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Akathisie "nur innere Unruhe"?

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Nicole
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Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Nicole » Montag, 13.03.17, 15:41

Hallo :group:
Ein Frage: ist eine Akathisie vorrangig eine Bewegungsunruhe /Sitzunruhe oder versteht man darunter auch "nur" innere Unruhe (wie in meinem Fall, kann ruhig sitzen liegen etc aber innerlich rast es)....?
LG
Nicole :)

Jamie
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Jamie » Montag, 13.03.17, 18:19

Hallo Nicole, :)

ich bin mir nicht ganz sicher, wie es genau definiert wird.
Wenn ich bei wikipedia schaue, dann wird das nur auf´s Äußere reduziert, also Bewegungsdrang, nicht-still-sitzen-können etc.
Meines Erachtens trifft es das aber nicht richtig.

Ich habe mich nie im Leben so mies gefühlt wie unter Sertralin mit der Akathisie, denn ich war auch innerlich so wahnsinnig getrieben; etwas, was nicht meinem Charakter entsprach und was ich auch nie mehr so erlebt habe wie unter SSRI und im darauf folgenden Entzug.

Meines Erachtens umfasst Akathisie auch - das ist aber nur meine Meinung - die psychische Komponente der Unruhe und Getriebenheit, die sich dann eben körperlich ausdrückt. Ich habe das so empfunden: Mein Gehirn war am Rasen und mein Körper auch. Eine unerträgliche Kombination.

Wenn ich an Berichte aus englisch-sprachigen Foren denke, meine ich eigentlich auch, dass diese mit der Akathisie den weit umfassenderen Begriff meinen, nämlich diese innere / seelische Anspannung, die sich ins Außen verlagert. Dr. Healy schreibt oft, das Patienten ihm das als "unaushaltbar" schilderten und genauso habe ich es damals auch empfunden. Ich glaube es wäre bei mir nicht so gewesen, wenn es nur das Körperliche gewesen wäre. Das alleine ist übel genug, aber zusammen mit der massiven psychischen Anspannung und dem nicht-zur-Ruhe-kommen war es eine Tortur.

Hier wird leider sehr viel über das Organische bei Akathisie geschrieben, aber gleich im zweiten Satz findet sich ein Hinweis, dass auch dieser Autor meine Sicht teilt:
Das subjektive innere Gefühl der Beunruhigung wird von objektiven Zeichen der Erregung wie Umherlaufen oder der Unfähigkeit ruhig zu sitzen begleitet
http://www.neuro24.de/show_glossar.php?id=63

Grüße
Jamie
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diane

Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von diane » Montag, 13.03.17, 18:54

Hallo...

Ich glaube, das habe ich auch... wie strom durch beine u arme u dann immer wellenartig alle 5 min. Wodurch kommt sowas jamie? Entzug?
Lg

Nicole
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Nicole » Dienstag, 14.03.17, 5:39

Guten Morgen,
Also ich habe weder das Gefühl mich vermehrt bewegen zu müssen noch Stromschläge oder körperliche Beschwerden, es ist wirklich "nur" innere Unruhe, vor allem morgens, aber es gab auch schon Tage da wars weg, hatte auch z.b. gestern Akupunktur u ich war absolut tiefen entspannt u keine Anzeichen von Unruhe...es ist einfach anstrengend so knapp vorm "ausflippen" zu sein....das sind Wellen, das kann ich auch bestätigen, wie kurze schreckminuten, wenn das nicht wäre wers um vieles besser....u was mach ich im Notfall? ...Oxazepam nehmen :frust: .....
Am liebsten jeden Tag würd ich mir hunderte Nadeln stechen lassen :wink: :wink: um diesen inneren friedvollen zustand zu haben....aber erst nächste woche wieder....
LG u einen schönen Tag
Nicolr

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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von LinLina » Dienstag, 14.03.17, 12:57

Hallo Nicole :-)

ich habe deinen Thread in "Umgang mit dem Entzug" verschoben, in den Gesundheitsbereich passt er m.E. nicht so richtig.

Liebe Grüße
Lina

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,01 mg Mein Thread
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 14.03.17, 13:11

Hallo Nicole,

ich hatte eine Akathasie durch Haloperidol und bei mir war es wie bei Jamie:
Jamie hat geschrieben: Mein Gehirn war am Rasen und mein Körper auch. Eine unerträgliche Kombination.
Ich empfand es auch mehr psychisch und bin verzweifelt.
Das hieß aber auch, Lesen oder Fernsehschauen ging auch nicht . Wie ist das bei euch?
Wenn ich eingeschlafen bin, dann war das körperliche Erschöpfung.

liebe Grüße Arian
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.03.17, 18:04

Hallo Nicole,

wenn es morgens vermehrt ist, ist das vermutlich auch teilweise der Cortisol-Flash, den wir alle morgens "erleiden" müssen.
Dass es wellenartig kommt und geht, ist ein "gutes" Zeichen, wie ich finde. Es könnte ja auch 24 Stunden nonstop gehen :roll: .
Ich weiß, ist dir vermutlich kein Trost, aber wirklich... man muss das halbvolle Glas sehen in dem Fall....
Es ist ein handfestes Absetzsymptom und ich fürchte, da musst du einfach sagen "Augen zu und durch".

Nein, Oxazepam ist keine Lösung! Da wird man wahnsinnig schnell abhängig. Das kann ich dir nicht empfehlen, das sollte das absolute SOS-Notfallmedikament bleiben. Versuche, einen nicht-medikamentösen Ansatz zu finden.

Die Menschen sind sehr verschieden, was Lösungsstrategien angeht. Ich würde sagen, du solltest dir etwas suchen, was dich ablenkt, wenn du so unruhig wirst, zB moderate Hausarbeit.

Was deine Beschreibung betrifft, glaube ich, dass du nicht unter Akathisie leidest, sondern an Unruhe- und Spannungszuständen.
Eine Akathisie verlagert sich mit ins Außen (in der Hoffnung, dass durch Aktivität die Spannung abgebaut wird, was leider auch nicht eintritt :( )

Ich schicke dir einen Aufmunterungsknuddler :hug:
Jamie
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Nicole
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Nicole » Dienstag, 14.03.17, 19:56

Danke jamie :hug:

neuling
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von neuling » Freitag, 07.07.17, 21:03

Hallo,
ich habe auch diese Akathisie. Es ist die pure Hölle.
Eigentlich bin ich fix und fertig und werde trotzdem so getrieben. Kann nicht mal zum essen hinsitzen. Laufe stundenlang in der Wohnung, kann nicht lesen oder fernsehen. Nix. So was gequältes hab ich nie erlebt und hätte mir das nie vorstellen können.
Wenn ich mich zwinge ruhig zu stehen fibriert alles in mir. Ich will mich nur mal wieder entspannen können. Das hört aber nicht mehr auf.
Ich will da wieder raus.
Zu all den anderen Horrorsymptomen ist das mit das schlimmste.
Mary
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Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

Arianrhod
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 08.07.17, 13:45

Hallo Neuling, lese gerade deine Signatur ; was für ein Höllenweg. Und am Anfang ein Problem, bei dem du etwas Emphatie, menschlichen Beistand und Verständnis gebraucht häzttest - ein langes Gespräch, um deine Panik einzudämmen - und was kam , war Psychiatrisierung. :(
Ich drücke dir die Daumen, dass die Akathisie wieder weggeht; bei mir hatte es nach einer Weile von alleine aufgehört.

liebe Grüße Arianrhod
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neuling
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von neuling » Mittwoch, 20.12.17, 10:22

Hallo,

ich halte diese akathisie bald nicht mehr aus.
Gibt's den gar nichts was man tun kann?

Bleibt das für immer?
Kann ja bei NL sein.

Verzweifelte Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
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21.8. Auf 0
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Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 20.12.17, 11:25

Liebe Mary,

geht mir jetzt genauso. Man kann nichts tun. Es ist nur schrecklich. Tag für Tag. Irgendwann solls besser werden.

LG Ilse
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Jamie » Freitag, 16.03.18, 22:19

viewtopic.php?f=18&t=8844&p=236355#p236355

--> Schilderung über Akathisie (in dem Fall meine eigene :() gepaart mit extremer Erschöpfung
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 17.03.18, 16:27

Hallo,
mir hat damals geholfen, mit dem NL , was der Verursacher war, rauszugehen. Und das ziemlich schnell.
Natürlich konnte ich so nicht absetzen - das wäre zu schnell gewesen - sondern nur das NL ausschleichen und ein anderes einschleichen. Das war Quetiapin.
Ist kein idealer Weg, denn Quetiapin hat wieder andere, neue Nebenwirkungen. Fühlte mich als Sklavin der Eingriffe in die Gehirnchemie.
Nur - Akathasie ist absolut unerträglich , zuerst mal war ich froh, dass das gestoppt war.

liebe Grüße Arian
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Eva
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Eva » Samstag, 17.03.18, 16:59

Halloi Arian,

Dein Beitrag stubst mich wieder mal zu dem hin, was ich oft denke, wenn ich hier lese:

Das subjektiv "absolut Unerträgliche" - das variiert und ist meinem Eindruck nach total schwer von dem abzugrenzen, was durch "Aushalten" besser wird.

Lieber Gruß, Eva
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Re: Akathisie "nur innere Unruhe"?

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 18.03.18, 14:09

Eva hat geschrieben:
Samstag, 17.03.18, 16:59
Halloi Arian,

Dein Beitrag stubst mich wieder mal zu dem hin, was ich oft denke, wenn ich hier lese:

Das subjektiv "absolut Unerträgliche" - das variiert und ist meinem Eindruck nach total schwer von dem abzugrenzen, was durch "Aushalten" besser wird.

Lieber Gruß, Eva
nun ja, ich hatte 2005 kalt Amisulprid entzogen und die Absertzsymptome waren sooo heftig - ich dachte aber, dass wäre nur wie ein Drogenentzug und man müsste einfach durch damit, also habe ich Übergeben, Schüttelfrost, Hallus, Panik etc. monatelang ausgehalten - aber es wurde nicht besser, nur schlimmer und endete mit einer Zwangseinweisung in die Geschlossene.
Das hat mich eines gelehrt:
Durchhalten ist keine Tugend - wenn es nicht zielführend ist.
Auch in der Politik kannst du das sehen. Das dritte Reich befahl der Bevölkerung , durchzuhalten - das Ergebnis war ein zerstörtes Deutschland.
Churchill hat das seinen Leuten auch gesagt - das Ergebnis war ein freies Großbritannien. :wink:

liebe Grüße Arian
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