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Kopfschmerzen

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Arianrhod
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Arianrhod » Samstag, 15.10.16, 19:33

Während man bei Kopfschmerzen und auch Migräne eigentlich kein Licht verträgt, scheint grünes Licht zu helfen.
http://www.spektrum.de/news/gruenes-lic ... ne/1410583
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

padma
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon padma » Montag, 01.05.17, 18:40

hallo,

2 Tipps von Pinacoladaa

Kephalodoron hat mir im übrigen sehr gut helfen können bei meinen täglichen Kopfschmerzen, wenn auch nur kurzfristig, da ich wieder an den PC musste.

viewtopic.php?p=188148#p188148

Welches Mittel ich bei Kopfschmerzen jeglicher Art übrigens noch sehr empfehlen kann ist, Kalium Arsenicosum D6.

viewtopic.php?p=190238#p190238

Guglhupf
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Guglhupf » Dienstag, 03.10.17, 16:46

Hallo

ich habe schon den Thread hier gelesen, aber ehrlich gesagt hilft mir das alles nicht. Ich habe schon immer recht häufig Kopfschmerzen. Aufgrund meiner Tätigkeit am PC ist es in 99% der Fälle Spannungsschmerz, ausgehend vom Nacken- Schulterbereich. Wenn das nicht, dann herrliche Migräne bääh.

Nachdem es bei uns seit gut 1 Monat durchrregnet und ich keine Lust auf Reiten oder sonstige Aktivitäten habe, ist mein Nacken hart wie Beton.

Mir hilft da nur 1/4 Stück von einer 500er Parkemed oder 1 Thomapyrin :/ Nebenwirkungen hab ich keine aber durch den Entzug und das Wetter könnt ich an 3 Tagen pro Wochen welche nehmen.. kann mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer toll ist.

Habt ihr Ideen was helfen könnte?

LG Anna
Liebe Grüße Anna

2011 - erstmalig Citalopram (heißt bei mir in Ö Cipralex) eingeschlichen in 5mg Schritten bis 20mg
Okt. 2013 - von heute auf morgen aufgehört - Symptome: nicht enden wollende Panikattacke, ÜW in KH, nach Anraten der Ärzte Citalopram wieder eingeschlichen auf 15mg
2016 - Zustand stabil und alles super, 2. Absetzversuch wieder viel zu schnell - Folge: erneut heftige Entzugserscheinungen, wieder eingeschlichen auf 15mg
April 2017 - Reduktion auf 10mg
Mai 2017 - Reduktion auf 5mg
Juli 2017 - Reduktionsversuch auf 2,5mg - leichte Absetzerscheinungen: Verdauungsprobleme, Gedankenkreisen, innere Unruhe - Dosisanpassung auf 5mg, nach Anmeldung im Forum weiß ich nun, dass ich viel zu ungeduldig bin :whistle:
August 2017: 5mg - nach 3 Wochen NW wie Ein- und Durchschlafstörungen, sehr lebhafte Träume, vermehrte Zuckungen vor dem Einschlafen
26.8.17 - Reduktion auf 4,5mg
28.8.17 - erste NW wie Neuroemotionen machen sich bemerkbar, aber in Summe fühle ich mich gut
20.9.17 - Woche 4 seit Reduktion; seit 2 Wochen keinerlei NW, fühle mich stabil und wohl
27.09.17 - Reduktion auf 4,1mg
6.10.17 - Konzentrationsschwierigkeiten als NW, sonst fühle ich mich gut :)
20.10.17 - in Woche 2-3 vermehrt Neuroemotionen, innere Unruhe, unsicherer Gang, einfach das Gefühl es passt nicht ganz.., Konzentrationsschwierigkeiten, depressive Verstimmungen
26.10.17 - Woche 4 fühle mich stabiler und wohler, positivere Grundstimmung
6.11.17 - Tatatataaa Reduktion auf 3,6mg
9.11.17 - wieder hoch auf 4,1mg - aktuell viele Aufträge und damit Stress in Firma somit keine Muse für die Geisterbahn
18.11.17 - Reduktion auf 3,8mg

Ergänzend seit 2016: 1/2 Pkg Magnosolv pro Tag, spürbare Entspannung bei Herz und allgemeiner Muskulatur.

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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon lunetta » Dienstag, 03.10.17, 18:05

Hallo!

Hilft dir keine Wärme mit z.B. Wärmeflasche oder so Pfefferonicremes die warm werden? Oder ein Kühlpäck auf den Nacken?

Und du hast recht, man fühlt sich nicht wohl, wenn man mehrmals wöchentlich eine Schmerztablette nehmen muß - ich habe diese Gedanken aber schon abgelegt - ich nehme auch mehrmals wöchentlich Ibuprufen, allerdings viel höher als du (1 hat 400 mg und ich brauche mind. 2 am Tag um überhaupt den Tag zu überstehen). Es hilft ja nichts wenn es ohne nicht geht.

Ich weiß aber auch dass man ein Schmerzgedächtnis hat und es nicht dienlich ist immer nur ganz wenig an Schmerzmitteln einzunehmen, da dadurch der Schmerz nicht effektiv bekämpft wird und somit im Gedächtnis bleibt.
Es ist besser höher zu dosieren oder eben mehr einzunehmen um den Schmerz auf oder gegen "0" zu fahren, dadurch wird er eher aus dem Schmerzgedächtnis gelöscht.

LG und gute Besserung!
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Clarissa
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Clarissa » Dienstag, 03.10.17, 20:09

Huhu.

Ich leide im Entzug auch verstärkt unter eigenartigen unangenehmen Kopfschmerzen, die ich anfangs versucht habe, hin und wieder mit einer Schmerztablette zu bekämpfen. Ohne Erfolg übrigens.
In der neurologische Klinik habe ich das angegeben, daraufhin lautete meine Entlassungsdiagnose: "schmerzmittelinduzierter Spannungskopfschmerz". Ein Witz.
Inzwischen nehme ich nichts mehr ein. Ibu kann ordentlich die Nieren schädigen, Paracetamol die Leber.

VG von sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Guglhupf
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Guglhupf » Mittwoch, 04.10.17, 1:32

Hallo

ja ich bin inzwischen auch an dem Punkt dass ich lieber gleich ne Tab nehme und die Sache hat sich. Das hört sonst nicht auf. Mein Mann legt sich hin und wacht ohne Schmerz auf, bei mir sind sie dann meist stärker.

Und probiere ichs zuerst mit nur einer halben Thomapyrin wirds auch nicht besser und muss am Ende doch mehr als geplant nehmen.

Ich würde liebend gern ohne auskommen aber das geht definitiv nicht.

Glg Anna
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August 2017: 5mg - nach 3 Wochen NW wie Ein- und Durchschlafstörungen, sehr lebhafte Träume, vermehrte Zuckungen vor dem Einschlafen
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20.9.17 - Woche 4 seit Reduktion; seit 2 Wochen keinerlei NW, fühle mich stabil und wohl
27.09.17 - Reduktion auf 4,1mg
6.10.17 - Konzentrationsschwierigkeiten als NW, sonst fühle ich mich gut :)
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26.10.17 - Woche 4 fühle mich stabiler und wohler, positivere Grundstimmung
6.11.17 - Tatatataaa Reduktion auf 3,6mg
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Gwen » Mittwoch, 04.10.17, 2:22

Hallo Anna, ich meine Mal gehört zu haben, dass Th*mapyrin nicht so gut für den Körper sei, weil es mehrere Wirkstoffe kombiniert (ich glaube ASS und Paracetamol?). Ein einzelner Wirkstoff sei besser.
Weiß jemand was dazu?

Was MCP angeht, kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen, dass es bei mir extreme Unruhe hervorruft. Ich fange dann an, wie ein Tiger im Käfig umherzugehen.

viele Grüße Gwen
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Escitalopram: aktuell 2,5mg (17.11.2017)

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Guglhupf
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Guglhupf » Mittwoch, 04.10.17, 3:07

Hallo

Ja das hab ich auch gehört und überlegt auf Ibuprofen umzusteigen. Just an dem Tag kam dann ein Bericht über eine Studie wonach Ibuprofen mit plötzlichem Herztod in Verbindung gebracht wird.

Ich denke so oder so ist das nicht die beste Wahl und nur für den Notfall.

Glg Anna
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6.11.17 - Tatatataaa Reduktion auf 3,6mg
9.11.17 - wieder hoch auf 4,1mg - aktuell viele Aufträge und damit Stress in Firma somit keine Muse für die Geisterbahn
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Arianrhod » Mittwoch, 04.10.17, 21:03

Guglhupf hat geschrieben:Hallo

ich habe schon den Thread hier gelesen, aber ehrlich gesagt hilft mir das alles nicht. Ich habe schon immer recht häufig Kopfschmerzen. Aufgrund meiner Tätigkeit am PC ist es in 99% der Fälle Spannungsschmerz, ausgehend vom Nacken- Schulterbereich. Wenn das nicht, dann herrliche Migräne bääh.

Nachdem es bei uns seit gut 1 Monat durchrregnet und ich keine Lust auf Reiten oder sonstige Aktivitäten habe, ist mein Nacken hart wie Beton.

Mir hilft da nur 1/4 Stück von einer 500er Parkemed oder 1 Thomapyrin :/ Nebenwirkungen hab ich keine aber durch den Entzug und das Wetter könnt ich an 3 Tagen pro Wochen welche nehmen.. kann mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer toll ist.

Habt ihr Ideen was helfen könnte?

LG Anna


Hallo Gugelhupf, lies auch noch den Migränethread , auch da gibt es einige Tipps:
viewtopic.php?f=57&t=11704&hilit=Migr%C3%A4ne

Mir hilft wegen der Nackenprobleme Osteopathie.

liebe Grüße Arian
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Jamie » Donnerstag, 05.10.17, 13:59

Hallo Gwen, hallo Guglhupf, hallo @all :)

ich persönlich finde Kombischmerzmittel auch nicht so gut, aber bei Schmerzen rede ich anderen Menschen nicht rein.
Da muss jeder das finden, was zu ihm passt, ihm hilft und was er verträgt.

Thomapyrin enthält ASS, Paracetamol und Koffein. Das Koffein dient als Wirkbeschleuniger.
Meine Begründung, weswegen ich Kombischmerzmittel ein wenig kritisch sehe (aber das ist nur meine Sicht der Dinge): Bevor ich meinen Körper mit zwei oder drei Wirkstoffe belaste, probiere ich es lieber mit einem. Bin da eher puristisch.
Bei Homöopathie hingegen finde ich Komplexmittel (also Mittel mit mehreren Wirkstoffen) gut, da dann die Wahrscheinlichkeit steigt, dass eins mit dabei ist, das der Körper haben will :wink: .

Zu den lästigen Kopfschmerzen an sich. Wenn man den Kopfschmerz bereits im Ansatz unterbinden kann, dann sollte man sich meines Erachtens auch nicht scheuen ein Schmerzmittel zeitig zu nehmen.
Schöner ist es ja, wenn man es zB mit Pfefferminzöl oder Schüsslersalzen wegbekommt, aber das klappt bei vielen nicht (bei mir auch nicht. Leider).

Und dann gibt es noch Migränekopfschmerzen, bei denen ich die Segel streichen muss. Da hilft mir nämlich fast gar nix, da bin ich kurz vorm Durchdrehen :x . Ab und an helfen Triptane, aber leider auch nicht immer. Andere Analgetika sind völlig unwirksam bei mir.

Ein letztes. Es gibt meiner Erfahrung nach noch eine Sorte Kopfschmerzen, die man durch nichts Anderes mehr wegbekommt als durch Massage / Osteopathie oder Ähnlichem.
Ab einem gewissen Verspannungsgrad in Rücken, Nacken und Kopf/- Halsmuskulatur helfen da oft auch keine Schmerzmittel mehr, sondern nur noch das manuelle Handanlegen :)

Grüße an alle
Jamie
...........SIGNATUR...............


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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Kimeta » Donnerstag, 05.10.17, 18:26

Liebe Anna,

Guglhupf hat geschrieben:Aufgrund meiner Tätigkeit am PC ist es in 99% der Fälle Spannungsschmerz, ausgehend vom Nacken- Schulterbereich.

Hast Du schon mal versucht, die Ausgangslage zu verbessern? Das Problem ist ja (zumindest bei mir), dass man oft lange Zeit in einer Position verharrt und dabei dann auch nicht blinzelt. Ich habe verschiedene Strategien dagegen: Kurzzeitwecker auf 20 min. stellen und wenn er klingelt, Aufstehen, Dehnen etc.. Regelmäßig Übungen für Augen und Körper machen (mein Arbeitgeber bietet dazu sogar Seminare an, Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein großes Thema, das mit vielfältigen Angeboten unterstützt wird). Falls möglich, bestimmte Tätigkeiten im Stehen ausführen (z.B. telefonieren). Darauf achten, dass Stuhl, Tisch etc. optimal eingestellt sind und der PC richtig steht, für mich z.B. kann Licht ein Problem sein.

In den Seminaren haben wir gelernt, dass Sport als Ausgleich nach 8 Stunden überwiegendem Stillsitzen nicht so hilfreich und sinnvoll ist wie regelmäßiges Bewegen zwischendurch. Ich erinnere mich an den Spruch "Sitzen ist das neue Rauchen" und dass zwei Minuten in derselben Position schon ein Problem sind. Zappelphilipp zu sein ist erstrebenswert :wink: .

Ich mache auch Osteopathie und bin davon sehr überzeugt. Mein Osteopath rät zu warmen Duschen oder kalten Abreibungen des Nackens. Ich persönlich mag auch eine Igelballmassage.

Ansonsten: Augen regelmäßig untersuchen lassen, gerade bei Bildschirmarbeit, und auch die Zähne. Wenn der Biss nicht passt (z.B. durch zu hohe Füllungen), kann das Nackenschmerzen zur Folge haben.

Viele Grüße
Kimeta
  • Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
  • Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
  • Derzeitiger Stand seit 23.10.2017: 2,5 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Sprosse83 » Samstag, 11.11.17, 9:51

Hallöchen in die Runde :P

Hätte da auch eine Frage, bei Kopfschmerzen nehme ich ibuprofen 400, nun hab ich gelesen, dass ibu lysin besser sein soll.
Kann mir jemand den Unterschied erklären?
Hatte das Gefühl, dass ibu lysin bei mir nicht so gut wirkt...

LG Sprosse83

Nachtrag: was ist MCP?
Symptome: niedergeschlagen, keine Freude mehr empfunden, das Leben ist ein Kampf
Diagnose: nach Klinikaufenthalt 2013 schwere depressive Episoden seit der Jugend
Medikation: erstmals 2007 Citalopram ca 1 Jahr, dann lange Zeit stabil
Ca 2010 wieder depressiv, 75mg Venlafaxin bekommen
Irgendwann wieder stabil, Venlafaxin wieder abgesetzt, kann mich leider nicht mehr genau erinnern
April 2013 wieder depressiv, wieder 75mg Venlafaxin, dann Klinikaufenthalt, wo ich 150mg Venlafaxin empfohlen bekommen habe
Nach 6 Wochen wurde ich stabil entlassen, Dosis wieder auf 75mg Venlafaxin
2015 versucht auszuschleichen,ging in die Hose
Wieder 75mg
Mitte Ende 2016 reduziert auf 50mg
1 Tag 50mg
Nächsten Tag 75mg immer im Wechsel
Ca Mai/Juni bei 25mg angelangt und es ging mir gut
Ende September 2017 sehr gereizt, ziemlich genervt von der Arbeit
Mitte Oktober 2017 kleiner Zusammenbruch, Konzentration im Keller, keine Freude mehr empfunden
Auf 100mg erhöht, dann Tagesform abhängig mal 75mg,mal 100mg
Seit ca 23.10.17 jeden Tag 75mg
Am 30.10.17 Absturz, starke Kopfschmerzen, keine Konzentration, von der Arbeit nach Hause, Heulkrämpfe, nicht mehr aus dem Bett gekommen
1,5 Wochen arbeitsunfähig
31.10 es geht wieder etwas besser
Weiterhin 75mg und es geht bergauf

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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon LinLina » Samstag, 11.11.17, 10:51

Hallo Sprosse :-)

Bei Ibu lysin ist einfach zusätzlich zu dem Wirkstoff Ibuprofen noch Lysinsalz hinzugefügt. Lysin ist eine Aminosäure, die auch in unserem Körper vorkommt. Die Kombination soll bewirken, dass das Ibuprofen schneller und länger wirkt.

Wenn das bei dir nicht funktioniert, dann nimm doch einfach wieder das normale Ibuprofen. Ich vermute, der Unterschied ist vielleicht gar nicht unbedingt so groß, aber man kann es in der Kombination nochmal teurer verkaufen ;-)

MCP ist Metoclopramid, ein Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen. Allerdings wirkt es auch auf das ZNS, deswegen sollte man im Entzug damit vorsichtig sein wegen möglicher Verstärkung von Entzugssymptomen.

Liebe grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
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Seit 31.10.2017: 0,45 mg Mirtazapin / Mein Thread

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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon lunetta » Samstag, 11.11.17, 17:49

Hallo!

Mir hilft auch normales Ibu besser, als das mit Lysin. Keine Ahnung warum - ich vertrage es auch besser, mit Lysin wird mir übel.

Und MCP vertrage ich auch überhaupt nicht - hatte ich ganz arge Reaktion drauf:(

GLG
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Arianrhod » Sonntag, 12.11.17, 19:43

Muss sagen, dass gerade dieser Herbst mit seinen ständigen Wetterwechseln - mal kalt, mal warm, für mich Kopfschmerzzeit ist.
Habt ihr Tipps GEGEN Wetterfühligkeit?

liebe Grüße Arianb
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Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

claudiaef
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon claudiaef » Sonntag, 19.11.17, 15:38

Hallo,
Bei Kopfschmerzen kann auch helfen, magnesiumöl auf die Stirn zu reiben.
Liebe Grüsse,
Claudia
2010: Diagnose polymorph-psychotische Episode mit verschiedenen nl durchweg in niedriger Dosierung (risperdal, quetiapin, amisulprid, clozapin)
2012: Beginn der Behandlung mit citalopram 20 mg
2016: Behandlung mit dem nl aripiprazol 5 mg
September 2016: citalopram abgesetzt, dafür 200 mg famenita 200 mg (natürliches progesteron)
April 2017: citalopram wieder genommen, kurze Zeit elontril (bupropion 150 mg), progesteron wieder abgesetzt
(persönlichkeitsveränderung unter snri/ssri, agressive Bilder im Kopf, Eifersucht und ausflippen)
2017: Diagnose schizoaffektive störung

12.8.2017: Heirat und sofortiges absetzen von citalopram 20 mg, keine absetzsymptome; einziger moment: plötzliches verstummen und erstarren einen ganzen Abend auf eine unangenehme Situation hin (25.8.)

21.9.2017 aripiprazol 4 mg morgens
1.Woche nach dem absetzen: leicht hypoman, lichtempfindlich, gereizt, Verstärkung der seltenen Hautkrankheit Morbus Darier (schon seit 20 Jahren vorhanden), aber: falsche Diagnose "Gürtelrose"; dagegen: 7 tage zostex (brivutin), nw: grippeähnliche Zustände, Ängste, Depressionen, akathasie, Zweifel etc. bei der gemeinsamen Einnahme mit Abilify
Ab 2. Woche: schwere Beine

13.10.2017 aripiprazol 3,5 mg morgens
1. Woche: Nervöse tics werden stärker (unruhige Zunge, auf innenwangen kauen), weniger Schlaf->geht wieder, dafür wieder schwere Beine
Ab 2.woche: Schwäche, müdigkeit
1.11.2017 Aripiprazol 3,5 mg abends (da schlafprobleme auftauchten, während es sofort nach Einnahme sehr müde machte in geringerer dosierung)
4. Woche : Schwäche so gut wie wieder weg, leichte gereizheit
6.11.2017: Aripiprazol 3,2 mg abends
2.woche: Schwäche, Müdigkeit, "zugedröhnt sein"
19.11.2017 aripiprazol 3,0 mg (frühere Reduktion, weil das abilify so sehr müde machte)
1. Woche: das Kauen auf den Wangen ist weniger geworden

Ululu 69
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Re: Kopfschmerzen

Beitragvon Ululu 69 » Montag, 20.11.17, 8:36

Hallo,

Arianrhod hat geschrieben:Muss sagen, dass gerade dieser Herbst mit seinen ständigen Wetterwechseln - mal kalt, mal warm, für mich Kopfschmerzzeit ist.
Habt ihr Tipps GEGEN Wetterfühligkeit?


Liebe Adrian, das geht mir leider auch so.

Häufige Aufenthalte in der frischen Luft und das bei jedem Wetter sollen den Körper weniger wetterfühlig machen. Bei Menschen, die draußen arbeiten tritt das Phänomen wohl nur sehr selten auf.
Auch Kneipp Anwendungen, wie z.B.Wassertreten sollen helfen. Abhärtung also.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg


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