Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->


Liebe ADFDler,

seit alle technischen Probleme behoben sind, hat das Forum wieder täglich Neuanmeldungen. Das Team steht gern unterstützend zur Seite, kann aber aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahl oft nicht mehr zeitnah antworten.

Daher freuen wir uns über alle, die im Sinne der Selbsthilfe andere unterstützen, sie zum Beispiel auf relevante Infothreads aufmerksam machen oder die mit ihren persönlichen Erfahrungen in den Austausch untereinander gehen. Ein Schwerpunkt des Forums ist die gegeseitige Unterstützung und Begleitung, dazu kann jeder seinen Teil beitragen!

Falls noch nicht geschehen, lest euch bitte die wichtigsten Absetz-Informationen gründlich durch und verlinkt sie gerne auch an neue Teilnehmer:

Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Viele Grüße vom Team

Gesunde Ernährung: Was stimmt denn nun wirklich ?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
dragon4277
Beiträge: 196
Registriert: Mittwoch, 24.09.14, 1:29
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 204 Mal

Re: Gesunde Ernährung: Was stimmt denn nun wirklich ?

Beitragvon dragon4277 » Freitag, 11.08.17, 11:44

Hallo ihr lieben,

jetzt verallgemeinere ich das mal. Gesunde ernährung in deutschland ist mitlerweile unmöglich!!!!!!!

Auch Bioware wurde mitlerweile normiert. Es ist in geringen Mengen aufputschmittel erlaubt. Es ist in geringen Mengen Pestizide erlaubt. Bioware ist zu einer Marke geworden. Ich erinner mich noch an Zeiten wo Bioware noch wircklich bioware war in deutschland. Dem ist nicht mehr so.

Was man machen kann und sollte. Ausgewogen ernähren. Von allem etwas. Ich sag immer anstatt 2 tafel Schokolade 1 Tafel Schokolade und ein Apfel. Statt 2 Gläser Cola 1 Glas Cola und 1 Glass Apfelsaft. (das ist jetzt ein relation bitte nicht so ernst nehmen).

Ein Freund von mir arbeitet in der Nahrungsindustrie. Zwar deklariert die Nahrungsindustrie, was sie für zutaten verwenden. Aber es werden bei weitem nicht alle indigrentien deklariert. Bei der Produktion von Gemüse Obst und Fleisch. Muss man sich an die gesetzlichen normen halten. Aber wenn es kein Gesetzt dazu gibt kann man alles machen und die gesetzte sind so durchlöschert das man die sowieso in die Tonne drücken kann.

Jetzt will ich keinem Angst machen. Aber des mit der "GESUNDEN" ernährung ist leider nur eine fars der Gesundheitspolitik, die jemandem das gefühl geben soll man tut doch was.

Ist halt wie mit den Antidepressiva. Man verschreibt die Antidepressiva und ist wieder arbeitsfähig und gut ists. Die Probleme der Menschen werden aber nicht an der Wurzel gepackt und gelöst. Tja Gesund ernähren kann man überall brüllen. Aber das es mitlerweile politisch nicht gewünscht ist sich gesund zu ernähren ist eine andere Frage.

Wenn man heute alleine eine Tomate ist bekommt man nicht ansatzweise die Nährstoffe die man üblicherweise mit einer wircklich gesunden Tomate bekommen würde. Da kann es so bio sein wie es nur geht. Und wenn der Körper diese biostoffe nicht bekommt. Sucht es sich halt eben den weg über die Schokolade oder Cola.

Wenn ich in die Türkei reise aufs Land in unserem Dorf. Da wird noch ehrliches Bio angebaut. Da beis ich in eine Tomate und eine Scheibe biobrot und binn satt für den ganzen Tag. Da suchte ich auch keine Cola oder Schokolade. Und ich ess dann auch nur einmal in der Woche Fleisch und suchte auch nicht nach nochmehr fleisch ware, weil die Kühe und Hühner Schafe noch tatsächlich weiden. Und nicht mit tierischem aufputschmittel das Fleisch vermehrt wird.

So eine Magere Kuh auf dem Feld hat dann mehr Nährstoffe, als eine 100 tonnen schwere Bioschlachtkuh aus dem Hof.

Das problem liegt nicht an uns sondern an dem was wir überhaupt auf den Tisch in deutschland noch bekommen können.

LG Dragon
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg

Pons
Beiträge: 159
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47
Hat sich bedankt: 132 Mal
Danksagung erhalten: 219 Mal

Re: Gesunde Ernährung: Was stimmt denn nun wirklich ?

Beitragvon Pons » Freitag, 11.08.17, 12:59

Huhu zusammen,

ähnlich der hier weitgehend vertretenen Sicht bin auch mit Allgemeingültigkeitsempfehlungen zur Ernährung sehr vorsichtig geworden.

Zuviel "Neues" wird zuerst ganz plötzlich zum Hype, dann verschwindet es leise wieder in der Versenkung - bis zur "Wiederentdeckung", von der dann auch wieder etliche finanziell profitieren wollen - immer im Kreis herum kommt anscheinend wie in der Mode alles wieder. Dann die manchmal fast hysterischen "Warnungen" vor bestimmten Nahrungsmitteln, die sich zumeist (und zum Glück) auch nur als sinnlose Panikmache erweisen. Da halte ich es in der Regel mit: "Die Dosis macht das Gift".

Ich habe mir meinen ureigenen Weg des Essens und der Bewegung, also zwei der Hauptmöglichkeiten, wie wir das Gesundbleiben beeinflussen können, gesucht und erarbeitet; das, womit ich mich wohl und weitgehend gut versorgt fühle. Dazu habe ich einiges weggelassen und anderes hinzugefügt, und ich bewege mich moderat, aber regelmäßig, möglichst draußen an der frischen Luft.

Damit sind vor nunmehr zwei Jahren endlich auch die ewig überzählig gefühlten 10 kg auf der Strecke geblieben, und das, obwohl ich kaum eine der von den Ernährungsgesellschaften vorgegebenen Richtlinien befolge. "Wenig Fett" habe ich z. B. durch "Richtiges Fett'" ersetzt, und ich nehme davon sicherlich von manchem so viel, dass man die Kalorien laufen sehen kann. :lol:

Einige meiner Blutwerte haben sich seitdem geradezu dramatisch verbessert, beinah zu meinem eigenen Erstaunen - also muss ich wohl was richtig machen. Aber ich erzähle grundsätzlich nur noch dann Näheres über meine Ernährungsweise, wenn ich direkt danach gefragt werde, denn ich habe keinerlei Missionierungsdrang mehr wie vielleicht am Anfang, zugegeben ... :wink: Zudem: Was für mich richtig ist, muss es nicht für alle sein, denke ich heute.

Das Wichtigste finde ich aber, die Speisen und Getränke mit Freude und Genuss zu sich zu nehmen, und in kleinen Mengen gestatte ich mir auch bewusst das Übertreten meiner selbstgesetzten Richtlinien. Dass alles gesund sein kann, was man zu sich nimmt, halte ich sowieso für nicht möglich, schon wegen der heutigen Anbau- und Umweltbedingungen. Unser Organismus ist aber zum Glück meist auch in der Lage, zu kompensieren, was mal nicht so gut ist. Fanatismus ist mir in jeder Hinsicht ein Gräuel.

Liebe gesunde Grüße,
die Pons
Der über Jahre gehende, absurde Vorlauf meiner Geschichte:
► Text zeigen

ab Ende 3/17: Zolpidem 10 mg = 10 mg pro Nacht, wegen permanenter Schaflosigkeit
ab Ende 3/17: Bromazepam 6 mg (Normoc), Packg. 20 St. à 6 mg / Monat,
als Notfallmedikament aufgeschrieben, sporadische Einnahme in teilweise zu hohen Dosierungen.

Mein nachfolgender Zickzack-Kurs der ersten Absetzversuche, nicht zu empfehlen:
► Text zeigen

ab 07.08.17 Zolpidem 0 - Bromazepam 0-0-3 mg

Seitdem vor allem nachmittags gesteigerte Unruhe und Ängste.
Schlaf sehr gestört und durchweg zu wenig, aber wenigstens ein bisschen davon ...
Die letzten Tage leichte Schluckschmerzen - muckert wieder mal die Schilddrüse, oder "steckt mir etwas in der Kehle" oder beides? (Habe ein Knotenstruma, das nur beobachtet werden soll, keine medikamentöse Behandlung bisher.)

15.08.17: Gesprächstermin geholt bei einem Dipl-Psych. im nächsten Monat.


Zurück zu „Gesundheit“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast