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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Dienstag, 19.12.17, 16:28

Liebe Jamie,

Claudias :) Worte könnten meine sein.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.12.17, 19:09

Liebe jamie!

Bist du noch im KH?

Wie geht es dir? Mach mir Sorgen um dich....

GLG!
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claudiaef
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von claudiaef » Mittwoch, 20.12.17, 20:44

Liebe Jamie,
Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, es geht Dir bald besser. Auch hoffe ich, Dein Vater erholt sich wieder und Ihr habt ein gutes Weihnachten miteinander.
Alles Liebe,
Claudia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.12.17, 16:09

Hallo, :)

Lebenszeichen - Lebenszeichen - Lebenszeichen - Lebenszeichen - Lebenszeichen

ich kann immer noch nicht ausführlich berichten, nur kurz anreißen.
Ich bin seit Di Abend aus der Uniklinik entlassen, aber nach wie vor sowas von erschöpft und angegriffen, dass sich auch hier mein Leben extrem verlangsamt hat.

Die Ärzte sind sehr überrascht über die Heftigkeit des Verlaufs.
Das ist eine richtig gehende Zwangspause und ich achte drauf, denn sie hat(te) etwas zu bedeuten.

Aktuell muss ich mich einer Hochdosiscortisoninfusionstherapie (schönes Wort, oder? :wink: Deutsch ist ne tolle Sprache; einfach Wörter einanderreihen.... :rotfl: ) unterziehen, angefangen gestern mit 500mg!!! und heute 250mg. Ich drehe am Rad, muss euch ja nix dazu erzählen. Unruhe, Herzrasen, psychisch angeknackst und das bei völlger Übernächtigung und Erschöpfung. Magen erleidet erneut einen Rückschlag. That combo suc*s. :sick:

Passt gut auf euch auf, :hug:
wenn die Kräfte wachsen berichte ich ausführlich was vorgefallen ist

:pillowtalk:

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 » Freitag, 22.12.17, 18:44

Guten Abend,

Ich wünsche Dir, dass das Cortison bald anschlägt und mehr positive als negative Wirkungen entfaltet - das ist bei Cortison ja leider immer so eine Sache.

Hoffentlich beruhigt sich dein Zustand (weiter), sodass du ein zumindest erträgliches Weihnachten erleben kannst. Hättest du verdient, denn so wie ich dich hier im Forum und in deiner Schildung zu deinem Reallife erlebe, gibst du deinem Umfeld viel (zu viel).

Also weiterhin gute Besserung!

Never
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Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 25
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Freitag, 22.12.17, 20:06

Liebe Jamie,

schön, dass Du wieder daheim bist.

Ich hoffe, Du kannst Dich bald komplett erholen.

Weiterhin gute Besserung

Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia » Freitag, 22.12.17, 20:25

Liebe Jamie,. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute. Wir denken an dich.

LG Ramona
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stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Samstag, 23.12.17, 9:16

Liebe Jamie,

ich wünsche dir das du dich recht bald wieder gut geht und du ein einigermaßen erträgliches Weihnachten verbringen kannst.
Es tut mir sehr leid für dich, dass es immer so hammerhart für dich kommt. Das hast du dir nicht verdient.

Alles liebe
Renate
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Jamie

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von evelinchen » Samstag, 23.12.17, 22:10

Liebe Jamie ,

da hat es dich ja ganz schön erwischt.

Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung und das du
die Feiertage ein bisschen genießen kannst.

Ruhe dich aus , lass dich verwöhnen und denke jetzt
erst einmal nur an dich.

LG von evelinchen
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Jamiestubi
Einnahme Johanniskraut ( Laif 900 )
01.03. - 23.03.2012
07.12. - 26.12.2015
27.02. - 12.03.2016
28.03. - 15.04.2016
11.12. - 17.12.2016
03.01. - 25.01.2017
08.06. - 14.06.2017
28.07. - 22.08.2017
Immer kalt abgesetzt
_____________________
Escitalopram 5mg
23.08. - 24.08.2017
_____________________

seit 2013 Pantoprazol
nach Bedarf
_____________________

Imap
14.06.2017
_____________________

Vitamin B Komplex 1x täglich

Vitamin B12 0,5mg
Vitamin B6 50mg
Vitamin B1 100mg
26.07. -. 05.09.2017
______________________

Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



25mg
06.12.17 - 12.12.17

37,5mg
13.12.17 -

Angstmaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Angstmaus » Montag, 25.12.17, 18:02

Liebe Jamie,

Auch ich möchte dir gerne von Herzen alles Gute und viel Kraft wünschen. Erhol dich gut und gib dir Zeit. :hug:

Die besten Wünsche,
Angstmaus
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Jamie
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert

etlenia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia » Dienstag, 26.12.17, 7:15

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung, viel Kraft und hoffe, dass es Dir von Tag zu Tag ein wenig besser geht.

Fühl Dich wieder einmal von mir gedrückt. Das Schicksal ist ein gemeiner Verräter... Dass Du immer noch die Kraft findest, hier im Forum allen hilfreich zur Seite zu stehen, obwohl Du so krank bist, verdient den größten Respekt. Danke, danke, danke...

Ich wünsche Dir noch einen, hoffentlich erträglichen und geruhsamen 2ten Weihnachtsfeiertag.

Liebe Grüße sendet Dir
Claudia
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JamieLuisa1974
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(

LenaLena
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 26.12.17, 19:32

Liebe Jamie,

jetzt habe ich endlich deinen Thread gefunden - ich wollte dir schon lange mal DANKE sagen für deine immer informativen und hilfreichen Worte, die hier überall zu finden sind!
Tut mir leid, dass es dir gerade so schlecht geht - ich schicke dir unbekannterweise ganz viel Kraft und von Herzen gute Besserung! :hug:

LG Lena
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Jamie
Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin-Einnahme. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-2017), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Wegen starker NW möchte ich von den Tabletten weg und reduziere auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht (wusste nicht, dass das so lang anhalten kann).
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich dabei, Eindosierung macht laut Forum wenig Sinn.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Protrahierter Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, aber auch Fenstern.
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Dienstag, 26.12.17, 21:45

Liebe Jamie,
hoffe, du hast die Feiertage einigermassen überstanden !
Wünsche dir von ganzem Herzen gute Besserung , nimm dir Zeit und denk ausnahmsweise
mal zuerst an dich und deine Gesundheit !

Liebe Grüsse :hug:
Ilse
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Jamie
Symptome : beim Erwachen Herzrasen, starke Ängste, sehr negative Gedanken u.Gefühle, innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, freudlos, appetitlos, ab abends leichte Besserung
Angstgefühle, total desinteressiert
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 27.12.17, 6:09

Liebe Jamie!

Ich lese jetzt erst, Du bist im Krankenhaus.-

Ich wünsche Dir von Herzen
das es ein Gutes und ein 'Richiges' ist, das man freundlich und zugänglich mit Dir umgeht und nicht harsch, bestimmend und knapp.

Ich hoffe man wird Dir Linderung und Heilung vernünftig zukommen lassen.

Ich bin nicht hoffnungslos, was Krankenhäuser betrifft.
Während einer Pankreatitis, die lebensgefährlich wurde,
war man sehr gut zu mir, in allen Belangen.
Man hat sogar akzeptiert, das ich ohne "mein" Diazepam durch gedreht wäre, man hat mich entscheiden lassen,
und sich mit mir und meiner Dosierung
immer wiederabgesprochen.

Im nächsten KH, sofort danach, Galle raus, ebenso.
Man war zuvor kommend, die Anästhesistin hat lange mit mir gesprochen und wir haben uns auf einen Mittelweg der Dosierung friedlich geeinigt.

Das waren zwei sehr schöne Erlebnisse,
schlicht
anerkannt zu werden und Akzeptanz zu erhalten.

Alles Gute, gute Besserung, schnelle gute Besserung,

herzlich
Katharina
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mückewegLuisa1974Jamiestubi
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Luisa1974
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 » Mittwoch, 27.12.17, 9:51

Liebe Jamie,

ich habe eben erst gelesen, dass du im Krankenhaus gewesen bist. Es tut mir so unendlich leid, was du alles erleiden musst zurzeit... und trotz allem hast du immer noch Gedanken und Worte für andere gefunden..
Ich denke fest an dich und wünsche dir viel Kraft, langsam Schritt für Schritt wieder voranzukommen..
sei ganz lieb gedrückt
Luisa
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Ululu 69Jamiemücke
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken fast täglich,Weinkrämpfe, aber Tinnitus wird besser, bzw. ich kann besser damit leben, da ich durch meinen Urlaub gemerkt habe, dass es besser wird und dass es auch manchmal still ist, der Urlaub gab mir viel Kraft und vor allem Hoffnung
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 27.12.17, 18:41

Hallo liebe Jamie !

Wie mag es Dir wohl ergehen, must Du viel diskuieren,
habt Ihr einen Konsens gefunden

wann kommst Du in die perfekteste, schönste, bereichernste
Reha zum Erholen vom KH, u.a.

Ich wünsche mir so etwas in der Art für Dich, -

Herzlich
Katharina
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Samstag, 30.12.17, 13:41

Hallo, :pillowtalk:

an diesem vorletzten Tag eines Jahres, das ich gerne rundherum einpacken, verschnüren und in den Tiefen des Ozeans versenken möchte, aufdass so ein grausam anstrengendes Jahr niemals wiederkehren möge.

Ich bedanke mich bei allen netten Menschen hier, die mir freundliche und aufmunternde Worte da gelassen haben, auch wenn ich nicht reagieren könnte.
Ich hatte immer wieder Impulse mal ein "Höllenupdate" :o zu geben, aber beim Gedanken daran all das formulieren und niederschreiben zu müssen ist mir jegliche (eh nicht vorhandene Energie) zusätzlich abhanden gekommen und daher habe ich es sein lassen.

Wie ihr bemerkt habt, steige ich kleinen Etappen wieder in die Forenarbeit ein, freiwillig, wenngleich mein Leben immer noch arg danieder liegt.

Ich hätte eigentlich Stoff einen langen Roman zu schreiben, was da in den letzten 3 Wochen bei mir abgegangen ist, aber ich picke mir nur das Relevante heraus.

Es fing damit an, dass ich Mittelohrentzündung bekam, morgen ist das 21 Tage her, und mich nicht schonen konnte, weil mein Vater immer noch schwer krank im Krankenhaus lag.
Ich bin sofort zum HNO Arzt und bekam ein Antibiotikum, das allerdings nur leidlich half. Nach 3 Tagen bekam ich nachts eine massive Verschlimmerung meines Zustands, sodass ich donnerstags morgens wieder beim HNO Arzt saß, der darauf hin das AB wechselte (von Doxycyclin auf Amoxicillin).

Im Laufe des Tages nahm das Krankheitsgefühl massiv zu und Eiter lief aus dem Ohr.
Freitags steigerte sich das Schmerzlevel und die Entzündung so exorbitant, dass ich vor Verzweiflung, Panik und Schmerzen nur noch weinen konnte.
Ich bat meine Mutter am frühen Abend mich zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst zu fahren, weil es nicht mehr auszuhalten war. Der Arzt dort war glücklicherweise Internist und hörte sich alles genau an. Beim Blick aufs Ohr meinte er dann, das sähe übel aus und er habe den Eindruck, das Trommelfell sei möglicherweise perforiert.
In Anbetracht dessen, dass ich mit einem angeborenen Herzfehler vorbelastet sei und bereits beim Zweitlinien-Antibiotikum sei, das anscheinend nicht greife, könne er mir jetzt leider nicht weiterhelfen außer mich in die HNO Notaufnahme der nächsten Uniklinik zu verweisen bzw. mich einzuweisen.

Wir sind dann weiter in die Uniklinik, wo ich glücklicherweise auch nicht länger als 1,5 Stunden warten musste und dann ran kam. Der Arzt inspizierte das Trommelfell und meinte, es sei nicht eingerissen, aber hinter dem Trommelfell sei so ein starker Erguss und solch eine Entzündung, dass es extrem gespannt und vorgewölbt sei und noch reißen könnte. Außerdem sei auch der Gehörgang mit entzündet sowie das umliegende Gewebe angegriffen. Er wechselte erneut das AB (jetzt Cefuroxim), saugte mir Entzündungsflüssigkeit aus dem Gehörgang (jaul), verordnete Ciprofloxacin-Ohrentropfen, schrieb stärkere Schmerzmittel auf (Voltaren / Diclofenac) und kündigte an, ich müsse zurück in die Notaufnahme, wenn der Schmerz binnen 24-36 Stunden nicht massiv besser werden würde, da man dann das Trommelfell aufschneiden müsste.

Ich war erleichtert heim zu dürfen und war am späten Freitag Abend dann daheim, aber ich bemerkte dann, dass die Wirkung der Voltaren nur 2 Stunden anhielt und parallel heizte die Entzündung noch weiter an. Mitten in der Nacht wurde mir klar, dass hier gerade etwas völlig außer Kontrolle geriet. Nichts wurde besser, alles nur schlimmer. Und ich kann doch nicht alle 2 Stunden eine Voltaren nachlegen, da werde ich am nächsten Tag mit Nieren- und / oder Leberversagen und Medikamentenvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Also rief ich im Morgengrauen wieder heulend meine Mutter an und wir fuhren erneut in die Uniklinik.
Ich kann euch nicht sagen, in welchem Zustand ich war, aber ich war ein Tier und kein Mensch mehr. Die Schmerzen haben mich fast umgebracht; und ich kann Schmerzen normalerweise tolerieren! Ich habe gewinselt, gestöhnt, geheult, gebrüllt und mein Umfeld angefahren.
Ich habe mir den sofortigen Tod herbeigewünscht.

In der Uniklinik war ein neuer Arzt, der mir nun mit dem Skalpell wedelte. Und was soll ich sagen? Es war mir egal. Schei* egal. Ich willigte in die Parazentese ein (Trommelfellschnitt); ich wollte nur noch, dass der Schmerz aufhört.
Er hat es so gut es geht betäubt und ich habe es über mich ergehen lassen. Durch den Schnitt konnte die Wundflüssigkeit hinter dem Trommelfell nach vorne gedrückt werden (über Druckausgleichsübungen) und der Arzt kann es dann absaugen. Dadurch, dass der Druck abnimmt, nehmen normalerweise auch die Schmerzen ab, aber bei mir half es leider nur wenig.
Ich sollte dann sagen, wo auf einer Skala meine Schmerzen seien, und als ich dann sagte vorher 10 von 10, jetzt 9 von 10, bin ich unwirsch angeguckt worden, das könne nicht sein.
War mir aber egal. Warum sollte ich lügen? Ich wär ja selber froh gewesen, die Schmerzen wären bei 5 gewesen.

Langer Rede kurzer Sinn. Ich war am Ende. Mit allem. Mit mir, den Nerven und den Kräften und ich hätte es mir nicht vorstellen können, dass dies je in meinem Leben passieren würde, aber ich habe tatsächlich den Arzt angebettelt mich auf Station zu nehmen.
Wer mich und meine Krankenhausphobie kennt, der weiß, dass ich da einen Verzweiflungsgrad gehabt haben musste, dass sprichwörtlich nichts mehr ging.
Ich konnte mir nicht mehr vorstehen und hätte auch nicht gewusst, wie ich das mit den Schmerzen noch hätte regeln können; es war einfach unerträglich. Und wenn selbst ich mit pharmazeutischem Beruf nicht mehr weiter weiß? Ich meine, das will was heißen.

Ich bin dann auf Station gekommen und die ersten 2 Tage waren ganz ganz schlimm. Da ich das Standardanalgetikum Novalgin (Novaminsulfon) nicht vertrage und infundiert bekommen darf, hing ich - witz komm raus du bist umzingelt - am Paracetamol-Tropf! Und bekam alle 8 Stunden 1,5 Gramm Cefuroxim infundiert! Meine Entzündungswerte waren exorbitant; völlig entglitten, wie bei einer Sepsis. Katastrophe.
Ich hab die ersten 48 Stunden die Minuten rückwärts gezählt, bis ich wieder an den Tropf durfte. Nachts bin ich weinend über den Flur geschlichen, weil die Schmerzen immer noch so stark waren und ich aber nix mehr haben durfte, da ich schon so zugedröhnt war. Ich habe dann mit einem Arzt ausgehandelt, im Notfall wenigstens 10 Tramal Tropfen nehmen zu dürfen, da es weder in meinem noch ärztlichen Sinne ist, wenn ich nachts weinend vor Schmerzen den Flur unsicher mache. Schrecklich :sad-angel:.

Erst am Ende des dritten Tages hatte ich mal Zustände, wo ich nicht ständig nach dem Paracetamol Tropf schielte. Mein Trommelfellschnitt war zu diesem Zeitpunkt wieder zugeheilt, allerdings waren die Hörtestergebnisse nicht gut; ich habe einen Hörverlust zu 40% bei gewissen Tönen.
Die Entzündungswerte sind Gott sei Dank massiv gesunken und nach vier Tagen konnte man mich entlassen. Ich wär ja noch einen Tag länger geblieben, aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Durchgangsstation und man wollte mich da vor Weihnachten raus haben. Verstehe ich auch, wollte auch selbst raus, aber einen Tag länger hätte ich auch gerne noch akzeptiert.

Ich bin dann wieder zum HNO und auch zu meinem Hausarzt. Das Ohr sah wieder normal aus, allerdings hat die Entzündung sehr gewütet und zudem habe ich auch noch einen viralen Infekt obendrauf bekommen. Ich mache seitdem mit Neuralgien an Kopf, Hinterkopf und Gesicht herum; ich habe immer noch einen leichten Erguss, der mein Hörvermögen einschränkt und mein Trigeminusnerv hat was abbekommen.

Durch das bevorzugte Liegen auf dem noch gesunden Ohr hat das gesunde Ohr links nun auch einen Druckschaden; ich habe überall Schmerzen (Nerven) am Ohr und der Schläfe.
Dadurch war ich gezwungen viel auf dem Rücken zu liegen, was allerdings aufgrund meiner kaputten Wirbelsäule auch ein Problem ist und jetzt kämpfe ich mit einem Halswirbelsäulensyndrom, das locker mit meinem Zustand nach meiner Herz OP mithalten kann, laufe wie auf rohen Eiern, mir wird schwindelig bei den einfachsten Bewegungen und so weiter.

Mein HNO Arzt kam dann auf die Idee, es war keine gute Idee :o , mir aufgrund meines schlechten Zustands 500mg Prednisolon zu infundieren, da innerlich noch viel angeschwollen war / ist.
Am nächsten Tag dann noch mal 250mg und dann ausschleichend über 10 Tage (aber nur noch Tabletten, Weihnachten stand an und die Praxis war zu). Ich habe das sehr bereut. Aber ich war auch sehr verzweifelt. Das Cortison hat mich abgeschossen. Herzrasen ohne Ende, Flush, Bluthochdruck, Panik, Aggressionen, Unruhe... das ganze schei :censored: Programm. Ich leide auch heute noch darunter; ein ganz schlimmeds Gefühl, nicht man selbst zu sein.
Erst war ich nicht ich selbst wegen der Schmerzen und jetzt wegen der Unmengen Stresshormone, die immer noch durch meinen Körper wabern.

Zwischen den Jahren hatte mein Hausarzt Notfallsprechstunde und war schockiert über meinen schlechten Zustand. Ich hatte (jetzt etwas weniger, Gott sei dank) auch massive Herzstolperer ausgelöst durch das Cortison. Er hat mir verboten es weiterzunehmen und konnte mir nur anbieten mich wieder in die Klinik einzuweisen. Aber ich wollte / will natürlich nicht :oops:.
Dennoch steht seit Heilig Abend eine gepackte Tasche hier, falls ich wieder muss.
Ich bin an einem Grad der Zermürbtheit angelangt, wo ich mich nur noch in mein Schicksal füge.
Cortison schwemmt Kalium vermehrt aus; Kaliummangel (als auch Überschuss) verursachen Herzrhythmusstörungen. Ich behelfe mir mit kleinen Krümelchen Kaliumtabletten und hoffe, dass es sich wieder einrenkt.

Parallel bin ich unsäglich geschwächt von diesen Unmengen an Medikamenten und auch der ganzen Entzündung. Ich bin aus dem Krankenhaus entlassen worden und war besser beisammen als jetzt. Zudem noch der Virus, der mir zu schaffen macht. Nachts schwitze ich mein Bett durch; ich bin bettlägerig und muss Familie und Freunde kommen lassen, um nach mir zu gucken. Selbst aufstehen und aufs Klo gehen ist anstrengend, Duschen gleicht einer Mount Everest Besteigung. Mein Herz rast sogar, wenn ich rede! :o Schrecklich.
Das kommt vermutlich hauptrangig von dem Cortison, nachrangig ist es die schwere Erschöpfung und die Strapaze der letzten Wochen, die mich umhauen.

Vor zwei Nächten bekam ich nachts dann noch Darmkoliken und bin auf der Toilette ohnmächtig geworden, konnte mich dann aber ans Bett zum Handy retten und meine Mutter anrufen und die Beine hochlagern. Ich war sowas von kurz davor die 112 zu wählen :cry: . Das ist so schrecklich, wenn man so fertig ist und dann immer noch was oben drauf kommt. Man besteht irgendwann nur noch aus Angst. das Herz rast und stolpert, man fühlt sich beklemmt in der Brust, es ist einem schwindelig und man hat brain fog, der Körper ist so übermüdet und gleichzeitig so aufgeputscht usw. :(

Insgesamt muss ich sagen, komme ich einfach nicht mehr richtig auf die Beine.
Ich habe mich dieses Jahr so aufgeopfert für meinen Vater, dass ich selber erst so krank werden musste. Und das habe ich jetzt davon. Völlig erledigt und mit den Nerven runter.
Das kann nicht gesund sein und den Preis zahle ich jetzt.

Ich spüre, es wird eine lange Rekonvaleszenz. Momentan bin ich froh, wenn ich einfach nur liegen kann und das Herz nicht so dolle rast. Ich brauche es warm, muckelig und kuschelig. Ich will einfach nur noch meine Ruhe. Und ich esse wie ein Scheunendrescher. Ich esse esse esse.
Ich kann überhaupt nicht aufhören zu essen. Ich bin so schwach, ich glaube mein Körper braucht alle Energie, die er kriegen kann.

Natürlich habe ich viele NEM und unterstützende Präparate hier, aber es geht alles nicht so richtig an mich. Ich brauche vor allem Butterbrote, tierisches Fett (stürze mich geradezu auf Hühnerbrühe, weichgekochte Eier und Markklöschen und so Sachen) und Süßes. Weiches Süßes. zB weicher Schokokuchen. Lauter ungesundes Zeug, aber mir egal. Ich futtere wie eine Verhungernde.

Tja, also das ist alles ziemlich heftig gewesen und nach wie vor heftig.
Die Medikamente waren nötig, aber ich habe sie extrem schlecht vertragen und gemerkt, dass sie mir schaden. Der Schaden wird vermutlich viele Monate anhalten, aber es ist nicht zu ändern. Ich muss 2018 langsam mit dem Wiederaufbau beginnen.
Meinen Magen hat dieser Horrortrip an Medikamenten auch gänzlich zerschossen; ich habe 2 ganze Jahre des PPI Ausschleichens verloren :cry: . Bin auf Dosierungen zwischen 20-28mg.
Keine Chance gehabt, muss wieder von vorne beginnen.

Was bleibt denn jetzt als Fazit?
Dankbar zu sein zu leben. Dankbar zu sein Hilfe bekommen zu haben. Dankbar sein Weihnachten nicht im Krankenhaus liegen zu müssen.
Und sehr sehr viel Zeit haben und genau nachdenken, dass sich sowas nicht wiederholen darf und wo ich die Grenze zum eigenen Überlebensschutz ziehen muss.

Viele Grüße
Jamie :pillowtalk:
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anke13 » Samstag, 30.12.17, 14:11

Liebe Jamie,

es tut mir im Herzen so leid, was Du durchgemacht hast, so etwas Schlimmes was Du durchlebt hast, ich bin geschockt :shock: und es fehlen mir einfach die Worte.....

Ich hatte mal ein Barotrauma beim Landeanflug in die Türkei (alle Gefäße im Innenohr geplatzt) und das waren schon höllische Schmerzen. Aber was Du durchgemacht hast ist einfach unfassbar. Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung und schone Dich und ich bete für Dich, daß 2018 ein besseres Jahr wird für Dich.

Du hast uns Allen so viel gegeben und geholfen, dafür danke ich Dir sehr. :group:

Gute Besserung und alles Liebe und möge ein Engel immer an Deiner Seite sein :fly:
Liebe Grüsse
Anke
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Jamie
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam
Symptome: Magen/Darmkrämpfe/Brechreiz/Gewichtsverlust/Verstopfung/Schwindel/Panikattacken
1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Samstag, 30.12.17, 14:50

Jamielein,

ach mein Gott was mußt du alles durchmachen...furchtbar!

Nur wer schon selbst Mittelohrentzündungen hatte, kann nachvollziehen, welche Schmerzen das sind!


Bitte schau gut auf dich und versuch dich weiter zu schonen und dir viel Gutes zu tun! Feste Umarmung und alles Liebe! GLG
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weg
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg » Samstag, 30.12.17, 15:11

hallo jamie

als ich seinerzeit an krebs erkrankte war gerade der letzte winterschnee geschmolzen und eine ganz kleine blume im rasen des spitals weckte meine neugierde. ich schicke sie dir als bild. sie erscheint hier ganz gross. in wirklichkeit ist sie wohl kleiner als das fingerbeeren vom kleinen finger. als ich deinen bericht las, kam mir diese kleine blume wieder in den sinn und ich möchte sie mit dir gerne teilen.
jamie hat geschrieben:
Und sehr sehr viel Zeit haben und genau nachdenken, dass sich sowas nicht wiederholen darf und wo ich die Grenze zum eigenen Überlebensschutz ziehen muss.
solche gedanken tun weh und sind doch dringend nötig. ich kenne die auch und oft bekomme ich schuldgefühle, weil ich genau diese überlebensschutz-grenzen brauche und mich zurückziehen muss, wo hilfen angesagt wären.

ich wünsche dir viele erklärende gedanken und hoffe, dass du dich wieder langsam erholen kannst. ich danke für deine beiträge im forum. du hilfst uns allen so viel - ich weiss gar nicht wie ich dir das rüberbringen kann. :hug:

herzlich
weg

die blume heisst "ehrenpreis" :)
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ehrenpreis für jamie.jpg
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LinLinaJamieclaudiaefLuisa1974Annanas
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem/stilnox ca. 20 jahre lang 5 mg, selten 10 mg (körperlich abhängig)
bis 27.02.2017 5 mg
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg
27.06.2017 2.2 mg
08.07.2017 2.1 mg
12.07.2017 1.9 mg (10 % auf rat vom forum)
20.07.2017 1.8 mg
31.07.2017 1.75 mg pause bis 21.09.2017 (bergwandern, ladakh)
21.09.2017 1.7 mg
30.09.2017 1.5 mg
27.10.2017 1.4 mg
10.11.2017 1.3 mg
01.12.2017 1.2 mg
16.12.2017 1.1 mg
11.01.2018 1.0 mg

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