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Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 20.12.17, 21:42

Liebe Eva !

Deshalb habe ich geschrieben, bitte!
Dieses ist keine Kritik an niemanden.

Es sind nur
meine
Gedanken.

Ich schätze
jeden

einzelnen

Beitrag hier.

Von Herzen,
Katharina
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Eva » Mittwoch, 20.12.17, 21:57

Liebe Katharina,

es tut mir Leid. Ich habe heute einen ganz schlechten Tag, bin hyperempfindlich und konfus.

Bitte nimms mir nicht übel.

<3 Eva
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 20.12.17, 22:23

Liebe Eva :-)

ich schicke dir einen Drücker :hug:

Für mich ist alles in Ordnung was hier geschrieben wurde, ich verstehe was du ursprünglich sagen wolltest und auch dass so ein Satz schnell etwas auslösen/aufwühlen kann und auch das hat seinen Platz hier und ist wichtig.

Sorge gut für dich,

Liebe Grüße
Lina
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von weg » Donnerstag, 21.12.17, 6:59

hallo eva,

es tut mit leid, wenn ich deine religösen gefühle verletzt habe. dafür möchte ich mich entschuldigen. sicher weisst du, dass ich oft meine probleme mit bildern löse/verarbeite. eines habe ich heute nacht gemacht. das gegenstück dazu, so wie es mir padma vorgeschlagen hat, habe ich noch nicht "gefunden".
padma hat geschrieben:
ich hatte mal Maltherapie, und was ich manchmal sehr hilfreich fand, für Bilder die schwierige, schmerzhafte Emotionen ein zweites dazu zu malen. Eine Heilbild, aber intuitiv. Sowas wie, "Was braucht dieser Schmerz? oder "Was liegt hinter diesem Schmerz" .
irgendwann wird mir das gegenstück gegeben werden. ich werde es dann in "kreativität -zeigt her eure werke" posten.

herzlich
weg
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Eva » Donnerstag, 21.12.17, 9:35

Hallo Weg,

bitte nimm auch meine Entschuldigung an, denn ich wollte wirklich niemandes Gefühle verletzen.

Ich male ein bisschen, und überlege, ob ich ebenfalls ein "Gefühlsbild" zu dem Thema in mir finde ... Falls ja, versuche ich es auch im Kreativ-Faden einzustellen.

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 21.12.17, 13:21

Hallo !

( Es kann doch jeder mal einen schlechten Tag haben, wir eh und wenn nicht hier,wo? ❤️

Ich habe meiner jungen Nichte
in dem familiären Trouble / Weihnachten

das Hohe Lied (/ YouTube / verschiedene Versionen )
geschickt.

Von Herzen wenn möglich
friedliche Tage

Katharina
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weg
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von weg » Dienstag, 26.12.17, 13:09

dieser artikel erschien im tagesanzeiter samstag 10. september 2011. ich habe ihn zur besseren lesbarkeit neu abgeschrieben und absätze eingefügt. hervorhebungen sind von mir und nicht ganz "wertneutral" :)

Das Scheitern

Die Therapie der alten Griechen

Aus kulturhistorischer Sicht gibt es ohne Scheitern keine Erlösung.
Von Helene Arnet
Kilchberg (psychiatrische Klinik, anm. weg) – Tobias Ballweg ist Theologe, Philosoph und Psychologe und musste sein ganzes Wissen abrufen, als er sich für das Symposium in Kilchberg auf die Suche nach dem Scheitern als kulturhistorischem Phänomen machte.

Die alten Griechen kannten kein Wort für Scheitern. Im Mittelalter taucht das Wort nicht auf. Es erscheint erstmals im 17. Jahrhundert. Was taten denn die Menschen zuvor statt scheitern?

Die alten Griechen dachten schlichtweg gar nicht daran zu scheitern. Und Glück hat nichts Schicksalhaftes und ist nicht Ziel. Es ist eine innere Grundhaltung. Das Ziel ist Autarkie, die innere Freiheit, welche von äusseren Ereignissen unabhängig ist. An dieses Ziel führen drei Erkenntnisse. Ballweg spricht von der «therapeutischen Kunst der Antike».

Erstens: Beschränkung auf das wirklich Notwendige. Das ist die Hauptbotschaft des Philosophen Epikur. Alles andere ist nett zu haben und Dreingabe.

Zweitens: Was nicht in unserer Macht steht, soll uns gleichgültig sein. Was wir nicht beeinflussen können, darf uns nicht plagen.Nie sollen wir etwas unbedingt anstreben – immer nur unter gewissen Umständen. Das predigen die Stoiker.

Und drittens leben wir im Hier und Jetzt: Gerade weil wir sterblich sind, müssen wir uns durch die bewusst erlebte Gegenwart definieren.

Wer sich nach diesen Grundsätzen richtet, kann tatsächlich nicht scheitern. Es kann ihm höchstens etwas misslingen, was weniger endgültig ist.


Antike Philosophie als Option
Die jüdisch-christliche Tradition sieht das ganz anders: Das «Gedenke, dass du sterblich bist» verweist den Menschen auf die Nichtigkeit des Hier und Jetzt.
Der Mensch ist nicht auf sich gestellt und unabhängig, sondern Gottes Geschöpf und nur durch ihn definiert.
In der Bibel wird bei Adam angefangen immer wieder gescheitert. Und durch die Erbsünde ist gleich die ganze Menschheit gestrauchelt.
Doch ist das Scheitern Bedingung für die Heilsgeschichte. Denn erst dadurch wird Gottes Gnade nötig. Ohne Scheitern keine Erlösung. Das ist tröstlich für gläubige Menschen.

Tobias Ballweg findet allerdings: «Etwas mehr antike Philosophie in der Gegenwart scheint mir eine bedenkenswerte Option. finde ich auch. :)

herzlich
weg
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 26.12.17, 17:45

Hallo weg,

Mich fasziniert das Fehlen der Sünde und der Verdammnis. Ich denke aber auch, dass Philosophien etwas mit der Umwelt zu tun haben. Die Wüste war durch Mangel geprägt; Unterordnung ist lebenswichtig, macht ein Stammesmitglied allzu viele Alleingänge, die schief gehen, gerät der ganze Stamm in Gefahr. Daher dieses ganze Konstrukt aus Gehorsam ( sehr wichtig!) , schlimmen Strafen ( ewige Verdammnis) .
Was anderes ist eine Welt, die durch Reichtum und Fülle geprägt ist. Hier gibt es den "zweiten Versuch", Individualismus schadet nicht; und auch die Lösungen können nur individuell sein: Ich versuche den Geisteszustand der apatheia (ataraxia) zu erreichen . Nicht das Außen ist wichtig, sondern das Innen.
Dabei meine ich gar nicht, dass die einen Menschen schlechter oder gar dümmer sind, sondern dass der Mensch einfach wahnsinnig anpassungsfähig ist.

Noch eine nette Geschichte aus der Geschichte: Als die Germanen missioniert wurden, erzählte man ihnen vom Höllenfeuer . Und sie - fanden das sehr erstrebenswert. Vermutlich waren sie ständig am frieren. Ein Ort des ewigen Feuers - herrlich. Die Verfasser der "Heliland" , das ist sozusagen das NT auf germanische Verhältnisse übertragen, schrieben die Beschreibung um - nun war die Hölle der Ort des ewigen Eises.
weg hat geschrieben:
Tobias Ballweg findet allerdings: «Etwas mehr antike Philosophie in der Gegenwart scheint mir eine bedenkenswerte Option. finde ich auch. :)
Ja...... und die religiöse Toleranz wäre auch erstrebenswert. Die Kelten sagten: "Alle Götter sind ein Gott, alle Göttinnen eine Göttin." , die Römer suchten Gemeinsamkeiten statt Unterschiede (und luden fremde Götter ein, in Rom zu wohnen.)

hör jetzt aber auf :D, bin bei meinem Lieblingsthema ....... entschuldigung

liebe Grüße Arian
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weg
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von weg » Dienstag, 26.12.17, 18:50

hallo,

macht spass. :D

vielleicht ist das hier an etwas unpassender stelle. sorry lina, wenn ich deine textsammlung missbrauche. vielleicht zügelst du es einfach dann ans richtige ort.

also zur sache: :) bitte nicht so tierisch ernst nehmen <3

Wie würde eigentlich die Weihnachtsgeschichte klingen, wenn die heiligen drei könige in wahrheit drei heilige königinnen gewesen wären?

1. sie hätten einfach nach dem weg gefragt.
2. sie wären pünktlich angekommen
3. sie hätten bei der geburt geholfen
4. sie hätten den stall sauber gemacht
5. sie hätten sinnvolle geschenke mitgebracht und auch etwas zu essen.

aber während der heimreise hätten sie gesagt:
1. habt ihr die sandalen gesehen, die marie zur tunika trägt?
2. man sagt, josef sei arbeitslos
3. wie halten sie es mit all den tieren im haus überhaupt aus?
4. mal sehen, wann wir die schale zurück bekommen in der wir die lasagne mitgebracht haben
5. der kleine schaut josef überhaupt nicht ähnlich
6. habt ihr die gammeligen gäste mit den viechern gesehen?
7. "jungfrau"? dass ich nicht lache! ich kenne maria noch von früher....

dieser test stammt von AbbeyDawn100 und BlubberGracy

herzlich
weg,
die manchmal einfach ab und zu übermütig wird.
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 27.12.17, 5:43

Liebe Weg !

Herrlich fraulich, Danke !

;-}}}

Liebe Grüße,
Katharina
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von LinLina » Samstag, 13.01.18, 13:09

Hallo Ihr lieben :group:

Macht Macht blind?

Interessanter Artikel bei Spektrum der Wissenschaft.

wenn Menschen Macht ausüben können, verlieren sie die Fähigkeit sich in andere einzufühlen :?

Das wäre doch mal wichtig, dagegen ein Medikament zu entwickeln :D liebe Pharmaindustrie, hier könntet ihr wirklich was gutes tun für euch und für die Welt wenn ihr was findet, was den Empathieverlust bei Mächtigen verhindert (ich befürchte, dass die Mittelchen wie Benzos und Amphetamine usw. die sich viele Mächtige einwerfen, eher das Gegenteil bewirken und das Problem noch verschärft)

Ausschnitt:
Nach zwei Jahrzehnten Forschung zu diesem Phänomen konstatiert Keltner: Mächtige verhalten sich nach Erreichen der Machtposition oft so, als hätten sie ein Gehirntrauma erlitten. Plötzlich sind alle positiv-sozialen Eigenschaften wie weggeblasen, und ein impulsives, rücksichtsloses Verhalten bricht sich Bahn. Quasi von heute auf morgen verlernen Mächtige zuzuhören, sie können sich nicht mehr vorstellen, dass andere Recht haben könnten, und sie sind blind und taub für kritisches Feedback geworden. Sie scheinen die Fähigkeit verloren zu haben, andere Menschen zu "lesen", also ihre Gesten zu verstehen, ihre Gefühle zur Kenntnis zu nehmen und richtig zu interpretieren.

Und tatsächlich: Keltners Hypothese vom Gehirntrauma ist inzwischen vielfach durch die Untersuchung von Gehirnfunktionen und -anatomie bestätigt worden. So hat der Psychologe Sukhvinder Obhi von der McMaster University in Ontario (Kanada) in neurologischen Studien herausgefunden, dass die Fähigkeit, das Ausdrucksverhalten anderer Menschen zu "spiegeln", bei Mächtigen deutlich beeinträchtigt ist. Menschen besitzen in der Regel das Vermögen, die Gefühle und die Körpersprache anderer zu lesen und sozusagen "nachzufühlen". Schon deren Anblick reicht, und bei ihnen selbst werden die entsprechenden Gehirnareale aktiv. Nicht (mehr) so bei den Mächtigen: Diese Basisfähigkeit der Empathie scheint wie abgeschaltet oder zumindest betäubt zu sein.
http://www.spektrum.de/kolumne/macht-ma ... nt=kolumne

Liebe Grüße
Lina
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Katharina » Samstag, 13.01.18, 14:13

Liebe Lina!

ich bin der Meinung
dass Menschen
die sich bewusst Machtpositionen aneignen
oder schlicht Macht ausüben, dies deshalb tun
da sie somit keinerlei Einfühlungsvermögen zeigen müssen

meistens sind es Menschen, die derart überzeugt sind von ihrem enormen Ich

die sogenannten Besserwisser gleich noch dazu so mächtig klug, meinen das sich ihre Klugheit sie sich sowieso nicht einfühlen brauchen wollen und können bzw es ja tun,
denn sie sind allmächtig

ihrer Meinung nach ist es oftmals so, das Empathie eine Schwäche ist und Macht das Gute ist

Ihr mit eurer Gefuhlsduselei.

diese Menschen Gruppe oder der Mensch der mitmacht
einem anderen entgegentritt
sei es mit einem Medikamentenrezept Block
oder mit subtilen, kleinen fast unsichtbaren Verhaltensweisen
ist ein Kleingeist

das ist aber wenig nützlich wenn jemand sagt: nehmen Sie dies ansonsten geschieht ihnen das

das ist nur erbärmlich

,das ist zu erleben besonders wenn du einem Menschen begegnest
der Macht an dir ausübt
ganz besonders wenn du noch nicht sehr alt geworden bist..

jeder der Macht ausübt
sei es, dass er dich nicht sprechen lässt
sei es dass er dich unterbricht
sei es dass er das letzte Wort hat und doch noch etwas Besseres weiß
übt m
Macht aus

Macht es in so vielen kleinen Dingen versteckt
es hat nichts mit Einfühlungsvermögen mehr zu tun

Macht in den Medien die Wortwahl 'FlüchtlingsZunami' : Macht der Angst

Macht im Supermarkt
wie verkaufe ich am besten das dass die Menschen Hauptsache kaufen
ob sie es brauchen oder ob ihr letztes Geld damit verloren geht
ist völlig egal
Macht ist ein gefühlloses Instrument

Entschuldige die Textform
ich habe es per Diktierfunktion eingegeben

ich wünsche dir ein schönes Wochenende liebe Lina

liebe Grüße Katharina
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 28.02.18, 13:46

She Let Go

She let go. Without a thought or a word, she let go.

She let go of the fear. She let go of the judgments. She let go of the confluence of opinions swarming around her head. She let go of the committee of indecision within her. She let go of all the ‘right’ reasons. Wholly and completely, without hesitation or worry, she just let go.

She didn’t ask anyone for advice. She didn’t read a book on how to let go. She didn’t search the scriptures. She just let go. She let go of all of the memories that held her back. She let go of all of the anxiety that kept her from moving forward. She let go of the planning and all of the calculations about how to do it just right.

She didn’t promise to let go. She didn’t journal about it. She didn’t write the projected date in her Day-Timer. She made no public announcement and put no ad in the paper. She didn’t check the weather report or read her daily horoscope. She just let go.

She didn’t analyze whether she should let go. She didn’t call her friends to discuss the matter. She didn’t do a five-step Spiritual Mind Treatment. She didn’t call the prayer line. She didn’t utter one word. She just let go.

No one was around when it happened. There was no applause or congratulations. No one thanked her or praised her. No one noticed a thing. Like a leaf falling from a tree, she just let go.

There was no effort. There was no struggle. It wasn’t good and it wasn’t bad. It was what it was, and it is just that.

In the space of letting go, she let it all be. A small smile came over her face. A light breeze blew through her. And the sun and the moon shone forevermore.

– Safire Rose
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von weg » Mittwoch, 28.02.18, 13:57

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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von LinLina » Samstag, 03.03.18, 7:30

Eigene Übersetzung

Sie ließ los

Sie ließ los. Ohne einen Gedanken, ohne ein Wort, lies sie los.

Sie ließ die Angst los. Sie ließ die Beurteilungen los. Sie ließ die Ansammlung im Kopf umher schwirrender Gedanken los. Sie ließ die Unenschlossenheit in ihr los. Sie ließ all die "richtigen" Gründe los. Vollständig und ganz, ohne Zögern und Zaudern und ohne sich zu sorgen ließ sie los.

Sie fragte niemanden um Rat. Sie las kein Buch darüber wie man loslässt. Sie durchsuchte nicht die Heilige Schrift. Sie ließ einfach los. Sie ließ alle Erinnerungen los, die sie zurückhielten. Sie ließ all die Angst los, die sie daran hinderte, voran zu gehen. Sie ließ all das Planen los und all das Berechnen, wie man es genau richtig macht, los.

Sie verspach nicht, loszulassen. Sie führte kein Tagebuch darüber. Sie schrieb nicht das voraussichtliche Datum in ihren Kalender. Sie machte keine öffentliche Ankündigung und setzte keine Anzeige in die Zeitung. Sie schaute nicht nach dem Wetterbericht oder las ihr tägliches Horoskop. Sie ließ einfach los.

Sie analysierte nicht ob sie loslassen sollte. Sie rief nicht ihre Freunde an um es zu besprechen. Sie absolvierte kein Fünf-Schritte- Spiritualitätprogramm. Sie rief keine Gebetszeilen. Sie sprach nicht ein Wort. Sie ließ einfach los.

Niemand war bei ihr als es geschah. Es gab keinen Applaus und keine Glückwünsche. Niemand bedankte sich bei ihr oder lobte sie. Niemand bemerkte irgend etwas. Wie ein vom Baum fallendes Blatt, ließ sie einfach los.

Es gab keine Anstrengung. Keinen Kampf. Es war nicht gut, und es war nicht schlecht. Es war, was es war, und nur das ist es.

Im Raume des Loslassens ließ sie alles sein. Ein winziges Lächeln huschte über ihr Gesicht. Eine milde Brise strich durch sie hindurch. Und die Sonne und der Mond schienen in alle Ewigkeit.

– Safire Rose

Katharina
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Re: Lina's Textesammlung: Weise Worte, Nachdenkliches, Praktisches

Beitrag von Katharina » Samstag, 03.03.18, 8:29

Liebe Lina!

Ich kopiere hier meine Überlegung ein, vielleicht ist sie überlegenswert:

Copy and paste:

"..... Hallo!

(Betonung auf Nicht EntzugsGefűhle, um Missverständnis vorzubeugen: )

Eine neue Krankheit gefunden oder gesucht?

Das darf doch nicht wahr sein, wie lang dauert es zur Pille gehen Einsamkeit?

Iboprofen gegen Liebeskummer, ich dachte es sei eine Scherz-SMS ich kann den Text nicht herunterladen, fand ihn woanders.

Zu welcher Zeit hat es soviel 'Sinn-gebungsmöglichkeiten' gegeben wie in unserer heutigen Zeit?

- Ältere Herrschaften zum Vorlesen gesucht, in der Schul-Pause oder nach der Schule für die Erstklässler die Bedarf hatten, Oma gesucht.
Oma ging hin, herzberűhrend, sagte sie, in Nachhinein, 40 Minuten, alle zufrieden.

- Paten für Zu-Gereiste/Flüchtlinge

- Nachbarschaftsangebote für gemeinschaftliche Unternehmen

- Wohnprojekte für Alt/Jung /Fremdländer/Menschen mit ohne Einschränkung.

Gibt es Morgen einen Bericht
über Phantasie Verlust=Erkrankung plus Therapie psycho-medikamentös, klar -

Oder Akzeptanz - Erkrankung: ich möchte bzw würde ja so gern mit in den Gesangverein... aber xy kann ich nicht so richtig leiden... und.. EsZet.. trägt immer rot und grün, das ertrag ich nicht.

Mit einem Klick ins Internet
mit dem anderen die TV-Fernbedienung
Film soundso.

Einsamkeitsgefűhle hatte ich ausschließlich einmalig und erstmals unter Antidepressiva - Entzug und Neubeginn der Benzoentzug Reduktion, ganz klar das das wieder künstlich /neuroemotion
wenn ich Einsamkeitsgefűhl wie eine Bleilast spüre weil sich der Parkplatz leert, die letzten Eltern ihre Kinder abholen, Freitags
alle sind weg. Ich bin allein.

Schrecklich war das!
Plus des Wissens, Gott sei Dank, dass bin nicht ich.

Das war Symptomatik. Bei mir.

Denn ich kenne keine Einsamkeit ebenso wenig wie ich keine Langeweile kenne.

Kinder, denen man ihre Lange - Weile lässt, erleben diese Leere, nörgeln.

In der Leere gelassen, verweilen sie und es kommt aus ihnen heraus ein neuer Impuls, etwas anzufangen oder vielleicht einfach in den Himmel zu gucken ohne zu jammern, der ist aber so grau.


Ich weiß, manche Menschen brauchen mehr um innerlich satt zu werden bzw es hält kürzer an, als bei anderen bei denen der Nachhall länger vllt intensiver wirkt und damit ein neues Kapitel stören würde.

Wir kamen gerade vom Ausflug zum See zurück, Telefon : wollen wir noch ein Eis essen gehen? ich hatte die Badesachen
noch in der Hand.

Was noch in einem 24std Tag rein pressen?
So fühle ich -.
nicht der andere, der war schon wieder.... leer?

Dann muß es früher praktischer gewesen sein, es gab keine Freizeit höchstens wenn eine Stunde wenn, kein extra Geld , man half eh nebenan.
Gute Bekannte, ferne Bekannte, der schnelle kurze herzliche Schnack,
Buchtipps.

Hat niemand mehr sich selber?

Animateure im Urlaub -
Seele leer?

Oder träge?

Für mich klingt das wie im vollen Supermarkt zu stehen mit einigermaßen Geld im Portemonnaie
unfähig, einzukaufen, sich zu versorgen.
Und dann zu hungern.

Und noch eine neue Krankheit.

Muss man so an die Hand genommen werden, plötzlich?

Therapie /Therapeuten die zum Kuscheln kommen?

Da bekomne ich beim Lesen eine satte, gesunde Panikattacke.

Abhängigkeit auf jedem Schritt und Tritt?

Wer ist verrückt, hat der Schreiber Symptome?

Die alte Dokumentation der Firma Bayer erste Verfilmung:

".. Wir haben Medizin X gefunden
nun müssen wir sie nur an den Menschen bringen..".

Gruß,
Katharina
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