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Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Bittchen
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Bittchen » Freitag, 15.12.17, 12:33

Liebe Arian,

heute erst konnte ich deinen Erfahrungsbericht lesen.
So richtig finde ich mich hier noch nicht zurecht,aber ich habe trotzdem schon sehr profitiert.
Am PC bin ich nicht gut.
Deine Geschichte hat mich sehr ergriffen und ich möchte dir nur mitteilen,wie beeindruckt ich bin von deinem so schmerzhaftem langen Weg bin.
Ein Vergleich ist mir nicht möglich,will ich auch nicht.
Mir fällt nur ein :" Schlimmer geht immer,darum werde ich ganz demütig und dankbar ,wenn ich dich lese.
Nur soviel,du bist ein gutes Beispiel,was sich mit viel Kraft, starkem Willen und Glaube an sich selbst, alles verändern kann.

Weiterhin so viel positive Energie,die ich aus deinen Berichten lese.

Liebe Grüße
Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Sarecha
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Sarecha » Samstag, 06.01.18, 19:10

Hallo Arian,
ich habe gerade deinen Bericht gelesen und möchte dir hier sagen, dass du sehr stolz auf dich sein kannst und ich dich jetzt als Vorbild nehme. Danke

LG Sarecha
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Okt. 2014 Einweisung KH mit unglaublichen brennenden Schmerzen am Körper
Medikationen nach KH
Palexia (Tapentadol)
Gabapentin 3x900 mg
Singet 100mg/25mg Retardtabletten
Duloxetin 60 mg
Deprax 100 mg (Trazadon)
Duloxetin 60 mg und Trazadon 100 mg unverändert bis 11.12.2015
Schmerzen werden wieder mehr
Erhöhung des Duloxetin auf das Doppelte

11.12. Duloxetin 90 mg
16.12. Duloxetin 120 mg
19.12. Duloxetin 120 mg und neu Abilify 5 mg
18.01. Abilify abgesetzt, da starke NW
Umstellung auf Venlafaxin / Duloxetin wird ausgeschlichen
29.01. Duloxetin 90 mg.
02.02. Muskelschmerzen und Übelkeit,
06.02. Duloxetin 60 mg und neu Venlafaxin 75 mg
08.02. Duloxetin 60 mg und Venlafaxin 125 mg
11.02. Beginn meiner jetzigen heftigen Reaktionen siehe unten, NW Aufdosierungen? :(
12.02. Duloxetin 60 mg Venlafaxin vollständig weg
16.02. Duloxetin 30 mg
20.02. nur noch am heulen, Panik und Unruhe
23.02. Duloxetin ---
Neu Cipralex 20 mg. 2 Tropfen und Lorazepam 2 x 0,5 mg
03.03. Cipralex 4 Tropfen
07.03. Reduzierung auf 2 Tropfen und Reduzierung Lorazepam auf 0,25 x 2
11.03. wieder Duloxetin mit 5mg Einstieg
18.03. mittlerweile auf 20 mg erhöht (Psyche spielt verrückt, Schmerzen mehr als vorher)
Gabapentin 3600 mg, Tapentadol 200 mg, Lorazepam auf 0,25 tägl. reduziert
ab 20.03. psychosomatische Klinik

Seitdem habe ich ständiges Brennen und Schmerzen am Rücken, Wangen, Stirn, am Hals vorne, Kinn, Genitalbereich, Gesäß, Schultern, Nase wenn Brille auf, die gesamten Arme, Beine bis runter und Fußrücken.
Meine Schulter- und Halsmuskeln sind vollkommen verhärtet. Unruhe.
Ab 4/16 bis 10/16 Gabapentin 3600, Tapentadol 250, Amitryptilin 50mg, Deprax 50


ab 22.10.2016 bis 20.03. wieder Klinik mit gleichen Symptomen
Entlassung mit Gabapentin 600-600-600-0
Quetiapin 100-0-100-0
Milnacipran 50-50-0-0

In Absprache mit Klinik Quetiapin teilweise reduziert. Genaue Daten weiß ich nicht mehr
Aktuell Gabapentin 300-300-300
Milnacipran 50-50-0-0
Quetiapin 50-0-100-0

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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod » Montag, 08.01.18, 17:37

Wegen unklarem Husten und Atemgeräuschen war ich beim Arzt, es wurde eine Röntgenaufnahme der Brust gemacht und zwar nix mit der Lunge, aber ein stark vergrößertes Herz entdeckt. Der Kardiologe nimmt eine Kardiomyopathie als Ursache an, da andere Ursachen wie Bluthochdruck, Diabetes etc. nicht vorliegen - und zwar vermutlich verursacht durch Quetiapin.
Ein vergrößertes Herz bedeutet eine Herzinsufizienz, also Herzschwäche.
:shock: :shock: :shock:
Habe im Netz auch gleich einen Bericht darüber gefunden, den ich gleich verlinke:
https://www.akdae.de/Arzneimittelsicher ... 60923.html

Bin grad etwas depressiv und wütend...... :x



liebe Grüße Arian
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von LinLina » Montag, 08.01.18, 18:16

Liebe Arian :-)

das tut mir sehr leid :cry: dass man das jetzt erst entdeckt hat :shock:

Welche Behandlung hat der Arzt vorgeschlagen? Meldet er das wenigstens als Nebenwirkung?

:hug: :hug: :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod » Montag, 08.01.18, 18:21

LinLina hat geschrieben:Liebe Arian :-)

das tut mir sehr leid :cry: dass man das jetzt erst entdeckt hat :shock:

Welche Behandlung hat der Arzt vorgeschlagen? Meldet er das wenigstens als Nebenwirkung?

:hug: :hug: :hug:

Liebe Grüße
Lina
Die Entdeckung war ein Zufallsbefund. Die Symptome: schnelle Ermüdbarkeits, Ödeme an den Knöcheln, Husten - besonders Nacht schob ich eher auf mein hohes Gewicht und meine Unsportlichkeit.
Behandlung erstmal Gewicht abnehmen, nicht zu viel trinken und salzarme Kost, außerdem keine Überanstrengung. Eventuell bekomme ich Entwässerungstabletten,
ich glaube ja, dass er es melden will; unter Kardiologen scheint es Allgemeinwissen zu sein.....

liebe Grüße Arian
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Reena » Montag, 08.01.18, 20:29

Liebe Arian,
das tut mir sehr leid, das ist wirklich schlimm!!! Ich vermute, es sind noch viel mehr Krankeheiten dieser Art, die schlussendlich durch Psychopharmaka ausgelöst werden...

liebe Grüße VErena
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 08.01.18, 20:48

Och Arian,

das tut mir sooo leid.
Ich schicke dir einen Drücker. :hug:

Ich kann mir gut vorstellen, dass dich das wütend macht. :frust:

Ich hoffe, dass das irgendwie in den Griff zu kriegen ist.

LG Ute
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 09.01.18, 14:50

Ja, hier habe ich noch einen Artikel:
Da Quetiapin chemisch mit dem Neuroleptikum Clozapin (Leponex® u.a.) verwandt ist (Benzazepin-Struktur) und es auch darunter zu Myokarditiden und schweren Kardiomyopathien gekommen ist (42 Berichte in der europäischen Pharmakovigilanz-Datenbank; 3), gehen die Autoren von einem Klasseneffekt aus. Zu dieser Klasse gehört auch Olanzapin (Zyprexa®). Psychiater, die diese Neuroleptika verordnen und die betreuenden Hausärzte sollten an diese potenzielle UAW denken, solche Patienten regelmäßig nach Symptomen der Herzinsuffizienz fragen und gegebenenfalls eine kardiologische Untersuchung veranlassen.

https://www.der-arzneimittelbrief.de/de ... =2013&S=88

Ich hatte in 10 Jahren Quetiapin keine einzige kardilogische Untersuchung. :evil:

Ärzte wussten das - ich wusste das nicht - und TROTZDEM habe ich jahrelang 800 mg Sero täglicj bekommen, ohne Kontrolle etc.
Die komischen Herzstolperer in der Nacht, die Kurzatmigkeit, die Ödeme - das war ja alles psychisch, nicht wahr.....

Danke für euer Verständnis und eurn liebevollen Zuspruch - das bedeutet mir sehr viel :group:
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 09.01.18, 15:26

Liebe Arian,

Ich fühle so mit Dir mit und bin einmal mehr empört!

Ich hatte unter Quetiapin ähnliche Symptome wie Du und sie wurden ebenfalls als "psychisch" abgetan. Lange nach dem Absetzen hatte ich noch Herzrhythmusstörungen.
Die verstopfte Nase als nichtkardiale Nebenwirkung wurde belächelt und ist mir bis heute erhalten geblieben.

Ich hoffe sehr, Du erfährst wieder Besserung.

Ich halte diese NL für die reine Körperverletzung. Wer weiss, was sie noch alles auslösen an ernsthaften Folgeerkrankungen.

Alles Gute für Dich!

VG von Clarissa.
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bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von LinLina » Dienstag, 09.01.18, 15:27

Liebe Arian :-)

unglaublich :frust: und du musstest die ganze Zeit darunter Leiden, noch dazu zu all den anderen Nebenwirkungen und Folgeschäden :cry: in den USA wäre vielleicht sogar eine Klage sinnvoll, aber hier? Wenn jemand Schmerzensgeld bekommen sollte, dann du, auch wenn das die Gesundheit nicht wieder herstellen kann.

Wurde noch nichtmal ein EKG bei dir geschrieben (ich weiß gar nicht, ob man die Herzinsuffizienz damit entdecken kann)?

Meine Hausärztin macht das 2 mal im Jahr, trotz der noch kleinen Dosis Medikamente, wegen der Psychopharmaka, routinemäßig.

:hug:

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 09.01.18, 15:52

Hallo Arian,

wurde ein Herzultraschall (Echokardiografie) gemacht?

Nur so kann eine genaue Aussage über den Grad einer Herzschwäche, die ja eine Funktionsstörung ist, getroffen werden.

Ein EKG allein ist dafür nicht aussagekräftig genug und gibt höchstens mittelbare Hinweise.

VG von Clarissa
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Neverthelessw11 » Dienstag, 09.01.18, 18:05

Hallo,

Es tut mir unfassbar leid zu lesen, was dir jetzt auch noch widerfährt. Dass du es nicht Verdienst ist klar, dass es dich trifft doch irgendwie symptomatisch für das was im Gesundheitswesen schief läuft.
Denen, die leiden, werden Medikamente verabreicht, die noch mehr leid verursachen. Würdest du jetzt verständlicherweise in ein Loch aus Angst und Wut fallen, gäbe es sicher direkt wieder ein AD.

Ich glaube wir sind alle mit dir wütend.

Danke dass du die Erfahrung mit uns teilst, ich hab zum Glück durch meine Angsterkrankung ständig Untersuchungen wie ein EKG eingefordert... dein Beitrag erinnert mich daran, dass das mein Recht und verständlich ist und nicht wie immer gesagt wird psychische Angst. Ich darf mir berechtigte Sorgen machen.

Ich wünsche dir, dass du damit umgehen lernst und die Wut und Traurigkeit dich nicht in ein Loch reist. Du hast den Entzug geschafft, dann das auch.

LG und eine virtuelle Umarmung,
Never

Ps: https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... benwirkung Hilft dir nicht mehr, aber zeigt anderen Quetiapin-Patienten, dass sie sich dringend regelmäßig untersuchen lassen sollten
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Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 19
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Seit dem 21.03.2018: Experiment mit Vitamin D, 1000 IE am Tag. Keine Triggerwirkung.

Jamie
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 09.01.18, 19:15

Hallo Arian, :)

es tut mir leid, dass dein Herz angegriffen ist.
Zu erahnen, dass die NL daran schuld sein könnten und dass man dir dieses Wissen und auch die dazu gehörigen Untersuchungen vorenthalten hat, ist wirklich heftig.
Ich wäre unglaublich empört. :evil:

Ich möchte dir keine Angst machen, aber meinen angeborenen Herzfehler entdeckte man erst, nachdem man mich mal roentgte und sah, dass das Herz enorm vergrößert war.
Ich war damals 20 und hatte vom Volumen her das Herz einer 60 Jährigen.

Erst durch weitere Untersuchungen (Szintigraphie, Ultraschall, transösophagales Herzecho, mehrere MRT und schlussendlich Herzkatheter) kam man dann auf die Spur, was nicht stimmte.
Für den Anfang wird ein Ultraschall sicher aufschlussreich sein und ggf. bereits ausreichen zur Diagnosesicherung. Der Ultraschall war immer wesentlich bei mir.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Petra49 » Dienstag, 09.01.18, 19:54

Jamie hat geschrieben:Hallo Arian, :)

Ich war damals 20 und hatte vom Volumen her das Herz einer 60 Jährigen.


Viele Grüße
Jamie


Hallo,

Dieser Satz könnte mißverständlich so verstanden werden, als wenn ein 60jähriger ein vergrößertes Herz hat, nur aufgrund der Tatsache, weil er 60 ist.

Tatsächlich haben die durchschnittlich gesunden 60jährigen Menschen ein normalgroßes und eben kein vergrößertes Herz, denn ein Mensch ist nicht "automatisch Herzkrank", nur weil er ein bestimmtes Alter erreicht hat.

Dies nur als kleine, höfliche Anmerkung. :)

Grüße, Petra
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 09.01.18, 20:08

Hallo,

ja das war etwas missverständlich. Ich meinte ich hatte ein stark vergrößertes Herz.
Man sagte mir das Herz einer 60 Jährigen.
Man sagte nicht dazu: einer 60 Jährigen Herzkranken mit stark erweiterten Herzen.
Insofern eine undifferenzierte Aussage eines Arztes und ich habe es auch nicht weiter konkretisiert.
Bitte um Entschuldigung.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 10.01.18, 16:25

Clarissa hat geschrieben:Hallo Arian,

wurde ein Herzultraschall (Echokardiografie) gemacht?

Nur so kann eine genaue Aussage über den Grad einer Herzschwäche, die ja eine Funktionsstörung ist, getroffen werden.

Ein EKG allein ist dafür nicht aussagekräftig genug und gibt höchstens mittelbare Hinweise.

VG von Clarissa
Wurde heute gemacht. Und Belastungstest.
Und ja - ein bißchen Entwarnung gibt es, es ist nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick ausgesehen hat.
( das schreibe ich hier so cool, in Wirklichkeit bin ich im Sprechzimmer rumgetanzt "ICH MUSS NICHT STERBEN!" :party: , und die Kardiologin hielt mich für :whistle: - nein, sie war sehr verständnisvoll und meinte, jeder hätte bei meiner Vorgeschichte Angst bekommen......)
Ich soll
- etwas abnehmen *hust*
-sehr moderat anfangen Sport zu machen, also wirklich ganz langsam
- nochmal zur Hausärztin wegen meiner Ödeme an den Knöcheln.

Was eher nicht in Ordnung ist, ist der Lungenkreislauf. Aber wie gesagt, alles nur etwas eingeschränkt, nicht völlig.
Außerdem kam gerade heute die Bewilligung einer ambulanten Reha....

ein Zeichen, wer weiss.

liebe Grüße Arian
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 10.01.18, 20:39

Hallo Arian,

uff, da bin ich aber erleichtert.
Ich kann gut verstehen, dass du getanzt hast. :)

Die ambulante Reha kann dir bestimmt helfen, ein moderates Sportprogramm zu erstellen.

Also einmal mehr trifft zu: Nach Regen kommt Sonne. :)

Ganz liebe Grüße Ute
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Filzblume » Samstag, 20.01.18, 19:44

Ich gehe regelmäßig einmal im Jahr zum Kardiologen. Habe ich mir angewöhnt, als ich mit Ausdauersport anfing. Als ich dem Kardiologen sagte, dass ich Fluspirilen bekomme, ist dem echt der Hut hoch gegangen. Er hat sich nicht im Einzelnen geäußert, hat nur gesagt, dass Medikamente dergestalt absolut kontra zu einer Herzugesundheit sind. Ich solle doch aus kardiologischer Sicht zusehen, dass ich das Medikament loswerde. Nur mal so erwähnt. Das hat er nicht umsonst gesagt.

Interessant finde ich allerdings, dass sich alle fachfremden Ärzte im Gegensatz zu den verschreibenden Ärzten mit den Medikamenten und deren bösen Wirkungen auskennen. Ist mir nicht nur beim Kardiologen passiert. Oder sehen diese Ärzte das einfach nur realistisch?

Arian - weiter so. Alles Gute für Dich!

LG

Filzblume
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2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von elmario27 » Sonntag, 21.01.18, 20:53

Hallo liebe Arian,

du hast ein sagenhaften Weg hinter dir. Von mir bekommst du großen Respekt. Geh dein Weg weiter :sports: und du weißt dass du mit vielen kleinen Schritten alles erreichen kannst. Ich finde ein tolles Bücher dad man dazu Lesen kann ist von, Dale Carnegie Sorge dich nicht Lebe..**tolles Buch**. :)

:) Seit zwei Jahre versuche irgendwie meiner Mutter zu helfen (paranoiden Schizophrenie). Momentan nimmt sie 525mg seroquel(200-100-100-125)
die Medikation ist leider nach einem Absetzversuch im Dezember entstanden. Momentan ist sie total unstabil, sensibilisiert - vorher hat sie seroquel schon nur noch sporadisch (Nov'17)genommen alle 2-3 tage bedarf 50mg. Durch den Absetzversuch... hm-..
Irgendwie ist das dann Woche zu Woche mehr geworden, sobald ich ein Milligramm wieder reduziert habe, hat sie reagiert. jetzt ist sie bei 525mg, die Woche hab ich nochmal versucht 25mg runter zu dosieren aber sie hat nicht so gut reagiert, sie weinte oder hat Kopfschmerzen.
Ich trau mich grad gar nicht runter zu gehen.. was ist denn warum weint sie?
Sollte ich es vielleicht vorerst lassen und einfach bei den 525mg bleiben und in ein paar Wochen den nächsten vorsichtigen Versuch starten?
Wie kann die Medikation auf Abend verlegen?(Tagsüber Müde) Haben am 2.2 ein Termin bei Psychiater-.- 525 ist zu viel aber wenn man bisschen wegnimmt reagiert sie... weiß grad nicht was ich machen soll könnte hilfe gebrauchen danke


LG elmario
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Arianrhod
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Jamie
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Montag, 22.01.18, 9:23

Hallo elmario

willkommen im Forum :)

Da das hier eine Rubrik mit Erfahrungsberichten ist, können wir nicht auf deine Fragen eingehen, sonst gibt das Chaos und die Themen mischen sich.

Ich möchte dich daher bitten einen eigenen Beitrag / Thread [neues Thema] in der Rubrik "Hier bist du richtig" zu schreiben. Dort kannst du dann auch Antworten zu deinen Fragen bekommen und da lesen auch mehr Teilnehmer mit.

Du kannst gerne den unteren Teil deines posts per copy und paste verwenden und ihn als Beitrag in der Rubrik nutzen, dann musst du nicht noch mal alles neu schreiben; da stehen ja bereits viele wichtige Sachen und deine Fragen drin.

Es ist schön, dass du dich um deine Mutter kümmerst :hug:

Grüße
Jamie
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