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Liebe ADFDler,

seit alle technischen Probleme behoben sind, hat das Forum wieder täglich Neuanmeldungen. Das Team steht gern unterstützend zur Seite, kann aber aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahl oft nicht mehr zeitnah antworten.

Daher freuen wir uns über alle, die im Sinne der Selbsthilfe andere unterstützen, sie zum Beispiel auf relevante Infothreads aufmerksam machen oder die mit ihren persönlichen Erfahrungen in den Austausch untereinander gehen. Ein Schwerpunkt des Forums ist die gegeseitige Unterstützung und Begleitung, dazu kann jeder seinen Teil beitragen!

Falls noch nicht geschehen, lest euch bitte die wichtigsten Absetz-Informationen gründlich durch und verlinkt sie gerne auch an neue Teilnehmer:

Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Viele Grüße vom Team

Jamies "all in a tumble" Thread

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Oliver
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Oliver » Dienstag, 25.07.17, 12:28

Hi Jamie,

ich bin sehr froh, dass du jetzt richtig versorgt bist :hug:

LG
Oliver

schneefloeckchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon schneefloeckchen » Dienstag, 25.07.17, 12:55

Liebe Jamie, :hug:
ich wünsche dir gute Besserung und höre auf deinen Arzt, der scheint ganz ok zu sein, trifft man selten.
Ruh dich aus, mach was dir Freude bereitet, höre schöne Musik oder lies ein schönes Buch wenn du kannst. :) Es wird schon wieder, du bist eine außergewöhnlich starke Frau :sports: , dich haut so schnell nichts um. Man kann immer wieder nur den Hut vor dir ziehen!
Liebe Grüße
Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon lunetta » Dienstag, 25.07.17, 13:40

Liebe jamie!

Danke dass du uns hier auf dem Laufenden hältst - ich habe schon soo an dich gedacht!

Gute Besserung, sorge gut für dich und gönne dir diese Auszeit!

GLG
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.

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Chrissie » Dienstag, 25.07.17, 14:27

Liebe Jamie,
vielen Dank, liebe Grüße vom Sofa und ebefalls gute Besserung, liege auch mit heftigem Schleudertrauma und leichter Gehirnerschütterung flach, wenns nicht so sch :censored: wäre wäre es ja schon fast wieder lustig, mir geht es auch elend aber da hilft nur Ruhe sagt mein Arzt. :(
Schwindelige Grüße von Chrissie
Februar 2016: schwere depressive Episode, Opipramol und Mirtazapin, Mirtazapin nicht vertragen (Fressattacken und Zuckungen),Beginn einer Panikstörung- bis zu 10 Panikattacken täglich
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg und Pipamperon
Citalopram schnell wirksam gegen die Panikattacken
Oktober 2016 : leichte Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt , Jodid Einnahme
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram wieder hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis auf die Hälfte reduziert :o
Januar 2017: zusätzlich 150mg Pregabalin aufgrund Nervenschmerzen im Fuß
Ab 4. März 2017 : auf 36 mg Citalopram runter
Ab 12. März : 35 mg Citalopram (hab mich letzte Woche sehr gut gefühlt, irgendwie wacher und gefühlsintensiver.....vielleicht Einbildung..... vielleicht Zufall....bin gespannt wie es jetzt weitergeht, von 35 mg lässt es sich einfacher herunterrechnen :D )
Ab 18. März: 32mg -> ab da ständiges Hungergefühl, grrrrr- Stimmung fängt an zu schwanken (mich zieht aber auch gerade richtig runter dass meine Tochter wohl auch depressiv veranlagt ist), eine Woche später kein ständiges Hungergefühl mehr, Stimmung etwas besser
Ab 03.April: 30 mg -> vermehrtes Herzstolpern, Müdigkeit und Schwindel knapp 2 Wochen später
Ab 09. Mai: 27 mg Citalopram
Ab 29. Mai: 24 mg Citalopram
Ab 21.Juni: 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin
Nahrungsergänzungsmittel: Kapseln mit Leinöl, Vitamin E, B6 ,B12 & Folsäure

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon LinLina » Dienstag, 25.07.17, 18:04

Liebe Jamie :-)

ich kann nicht viel schreiben, aber ich schicke dir einen Drücker :hug:

Dass aber auch immer noch was dazu kommen muss, ich hoffe sehr deine Beschwerden vom Sturz halten nicht zu lange an.

Ein Notfall-Benzo finde ich in dieser Situation völlig ok, wenn man es mit sich selbst vereinbaren kann und gut verträgt. Hauptsache, du bist gut zu dir und passt gut auf dich auf.

Gute Besserung :hug:

Liebe Chrissie, auch dir gute Besserung :hug:

Mitfühlende Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Seit 2014 chronische Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle) und OP wegen Tumorverdacht

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Aktuell: Seit 16.8.2017: 0.75 mg Mirtazapin / Mein Thread

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Guennie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Guennie » Dienstag, 25.07.17, 20:17

Hallo,
deine geschichte, unfassbar
dein arragemant daher auch unfassbar,
es macht mich umso demütiger, dass du dich mit meinen Beschwerden abgegeben hast,
leider gibt es solche möchtegern ärzte, ich habe in der verwandschaft gleich vier davon.
schön finde ich das feedback welche dur dir auch sicherlich verdient hast.
von mir kann ich dir auch nur für alles bisherige demütig DANKE sagen,
und dir gut Besserung wünschen, du hast es sicherlich verdient.
Es wird höchste zeit dass du dir auch mal ruhe gönnst.... ;-)
Ich wünsche dir viel Kraft und durchhaltevermögen und hoffe dass du auch mal wieder
licht am ende des tunnels siehst
glg
Günnie
mein thread
http://www.psychopharmaka-absetzen.de/a ... 18&t=12747
2004 schweren Depressionen mit stationärer Psychiatrie
medis: Lorazepam (Tavor) verschiedene ADs und Schlafmittel -
2004 - Lorazepam (Tavor) kalter Entzug in Entzugsklinik Köln (Hammer)
2005 - 2010 Cymbalta (Duloxetin) 60 mg
2010 - November 2016 Cymbalta (Duloxetin) 30 mg
Mai 2016 - Herzinfakt mit 49 Jahren - Herzmedis mit Blutverdünner, Beta Blocker (2 Stands)
September 2016 Heilfasten für 10 Tage ohne medis (scheiß Idee)
September 2016 glaube Cymbalta greift nicht mehr, darum Opipramol einschleichen wegen Schlaf (Hausarzt)
November 2016 Cymbalta (Duloxetin) 30 mg morgens und Opipramol 50-50-100
2016 mein Neurologe so Krank dass er auf Rente geht. Einen neuen zu finden wird nicht ganz einfach, daher erst einmal zusammen mit Hausarzt und Internet
Dezember 2016 - Cymbalta (Duloxetin) in 4 Wochen ausgeschlichen (30 mg in 30 Tagen) um etwas anderes zu probieren ( 5 Htp, dazu muß aber Cymbalta einige Zeit aus dem Körper sein wegen Gefahr eines Serotoninsyndroms)
Januar 2017 - nur Herz medis - denke es geht langsam wieder Berg auf und will schon im Februar 2017 mit 5 Htp anfangen, dazu kommt es aber nicht mehr (alles nur mit Hausarzt und Internet, ohne Neurologe oder Psychiater)
Februar 2017 - Zusammenbruch wahrscheinlich durch Ansetzsyntome wie innerer Unruhe, panische Angst, Konzentrationsschwäche, Zittern, kalter Schweiß auf Kopf und Nacken, Schlafprobleme Verdauungsstörungen (bin aber zu Hause)
08.02.2017: wegen vermutlicher starker Absetzsyntome morgens wieder 30 mg Cymbalta und Opripamol 50 mg-50 mg -100 mg
09.02.2017: Morgens 30 mg Cymbalta - (nach Austausch im Forum geändert)
Anmeldung auf Forum adfd :-)
dadurch abends Opripramol neu auf 25 mg
11.02.2017 Cymbalta neu auf 7,5 mg am 15.02.2017 Cymbalta neu auf 15 mg
16.02.2017 Cymbalta (Duloxetin) 30 mg morgens
16.02.2017 Opipramol 25 mg/25 mg/100 mg
16.02.2017 Zolpidem 10 mg nachts
06.03.2017 Zolpidem auf 5 mg um es abzusetzen
07.03.2017 Zolpidem nachts um 4.Uhr wieder auf 10 mg (heftige Entzugserscheinungen)
08.03.2017 mit Wassermethode Zolpidem runerdosieren nach Rat Forum jeden Tag 0,5 mg
10.03.2017 nichts ging mehr Hausarzt mit Bromozepan 3mg/6mg angefangen dafür Opripramol/Zolpidem abgesetzt
11.03.2017 soll lt. Hausarzt 3mg/3mg/6mg Bromozepan und 30 mg Cymbalta
14.03.2017 - 0mg/0mg/6mg Bromozepan abends und 30 mg Cymbalta morgens
16.03.2017 - nach Besuch beim Psychiater Cymbalta auf 60 mg - 6mg Bromozepan
22.03.2017 die 6 mg Bromazepan jeden Tag um 0,6 mg runterzudosieren,
31.03.2017 - Bromezapan auf 0 mg (Zolpidem auf 0 und Opipramol auf 0)
09.04.2017 wegen unerträglicher Unruhe nachts um 0.30 Uhr 3 mg Bromezapan
10.04.0217 Bromezapan 3/3/6 mg
seit 11.04.2017 wieder Bromazepan abends 22 Uhr 6 mg - tagsüber kein Bromazepan
seit 21.05.2017 wieder am Runterdosieren auf abends 22 Uhr 5 mg
am 28.05.2017 runterdosiert auf 4 mg
am 04.06.2017 runterdosiert auf 3 mg
am 17.06.2017 runterdosiert auf 2 mg
am 29.06.2017 runterdosiert auf 1 mg
am 19.07.2017 dosiert auf 2x 0,7 mg = 1,4 mg
am 20.07.2017 dosiert auf 2x 0,5 mg = 1,0 mg
am 28.07.2017 dosiert auf 2x 0,37 mg = 0,74 mg
Diabetis Typ 2 festgestellt am 3.08.2017
am 05.08.2017 dosiert auf 2x 0,25 mg = 0,50 mg

Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Katharina » Dienstag, 25.07.17, 23:19

Jamie,

Ich wünsche Dir einen Durchbruch Deines Schocks mit Hilfe des Medikamentes und als Nebenwirkungen Schlaf.

Und Linderung deiner Schmerzen, es ist ein Mistwetter für Schmerzen.

Alles herzlich Liebe, Katharina
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______________________________
Aktuell 10.7.17

Lorazepam 1mg 1 - 1 - 2
Atarax 25mg 1 - 0 - 1/2
Zolpidem 10mg 0 - 0 - 1

L- Thyroxin alternierend 100mg und 125mg



meine Schreibfehler sind Müdigkeit - und Tastatur Eigenwilligkeit, ich bitte um Nachsicht,vielen Dank.

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Marko92 » Freitag, 28.07.17, 9:50

Liebe Jamie,

erstmal gute und baldige Besserung!

Zu dem Problem mit der Krankenkassenkarte - der Versichertenstatus unterscheidet nur zwischen Selbst Versicherte, als Familienmitglied Versicherte und als Rentner Versicherte (selbst Rentner und Angehörige von Rentner) jedenfalls bei der AOK. - Wenn du zu einen Arzt gehst, bei dem du unsicher bist, ob du ihm trauen kannst, dann sag doch einfach, du beziehst eine Hinterbliebenenrente (Waisen- oder Witwenrente) oder suchst dir unter den anderen Rentenarten eine aus, zu der dir eine für dich passende stimmige Geschichte einfällt. -
Sollten auf deiner Karte weitere Infos vermerkt sein, kannst du ja überlegen, ob du die Kasse wechselst. Vermutlich kan man sich auch dagegen wehren, dass mehr als die nötigsten Daten gespeichert sind oder man sagt beim Arzt einfach - Oh, da ist wohl ein Fehler bei der Kasse pasiert. -
Ich habe da beim Arzt prinzipiell keine Hemmungen, ordentlich zu flunkern. Wenn ich zum Arzt geh, weil der Rücken weh tut, dann soll der meinen Rücken untersuchen und nicht dumm daherlabern, dass des von der Psyche kommt.

Viele Grüße
Marko
seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Syrose » Donnerstag, 03.08.17, 15:22

Hallo Jamie,

ich wollte mich in Deinem persönlicjen Thread nochmals bei Dir bedanken. Obwohl Du selbst so viele Päckchen mit dir trägst, darunter Horrortrip Zahnarzt!, berätst Du uns noch so ausführlich und kompetent. Das ist nicht selbstverständlich und das muß auch zwischendurch wieder gesagt werden.

Danke!

LG Syrose
Sommer 2011 erstmals Citalopram aufgrund Panikattacken
Ende 2012 bos Anfang 2013 erfolgreich ausgeschlichen
Dezember 2014 totaler Zusammenbruch im Urlaub (Todesängste, Zittern, kein Schlaf mehr möglich, kein Appetit)Januar 2015 Einnahme von Citalopram 2015: diesmal war das Einschleichen schon problematisch (10 mg dann nach 5 Tagen rauf auf 20 mg) innere Unruhe, ruhig sitzen war nicht möglich (Neurologin: "da müssen Sie jetzt durch")es hat ca. 6 Wochen gedauert, bis ich ansatzweise eine Besserung verspürt habe. April 2015-Juni 2015: Aufenthalt in einer Tagesklinik, ich habe dort ohne Wissen der Ärzte auf 10 mg reduziert, da ich das Medikament absetzen wollte. Danach fingen bei mir das erste Mal in meinem Leben Herzklopfen an. Ich war in zig Notfallaufnahmen, die es hier gibt,o.B.
Juli 2015-qualvoller Tod meines Bruders: erneuter Zusammenbruch, Beerdigung, Trauer etc mit 10 mg durchgestanden.September 2015: ausgeschlichen mit 5 mg (ca.4 Wochen) dann auf 0 mg: nach 3 Wochen wieder zu den Tabletten gegriffen, da meine Todesängste, Hoffnungslosigkeit mit voller Wucht zurück kamen, wieder Citalopram aufdosiert und bis Juli 2016 durchgehend 20 mg.
Nach 10-tägigem KH-Aufenthalt im Mai 2016 (Verdacht auf Hirnhautentzündung wg.Sensibilitätsstörungen im Gesicht, Hirn-Mrt, Lumbalpunktion,DNA-Test, hohe Cortisongabe intravenös; am Ende meiner Nerven)
Juli 2016 mit Neurologin vereinbart, auszuschleichen. Ihr Rat: 20mg-10 mg; auf meinen Einwand des zu schnellen Absetzens riet sie, noch auf 5 mg zu gehen oder auf Cipralex umzusteigen. Ich blieb bis November auf 10 mg (geschwächstes Immunsystem mit fiebernder Grippe, Gliederschmerzen und ständigen Infekten (kenne ich so von mir überhaupt nicht) Mitte November bin ich auf 5mg runter, dann kamen extreme Unruhe, Ängste, Gereeiztheit, Schwindel, Übelkeit und am schlimmsten war damals das Herzstolpern mit Engegefühl und keine-Luft-kriegen in der Brust. HA war schon "genervt" von mir, als ich sagte, ich möchte zum Kardiologen. "Brauchen Sie nicht, Sie sind kerngesund, knackiges Alter, das ist Ihre Psyche!" Er machte noch ein Langzeit-EKG. Ich zog das alles durch mit denBeschwerden. Nur als das mit dem Herz nicht besser wurde (ich habe so vieles ausprobiert:Tee, Baldrian, Lasea, Vitamin D3 mit K2,Selen,Vitamin B-Komplex, Magnesium, Kalium, ach was weiss ich noch alles :? nichts half, deswegen beschloss ich Anfang Januar auf 0 runterzugehen. Nach einigen Tagen, ich glaube 1-2 Wochen, wurde das Herzklopfen schwaecher, ich hatte mal Pausen zwischendurch. Schwindel, Übelkeit, Durchschlafprobleme (mit lebhaften Träumen und Aufschrecken in der Nacht) blieben, nahm ich aber in Kauf.
05.03.2017: extreme Kopfschmerzen (nicht zum aushalten)Herzklopfen hat wieder angefangen, Schwindel wieder stärker, Gangunsicherheit, das Bedürfnis immer zu liegen,
licht - und geräuschempfindlich, gereizt
ab 08.03.2017: 0,25 mg Citalopram (3 Tage weiter Kopfschmerzen)
ab 12.03.2017: Kopfschmerzen werden weniger, weiterhin schnell erschöpft, erkältet, extreme Gereiztheit lässt etwas nach
ab 14.03.2017: Erkältung, hält lange an (ca.6 Tage) Erschöpfung
ab 25.03.2017: Herzklopfen fängt wieder an
ab 05.04.2017: 0,23 mg Citalopram mit der Wasserlösemethode (muss etwas schneller ausschleichen, da ich oft und starkes Herzstoplern habe
ab 03.05.2017: 0,22 mg
ab 31.05.2017: 0,20 mg insgesamt wird Herzstolpern weniger, Fenster und Wellen wechseln sich ab.
ab 29.06.2017: 0,18 mg - Absetzpause, da Eingriff am Zahn

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Chrissie » Donnerstag, 03.08.17, 19:42

Hi,
auch von mir mal liebe Grüße, ich hoffe, es geht dir wieder besser und die Knochen und der Kopf haben sich erholt!
Alles Liebe von Chrissie :hug:
Februar 2016: schwere depressive Episode, Opipramol und Mirtazapin, Mirtazapin nicht vertragen (Fressattacken und Zuckungen),Beginn einer Panikstörung- bis zu 10 Panikattacken täglich
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg und Pipamperon
Citalopram schnell wirksam gegen die Panikattacken
Oktober 2016 : leichte Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt , Jodid Einnahme
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram wieder hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis auf die Hälfte reduziert :o
Januar 2017: zusätzlich 150mg Pregabalin aufgrund Nervenschmerzen im Fuß
Ab 4. März 2017 : auf 36 mg Citalopram runter
Ab 12. März : 35 mg Citalopram (hab mich letzte Woche sehr gut gefühlt, irgendwie wacher und gefühlsintensiver.....vielleicht Einbildung..... vielleicht Zufall....bin gespannt wie es jetzt weitergeht, von 35 mg lässt es sich einfacher herunterrechnen :D )
Ab 18. März: 32mg -> ab da ständiges Hungergefühl, grrrrr- Stimmung fängt an zu schwanken (mich zieht aber auch gerade richtig runter dass meine Tochter wohl auch depressiv veranlagt ist), eine Woche später kein ständiges Hungergefühl mehr, Stimmung etwas besser
Ab 03.April: 30 mg -> vermehrtes Herzstolpern, Müdigkeit und Schwindel knapp 2 Wochen später
Ab 09. Mai: 27 mg Citalopram
Ab 29. Mai: 24 mg Citalopram
Ab 21.Juni: 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin
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Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Muryell » Freitag, 11.08.17, 18:06

Liebe Jamie,

ich hoffe, Du konntest Dich von Deinem Unfall gut erholen.
Ich denke an Dich und sende Dir viel Kraft und Energie.

Liebe Grüße

Muryell
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Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon Katharina » Freitag, 11.08.17, 20:16

Hallo liebe Jamie!

Ich überlege oft wie es Dir steht mit Deinen vielen Brüchen,
bei diesem herbstlichen Wetter.

Das muss scheusslich sein, einen Tag schwül heiss dann runter, nass u kühl das man kurz heizen muss, Du Gott sei Dank nicht, das ist der Vorteil einer Dachwohnung.
Ich habe das Gegenteil.

Schläfst Du etwas, wirst Du in Ruhe gelassen, bekommst Du genug Hilfe?

Alles alles Gute, stell Dir vor ich hatte Seinen Threat nicht gefunden.
Von ❤️❤️alles Liebe, :hug:
Katharina
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sigli
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitragvon sigli » Mittwoch, 16.08.17, 16:01

Liebe Jamie,

ich habe jetzt erst von deinem Horror-Unfall gelesen. Es tut mir wirklich sehr leid, zum einen der Unfall und zum anderen, wie man mit dir umgesprungen ist. Ich hoffe sehr, dass es bald wieder bergauf mit dir geht.

Ich habe mal einen Schock bei mir, eine Woche nach dem Vorfall, von jetzt auf nachher mit Schüssler-Salze Nr. 3, Ferrum Phosphoricum, erfolgreich in die Griff bekommen. Ich hatte damals auch ständig kalte Extremitäten nach dem Vorfall. Falls du das verträgst, wäre es vielleicht einen Versuch wert.

Gute Besserung wünsche ich dir.

lg von Sigli
Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.

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