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Erfolgreiches Absetzen von Psychofarmaka und Antidepressiva.

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
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Katharina
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Erfolgreiches Absetzen von Psychofarmaka und Antidepressiva.

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 22.02.18, 14:59

Hallo, guten Tag !


Mein Erfolg nach Psychofarmaka:

-18 Jahre schwerste Psychopharmaka Abhängigkeit,
daraufhin:

- stationärer Kalt-Entug ,9 Wochen in der Psychiatrie.

- danach zehn Jahre keine Psychofarmaka
kein Rückfall
keine Suchtverlagerung.



- während dieser zehn Jahre:


- Begleitung durch Suchttherapeut und -Berater

- ein Jahr Besuch der Institutsambulanz für Suchterkrankungen der Entzugsstation der Psychiatrie.

- regelmäßig wöchentliche Besuche verschiedener Selbsthilfe-Gruppen für Alkoholiker.

- Trauma Erkennen/Aufarbeitung /Verarbeitung.
( normale Posttraumatische Reaktionen für eine Zeit ohne Medikamente ).

- Beziehungsbeginn/ Beziehungsbeendigung.

- Einstieg in einen neuen Beruf nach vierjähriger Ausbildung.

- Freundschaften, Freizeitaktivitäten, Sport, Reisen.

- relativ gesundes Leben trotz Jahrzehntelanger chronischer Lebererkrankung
( die chronische Müdigkeit und Depressionen verursacht ).



******* Nach zehn Jahren ohne Psychopharmaka *****

erneut Psychopharmaka

welche parallel zur akut notwendigen Lebertherapie begleitend eingesetzt werden mussten;
vom Arzt kontrolliert, da ich zwei Jahre zu Beginn der Therapiejahre
Psychofarmaka verweigerte.

( Die Lebertherapie wäre gestrichen worden
hätte ich mich der Kontrolle entzogen.
Sie dauerte 9 Jahre. Interferon/Ribavirin )

- seit Ende der Lebertherapie wiederholte Reduzier-Versuche der Psychofarmaka, schwere Nebenwirkungen, neue Verordnungungen "harmloser" , damals sogenannter Nicht -Psycchofarmka
u.a.
Lyrika/Pregabalin
Elontril/Bupropion

dann die so betitelten "harmlosen alten" Psychofarmaka
Trimipramin
Imipramin
Atosil
u.ä.

- Pregabalin/Lyrika im KH während Bauchspeicheldrüsentherapie kalt abgesetzt

- Mirtazapin relativ problemlos abgesetzt, ist unpräzise einzuschätzen,
da gleichzeitig andere Psychofarmaka reduziert.

- Trimipramin abgesetzt

- Bupropion / Elontril abgesetzt

- Escitalopram abgesetzt, nach ca. 1 1/2 Jahren. Ich habe keine dieser
Reduzier - Symptome wieder erlebt.




Die Antidepressiva - Symptomatik ist für mich völlig anders gewesen,
als diejenigen Symptome, die ich bei der jetzigen erfolgreich verlaufenden Benzodiazepin-Reduzierung mit dem Ashton-Manual erfahre.

Das Diazepam diente des Absetzens von Lorazepam, erfolgreich.

Lorazepam ( kürzere Halbwertzeit ) und Diazepam (längere Halbwertzeit )
wurden einander angeglichen,
sodass zuerst Lorazepam ausgeschlichen, durch Diazepam ersetzt, welches nun ausgeschlichen wird.

Die 4mg Lorazepam mit der Wasserlösemethode auszuschleichen ist mir nicht gelungen.



Aktuell: ( Reduzier- und Ausschleichdauer: 35 Wochen.
Ich befinde mich in Phase 26, also in der 26sten Woche - konstant eine nach der anderen konnten bis jetzt herunter dosiert werden.

In Phase 26/(Woche 26) verweile ich zwei Wochen wegen Atemproblemen.

Innerhalb einer Phase für 1 - 3 Wochn zu bleiben, ist im Plan des Ashton-Manual's vorgesehen).

- Diabetes Typ 1 bleibt auch wenn atypisch guter Verlauf.
Ausschließlich 5 Einheiten Basal Insulin zur Nacht.

- ich reduziere
fühle mich sehr eingeschränkt,
aber nicht krank.



Liebe Grüße,

Katharina


Korrektur: innerhalb der Ashton-Manual' Phasen ist es vorgesehen, 1 bis 3 Wochen konstant zu bleiben.
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