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Passionsblume als Entzugshelfer

Baesle von baden
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Re: Passionsblume als Entzugshelfer

Beitrag von Baesle von baden » Samstag, 14.04.18, 12:05

hallo leute es wird hier immer interessanter
diesen tee werde ich mir bestimmt auch besorgen
es dauert noch eine weile bix ich alles gelesen habe
bin aber wirklich sehr froh euch gefunden zu haben
schönes we
beate
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LenaLena
Angst-Panikattacken nach vielen Todesfällen, Depressive Phasen
08.2003 citalopram darauf eine akute panikattacke und sofort abgesetzt arzt kam ins haus
08.2003 bis 12.2003 insidon 50mg
11.2003 - 4 wochen reha in aulendorf brachte so gut wie nichts das schwarze loch kam zuhause
12.2003- erste mal Paroxetin 20mg-
bis heute immer mal hoch und runter auch das absetzen probiert
viele jahre dann 45 mg paroxetin
22.3.18 Paroxetinspiegel von 295(60-120normalbereich)3 tage null dann 30mg
5.4.18 Paroxetinspiegel von 160 2 tage null dann 25mg
4.2018-25mg Paroxetin und 50mg Metoprolol
13.04.18 6.tröpfchen Diazepam , immer wieder an den hals gefasst um puls zu fühlen luftnot schon den ganzen morgen
heutiger tag scheint nicht meiner zu sein und zu werden
15.4.18 totale deppriphase und moralisch dazu immer noch watte im kopf morgends gehts komischerweise als am
besten abends 6 tröpfchen diazepam um dem krampfen zu entkommen
19.4.18 abends hätte ich mir die unterarme und hände aufkratzen können so extrem hatte ich noch keinen juckreiz

Katharina
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Re: Passionsblume als Entzugshelfer

Beitrag von Katharina » Samstag, 14.04.18, 13:04

Liebe Lena!

Vielen Dank für Deine Tipps!

Ich habe Dragees und Pressaft und spüre Kenntnis Unterschied, ich lasse beides wieder weg wenn aufgebraucht.

Vllt nach 'null'.

Liebe Grüße,
Katharina
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LenaLena
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Re: Passionsblume als Entzugshelfer

Beitrag von LenaLena » Samstag, 14.04.18, 15:36

Liebe Katharina,

ich persönlich bin davon überzeugt, dass es keine "Pauschallösungen" gibt, die für alle richtig sind.
So wie ich null auf Neurexan reagiere, was bei vielen hier einen beruhigenden Effekt hat, so reagierst du vielleicht einfach nicht auf Passionsblume.
Das muss man immer probieren, und wenn es nicht klappt, klappt es eben nicht :)

Aber darum finde ich austesten immer wichtig.
Wir Menschen funktionieren jeder für sich sehr komplex und verschieden :)

LG Lena
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EvaKatharina
Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.
Seit Monat 8: Besserung!
Mir hilft: Omega 3, Magnesium, histaminarme Ernährung
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

Katharina
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Re: Passionsblume als Entzugshelfer

Beitrag von Katharina » Samstag, 14.04.18, 17:26

Liebe Lena!

Genau so empfinde und erfahre ich es, ebenfalls.

Zum Glück reagiert jeder anders, es keine zwei gleichen Organismen.

Alles Gute,

Katharina
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Eva
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Re: Passionsblume als Entzugshelfer

Beitrag von Eva » Montag, 16.04.18, 9:24

Hallo,

wollte Euch mitteilen, dass ich inwischen auch gute Erfahrungen mit anderen Tropfen bzw. Kapseln gemacht habe, nämlich mit Hopfen und mit Melisse.
Ich habe auch mit Zolpidem teilweise nicht besser geschlafen. :) :bettzeit: :party2:

Grüße, Eva
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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