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Neuro-Emotionen beim Absetzen

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von LinLina » Freitag, 03.06.16, 14:09

Hallo Gelblack,

vielen Dank für den Link, das hört sich sehr interessant an :-) Vielleicht eine Übersetzung wert?

lg Lina

Die auch von Neuro-Wut und Neuro-Agression geplagt ist, meine Glas-Zimmertür hat das nicht lang überlebt :D :o :cry: :shock:
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von gelblack » Freitag, 03.06.16, 14:27

Hallo Lina :D :D

Ja, ich denke auch, dass der Text das Thema Neuroemotionen gut rüberbringt.
Meine Glastüre lebt noch ... noch !! ... sie hat gute Chancen zu überleben. Ich fühle mich eher wie Rocky Balboa und würde so gerne :sports: ... aber ich schiebe den Gedanken auf bis ich wieder gesund bin und sich der Drang nach :sports: verdünnisiert hat.
Hoffe, es dauert nicht zu lange :whistle:

Liebe Grüsse
gelblack :D
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Sunnyrose » Freitag, 03.06.16, 15:17

Danke Gelblack :)

das hört sich sehr interessant an :-) Vielleicht eine Übersetzung wert?
Liebe Lina <3 ja bitte :roll:
Wenn ich doch nur besser englisch könnte!

Liebe Grüsse
Deria
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von gelblack » Sonntag, 05.06.16, 12:08

Hallo Foris ...

ich habe den Text von James Heaney nach besten Wissen und Gewissen übersetzt. Ich habe dies absatzweise getan, damit der Bezug zum Englischen bestehen bleibt. Ich denke der Text ist sehr hilfreich um Neuroemotionen besser zu versehen.

Take care :hug:
gelblack


Übersetzung: "Dealing with anger during SSRI withdrawal" von James Heaney // Umgang mit der Wut während des SSRI Entzugs

Anger is a normal human emotion.  It’s a force of change for most people.  We see something we don’t like in the world around us and feel compelled to change or avoid it. In our nuanced minds, we’ve developed sophisticated ways of expressing and dealing with anger.  We use discussion and logic to make anger serve us in productive ways.  SSRI withdrawal turns this normal process on its head. In withdrawal, anger forms independently in the mind.  Instead of rising in response to an external event, withdrawal causes anger without context.  You’re just angry.  There’s no event or emotion preceding it, it just pops into your head.

Wut ist ein normales menschliches Gefühl. Wut zwingt die meisten Menschen zu Änderungen. Wir sehen etwas in der Welt um uns herum, was wir nicht mögen und fühlen uns gezwungen etwas zu ändern oder es zu vermeiden. Mit unserem vielfältigen Verstand entwickeln wir komplexe Wege des Ausdrucks von Ärger, aber auch Wege damit umzugehen. Wir nutzen Diskussion und Logik um Ärger in einer für uns produktive Weise zu nutzen. SSRI Entzug stellt diesen normalen Prozess auf den Kopf. Im Entzug formt sich Ärger unabhängig von unserem Verstand. Anstatt als Reaktion auf einen äußeren Anlass, verursacht Entzug Wut ohne jeglichen Zusammenhang. Du bist einfach nur voller Wut. Es gibt kein vorhergehendes Ereignis oder ein Gefühl. Diese Wut entsteht einfach in deinem Kopf.

Normally, there is a range of emotion to anger.  We’ve separated physical and intellectual anger, and each has a range of responses. We moderate ourselves to match the event.  Instead of fighting an insulting person, we debate or avoid them.  Extreme responses are withheld until there is a threat of physical harm.  Withdrawal blurs the line between intellectual and physical anger and eliminates the scale that we usually apply to situations to gauge our responses.  Since withdrawal anger rises independently, there is no external scale to give us queues to measure our response.  The mind is filled with anger that we then try to apply to the situation.  That’s the key difference between normal anger and the rage that accompanies SSRI withdrawal.  Instead of reacting to an external event, we’re applying an internal state to the external world.

Normalerweise gibt es eine Bandbreite von Gefühlen und Wut. Wir unterscheiden körperlichen von geistigen Ärger und reagieren in unterschiedlicher Weise und Bandbreite. Wir passen uns selbst dem Ereignis an. Anstatt eine uns beschimpfende Person anzugreifen, diskutieren wir und gehen dieser Person aus dem Weg. Extreme Reaktionen werden zurückgehalten, solange uns kein körperlicher Schaden angedroht wird. Entzug jedoch lässt die Trennung zwischen geistigem und körperlichen Ärger verschwimmen und eliminiert die Angemessenheit, die wir normalerweise regelnd in solchen Situation anwenden. Da Wut im Entzug einfach entsteht, gibt es auch keinen angemessenen Reaktionsablauf. Der Verstand ist voller Wut, die wir dann versuchen in eine solche Situation einzubringen. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen normalen Ärger und der Wut, die SSRI Entzug begleitet. Anstatt auf ein externes Ereignis zur reagieren, richten wir unseren inneren Zustand auf die Außenwelt.


Because the internal mental state doesn’t match the external anger queue, people in withdrawal can often dramatically over react to small annoyances.  The anger that the patient is experiencing is at the upper scale of the emotion.  It’s happening without an external event to trigger it, so the mind searches for the cause of the anger, and attaches it to anything it sees in the outside world.  The patient may feel enough anger to start a physical altercation, and apply that rage to a trivial interaction.  Road rage is one of the most common responses to withdrawal anger.  Combining rage with the anonymity of the road removes the last few barriers in the mind between anger and action.

Weil sich unsere innerer geistige Haltung unterschiedlich zu unserer äußerem Wutablauf zeigt, können Leute im Entzug oft dramatisch auf kleine Verärgerungen reagieren. Den Ärger den Patienten erfahren ist emotional am oberen Limit. Das passiert auch ohne einem äußeren Anlass. Der Verstand versucht dann diese Wut einem Grund in der Außenwelt zuzuordnen. Der Patient mag dann ausreichend Wut empfinden, um einen körperlichen Streit zu beginnen, da er seine ganze Wut auf einen harmlosen Dialog projiziert. Wut im Straßenverkehr ist eine weitverbreitete Reaktion im Entzug. Die Wut mit der Anonymität im Straßenverkehr zu kombiniere läßt gedanklich die letzten Barrieren zwischen Wut und Aktion verschwinden.


Anger is one of the most difficult emotions to deal with in SSRI withdrawal.  It’s the one emotion that the patient is most likely to translate into action against friends or strangers.  Anxiety, depression and fear are also amplified in withdrawal, but those emotions tend to draw the patient into themselves.  Anger is more likely to be expressed outwards towards other people.  For patients, it’s important to be mindful of the difference between normal anger and that caused by withdrawal.  If you’re angry and can’t see what triggered it, it’s most likely caused by withdrawal.  It’s a delicate point in withdrawal.  Be very careful not to do or say something that you will regret later.  This stage of withdrawal causes more broken friendships and burned bridges than any other.  It’s very hard to control anger in withdrawal, though.  Don’t berate yourself too much if you do something out of character, a lot of people experience the exact same thing.

Mit Wut umzugehen ist eine der schwierigsten Gefühle im SSRI Entzug. Wut ist das einzige Gefühl, das der Patient sehr wahrscheinlich gegen Freunde und fremde Leute anwenden wird. Kummer, Depression und Angst werden ebenfalls im Entzug verstärkt, aber diese Gefühle tendieren eher dazu, dass sich der Patient sich in sich selbst zurückzieht. Wut hingegen wird eher anderen Leuten gegenüber zum Ausdruck gebracht. Für Patienten ist es wichtig aufmerksam den Unterschied zwischen normalen Ärger und durch den Entzug verursachte Wut zu unterscheiden. Falls du wütend bist und den Grund nicht sehen kannst, dass ist das sehr wahrscheinlich durch den Entzug verursacht. Das ist ein heikler Punkt im Entzug. Sei sehr vorsichtig damit Dinge zu tun oder zu sagen, die du später bereuen wirst. Dieser Zustand des Entzugs verursacht mehr beendete Freundschaften und zerstörte Brücken als jegliche andere Umstände. Es ist somit sehr schwer Wut im Entzug zu kontrollieren. Sei nicht all zu harsch zu dir selbst, falls du mal spontan reagierst. Viele Leute erfahren genau das Gleiche wie du.

For friends and loved ones, it’s important to suspend reactions to a person experiencing anger in SSRI withdrawal.  No matter how hurtful or mean they seem, the emotion is not normal anger.  It’s an out of control emotion that they are expressing incoherently.  They can still use their imagination and intellect to lash out, but the basis for the anger is beyond their control.  Attacks can seem very personal and elaborate.  They may bring up very old problems that seemed resolved long ago.  They’re not really trying to relive those old arguments, they are just clinging to anything that can explain the sudden and overwhelming anger they feel.  We’re not used to experiencing anger without context, so someone in withdrawal will grab onto anything to explain it.  As much as you can, be relentlessly positive.  S/he needs your support to get through this crisis.  Responding with anger will escalate the situation.  The patient has no real upper limit on their anger, but you do.  Try to moderate yourself and control your emotions.  It’s very hard to deal with a person suffering from withdrawal rage, but escalating the situation will not serve either of you in the long run.

Für Freunde und Angehörige ist es daher wichtig nicht auf die Wut von Personen im Entzug durch SSRI zu reagieren. Egal wie schmerzlich oder gemein sie erscheinen mögen, das Gefühl ist kein normaler Ärger. Es ist ein außer Kontrolle geratenes Gefühl, dass zusammenhangslos zum Ausdruck gebracht wird. Sie können immer noch ihre Vorstellungskraft und ihren Verstand nutzen und sich zusammenreißen, aber der Auslöser der Wut ist nicht kontrollierbar. Angriffe können sehr persönlich und durchdacht sein. Sie können uralte Probleme hervorholen, die vor langer Zeit gelöst wurden. Es ist nicht ihre wirkliche Absicht diese alten Streitigkeiten wiederzubeleben, sie versuchen nur ihre gegenwärtige, zusammenhangslose Wut mit irgendetwas in Zusammenhang zu bringen, das die unermessliche, plötzliche Wut, die sie fühlen erklärt.
Versuche durchwegs positiv zu sein. Er/Sie braucht deine Unterstützung um die Krise zu überstehen. Ärgerlich zu reagieren wird die Situation nur eskalieren. Der Patient empfindet nicht wirklich eine Obergrenze für seinen Zorn, aber du. Versuche dich zu besänftigen und kontrolliere deine Gefühle. Der Umgang mit einer Person, die unter vom Entzug verursachter Wut leidet, ist sehr schwer. Allerdings ist es in langer Sicht weder für die betroffene Person noch für dich dienlich, wenn Situationen aus dem Ruder laufen.


The anger phase of withdrawal does pass.  The goal for the patient and those around him/her is to recognize that it wasn’t a normal part of their personality.  As strange as it seems, withdrawal can temporarily change your personality and make you do things that you would normally never do.  It’s not an emotional state that you’re likely to return to, either.  Once you pass through anger, there are other phases of withdrawal to deal with, but anger should slowly become more manageable as time goes by.  You may find that you are better equipped to deal with normal anger now that you’ve experienced irrational anger.  Instead of fearing that you may relapse into anger in the future, take heart that you have passed through the most difficult part of SSRI withdrawal.

Die Phase der Wut im Entzug geht vorbei. Das Ziel für den Patienten und den Personen um ihn herum ist zu erkennen, das dieser Zustand kein normaler Teil der Persönlichkeit war. So seltsam es erscheinen mag, Entzug kann zeitweise deine Personalität ändern und dich dazu bringen Dinge zu tun, die du normalerweise nie machen würdest. Es ist auch kein emotionaler Zustand, der wieder in Erscheinung treten wird. Wenn du die Wut hinter dir hast, wird es noch andere Phasen des Entzugs geben, mit denen du fertig werden mußt. Aber die Wut sollte über die Zeit langsam mehr kontrollierbar werden. Es mag sein, dass du jetzt mit normaler Wut besser umgehen kannst, weil du irrationale Wut erfahren hast. Anstatt Angst davor zu haben, dass du zukünftig einen Wut-Rückfall haben könntest, schöpfe Mut, denn du hast den schwierigsten Teil des SSRI Entzugs hinter dir.
Zuletzt geändert von gelblack am Sonntag, 05.06.16, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Sunnyrose » Sonntag, 05.06.16, 12:14

Herzlichen Dank Gelblack <3 :party2:
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Re: Übersicht Zeitspenden: Mitarbeit Willkommen!

Beitrag von gelblack » Dienstag, 07.06.16, 19:45

Phases of SSRI Withdrawal
Phasen des SSRI Entzugs
March 14, 2012 — npanth 
Not all people experience withdrawal symptoms when trying to stop taking a Selective Serotonin Reuptake Inhibitor. In clinical trials, the percentage is placed between 2 and 10 percent of patients. These studies are sponsored by pharmaceutical companies. In independent research that looked at several different company studies, the percentage of patients who experienced withdrawal symptoms from SSRI was placed between 40 and 60 percent. It’s difficult to ascertain which number is right, most studies are held privately by the drug manufacturers and not available for public scrutiny. The term used by the pharmaceutical companies for withdrawal is “Discontinuation Syndrome”. SSRI work by blocking receptors that absorb Serotonin between neurons, thereby increasing the available Serotonin in the brain. The theory is that depression, obsessive behavior, anxiety, and psychotic behavior are caused by a lack of sufficient Serotonin in the brain. This theory was first developed in the 1950’s when it was noticed that patients’ mood improved when their levels of Serotonin was increased. It is currently impossible to measure the levels of Serotonin in a living brain. 90% of the body’s Serotonin exists in the gut, so researchers measure that amount, and extrapolate a concurrent increase in levels in the brain. Ironically, studies have also proven that reducing Serotonin in the brain can lead to improved mood. These results have brought the chemical imbalance theory under question in recent years. It is beginning to appear that artificially adjusting Serotonin levels in the brain does not have the intended effect, and may be the cause of some of the symptoms that SSRI were originally developed to treat.

Nicht alle Leute erfahren Entzugssymptome wenn sie versuchen damit aufzuhören Selective Serotonin Reuptake Inhibitor SSRI einzunehmen. In Klinikversuchen liegt der Prozentsatz der Patienten zwischen 2% und 10%. Diese Studien werden gesponsert durch die Pharmaindustrie. In unabhängigen Untersuchungen, die mehrere unterschiedliche Firmenstudien betrachteten, liegt der Prozentsatz der Patienten, die Entzugssymptome von SSRI erfuhren zwischen 40% und 60%. Es ist schwierig sicherzustellen, welche Zahlen richtig sind, da die meisten Studien unter Verschluss der Medikamentenhersteller gehalten werden und nicht verfügbare sind für eine genaue Untersuchung durch die Öffentlichkeit. Der Wortlaut, der von den Pharmazeutischen Firmen für Entzug verwendet wird, ist "Abbruch Syndrom". SSRI arbeitet, indem es die Rezeptoren blockiert, die Serotonin zwischen den Nervenzellen absorbieren und dadurch die verfügbare Serotoninmenge im Gehirn erhöhen. Die Theorie ist, dass Depressionen, Zwangsverhalten, Ängste und psychotisches Verhalten durch einen Mangel von ausreichend Serotonin im Gehirn verursacht wird. Diese Theorie wurde erstmals 1950 entwickelt, als erkannt wurde, dass die Stimmung von Patienten besser wurde, wenn deren Serotonin-Level zunahm. Es ist derzeit unmöglich den Serotonin-Level im lebenden Gehirn zu messen. 90% des Serotonin im Körper befindet sind im Verdauungstrakt und somit messen Forscher diese Menge und extrapolieren übereinstimmende zusätzliche Mengen als Levels im Gehirn. Ironischerweise haben Studien auch nachgewiesen, dass das Reduzieren von Serotonin im Gehirn die Stimmung verbessern kann. Diese Ergebnisse haben die Theorie vom chemischen Ungleichgewicht in den letzten Jahren in Frage gestellt. Es wird offensichtlich, dass das künstliche Justieren des Serotonin Levels im Gehirn nicht den beabsichtigten Effekt hat, und einige Symptome verursachen mag, die ursprünglich durch SSRI behandelt werden sollten.


The method that SSRI use to increase Serotonin levels in the brain is at the heart of the withdrawal problem. By blocking Serotonin receptors on neurons, the brain becomes dependent on the drug to maintain consistent levels of Serotonin. As the brain becomes accustomed to the drug, it no longer has to produce or regulate Serotonin as it did before. When the drug is removed, the receptors that stimulate Serotonin production are still blocked, and levels of this neurotransmitter begin to fluctuate. Since Serotonin is closely involved in mood and the ability to cope with emotions, this fluctuation causes wide mood swings and uncontrollable emotions. It seems that the level of Serotonin in the brain is not as important as consistent levels. As the brain adjusts to the need to self regulate levels of Serotonin, many patients experience a cascade of extreme emotional and physical symptoms. Analogous to the stages of grief or joy, these symptoms don’t always come all at once. In most cases, withdrawal symptoms come and go as the user lowers their dose of the drug. Some common emotion symptoms include depression, anxiety, anger, confusion, insomnia, and memory loss. For most people, these are symptoms that they experience in every day life. Usually, they are manageable and temporary. The difference for the withdrawal sufferer is that these emotions become unmanageable and intense. The regular mechanism that we use to control our emotions no longer works during withdrawal. It’s hard to imagine the loss of control that accompanies withdrawal symptoms. When a normal person succumbs to anger, it is still a conscious decision. In withdrawal, there is no spiral that precipitates the uncontrollable rage, it springs fully formed in the mind and propels itself without any input from the person experiencing it. The other emotional symptoms of withdrawal act in a similar way. Even when the patient exercises mindfulness and self awareness, anxiety, depression, and the other symptoms come on with little warning. They have a realness and power that most people are not used to. Since the brain’s balance has been disrupted, reality itself has been changed for the patient. Instead of an emotional wave that must be conquered or endured, these emotions become reality, with no alternative.

Die Methode, mit dem Gebrauch von SSRI die Serotonin Levels im Gehirn zu erhöhen, ist im Grunde genommen das Entzugsproblem. Durch das Blockieren von Serotonin Rezeptoren der Nervenzellen, wird das Gehirn wegen dem Aufrechterhalten eines gleichbleibenden Serotonin Levels vom Medikament abhängig. Sowie sich das Gehirn an das Medikament gewöhnt hat, muss es nicht mehr Serotonin produzieren oder regulieren wie davor. Wird das Medikament weggelassen, sind die Rezeptoren, die die Serotoninproduktion anregen noch immer blockiert und der Neurotransmitter Pegel beginnt zu schwanken. Da Serotonin stark die Stimmung beeinflußt und die Fähigkeit hat Emotionen zu bewältigen, verursachen diese Schwankungen ausgedehnte Stimmungsschwankungen und nicht kontrollierbare Gefühle. Es scheint, dass der Serotonin Level im Gehirn weniger wichtig ist, als ein konstanter Level. Da sich das Gehirn an den (normalerweise) selbstregulierenden, erforderlichen Serotonin Level anpasst, erfahren viele Patienten eine Kaskade von extrem emotionalen und körperlichen Symptomen. Analog zu den Zuständen von Kummer und Freude, kommen solche Symptome nicht immer auf einmal. In den meisten Fällen kommen und gehen Entzugssymptome sobald der Einnehmer des Medikaments die Dosis reduziert. Einige übliche Gefühlssymptome beinhalten Depression, Ängste, Wut, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit und Gedächtnisverlust. Die meisten Leute erfahren solche Gefühle in ihrem täglichen Leben. Gewöhnlich sind sie leicht zu handhaben und zeitlich begrenzt. Der Unterschied für die Leidenden im Entzug ist, dass diese Gefühle nicht mehr kontrollierbar sind und intensiv werden. Die regulären Mechanismen, die wir verwenden unsere Gefühle zu kontrollieren funktioniert nicht mehr länger im Entzug. Es ist schwer sich den Kontrollverlust vorzustellen, der die Entzugs Symptome begleitet. Wenn eine normale Person Ärger unterliegt, ist dies immer noch eine bewußte Entscheidung. Im Entzug gibt es keine Spirale, die der unkontrollierbaren Wut vorausgeht. Die Wut entspringt im vollen Umfang dem Verstand und treibt sich eigenständig voran ohne dem Zutun der Person, die diese Wut erfährt. Die anderen Gefühlssymptome des Entzugs agieren in ähnlicher Weise. Selbst wenn der Patient Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung übt, Ängste, Depression und die anderen Symptome tauchen unvermittelt auf. Sie haben eine Gegenwärtigkeit und Kraft, die die meisten Leute nicht kennen. Da das Gehirn aus dem Gleichgewicht geraten ist, hat sich die Wirklichkeit für den Patienten geändert. Anstatt einer Gefühlswelle, die unterdrückt oder ausgehalten werden muss, werden solche Gefühle eine alternativlose Realität.

As time goes by, the patient will eventually be able to self regulate each emotion at a level similar to before they began taking an SSRI. One of the frustrating things about weaning off an SSRI is that the patient is only aware of progress after a phase has passed. They may feel extreme anxiety, but realize that the rage they experienced a few months before no longer bothers them. While they are experiencing a phase, there is no context to compare their emotions to. Since the emotions are so powerful and uncontrollable, emotional self awareness is short circuited, leading to mental relativism. The patient doesn’t realize the whole range of emotions, just the small extreme range that they are experiencing at the moment. The alternative to blind rage isn’t calmness, as it would be in a normal person. Instead, irrational anger is the lower end of the emotional range.

Im Laufe der Zeit wird der Patient schließlich fähig sein jedes Gefühl auf einen ähnlichen Level selbst zu regulieren, so wie zuvor, als er kein SSRI einnahm. Eines der frustrierenden Dinge bezüglichen dem Absetzen von SSRI ist, dass der Patient den Fortschritt erst wahrnimmt, wenn eine Phase vorbei ist. Sie mögen extreme Ängste erfahren, aber realisieren nicht, dass die Wut, die sie ein paar Monate zuvor hatten sie nicht mehr länger plagt. Während einer Phase gibt es keinen Zusammenhang Gefühle zu vergleichen. Da die Gefühle so kraftvoll und unkontrollierbar sind, unterliegt die emotionale Selbstwahrnehmung einem Kurzschluss und führt zur geistigen Gleichgültigkeit. Der Patient nimmt die gesamte Bandbreite der Gefühle nicht wahr, nur das kleine extreme Band, das er gerade in diesem Moment erlebt. Die Alternative zu blinder Wut ist nicht Gelassenheit, wie es bei einer normalen Person der Fall wäre. Anstatt dessen ist irrationale Wut nur das unter Ende (der Anfang) der emotionalen Wut.

During withdrawal, these realities change and evolve as some emotions become dominant. Patients may experience uncontrollable rage for a few weeks, then enter a stage where depression dominates. These emotional tides are outward signs of the brain readjusting to the need to self regulate neurotransmitter levels. It is almost as if the mind is going through the entire inventory of emotion trying to catalog what’s necessary to regulate each one. Some people will experience several uncontrollable emotions at the same time, but the uncontrollable aspect of them will fade away one at a time. The variety and severity of symptoms often lead doctors to prescribe other drugs to mitigate the effects. This strategy compounds the problems of withdrawal by adding a second effect to an existing condition. The patient now has to deal with withdrawal as well as the effects of a new drug and perhaps a new set of withdrawal symptoms. The best strategy for dealing with SSRI withdrawal symptoms is time and slow weaning. A prolonged weaning schedule will reduce the severity and number of withdrawal symptoms. The brain requires a certain amount of time to adjust back to a natural balance of neurotransmitters which can’t be rushed. By slowly weaning off an SSRI, the brain does not have to deal with a sudden change to Serotonin levels, and can adjust at a natural rate. It takes a great deal of time for receptors in the brain to regenerate. A schedule that reduces the drug by 10% each month is usually sufficient. Schedules can vary depending on the patient. Some will be able to reduce their dose more quickly, others may have to go more slowly.

Während des Entzugs ändern/entwickeln sich die gegenwärtigen Gegebenheiten/Umstände, da einige Gefühle anfangen zu dominieren. Patienten können unkontrollierte Wut für ein paar Wochen empfinden und kommen dann in einen Zustand dominierender Depression. Diese Gefühlswellen sind äußere Anzeichen einer Anpassung des Gehirns bezüglich einer erforderlichen Selbstregulierung des Neutransmitterlevels. Es ist beinahe so, als wenn der Verstand durch das komplette Gefühlsinventar geht und versucht zu katalogisieren was zur Regulierung notwendig ist. Einige Leute werden verschiedene unkontrollierbare Gefühle zur gleichen Zeit erfahren, wobei der unkontrollierbare Aspekt der Gefühle sich über die Zeit abschwächt. Die Vielzahl und der Schweregrad der Symptome veranlasst Ärzte des öfteren andere Medikamente zu verschreiben, um diese Effekte zu lindern. Diese Vorgehensweise verschlimmert nur die Probleme des Entzugs durch das Hinzufügen eines weiteren Effekts zu den bereits bestehenden. Der Patient hat nun sowohl den Entzug, als auch die Auswirkungen des neuen Medikaments und vielleicht eine neues Paket von Entzugssymptomen zu ertragen. Die beste Strategie mit den SSRI Entzugssymptomen fertig zu werden, ist Zeit und ein langsames Ausschleichen. Ein verlängerter Zeitplan des Ausschleichens reduziert den Schweregrad und die Anzahl der Entzugsprobleme. Das Gehirn benötigt ein gewisse Zeit der Wiederanpassung an ein natürliches Gleichgewicht der Neurotransmitter, was nicht beschleunigt werden kann. Durch das langsame Ausschleichen von SSRI, hat das Gehirn nicht mit einer plötzlichen Änderung des Serotonin Levels zu kämpfen und kann sich in einem natürlichen Tempo anpassen. Rezeptoren des Gehirns brauchen eine lange Zeit zur Regenerierung. Ein Zeitplan, der das Medikament 10% pro Monat reduziert ist normalerweise ausreichend. Zeitpläne können je nach Patient variieren. Eine werden ihre Dosis schneller reduzieren können, andere mögen wesentlich langsamer unterwegs sein.
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Katharina » Samstag, 11.06.16, 0:37

Vielen Dank, das ist auf den Punkt getroffen, vielen Dank für die Mühe, für das Übersetzen

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Annanas » Samstag, 11.06.16, 2:20

Oh toll, wo die mich in der vorletzten Woche so erwischt hatten -
danke fürs Übersetzen, Gelblack,
lG v. Anna :D
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von gelblack » Samstag, 11.06.16, 15:42

Gerne Ihr Lieben :) :)

Es gibt noch eine weitere Übersetzung zum Entzug von mir.
Vielleicht kann Murmeline denn noch hierher verschieben, damit er mehreren Fories zugänglich ist.

Liebe Grüsse
gelblack :D :D
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Maya » Samstag, 11.06.16, 17:04

Vielen Dank für die Übersetzung.
:)
Der Text ist so gut und erleichternd. ..

Danke... :)
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2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 11.06.16, 22:47

hallo zusammen,

der zweite Text ist jetzt auch hier im thread etwas weiter oben (wird immer nach Datum sortiert)
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 56#p143056

Ganz vielen Dank für die Übersetzung, Gelblack :) .

lg padma
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Re: Übersicht Zeitspenden: Mitarbeit Willkommen!

Beitrag von kugayama » Sonntag, 19.06.16, 14:19

gelblack hat geschrieben:
In Klinikversuchen liegt der Prozentsatz der Patienten zwischen 2% und 10%. Diese Studien werden gesponsert durch die Pharmaindustrie. In unabhängigen Untersuchungen, die mehrere unterschiedliche Firmenstudien betrachteten, liegt der Prozentsatz der Patienten, die Entzugssymptome von SSRI erfuhren zwischen 40% und 60%. Es ist schwierig sicherzustellen, welche Zahlen richtig sind, da die meisten Studien unter Verschluss der Medikamentenhersteller gehalten werden und nicht verfügbare sind für eine genaue Untersuchung durch die Öffentlichkeit.


Es wird offensichtlich, dass das künstliche Justieren des Serotonin Levels im Gehirn nicht den beabsichtigten Effekt hat, und einige Symptome verursachen mag, die ursprünglich durch SSRI behandelt werden sollten.


. Da sich das Gehirn an den (normalerweise) selbstregulierenden, erforderlichen Serotonin Level anpasst, erfahren viele Patienten eine Kaskade von extrem emotionalen und körperlichen Symptomen. Analog zu den Zuständen von Kummer und Freude, kommen solche Symptome nicht immer auf einmal. In den meisten Fällen kommen und gehen Entzugssymptome sobald der Einnehmer des Medikaments die Dosis reduziert. Einige übliche Gefühlssymptome beinhalten Depression, Ängste, Wut, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit und Gedächtnisverlust.

. Die regulären Mechanismen, die wir verwenden unsere Gefühle zu kontrollieren funktioniert nicht mehr länger im Entzug. Es ist schwer sich den Kontrollverlust vorzustellen, der die Entzugs Symptome begleitet. Wenn eine normale Person Ärger unterliegt, ist dies immer noch eine bewußte Entscheidung. Im Entzug gibt es keine Spirale, die der unkontrollierbaren Wut vorausgeht. Die Wut entspringt im vollen Umfang dem Verstand und treibt sich eigenständig voran ohne dem Zutun der Person, die diese Wut erfährt. Die anderen Gefühlssymptome des Entzugs agieren in ähnlicher Weise. Selbst wenn der Patient Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung übt, Ängste, Depression und die anderen Symptome tauchen unvermittelt auf. Sie haben eine Gegenwärtigkeit und Kraft, die die meisten Leute nicht kennen. Da das Gehirn aus dem Gleichgewicht geraten ist, hat sich die Wirklichkeit für den Patienten geändert. Anstatt einer Gefühlswelle, die unterdrückt oder ausgehalten werden muss, werden solche Gefühle eine alternativlose Realität.

Eines der frustrierenden Dinge bezüglichen dem Absetzen von SSRI ist, dass der Patient den Fortschritt erst wahrnimmt, wenn eine Phase vorbei ist. Sie mögen extreme Ängste erfahren, aber realisieren nicht, dass die Wut, die sie ein paar Monate zuvor hatten sie nicht mehr länger plagt. Während einer Phase gibt es keinen Zusammenhang Gefühle zu vergleichen. Da die Gefühle so kraftvoll und unkontrollierbar sind, unterliegt die emotionale Selbstwahrnehmung einem Kurzschluss und führt zur geistigen Gleichgültigkeit. Der Patient nimmt die gesamte Bandbreite der Gefühle nicht wahr, nur das kleine extreme Band, das er gerade in diesem Moment erlebt. Die Alternative zu blinder Wut ist nicht Gelassenheit, wie es bei einer normalen Person der Fall wäre. Anstatt dessen ist irrationale Wut nur das unter Ende (der Anfang) der emotionalen Wut.

Während des Entzugs ändern/entwickeln sich die gegenwärtigen Gegebenheiten/Umstände, da einige Gefühle anfangen zu dominieren. Patienten können unkontrollierte Wut für ein paar Wochen empfinden und kommen dann in einen Zustand dominierender Depression. Diese Gefühlswellen sind äußere Anzeichen einer Anpassung des Gehirns bezüglich einer erforderlichen Selbstregulierung des Neutransmitterlevels. Es ist beinahe so, als wenn der Verstand durch das komplette Gefühlsinventar geht und versucht zu katalogisieren was zur Regulierung notwendig ist. Einige Leute werden verschiedene unkontrollierbare Gefühle zur gleichen Zeit erfahren, wobei der unkontrollierbare Aspekt der Gefühle sich über die Zeit abschwächt.
Ein Zeitplan, der das Medikament 10% pro Monat reduziert ist normalerweise ausreichend. Zeitpläne können je nach Patient variieren. Eine werden ihre Dosis schneller reduzieren können, andere mögen wesentlich langsamer unterwegs sein.

danke für diesen Beitrag. Es ist mehr oder weniger das, was mir der eine Arzt gesagt hatte, was eine gewisse Person aus meinem Umfeld erlebt.
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Maria1969 » Sonntag, 03.07.16, 19:02

Hallo, ich habe gerade bei nospie gelesen:

Das ist genau das was ich immer wieder empfinde: Es ist nicht meine Psyche,es fühlt sich körperlich an!

Ja so ist es. Nur wann hört der Körper auf zu reagieren?
Es ist so schwer.

LG M.
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(auch da Benzos verweigert , O-Ton: die machen nicht süchtig wenn sie die nur 7 Monate nehmen)
dann Amitriptylin Tropfen während der SW und danach Amioxid
2003: NW durch Amitriptylin - Wechsel auf Cipralex 10 mg
bis 08/ 2015: wg. depr. Episode Erhöhung auf 15 mg Cipralex (leicht Besserung DEPRI, NW: Unruhe)
15.06.2016: Cipralex 10 mg + 60 mg Amioxid eingeschlichen bis 22.06.16
25.06.16: :frust:
seit 26:06.16: Cipralex 10 mg
30.06.16: 12'5 mg Cipralex

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 03.07.16, 19:49

Liebe Marie!

Für mich fühlen sich diese Symptome künstlich an, fremde Gefühle und künstliche Schmerzen.
Es ist sehr schwer für mich in diesen Tagen, nicht daran zu verzweifeln das ich viele Tage nur im Bett mit Eisbeutel im Gesicht abwarten muss.

Wann der Körper /Organismus sich beruhigt ist glaube ich sehr individuell.

Zumindest habe ich erlebt das er sich beruhigt und diese schlimme Zeit vergisst, das Lebensfreude und Heiterkeit zurück kehren.

Ich wünsche Dir eine tragbare Zeit - ich habe im Moment ein absolutes Toleranz - Tief.
Das gehört dazu 8-) :hug:

Liebe Grüße
Katharina :zombie:
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Maria1969 » Sonntag, 03.07.16, 20:10

Hallo Katharina,
Ja der Körper reagiert so fremd, bin ich das?
Es freut mich dass du schreibst es gibt auch wieder das normale Leben.
Im Moment ist jeder Tag ein neuer Kampf.

Aber ich will das schaffen.
WIR schaffen das.
LG M.
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 03.07.16, 20:32

Liebe Marie!

Ja wir sind das - und parallel zu unserem sonstigen unserem Naturell entsprechenden Empfinden haben wir diese künstlichen Zustände durch zustehen,von denen ich sage,
das bin ich nicht.

Wir sind beides,aber das ursprüngliche ist gerade durch das künstliche verdeckt und erschreckend deshalb, wenn ich sonst nicht weine, und plötzlich weinend zu zu Boden sinke vor Verzweiflung bin ich das schon - aber nicht "in echt".

Ich sage dann,sollte jemand mich so erleben - der erschrickt ja furchtbar da ich sonst nicht weine - das macht das Medikament mit mir,keine Sorge.

Ich erlebe gerade ein schwieriges Reduzieren mit Symptomen die verstörend und befremdlich sind,mich aber Gott sei Dank an eine andere Therapie erinnern welche ebenfalls künstliche
( ich nenne es künstlich)
Begleiterscheinungen auftraten, Schmerzen die man sonst nicht hat u.a., Essattacken und Nichtessenkönnen die verrücktesten Sachen,künstliches Fieber etc.

Also jeden Tag aufs Neue :group: neuen Mut. (. :vomit:)

Ich bin total gegen alles heute und sage trotzdem
mit Gottes Hilfe -

Ich wünsche Dir einen schönen Abend,Marie :hug:

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Melkigi » Mittwoch, 02.11.16, 10:46

Murmeline hat geschrieben:Hier eine Information, sie stammt von Monica Cassani von http://www.beyondmeds.com

Sie beschreibt eine Erklärung für bestimmte psychische Reaktionen während des Entzuges beim Absetzen oder danach.

Auf Facebook ist die Zusammenfassung bzw. der Lesehinweis:
Während eines Entzugssyndroms - so ist die Theorie - sendet das Gehirn ungleichmäßige/schwankende "Kampf oder Flucht " Signale an die Nebennieren und die Nebennieren reagieren mit der Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol, wie sie es eben tun sollen. - Der normale Tages Cortisol Zyklus kann übertrieben werden, das erkennt man daran, wenn die Leute mit Panik oder Angst aufwachen wegen der morgentlichen Cortisol-Impulsspitze. Allerdings kann es auch Wellen oder Überspannungen von Cortisol während des Tages geben, die kommen und gehen, sie werden als Wellen wahrgenommen, was man Neuro-Angst, Neuro-Melancholie oder Neuro-Panik nennen (diese scheinen aus dem Körper zu kommen statt aus der Gefühlswelt) sowie andere Symptome aufgrund der Unruhe im autonomen Nervensystem wie Herzklopfen, Schwindel und Brain Zapps oder Kribbeln.
In withdrawal syndrome, the theory is that the brain is sending erratic "fight or flight" signals to the adrenals and the adrenals are obediently responding with adrenaline and cortisol, as they are designed to do. -- The normal diurnal cortisol cycle may be exaggerated, as we see when people wake up with panic or anxiety due to the morning cortisol spike. However, there may be waves or surges of cortisol on and off throughout the day, felt as waves of what we call neuro-anxiety, neuro-melancholy, or neuro-panic (they seem to be coming from the body instead of the emotions), as well as other symptoms of autonomic upset such as palpitations, dizziness, and brain zaps or tingling.
Hier ist der ganze Artikel:
http://beyondmeds.com/2012/01/03/adrenalvswithdrawal/

Aha, ja genau so fühl ich mich.
Guter Artikel, Dankeschön :hug:
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Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Melkigi » Mittwoch, 02.11.16, 11:19

gelblack hat geschrieben:Hallo Lina :D :D

Ja, ich denke auch, dass der Text das Thema Neuroemotionen gut rüberbringt.
Meine Glastüre lebt noch ... noch !! ... sie hat gute Chancen zu überleben. Ich fühle mich eher wie Rocky Balboa und würde so gerne :sports: ... aber ich schiebe den Gedanken auf bis ich wieder gesund bin und sich der Drang nach :sports: verdünnisiert hat.
Hoffe, es dauert nicht zu lange :whistle:

Liebe Grüsse
gelblack :D

Boha, geht mir auch so, ich hab so viel Wut in mir, ich könnte ausrastet, hab heute morgen erst keine Kraft gehabt, jetzt fühl ich mich wie Herkules, wie kann ich denn diese Wut rauslassen oder kontrollieren, könnte gerade alles gegen die Wand schmeißen :sports: , dank der guten Berichtet hier weiß ich jetzt woher das kommt, konnte das alles erst nicht einordnen, ich hab häftig ausgeteilt, jeder sagte, was ist den mit dir los, so kennen wir dich garnicht, ich glaube ich muss mich bei einigen Leuten eintschuldigen, das wird mir aber jetzt erst bewusst. Aus einer Mücke hab ich einen Elefanten gemacht. Ich motze bei. Autofahren wirkich immer schon viel rum aber jetzt muss ich mich echt beherrschen nicht auszusteigen und :sports: , bin normal eine ganz friedlich Person. Hoffe ich bin das bald los.
Lg. Mel :group:
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Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.

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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von LinLina » Freitag, 04.11.16, 11:53

Hallo Roxy :-)

es gibt ja auch "von Natur aus" jähzornige Menschen, die überleben das auch meist eine ganze Weile ;-)

Meist ist der schlimmere Schaden die emotionale Verletzung. Meist beruhigt man sich ja wieder, wenn man es mal kurz raus gelassen hat.

Ich habe ja meine Tür zerhauen, eine Glastür und es ist alles wieder heile (außer die Tür, die ist jetzt mit Holz ausgebessert, man weiß ja nie ;-) )

Lieben Gruß
Lina
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 04.11.16, 13:57

hallo Roxy, :)

prinzipiell sehe ich das wie Lina. :)

Dennoch ist es sicherlich sinnvoll, wenn man in einer solchen Verfassung ist oder eine solche sich ankündigt, umsichtig zu sein und z.B. dann nicht Auto zu fahren. Und nirgends hinzu gehen, wo man zusätzlich starken Reizen ausgesetzt ist.

liebe Grüsse,
padma
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