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"Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

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Angstmaus
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"Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Angstmaus » Freitag, 29.12.17, 11:19

Hallo ihr Lieben,

Ich habe jetzt viel über Neuro - Emotionen gelesen, Symptome und vieles mehr, nur dieses "Durchdreh - Gefühl " hab ich noch nirgends gefunden.
Für mich ist es eines meiner schlimmsten Symptome und ich weiß oft nicht, ob das noch so normal ist.

Wenn es so einen Thread doch schon gibt, dann tut's mir leid oder falls das hier nicht reinpasst :D

Kennt ihr dieses Gefühl?
Ich versuche mal zu beschreiben, wie ich es empfinde:
Es ist ein diffuses Unruhe - und Angstgefühl in Kopf und Händen.
Ich fühle mich als würde ich jeden Moment aggressiv werden, losschreien oder jemand anschreien, Dinge werfen, mich unpassend Verhalten. Und ich kann nicht's gegen dieses Gefühl tun. Es macht mir teilweise so Angst, dass ich denke jetzt legts mir gleich 'nen Schalter.
Dieses Gefühl habe ich jetzt schon immer mal wieder ( momentan täglich) seit ein paar Jahren und ich bin noch nie in irgendeiner Weise "durchgedreht", aber ich kann es auch nicht steuern oder dagegen ankämpfen wie bei anderen Symptomen. Es macht mir zu viel Angst. Habe auch schon in einer Therapie daran gearbeitet, ohne Erfolg, wie man merkt :wink:
Dieses Gefühl habe ich teilweise über mehrere Stunden, manchmal zu Hause, in der Arbeit, beim Einkaufen, es kommt überall.

Ich dachte mir, vielleicht kennt das Gefühl von euch auch jemand? Habt ihr denn vielleicht Tipps dagegen? Oder manchmal hilft es ja schon zu lesen, dass man mit dem Gefühl nicht allein ist ;)

Ich freue mich auf viele Antworten :)

Herzliche Grüße,
Angstmaus
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Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Neverthelessw11 » Freitag, 29.12.17, 12:06

Guten Morgen,

Sehr interessantes Thema.

Mich begleitet dieses Gefühl schon sehr lange und ich empfinde es ähnlich. Ich habe das körperliche Gefühl unter Strom zu stehen und gleich zu explodieren. Entweder zu schreien oder zu heulen. Extreme Anspannung in Kombination mit dem Gefühl eines unmittelbar bevorstehenden Kontrollverlustes... trifft das deine Wahrnehmung?

Erstmals hatte ich das damals in der KJP und da war ich ja irgendwie ständig dabei irgendwelche Medikamente ab-/anzusetzen. War mir bis gerade gar nicht so bewusst. Aber ich hab das Gefühl auch in den vielen Jahren konstant auf Quetiapin gehabt. Meist in größeren Gruppen.

Ich hab da auch mit meiner ehemaligen Therapeutin drüber geredet und das für mich abgehakt, weil es meist das wütende Ergebnis einer tiefgehenden und existenziellen Enttäuschung und Verzweiflung ist. Wenn ich deinen Thread lese , dannn dürftest du auch rechtmäßig verzweifelt sein... da wäre mir auch zum schreien. Zum ausrasten. Man weiß, dass es nichts bringen würde und "man das nicht macht".. aber man fühlt sich nicht gesehen, allein gelassen und hilflos. Meine Therapeutin hat das immer mit einem kleinen Baby verglichen... Wenn nicht auf die Bedürfnisse des Babys eingegangen wird weint es. Je länger diese existenzielle Angst (Mama weg)... Not (Hunger)... etc anhalten, desto mehr schreit das Kind. Ganz natürlich - sagt meine Therapeutin. Nur, dass wir als Erwachsene aus Sozialdruck und Scham heraus die Gefühle einzuhalten versuchen... :whistle:

Wir haben für mich herausgefunden, dass mir das runterschlucken und kontrollieren dieses Gefühls ziemlich schadet. (Bei mir kippte in der Klinik dieses Gefühl auch in Autoaggressionen, weil ich wusste, dass man mich auf die Geschlossene stecken würde, wenn ich dem nachgebe). Dementsprechend versuche ich dem Gefühl heute meist nachzugeben... indem ich meine emotionale Wut und Enttäuschung ausdrücke, mein körperliches Gefühl durch Schreien/Schlagen mit einem Kissen abbauen und dem (körperlichen!) Bedürfnis zu weinen einfach nachgebe. Wenn ich merke, dass das Gefühl sich gerade erst aufbaut, dann geh ich ins Fitnessstudio und mach Krafttraining. Hohe Gewichte und mit diesen hau ich auch meine Anspannung von mir weg. (Ausdauertraining hingegen bringt da nichts - ich will nicht mehr durchhalten in dem Moment - sondern Schreien, explodieren dürfen!) Machst du Sport?

Auf jeden Fall kenn ich ähnliche Gefühle, du bist damit nicht allein. :group:
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Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

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Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
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Angstmaus
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Angstmaus » Freitag, 29.12.17, 12:56

Liebe Never, (Ich denke mal das W steht für Weiblein? ;)
Neverthelessw11 hat geschrieben:Ich habe das körperliche Gefühl unter Strom zu stehen und gleich zu explodieren. Entweder zu schreien oder zu heulen. Extreme Anspannung in Kombination mit dem Gefühl eines unmittelbar bevorstehenden Kontrollverlustes... trifft das deine Wahrnehmung?
Das ist eine überaus treffende Beschreibung dieses "Zustands." Zusätzlich hab ich dann noch das Gefühl ich halt das jetzt wirklich keine Sekunde länger aus.

Bei mir ist es auch erstmals aufgetreten, als ich von Cipralex auf Venlafaxin umgestellt wurde und ab dann immer mal wieder..

Das mit dem Baby ist ein interessanter Vergleich, so hab ich's noch gar nicht gesehen.
Vielleicht ist es dann ein "Ausdruck " oder "Ausbruch" unserer bisher versteckten und zurückgehaltenen Gefühle.
Ich versuche schon immer alles, was mich beschäftigt entweder aufzuschreiben oder auszusprechen, aber vielleicht reicht das nicht, um auch diese körperliche Anspannung loszuwerden.
Ja ich mache Sport, ich spiele Volleyball und Tennis, und ich merke es tut mir gut mich auszupowern. Allerdings wenn's dann wieder richtig schlecht wird mit den ganzen Symptomen fehlt mir oft die Kraft und wenn ich krankgeschrieben bin, muss der Sport leider eh wegfallen.

Das mit dem ins Kissen schreien und schlagen hat mir mein Mann schon öfter geraten. Hört sich vielleicht blöd an, aber ich hab mich irgendwie noch nicht getraut :frust:

Vielen Dank für deine wirklich interessante Antwort, die mich sehr zum Nachdenken anregt. Und es tut gut zu lesen, dass man mit diesem Gefühl nicht alleine ist. :hug:

Liebe Grüße,
Angstmaus
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Katharina » Freitag, 29.12.17, 13:56

Liebe Angstmaus!

Ich wollte Dir noch mitteilen, ein Therapeut kann unter Absetz-symptomatik meines Erachtens sehr gut begleiten
ich möchte es nie missen
aber natürlich nicht Abhilfe bewirken.

Ein Trauma kann man bearbeiten.

Absetz-symptomatik nicht.
Aber ich würde die therapeutische Unterstützung nicht aufgeben, den wo sonst kann man so frei sprechen.

Familie Freunde etc sind zu nah dran.
Man denkt oft, hoffendlich behaarte ich sie nicht, da das Ganze gefühlte Ewigkeiten an dauert.

Und die Demütigung, da viele nicht nach lesen, was es mit Absetz-symptomatik auf sich hat, nicht ich nicht mehr erleben.

Der Therapeut weiß.
Er stützt.
( Es sei denn es ist der falsche, der der weitere Psychofarmaka verordnen will. )

Ich hab zwei.
Der, der die Psychofarmaka verordnen mußte, in meinem Fall,
jetzt unterstützt er mich während des Absetzens, einfach im Gespräch.

Der andere ist jemand, der unter anderem ein SuchtTherapeut ist
und mir besonders wichtig ist,

zum Beispiel er zeigt mir auf was ich fühle aber nicht zuerst tun wollte: nicht vorab das 2te Zolpidem - die Psyche so wissen dass der Körper es ab und an auch aus eigener Kraft schaffen wird, ohne eine zweite Tablette.

Oder aber einfach liegen bleibt und ruht.-

Sonst entsteht die psychische Abgabe /Abhängigkeit an die Tablette.

Die Abgabe: "..tue du das, Psychofarmaka.
Ich kann/will das nicht auf mich nehmen. Ich will Schlaf. ... ".

Gehe es mir ganz schlecht mit dem Schlafen, nehme ich eine halbe.
Wenn ich fix und fertig bin, eine Ganze.

Dann weiß ich aber das ich den Tag der dann folgt mit den Dingen die ich erledigen muss, abhaken kann, da der Überhang grässlich ist.

So spreche ich mich ab und bin auf der sicheren Seite .



Das ist für mich besonders wichtig da ich schwerst Psychofarmaka abhängig war.

Eine Sucht bleibt.

Wie die des Alkoholikers
oder den süchtig gewordenen Menschen nach anderen Substanzen wie zb Heroin,u.ä.

Deshalb lege ich großen Wert darauf, nicht wieder in diese Situation hinein zu geraten, in die psychische Abhängigkeit.

Das ist sehr demütigend, süchtig, abhängig zu sein .


( das war vom anderen Therapeuten als ok befunden wenn nicht zu oft, das ich die zweite Schlaftablette nehmen könnte. )

Liebe Grüße,
Katharina
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Angstmaus » Freitag, 29.12.17, 14:08

Hallo Katharina,

Ich teile deine Meinung, dass ein Therapeut ein wichtiger Wegbegleiter ist/sein kann auf jeden Fall.

Habe mir erst vor ein paar Tagen selbst wieder einen gesucht und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und dass die "Chemie" zwischen uns stimmt. ;)

Nur dieses Gefühl konnte ich in der letzten Therapie einfach nicht so bearbeiten, dass ich es gelassener hätte annehmen können.

Es freut mich für dich, dass du 2 tolle Menschen gefunden hast, die dich stetig auf deinem Weg begleiten.

Liebe Grüße,
Angstmaus
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 30.12.17, 13:28

Angstmaus hat geschrieben:Liebe Never, (Ich denke mal das W steht für Weiblein? ;)
[...]
Das ist eine überaus treffende Beschreibung dieses "Zustands." Zusätzlich hab ich dann noch das Gefühl ich halt das jetzt wirklich keine Sekunde länger aus.
Ja genau, ich bin weiblich ;)
Das Gefühl kenn ich auch - leider.
Ich versuche schon immer alles, was mich beschäftigt entweder aufzuschreiben oder auszusprechen, aber vielleicht reicht das nicht, um auch diese körperliche Anspannung loszuwerden.
Ja ich mache Sport, ich spiele Volleyball und Tennis, und ich merke es tut mir gut mich auszupowern. Allerdings wenn's dann wieder richtig schlecht wird mit den ganzen Symptomen fehlt mir oft die Kraft und wenn ich krankgeschrieben bin, muss der Sport leider eh wegfallen.

Ich hab damals genau so argumentiert ;) Um's wieder mit den Worten meiner Therapeutin zu sagen "Du bist viel zu verkopft". :roll:
In dem Moment, wo ich mich darauf einlassen konnte, meinen inneren Bedürfnissen "ungefiltert durch den Verstandsfilter" auszuleben, ging es mir sofort viel besser. Das sind halt alle natürliche, existenzielle Bedürfnisse - nichts, was man durch "ich habe darüber gesprochen" vollständig aufgelöst werden kann... Hat mir auch nicht gefallen, scheint aber wirklich so zu sein. Kennst du aus der Therapie die Arbeit mit inneren Kindern? Das wird eigentlich in der Traumatherapie oft genutzt, aber ich finde den grundlegenden Aspekt daraus für alle Therapiethemen und -formen interessant: Wir haben alle kindliche Anteile in uns, eine kleine Never mit ihren Bedürfnissen, Ängsten und Gefühlen. Und das Kind versteht die sozialen Normen "man darf nicht einfach ausrasten, wenn man das will" und die verkopfte Denkweise "du musst das jetzt aushalten, weil du daran nichts ändern kannst" nicht. Es ist ein Kind...

@Volleyball: Ich hab auch 6 Jahre lang Volleyball gespielt. Falls du den Platz hast: Es gibt doch diese Aufwärmübung, bei welcher du den Ball kurz vor der Wand auf den Boden schlägst, sodass der über Boden und Wand wieder so bei dir ankommt, dass du erneut schlagen kannst... Das hab ich auch total gerne gemacht um akut Wut rauszulassen... einfach draufknallen. Katalysiert zumindest bei mir die zugrundeliegende Anspannung, sodass das Gefühl gleich durchzudrehen nachlässt. :evil: Volleyball ist ja sonst eher ungeeignet für akute Probleme, weil wer hat schon ein Feld und eine Mannschaft zur 24/7-Verfügung :cry:
Das mit dem ins Kissen schreien und schlagen hat mir mein Mann schon öfter geraten. Hört sich vielleicht blöd an, aber ich hab mich irgendwie noch nicht getraut :frust:
Das schließt eigentlich genau an meine obige Ausführung an. Ich versteh das total gut! Das ging mir absolut genau so und ich wurde dann in der Klinik auch noch dazu gezwungen, mich auszuleben (super, das hat geholfen aus sich raus zu kommen :roll:). Auf jeden Fall war das eine Mischung aus Verweigerung "das bringt doch eh nichts", aus sozialer Norm "das tut man nicht" und aus Angst "was, wenn ich dann die Kontrolle verlier? Was passiert dann mit mir und was könnten andere denken, wenn sie das mit bekommen". Aber meine ambulante Therapeutin konnte auch da einen Weg finden: Sie meinte irgendwann "Ja, wenn du nicht willst... ich schon. Ich hab ne Mordswut, weil meine Nachbarn schon seit einer Woche jede Nacht Party machen und denen ist es scheiß egal, wie hundemüde ich bin. Ich will meinen Schlaf :evil: sonst dreh ich durch" Im ersten Moment hab ich mich sogar etwas erschreckt, normal sind Therapeuten ja sachlich, ruhig... eben der Inbegriff von "affektkontrolliert". Aber irgendwie habe ich das im nächsten Moment auch als erfrischend empfunden, dass sie Ihre Wünsche so energisch und deutlich aussprechen konnte. Dadurch konnte ich irgendwie auch loslassen. Manchmal braucht man glaub ich jemand der einem etwas bestimmtes zeigt/vorlebt und man merkt "es ist ok".
Was sind deine Bedenken dabei? Dass du dann wirklich die Kontrolle verlierst? Oder, dass andere dein Verhalten als seltsam bewerten?

Liebe Grüße,
Never
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Angstmaus » Samstag, 30.12.17, 14:59

Liebe Never,

Lieben Dank für Deine Antwort, ich glaube von dir kann ich noch einiges lernen :)

Vor was habe ich Angst, wenn ich's rauslasse:
Hm, es ist eine Mischung aus "Was ist, wenn ich dann wirklich vollends die Kontrolle verliere " und "Was denken dann bloß die anderen".

Es erschreckt mich etwas, das zu schreiben, da ich bis ca. 18 nie so war und mich das einen sch :censored: gekümmert hat, was die anderen denken.

Ich habe das mit dem "inneren Kind" in der Therapie noch nicht gehört, aber es leuchtet mir total ein und macht mir so einiges klar. Und, dass deine Therapeutin vor dir ihre Gefühle raus gelassen hat, find ich stark :)
Scheint, als hättest du ne tolle, sympathische Therapeutin gefunden, das freut mich sehr für dich.

Was musstest du in der Klinik machen, um deine Gefühle rauszulassen? Warst du mit der Klinik zufrieden?

Ja, ich kenne diese Volleyball - Übung, leider haben wir hier viel zu wenig Platz und die Nachbarn grenzen auch unmittelbar an ;)
Ja Tennis und Volleyball sind leider blöde Sportarten, um sich spontan ein bisschen auszupowern :(
Versuch mir dann immer mit n paar anderen Körpereigengewicht - Übungen zu helfen, was mir aber leider ned so richtig hilft.

Hoffentlich geht's einigermaßen vom textlichen Zusammenhang, bin grad etwas groggy ;)

Liebe Grüße,
Angstmaus
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Re: "Durchdrehgefühle" - "Gefühl verrückt zu werden"

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 30.12.17, 16:41

Liebe Angstmaus,

ich finde man kann deine Beiträge sehr gut lesen und es macht mir Freude mich mit dir auszutauschen. Wenn was unklar bleibt, frag ich nach.
Hm, es ist eine Mischung aus "Was ist, wenn ich dann wirklich vollends die Kontrolle verliere " und "Was denken dann bloß die anderen". Es erschreckt mich etwas, das zu schreiben, da ich bis ca. 18 nie so war und mich das einen sch :censored: gekümmert hat, was die anderen denken.
Die Gedanken kenne ich gut. Du schreibst, dass du einen neuen Therapeuten hast - vielleicht könnt ihr versuchen das gemeinsam anzugehen? Ich glaube wenn du tiefes Vertrauen zu ihm entwickeln kannst, kann er dir etwas diese Sorge vor dem Kontrollverlust nehmen. Immerhin wäre da jemand, der dich auffangen kann? Aber da wäre dann natürlich die zweite Sorge relevant, weil immerhin könnte er dich ja "verurteilen" oder für "gestört" halten. Da bin ich mir nicht sicher, ob ich mich das getraut hätte, wenn meine Thera nicht "den ersten Schritt" gemacht hätte. Von außen betrachtet wäre vielleicht gut auch das offen anzusprechen... denn meist stecken da ja tiefgehende Ängste hinter. Irgendwas muss sich ja mit 18 "plötzlich" geändert haben, dass dich dazu gebracht hat deine Affektoffenheit zu verlernen. Du kannst dich fragen, was brauche ich um loslassen zu können (wertungsfrei und ohne Realitätsprüfung)- einfach ins Blaue hinein. Vielleicht traust du dich, diese Sachen aus zusprechen?
Ich habe das mit dem "inneren Kind" in der Therapie noch nicht gehört, aber es leuchtet mir total ein und macht mir so einiges klar. Und, dass deine Therapeutin vor dir ihre Gefühle raus gelassen hat, find ich stark :)
Scheint, als hättest du ne tolle, sympathische Therapeutin gefunden, das freut mich sehr für dich.
Wenn du Lust und Zeit hast, Google ruhig mal zu dem Thema. Es gibt sogar Ansätze, dass man wirklich Dialoge mit dem inneren Kind führt oder sich soweit "auf diese Entwicklungsstufe" zurückfallen lässt, dass man "als Kind" agiert. Das ist mir persönlich auch noch etwas fremd, kann ich mir das doch nicht vorstellen. Aber dieses Bild des inneren Kindes hilft mir einiges zu verstehen an Gefühlen und Verhaltensweisen.
Leider ist sie "nur" meine ehemalige Therapeutin. Ich war 2011 bis 2015 bei ihr in der Therapie und ja, sie ist echt toll. Habe es ihr immer total hoch angerechnet, dass sie auch viele ihrer eigenen Bedenken mir zu Liebe über Board geworfen hat. Mich hat es immer schon total sauer gemacht, wenn Therapeuten pseudo-perfekt sind, nie Stimmungsschwankungen haben etc... ich wollte und brauchte vor allem einen Menschen und kein Psychologiebuch, da ich vieles "gespiegelt" habe, was sie mir am Anfang entgegen gebracht hat. Je introvertierter und zurückhaltender sie war, desto mehr habe ich mich auch zurückgezogen. Der Knoten ist eigentlich erst da "geplatzt", als sie in einer Sitzung plötzlich anfing zu weinen, als ich über Sachen aus der Klinik erzählt habe (s.u.). Wir haben da dann drüber gesprochen und sie hat mir erklärt, dass sie nur ein Mensch ist und sie mich mag - und es daher für die Therapie nicht gut ist, ihr Mitgefühl zu verstecken, weil sie dann nicht mehr authentisch ist. Das hat mir viel Mut gemacht auch zu meinen Gefühlen stehen zu können. Vor ihr weinen zu können oder auch um Dinge bitten zu können. So hat sie zum Beispiel auch die körperliche Barriere in den Jahren etwas abgebaut, weil sie gemerkt hat, dass sie mich manchmal nur durch Berührungen (am Arm streicheln oder ihre Hand um meine Faust legen etc.) emotional wieder aufbauen kann.
Ok ich bin etwas abgedriftet vom eigentlichen Thema, sorry dafür. :? Durch diesen Prozess habe ich jedenfalls gelernt Impulsen nachzugeben, weil mein Gegenüber damit umgehen kann. Weil vieles an Angst war und ist bei mir neben "was denken die anderen" auch "wie reagieren sie, wenn ich xy mache". Da ist es wichtig ein authentisches, starkes und kommunizierendes Gegenüber zu haben. Hast du solche Menschen um dich herum? Weil ich glaube nur in einem solchen Setting kann man sich auch überwinden - eben weil es eine rein emotionale Frage ist. Vielleicht mit deinem Therapeuten? Deinem Mann?
Und noch kurz offtopic: Meine neue Therapeutin seit 2 Monaten ist das ziemliche Gegenteil meiner ehemaligen Therapeutin. Irgendwie ist sie ein Spiegelbild von mir selbst habe ich manchmal das Gefühl. Das ist richtig unheimlich manchmal.

Was musstest du in der Klinik machen, um deine Gefühle rauszulassen? Warst du mit der Klinik zufrieden?
Die Klinik war der Alptraum, den ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen würde. Kinder- und Jugendpsychiatrie ohne Konzept und dafür mit Pillen ohne Ende. Entmündigung, Empathielosigkeit, Suizidversuche, Erpressung, Rausschmisse und Hass waren an der Tagesordnung. Die wenigen guten Leute aus dem Personal sind schnell geflohen.
Ich musste in der Sporttherapie auf einen Boxsack einschlagen (was ich auch gerne tat). Dann war die Sporttherapeutin aber wütend (hat sie so verbalisiert), dass ich trotzdem meine Panikattacke nicht "beenden" konnte, obwohl sie doch jetzt einen Skill mit mir durchgeführt hat. In der ersten (!) Stunde Kunsttherapie sollte ich malen (ich hasse malen - über Strichmännchen hinaus geht bei mir nichts), warum ich so "tieftraurig" bin. Naja ich malte das Blatt fein säuberlich schwarz aus. Resultat war das sofortige Ende der Therapiestunde wegen Therapieverweigerung (nein, aber ich war 16, vollständig überfordert und einfach nur leer). Als dann meine Einzeltherapeutin mir dann - mit ihrem Ordner auf dem Stuhl sitzend und Kaffee trinkend - ein "Knautsch"kissen gab und mit sagte ich solle doch meine Wut rauslassen an dem Kissen, war es für mich komplett vorbei. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mich jemand darin unterstützen wollte meine Gefühle zu regulieren, sondern dass alle genannten Personen eine Methode aus Buch X nahmen, mir sie gaben und ich doch "gefälligst" mich jetzt zu heilen hätte. Das zeigt wie viel vom Setting abhängt. Daher wünsche ich dir, dass du einen guten Therapeuten findest!
Ja, ich kenne diese Volleyball - Übung, leider haben wir hier viel zu wenig Platz und die Nachbarn grenzen auch unmittelbar an ;)
Ja Tennis und Volleyball sind leider blöde Sportarten, um sich spontan ein bisschen auszupowern :(
Sehr schade. Da habe ich leider spontan auch keine bessere Idee. Vielleicht hat da jemand anders noch einen Impuls für dich.

Kannst du in den Situationen wo dich das Gefühl überkommt, zuordnen woher es in dem Moment kommt (was der Trigger ist) und was das zugrunde liegende Gefühl (Enttäuschung, sich ungesehen fühlen, Wut...)? Wenn ja schreib das ruhig mal auf. Mir ist vieles erst durch längerfristige Selbstbeobachtung klar geworden. Auch, dass ich differenzieren muss zwischen "wutlastigen", "angstlastigen" und "verzweiflungslastigen" Situationen den Anspannung / des gleich Platzens.

Liebe Grüße,
Never

PS: Entschuldige bitte, dass meine Beiträge immer etwas lang werden und manchmal abdriften. Mir fällt das Abgrenzen, was zum Thema passt und was nur meine ausartenden Gedankengänge sind, oft schwer.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Neverthelessw11 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Reiger
Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
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