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Die Probleme sind behoben und was unsere Domain adfd.org angeht, ist wieder alles beim Alten :party2:

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PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Jenel
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Jenel » Dienstag, 16.05.17, 23:36

Hallo ihr Lieben,

Danke für eure Rückmeldungen. Bin heute wieder am Boden mit meiner Psyche, habe nur geweint, weil ich Angst habe aus dem Teufelskreis aus Schmerzen und PPI nicht mehr rauszukommen. Denk oft was das alles noch für Sinn hat... das ewige Schmerzen haben und down sein...

Die ewige Schonkost hängt mir zum Hals raus, aber ich Trau mich andererseits auch nichts anderes essen als Haferschleim mit Banane und Heidelbeeren, Huhn, Gemüse und Zwieback oder Toastbrot mit etwas Schinken.
Laut meinem Internisten Dr. Riegler gibt es eine Spezielle Diät bei Reflux, bei der keine Kohlenhydrate und kein Obst erlaubt sind außer saure Äpfel... hört sich komisch an, aber er scheint damit Erfolg zu haben. Eure Meinungrn dazu wären mir wichtig!

Ich werde die PPI bis nächste Woche zur Besprechung einnehmen,dann nehm ich die 3 Wochen, wieder mal... und hoffe, dass ich dann endlich Ergebnisse habe. Schätze mal die werden sagen, ich soll noch weiter PPI nehmen und diese Diät machen!!! Wieder mal!!! Habe so die Nase voll von all dem ...

Wie lange kann es trotz PPI dauern, bis man beschwerdefrei ist? Meine Zunge ist noch immer total weiß belegt und ich kriege das Brennen im Hals und der Zunge nicht weg.

Meine ewigen Up and Downs hab ich nicht im Griff, geht es mir wie heute :cry: geht es auch dem Magen schlechter. Wie schafft ihr es aus dem Grübeln und Denken rauszukommen? Mir raubt es sogar den Schlaf!
2013 akute Gastritis, Pantoloc 40mg täglich 4 Wochen lang, danach 4 Wochen alle 2 Tage
anschließend über 9 Monate immer wieder Magenbeschwerden, Völlegefühl, Schmerzen, Übelkeit

zusätzlich nach der PPI Einnahme Darmprobleme - Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung

3 Jahre lang Verhaltenstherapie
2 Magenspiegelungen 1 Darmspiegelung, die leichte Entzündungen zeigten, aber kein Befund
Beschwerden hielten an

Privatarzt konsultiert, Probiotica Einnahme, leichte Besserung

Seit Herbst 2015 Herzrasen nachts nach Alloholkonsum, Umstellung der Ernährung auf HI arm, kaum Alkohol
HI nie wirklich seitens Arzt bestätigt worden

2017 erneuter VeRauch nach langer Verstopfungsphase den Darm wieder herzustellen, neuer Arzt der Magnesiumcitrat empfiehlt - nach 3 wöchiger Einnahme Sodbrennen, brennen im brustbereich

40mg Esomeprazol bringen 1 Woche etwas Besserung, nach falschem Essen Rückfall - seither strenge diätetische Masnahmen, Esomeprazol 40mg noch eine weitere Woche, dann auf 20mg reduziert - Schmerzen nach wie vor da, zusätzliches Auftreten von Zungenbrennen und Halsschmerzen

Internisten konsultiert, dieser rät zum Absetzen der PPI
Nach 1 Woche keine Besserung, Allgemeinmediziner gegen PPI, rät zu Natron
Seit 3 Wochen Natroneinnahme, zeitweise etwas besser
Magenspiegelung

Arztbrief mit Befund geringgradige Antrumgastritis
Histologie noch ausständig

Nach 3 Wochen voller Beschwerden ohne PPI Einnahme
seit 27.4.17. morgens 20mg Esomeprazol

Stand 11.5: nach 2 Wochen 20mg Esomeprazol noch immer Zungenbrennen und Halsschmerzen

Gastro am 10.5 zeigt Entzündung am Magenschliesser
Histologie ausständig

Verhaltenstherapie am 08.05 begonnen, psychisch am Boden

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Mittwoch, 17.05.17, 11:55

Hallo Jenel,

dass es Dir im Moment so schlecht geht ist ja kein Wunder, ständige Schmerzen machen einen Menschen "krank".

Und man darf dann auch mal resignieren und traurig sein, aber nicht aufgeben und auch immer an eine Verbesserung glauben.

Diese negativen Gedanken und Gefühle vertstärken sonst alles immer mehr. Da ist einfacher gesagt, als getan, aber glaube mir, ich weiß wovon ich schreibe.

Dass Du Schonkost isst wusste ich nicht, es klang eher so, als wenn Du alles essen würdest, deshalb mein Hinweis.

Was halte ich von speziellen Reflux Diäten ? Nicht viel, wie allgemein von Diäten. Man kann mal zeitweise seine Ernährung anpassen, aber immer nur einschränken, das sehe ich sehr kritisch.

Mit gewissen Regeln und maßvollem Genießen, kann man eigentlich sehr viele Lebensmittel essen, es sei denn, man hat eine echte Unverträglichkeit.

Keine Kohlehydrate und kein Obst zu essen....also das ist nicht gesund. Man kann nicht nur von Fleisch und Fisch und Gemüse leben. Das ist auch nicht gesund.

Schaue mal hier :
http://sodbrennen.behandeln.de/ernaehru ... 0wodAa0HRA

Wie gesagt, passe Deine Ernährung an, gönne Dir auch mal weniger Verträgliches, aber nie abends, nie allzu große Mengen.
Eben immer in Maßen und nicht in Massen !

Du kannst mal diese Diät Deines Arztes testen, zum einen um einfach mal die Problematik in den Griff zu bekommen.
Zum anderen um zu schauen, ob das wirklich was bringt. Aber das weißt Du schon nach einer Woche.

Aus dem Grübeln und Denken kann man nur ausbrechen, wenn man sich ablenkt. Sich etwas Gutes tut, und sich zu entspannen versucht (autogenes Trainung, Muskelentspannung, Imagination).

Diese Anspannung und dieser Stress "schlagen" zusätzlich auf den Magen, und somit geht es Dir noch schlechter.

Und auch wenn ich es wiederhole, lasse Dir bitte Tepilta verschreiben, das hilft super gegen dieses Brennen im Hals !!!

Ich hatte dieses Brennen auch immer, nicht mal Sodbrennen, aber belegte Zunge und ein Brennen in der Speiseröhre. Dazu ein extremes Druckgefühl im Hals und auf den Ohren.

Inwischen bin ich PPI frei und habe keine Probleme. Auch unter dem PPI habe ich das in den Griff bekommen. Dabei habe ich ALLES gegessen, aber eben einfache Regeln eingehalten. ( Auch Schokolade, alles an Obst)

Nicht nach 18 Uhr gegessen, immer nur kleine Portionen gegessen, abends keine Rohkost gegessen. Scharfes, was ich immer sehr liebte, weggelassen !!! (Mund brannte dann ohnehin viel zu stark). Nichts zu fettiges essen. (Habe dann z.B. Bei Heißhunger auf Chips maximal 50g gegessen).

Versuche aus diesem "Gedankenkarussell" auszubrechen, nicht immer und immer nur an diese Probleme denken.
Und nicht mit dem Gedanken belasten, dass Du nie mehr normal essen kannst oder immer Schmerzen haben wirst.

Denn Du wirst wieder normaler essen können und die Schmerzen kann man in den Griff bekommen !!!

(Falls Du rauchst, das ist auch sehr belastend Bei Reflux !! Auch Alkohol, selbst wenn es nicht viel sein sollte)

Lieben Gruß und gute Besserung,

TeaTime
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Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
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Juna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Juna » Mittwoch, 17.05.17, 11:58

Huhu Jenel,

es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht.
Nicht verzagen, es wird auch wieder besser. Es kann Dir allerdings keiner sagen wann, es kommt halt vor allem darauf an, wie Du Dich verhältst.
Meiner Meinung nach solltest Du ganz dringend versuchen, mehr Akzeptanz und Gelassenheit zu entwickeln.
Zu dieser Diät kann ich Dir nichts sagen, wenn ich allerdings von sauren Äpfeln lese, krampft bei mir schon der Bauch. Ich habe saure Äpfel immer geliebt, je saurer desto besser, leider geht das gar nicht.
Ich lebe jetzt schon über ein Jahr mit meiner Schon- und Verzichtkost, ich habe mich daran gewöhnt und damit arrangiert, ich freue mich darüber, dass ich überhaupt etwas essen kann, dass es drin bleibt und ich verhältnismäßig wenig Probleme habe. Ich drehe mir das Ganze "positiver", sonst würde ich ja nur verzweifeln und "altem" hinterher trauern :(
Klar kommt das manchmal durch, wie gerne würde ich mal gefüllte Paprika essen, einen Feldsalat- frisch geerntet, so ne blöde, überreife Banane, auch, was weiß ich noch alles, es ist aber nicht so, shit happens ;)

Du machst das für Dich, vielleicht versuchst Du diese Diät einfach mal, wenn es nicht passt, kannst Du immer noch aufhören.
Ich verzichte meistens eh auf Kohlenhydrate und Obst kann ich bis auf Mangos (und diese nur recht selten) gar nicht mehr essen. Von daher, gg, ka ob es dadurch besser wird, ich kann halt gut damit leben.

Nimmst Du Heilerde? Hast Du es damit schon mal dauerhaft versucht?
Es hat bei mir bestimmt nen Monat oder so gedauert, bis die gewirkt hat, dadurch bin ich dem PPI allerdings entkommen, gefühlt hatte der bei mir letztes Jahr zum "Supergau" ja eh schon nicht mehr gewirkt.
Ich war unter dem PPI, der immer höher dosiert wurde, gar nicht mehr beschwerdefrei, ganz beschwerdefrei bin ich übrigens immer noch nicht, allerdings geht es mir jetzt wesentlich besser als mit dem PPI. Diese Frage kann ich Dir also leider auch nicht beantworten :(

Jenel hat geschrieben:Meine ewigen Up and Downs hab ich nicht im Griff, geht es mir wie heute :cry: geht es auch dem Magen schlechter. Wie schafft ihr es aus dem Grübeln und Denken rauszukommen? Mir raubt es sogar den Schlaf!

DAS glaube ich und kann ich nachvollziehen, ich habe es mit Akzeptanz und Gelassenheit geschafft, es funzt nicht immer, meistens aber, ich konzentriere mich dann darauf zu ruhen und lenke meine Gedanken immer wieder auf etwas anderes, z.B. schicke ich die Achtsamkeit auf die Atmung oder die Berührung durch Schatzi.
Auch wenn es schwer ist und ggf. blöd klingt, such Dir etwas schönes und/ oder entspannendes, etwas worüber Du Dich freuen kannst, wo Du Kraft bekommst, bei mir ist es z.B. die Bewegung und das Kuscheln.

Hast Du schon mal, wie von Tea- Time empfohlen, Ranitidin ausprobiert, damit es nicht mehr so weh tut?

Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung und das Du einen besseren Umgang mit Dir und der Situation findest.

GLG
Juna

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Mittwoch, 17.05.17, 12:03

Liebe Juna,

meine liebe Club Genossin :hug:

"Give me five"
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Lieben Gruß,

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2 Wochen ohne PPI

Beitragvon TeaTime » Sonntag, 21.05.17, 11:01

2 Wochen ohne PPI :party2: :party2:

Bisher noch KEINE Probleme :)

Vormittags gegen 10 Uhr nehme ich meine 3 Heilerde Kapseln, abends gegen 22 Uhr meine 2 Bentonit Kapseln,
sonst nichts !!

Esse alles, und habe auch mal eine größere "Ladung" beim chinesischen Buffet genossen. (Aber natürlich mittags)

Also das erste Fazit nach 2 Wochen : :party2: PPI erfolgreich abgesetzt !!

Lieben Gruß,

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Clown » Sonntag, 21.05.17, 18:14

Hallo TeaTime,

gratuliere dir zu deinem Erfolg und wünsche dir das es auch so bleibt.
Fange morgen mit dem reduzieren des Omeprazol auf 9 Mg an.
Waren heute Mittag auch beim Chinesen(habe heute Feuerhochzeit)
auch mit Buffet. Kann immer noch nichts essen so habe ich reingeschaufelt.
Magen macht keine Probleme.
Ein schönes Rest WE
Lg
Achim
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Montag, 22.05.17, 10:02

Hallo Achim,

vielen Dank !

Feuerhochzeit, danach musste ich erst mal googlen. Kannte ich bisher nicht.

Dann mal "herzlichen Glückwunsch zu 38 Jahren Ehe " !!!! :party2: :party2:

Wenn Dein Magen die Völlerei erduldet hat, bist Du doch auch auf einem guten Weg.

Berichte bitte, wie das Reduzieren bei Dir weiter geht. Meine ersten Probleme hatte ich bei 5 mg und 4,5mg.
Vorher keine, und danach auch keine mehr. Und auch die aufgetretenen Probleme waren nicht sehr schlimm, eher unangenehm.

Weiterhin viel Erfolg,

Lieben Gruß,

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Juna » Samstag, 03.06.17, 9:54

Huhu ihr PPI- Geplagten,

ich hoffe, dass es bei euch einigermaßen erträglich ist.

Tea- Time, ich wünsche Dir, dass es so toll bleibt, ich freue mich für Dich.

Dir HGW nachträglich Clown, es freut mich für euch, dass ihr schon so lange liiert seit.

Bei mir ist momentan der Wurm drin, ich vermute, dass die Einnahme des zusätzlichen Schmerzmittels nicht ganz unbeteiligt daran ist, allerdings habe ich es nur kurz genommen und die Probleme bleiben.
Mir steigt momentan nachts wohl die Magensäure bis in die Nebenhöhlen, ich hatte den Hals so verätzt, dass ich ne heftige Kehlkopfentzündung hatte, ich dachte, dass es danach wieder besser geworden sei, das war wohl nur von kurzer Dauer, seit ein paar Tagen habe ich morgens wieder Halsschmerzen, voll den Kloß im Hals und gefühlt ist der Kehlkopf voll angeschwollen. Zusätzlich habe ich noch Ohrendruck und "Schmerzen", die zwar weh tun, für mich aber noch nicht wirklich welche sind, obwohl ich der Meinung bin, dass halt Ohrenschmerzen mit zu den Vernichtungsschmerzen gehören.

Die zusätzliche Einnahme von Heilerde hatte auch keine Wirkung, ich weiß echt nicht was ich machen soll, weil.....Sodbrennen habe ich nicht.....

Allerdings....schääääm.....wo wir wieder bei unserem Erdferkel- Club sind :( :( :(
Ich rülpse zur Zeit noch exorbitant schlimmer als sonst, gefühlt rülpse ich dauernd, stetig und ständig, vor allem aber beim aufstehen, drehen, Lagewechsel, laufen....und schwimmen.... Ich schäme mich dafür in Grund und Boden und ekel mich noch mehr vor mir selber, jetzt nicht mehr "nur" vor dem Körper, nö, jetzt auch noch so, ich habe voll Schiss, dass mir das so passiert, dass es die Leute mitbekommen, wenn ich auf dem Klo bei offenem Fenster volle Lotte loslege, denke ich schon "schluck, das hört man im Hof und den anderen Wohnungen bestimmt, wenn da Fenster offen sind" (von meinen Problemen auf dem Klo und der schon mal vorkommenden Jammerei und Co ganz zu schweigen).
Hat vielleicht jemand nen Tipp und/ oder ne Idee, was ich dagegen machen kann?
Jaha, Akzeptanz und Gelassenheit, es ist allerdings ekelig, da fällt mir das um einiges schwerer.
Ich überlege schon die ganze Zeit, ob der PPI bei mir da ne positive Wirkung hatte, ich weiß, dass es bei meinem Vater damals so war (heute nicht mehr, aber da nimmt er auch keinen mehr). Hmm, es wäre kein Grund für ne neue Einnahme :P

Und was ich euch noch erzählen wollte (also euch allen), ich war ganz erstaunt, als mein HA zu mir sagte, als ich ihm meinen Darmflorastatus gegeben habe, dass man Sodbrennen im Darm und dessen Flora sehen kann.
Da habe ich wieder etwas gelernt. Er schaute sich die Ergebnisse an und fragte dann, ob ich Probleme mit Sodbrennen hätte.....staun...(jaha, sollte er wissen, allerdings hätte er dann nachschauen müssen ;) )

So, genug geblubbert,
ich wünsche euch ein schönes Pfingstwochenende, gaaaaaaaaaaaaaanz wenig Schmerzen, Beschwerden und schlechte Stimmung,
Juna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Samstag, 03.06.17, 12:17

Liebe Juna, meine tapfere Clubgenossin,

also das klingt alles nicht so wirklich gut. Du bist ja eine Kämpferin und erträgst wirklich einiges an Schmerzen, weil es für Dich schon "normal" ist, aber es ist schlimm das alles aushalten zu müssen.

Das mit dem Ohrendruck hatte ich ja auch immer wieder, PPI Reduktion und ein Antibiotika haben da zusammen "gespielt" und ich konnte das nicht einmal wirklich einordnen.

Dass Erdferkel Geräusche Dir peinlich sind kann ich verstehen, aber was willst Du machen..... also in dem Fall sollte es Dir wirklich egal sein, ob andere das hören oder nicht, es ist eben so. Nur das Problem an sich, da nutzt Akzeptanz wenig, denn irgendwas stimmt ja nicht.

Und auch wenn ich weiß, dass Du nicht willst, versuche doch mal 10mg Omep zu nehmen, einfach mal zum testen, ob sich was verbessert. 14 Testtage sollten da eine Antwort bringen. Wenn sich nichts tut, dann nimmst Du es noch eine Woche jeden zweiten Tag und lässt es dann weg. Bei 10mg und so einer kurzen Einnahmezeit sollte das problemlos gehen.

Einen Versuch ist es vielleicht doch mal wert.

Der stille Reflux ist schon ein Problem, viele Ideen haben ich da auch nicht, wenn die Probleme ohne PPI doch wieder schlimmer werden.
Du veträgst ja leider auch vieles nicht. Öhem....wie war es mit Dinkel- oder Haferflocken ?

Also was ich mal testen würde. Die Heilerde abends spät nehmen, so gegen 22 Uhr. Großes Glas Wasser (still) dazu.
Und dann, bevor Du ins Bett gehst, 3 EL Flocken mit 2 EL Quark mischen, oder 1 EL Quark und 1 EL Milch.
Langsam schlucken, in kleinen Mengen.
Dann nichts mehr trinken.

Es könnte helfen, dass dann nachts weniger Säure aufsteigt.

Lieben Gruß und auch Dir ein tolles Pfingstwochenende.

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Juna » Montag, 05.06.17, 13:52

Huhu,

Danke liebe Tea- Time,
aaaalso, ich habe das jetzt tatsächlich ausprobiert, jaha, 2x, mehr nicht, es reicht, ich habe von dem Zeug voll die NW´s und habe noch mehr Sodbrennen also vorher, also der Effekt, der mich dazu bewogen hat, mich über PPI´s zu informieren und den dann auszuschleichen, weil meine Beschwerden halt schlimmer statt besser wurden, war jetzt auch wieder spürbar. Es ist egal, ob ich etwas zu mir genommen habe oder nicht, es brennt teuflisch, ich habe voll den Magendruck, Magenkrämpfe und Schmerzen und meine Blähungen haben noch mehr zugenommen (was erstaunlich ist, da mein RDS mir da momentan eh ziemlich viele faule Eierbeschwerden um die Ohren bläst :sick: ).

Ich nehme halt, wenn ich dran denke, um 22 Uhr noch einmal 3 Heilerdekapseln, ich muss halt gucken, dass ich auch die Zeit einhalte, da ich meine nächtliche Portion Oxycodon ja auch noch nehmen muss, da diese z.Zt. reduziert ist, kann ich es mir auch nicht erlauben, dass die Wirkung außer Kraft gesetzt wird.

Toll ist das auf alle Fälle nicht und gesund auch nicht, DAS weiß ich.

Hmm, Quark und Milch gehen bei mir nicht, Dinkelflocken würde ich eventuell noch runtergewürgt bekommen, ka ob mein Kopf das mitmachen würde, da das halt dann ne Nahrungsaufnahme mitten in der Nacht ist, die dann auch noch voll aus Kohlenhydraten besteht, wenn ich darüber nachdenke, bekomme ich schon Panik, Unruhe und Angst. Seufz.

Jo, für das Erdferkel kann ich nichts, es ist nur ein klein wenig unhöflich und ekelig, wenn sich dieses bemerkbar macht, wenn gerade jemand neben mir/ in der Nähe ist, naja, mir bleibt nichts anderes übrig, als drüber zu stehen, gg, ich kann dem Ding in der Körpermitte ja vorher sagen, dass er seine Winde ablassen soll, dann bin ich auf alle Fälle alleine :rotfl: :rotfl: :rotfl: da überleben selbst keine Mücken bei 8-)

Ähm ja, Spaß beiseite, ich überlege schon, ob ich es nicht für ein paar Tage mit Esom ausprobieren soll, die kann ich schließlich teilen, ich weiß nicht. Meine Angst ist halt, dass der Effekt derselbe ist und diese Pine noch zusätzlich machen so gar keinen Fun.

Ich wünsche euch noch einen schönen Pfingstmontag, Sonne im Herzen, wenig Schmerzen und Beschwerden und Ruhe für euch selbst.
GLG
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Dienstag, 06.06.17, 19:09

Liebe Juna,

Dinkelflocken könntest Du ja mit etwas heißem Wasser anrühren.

Und es ist ja erst einmal nur ein Versuch, und auch nur 2-3 EL...zum testen, vielleicht kannst Du Dich so überwinden, dass es eben Kohlehydrate sind. (Sind ja zumindest gesunde Kohlehydrate)

Wie wäre es mit Mandeln ? Denke aber, die Flocken wären besser.

Esom teilen ? Öhem...nur wenn es "mups-Tabletten" sind !! (Also Nexium), die Tabletten die ich von Esom habe sind definitiv nicht teilbar. (Magensaftresistenter Überzug)

Esom hat auch nicht ganz so viele NW wie Omep.

Und ...sage Deinen Nachbarn Du hättest ein kleines Hausschweinchen -gg-.

Wünsche Dir sehr, dass Deine Beschwerden schnell besser werden.

Lieben Gruß,

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Clown » Samstag, 17.06.17, 16:58

Hallo liebes Forum,

seit dem 22.5. reduziere ich nun das Omeprazol weiter.
Bin nun bei ca. 6,5 Mg angekommen. Probleme lassen sich ertragen.
Wenn ich durchschlafe ist morgens auch alles ok. Sollte ich aber 1 oder 2
Stunden wach liegen und die Gedanken kreisen wieder, merke ich, wie es in der
Speiseröhre anfängt zu brennen. Das gleiche gilt auch für tagsüber, wenn ich mich ärgere
oder in Stress gerate. Ab und zu mal leichte Magenschmerzen. Bekomme das aber mit viel
trinken und Heilerde in den Griff

Überlege ob ich mal eine Woche Pause mit dem reduzieren machen soll.
Lg
Achim
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Samstag, 17.06.17, 19:22

Hallo Achim,

Du siehst ja an meinem Verlauf, ich habe immer 1mg reduziert und das 2 Wochen gehalten.

Ich würde an Deiner Stelle immer warten, bis die Symptome sich bessern und dann weiter machen. Zuletzt habe ich dann 0,5mg reduziert.

Ich bin nun (auf den Tag genau) 6 Wochen PPI frei. Hatte bisher keine Probleme ;o)
Deine Aussichten sind also gut.

Solange Heilerde (und vielleicht Gaviscon) hilft ist alles ok.

Weiterhin viel Erfolg beim Reduzieren !!!!

Lieben Gruß,

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Clown » Sonntag, 18.06.17, 10:01

Hallo TeaTime,

schön das du schon 6 Wochen ohne PPI bist und das ohne Probleme.
Ich wünsche dir das es so bleibt.
In den letzten Wochen war es so, das 2-4 Tage nach dem reduzieren die
Probleme am schlimmsten waren. Am 7 war alles wieder so gut wie in Ordnung
Diese Woche ist es heute (7 Tag) nicht ganz so gut. Es brennt ein wenig mehr als sonst.
Ich horche aber z.Zt. zuviel in mich hinein. Werde für die nächste Woche das
Omeprazol um 2 Kügelchen reduzieren.

Wünsche noch ein schönes Rest We
Lg
Achim
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Sonntag, 18.06.17, 10:36

Hallo Achim,

bei mir ging das problemlos bis 5mg, dann hatte ich auch das erste Mal Brennen in der Speiseröhre und Druck im Hals/auf den Ohren. Das verging dann wieder.

Beim weitern Reduzieren war das dann wieder, aber weniger ausgeprägt.

Danach hatte ich dann gar keine Probleme mehr.

Als die ersten Probleme kamen, da dachte ich auch, entweder war es das nun mit einer weiteren Reduktion, oder ich muss nur lange genug warten.

Ich muss allerdings wirklich sagen, dass ich mir gar keine großen Gedanken gemacht habe, wichtig war mir eben auch, normal zu essen, denn da wollte ich nichts ändern. Habe dann auch Grapefruits getestet ;o)

Du wirst das auch schaffen !!

Lieben Gruß,

TeaTime
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Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Clown » Sonntag, 25.06.17, 11:09

Hallo TeaTime,

letztes Wochenende dachte ich, das war es mit dem reduzieren. Das brennen im
Hals war schon heftig. Habe die Woche dann 2 Kügelchen reduziert. Es gab die Woche
Tage da hatte ich gar keine Beschwerden, es gab aber auch Tage mit Beschwerden.
Ingesamt bin ich z.Zt. auch sehr nervös, sehr ungeduldig und nicht belastbar.

Werde die nächste Woche um 3 Kügelchen (entspricht ca 0,5 Milligramm) reduzieren.
Bin dann bei ca. 5,5 Milligramm.
Es muss mir doch gelingen von diesem Zeug loszukommen.
Magenschutz, ich lach mich schlapp.
Schönen Sonntag
Lg
Achim
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3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Sonntag, 25.06.17, 12:17

Hallo Achim,

Du wirst davon sicher wegkommen, aber musst Dir jetzt vielleicht mehr Zeit nehmen und eben auch mal mit dem Brennen ein paar Tage leben.

Wie gesagt, meine Probs fingen in dem Bereich auch an und ich habe dann auch länger gewartet und kleinere Schritte gemacht. Der Sprung es jeden 2. Tag zu nehmen war dann auch wieder etwas krasser, aber moderat.

Und es vergeht dann eben peu a peu.

Danach machten die weiteren Reduktionen keine Probs mehr und ich habe dann ja zügiger reduziert
2mg nur noch eine Woche jeden 2.Tag und dann auf Null.

Also ganz unten gehts dann wieder.

Meine Ärztin meinte mal, einen therapeutischen Nutzen gibt es unter 10mg nicht mehr, was stimmen mag. Denn wenn man nie was nahm und dann mal einen Magenschutz braucht, sind 10mg dafür wohl das Minimum.

Aber was unter 10mg einen Nutzen hat, ist es eben, Absetzprobleme zu minimieren oder eben ganz zu vermeiden und genau darum geht es ja.

Sie hat übrigens diesen ganzen Prozess unterstützt und mit Interesse verfolgt.

Und Achim, Du wirst Dich durch diese letzten Milligramm auch noch nach unten "kämpfen".

Du warst wie Jamie, Juna und ich auf 20-40mg und wo bist Du nun ?????? Das nenne ich ERFOLG !

Lieben Gruß,

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon Clown » Sonntag, 25.06.17, 13:18

Hallo TeaTime

Danke für die Aufmunterung. Ich muss mir einfach auch mal vor Augen halten was ich
schon alles abgesetzt habe. Zopiclon, Pipamperon und Citalopram komplett.
Mirtazapin von 45 auf 15 und Omeprazol von 40 auf 6 Mg. Mit diesem Teilergebniss
kann (sollte) ich nun schon mal zufrieden sein.

Ich möchte aber ein Chemie freies Leben haben. Da Geduld nicht mein zweiter Vorname ist....

Wieviele Jahre habe ich das Zeug auch geschluckt. Zu mindestens beim Omeprazol ist das Ende
nun auch absehbar .

Mein Plan ist es bis 3 Mg runter zu kommen und dann ganz auf zu hören. Sollten dann Beschwerden
auftreten gönne ich mir meine Pulle Retterspitz (soll ja auch nicht vergammeln)
Lg
Achim
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1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
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1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitragvon TeaTime » Sonntag, 25.06.17, 14:26

Hallo Achim,

eben, man gönnt sich ja sonst nix.

Geduld ist auch keine meiner Stärken, aber wenn es sein muss, dann habe ich sie auch mal. In diesem Fall hat es sich gelohnt.

Ab 3mg auf Null wollte ich auch, aber habe dann eben noch die eine Woche mit 2mg gemacht, einfach um zu sehen, ob ich was merke. Aber, wie gesagt, ich hatte vorher den Sprung auf die Einnahme alle 2 Tage gewagt.

Also Du hast schon viel geschafft, 2 Medis komplett, 2 stark reduziert, klasse !!!

Mirta habe ich ja auch mal genommen, da war ich beim Absetzen viel mutiger, wusste auch nicht, dass es Probleme machen könnte, hatte aber auch keine. Gott sei Dank !!!

Du wirst ganz sicher ein chemiefreies Leben schaffen !! Und es fühlt sich wirklich gut an ;o)

Lieben Gruß,

TeaTime
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Aber frag mich nur nicht: wie?"
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