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Verminderung von Risiken beim Absetzen -Peter Lehmann

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Elefantenfuss
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Verminderung von Risiken beim Absetzen -Peter Lehmann

Beitrag von Elefantenfuss » Freitag, 21.07.17, 18:04

(Ich hoffe der Thread ist hier richtig aufgehoben)

Peter Lehmann
Psychopharmaka absetzen – Möglichkeiten
zur Verminderung von Risiken beim Absetzen
von Antidepressiva und Antipsychotika

Ich habe hier eine ganz tolle Powerpointpresentation vom 08.06.2027 gefunden, die viele fundierte Informationen über Absetzrisiken gibt, sowohl von Antidepressia als auch von Neuroleptika.

http://www.peter-lehmann.de/bremen

Viele Grüße
Elefantenfuß
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elefantenfuss für den Beitrag (Insgesamt 5):
schneefloeckchenLara_86Art-Annemicha68Murmeline
- Seit 2011 Mirtazapin 45 mg. Beginn Absetzen 21.04.2017 mit der Wasserlösemethode 40,5mg.
1. Woche: Bisher nur Schwindel, Kopfschmerzen, morgens innere Unruhe, frühes Erwachen, vermehrtes Träumen, gereizter, schneller wieder "Reizüberflutung", wie Watte im Kopf
2. Woche: Immernoch zum Nachmittag hin starke Kopfschmerzen, Schwindel bei körperlicher Belastung und Unruhe weniger geworden. Gereiztheit weniger, wieder ruhigerer Schlaf. Keine Zunahme von depressiven Symptomatiken.

3. Woche: Deutliche Symptomzunahme, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Stimmungsverschlechterung, unruhiger Schlaf
4. Woche: Regulierung der Symptome, deutlich stabiler, nächsten Absetzschritt noch nicht vorgenommen bei 40,5 mg geblieben.
5. Woche: Keine Symptomzunahme, wieder stabil.
6. Woche 02.06.2017: Nächster Absetzschritt auf 37,5mg in Tablettenform. Morgendliche Maddeligkeit und Müdigkeit, keine weiteren Symptome.
ab 8. Woche Symptomverschlechterung, akustische Halluzinationen, Rückfälle
Juni 2017 bei 37,5 mg geblieben
28.06. stationär
seit 26.06.2017 Risperdal 1mg
seit 04.7. 2mg Risperdal
02.01. - 16.01. stationär, ausschleichen Risperdal
seit Januar 2018 Risperdal abgesetzt
seit 01/18 Seroquel 25mg zur Nacht
seit 01/18 Amisulprid erst 100mg, seit 02/18 200mg
03/18 Amisulprid wieder auf 100mg runter
13.04. Beginn Amisulprid komplett absetzen, Seroquel nur noch selten als Bedarf

- 01/2016 Seroquel 50mg retard 2x am Tag ca. 4 Monate, ohne Probleme abgesetzt und auf 25mg normal zur Nacht umgestiegen, ca. 1 Jahr, ohne Probleme abgesetzt Februar 2017
- 2012 Venlafaxin 250mg ca. 6 Wochen, abgesetzt da überhaupt nicht vertragen.
Zwischendurch ca. 1 Woche Lovamepromathazin, sofort wieder aufgehört.
Über die Jahre immer mal wieder Atosil als Bedarf, seit über 1 Jahr überhaupt nicht mehr.
Tavor bei Klinikaufenthalten nur im Ausnahmefall als Bedarf.


Problem - Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen (Bertold Brecht)

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