Jahre immer mal wieder Atosil als Bedarf, seit über 1 Jahr überhaupt nicht mehr.
Tavor bei Klinikaufenthalten nur im Ausnahmefall als Bedarf.


Problem - Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen (Bertold Brecht)

Yontenlady
Beiträge: 8
Registriert: Dienstag, 27.02.18, 15:53

Re: Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Beitrag von Yontenlady » Montag, 23.04.18, 13:52

Danke für das Video. Hat mir geholfen
Juli bis Dezember 2017: 90mg Duloxetin und 50 bis 75 mg Promethazin ( habe sie variabel eingenommen da ich noch nichts über die Gefahren für mein Gehirn wusste)
Sept. Bis Dez.2017: Absetzen von Duloxetin und Promethazin ( da schon Manie entwickelt ohne es zu merken)
14.Dez.2017: nach Vollnarkose Psychose
Psychiatrie 3 Wochen: Eingestellt auf Risperidon und Tavor
Januar 2018: Tavor abgesetzt und Ausschleichen von Risperidon aufgrund von Nebenwirkungen
Stationär für 3 Tage da starke Absetzsyotome
In Psychiatrie Kaltentzug Risperidon, Einstellen auf Amitryptillin
Nach einer Woche Amutryotilin abgesetzt wg Nebenwirkungen
Wieder 3 Tage stationör einstellen auf Tradozon
Probeweise Quientiapin dazu
Nach 4 wochen abgesetzt wegen Nebenwirkungen
Seit Feb.2018: 15mg Mirtazapin und 25mg Quentiapin
Seit März 2018: Ausschleichen von Quentiapin nach der Wasserlösmethode wg Nebenwirkungen
Aktuell: 12mg Mirtazapin und 17, 5mg Quentiapin
Diagnose: aktuell mittelschwere Depression

Oliver
Gründer
Beiträge: 8263
Registriert: Freitag, 10.10.03, 23:58

Re: Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Beitrag von Oliver » Montag, 21.05.18, 21:53

Hallo Ninja,

Dein alter Benutzername war Sausewind - Du kannst jetzt für den ein neues Passwort anfordern.

Alles Gute
Oliver
Ich nehme mir eine Auszeit. Meine Privatnachrichten sind gesperrt. Bitte beachten:
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Sausewind
Beiträge: 9
Registriert: Mittwoch, 23.09.15, 10:44

Re: Erstes ADFD - Video online: Wasserlösemethode

Beitrag von Sausewind » Montag, 21.05.18, 22:20

Hallo,

benutzt irgend jemand die Wasserlösmethode für Opipramol? Ich stoße beim Reduzieren nun auf Probleme mit der runter Dosierung von 10%.
Laut meiner Hausärztin soll ich nicht die Tropfen als Alternative nehmen, da diese irgendwie eine andere Halbwertszeit oder so ähnlich haben.
Also irgendwie ist die Wirkdauer oder Wirkweise da anders als bei den Tabletten.

Deshalb würde ich gerne bei den Tabletten bleiben..

Ich hatte schon mal probiert eine Opipramol in Wasser aufzulösen, es waren dann noch kleinste Flöckchen unterwegs im Wasser, ich weiß nicht ob das so genügend wäre und wäre deshalb sehr dankbar für eine Rückmeldung von jemandem der Opipramol schon so runter reduziert hat.
Danke!!

VG

Sausewind
Im Juli 2013 mittelschwere Depression diagnostiziert. Ausgelöst durch eine anhaltende chronifizierte Trauereaktion.

August 2013 Dysto Loges (Homöopathie) genommen. Keine Wirkung.
Laut Psychiater bei Bedarf "an schlimmen Tagen " mal 50mg oder ganz schlimmen Tagen 100mg Opipramol nehmen.

September 2013 Da die sehr schlimmen Tage immer mehr wurden nach Rücksprache mit Hausärztin 3x täglich 50mg Opipramol

Im August 2014 in Eigenregie nach Rücksprache mit Hausärztin in kleinen Schritten angefangen reduzieren -je nach Gefühl. Leider keine genauen Aufzeichnungen gemacht.

Erst zB Montag die Mittags-Dosis weg gelassen, nach einer Weile dann einen weiteren Tag 1 Dosis.
Dann irgendwann an die zweite Gabe ran gegangen, genauso Stück für Stück reduziert.

Anfang Juli 2015 nach längerer guter Phase bei einer Dosis von ca. 4x pro Woche 50mg Opipramol komplett abgesetzt. Hatte plötzlich deutlich das Gefühl, daß Gabe verschlimmert (Angst, ungutes Gefühl).

Rücksprache mit Hausärztin, vermehrte Kopfweh/Migräne, stundenweises Taubheitsgefühl im Gesicht, Arm, Hand kann von Absetzen kommen. Wenn es aber nach Einnahme eher flaues Gefühl braucht mein Hirn die Tabletten wohl nicht mehr, weil es selbst wieder besser arbeitet (Transmitter usw).
Eine Nacht temporären Hörsturz gehabt.

4 Wochen alles gut, Anfang August wurde es eine knappe Woche wieder schlechter. Im Urlaub besser, Tabletten nur zur Sicherheit mitgenommen. Nicht nötig.

Ende August/Anfang September 2015 nach Therapeutengespräch wieder für ca eine Woche sehr schlecht. Seitdem meistens okay, aber ziemliche Stimmungsschwankungen was ganz schnell gehen kann durch Zukunftsängste, Angst vor Verlusten und Tod.

Schleichend wurde meine Angst immer größer, ich dachte, dass es aufhört, dass es Entzugserscheinungen sind und biss mich durch. Die sogenannte Therapeutin erkannte das alles nicht und verschlimmerte durch ihr Verhalten und ihre Aussagen meinen Zustand sehr. Ende Oktober/Anfang November war es so schlimm, dass ich nicht mehr konnte. Nichts mehr essen können, früh aufgewacht, nicht mehr schlafen können, morgens schon mit starkem Zittern aufgewacht. Schleppte mich Anfang November zur Vertretung meiner Hausärztin. Diese wußte nicht was sie tun soll, ich wollte auf keinen Fall in eine Klinik und teilte ihr mir, dass ich noch Opipramol Zuhause hätte.
Sollte wieder einsteigen mit 50mg 1x täglich. Ich merkte schnell, dass es nicht reichte und dosierte auf 2x täglich 50mg hoch. Ganz langsam ging es mir wieder besser und ich blieb lange bei dieser Dosis.

Durch verschiedene Nebenwirkungen (u.a. erhöhter Augeninnendruck, Wassereinlagerungen)und weil ich grundsätzlich gesund werden möchte neuen Therapeuten gesucht, End 2016 gefunden.
Mit ihm ging es bergauf, parallel irgendwann angefangen Tabletten in kleinen Schritten zu reduzieren. 10% Regel hier gefunden, alle 6 Wochen um einen erneuten dramatischen Rückfall zu verhindern.
05.2018 bin ich nun bei 2x täglich 25mg und stehe vor der nächsten Reduzierung.

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