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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 09.12.17, 19:53

Liebe Jamie,

ich wünsche dir Kraft und Vertrauen, um diese schwierige Zeit durchzustehen.

Ganz liebe Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.12.17, 10:07

Hallo, update :)

ich müsste eine seitenweise Abhandlung schreiben, was mit meinem Vater los ist, er hat sich aktuell etwas berappelt und es ist sehr schwierig für uns einzuschätzen, wie es überhaupt um seine Gesundheit bestellt ist.

Vor 14 Tagen ist er in ein CO2 Koma gefallen und fast verstorben, dann hatte er Tage, da ging es ihm nach eigener Aussage "so gut wie seit Jahren nicht mehr" und nun ist es wieder schlechter.
Er ist immer noch im Krankenhaus, eine Entlassung wurde angeordnet ( :o :cry: ) und dann wieder verschoben, weil er wieder einen Rückfall hatte.
Die Tagesform schwankt entsetzlich. Schlimm für uns Kinder, man kann sich auf überhaupt nichts einstellen.

Ich dachte vor 2 Wochen ehrlich, ich müsste Abschied nehmen.

Es war mir klar, dass ich diesen Stress und Horror nicht ungestraft überstehen werden kann, denn es ist eine massive Überlastung seit Monaten.
Seit Sonntag plagt mich eine akute Mittelohrentzündung.

Am Montag morgen war ich direkt beim HNO Arzt in der Notfallsprechstunde, der meinen Verdacht, dass es eine Mittelohrentzündung ist, bestätigte und ein AB (Doxycyclin) verordnete.
Ich nahm es brav bis Mittwoch, die Infektion stagnierte, wurde einen Tick besser, aber dann geschah nichts mehr. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag dachte ich dann, mich trifft der Schlag.
Extreme Verschlechterung und Schmerzen, starker Rückfall.
Gestern früh saß ich also wieder panisch und aufgelöst beim HNO Arzt. Dieser hat nun auf Amoxicillin gewechselt.

Außerdem habe ich das Doxy nicht richtig vertragen. Ich war jeden Abend, als ich es einnahm, 2 Stunden wie besoffen. Schwankte durch die Gegend, lallte leicht (wurde mir als Feedback am Telefon gegeben), war unglaublich benommen, kippte vorm PC hin und her etc und hatte auch getriggerte Absetzsymptome, obwohl ich gar nicht absetze.

Ich denke dieser Rückfall / die Verschlechterung geht ganz alleine auf meine Kappe.
Ich habe gemerkt, dass der Kosmos will, dass ich mich ausruhe und Ruhe halte, aber aus schlechtem Gewissen und weil ich nicht Nein sagen kann habe ich mich trotzdem fast jeden Tag zu meinem Vater ins Krankenhaus geschleppt und wenn wir Erdenkinder nicht die Hinweise ernst nehmen, die uns das Universum schickt (--> du bist krank und gehörst ins Bett und Papa muss eben ohne dich auskommen), dann legt es eine Schippe drauf und schickt einem Situationen, in denen man gar nicht mehr anders kann.
Dann wird man gezwungen im Bett zu liegen und das tue ich jetzt. Bettlägerig.
Und parallel rinnt mir (sorry :sick:) der Eiter aus dem Ohr und ich fühle mich hundeelend.

Über Nacht hat sich der Eiter in meinem Ohr zu einer Puddingkonsistenz (würg, sorry :sick:) verdickt und es drückt alles so elend. Ich wünschte es würde abfließen. Für sachdienliche Hinweise, wie ich den Eiter aus dem Ohr kriegen könnte bzw. verdünnen könnte, bin ich dankbar. Rotlicht??

Grüße
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 15.12.17, 10:19

Liebe Jamie,
Wärme kann dabei nix schaden, diesen Tipp habe ich auf einer Seite eines Heilpraktikers entdeckt:
Bei Eiter im Ohr können Hausmittel die Schmerzen lindern und die Heilung etwas beschleunigen. Ein Zwiebelwickel kann beispielsweise die Beschwerden deutlich reduzieren und die Heilung unterstützen. Dafür wird eine Zwiebel gehackt, in ein Stofftaschentuch gepackt, auf das betroffene Ohr gelegt und mit einem Stirnband oder einer Mütze fixiert. Unterstützt wird das ganze noch durch Wärme, zum Beispiel mit einer Wärmflasche. Der Zwiebelwickel hilft bei Eiter im Ohr in Verbindung mit einem Tubenkatarrh und einer Mittelohrentzündung.
http://www.heilpraxisnet.de/symptome/ei ... n-therapie

gute Besserung.

liebe Grüße Arianrhod
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Razia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia » Freitag, 15.12.17, 11:03

Hallo Jamie

also mein HNO sagte, Wärme wäre sehr schlecht, weil sich damit die Bakterien noch mehr vermehren. Und ich hatte früher häufig mit Mittelohrentzündung zu tun. Bist du sonst auch erkältet? Es ist wichtig, dass die Atemwege frei bleiben, wenn diese dauerhaft verstopft sind (verstopfte Nase) kann sich dadurch auch eine Mittelohrenzündung bilden, weil das Ohr nicht mehr richtig belüftet wird. Sollten dieses also zu sein, ein mildes Nasenspray verwenden.

LG
Ramona
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Freitag, 15.12.17, 11:24

Liebe Jamie,

ich denke auch, dass Wärme eher kontra-indiziert ist.
Ich habe spontan an Zwiebeln gedacht und finde den Vorschlag von Arian gut.
Es freut mich, dass es Deinem Vater etwas besser geht.

Gute Besserung

Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.12.17, 13:30

danke allen, bitte nix mehr an Zwiebeln und anderen Tipps, ich bin schrecklich gereizt und unglücklich.
Das hat absolut nix mit dem Forum zu tun und denjenigen, die mir geantwortet haben :hug:

Ich bin sehr unleidlich und halt die Schmerzen und den Druck kaum noch aus.
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma » Freitag, 15.12.17, 13:53

liebe Jamie :) ,

:hug: :hug: :hug:

ganz liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Freitag, 15.12.17, 14:11

Liebe jamie,

ich denke an dich und bete, dass es dir bald besser geht !

:group: Ilse
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Symptome : beim Erwachen Herzrasen, starke Ängste, sehr negative Gedanken u.Gefühle, innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, freudlos, appetitlos, ab abends leichte Besserung
Angstgefühle, total desinteressiert
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.12.17, 14:33

Hallo,

ich hatte eben kurz Kontakt mit meiner Heilpraktikerin und hab ihr geschildert, dass der Eiter wie ein zäher klumpiger Pfropf festsitzt und nicht raus kann.
Sie hat mir empfohlen Hepar sulfuris C30 zu nehmen.
Ich habe mal das Leitbild recherchiert :o
Hepar sulfuris ist ein hervorragendes Arzneimittel bei Eiterungen und Entzündungen: Augen-, Hals-, Mittelohr-, Nasennebenhöhlenentzündungen, Nagelumlauf, Furunkeln und Abszessen. Die Patienten zeigen eine extreme Empfindlichkeit, sowohl auf der emotionalen als auch auf der körperlichen Ebene. Außerdem ist Hepar sulfuris ein wichtiges „Hustenmittel“.
:o
Leitsymptome

Hochgradige Empfindlichkeit gegen Zugluft, Kälte, Schmerzen, äußere Einflüsse (selbst das Herausstrecken des Armes aus dem warmen Bett bringt Verschlechterung) --> :o

Ausgeprägte Reizbarkeit, Missmut, Ärger, Unzufriedenheit --> :o

Stechende Schmerzen, wie von einem Splitter --> :o

Entzündungen mit Eiterung --> :o

Schwellung, Verhärtung von Lymphknoten (Hals-, Leistenlymphknoten) --> :o

Schweiß und andere Absonderungen übelriechend, wie alter Käse --> Nee ausnahmsweise nicht

Bohrende Kopfschmerzen an der Nasenwurzel --> nein

Trockener, schmerzhafter Husten, mit Heiserkeit, mit Luftnot (Krupp-Husten, schlimmer durch trockene, kalte Luft) --> :o

Verlangen nach sauren (Essig) und gewürzten Speisen --> teils teils, vor allem pikant und salzig

Riss in der Mitte der Ober- oder Unterlippe --> :o (zum ersten Mal seit 20 Jahren, seit gestern)


http://www.homoeopathie-online.info/hep ... efelleber/



---> ich hoffe so sehr, dass das das passende Mittel ist, es trifft ja fast alles auf mich zu, insbesondere die Gereiztheit, die ich sonst nicht von mir kenne.

:pillowtalk:
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia » Freitag, 15.12.17, 14:52

Liebe Jamie

ich hoffe sehr, dass es dir hilft. Es klingt perfekt passend. Ich hab da auch schon viel Hoffnung investiert, aber bei mir wirkt Homöopathie genau Null (leider).

LG
Ramona
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.12.17, 15:25

Hey Ramona, bei mir ist die Bilanz auch nicht viel besser, aber ich halte sehr viel vom Placeboeffekt und da kann die Homöopathie manchmal "Wunder" wirken :wink: .
Mir ist letztlich egal was hilft, hauptsache es wird besser :roll: .

LG
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Eva » Freitag, 15.12.17, 15:39

Liebe Jamie,

Du hast es wahrhaftig auch nicht leicht. Ich sende Dir gute Gedanken und Wünsche.

Eva
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Vorher hier als "Pons" geschrieben.
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Freitag, 15.12.17, 16:28

Liebe Jamie,

also was dir so alles auferlegt wird, ich bin entsetzt. Leider kann ich dir so gar keinen Tip zur linderung deine Beschwerden geben, so eine schlimme Sache muss ein Arzt behandeln.

Ich wünsche dir baldige Besserung.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Gwen » Freitag, 15.12.17, 16:29

Liebe Jamie,
ich sehe das wie Du: wenn ich es für hilfreich halte, dann wird alleine diese Tatsache dafür sorgen, dass es mir gut tut.

Schone Dich und sorge gut für Dich. Du hast viel Energie für andere aufgewandt. Schau, dass Du auch selbst wieder etwas zur Ruhe kommst und deine Reserven aufffüllst.

Liebe Grüße :hug:
Gwen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von evelinchen » Freitag, 15.12.17, 20:10

Liebe Jamie ,

ich schicke dir von Herzen gute Besserungswünsche und das du bald
wieder zu Kräften kommst.

Bitte denke jetzt erst einmal an dich.

Liebe Grüße von evelinchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.12.17, 21:29

Hallo vielen Dank :)

Es bewahrheitet sich die Erkenntnis, dass Mittelohrentzündungen bei mir die Tendenz zum GAU haben.

4 Mittelohrentzündungen im Leben, 4 mal Ärzte, Notaufnahmen, Krankenhäuser, ärztl. Bereitschaftsdienst und das immer abends oder am Wochenende :o

Der Zustand wurde immer schlimmer am späten Nachmittag. Massivste Schmerzen, Kurzatmigkeit, Herzstolperer und dieser Druck!

Um halb fünf hab ich meine Mutter gebeten mich zum ärztlichen Notdienst zu fahren.
Ich hatte Glück einen netten jungen Arzt anzutreffen, der sogar Internist war. Er hat sich die Sache angehört, ins Ohr geschaut und meinte dann, auf ihn wirkt es, als sei das Trommelfell perforiert und das sei eine heikle Sache, komplikationsreich und vom ÄBD nicht zu leisten, das könnten nur HNO Notaufnahmen in der Großstadt leisten und ich müsse mich drauf einstellen stationär aufgenommen zu werden.

Ich bin dann in die nächste Großstadt mit Uniklinik, wo es eine HNO Notaufnahme gibt.
Lange gewartet, aber auch hier Glück mit dem Arzt gehabt; jung und nett.

Also. Gute Nachricht ich muss nicht stationär gehen und das Trommelfell ist auch nicht perforiert.
Schlechte Nachricht: es ist aber derart entzündet und vorgewölbt, dass das noch passieren kann.
Wenn es bis Sonntag Mittag nicht maßgeblich besser wird, muss ich wieder vorsprechen und dann wird das Trommelfell mit dem Skalpell angeschnitten / ein Schnitt gesetzt :o :o :shock: . Urgs.

Im Ohr waren Belege und Sekrete und anderer Schmodder, das wurde (autsch autsch) abgesaugt.
Der Arzt sagte, so viel Eiter sei es gar nicht, aber nachdem die Sicht besser war, konnte er auch sehen, dass der Gehörgang auch mit entzündet ist und auch der Nasengrund geschwollen.

Er hat erneut das AB gewechselt, das ist jetzt das dritte in 5 Tagen, diesmal auf Cefuroxim. :oops:
Er sagte es war gut, dass ich da war, da dies eine Mittelohrentzündung mit Komplikationen ist und umfangreicher behandelt werden muss und auch stärkeres AB bzw. AB mit breiterem Wirkspektrum gegeben werden muss.

Außerdem habe ich Ciprofloxacin Ohrentropfen bekommen und ein stärkeres Schmerzmittel.
Ich akzeptiere das Cipro für mich in diesem Fall. Ich weiß ich warne hier immer davor und oral hätte ich mich geweigert es zu nehmen, aber ich möchte am Sonntag wirklich partout kein Skalpell sehen :zombie:
und halte das Risiko, dass das Cipro mich schädigt, als als Ohrentropfen angewandt vertretbar und für eher gering.

Jetzt bin ich daheim, fertig mit der Welt, das Hepar sulf. liegt noch in der Apo, aber da kam ich natürlich nicht mehr hin bei dem Stress. Wichtiger war mir das Cefuroxim und die anderen Sachen, die die Notdienstapotheke glücklicherweise alle vorrätig hatte.

Also, ich möchte kurz erwähnen, ich bin vollends bedient für diese Woche.
Aber dankbar, in einem Land leben zu können, wo es eine gute medizin. Betreuung gibt und ich im Notfall Anlaufstellen habe, auch wenn ich nicht alles gut finde, was manche Ärzte da so machen...

Viele Grüße, auf weniger Schmerzen und eine abklingende Trommelfellwölbung hoffend
Danke fürs Lesen :pillowtalk:

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Gwen » Freitag, 15.12.17, 21:58

Liebe Jamie,
Danke, dass Du Dich noch mal gemeldet hast. Ich hatte es mir vorhin schon überlegt, ob ich Dir zu einem erneuten Arztbesuch raten soll. Gerade vor dem Wochenende ist das ja immer echt übel, wenn man sich mit so was rumplagt und dann nicht wei?, an wen man im Zweifel im Notdienst so gerät. Wir haben das Problem meist mit dem Kind. Das ist fast nie krank, aber wenn, dann fängt es natürlich Freitag Nachmitttag an und wir müssen uns überlegen, ob wir in die große Statdt zum Notdienst gehen...

Ich wünsche Dir, dass dieser Behandlungsversuch jetzt anschlägt und sich Deine Ohr bald bessert!!

Liebe Grüße Gwen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von TeaTime » Freitag, 15.12.17, 22:16

Liebe Jamie,

dann sind mal alle Daumen gedrückt, dass nun die beiden AB in Kombi die Entzündung abklingen lassen.

Schon alleine der Gedanke, dass mir da einer in meinem Gehörgang „rumfröselt“ lässt mich erschaudern. Meine HNO Ärztin wollte mir nur mal ein kleines Haar entfernen, was nach einem Friseurbesuch am Trommelfell gelandet war. Ich hatte keine Schmerzen und keine Entzündung, und ich zuckte trotzdem jedes Mal zurück, wenn sie sich mit ihrem Instrument dem Trommelfell näherte. No Chance :?

Deshalb will ich mir gar nicht vorstellen, was Du heute beim absaugen des Sektrets mitmachen musstest. :o

Wünsche Dir gute Besserung und dass das Schmerzmittel Dich schlafen lässt.

Lieben Gruß,

TeaTime
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

weg
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg » Freitag, 15.12.17, 22:36

liebe jamie,

:fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly:

:hug:
weg
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JamiestubiRosenrot
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem/stilnox ca. 20 jahre lang 5 mg, selten 10 mg (körperlich abhängig)
bis 27.02.2017 5 mg
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg
27.06.2017 2.2 mg
08.07.2017 2.1 mg
12.07.2017 1.9 mg (10 % auf rat vom forum)
20.07.2017 1.8 mg
31.07.2017 1.75 mg pause bis 21.09.2017 (bergwandern, ladakh)
21.09.2017 1.7 mg
30.09.2017 1.5 mg
27.10.2017 1.4 mg
10.11.2017 1.3 mg
01.12.2017 1.2 mg
16.12.2017 1.1 mg
11.01.2018 1.0 mg

stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Samstag, 16.12.17, 9:42

Liebe Jamie,

da wünsche ich dir gute Besserung und das es gut wird ganz ohne OP.
Du hast eine gute Entscheidung getroffen und bist zum Arzt gegangen. Nun habe ich so gar kein Vertrauen zu diesen Berufsstand, da ich meist schlechte Erfahrungen machen musste, doch manchmal ist es unumgänglich und eine Mittelohrentzündung ist eine ganz ernsthafte und schmerzhafte Erkrankung.

Wie gesagt, ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles wieder gut wird.

Liebe Grüße
Renate
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