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Umgang mit den Wellen

MorulaMyomatosus
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Umgang mit den Wellen

Beitrag von MorulaMyomatosus » Sonntag, 19.07.15, 12:32

Liebes Forum,

wie der Titel schon sagt, würde ich mich hier gerne über die Wellen im Entzug austauschen.
Vielleicht können wir darüber reden, wie sich dieses Phänomen bei uns allen auswirkt?

z.B.:

● Kündigt sich die Welle vorher an, oder kommt sie plötzlich?
● Könnt ihr einen bestimmten Rhythmus erkennen?
● Sind die Wellen immer gleich?
● Wie lange halten die Wellen an?
● Wie verändert sich euer Alltag während den Wellen?

Bei mir ist es so, dass die Wellen ganz häufig ohne Ankündigung anrollen. Ich bin gerade dabei meine persönlichen Trigger zu identifizieren. Vielleicht schaffe ich es dadurch, irgendwann mal nicht total überrascht zu sein, wenn es dann losgeht. Einen Rhythmus kann ich leider nicht wirklich erkennen :(
Meine Wellen sind immer sehr unterschiedlich. Es gibt ein paar Symptome die ich schon kenne, aber ich habe den Eindruck, dass es immer wieder eine Wundertüte ist. Deshalb fällt es mir auch sehr schwer mich daran zu "gewöhnen". Die Dauer ist auch sehr unterschiedlich...Alles ist möglich: Von ein paar Stunden bis Wochen. Es gibt Wellen, die nicht so schlimm sind und ich trotzdem weiter funktionieren kann. Aber es gibt auch Wellen, da geht nichts mehr. Dann muss ich mich komplett von der Arbeit distanzieren (was meistens relativ gut klappt, weil ich selbstständig bin). Dann gilt nur noch, dass ich den Tag irgendwie rum kriege...

Es gibt aber doch irgendwo ein bestimmtes Muster. Und zwar habe ich in jeder Welle immer wieder ganz kleine Momente, wo die Hoffnung aufkeimt und ich gar nicht verstehen kann, wieso es mir so schlecht geht. Das beschränkt sich meistens auf ein paar Sekunden oder Minuten. Außerdem kommt während schlimmen Wellen immer der Drang hoch irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Das heißt ich denke dann z.B. ich muss sofort in die Klinik, ich muss sofort meine Arbeit aufgeben und Rente beantragen, ich muss sofort alle Termine absagen etc. Das ist ganz schön heimtükisch, denn wenn ich dann aus der Welle heraus größere Entscheidungen treffe, kann es eben auch passieren, dass die Welle dann bald wieder vorbei ist und ich mir in den A***** beißen könnte, aus so einer Ausnahmesituation heraus, entschieden zu haben. Ich sage mir in den Wellen jeden Tag, dass ich im Hier und Jetzt bleiben muss und nur Entscheidungen treffe, die den heutigen Tag betreffen.

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere antwortet.

Liebe Grüße

Morula
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Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Lana19 » Montag, 20.07.15, 13:23

Hallo Morula,

so wie du die Wellen beschreibst empfinde ich es auch. Es kommt plötzlich ohne Vorwarnung, genauso kann es wieder wegsein. Dauer unterschiedlich lang, das Gefühl alles ist sinnlos. Du hast das gut beschrieben, ich bin gespannt was die anderen sagen.
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von MorulaMyomatosus » Montag, 20.07.15, 13:38

Hallo Lena,

schön, dass du antwortest. Mich würde noch total interessieren, wie das emotional bei dir ist? Kannst du während einer Welle, ganz bewusst, deine Gefühle 'steuern'? Sprich, dich beruhigen, etwas gutes fühlen? Bei mir ist es nämlich so: Bin ich in der Welle ist alles was im Fenster war wie weg. Als würden die positiven Emotionen nicht existieren. Außer natürlich dieses unwillkürliche, kurze Aufkeimen von einer Art Hoffnung.
Genau so verhält es sich dann auch in einem Fenster: Ich komme dann überhaupt nicht mehr an die negativen Emotionen aus der Welle ran. Das ist dann alles wie weg (Gott sei Dank). Aber ich verstehe es dann auch überhaupt nicht mehr, wieso es mir so gegangen ist.

LG
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Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

Nospie

Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Nospie » Montag, 20.07.15, 16:52

Hallo :group: ,
MorulaMyomatosus hat geschrieben: ● Kündigt sich die Welle vorher an, oder kommt sie plötzlich?
Ist bei mir unterschiedlich,es gibt Wellen,die mich schlagartig überfallen,von jetzt auf gleich :shock: ,
dann gibt es wieder welche,die rollen langsam an und steigern sich :vomit: .
MorulaMyomatosus hat geschrieben:● Könnt ihr einen bestimmten Rhythmus erkennen?
Ich dachte am Anfang es gibt einen,ganz klar ist nur :Es gibt bestimmte Dinge die Wellen auslösen können.
z.B:Stress,Medikamente,Nahrungsmittel,Wetterumschwung,Temperaturschwankungen,extreme Hitze.......
Sie kommen aber auch ohne Auslöser,sie gehören zum Heilungsprozess und der ist bei uns sehr schmerzhaft ,leider.......
Aber immerhin gibt es ihn :wink: .
Die Wellen werden im Laufe der Zeit schwächer,was aber nicht heißt,dass nicht doch noch eine richtig üble Welle
kommen kann :x ,unberechenbar.....
MorulaMyomatosus hat geschrieben:● Sind die Wellen immer gleich?
Vom Gefühl her bei mir:Ja.
Beginnt meist mit Brainfog,extremer Schwäche,zittern,dem Gefühl nicht mehr in der Realität zu sein,schlimmes Überforderungsgefühl,
gleichzeitig irrsinnige Unruhe,teilweise das Gefühl den Verstand zu verlieren und was dergleichen noch mehr ist.......
MorulaMyomatosus hat geschrieben:● Wie lange halten die Wellen an
Meine längste Welle (nach einem Antibiotikum )war ca 8 Monate,dann meist 4-6 Wochen,Fenster leider nicht so lange :cry:
will aber im Moment noch nichts weiter zur Länge schreiben,ich warte mal ab .......
MorulaMyomatosus hat geschrieben:● Wie verändert sich euer Alltag während den Wellen
Ich habe keinen Alltag mehr,weder in Wellen- noch in Fenster-Zeiten.
Klartext: Bei mir geht in besseren Zeiten kaum etwas (zumindest war`s lange so),in Wellen geht NICHTS außer liegen
was essen und aufs Klo gehen.

Wenn ich in einer Welle bin ,sage ich mir: MIT JEDER WELLE EIN STÜCK WEITER !!!
MorulaMyomatosus hat geschrieben: Bin ich in der Welle ist alles was im Fenster war wie weg. Als würden die positiven Emotionen nicht existieren. Außer natürlich dieses unwillkürliche, kurze Aufkeimen von einer Art Hoffnung.
Genau so verhält es sich dann auch in einem Fenster: Ich komme dann überhaupt nicht mehr an die negativen Emotionen aus der Welle ran. Das ist dann alles wie weg (Gott sei Dank). Aber ich verstehe es dann auch überhaupt nicht mehr, wieso es mir so gegangen ist.
Das ist völlig "normal" (HA HA :frust: ),man liest es immer und immer wieder.Aus diesem Grund schreibe ich Tagebuch und markiere
die "guten" Zeiten rot,damit ich in schlechten Zeiten nachlesen kann und sie schnell finde.
Ging mir aber auch schon so,dass ich mir dann meine eigenen Aussagen nicht geglaubt habe,so nach dem Motto:
Das sind alles nur Durchhalteparolen :sad-angel: ....

LG
Nospie

schneefloeckchen
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von schneefloeckchen » Montag, 20.07.15, 21:14

Danke Nospie,ich hätte meine Wellen und Empfindungen nicht
besser beschreiben können.
Auch ich empfinde es nicht anders :shock:
Liebe Grüße Monika
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Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Lana19 » Montag, 20.07.15, 21:37

MorulaMyomatosus hat geschrieben:Hallo Lena,

Mich würde noch total interessieren, wie das emotional bei dir ist? Kannst du während einer Welle, ganz bewusst, deine Gefühle 'steuern'? Sprich, dich beruhigen, etwas gutes fühlen?
LG

Nein, leider überhaupt nicht :cry:
Weder klappen Atemübungen, noch sonstiges Ablenken. Nicht lesen, kein Fernseh gucken, rätseln, am PC sitzen, Hausarbeit...irgendwie geht einfach gar nichts. Am besten ist laufen, spazieren gehen oder mit meinem Mann reden. Aber der ist ja auch nicht immer da....
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Liese » Dienstag, 28.07.15, 22:40

Hallo Ihr,
reduziere gerade das Mirtazapin.... und bin in der 2. Woche. Letztes Jahr habe ich Quetiapin abgesetzt. Das ging ohne Probleme.
die Wellen habe ich im Moment auch. Leere, Angst, Unruhe, dann wieder Wut, Müdigkeit und schlapp. :zombie:
Ich versuche mich dann abzulenken und beschäftige mich.
Teilweise helfen auch Imaginations- und Achtsamkeitsübungen.

Liebe Grüße
Liese
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 29.07.15, 9:02

Hallo Liese, willkommen im Forum.

Du schreibst du setzt Mitazapin ab, wenn du dich informieren möchtest , eröffne bitte einen eigenen Thread oder sag Bescheid das du einen eigenen möchtest. Du schreibst du bist in der zweiten Woche ? Was heißt das und wie setzt du ab ? Das du das Quetiapin ohne Probleme absetzen konntest heißt für den jetzigen Entzug leider gar nichts.
Wir können dir helfen das Mirtazapin vernünftig abzusetzen, wenn du magst.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von pina » Donnerstag, 30.07.15, 10:55

Meine Wellen fangen oft kurz nach dem Reduzieren an. Teilweise werde ich wie Bipolar... voller Ideen uns Taten, Drang , überschwänglich und dann wieder nüchtern und leer bzw. hoffnungslos mit Ängsten und dem Drang was verändern zu müssen...

Legt sich erst nach ca. 3 Wochen

Tiefwelle vor der Periode, meist eine Woche...

LG
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7 Jahre Cymbalta seit Juli 2011
:schnecke: 5 Jahre Cymbalta am Reduzieren seit 2013 :schnecke:

Fast ist das Licht am Tunnel erreicht... die letzten Stücke so schwer, aber das Licht ist stärker als die Angst abzustürzen. Nur noch ein Schritt und Cymbalta wird verdammt in dem Feuer des Schicksalbergs...

Reduzierung CYMBAL*TA

1 - 0 - 0 = 0,11 mg seit 21.05.2018

2 - 0 - 0 = 0,22 mg seit 01.05.2018

3 - 0 - 0 = 0,33 mg seit 09.04.2018

3 - 1 - 0 = 0,45 mg seit 04.03.2018

3 - 2 - 0 = 0,56mg seit 30.01.2018

3 - 3 - 0 = 0,6666mg seit 29.12.2017

4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017

4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017

5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017

6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17

7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017

8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017

9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17

10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg

13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017

Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017

von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...

27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0

3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)

4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)

---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:

8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016

8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015

12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013

Hier hab ich mit Waage angefangen,
bitte andere Maßeinheit beachten.
Muss noch irgendwie umrechnen.
52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011
50 mg Thyronajod seit Mai 2013
(10 Tage im Monat 100 mg Uterogest vor Periode) seit Mai 2013

Valporinsäure 600 mg - Jan bis Juli 2013

Es wurde noch versucht mir im Herbst 2012 Lamotregin als Stabilisator einzuschleichen, aber ich hab es nach 2 Wochen selbst langsam reduziert und nicht mehr genommen.

Danach Seroquel Retard - hab ich bereits nach 2 bis 3 Tage nicht mehr genommen, weil es mich total sedierte und ich auch nicht eingesehen habe, warum noch mehr Tabletten.

Sommer 2011 schwere depressive Episode

Dauer Symptome unter Cy-m-balta:
Gewichtsprobleme
Hyperpigmentierung im Gesicht
Trockene Haut
Verstärkter Bartwuchs (unnatürlich für Frau)

mercedes
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von mercedes » Freitag, 22.01.16, 20:59

Hallo an Euch,
ich kann das echt auch alles so bestätigen. Ich hab soviel Körperliche beschwerden dabeiDie Angst ist das schlimmste mit den Zwangsgedanken. Ich habe mich gedtern aufgemacht zu einer Heilpraktiker in.....die arbeitet mit Kinesiolgie kann mit dem Körper sprechen. Was Die mich gefragt hat....was ist vor 10 Wochen geschehen was mit Fünf was mit 44 und der Körper Antwort ihr. Ich war echt fasziniert. Nun hat Sie mirceine Bachblueten mischung gegen meine Zwangsgedanken Ängste Trauma und Schuldgefűhle hergestellt. Ich bin so gespannt. Das nächste Mal geht sie auf meine organe ein . Ich freue mich ......und leider Geduld ..........muss man aber bezahlen. .... LG mercedes
Hallo
2003 Depressiv Angststörung Verschrieben AnnaFraniel viertel Jahr genommen 25 kg zu genommen abgesetzt und auf Trevilor 150 mg eingestellt Depression behandelt in einer Klinik viertel Jahr
irgentwann später kenn den Zeitpunkt nicht mehr auf Citalopram eingestellt 20 mg Einahme über 10 Jahre
wurde nie aufgeklärt das das Medikament auch mal wieder weg muss wenn es einem besser geht
3 Depressionen mit Klinik Aufenhalt und einmal Ambulante Tagesklinik
Febr.2015 40 mg Paroxetin Lebenskrise Tochter ausgezogen
Mai 2015 ging es mir besser
zum Psychiater Absetzplan geholt
insgesamt 12 Jahre durchgängig Medikamente genommen
in drei Wochen schritten 10 mg abgesetzt vom Paroxetin zum Schluss eine Woche alle zwei Tage 5 mg und dann weg erstellt vom Psychiater im Endeffekt ein kaltentzug
dann begann Absetz Erscheinungen Herz rasen Brechen Durchfall Zittern Gehirn schmerz Ohren druck gleich Schmerz
Zittern Schmerzen am ganzen Körper Angst Panik, Einsamkeit Liebe weg,Zwangsgedanken,Mundtrockenheit, Konzentration Schwierigkeiten Denkblockaden, Mundtrockenheit, sexuelle Störung, Juckende Pickel, ganz plötzlich Schnupfen 12 Monate MED frei
am 27.06 2016 10mg Paroxetin vom Psychiater bekommen um die Absetz Erscheinungen zu lindern,die es nicht gibt laut Psychiater
5 Tage genommen ab den 2.7.2016 7,5 mg ab den 05.07.2016 5mg genommen vier tage
dann umgestellt vom Arzt gleiche Wirkung kann man besser teilen auf Escitalopram wieder 7,5 mg
bis zum 4.08.2016 und dann angefangen alle zwei Tage das Medikament zu nehmen bis jetzt
morgen gehe ich zum Hausarzt meines Vertrauen um einen vernünftigen Absetz plan zu bekommen und nehme mir eine Ärztin Homöpatisch dazu, dann lass ich ein Bluttest machen und ein EKG für das Herz
versucht mit Pflanzlichen Mitteln zu stoppen Vitamin Präperate Omega3, Magnesium,Gingko, Nervenruh,vom Heilpraktiker Anxiovita Chavita bekommen was gegen die Zwangsgedanken......habe eine Heilerin dazu gezogen bespricht das Trauma/Schock......trinke jetzt viel Griechisches Eisenkraut ( Griechischer Bergtee) hole noch echte Pfefferminze gut für Magen und soll den Schlaf bessern gab Zeiten da habe ich eine Stunde geschafft zu schlafen
ich denke das war es erstmal
Ganz liebe Grüße

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von chicoline » Samstag, 23.01.16, 15:44

die Wellen....jaja...schwappschwapp....

bei mir ist meist die zweite Woche schwierig....insgsamt aber keine großen Wellen....eher so plätschern ich merke dann immer dadurch das ich an allem zweifel und mein selbstwert in den keller sackt. da ich immer die Möglichkeit der reflektion habe, komme ich da in der regel gut durch. es ist nichts im vergelich zu den missglückten absetzversuchen vor einigen jahren und im verhältnis was ich hier forum mitlese. mir hilft bei alledem vorallem das healen....also das regelmässige"meditieren" mit dem healing code von alex lloyd und ganz viel ruhe und malen und gut essen in der freizeit. sport lasse ich derzeit ganz weg.
Ich wünsche euch allen gutes reiten auf und mit den wellen....lasst euch tragen von ihnen...sie werden weniger und weniger hoch....ganz sicher

Liebe Grüße
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das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen


27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin



Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von mercedes » Sonntag, 24.01.16, 14:32

Halli Chicoline,
deine symtome kann ich nur bestätigen. Da ich seid vier Wochen bei meiner Tochter wohne.......geraten wir immer mal wieder zusammen. Das tut weh wenn ich gesagt bekomme Ich verhalte mich wie ein Kleinkund, das schlumme daran ist, das es stimmt. Sogar mein Ex reicht mir die Hand und versucht Strategien zu finden, wie ich dagegen Steuern kann. Finde es ja nett obwohl meine Vergangenheit mir ständig durch den Kopf geht. Ich verzeihe Ihn.Denn er tat mir mal sehr weh. Das ist aber schon 13jahre her. Vielleicht gibt es ja jemanden hier mit dem ich ganz persönlich schreiben kann. Aber das absetzen des Medikamentes holt alles hoch und wirbelt alles durcheinander im Kopf. Ich könnte so kotzen. Ich bin echt gespannt wie das nun hilft bei der Heilpraktikerin, die Frau hat auch mal 12 Jahre Antidepressiva genommen. Ich baue auf die Frau das die mir helfen kann. Wie kann es sein das ich die Situation und die Personen im Kopf vertausche. ES geht um Missbrauch vielleicht mag einer mal persönlich mit mir schreiben. Ich würde mich freuen. Obwohl ich der Meinung war das ich das alles überwunden hatte. Mir ging es gut und dann hab ich nur das Medikament abgesetzt. Finde es furchtbar das ich mich wie ein drei Jahriges verhalte. Heute hat meine Tochter gesagt Du als Person störst mich nicht, aber Dein Entzug. Dann sind wir schon zwei. Ich fange jetzt mit sport an ab heute jefen Tag wenn ich es schaffe 20 min Laufband. Ich würde mich über ein persönlichen Kontakt freuen. Dann kann man noch genauer schreiben. Falls Interesse besteht. Lg Mercedes
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2003 Depressiv Angststörung Verschrieben AnnaFraniel viertel Jahr genommen 25 kg zu genommen abgesetzt und auf Trevilor 150 mg eingestellt Depression behandelt in einer Klinik viertel Jahr
irgentwann später kenn den Zeitpunkt nicht mehr auf Citalopram eingestellt 20 mg Einahme über 10 Jahre
wurde nie aufgeklärt das das Medikament auch mal wieder weg muss wenn es einem besser geht
3 Depressionen mit Klinik Aufenhalt und einmal Ambulante Tagesklinik
Febr.2015 40 mg Paroxetin Lebenskrise Tochter ausgezogen
Mai 2015 ging es mir besser
zum Psychiater Absetzplan geholt
insgesamt 12 Jahre durchgängig Medikamente genommen
in drei Wochen schritten 10 mg abgesetzt vom Paroxetin zum Schluss eine Woche alle zwei Tage 5 mg und dann weg erstellt vom Psychiater im Endeffekt ein kaltentzug
dann begann Absetz Erscheinungen Herz rasen Brechen Durchfall Zittern Gehirn schmerz Ohren druck gleich Schmerz
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5 Tage genommen ab den 2.7.2016 7,5 mg ab den 05.07.2016 5mg genommen vier tage
dann umgestellt vom Arzt gleiche Wirkung kann man besser teilen auf Escitalopram wieder 7,5 mg
bis zum 4.08.2016 und dann angefangen alle zwei Tage das Medikament zu nehmen bis jetzt
morgen gehe ich zum Hausarzt meines Vertrauen um einen vernünftigen Absetz plan zu bekommen und nehme mir eine Ärztin Homöpatisch dazu, dann lass ich ein Bluttest machen und ein EKG für das Herz
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 24.01.16, 15:59

Hallo, ich hätte eine Frage: Was versteht ihr unter "Wellen"? Ist das das gleiche wie Absetzsymptome?

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von padma » Sonntag, 24.01.16, 18:58

hallo Arianrhod, :)

unte Wellen verstsehen wir, dass wellenförmige Auftreten von Absetzsympotomen. Bei einem typischen Symptomverlauf gibt es häufig sogenannte Wellen und Fenstern.

Das ist hier in diesem thread ganz gut beschrieben, scroll mal hoch.


hallo Mercedes, :)

es wird öfters berichtet, dass beim Absetzen von Psychopharmaka frühere traumatische Erfahrungen verstärkt hochkommen.
Gut, dass du die Unterstützung durch die HP hast.

Fange mit dem Sport besser behutsam an und wenn es dir gut tut dann langsam steigern. 20 Min, sind für den Anfang möglicherweise zuviel.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Lucy » Montag, 25.01.16, 8:38

Guten Morgen alle zusammen,
ich sehe bei mir auch keinerlei Struktur oder Muster dahinter. Manchmal kommen viele Symptome gleichzeitig für kurze Zeit, dann wechseln sie einander einzeln ab, dann fühle ich mich schlagartig wieder gut.
Ich versuche auch, nicht dagegen anzukämpfen in dem Wissen, dass sie wieder abebben werden. Widerstand macht es nur noch stärker.
Viele Grüße
Lucy
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zweimonatiger Klinikaufenthalt nach Suizidversuch, Diagnose: Depression und generalisierte Angststörung
seitdem 225 mg Venlafaxin morgens und 40mg Pipamperon abends und "bei Bedarf"

Frühjahr und Sommer 2011: langsames Absetzen des Pipamperon über Monate, trotzdem monatelange Schlafstörungen, Schlaf inzwischen wieder normal

2012 - November 2014
: Langsames Reduzieren des Venlafaxin von 225 mg auf 75 mg. Dabei immer stabil gewesen.

November 2014: Reduktion von 75mg auf 37,5 mg - danach keine Beschwerden

22.12.2014 :Reduktion auf 25 mg. 10 Tage keine Beschwerden, dann Absetzerscheinungen

07.01.2015: Steigerung auf 31,25 mg und Warten auf Stabilisierung

16.01.2015 Stabil bei 31,25 mg

...lange Forumspause aber weiterhin sehr langsam reduziert...

04.01.2016: Reduktion auf 15,5 mg

14.01.2016 Stundenweise Absetzsymptome: Angstattacken, Grübeln, leichter Schwindel

16.01.2016 Starke körperliche und psychische Beschwerden (Angst, Schmerzen, Streitsucht, Weinen)

26.01.2016 Stabil bei 15,5 mg

29.01.2016 Sehr dünnhäutig und ohne Antrieb

05.02.2016 wieder Symptome, schwer einzuschätzen :zombie:

10.02.2016 wieder stabil

Mai 2016 reduziert auf 9 mg und nach ca. 3 Wochen wieder stabil

...lange Pause wegen Umzug, Jobwechsel und viel Stress

20.01.2017 reduziert auf 6,25 mg

28.01.2017 die Symptome gehen los, vor allem Gelenkschmerzen, in Füßen, Knien und Fingern. Angstzustände kommen gelegentlich, sind aber auszuhalten. Wunderwaffe des Tages: Yoga <3

07.02.2017 Weiterhin die üblichen Beschwerden. Ich bin aber zuversichtlich und mental relativ stark.

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von padma » Montag, 25.01.16, 19:13

hallo. :)

hier ein Beitrag von Leni: :)

Timeout hat geschrieben:
Mittlerweile müsste ich doch wissen, dass es vorbeigeht, in Wellen voran geht.

Das dachte ich auch jedes Mal. Ich finde es immer noch unglaublich, wie schwer es mir gefallen ist, in den schlechten Zeiten die Hoffnung nicht aufzugeben. Selbst als ich wusste, dass das nur vorübergehend ist, fingen trotzdem wieder diese Zweifel an. Diese Symptome haben mein ganzes Ich, also Körper und Seele, bestimmt und es fühlte sich total "echt" an. Mir ist daran sehr deutlich klar geworden, wie sehr mein Denken, meine Stimmung, einfach alles von meinem gesundheitlichen Zustand abhängt. Und es kostete so wahnsinnig Kraft, gegen dieses Zustands-Denken anzukämpfen, als die Wellen noch heftig waren. Ich war immer der Meiung, dass ich mein Denken selbst bestimme und wenn ich bestimmte Gedanken habe, dann habe ich die, weil ich es gerade so als wichtig empfinde. Aber dem ist nicht immer so. Der Körper spricht da ein gewichtiges Wort mit. Ich dachte z.B. über bestimmte Themen während dieser Symptomwellen anders als wenn die Wellen vorbei waren. Das wiederum hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Es ist nur verständlich, dass die Menschen, die diese Symptome zum ersten Mal erleben, dann so stark zweifeln, dass dies nur medikamenteninduziert sein soll.

Was diese Wellen betrifft, ich hatte das Gefühl, dass die Welle sich langsam aufbaut bis es dann zu einem Tag mit den heftigsten Symptomen kommt. Ab dem Tag danach war wieder Ruhe. Mir hat das geholfen, durchzuhalten. Ich war geduldiger, wenn ich wusste, so und so läuft das jetzt ab und dann ist wieder Ruhe.
Das gelegentliche Jammern empfinde ich nachträglich als eine Art Medizin, die mir diese Wellen erträglicher gemacht hat. Mir persönlich hat es in bestimmten Momenten geholfen, diese elende Zeit zu überstehen. Das Nicht-Jammern hätte mich in diesen Momenten mehr Kraft gekostet.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 66#p127966

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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von mercedes » Mittwoch, 10.02.16, 14:39

Hallo ....ich möchte kurz von meiner HP berichten....ich war nun schon dreimal da heute das dritte mal. Was da rausgefiltert wird...Hammer. Wenn man sich die Ursachen für eine Angststörung anschaut...beginnt es eigentlich schon im Mutterbauch. Ich habe schon soviel Ängste gefunden und aufgelöst...leider ist trotzdem Geduld gefragt, bis alles wirkt.....denn Nebenwirkungen Wellen des Schmerzen und Angst kommt immer noch hoch. Ich muss noch Geduld haben. Und vor allem kann man das wirklich nicht jedem erzählen....das war nicht so gut von mir auch hier auf Arbeit. Die Denkblockaden nerven auch und die Gangunsicherheit wie Schwindel. Aber da kommen wir auch noch hin. Ich mach immer zwei Stunden also sechs hab ich schon. Wir haben rausgefiltert das mein Körper keine Mineralien aufgenommen hatte und Vitamine. Nun habe ich Schüssler Salze für mein Defizit bekommen. Das nächste mal lass ich meine Hormone prüfen ob die von mir aufgenommen werden. Hammer der Körper sagt einen bzw. das Unterbewusstsein was Dir fehlt und wie lange und wie hoch die Dosis der Körper braucht. Ich spreche da von Kinesiologie.....vielleicht bekomme ich auch noch raus inwieweit die Nebenwirkungen wirken..... Geduld ist das was wir haben müssen. Das muss ich lernen.....ich setzte mich wohl selbst unter Druck. Aber der Köper der Geist und die Seele müssen heilen. Ich wollte damit sagen das die Ängste anfangen im Kindsalter und dann kommt halt immer wieder was oben drauf, bis man überläuft. Anstatt an der Ursache zu Arbeiten bekommt man dann die Psychopharmaka und unterdrückt alles. Im Endeffekt kommt dann dazu die NEBENWIRKUNGEN: FURCHTBAR wenn man erst hinter das wissen bekommt. Ich rate jeden hier an seine Ängste zu arbeiten und zu lösen.....NEBENWIRKUNGEN müssen wir aushalten... Das ist so mies das wir das Wissen erst hinterher bekommen. Aber das ist die Chance auf unser wahres SELBST, wenn wir damit durch sind.
Ich grüsse alle hier und wünsche ganz viel Kraft und Durchhalter vermögen. GLG an alle Mercedes
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von mercedes » Mittwoch, 10.02.16, 16:13

Hallo....hab da auch nochmal ne Frage tut Euch auch so der Kopf weh und so ein Druck das ich schlecht denken kann...Man kann es auch Benommen nennen. LG Mercedes
Hallo
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Sneum » Mittwoch, 10.02.16, 17:19

Hallo Mercedes,

ja, das mit dem Kopfdruck kenne ich zu gut. Ich (und ich meine, das hier auch schon bei anderen gelesen zu haben) nenne das immer "Wattegefühl". Man ist irgendwie langsam im Denken, wie ferngesteuert, unkonzentriert, fahrig und so, als wäre man nie richtig wach. Dazu dann der Kopfschmerz und Druck auf den Augenlidern und der Tag ist voll gelaufen :evil: .

An solchen Tagen habe ich auch schon Termine abgesagt, aus Angst, unter dem Gefühl der Benommenheit falsche Entscheidungen zu treffen, meinem Gegenüber nicht gerecht zu werden oder eben einfach nur davor, dass es im Außen jemand mitbekommen könnte und denken könnte, ich sei bescheuert, stünde unter Drogen oder sonstiges. :roll: Autofahren ist mir dann auch nicht so ganz geheuer...

Ja, immer wieder "schön", was man so alles während des Absetzens erlebt.


LG
Sneum
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Citalopram 20 mg von März 2009 bis Oktober 2014

Erster Absetzversuch Anfang 2012: 10 mg pro Woche. Kommentar Psychotherapeutin: "Absetzsymptome gibt es bei diesem Medikament nicht, Ihre Grunderkrankung ist noch da. Sie sind noch nicht so weit."

Zweiter Absetzversuch Anfang 2013: von 1 Tablette auf eine 3/4 Tablette, 2 Wochen gehalten, dann auf 1/2 reduziert. Starke Entzugserscheinungen. Psychotherapeutin nach einem Jahr wieder konsultiert. Dieselbe Antwort wie 2013: "Das ist die Grunderkrankung!"

Bis 12.10.14: 20 mg

12.10.14 --- 18,5 mg Keine Symptome
12.11.14 --- 17,0 mg Keine Symptome
12.12.14 --- 15,5 mg Keine Symptome
12.01.15 --- 14,0 mg Keine Symptome
12.02.15 --- 12,5 mg Keine Symptome
12.03.15 --- 11,0 mg Erste Symptome: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Konzentrationsschwäche, Grübeln, Stimmungsschwankungen, sinkendes Selbstwertgefühl. Aber aushaltbar. Habe es nicht mit dem Absetzen in Verbindung gebracht.
01.05.15 --- 10,0 mg Massive Symptome: Wattegefühl,Benommenheit, fast jeden Tag weinen, starke Traurigkeit, Angst, Gefühl von absoluter Wertlosigkeit Gefühl von "nicht mehr da sein wollen", Beklemmung, migräneartige Kopfschmerzen.
08.05.15 hochdosiert auf 12,1 mg, aber durch unterschiedliches Tablettengewicht gedacht, ich habe nur auf 11,4 hochdosiert. Deutlich besser als unter 10,0 mg. Stimmung stabiler, Zuversicht zurück.
04.06.15 Umstieg auf Wassermethode. Dabei versehentlich reduziert von 12,1 auf reelle 11,4 mg. Panik, Benommenheit, depressive Gefühle, Angst, Mutlosigkeit, Weltuntergangsstimmung.
09.06.15 aufdosiert auf 11,7 mg. Kurz war's gut, dann wurde es richtig schlimm
20.06.15 aufdosiert auf 11,9 mg.
19.07.15 0,1 ml abdosiert. Nur für das Gefühl, nicht stehengeblieben zu sein.
21.-25.07.15 täglich 0,1 ml abdosiert. Nachdem es super klappte, am 26.07. dann plötzliche Verschlechterung. Fazit: Blöde Idee.
27.07.2015 0,2 ml wieder hochdosiert.
02.08.2015 Leider nochmal aufdosiert. Symptome ließen einen normalen Arbeitsalltag nicht zu. Aktuell: 20,3 ml weg, 29,7 ml to go.
Mitte Oktober-Mitte November Gescheiterter Versuch mit NEMS und Akupunktur
09.11.15 Umstieg von Wasserlösmethode zurück auf Wiegemethode. Keine Probleme. (unglaublich aber wahr).
02.03.15 Der Februar war nicht gut, da viele unschöne Dinge passiert sind. Das einzige Fenster dauerte gerade mal 6 Tage. Bin deprimiert und kraftlos und frage mich, ob und wie ich das alles jemals schaffen soll.

Seit Ende November 2015: ? mg. Mein Partner hat das Abwiegen für mich übernommen und reduziert ohne, dass ich davon etwas weiß. Daher kann ich nicht sagen, auf wie viel mg ich aktuell bin. Kann den Tag kaum erwarten, an dem er mir sagen wird: "Du hast es geschafft, Du bist jetzt 2 Monate auf Null!"

März 2017: seit dem 1. Märzwochenende bestehendes Grippegefühl + Deprimiertheit

Update 26.04.2017 Das Grippegefühl dauerte mehrer Tage, die miese Stimmung auch. Seither ist es ziemlich ok und ich habe mein Ziel wieder fest vor Augen.

mercedes
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Re: Umgang mit den Wellen

Beitrag von mercedes » Mittwoch, 10.02.16, 21:58

Danke Sneum....
für Deine Antwort ...es fällt ein unwahrscheinlich schwer.....hört heute garnicht auf der Schmerz und Druck im Kopf. Und dann immer wieder diese Aufdrängenden Gedanken. Ich hab mir sagen lassen das Zwangsgedanken Angst ist. Ich bete zu Gott das die HP mich von dieden Ängsten befreuen kann. Wie gesagt war das dritte mal da..ich hoffe es wird bald besser. Ich konnte so im Strahl kotzen...sorry aber das ist alles nur nicht schön sowas zu ertragen.... LG Mercedes
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2003 Depressiv Angststörung Verschrieben AnnaFraniel viertel Jahr genommen 25 kg zu genommen abgesetzt und auf Trevilor 150 mg eingestellt Depression behandelt in einer Klinik viertel Jahr
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3 Depressionen mit Klinik Aufenhalt und einmal Ambulante Tagesklinik
Febr.2015 40 mg Paroxetin Lebenskrise Tochter ausgezogen
Mai 2015 ging es mir besser
zum Psychiater Absetzplan geholt
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in drei Wochen schritten 10 mg abgesetzt vom Paroxetin zum Schluss eine Woche alle zwei Tage 5 mg und dann weg erstellt vom Psychiater im Endeffekt ein kaltentzug
dann begann Absetz Erscheinungen Herz rasen Brechen Durchfall Zittern Gehirn schmerz Ohren druck gleich Schmerz
Zittern Schmerzen am ganzen Körper Angst Panik, Einsamkeit Liebe weg,Zwangsgedanken,Mundtrockenheit, Konzentration Schwierigkeiten Denkblockaden, Mundtrockenheit, sexuelle Störung, Juckende Pickel, ganz plötzlich Schnupfen 12 Monate MED frei
am 27.06 2016 10mg Paroxetin vom Psychiater bekommen um die Absetz Erscheinungen zu lindern,die es nicht gibt laut Psychiater
5 Tage genommen ab den 2.7.2016 7,5 mg ab den 05.07.2016 5mg genommen vier tage
dann umgestellt vom Arzt gleiche Wirkung kann man besser teilen auf Escitalopram wieder 7,5 mg
bis zum 4.08.2016 und dann angefangen alle zwei Tage das Medikament zu nehmen bis jetzt
morgen gehe ich zum Hausarzt meines Vertrauen um einen vernünftigen Absetz plan zu bekommen und nehme mir eine Ärztin Homöpatisch dazu, dann lass ich ein Bluttest machen und ein EKG für das Herz
versucht mit Pflanzlichen Mitteln zu stoppen Vitamin Präperate Omega3, Magnesium,Gingko, Nervenruh,vom Heilpraktiker Anxiovita Chavita bekommen was gegen die Zwangsgedanken......habe eine Heilerin dazu gezogen bespricht das Trauma/Schock......trinke jetzt viel Griechisches Eisenkraut ( Griechischer Bergtee) hole noch echte Pfefferminze gut für Magen und soll den Schlaf bessern gab Zeiten da habe ich eine Stunde geschafft zu schlafen
ich denke das war es erstmal
Ganz liebe Grüße

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