Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->
Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Guglhupf
Beiträge: 109
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 14:26
Hat sich bedankt: 80 Mal
Danksagung erhalten: 211 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Guglhupf » Samstag, 30.12.17, 16:59

Hallo liebe Jamie :)

es liest sich furchtbar, was du in den letzten Wochen mitmachen müsstest. Das tut mir sehr sehr leid und ich wünsche dir, von ganzem Herzen, dass es bergauf geht. Wenn man bedenkt, wie massiv deine Ohrenentzündung war, wundert es nicht, dass dein Körper noch so schwach ist. Das braucht jetzt Zeit um wieder ins Lot zu kommen.

Liebe Jaimy bitte denke zukünftig mehr an dich. Ich habe mir so oft gedacht, wie sehr ich dich für deine Stärke bewundere. Du hast selbst dein Päckchen zu tragen und bist sofort und jederzeit im Forum mit Rat und Tat zur Stelle. Obwohl es mir verhältnismäßig gut geht, gibt es Tage wo ich nicht ins Forum schauen kann oder mag, weil es oft sehr energieraubend sein kann. Jeder hat Verständnis, dass besonders ihr Moderatoren auch Pausen braucht zumal hier jeder betroffen ist. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich immer wieder selbst die nötigen Pausen verschaffen muss, da es oft an Rücksicht mangelt.

Ich denke sehr viel an dich und drücke dir ganz fest die Daumen, dass du nicht wieder ins KH musst. :hug:

Das Wichtigste ist jetzt, dass du wieder gesund wirst und dich schonst :)

Ganz liebe Grüße
Anna :group:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Guglhupf für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieLuisa1974Muryell
Liebe Grüße Anna

2011 - erstmalig Citalopram (heißt bei mir in Ö Cipralex) eingeschlichen in 5mg Schritten bis 20mg
Okt. 2013 - von heute auf morgen aufgehört - Symptome: nicht enden wollende Panikattacke, ÜW in KH, nach Anraten der Ärzte Citalopram wieder eingeschlichen auf 15mg
2016 - Zustand stabil und alles super, 2. Absetzversuch wieder viel zu schnell - Folge: erneut heftige Entzugserscheinungen, wieder eingeschlichen auf 15mg
April 2017 - Reduktion auf 10mg
Mai 2017 - Reduktion auf 5mg
Juli 2017 - Reduktionsversuch auf 2,5mg - leichte Absetzerscheinungen: Verdauungsprobleme, Gedankenkreisen, innere Unruhe - Dosisanpassung auf 5mg, nach Anmeldung im Forum weiß ich nun, dass ich viel zu ungeduldig bin :whistle:
August 2017: 5mg - nach 3 Wochen NW wie Ein- und Durchschlafstörungen, sehr lebhafte Träume, vermehrte Zuckungen vor dem Einschlafen
26.8.17 - Reduktion auf 4,5mg
27.9.17 - Reduktion auf 4,1mg
6.11.17 - Reduktion auf 3,6mg
9.11.17 - hoch auf 4,1mg
18.11.17 - Reduktion auf 3,8mg
1.12.17 - Reduktion auf 3,6mg

Ergänzend seit 2016: 1/2 Pkg Magnosolv pro Tag, spürbare Entspannung bei Herz und allgemeiner Muskulatur.

stubi
Beiträge: 167
Registriert: Donnerstag, 12.02.15, 19:16
Hat sich bedankt: 437 Mal
Danksagung erhalten: 369 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Samstag, 30.12.17, 19:19

Liebe Jamie,

ich wünsche mir für dich, dass es dir bald wieder besser geht. :hug: :hug: :hug:

Herzlichst
Renate
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor stubi für den Beitrag:
Jamie

Neverthelessw11
Beiträge: 82
Registriert: Samstag, 04.11.17, 19:43
Hat sich bedankt: 57 Mal
Danksagung erhalten: 192 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 30.12.17, 19:32

Guten Abend,

Ich will mich einfach anschließen: Du musstest grausames durchleben zum Jahresende. Ich denke, es wird vielen hier beim Lesen, wie mir gegangen sein: Mitgefühl und dieser Schmerz in der Brust, der einen beim Lesen deiner Zeilen durchfährt.

Bin verleitet zu sagen "es kann nur besser werden"... Aber manchmal hab ich das Gefühl, das Leben sagt dann "Challange accepted". Daher drücke ich einfach die Daumen für ein akzeptables Silvester und dafür, dass du im neuen Jahr besser auf dich und deine Grenzen zu achten vermagst.

LG Never
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Neverthelessw11 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Jamiestubi
Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
► Text zeigen
Absetzgründe:
► Text zeigen
Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 25
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
► Text zeigen

Arianrhod
Beiträge: 1069
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 2283 Mal
Danksagung erhalten: 2729 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 30.12.17, 22:08

Liebe Jamie,
das tut mir alles so Leid. Gute Besserung. :hug:

liebe Grüße Arian
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieLuisa1974
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

claudiaef
Beiträge: 269
Registriert: Donnerstag, 21.09.17, 17:19
Hat sich bedankt: 600 Mal
Danksagung erhalten: 415 Mal
Kontaktdaten:

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von claudiaef » Sonntag, 31.12.17, 6:22

Hallo Jamie,
Auch ich wünsche Dir ganz schnell Besserung von Deinen Leiden. Das hört sich wirklich übel an.

Ich kann mir auch vorstellen, dass es wirklich nervig ist, wenn Du 2 Jahre Deines Absetzprozesses als verloren ansiehst. Es ist eine müssige Sysyphos-Arbeit.
Daher alle Kraft der Welt an Dich für den weiteren Heilungsprozess! Und ein besseres 2018!
Einen guten Rutsch wünscht....
Claudia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor claudiaef für den Beitrag (Insgesamt 2):
Jamiestubi
Meine Signatur
► Text zeigen
Signatur meines Mannes:
Quilonium retard 450 mg(Lithium ): 2-0-2
L-Thyroxin 150 mg: 1-0-0
Allupurinol (Menge folgt noch)

Muryell
Beiträge: 366
Registriert: Sonntag, 14.05.17, 18:04
Hat sich bedankt: 681 Mal
Danksagung erhalten: 856 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Sonntag, 31.12.17, 9:37

Liebe Jamie,

ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Wenn ich könnte, würde ich Dich nur drücken und Dir sagen, dass es mir leid tut, was Du alles durchmachen musstest, und dass ich wünsche, dass Du bald wieder ganz gesund bist.

Du hast Recht, wir müssen dankbar sein, dass wir leben.

Ich wünsche Dir alles, alles Gute für die Zukunft und drücke Dich ganz fest. :hug:

Liebe Grüße

Muryell
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Muryell für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieclaudiaefRazia
► Text zeigen

Luisa1974
Beiträge: 162
Registriert: Donnerstag, 25.08.16, 4:59
Hat sich bedankt: 490 Mal
Danksagung erhalten: 185 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 31.12.17, 9:51

Liebe Jamie
es tut mir so unendlich leid, was du alles erleiden musstest und noch immer musst :'( ich hoffe von ganzem Herzen, dass es jetzt bergauf geht und das neue Jahr 2018 besser wird und dir auch viele schöne, gesunde Momente bescheren wird.
ganz liebe Grüße und eine dicke Umarmung
Luisa
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luisa1974 für den Beitrag:
Jamie
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken fast täglich,Weinkrämpfe, aber Tinnitus wird besser, bzw. ich kann besser damit leben, da ich durch meinen Urlaub gemerkt habe, dass es besser wird und dass es auch manchmal still ist, der Urlaub gab mir viel Kraft und vor allem Hoffnung
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

Siggi
Beiträge: 875
Registriert: Donnerstag, 05.07.07, 19:49
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Hat sich bedankt: 4113 Mal
Danksagung erhalten: 941 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi » Sonntag, 31.12.17, 11:51

Liebe Jamie <3

ich bin einfach nur fassungslos und entsetzt, was du liebes, gutes Menschlein alles ertragen musst,
und sogar schaffst!
Deine Stärke, deine Geduld, dein Wissen, deine unendliche Reife und deine Empathie grenzen an übermenschliche
Kräfte!
Du bist von Ihm auserkoren,schwere Prüfungen zu bestehen, und du wirst es auch immer wieder mit Seiner Hilfe
schaffen ! <3

Ich denke ganz viel an dich, und glaube fest daran, dass 2018 ein geebneteres Jahr wrden wird!
Fühle dich, trotz der vielen und schlimmen Widrigkeiten immer wieder geschützt und geborgen.

Von Herzen :hug:
In lieber Verbundenheit
Siggi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Siggi für den Beitrag:
Jamie
Mein Absetzverlauf:
► Text zeigen

Katharina
Beiträge: 2764
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24
Hat sich bedankt: 3802 Mal
Danksagung erhalten: 3211 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Sonntag, 31.12.17, 17:11

Liebe Jamie !

Ich möchte dir einen Gruß per Sprachfunktion hinterlassen

liebe Jamie
es tut mir entsetzlich weh zu lesen was du
erleiden musstest und ich verstehe nicht es sei denn es hat mit deiner Herzerkrankung zu tun weswegen man dir Paracetamol und so weiter vor ordnet hat

ich habe nie Pharmakologie studiert
aber ich habe seit 1973 die rote Liste quasi an meinem Bett liegen
da Medikamente zu meinem Leben gehörten und gehören
ich absolut Bescheid wissen wollte

somit weiß ich ein wenig

als ich die Pankreatitis hatte waren die Ärzte verunsichert da ich an dem Einweisungstag Notfall freitags noch die Interferon Spritze gespritzt hatte wie jeden Freitag

die Ärzte wussten nicht was man mir hätte geben können außer absolut kein Paracetamol weil ich davon sofort quittegelb werde
das schafft meine Leber nicht und es wäre vollkommen wirkungslos

ich bekam Dolantin Morphiumspflaster und letztendlich einen Port gesetzt
perFußuhr oder Diffusor
ich weiß es nicht
dieses Gerät was man dann mit sich befördert, wo immerich hin transportiert wurde
wurde das Gerät ab gekoppelt und lag neben mir eine Dauermedikamentation

die dann anschließend sehr langsam und völlig komplikationsfrei abgesetzt wurde
zuhause, in Tropfenform

hinzu bekam ich Medikamente gegen Übelkeit und selbstverständlich mein Diazepam zu mir mit den abgesprochen Ärzten

um meine Krankenhaus Panik im Griff zu behalten

Sonst wäre ich dort von Psychatrie und Intensivstation hin und her geschoben worden
und so waren wir uns alle einig
und so musste ich nicht diese schrecklichen Schmerzen erleiden

ich wünsche dir von Herzen
dass du spüren mögest dass du ein Recht hast auf dich zu schauen

und dass du ein Recht hast wie ich es mir nach viel zu vielen Jahren geben konnte

das meine Mutter den Johanniter Knopf besitzt
da ich nicht kann
und auch nicht mehr können wollen will

ich habe so oft meine eigenen Kräfte übergangen dass ich mir geschworen habe nie wieder.

in meiner fernen Familie liegt jemand im Sterben
ich kann nicht dort hin

ich muss will und werde weiterhin auf mich schauen

im August diesen Jahres stand ich am Rand
das möchte ich und werde ich nie wieder

um das auszuschließen muss und werde ich meinen Weg gehen

in Deutschland gibt es Versorgungssysteme

das ist dann nicht mehr familiär

das ist dann nicht mehr persönlich
aber wie oft soll ich mich noch übergehen Jamie -

ich wünsche dir Genesung
Frieden
Ruhe Entspannung

und noch mal Frieden Entspannung Ruhe

Ruhe ich verliere so oft auch heute noch die Ruhe

und dann rede ich mir laut oder eine Freundin erinnert mich
die mir am Herzen liegen erinnern mich:
gib Ruhe
lass los
lass es "einfach" sein

das sind diejenigen die verstanden haben wo ich im August dieses Jahres stand

und die mich dort nicht stehen haben mögen
abgesehen davon dass ich selbst dort nie wieder stehen möchte

und somit ist Familie
Freunde
wer auch immer

selbst der mir am nahesten liegende Mensch an meinem Herzen
an den Johanniter Knopf gebunden
oder an andere Menschen wenn sie helfen können.

Jamie
schau auf dich

von Herzen gute Besserung
Schmerzlinderung
alles erdenklich ..

nein,nur das Beste !! für dich

❤️Gruß Katharina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katharina für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaMuryellJamie
► Text zeigen

Clarice
Beiträge: 197
Registriert: Dienstag, 12.05.15, 14:45
Hat sich bedankt: 183 Mal
Danksagung erhalten: 291 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarice » Montag, 01.01.18, 20:53

Liebe Jamie,
ich lese jetzt erst, was du in den letzten Wochen (Monaten) durchgemacht hast. Das tut mir sehr leid.
Ich drücke dir sämtliche Daumen, dass du dich gut erholst, das 2018 ein besseres Jahr für dich wird. Es muss einfach! :sports:

Herzliche Grüße :hug:
Clarice
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Clarice für den Beitrag:
Jamie
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.

Anikke
Beiträge: 269
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 79 Mal
Danksagung erhalten: 530 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anikke » Dienstag, 02.01.18, 19:21

liebe Jamie,
voller Schreck las ich eben erst, wie es dir kurz vor Weihnachten ergangen ist! das war ja richtig schlimm!! alles am und im Kopf tut sooo furchtbar weh!!
und nun durch die vielen Medikamente mit vielem wieder von vorn anfangen zu müssen ist frustrierend, das kann ich gut verstehen.
ich wünsche dir von Herzen dass alles gut heilt,vdass du gut auf dich aufpassen, dich gut schonen und wärmen kannst, und dass immer das im Hause ist, worauf du Hunger hast :-)
ich bin über zeugt dass appetit auf hühnerbrühe und schokokuchen genau das anzeigt was dein Körper gerade braucht :-)
ganz liebe grüße anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaMuryellRaziaJamie
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg
seit 16.12.2017. 6,0 mg
seit 03.01.2018. 5,5 mg

etlenia
Beiträge: 46
Registriert: Sonntag, 01.10.17, 13:21
Hat sich bedankt: 27 Mal
Danksagung erhalten: 60 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia » Donnerstag, 04.01.18, 13:44

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir für das Jahr 2018, dass Du Dich erholst, viele schöne Momente erlebst und Deine Gesundheit ein Einsehen hat. Du hast wahrlich genug grausame, schmerzgeprägte Zeiten hinter Dir und durchlebst immer noch eine qualvolle Zeit.

Danke dafür, dass es Dich gibt!

Alles Liebe
Claudia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor etlenia für den Beitrag:
Jamie
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(

Rosenrot
Beiträge: 195
Registriert: Montag, 20.03.17, 7:30
Hat sich bedankt: 491 Mal
Danksagung erhalten: 505 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 04.01.18, 15:43

Liebe Jamie,

viel Kraft und Heilung für das neue Jahr 2018 wünsche ich dir.

Es tut mir so leid, dass du in der letzten Zeit so viel durchmachen musstest. :hug:

Möge das neue Jahr Raum für Ruhe, Schonung und Freude für dich bereithalten.

Bitte achte gut auf dich!

Liebe Grüße
Rosenrot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Rosenrot für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69claudiaefJamie

Roxy
Beiträge: 522
Registriert: Sonntag, 29.11.15, 8:41
Hat sich bedankt: 64 Mal
Danksagung erhalten: 263 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Roxy » Freitag, 05.01.18, 21:08

Liebe Jamie,

grad erst mitbekommen dein Elend. Mir tut vom lesen gleich alles mit weh. Wünsche dir von Herzen gute Besserung und ein wirklich besseres neues Jahr!!!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Roxy für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieUlulu 69
Liebe Grüße, Roxy

----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Depression/FMS/WS-Schäden

Längerjährige Einnahme Amitriptylin
Falsch bzw. zu schnell auf- und abdosiert in dieser Zeit, aber NWen am Ende unaushaltbar
Leute, macht langsam!
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Derzeit Versuch Homöopathie: Schüssler Salze Nr. 16 nicht gut vertragen
Amitriptylin D6 - schadet zumindest nicht; Bachblüten Notfalltropfen b.B.
0,1 mg Ami probiert, sofortige Linderung nach paar Stunden aber Luftnot und Panikattacke, wieder weggelassen,

sigli
Beiträge: 1175
Registriert: Mittwoch, 07.08.13, 9:52
Hat sich bedankt: 921 Mal
Danksagung erhalten: 1732 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von sigli » Dienstag, 09.01.18, 15:45

Liebe Jamie,

du hast wirklich das große Los mit den schlimmsten Erlebnissen gezogen. Tut mir wirklich leid. Ich hoffe sehr, dass es nun besser für dich wird.

Die eigenen Wehwehchen relativieren sich, wenn man solche Geschichten von dir liest.

Alles Liebe von Sigli
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor sigli für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Jamie
Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.
► Text zeigen

Jamie
Team
Beiträge: 13299
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 15572 Mal
Danksagung erhalten: 19950 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.01.18, 18:24

Hallo guten Abend :pillowtalk:

Ich bedanke mich herzlich für die Genesungswünsche und den vielen Zuspruch, den ihr mir alle entgegen gebracht habt.

Ich wollte ein Update geben, es ist leider nicht so dolle bei mir.
Ich war in den letzten Wochen bei so vielen Ärzten, ich hab mein Pensum für die nächsten 3 Jahre eigentlich schon abgearbeitet :o.

Am 02.01., dienstags, war ich beim Hausarzt zum Blutabnehmen, weil ich ja einfach nicht gut beisammen bin. Freitags hatte ich dann einen Besprechungstermin.
Ich mache es kurz, aber alle meine Entzündungswerte sind wieder gestiegen und damit schlechter als am Tag, an dem ich in der Uniklinik entlassen wurde.
Das CRP ist um Einiges zu hoch, Leukozyten und Erythrozyten leicht erhöht. Alles irgendwie nicht in Ordnung, aber wenigstens die anderen Blutwerte, insbes. Leber und Niere, sind okay.

Mir tut nach wie vor unspezifisch, aber auch anfallsweise, alles rund ums rechte Ohr weh.
Fühlt sich an, als ob es nicht ausgeheilt sei.
Einschießende Nervenschmerzen und Druckschmerzen, Kieferschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Zahnbereich, gerne auch wandernd nach links zum anderen Ohr, oft heiser, Halsweh, Gefühl einer entzündeten Zunge, nachts immer wieder aufwachen mit leicht zugeschwollener Nase, seit Wochen schwitze ich jede Nacht alles durch, vorrangig am Kopf, oft aber auch auf der Brust (da kann ich das Wasser gerade so abstreifen, urgs) usw.

Meine Ärzte vermuten einen zusätzlichen viralen Infekt, es muss aber ausgeschlossen werden, dass sich nicht doch eine bakterielle Infektion dahinter verbirgt.
Interessanterweise sieht alles, was man untersucht, völlig normal aus. Keine Rötung, nix Auffälliges, egal ob Hals, Nase oder Ohr, mit einer Ausnahme.
Der HNO Arzt hat beim Blick ins rechte Ohr (das, was entzündet war), festgestellt, dass der Ohrengang / die Schleimhäute aufgeqollen sind und das deckt sich auch mit meiner Beobachtung, feuchte und juckende Ohren zu haben.

Es ist nun ein Abstrich genommen worden, ob diese aufgequollene Schleimhaut nicht doch durch Bakterien verursacht wird und ich war beim CT vom Schädel / rechtes Ohr.
Hat mir natürlich nicht so geschmeckt, aber ich wollte mit dem HNO Arzt nicht diskutieren, ob ich nicht doch ein MRT haben kann (wegen der Strahlenbelastung); bei meinem Hausarzt hätte ich mich getraut, aber nicht bei ihm.
Befunde stehen allesamt aus und werden erst am Freitag eingehen und besprochen werden.

Am Dienstag muss ich erneut zum Blutabnehmen und Di Mittag gehe ich zu meiner Heilpraktikerin.
Ich gebe große Stücke auf sie, weil sie oft noch eine Idee hat, auf die andere nicht kommen und es kann ja auch nicht schaden. Sie testet mit VegaTest aus, man kann davon halten, was man will, aber ich find´s super. Dieses Gerät testet auch aus, ob eher Viren oder Bakterien das Problem sind und das könnte uns ja auch einen kleinen Hinweis geben, wohin die Reise geht.
Außerdem vermute ich einen massiven Nährstoffmangel, da Haut, Haare und Nägel extrem schlapp machen, aber das sind nur Nebenschauplätze. Wichtig ist mir, dass ich diese Sache mit dem Ohr in den Griff bekomme.

Ich wünsche euch alles Gute, passt schön auf euch auf :)

Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 10):
wegAnnanasGwenArianrhodJofabSiggiRosenrotGuglhupfLuisa1974padma
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen
____________________________________________________________________________________________


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Muryell
Beiträge: 366
Registriert: Sonntag, 14.05.17, 18:04
Hat sich bedankt: 681 Mal
Danksagung erhalten: 856 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Sonntag, 14.01.18, 18:41

Liebe Jamie,

da wünsche ich Dir weiterhin gute Besserung.

Pass gut auf Dich auf.

Liebe Grüße

Muryell
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Muryell für den Beitrag:
Jamie
► Text zeigen

lunetta
Beiträge: 1336
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 342 Mal
Danksagung erhalten: 2772 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Sonntag, 14.01.18, 19:06

Liebe jamie!

Hast du auch schon einmal angedacht, dass sich eine Pilzinfektion auf die Ohrenentzündung draufgesetzt hat?
Das war nämlich bei mir einmal der Fall - ich hatte eine Mittelöhrentzündung und mußte AB nehmen und als die eigentliche Ohrentzündung weg war, fing es an, dass meine Ohren sich immer feucht und juckig angefühlt haben.
Der Pilz wurde dann mit einem Abstrich unter dem Mikroskop festgestellt.
Bekam dann eine Canesten Lösung und Kapseln, die ich einmalig einnehmen mußte, und nach 1 Woche nochmals eine.

Du könntest auch koll. Silber auf ein kleines Wattebäuschchen geben und damit die Ohren leicht auswischen.

Möglich wäre auch echter Manukahonig - davon ein Tröpfchen ins Ohr, oder Teebaumöl, Manukaöl und Lavendelöl zu gleichen Teilen mischen, und mit einem Wattestäbchen das Ohr leicht austupfen.

Pilze haben leichtes Spiel nach einer AB Einnahme!

Gute Besserung! LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 2):
ArianrhodJamie
► Text zeigen
.

Katharina
Beiträge: 2764
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24
Hat sich bedankt: 3802 Mal
Danksagung erhalten: 3211 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Sonntag, 14.01.18, 22:24

Liebe Jamie,

es tut mir so leid, ich wünsche mir so sehr eine

!Krankheitsauszeit!
für Dich.

Jamie, die Heilpraktikerin bei der ich in meiner Situation August '17
wie, aus heutiger Sicht, wie hörig war, da verzweifelt und Escitalopram - Depression
hat mit ihrem Bioresonanz Gerät
bei mir
Hepatitis C Viren
behauptet, nach gewiesen zu haben.

Sie könne diese entfernen. Mit Vega - und Bioresonanz.

Du kannst Dir vorstellen,
was diese Aussage für mich bedeutet hat.

Schau gut auf Dich,
pass' sehr gut auf.

Heute habe ich wieder klaren Blick und kann gut reden.
August '17 war knapp.

Bitte gib Obacht,
auf Dich.

Von Herzen, Katharina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katharina für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieLuisa1974
► Text zeigen

Neverthelessw11
Beiträge: 82
Registriert: Samstag, 04.11.17, 19:43
Hat sich bedankt: 57 Mal
Danksagung erhalten: 192 Mal

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 » Sonntag, 14.01.18, 22:54

Hallo Jamie

Auf die Gefahr hin, dass ich ganz weit von der Realität weg bin, will ich dir kurz einen kleinen Impuls da lassen. Wenn es nicht passt: einfach ignorieren
Einschießende Nervenschmerzen und Druckschmerzen, Kieferschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Zahnbereich, gerne auch wandernd nach links zum anderen Ohr, oft heiser, Halsweh, Gefühl einer entzündeten Zunge, nachts immer wieder aufwachen mit leicht zugeschwollener Nase, seit Wochen schwitze ich jede Nacht alles durch, vorrangig am Kopf, oft aber auch auf der Brust (da kann ich das Wasser gerade so abstreifen, urgs) usw.
Die Beschreibung erinnert mich extrem an meine Nebenwirkungen bei den Clusterkopfschmerzen. Und das deckt sich mit dem, was mein Onkel erlebt hat: Nach einer komplett eskalierten Zahnentzündung Griff diese wohl auf den Trigeminusnerv über und verursachte kaum aushaltbare Zustände. Was vom Zahn her kommen kann, kann sicher auch eine Ohrentzündung auslösen. Die Bereiche deiner Schmerzen klingen halt extrem so, als wäre der Nerv in Mitleidenschaft gezogen. Pilze oder sonst was kanns natürlich auch sein, aber mich blinkt der Nerv an... Und entzündete Nerven sind eh grausam, der Trigeminusnerv ist Qual.

Drücke die Daumen, dass die Untersuchungen keine weiteren negativen Befunde bringen und es bald aufwärts geht.

LG Never
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Neverthelessw11 für den Beitrag (Insgesamt 4):
Ululu 69JamieLuisa1974padma
Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
► Text zeigen
Absetzgründe:
► Text zeigen
Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 25
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
► Text zeigen

Antworten