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Wir sind wieder unter http://adfd.org zu erreichen!

Die Probleme sind behoben und was unsere Domain adfd.org angeht, ist wieder alles beim Alten :party2:

Bitte aktuallsiert Eure Bookmarks und besucht die Seite nun wieder über unsere gewohnte Adresse und nicht mehr über psychopharmaka-absetzen.de.

Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Katharina » Mittwoch, 07.06.17, 22:48

Hallo!

Das wäre gut.
Einfach gut.

Gute Nacht,
Katharina
[spoil[img][spoil]Verschiedene Psychofarmaka über viele Jahre.

Jahrelange Lebertherapie Interferon/Ribavirin mit (angeblich) notwendigen Begleitmedikamenten:
- Escitalopram ( Cipralex/Cipramil ).

( Zum Versuch, da Escitalopram schwere Nebenwirkungen aufwies kamen folgende Medikamente abwechselnd hinzu: )

Lyrica
Trimipramin
Trazodon
Elontril / Bupropion,
Lexotanil

Konstant:
Lorazepam/Tavor,
Zolpidem/Stilnox.
Atarax.

Frühberentung durch Arbeitsunfähigkeit.

Zolpidem war notwendig, da durch Interferon Schlaf nicht möglich war,
ohne Schlaf keine Therapie.

Das Antidepressiva nötig war möchte ich bezweifeln.
Nebenwirkungen und Psychofarmaka gegen die Nebenwirkungen vom Antidepressiva Escitalopram waren die Folge plus der nun entstandenen neuen Abhängigkeit.


Der Arzt hätte mir die Interferontherapie nicht weiter verordnet wenn ich mich weiter gegen die Einnahme von Antidepressiva entschieden hätte, wie zu Beginn der Therapie zwei Jahre zuvor.

Seit 2004 bis 2016 ca. 1 1/2 Escitalopram 10mg am Tag,

dann 1/2 Tbl. Escitalopram 10mg am Tag

Escitalopram in Tropfenform ausgeschlichen mit Wassermethode.

Da ich die Ausschleichzustände alle 6 bis 8 Wochen die mindestens 14 Tage anhielten,nicht aushalten wollte, habe ich den Rest weggelassen+ bekam dieselben Ausschleicherscheinungen, extremer für ca. drei Wochen.


05.08.2016
Kein Escitalopram.

11.08. '16
Entzugssymptomatik:

Schwere Gleichgewichtsstörungen, Brain Zapps, starke Erschöpfung, Bettlägerigkeit.Migräne, Knochenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz,Verdauungsstörungen. Akathasie.

19.08.'16
Zwei Wochen ohne Escitalopram.:
Allgemeinzustand verbessert.


Dienstag, 13.9 2016
Aktuelle Medikamente:

Morgens 1 Tbl. L-Thyroxin 125 mg
.

Zur Nacht 4 Tbl. Lorazepam 1mg
2 Tbl. Atarax 25m ( werden aktuell ausgeglichen )
1 TTablette Zolpidem.


___________________________


Seit Weglassen des Escitalopram:
Verbesserung des Allgemeinzustandes.

- agressive und leichte depressive Phasen,
- seltener Rűckenschmerzen, ohne Schmerzmittel erträglich
- selten Brain zapps.


17 Januar 2017:

Atarax Ausschleichen
Von 3 Tabl auf 2 und 1/2 Tabl.

7.2. 2017:
1/2 Tablette Atarax abgesetzt.


17.2. 2017
1/2 Atarax abgesetzt

Es verbleiben 1 und 1/2.

20.2. 2017
1/2 Atarax abgesetzt.

Noch
1 Atarax
4 Tavor 1mg
1 Zolpidem25mg
ab zu setzen.

13.3.2017
Absetzpause
wegen Depressionen.

___________________________


18.3. 2017

Wg. Schlafproblematik
3,75 Mirtazapin
weg gelassen,erfolglos.

20.3 2017

5 Tropfen
10 Tropfen
30 Tropfen Trimipramin versucht
kein Erfolg. Weg.

26.3.2017
3,75 Mirtazapin plus
20 Tropfen Atosil

30.3.2017
10 Tropfen Atosil

03.04.2017
Atosil 5 Tpf
Mirtazapin, 3,75 halbiert
6 April beides abgesetzt.

20.4.2017
1/2 Atarax eindosiert.

27.04.2017
1/2 Atarax dazu.
1 + 1/2 al dì



31.05.2017
Ausschleichen Lorazepam.

1/4 weniger
von
3 Lorazepam a' 1mg
für 6-8 Wochen.

3.6.2017
Abbruch.
Zurück zu
4 Lorazepam a 1mg am Tag.

13.6.2017
Reduktion Lorazepam
Wasserl. Methode.

Quasi aus 1/4 Tavor1mg in vier Teile geteilt und eines abgesetzt.


18.6.2017
Zurück dosiert
4 Tavor 1mg.

Ende des Reduzierens.

Snowman
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Snowman » Donnerstag, 08.06.17, 9:18

Hallo liebe Katharina,

Hallo!

Das wäre gut.
Einfach gut.

Gute Nacht,
Katharina


Wer sollte uns denn sonst Helfen wenn nicht wir uns gegenseitig Helfen? Wer sollte einen besser verstehen, als einer der das gleiche Problem hat? Ich habe den großen Fehler gemacht, da ich aufgeschlossen und Selbstbewusst bin, das auch Leuten, (z.b. Stammkneipe) zu erzählen, mit dem Ergebnis, das vom anfänglichen Verständnis, sich das genau ins gegen teil gekehrt hat. Die verstehen das einfach nicht und dann kommt irgendwann "reiss dich mal zusammen" und danach schreiben sie dich ab und die Situation kippt dann auf die Negative Seite.

Ich sehe da draußen nur eine gleichgültige Masse, die sich übers Wetter unterhält und ansonsten genug eigene Probleme hat. Ich z.b. bin täglich mit dutzenden Menschen zusammen, bin aber immer allein. Die Ärzte kannst du auch vergessen, wo sind denn die paar noch, die wirklich am wohl ihrer Patenten interessiert sind. Es geht nur ums Geld letztendlich, habe ich das Gefühl.

Einfach mal ein Thread mit den PLZ und dann eben den Mut haben auch zusammen zu kommen. Ich bin überzeugt, das die meisten hier, (mir wird das auch allmählich klar) auch vor allen deshalb Krank sind, weil sie alle mehr oder weniger alleine dastehen, insbesondere wenn was passiert. Mir geht es genau so. Meine selbstbestimmte Freiheit und Eigenständigkeit, zeigt (so schön es ist) jetzt die negative Seite.

LG
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Juna » Donnerstag, 08.06.17, 10:26

Liebe Jamie,

es tut mir wahnsinnig leid, was Du erleiden musst und erleiden musstest, das hat kein Mensch verdient.
Es ist schon der Hammer, was in unserem Gesundheitssystem so abgeht.
Das die Ärzte auf den Gendefekt so krass reagieren ist mir noch nicht passiert, bisher wusste keiner etwas damit anzufangen, als ich die Diagnose noch nicht schriftlich hatte, habe ich vor der OP immer gesagt, dass ich ein ultrarapid Metaboliser bin und es hat gefunzt, leider nach der Spondylodese nicht mehr, ich bin schmerztechnisch durch die Hölle gegangen und habe sogar liebe Schwestern angeschrien, was so gar nicht meinem Naturell entspricht (schreien mag ich gar nicht).

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg findest, es kann echt nicht sein, das lässt meine Wut auf das Sozial- und Gesundheitssystem noch mehr wachsen, da fehlen einem die Worte, naja, wie die Wahlen gezeigt haben, wollen die Menschen aber scheinbar nichts ändern.
Ähm sry, anderes Thema, hilft Dir auch nicht.

Ich würde Dir gerne helfen, habe aber keinen Schimmer wie, ich kann nur an Dich denken und hoffen, dass Deine Engelchen Dir den Weg weisen und auf Dich achten.

Fühl Dich ganz lieb gedrückt, wenn Du magst.
GGLG
Juna
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Juna » Donnerstag, 08.06.17, 12:59

Liebe Jamie,

mein Schatzi hat mich da gerade noch an etwas erinnert.

Ich habe nichts davon gelesen, deshalb versuche ich es einfach mal,

hast Du es schon mal mit Hypnose versucht?
Es gibt Zahnärzte, die versetzen die Patienten in Hypnose und es hilft.
Ruhe, Entspannung, keine Schmerzen und von dem was er weiß, sogar ganz ohne LA.

Ist das vielleicht ein Versuch für Dich?

Ich wünsche es Dir sooooo sehr, wo man die Ärzte findet, weiß ich allerdings nicht,
ABER, Du machst und tust und googlst immer soooo viel, ich werde mich mal ranbegeben, vor allem, wenn Du sagst, dass Du es Dir mal anschaust/ vorstellen könntest (mit anschauen meine ich nicht nen Zahnversuch, sondern nen Schnupperversuch bei nem Doc, man weiß schließlich auch nicht vorher, ob man hypnotisierbar ist, ich bin es z.B. nicht wirklich, da ich mich auf den Kontrollverlust nicht einlassen kann).

GGLG und gute Besserung,
Juna


Edit:
Keine Ahnung, ob das bei Dir in der Nähe ist (vermutlich nicht, sonst hätte Murphy nachher Unrecht gehabt)
https://zahnarzt-frankfurt-tomovic.de/z ... chmerzlos/
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weg
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon weg » Samstag, 10.06.17, 20:00

hallo jamie,

danke für deinen bericht. ich denke du stehst in einer endlosschlaufe, da wiederholt sich etwas was ungesund ist. du brauchst einen vermittler/in, der dich im uni-spital anmeldet und dieses bittet, dass deine zähne unter narkose behandelt werden müssen.

du schreibst, dass du einen guten HA hast. ich würde dir vorschlagen, dass dieser HA einen bericht über dich, deine medikamenten-unverträglichkeiten aber auch über deine ängste schreibt und auch aus medizinischer verantwortung heraus in deinem sonderfall eine narkose beantragt.

ich finde es traumatisierend für dich, dass du dich selber bei den spitälern vorstellen musst. das ist nicht gut für dich. ich könnte mir auch vorstellen, dass sich deine änsgte auf die ärzte und anderes personal überträgt. hier könnte ein weiterer teufelskreis entstehen.

ich stand vor gut einem jahr in einer ähnlichen situation. meine HA hat dann alles für mich geregelt und angemeldet. sicher war das für mich kein schmeichelhafter bericht, der meine HA über mich schrieb, aber er hat zum ziel geführt, dass ich ausnahmsweise mit einer narkose untersucht wurde und es hat mich dann auch niemand mehr diskriminierend behandelt.

ich hoffe, dass du einen kompetenten fürsprecher für dich findest.

herzlich
weg
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem unreflektiert eingenommen.

zolpidem/stilnox entzug: ich will meine freiheit zurück
bis 27.02.2017 5 mg (selten 10 mg)
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg

Berlin-2013
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Berlin-2013 » Dienstag, 13.06.17, 10:02

Hallo Jamie,

gerade deinen Fall würde ich gerne dem "deutschen Dr. House" vorstellen, was denkst du?
Diese Idee hatte ich schon länger aber da du sehr müde bist (von Diagnosen und Ärzten), erschien mir dieser Vorschlag vor einiger Zeit unangemessen aber jetzt nicht mehr..

Obwohl dort zur Zeit mindestens 3000 Fälle vorliegen, werden diese alle zeitnah gesichtet und nach bestimmten Kriterien geordnet und ist geht nicht mehr nach Posteingang, sondern es geht nach Dringlichheitkeit und da es mittlerweile deutschlandweit mehrere Zentren gibt, die zusammen arbeiten, verkürzt sich die Bearbeitungsdauer extrem. Einen Versuch wäre es wert, denke ich.

LG
Juni 2017!

33 Monate nach 0 mg :party2: nie wieder Benzos! Symtome sind weg - es wird immer besser...........


Seit April 2011 bis April 2013 nach OP je 5 mg Diazepam nur zur Nacht!keine Angsterkrankung!!!

VON April bis Dezember 2013 - KALTER ENTZUG ALLE SYMTOME > HÖLLE und das bei nur 2 Jahren und nur 5 mg...

2013
15.04. - 31.12.2013 - Alles FALSCH gemacht aus UNKENNTNIS der Ärzte über Entzugs-Symtome
1. Versuch, weil ich nicht mehr konnte: nach totaler Abstinenz von ca. 4 Monaten mit allen Symtomen
11.11. - 20.11 je 5,0 mg zur Nacht - 9 Tage - es geht mir wieder super
20.11. - 24.11 je 4,5 mg zur Nacht - 4 Tage
24.11. - 27.11 je 4,0 mg zur Nacht - 4 Tage
27.11. - 01.12 je 2,5 mg zur Nacht - 5 Tage
01.12. - 04.12 je 2,0 mg zur Nacht - 4 Tage
04.12. - 07.12 je 1,0 mg zur nacht - 4 Tage
07.12. - 19.12 je 0,5 mg - bis hier war es okay!!!! - 12 tage
19.12. - 24.12 je 0,25 mg und es geht wieder los - 6 tage
24.12. - 28.12 je 2,0 mg nachts, Symtome! - 5 tage
2. Versuch bin noch am Ausprobieren ...
29.12. -- 31.12. je 5 mg zur nacht -3 tage
01.01. -- 02.01. je 7 mg zur nacht - 2 tage
03.01. -- je 2,5 mg abends, je 6 mg zur Nacht - 1 tag
04.01. -- je 6 mg zur nacht - 1 tag
05.01. -- 08.01. je 10 mg zur nacht - 4 tage
09.01. -- 10.01. je 8,5 mg zur nacht - 2 tage
11.01. -- 13.01. je 7,5 mg zur nacht - 3 tage
14.01. -- 20.01. je 7,0 mg zur nacht - 6 tage
21.01. -- 23.01. je 6,2 mg zur nacht - 3 tage
24.01. -- 26.01. je 6,0 mg zur nacht - 2 tage
26.01. -- 01.02. je 5,5 mg zur nacht - 8 tage
02.02. -- --------je 5 mg zur nacht



2014
01.01. -- 26.01. Hin und Her mit der Dosis - schlimmster Fehler - Symtome hörten danach nie mehr auf!

26.01. - je 5,5 mg zur nacht - 7 tage
02.02. - je 5,0 mg zur nacht - 9 tage
10.02. - je 4,5 mg zur nacht - 9 tage
17.02. - je 4,0 mg zur nacht - 8 tage
25.02. - je 3,5 mg zur nacht - 9 tage
11.03. - je 3,0 mg zur nacht - 14 tage
23.03. - je 3,5 mg zur nacht - 28 tage
21.04. - je 3,0 mg zur nacht - 23 tage
14.05. - je 2,5 mg zur nacht - 13 tage
27.05. - je 2,0 mg zur nacht - 20 tage
16.06. - je 2,5 mg zur nacht - 20 tage
05.07. - je 3,0 mg zur nacht - 10 tage
15.07. - je 2,5 mg zur nacht - 11 tage
26.07. - je 2,0 mg zur nacht - 9 tage
03.08. - je 1,5 mg zur nacht - 8 tage
10.08. - je 1,0 mg zur nacht - 21 tage
01.09. - je 0,5 mg zur nacht - 12 tage

[/color][/b]
13.09.2014 - ENDE - der Einnahme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Psychopharmaka heilen nicht, können sie gar nicht, sie schaden meistens mehr als sie nutzen.

Vertrauen sie nicht ihrem Arzt oder ihrem Apotheker, weil die nicht wissen was sie tun. Diese Medikamentengruppe und ihre Wirkweise und gerade die Nebenwirkungen wie die schlimmen und langanhaltenden Entzugssymtome werden jetzt erst erforscht.

Deshalb der Tipp: Absetzen und zwar ganz langsam aber stetig! Es gibt keinen anderen Weg!! Keine Zeit verlieren, sondern loslegen mit dem Absetzen, sofort!


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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Jamie » Mittwoch, 14.06.17, 17:40

Hallo, :)

wer ist denn der deutsche "Dr. House"?

Grüße Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Roxy » Donnerstag, 15.06.17, 17:06

Liebe Grüße, Roxy

----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Depression/FMS/WS-Schäden

Längerjährige Einnahme Amitriptylin
Falsch bzw. zu schnell auf- und abdosiert in dieser Zeit, aber NWen am Ende unaushaltbar
Leute, macht langsam!
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Derzeit Versuch Homöopathie: Schüssler Salze Nr. 16 nicht gut vertragen
Amitriptylin D6 - schadet zumindest nicht; Bachblüten Notfalltropfen b.B.
0,1 mg Ami probiert, sofortige Linderung nach paar Stunden aber Luftnot und Panikattacke, wieder weggelassen,

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Berlin-2013 » Samstag, 17.06.17, 18:04

Melde mich morgen da ich zur Zeit mit Symptomen oder parkinson kämpfen muss.. muskelschmerzen aber wie :cry:
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33 Monate nach 0 mg :party2: nie wieder Benzos! Symtome sind weg - es wird immer besser...........


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11.11. - 20.11 je 5,0 mg zur Nacht - 9 Tage - es geht mir wieder super
20.11. - 24.11 je 4,5 mg zur Nacht - 4 Tage
24.11. - 27.11 je 4,0 mg zur Nacht - 4 Tage
27.11. - 01.12 je 2,5 mg zur Nacht - 5 Tage
01.12. - 04.12 je 2,0 mg zur Nacht - 4 Tage
04.12. - 07.12 je 1,0 mg zur nacht - 4 Tage
07.12. - 19.12 je 0,5 mg - bis hier war es okay!!!! - 12 tage
19.12. - 24.12 je 0,25 mg und es geht wieder los - 6 tage
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2. Versuch bin noch am Ausprobieren ...
29.12. -- 31.12. je 5 mg zur nacht -3 tage
01.01. -- 02.01. je 7 mg zur nacht - 2 tage
03.01. -- je 2,5 mg abends, je 6 mg zur Nacht - 1 tag
04.01. -- je 6 mg zur nacht - 1 tag
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26.01. - je 5,5 mg zur nacht - 7 tage
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10.02. - je 4,5 mg zur nacht - 9 tage
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10.08. - je 1,0 mg zur nacht - 21 tage
01.09. - je 0,5 mg zur nacht - 12 tage

[/color][/b]
13.09.2014 - ENDE - der Einnahme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Jamie » Montag, 19.06.17, 14:45

Hallo,

ich war heute wieder in der Uniklinik.
2 h 50min hat die Behandlung gedauert :zombie: .
Alle Klamotten einmal durchgeschwitzt und wieder getrocknet... und wieder durchgeschwitzt...

Ich hatte ein Attest dabei, wie schlecht ich die letzte Lokalanästhesie (LA) vertragen habe, aber mir war natürlich klar, dass es mir nicht so furchtbar viel nutzen wird, da man bei mir schlichtweg keine Auswahl mehr hat.
LA mit Adrenalinzusatz sind zu gefährlich für mein Herz und ohne gibt es nur noch wenig Auswahl; das Mepivacain eben und noch ein weiteres (Bupivacain), dessen Toxizität allerdings so hoch ist, dass ich mich weigern würde es an mir anwenden zu lassen.

Der behandelnde Arzt und die 2 Studentinnen gehen nach Rücksprache mit mir davon aus, dass ich letztes Mal tatsächlich eine beginnende Medikamentenvergiftung hatte und das bedeutet, dass ich künftig mit weniger LA auskommen muss, was man heute auch ausprobiert hat.
Einerseits finde ich das für mich selbst begrüßenswert, denn die Aussicht auf 5 Kreislauf-würg-und-kotz-Tage und Dauerübelkeit sind nicht wirklich prickelnd, andererseits hab ich dann das Problem der nicht ausreichenden Schmerzblockade und das ist hinlänglich bekannt.

Was soll ich sagen. Letztes Mal bekam ich 5ml Mepivacain (das ist eigentlich eine normale Dosis und zulässig; die Grenze, ab wann Mepivacain zu Intoxifikationen führt, liegt bei 12,25ml - bei mir hat schon weniger als die Hälfte gereicht :( ), dieses Mal gab man mir initial 3ml als Blockade (und später noch mal 0,5 am Zahn direkt).
Einen Backenzahn rechts unten hatte ich mir ausgeguckt, da war Karies am Zahnhals / Zahnfleischrand, doch dann hat die Studentin gleich gesagt, dass ihr die Füllung nicht ganz koscher aussieht und sie das gerne anbohren möchte und in der Tat - je mehr sie bohrte, desto verfärbter war es - also war unter der Füllung auch Karies.
Mit diesem Zahn wären wir eigentlich gut beschäftigt gewesen, das "Problem / parallel das Gute" war, dass nach Entfernung der Füllung und seitlichem Wegbohren der kariösen Stelle sehr gut zu sehen war, dass am Zahn davor und am Zahn danach im Zwischenzahnraum auch Kariesstellen waren und der oberaufsichtshabende Dr. X beim Begutachten darauf hinwies, dass man so gut wie heute eigentlich nie wieder an die beiden anderen Zähne / Stellen kommen würde und man das unbedingt jetzt ausnutzen sollte!

Er legte dann auch gleich selbst Hand an und bohrte einen Teil weg, aber da bemerkte ich schon, wie die Betäubung sich verabschiedete :frust: :o
Nachspritzen wollte man aber nicht (um mich vor dem Elend des letzten Mals zu bewahren) und so lautete dann der Deal: Bohrer ansetzen, kurz bohren bis ich es schmerztechnisch nicht mehr aushalte, pausieren, wieder neu ansetzen usw. :abtransport:
Ich muss sagen, für mich als Schmerztraumatisierte war das ziemlich nah an dem, was ich einen Horror nennen würde, ich habe es aber eingesehen, dass man diese Chance nutzen sollte und kann und so habe ich mich wirklich durchgebissen.
Gut ist das für meine Psyche allerdings nicht gewesen. Ich bin jetzt auch noch zu geplättet, um das einzuordnen, es ist gerade 2,5h her und mir fehlt noch eine Bewertung der Situation.

Ich bin einerseits froh, dass es rum ist, andererseits bin ich ziemlich fertig und ich merke schon, wie sich wieder der grässliche bittere Geschmack in meinem Mund verbreitet und mein Körper auf Hochtouren läuft, um das Mepivacain zu entgiften. Ich denke auch, dass ich von Übelkeit und Kreislaufproblemen nicht verschont bleiben werde, hoffe aber, dass es mich nicht wieder Tage ausknockt und ich schlimmstenfalls wieder als Notfall bei meinem Hausarzt lande. Notfalls habe ich aber auch das Setron jetzt hier liegen.

Ich danke euch allen für das Feedback und Input; weiß jetzt nicht genau, wer es war, der mir den Tipp mit dem Toxaprevent gab, aber das Klinoptilolith Pulver nehme ich jetzt zusätzlich zum Entgiften, ferner meine Schüsslersalze und auch Arnica C30 als Vorbereitung vor dem Eingriff und Nachsorge.

Geplättet und erschöpft,
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Juna » Montag, 19.06.17, 14:58

Liebe Jamie,

fühl Dich mal ganz lieb virtuell gedrückt, wenn Du magst.
Respekt!!!
Ich verstehe das Handeln voll, trotzdem stehen mir die Haare bei der Vorstellung zu Berge.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass die NW´s jetzt nicht so lange anhalten/ Du mit der Entgiftung zu tun hast, damit sich der Horror wenigstens gelohnt hat.

Ist denn jetzt auch ein Ende absehbar? (Ich hoffe es sehr, vermute aber das Gegenteil, schluck)

Alles Liebe, ganz viel Kraft, Stärke und Wohlbefinden,
Juna
BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
einige Bild

In Behandlung bei einem Psychiater und einem Schmerzarzt

Medikamente:

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Ohne Pregabalin und Oxycodon geht es schmerztechnisch leider gar nicht Bild

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Roxy » Montag, 19.06.17, 16:15

Liebe Jamie,

ich fühle mit dir... Ultracain gibt es noch ohne Adrenalin. Ansonsten gute Besserung und hoffentlich einen glimpflicheren Nachgang!
Liebe Grüße, Roxy

----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Depression/FMS/WS-Schäden

Längerjährige Einnahme Amitriptylin
Falsch bzw. zu schnell auf- und abdosiert in dieser Zeit, aber NWen am Ende unaushaltbar
Leute, macht langsam!
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Derzeit Versuch Homöopathie: Schüssler Salze Nr. 16 nicht gut vertragen
Amitriptylin D6 - schadet zumindest nicht; Bachblüten Notfalltropfen b.B.
0,1 mg Ami probiert, sofortige Linderung nach paar Stunden aber Luftnot und Panikattacke, wieder weggelassen,

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Katharina » Montag, 19.06.17, 16:42

Liebe Jamie!

Du Arme, und das bei der Hitze.

Toxaprevent habe ich, nutze es aber nicht da ich eh Ausschleichprobleme habe.

Ondansetron, damit warte ich nicht wenn nichts anderes hilft, da ich das nicht ertrage, meine Tolleranzgrenze ist weg.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen
und hoffe das es Dir stündlich besser gehen möge.

Liebe Grüße,
Katharina
[spoil[img][spoil]Verschiedene Psychofarmaka über viele Jahre.

Jahrelange Lebertherapie Interferon/Ribavirin mit (angeblich) notwendigen Begleitmedikamenten:
- Escitalopram ( Cipralex/Cipramil ).

( Zum Versuch, da Escitalopram schwere Nebenwirkungen aufwies kamen folgende Medikamente abwechselnd hinzu: )

Lyrica
Trimipramin
Trazodon
Elontril / Bupropion,
Lexotanil

Konstant:
Lorazepam/Tavor,
Zolpidem/Stilnox.
Atarax.

Frühberentung durch Arbeitsunfähigkeit.

Zolpidem war notwendig, da durch Interferon Schlaf nicht möglich war,
ohne Schlaf keine Therapie.

Das Antidepressiva nötig war möchte ich bezweifeln.
Nebenwirkungen und Psychofarmaka gegen die Nebenwirkungen vom Antidepressiva Escitalopram waren die Folge plus der nun entstandenen neuen Abhängigkeit.


Der Arzt hätte mir die Interferontherapie nicht weiter verordnet wenn ich mich weiter gegen die Einnahme von Antidepressiva entschieden hätte, wie zu Beginn der Therapie zwei Jahre zuvor.

Seit 2004 bis 2016 ca. 1 1/2 Escitalopram 10mg am Tag,

dann 1/2 Tbl. Escitalopram 10mg am Tag

Escitalopram in Tropfenform ausgeschlichen mit Wassermethode.

Da ich die Ausschleichzustände alle 6 bis 8 Wochen die mindestens 14 Tage anhielten,nicht aushalten wollte, habe ich den Rest weggelassen+ bekam dieselben Ausschleicherscheinungen, extremer für ca. drei Wochen.


05.08.2016
Kein Escitalopram.

11.08. '16
Entzugssymptomatik:

Schwere Gleichgewichtsstörungen, Brain Zapps, starke Erschöpfung, Bettlägerigkeit.Migräne, Knochenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz,Verdauungsstörungen. Akathasie.

19.08.'16
Zwei Wochen ohne Escitalopram.:
Allgemeinzustand verbessert.


Dienstag, 13.9 2016
Aktuelle Medikamente:

Morgens 1 Tbl. L-Thyroxin 125 mg
.

Zur Nacht 4 Tbl. Lorazepam 1mg
2 Tbl. Atarax 25m ( werden aktuell ausgeglichen )
1 TTablette Zolpidem.


___________________________


Seit Weglassen des Escitalopram:
Verbesserung des Allgemeinzustandes.

- agressive und leichte depressive Phasen,
- seltener Rűckenschmerzen, ohne Schmerzmittel erträglich
- selten Brain zapps.


17 Januar 2017:

Atarax Ausschleichen
Von 3 Tabl auf 2 und 1/2 Tabl.

7.2. 2017:
1/2 Tablette Atarax abgesetzt.


17.2. 2017
1/2 Atarax abgesetzt

Es verbleiben 1 und 1/2.

20.2. 2017
1/2 Atarax abgesetzt.

Noch
1 Atarax
4 Tavor 1mg
1 Zolpidem25mg
ab zu setzen.

13.3.2017
Absetzpause
wegen Depressionen.

___________________________


18.3. 2017

Wg. Schlafproblematik
3,75 Mirtazapin
weg gelassen,erfolglos.

20.3 2017

5 Tropfen
10 Tropfen
30 Tropfen Trimipramin versucht
kein Erfolg. Weg.

26.3.2017
3,75 Mirtazapin plus
20 Tropfen Atosil

30.3.2017
10 Tropfen Atosil

03.04.2017
Atosil 5 Tpf
Mirtazapin, 3,75 halbiert
6 April beides abgesetzt.

20.4.2017
1/2 Atarax eindosiert.

27.04.2017
1/2 Atarax dazu.
1 + 1/2 al dì



31.05.2017
Ausschleichen Lorazepam.

1/4 weniger
von
3 Lorazepam a' 1mg
für 6-8 Wochen.

3.6.2017
Abbruch.
Zurück zu
4 Lorazepam a 1mg am Tag.

13.6.2017
Reduktion Lorazepam
Wasserl. Methode.

Quasi aus 1/4 Tavor1mg in vier Teile geteilt und eines abgesetzt.


18.6.2017
Zurück dosiert
4 Tavor 1mg.

Ende des Reduzierens.

Snowman
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Snowman » Montag, 19.06.17, 17:15

Tapferes Mädchen, knuddels, hast du gut gemacht Jamie! :o :)

Ich hoffe nur das bei dem "Ausbohren" keine Amalgamplomben im Spiel sind, (hatte ich schon mal gefragt). Viel Erfolg weiterhin bei deiner Zahnsanierung. LG.
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Fledermaus » Montag, 19.06.17, 18:48

Hallo Jamie,

so gerne würde ich dir etwas Gutes tun oder wenigstens einen kleinen Tipp geben, aber ich bin ratlos.
So bleibt mir nur die alle Gute Gedanken zu senden.

Einen dicken Drücker für dich
Fledermaus
seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%

Vitamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000
Vitamin B6 bei 7.7
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Vitamintabletten und Magnesiumöl habe ich mir bestellt, ist aber noch nicht da

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon TeaTime » Montag, 19.06.17, 20:05

Liebe Jamie,

das klingt ja nach dem totalen Horror. Respekt, dass Du Dich da durchgebissen hast. (Im fast wahrsten Sinne des Wortes).

Nach wie vor finde ich es unfassbar, dass man Dir die Vollnarkose verweigert und Dir damit nun dieses Weg zumutet.

Hoffe und wünsche Dir sehr, dass es Dir in den nächsten Tagen nicht wieder so schlecht geht.

Lieben Gruß,

TeaTime
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Ständige Sorgen um das Morgen und Übermorgen verhindern dass Du das HEUTE lebst !

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon weg » Montag, 19.06.17, 22:29

hallo jamie,

ich hoffe mit dir, dass das gut kommt und du das durchhalten kannst. ich finde nach wie vor, dass eine narkose bedeutend schonender wäre. hat denn deine HA oder die menschen im unispital kein einsehen? das mit dem attest hast du gut gemacht. wenigstens ein teilziel erreicht, dass man dir glaubt, dass du das zeugs nicht verträgst, es dich vergiftet.

ich an deiner stelle würde mich weiter darum bemühen, die restlichen zähne unter narkose geflickt zu bekommen.

herzlich
weg
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem unreflektiert eingenommen.

zolpidem/stilnox entzug: ich will meine freiheit zurück
bis 27.02.2017 5 mg (selten 10 mg)
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon padma » Montag, 19.06.17, 22:37

liebe Jamie, :)

du hast das so tapfer durchgestanden, mein Respekt. Mir wirds schon beim Lesen ganz anders.
Ich wünsche dir sehr, dass du es diesmal besser verkraftest.

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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aktuelle Dosis
11.06.2017: 0,55 mg


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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon schneefloeckchen » Montag, 19.06.17, 23:02

Liebe Jamie!
Ich hoffe für dich ,das du auch mal Glück hast und nichts größeres mehr nach kommt.
Ich bewundere dich für deine Tapferkeit und den Mut den du aufgebracht hast.
Ich drücke dir die Daumen das alles gut geht.
liebeGrüße Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

Siggi
Beiträge: 853
Registriert: Donnerstag, 05.07.07, 19:49
Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Danksagung erhalten: 850 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Siggi » Montag, 19.06.17, 23:37

Liebe, tapfere Jamie <3

meine größte Achtung vor deinem Durchhaltevermögen! :D
Es ist unglaublich, wie stark du mit diesem " Mammutprojekt " gekämpft -und letztendlich nun gewonnen hast...
Ich bin sicher, dass nun so nach und nach der grausige Angst- Druck - Narkose- und die OP von dir weichen

Du hast es überstanden, du hast ein Resultat erzielt, das zählt und alles Andere regeneriert sich wieder
durch deine starke Selbstheilung!

Ich bin soo froh, dass du nun alles hinter dir hast! :party2: :party2:
Lass uns gemeinsam diesen Nach -Horror des schweren Eingriffs bewältigen.
Ich drücke dich ganz innig <3
Siggi
Mein Absetzverlauf:

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