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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Luisa1974
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 31.12.17, 9:51

Liebe Jamie
es tut mir so unendlich leid, was du alles erleiden musstest und noch immer musst :'( ich hoffe von ganzem Herzen, dass es jetzt bergauf geht und das neue Jahr 2018 besser wird und dir auch viele schöne, gesunde Momente bescheren wird.
ganz liebe Grüße und eine dicke Umarmung
Luisa
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Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi » Sonntag, 31.12.17, 11:51

Liebe Jamie <3

ich bin einfach nur fassungslos und entsetzt, was du liebes, gutes Menschlein alles ertragen musst,
und sogar schaffst!
Deine Stärke, deine Geduld, dein Wissen, deine unendliche Reife und deine Empathie grenzen an übermenschliche
Kräfte!
Du bist von Ihm auserkoren,schwere Prüfungen zu bestehen, und du wirst es auch immer wieder mit Seiner Hilfe
schaffen ! <3

Ich denke ganz viel an dich, und glaube fest daran, dass 2018 ein geebneteres Jahr wrden wird!
Fühle dich, trotz der vielen und schlimmen Widrigkeiten immer wieder geschützt und geborgen.

Von Herzen :hug:
In lieber Verbundenheit
Siggi
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Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Sonntag, 31.12.17, 17:11

Liebe Jamie !

Ich möchte dir einen Gruß per Sprachfunktion hinterlassen

liebe Jamie
es tut mir entsetzlich weh zu lesen was du
erleiden musstest und ich verstehe nicht es sei denn es hat mit deiner Herzerkrankung zu tun weswegen man dir Paracetamol und so weiter vor ordnet hat

ich habe nie Pharmakologie studiert
aber ich habe seit 1973 die rote Liste quasi an meinem Bett liegen
da Medikamente zu meinem Leben gehörten und gehören
ich absolut Bescheid wissen wollte

somit weiß ich ein wenig

als ich die Pankreatitis hatte waren die Ärzte verunsichert da ich an dem Einweisungstag Notfall freitags noch die Interferon Spritze gespritzt hatte wie jeden Freitag

die Ärzte wussten nicht was man mir hätte geben können außer absolut kein Paracetamol weil ich davon sofort quittegelb werde
das schafft meine Leber nicht und es wäre vollkommen wirkungslos

ich bekam Dolantin Morphiumspflaster und letztendlich einen Port gesetzt
perFußuhr oder Diffusor
ich weiß es nicht
dieses Gerät was man dann mit sich befördert, wo immerich hin transportiert wurde
wurde das Gerät ab gekoppelt und lag neben mir eine Dauermedikamentation

die dann anschließend sehr langsam und völlig komplikationsfrei abgesetzt wurde
zuhause, in Tropfenform

hinzu bekam ich Medikamente gegen Übelkeit und selbstverständlich mein Diazepam zu mir mit den abgesprochen Ärzten

um meine Krankenhaus Panik im Griff zu behalten

Sonst wäre ich dort von Psychatrie und Intensivstation hin und her geschoben worden
und so waren wir uns alle einig
und so musste ich nicht diese schrecklichen Schmerzen erleiden

ich wünsche dir von Herzen
dass du spüren mögest dass du ein Recht hast auf dich zu schauen

und dass du ein Recht hast wie ich es mir nach viel zu vielen Jahren geben konnte

das meine Mutter den Johanniter Knopf besitzt
da ich nicht kann
und auch nicht mehr können wollen will

ich habe so oft meine eigenen Kräfte übergangen dass ich mir geschworen habe nie wieder.

in meiner fernen Familie liegt jemand im Sterben
ich kann nicht dort hin

ich muss will und werde weiterhin auf mich schauen

im August diesen Jahres stand ich am Rand
das möchte ich und werde ich nie wieder

um das auszuschließen muss und werde ich meinen Weg gehen

in Deutschland gibt es Versorgungssysteme

das ist dann nicht mehr familiär

das ist dann nicht mehr persönlich
aber wie oft soll ich mich noch übergehen Jamie -

ich wünsche dir Genesung
Frieden
Ruhe Entspannung

und noch mal Frieden Entspannung Ruhe

Ruhe ich verliere so oft auch heute noch die Ruhe

und dann rede ich mir laut oder eine Freundin erinnert mich
die mir am Herzen liegen erinnern mich:
gib Ruhe
lass los
lass es "einfach" sein

das sind diejenigen die verstanden haben wo ich im August dieses Jahres stand

und die mich dort nicht stehen haben mögen
abgesehen davon dass ich selbst dort nie wieder stehen möchte

und somit ist Familie
Freunde
wer auch immer

selbst der mir am nahesten liegende Mensch an meinem Herzen
an den Johanniter Knopf gebunden
oder an andere Menschen wenn sie helfen können.

Jamie
schau auf dich

von Herzen gute Besserung
Schmerzlinderung
alles erdenklich ..

nein,nur das Beste !! für dich

❤️Gruß Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarice » Montag, 01.01.18, 20:53

Liebe Jamie,
ich lese jetzt erst, was du in den letzten Wochen (Monaten) durchgemacht hast. Das tut mir sehr leid.
Ich drücke dir sämtliche Daumen, dass du dich gut erholst, das 2018 ein besseres Jahr für dich wird. Es muss einfach! :sports:

Herzliche Grüße :hug:
Clarice
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anikke » Dienstag, 02.01.18, 19:21

liebe Jamie,
voller Schreck las ich eben erst, wie es dir kurz vor Weihnachten ergangen ist! das war ja richtig schlimm!! alles am und im Kopf tut sooo furchtbar weh!!
und nun durch die vielen Medikamente mit vielem wieder von vorn anfangen zu müssen ist frustrierend, das kann ich gut verstehen.
ich wünsche dir von Herzen dass alles gut heilt,vdass du gut auf dich aufpassen, dich gut schonen und wärmen kannst, und dass immer das im Hause ist, worauf du Hunger hast :-)
ich bin über zeugt dass appetit auf hühnerbrühe und schokokuchen genau das anzeigt was dein Körper gerade braucht :-)
ganz liebe grüße anikke
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia » Donnerstag, 04.01.18, 13:44

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir für das Jahr 2018, dass Du Dich erholst, viele schöne Momente erlebst und Deine Gesundheit ein Einsehen hat. Du hast wahrlich genug grausame, schmerzgeprägte Zeiten hinter Dir und durchlebst immer noch eine qualvolle Zeit.

Danke dafür, dass es Dich gibt!

Alles Liebe
Claudia
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Jamie
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos

Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 04.01.18, 15:43

Liebe Jamie,

viel Kraft und Heilung für das neue Jahr 2018 wünsche ich dir.

Es tut mir so leid, dass du in der letzten Zeit so viel durchmachen musstest. :hug:

Möge das neue Jahr Raum für Ruhe, Schonung und Freude für dich bereithalten.

Bitte achte gut auf dich!

Liebe Grüße
Rosenrot
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sigli
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von sigli » Dienstag, 09.01.18, 15:45

Liebe Jamie,

du hast wirklich das große Los mit den schlimmsten Erlebnissen gezogen. Tut mir wirklich leid. Ich hoffe sehr, dass es nun besser für dich wird.

Die eigenen Wehwehchen relativieren sich, wenn man solche Geschichten von dir liest.

Alles Liebe von Sigli
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Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.

2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.01.18, 18:24

Hallo guten Abend :pillowtalk:

Ich bedanke mich herzlich für die Genesungswünsche und den vielen Zuspruch, den ihr mir alle entgegen gebracht habt.

Ich wollte ein Update geben, es ist leider nicht so dolle bei mir.
Ich war in den letzten Wochen bei so vielen Ärzten, ich hab mein Pensum für die nächsten 3 Jahre eigentlich schon abgearbeitet :o.

Am 02.01., dienstags, war ich beim Hausarzt zum Blutabnehmen, weil ich ja einfach nicht gut beisammen bin. Freitags hatte ich dann einen Besprechungstermin.
Ich mache es kurz, aber alle meine Entzündungswerte sind wieder gestiegen und damit schlechter als am Tag, an dem ich in der Uniklinik entlassen wurde.
Das CRP ist um Einiges zu hoch, Leukozyten und Erythrozyten leicht erhöht. Alles irgendwie nicht in Ordnung, aber wenigstens die anderen Blutwerte, insbes. Leber und Niere, sind okay.

Mir tut nach wie vor unspezifisch, aber auch anfallsweise, alles rund ums rechte Ohr weh.
Fühlt sich an, als ob es nicht ausgeheilt sei.
Einschießende Nervenschmerzen und Druckschmerzen, Kieferschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Zahnbereich, gerne auch wandernd nach links zum anderen Ohr, oft heiser, Halsweh, Gefühl einer entzündeten Zunge, nachts immer wieder aufwachen mit leicht zugeschwollener Nase, seit Wochen schwitze ich jede Nacht alles durch, vorrangig am Kopf, oft aber auch auf der Brust (da kann ich das Wasser gerade so abstreifen, urgs) usw.

Meine Ärzte vermuten einen zusätzlichen viralen Infekt, es muss aber ausgeschlossen werden, dass sich nicht doch eine bakterielle Infektion dahinter verbirgt.
Interessanterweise sieht alles, was man untersucht, völlig normal aus. Keine Rötung, nix Auffälliges, egal ob Hals, Nase oder Ohr, mit einer Ausnahme.
Der HNO Arzt hat beim Blick ins rechte Ohr (das, was entzündet war), festgestellt, dass der Ohrengang / die Schleimhäute aufgeqollen sind und das deckt sich auch mit meiner Beobachtung, feuchte und juckende Ohren zu haben.

Es ist nun ein Abstrich genommen worden, ob diese aufgequollene Schleimhaut nicht doch durch Bakterien verursacht wird und ich war beim CT vom Schädel / rechtes Ohr.
Hat mir natürlich nicht so geschmeckt, aber ich wollte mit dem HNO Arzt nicht diskutieren, ob ich nicht doch ein MRT haben kann (wegen der Strahlenbelastung); bei meinem Hausarzt hätte ich mich getraut, aber nicht bei ihm.
Befunde stehen allesamt aus und werden erst am Freitag eingehen und besprochen werden.

Am Dienstag muss ich erneut zum Blutabnehmen und Di Mittag gehe ich zu meiner Heilpraktikerin.
Ich gebe große Stücke auf sie, weil sie oft noch eine Idee hat, auf die andere nicht kommen und es kann ja auch nicht schaden. Sie testet mit VegaTest aus, man kann davon halten, was man will, aber ich find´s super. Dieses Gerät testet auch aus, ob eher Viren oder Bakterien das Problem sind und das könnte uns ja auch einen kleinen Hinweis geben, wohin die Reise geht.
Außerdem vermute ich einen massiven Nährstoffmangel, da Haut, Haare und Nägel extrem schlapp machen, aber das sind nur Nebenschauplätze. Wichtig ist mir, dass ich diese Sache mit dem Ohr in den Griff bekomme.

Ich wünsche euch alles Gute, passt schön auf euch auf :)

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Sonntag, 14.01.18, 18:41

Liebe Jamie,

da wünsche ich Dir weiterhin gute Besserung.

Pass gut auf Dich auf.

Liebe Grüße

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Sonntag, 14.01.18, 19:06

Liebe jamie!

Hast du auch schon einmal angedacht, dass sich eine Pilzinfektion auf die Ohrenentzündung draufgesetzt hat?
Das war nämlich bei mir einmal der Fall - ich hatte eine Mittelöhrentzündung und mußte AB nehmen und als die eigentliche Ohrentzündung weg war, fing es an, dass meine Ohren sich immer feucht und juckig angefühlt haben.
Der Pilz wurde dann mit einem Abstrich unter dem Mikroskop festgestellt.
Bekam dann eine Canesten Lösung und Kapseln, die ich einmalig einnehmen mußte, und nach 1 Woche nochmals eine.

Du könntest auch koll. Silber auf ein kleines Wattebäuschchen geben und damit die Ohren leicht auswischen.

Möglich wäre auch echter Manukahonig - davon ein Tröpfchen ins Ohr, oder Teebaumöl, Manukaöl und Lavendelöl zu gleichen Teilen mischen, und mit einem Wattestäbchen das Ohr leicht austupfen.

Pilze haben leichtes Spiel nach einer AB Einnahme!

Gute Besserung! LG
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Sonntag, 14.01.18, 22:24

Liebe Jamie,

es tut mir so leid, ich wünsche mir so sehr eine

!Krankheitsauszeit!
für Dich.

Jamie, die Heilpraktikerin bei der ich in meiner Situation August '17
wie, aus heutiger Sicht, wie hörig war, da verzweifelt und Escitalopram - Depression
hat mit ihrem Bioresonanz Gerät
bei mir
Hepatitis C Viren
behauptet, nach gewiesen zu haben.

Sie könne diese entfernen. Mit Vega - und Bioresonanz.

Du kannst Dir vorstellen,
was diese Aussage für mich bedeutet hat.

Schau gut auf Dich,
pass' sehr gut auf.

Heute habe ich wieder klaren Blick und kann gut reden.
August '17 war knapp.

Bitte gib Obacht,
auf Dich.

Von Herzen, Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 » Sonntag, 14.01.18, 22:54

Hallo Jamie

Auf die Gefahr hin, dass ich ganz weit von der Realität weg bin, will ich dir kurz einen kleinen Impuls da lassen. Wenn es nicht passt: einfach ignorieren
Einschießende Nervenschmerzen und Druckschmerzen, Kieferschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Zahnbereich, gerne auch wandernd nach links zum anderen Ohr, oft heiser, Halsweh, Gefühl einer entzündeten Zunge, nachts immer wieder aufwachen mit leicht zugeschwollener Nase, seit Wochen schwitze ich jede Nacht alles durch, vorrangig am Kopf, oft aber auch auf der Brust (da kann ich das Wasser gerade so abstreifen, urgs) usw.
Die Beschreibung erinnert mich extrem an meine Nebenwirkungen bei den Clusterkopfschmerzen. Und das deckt sich mit dem, was mein Onkel erlebt hat: Nach einer komplett eskalierten Zahnentzündung Griff diese wohl auf den Trigeminusnerv über und verursachte kaum aushaltbare Zustände. Was vom Zahn her kommen kann, kann sicher auch eine Ohrentzündung auslösen. Die Bereiche deiner Schmerzen klingen halt extrem so, als wäre der Nerv in Mitleidenschaft gezogen. Pilze oder sonst was kanns natürlich auch sein, aber mich blinkt der Nerv an... Und entzündete Nerven sind eh grausam, der Trigeminusnerv ist Qual.

Drücke die Daumen, dass die Untersuchungen keine weiteren negativen Befunde bringen und es bald aufwärts geht.

LG Never
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Ululu 69JamieLuisa1974padma
Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
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Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Montag, 15.01.18, 9:32

Liebe Jamie,

einen Rat kann ich dir leider nicht geben, aber du hast du ja einge Tips bekommen.
Ich wollte dir alles Gute wünschen und dich ganz fest drücken.
Ich habe es bis heute nicht geschafft, deinen Bericht über die schreckliche Zeit in der Klinik ganz zu lesen und du
musstest es alles aushalten, dass hat mir so unendlich leid getan.
ich habe so gehofft, da du das alles überstanden hast und bete, dass es jetzt glimpflich abläuft.

:fly: ganz liebe Grüsse
Ilse
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Montag, 15.01.18, 18:00

Liebe Jamie,

ich sende dir ein dickes Kraftpaket. :fly:

Bitte achte gut auf dich! :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Dienstag, 16.01.18, 11:54

Hallo, danke für den Input und eure Unterstützung und Teilnahme. :)

Das mit dem Pilz ist interessant; das könnte ja hinhauen, ich mache wirklich schon lange mit den juckenden feuchten Ohren rum, schon vor der Mittelohrentzündung.
Ob der HNO den Abstrich wohl auch auf Pilze testen lässt? Hm.. :whistle:

Und ja, auch in Richtung Trigeminusnervbeteiligung wird geschaut und auch noch mal ein Zahnarzt konsultiert, ob vielleicht ein Zahn entzündet vor sich hin schwelt und es nicht bemerkt wird.
Es sind auf jeden Fall Nerven mit im Spiel, weil die Schmerzen in Attacken kommen und ich dann richtig merke, wie die Nerven feuern.

Danke fürs Mitlesen, einen schönen Tag euch allen
Jamie
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LinLina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von LinLina » Dienstag, 16.01.18, 11:57

Liebe Jamie :-)

:hug: ich wünsche dir sehr, dass das gründlich untersucht wird, ich denke auch es ist ganz wichtig zu wissen ob es ein Pilz sein könnte, das kann ja auch zusätzlich der Fall sein denke ich.

Ich hatte ja in den letzten Jahren mehrfach mit Ohreninfektionen (Außenohr, zum Glück nie Mittelohr) zu tun, die meist bakteriell waren, aber einmal war es ein Pilz - und ich hatte nie so anhaltende, heftige stechende Schmerzen wie bei diesem Pilz, das war wirklich schlimm und viel hartnäckiger loszuwerden.

Gute Besserung :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg » Dienstag, 16.01.18, 12:16

hallo jamie, :hug:

du hast doch auch noch eine blasenentzündung gehabt und da antibiotika genommen. ich bekomme von den antibiotikas meistens einen pilz. meine hausärztin macht dann einen abstrich setzt sich gleich ans mikroskop und ich weiss sofort bescheid.

ich hofffe, dass ihr alle zusammen herausfinden könnt was du hast und ich wünsche dir gute besserung.

herzlich
weg
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Luisa1974
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 19.01.18, 11:56

Liebe Jamie,

ich denke an dich und sende dir eine dicke Umarmung. Du bist echt ein Vorbild an Mut und Kämpferin und nicht Aufgeben für mich ❤️
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JamieLenaLena
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

Flummi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi » Freitag, 19.01.18, 13:18

Hallo Jamie,

Habe gerade in einem anderen Thread gelesen, dass Du fast mittellos bist. :o
Hattest Du schon einmal für Dich überlegt, ex in genesungsbegleiterin zu werden?
Ich dachte gerade daran, weil das oft dann Sinn macht, wenn das Arbeitsamt das fördert, denn 2500 Euro dafür sind echt viel Geld. Hab das schon ein paar Freundinnen vorgeschlagen, doch alle haben ja Arbeit und dadurch keine Möglichkeit auf Förderung.
Weiss auch nicht, wie lange noch gefördert wird, aber medikamentenkritische Genesungsbegleiter sind echt eine Grosse Bereicherung für die Patienten.

Liebe Grüsse,
Claudia
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