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Hydromorphon Reduktion

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Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Samstag, 23.12.17, 20:56

Hallöchen,
möchte, bzw werde hier morgen oder am 1 Weihnachtstag etwas ausführlicher über meinen derzeitigen stationären Morphium Entzug berichten.
lieben Gruß
M.
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21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
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Hier der Verlauf meines Entzugs:
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Sonntag, 24.12.17, 13:58

Hallo Ihr Lieben,
wie angekündigt eine Erfahrungsbericht über die 'Reduktion von Hydromorphon

Einstellung 2 Jahre lang Hydromorphon Retard 4mg Tabletten teilbar!
1-1-1
Selber reduziert nach 1 Jahr auf :
1-0-1
Im November 2017 beschlossen Hydromorphon komplett abzusetzen
Nach einem Vorgespräch mit dem aufnehmendem Arzt der Psychiatrie bereits vor der Aufnahme auf 2 mg morgens und 2 mg abends reduziert.

Am 14.12.2017 wurde ich stationär auf der Privatstation der Psychiatrie Frankenalbklinik in Engelthal aufgenommen.


Symptome während dem Entzug :

Muskelkrämpfe, Schwitzen, Kurzatmig Nervös, Unruhe Fieber, Hoher Blutdruck, Schmerzen



Reduktionsplan 15.12.17 -21.12.17 :

1 mg Hydromorphon morgens und 2 mg Hydromorphon abends
Verordnung:
Novalgin 500 morgens mittags abends
Doxepin 50 Nachts
Kopfmassage Massage KG Bewegungsbad Entspannung, Muskelaufbau, Whirlpool, Entspannungsbad

Reduktionsplan 22.12.17-29.12.17 :

1mg Hydromorphon morgens und 1 mg Hydromorphon abends
Verordnung:
Novalgin 500 morgens mittags abends
Clonidin 75 3 Tabletten morgens und 3 abends
Kopfmassage Massage KG Bewegungsbad Entspannung, Muskelaufbau, Whirlpool, Entspannungsbad

Geplanter Aufenthalt bis Februar 2018 Verlauf folgt.
Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest. Liebe Grüße
M
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21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Jamie » Dienstag, 02.01.18, 10:36

Hallo Moselaner,

ich wünsche dir ein gutes neues Jahr :).

Ich wollte fragen, wie es dir mittlerweile ergeht?

Viele Grüße
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 04.01.18, 22:34

Hallöchen
auch Dir /euch ein frohes neues Jahr,

Derzeit habe ich immer mal wieder Blutdruck Krisen, einmal ziemlich extrem, dieser wurde zusätzlich mit 1 mg Tavor zur Beruhigung behandelt, da er dem Entzug geschuldet war-

Meine derzeitige Medikamentation Hydromorphon ist seit 31.01.17
0-0-1mg
Medikamentöse Unterstützung:
Clonidin 75 3 Tabletten morgens und 3 abends
Nur noch als Bedarf : 50 mg Doxepin für die Nacht

Internistisches Konzil am 04.01.17

In Notfällen 1 mg Tavor was erst einmal vorkam ( Blutdruck bei 230 / 140

Kopfmassage Massage KG Entspannung, Muskelaufbau, Whirlpool, Entspannungsbad Akupunktur

Ich kämpfe mit Unruhezuständen , bin gereizt, genervt. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Krämpfe.

Habe mich übrigens seit der Aufnahme in der Psychiatrie auf Diät gesetzt.
Kämpfe also an 2 fronten...

Kein Zucker, sehr wenig Kohlenhydrate ( fast keine maximal morgens ein Brötchen, mittags nur Gemüse und fisch oder Fleisch)

Abends nur Salat , nach 18 Uhr gar nichts essen. War zwar nicht extrem übergewichtig, aber hatte schon deutlich Zuviel Kilos. Bis jetzt sind 8 Kilo weg ohne Hunger zu haben, esse mich also satt, lasse nur den sch :censored: Zucker weg.

Freitag ist wieder chefarzteinzelgespräch, und ich werde vorschlagen, ab Samstag Abend auf 0 mg Morphium zu gehen (Samstag, weil ich Samstag noch in den Tages Ausgang will und ich glaube, ab Samstag Abend dann, wenn es 0 wird, wird es richtig hart.



Liebe Grüße M
Zuletzt geändert von LinLina am Donnerstag, 04.01.18, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: bitte mit smily schimpfen
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Eva » Freitag, 05.01.18, 8:39

Hallo Moselaner,

schön, dass es vorwärts geht.

Es kann gut sein, dass zusätzlich Deine Diät mitwirkt, was Dich nervös und leicht gereizt macht. Gerade wenn man die ewig gewohnten Kohlenhydrate stark reduziert, ist das für den Körper durch die Umstellung zunächst eine Belastung (bevor es zur Erleichterung wird); das ist auch außerhalb eines Entzugs bekannt, eigentich sogar typisch dafür.

Sehr tapfer, dass Du damit Dein Gewicht gleichzeitig angehst, aber ich finde die Gelegenheit dazu auch so günstig in solch einem Kuraufenthalt, dass ich sie ganz sicher an Deiner Stelle auch nutzen würde.

Weiterhin viel (doppelten) Erfolg
wünscht Eva
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Freitag, 05.01.18, 18:29

Eva hat geschrieben: Kuraufenthalt,
Liebe Eva nur um Mißverständnissen vorzubeugen, es ist kein Kuraufenthalt , oder Rehaaufenthalt oder AHB.
Es ist ein vollstationäre Psychiatrie aufenthalt Dauer ca 8 bis 16 Wochen
LG
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Eva » Freitag, 05.01.18, 18:53

Hallo M.,

ist das eine Entzugspsychiatrie?

LG E.
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Samstag, 06.01.18, 14:14

Hallo Eva

nein keine entzugspsychiatrie in dem sinne , kein geschlossener Charakter ,hier der link von meiner Station :

http://www.bezirkskliniken-mfr.de/unser ... engelthal/

lg m.
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Mittwoch, 10.01.18, 10:38

Hallo Ihr Lieben
Bin seit 3 Tagen jetzt auf komplett 0 mg morphium .
Klappt bis jetzt gut .
An der bedarfsmedikation u dem behandlungsprogramm hat sich nichts verändert . Ich selber fühle mich nur sehr müde. Voraussichtliche Entlassung 26.1 . Wenn alles so bleibt
LG M.
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Eva » Mittwoch, 10.01.18, 11:38

Hallo,

toll, so eine Privatstation. Vergleichbare Kliniken sind leider dünn gesät; vielleicht kommt ja mit dem Bedarf mehr davon.

Die weiter viel Erfolg.

LG Eva
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Samstag, 20.01.18, 21:44

Hallöchen Ihr lieben Interessierten.

die letzte Woche steht bevor, und die letzten 3 Tage liefen gar nicht gut, sehr heftige Blutdruckkrise und auch psychisch sehr angeschlagen.

(könnte an einem Thema liegen, was ich gerade anschneide im einzelgespräch mit der Psychologin,
oder an den gruppensitzungen ,
könnte an etwas liegen, worüber ich mich geärgert habe,
könnte am Entzug liegen,

ich denke alles spielt eine Rolle, bin ja jetzt seit 12 Tagen auf 0 mg Morphium.

Freitag war der Druck dann wieder bei 190 /120 und es wurde überlegt, mich auf eine intensiv Überwachung zu verlegen.
Haben dann Clonidin als Notafall gegeben und eine Tavor 1 mg unter die Zunge.
Blutdruck bei 150/ 90
diesen Wert hatte ich dann auch heute bei 2 stündlicher Messung.
Mit dem Tavor kann ich leben, da es wirklich nur bis sonntag Abend in der Kurve steht und der druck so halbwegs besser ist, ist mir lieber, als das unangenehme nitro-spray oder die Kalzium Antagonisten Kapseln, hasse diese notfallmedikamente, da sie nur kurzfristig wirken und das spray zu stark.

Bekomme jetzt Samstag und Sonntag 2 Tage lang
zusätzlich
Tavor 1mg : 1-1-1
Clonidin 150 : 1-1-1-1
Und am Montag geht es nochmal in die Klinik in Erlangen Innere Medizin/ Endokrinologie
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Freitag, 02.02.18, 23:22

Hallöchen
Mal ein aktueller Stand: ich war 3 Tage zwischenzeitlich in der Uniklinik erlangen wegen Blutdruck Krise.
Bin jetzt wieder in der Psychiatrie. Meine Entlassung ist in 3 Wochen geplant .
Somit war ich insgesamt doch deutlich länger als geplant ( insgesamt 10 Wochen)
LG M .
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von inandout » Samstag, 03.02.18, 9:44

Hallo Moselaner,

alles Gute für dich, und dass man gut mit dir umgeht in der Psychiatrie und du hilfreiche Menschen triffst. Drei Wochen ist ja überschaubar, ich hoffe dir geht es den Umständen entsprechend gut und besser.

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Dienstag, 06.03.18, 23:53

Hallo ihr Lieben,

So mittlerweile seit Ende Februar stationär entlassen u alles entzogen .
Das morphium war echt hart. Glaube nicht , das man es bei angeschlagener Gesundheit ( psychisch oder physisch ) zu Hause bzw ambulant machen kann / sollte .
Dagegen war mein zopiclon entzug : Kinder Geburtstag..

Der Blutdruck ging echt in lebensgefährliche Bereiche.

Aber es ist alles ok .

LG M.
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 08.03.18, 13:22

Hallo Moselaner :-)

Klasse, dass du's geschafft hast :-D

ich denke man kann nicht pauschal sagen dass der eine Entzug schwere ist als der andere, das erlebt jeder unterschiedlich.

Häufig wird jedoch berichtet, dass Entzüge generell immer schwieriger werden, umso mehr Substanzen man entzogen hat.

Das könnte bei dir eine Rolle spielen, dass dein Körper vom Zopiclon Entzug noch sensibilisiert war. Oder man ist eben einfach unterschiedlich empfindlich auf verschiedene Substanzen/Eingriffe in die Neurotransmitter.

Manche berichten, dass ein Opiatentzug viel leichter war als ein Benzodiazepinentzug, bei dir war es eben anders herum.

Aber Hauptsache du hast es jetzt hinter dir :-)

Liebe grüße
Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Eva » Donnerstag, 08.03.18, 17:13

Hallo,

freut mich auch für Dich. :)

Ich bin ja ebenfalls auf Null seit geraumer Zeit, und es ist schon toll. Manchmal aber auch ein bisschen beängstigend.

Grüße, Eva
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von DeeDee123 » Donnerstag, 22.03.18, 13:42

Hallo Moselaner,
wie geht es Dir nun, würde ich gerne hören.
Lieben Gruß, Diana
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W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*Ab 17.APRIL steht Tilidin Entzug (zwischen 600+900mg/Tag) + Therapie stationär an. Panik wieder da. Möchte nicht von einem Medikament auf ein neues, aber komme nicht klar so.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16).

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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Freitag, 23.03.18, 17:45

Liebe Diana ,

ich spüre immer mehr Verbesserung . und jeden Tag denke ich : es ist unglaublich, was dieses Schmerzmittel mit einem anstellt. da mir jetzt erst klar ist, wie schön das leben ist, ohne gedeckelt zu sein.
leider habe ich gewicht wieder zugelegt.....
aber sonst ist alles ok. werde wohl nochmal in die simsee Klinik gehen, um mich orthopädisch behandeln zu lassen, 2 Wochen stationär.
die Blutdruck geschichte, da weiss ich noch nicht ob ich in die Studie will, und mir einen blutdruckschrittmacher implantieren lasse.
überlege hin u her-
lg m.
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28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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DeeDee123
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von DeeDee123 » Freitag, 23.03.18, 18:26

Liebe Moselaner,
darf ich fragen, wie lange nach Absetzen des Schmerzmittels es ungefähr gedauert hat, bis es Dir psychisch und körperlich wieder besser ging?
Ich frage das, weil ich eben nach fast einem Jahr immer noch unerklärbare Schmerzen zu haben schien - wobei ich keine begleitende Therapie hatte, meine Lebensumstände schlimm waren, was wohl da auch mit rein gespielt hat.
Ich möchte da nicht nochmal reingeraten, schwach werden und wieder zum Arzt gehen!!
Was nimmst Du denn stattdessen für evtl. Schmerzen? Analgetika etc.?
Sorry, daß ich Dich so mit Fragen bombadiere, aber ich freue mich auf Erfahrungen aus erster Hand.
LG, Diana
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Bittchen
W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*Ab 17.APRIL steht Tilidin Entzug (zwischen 600+900mg/Tag) + Therapie stationär an. Panik wieder da. Möchte nicht von einem Medikament auf ein neues, aber komme nicht klar so.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16).

Moselaner
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Re: Hydromorphon Reduktion

Beitrag von Moselaner » Freitag, 23.03.18, 19:18

liebe Diana,
ich nehme derzeit keine Schmerztabletten, versuche ohne auszukommen.

wie du in meiner geschichte erlesen kannst, war es ca ein halbes jahr bis alles ganz gut war.
lg m.
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DeeDee123Bittchen
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

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