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Vitamin D - Mangel

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
jojo71
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von jojo71 » Mittwoch, 28.09.16, 18:44

Hi Jamie,
wenn keine hohen Dosen vertragen werden, würde ich ein Öl trotzdem bevorzugen, da es verträglicher sein dürfte.

Ich habe nur das Öl genommen, wie meine Frau/Kinder/Freunde/Bekannte auch und das "schlimmste" was passierte war, das sich keine Veränderung eingestellt hatte... bei meiner Frau war der durch einen Bluttest festgestellte Wert in einem nicht mehr messbaren Bereich, nach der Einnahme war ihr Wert im optimalen Bereich und heftige Schwächeanfälle sind bisher nicht wieder aufgetreten. Was vielleicht auch noch wichtig ist für Menschen mit dunkler Hautfarbe, man benötigt 4 mal so viel Sonne, um die gleiche Menge an Vitamin D zu "produzieren", als ein Mensch mit heller Hautfarbe.

Ich habe dieses Produkt verwendet.

Gruß
jojo
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Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

henning
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Re: Vitamin D, Hormone

Beitrag von henning » Montag, 03.10.16, 12:00

Ich glaube nicht, dass es das Vitamin D direkt ist, dass zu antidepressiven Wirkung führt. Sondern eher die damit verbundenen Stoffwechselwege der Elektrolyte.
Durch die Erhöhung des Vitamin D Spiegels kommt es zur verminderten Produktion vom Parathormon, dass in der Nebennierenrinde gebildet wird.
Dadurch erhöht sich die Aufnahme vom Phosphaten und Kalzium aus dem Darm (und zum geringen Teil auch Magnesium) um eben diesen Spiegel im Blut zu heben. Sollte man nicht auf eine Ausreichende Versorgung dieser drei Elektrolyten bei der Vitamin D supplementierung achten, muss der Körper diese aus den Knochen holen. Die Folge ist Knochenschwund!!!! und das obwohl Vitamin D angeblich dagegen helfen soll.
Nun weiß man aber inzwischen auch, dass die Remineralisierung der Knochen damit noch nicht abgeschlossen ist, denn damit das Kalzium sich nicht irgendwo im Körper anlagert (Arterie, Gelenke, Gehirn und Nieren -> Arterienverkalkung, Verkalkung der Gelenke, Rheuma, Arthritis und Kalziumnierensteine) benötigt der Körper Vitamin K2.

http://www.eesom.com/ernaehrung-stoffwe ... vitamin-d/

In anderen Ländern wie Holland, UK und USA z.B. sind Vitamine und Vitamin D schon etwas länger eine Sache und dort ist man längst sehr weit zurückgerudert mit den Dosierungen. Natürlich stellt die Haut unter starker UV-A Einstrahlung in 15 minuten 10.000 IE Vitamin D her, allerdings ist das in Äpfel mit Birnen vergleich!!!
Das Vitamin D aus der Flasche, also 25-OH-D3, wird in den Nieren zur aktiven Vitamin D Form, 1,25-OH-D3, umgewandelt, sobald sich der Spiegel des aktiven Vitamin D dann im Normbereich befindet, stellt die Niere aus dem 25-OH-D3 dann 24,25-OH-D3 her, dass dafür sorgt, dass das restliche überschüssige 25-OH-D3 dann in Fettzellen eingelagert wird.
Während bei der Sonneneinstrahlung sich das meiste Vitamin D an der Haut befindet und dann dort direkt ins Fettgewebe eingelagert wird und somit eine gute Verteilung gewährleistet ist, wird das überschüssige Vitamin D aus der Flasche vermehrt in der Leber abgespeichert und führt schnell zu einer Vitamin D Vergiftungserscheinung, zum Vitamin A Mangel und zum Eisenmangel im Serum bzw. Eisenspeicherkrankheit der Leber.

Außerdem führt eine zu hohe Vitamin D supplemntierung automatisch zum Vitamin A Mangel und umgekehrt.
Die Symptome eines Vitamin A mangels sind: Nachtblindheit, Augenkrankheiten/Erblindung, aufflösen von Zahnschmelz,schlechter Knochenwuchs, trockene Haut, Infektanfälligkeit, übersekretion der Schleimhäute, Pollenallergie, Bronchitis, Asthma, Akne und höheres Krebsrisiko.

http://www.acu-cell.com/acn2.html#adk

Sollte man nun höhere Dosen Vitamin A zusätzlich nehmen, führt das zur zu schnellen Oxidation von Vitamin E und C (Antioxidanten Vitamin A, E und C brauchen sich gegenseitig um nicht selbst schädlich für den Körper zu werden). Gleichzeitig ist Vitamin A für den Transport von Eisen aus der Leber in den Blutkreislauf zuständig, also sollte man seine Eisenwerte ebenfalls im Blick behalten.


Kleiner Exkurs:
Falls ihr euch mal gefragt habt, warum Lithium zur Behandlung von bipolaren Störungen eingesetzt wird, so werdet ihr sicherlich schon der Theorie gehört haben, dass Lithium sich an den Nervenbahnen (Axon) anreichert und dort die Elektrolyte stabilisert. Das stimmt zum Teil auch.

Zum anderen Teil gelangt Vitamin B12 durch Lithium besser in das Zellinnere und kann hilft dort bei der Synthese von Serotonin und Dopamin, sowie es beim Abbau von Methylserotonin und Methyldopamin führt (deren zu starker Überschuss zu Psychosen führt , aber auch unter anderem für das "high"-Gefühl beim Drogenrausch verantwortlich ist.)

http://www.livestrong.com/article/48642 ... serotonin/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3271502/
https://scholar.google.com/scholar?rls= ... 0121966653
http://www.whfoods.com/genpage.php?pfri ... t&dbid=107
http://kellybroganmd.com/b12-deficiency-brain-health/




Nun zurück zu den Elektrolyten.
Ein Elektrolytungleichgewicht kann nicht nur zu Störungen wie Bipolarität führen, sondern auch zu Depressionen.
Wenn es euch unter der Einnahme von Vitamin D besser geht, dann höchstwahrscheinlich weniger wegen des Vitamin D, sondern wegen der Elektrolyte. Zu den Elektrolyten und deren EInfluss auf die Psyche schreibe ich später noch mehr. Allerdings reichts bei vielen depressiven bereits aus Magnesium, Kalium und Kalzium zu nehmen um wieder "normal" zu sein.

http://www.acu-cell.com/acn.html

Edit:
Blutwerde von Kalzium und Magnesium im Serum sind ohne Aussage. Sollte ein Kalziummangel vorliegen, holt sich der Körper das schnell aus den Knochen um den Wert im Serum stabil zu halten. Bei Magnesium ist es das selbe, nur wird das meiste dann aus Muskeln abgebaut. Kalium hingegen könnte Aussagekräftig sein, allerdings kann sich der Wert innerhalb von 1-2 Stunden von lebenskritisch niedrigen zum normalen ändern.
Eine genauere Messung wären die intrazellulären Werte der Elektrolyte im Blut, die Kosten werden aber nicht von den Krankenkassen erstattet ( nach dem Motto:"nicht das am Ende noch jemand gesund wird und keine Medikamente mehr braucht")
Zuletzt geändert von henning am Montag, 03.10.16, 15:01, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Jamie » Montag, 03.10.16, 12:29

Hallo henning,

Hut ab vor soviel Wissen. Sehr interessant, danke dir :).
Ich weise auch immer darauf hin, dass mit Mg, ggf. Ca und Vitamin K2 supplementiert werden sollte, aber das Wissen darum ist noch begrenzt.

Angelesen oder Beruf? :D

Grüße
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von henning » Montag, 03.10.16, 12:38

Jamie hat geschrieben:Hallo henning,

Hut ab vor soviel Wissen. Sehr interessant, danke dir :).
Ich weise auch immer darauf hin, dass mit Mg, ggf. Ca und Vitamin K2 supplementiert werden sollte, aber das Wissen darum ist noch begrenzt.

Angelesen oder Beruf? :D

Grüße
Jamie
Hi Jamie,
das Wissen stammt teils aus dem Studium (Biologie), teils Angelesen (aus der Not heraus um mich selbst wieder gesund zu machen, denn wie wir hier alle wissen hat außer uns Patienten da keiner großes Interesse dran). Allerdings war das nützlichste am Studium das lernen, wo man Quellen herbekommt und auch wie man falsche von richtigen Unterscheiden kann (insbesondere gesponserte Veröffentlichungen).

PS: DIe meisten Menschen benötigen nach Mg supplementierung keine PPI mehr. Darf ich fragen, warum du noch welche benötigst?
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von LinLina » Montag, 03.10.16, 12:47

Hallo Henning,

wenn du möchtest, es wäre sicher sehr interessant für viele Mitglieder wenn du hier http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=35 einen eigenen Thread erstellst und über deinen persönlichen Weg berichtest.

Zu den Vitaminen würde ich sagen, dass es wie alles sehr individuell ist. Was dem einen beim Absetzen hilft, kann für den anderen wirkungslos oder sogar schädlich sein.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Jamie » Montag, 03.10.16, 12:55

Hallo henning :),
PS: DIe meisten Menschen benötigen nach Mg supplementierung keine PPI mehr. Darf ich fragen, warum du noch welche benötigst?
Das ist ja interessant.
Höre ich heute in der Form zum ersten Mal.
Wir haben einen eigenen, ellenlangen Thread über PPI mit mindestens 10 oder mehr akut Betroffenen, die versuchen vonh ihren PPI wegzukommen.
Ich gehöre auch zu diesem "Kreis der Auserwählten" :whistle: :party: ....

Du musst den Thread nicht durchlesen, er ist seeehr lang, aber magst du uns etwas über PPI und Magnesium schreiben? Das finden andere bestimmt auch interessant. :)

Ich weiß nicht, ob ich die PPI noch benötige. Ich denke nein, daher schleiche ich schon ins dritte Jahr gehend aus, weil ich davon nicht loskomme.
Gastroskopie war unauffällig; es besteht Verdacht auf Verletzung des Nervus Vagus bei Herz OP mit Motilitätsstörung bei mir.
Und eins weiß ich: nehme das Zeug seit 15 Jahren, und es wurde auf die Zeit gesehen eher schlimmer als besser. Also muss das Zeug raus :roll: .

Grüße, hier ist der PPI Thread: viewtopic.php?f=57&t=9393


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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von henning » Montag, 03.10.16, 13:20

LinLina hat geschrieben:Hallo Henning,

wenn du möchtest, es wäre sicher sehr interessant für viele Mitglieder wenn du hier http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=35 einen eigenen Thread erstellst und über deinen persönlichen Weg berichtest.

Zu den Vitaminen würde ich sagen, dass es wie alles sehr individuell ist. Was dem einen beim Absetzen hilft, kann für den anderen wirkungslos oder sogar schädlich sein.

Liebe Grüße
Lina
Hallo Lina,
ich bin schon dabei alles zusammenzuschreiben, allerdings dauert das sicherlich noch ein paar Tage. Zum Individuellen:
Vitamine wirken im Stoffwechsel des Körpers und den Zellen des Körpers. Hierbei sind alle Menschen tatsächlich gleich. Genetische Varietät und vorhandene Speicher an anderen Vitaminen, die für den Stoffwechsel benötigt werden,entscheiden bei einseitiger Supplementierung, ob es dem einen hilft und dem anderen nicht und dem nächsten wiederum schadet. Bei Vitamin D z.B. hatte ich bereits mehrere Faktoren genannt.
Mensch Nr.1 mit Vitamin A mangel wird VItamin D überhaupt nicht gut vertragen, wohingegen Menschen mit zu viel Vitamin A eine Besserung verspüren wenn Vitamin D dazu kommt. Bei der Genetik kann es z.B. sein, dass deinem Körper das Bindeprotein für Vitamin D fehlt (NFkB). In solch einem Fall führt eine Vitamin D supplementierung, aber auch zu starke Sonneneinstrahlung zu:

Rheumatoide Arthritis (besonders Kniegelenk, Heberdenarthosen),Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Arteriosklerose, Alzheimer, Asthma, Krebs (insbesondere Leukämie, Lymphome, Mamma-, Ovarial-, Prostata- und Colon-Cancer)

http://biomed24.net/index.php/de/biolog ... n-d-irrtum

Auch ob jemand mit dieser genetischen präsposition von einer gcmaf Therapie profitieren würde um seine Vitamin D Speicher aufzufüllen, lässt sich mittels Gentests abklären.
Es geht also nicht darum wie die Ärzte bei Antidepressiva zu rätseln, welches am besten bei jemanden wirkt (durch ausprobieren). Sondern darum herauszufinden was im Stoffwechsel blockiert wird, wenn etwas bei der Vitaminsupplementierung nicht funktioniert.
Denn schließlicht braucht die Zelle, die immer gleich aufgebaut ist egal bei welchen menschen, alle VItamine um richtig zu funktionieren.

Letztendlich könnte man eventuell anhand von VItaminmängeln erklären, warum manche Antidepressiva wirken und manche nicht.
Man weiß z.B. dass mit vielen verschieden Vitalstoffen Serotonin hergestellt wird,die alle unterschiedlich wirken, evtl durch Lokalisierung (und zu unterschiedlichen Derivaten neigen): Methylcobalamin, Adenosylcobalamin, Vitamin B6, Methylfolate und Carnitin.
Dabei hemmt jedes Antidepressivum vielleicht die Wiederaufnahme einer anderen Serotoninvariante? (evtl. sogar Derivate, evtl einfach nur lokalisierung)??? wodurch sich durch VItaminmängel (neben genetik) erklären lassen würde, warum manche funktionieren und andere wiederum nicht.
Zuletzt geändert von henning am Mittwoch, 05.10.16, 1:26, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von LinLina » Montag, 03.10.16, 13:32

Hallo Henning,

ja, die Grundlagen des Stoffwechsels kenne ich, ich habe auch Biologie studiert ;-)

Ich bin gespannt, was du zu berichten hast.

Danke für die ausführlichen Erklärungen, wie genau die Vitamine zusammenwirken ist sehr interessant.

Bei all dem, was man schon weiß und was man testen kann darf man aber nicht vergessen, dass man eben nicht alles weiß, und daher auch durch ausführliche Tests keine absolut sicheren Vorraussagen machen kann, ob eine Supplementierung funktioniert oder nicht.

Dazu kommt, dass es ja kaum Untersuchungen darüber gibt, was die langjährige Antidepressiva-Einnahme und das Absetzen tatsächlich im Körper verändert. Die Theorie ist das eine, aber man kann nur durch gute Studien sagen ob die Theorie auch in der Praxis relevant ist.

Dazu kommt, dass man depressive Zustände ja nicht allein durch Vitaminmängel erklären kann, oder denkst du da anders drüber? Wenn mir im Leben schlimme Dinge zustoßen, die ich nicht verarbeiten kann, dann liegt nicht unbedingt ein Vitaminmangel vor. Eine rein biologistische Sicht finde ich da unzureichend, das ist leider der Trend heutzutage. Natürlich ist letztlich irgendwo alles Biologie was im Gehirn passiert, aber wenn es lebensgeschichtliche Gründe für psychische Probleme gibt, sollte man um wieder frei und glücklich leben zu können auch möglichst diese angehen, und nicht nur versuchen einen Mangel/ein Ungleichgewicht durch Substanzen zu beheben. Der Körper kann ja auch selbst die meisten Vorgänge regulieren, da einzugreifen kann in manchen Fällen eine reine Symptombehandlung, und keine Ursachenforschung sein.

Was mich noch interessiert, was genau meinst du mit verschiedenen Serotoninvarianten? Wodurch sollen sich diese Varianten unterscheiden? Serotonin hat doch eine feste chemische Struktur?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von henning » Montag, 03.10.16, 14:05

LinLina hat geschrieben:Hallo Henning,

ja, die Grundlagen des Stoffwechsels kenne ich, ich habe auch Biologie studiert ;-)

Ich bin gespannt, was du zu berichten hast.

Danke für die ausführlichen Erklärungen, wie genau die Vitamine zusammenwirken ist sehr interessant.

Bei all dem, was man schon weiß und was man testen kann darf man aber nicht vergessen, dass man eben nicht alles weiß, und daher auch durch ausführliche Tests keine absolut sicheren Vorraussagen machen kann, ob eine Supplementierung funktioniert oder nicht.

Dazu kommt, dass es ja kaum Untersuchungen darüber gibt, was die langjährige Antidepressiva-Einnahme und das Absetzen tatsächlich im Körper verändert. Die Theorie ist das eine, aber man kann nur durch gute Studien sagen ob die Theorie auch in der Praxis relevant ist.

Dazu kommt, dass man depressive Zustände ja nicht allein durch Vitaminmängel erklären kann, oder denkst du da anders drüber? Wenn mir im Leben schlimme Dinge zustoßen, die ich nicht verarbeiten kann, dann liegt nicht unbedingt ein Vitaminmangel vor. Eine rein biologistische Sicht finde ich da unzureichend, das ist leider der Trend heutzutage. Natürlich ist letztlich irgendwo alles Biologie was im Gehirn passiert, aber wenn es lebensgeschichtliche Gründe für psychische Probleme gibt, sollte man um wieder frei und glücklich leben zu können auch möglichst diese angehen, und nicht nur versuchen einen Mangel/ein Ungleichgewicht durch Substanzen zu beheben. Der Körper kann ja auch selbst die meisten Vorgänge regulieren, da einzugreifen kann in manchen Fällen eine reine Symptombehandlung, und keine Ursachenforschung sein.

Was mich noch interessiert, was genau meinst du mit verschiedenen Serotoninvarianten? Wodurch sollen sich diese Varianten unterscheiden? Serotonin hat doch eine feste chemische Struktur?

Liebe Grüße
Lina
Ja genau, man weiß nicht alles und das sage ich ja auch. Deshalb soll man sich auch lieber gut informieren bevor man Vitamine nimmt, denn ich habe jetzt zahlreiche Beispiele genannt, weshalb der Schuss nach hinten los gehen kann und das nur durch Informationen die wir eben schon haben, Ich vertrage um verrecken kein synthetisches Vitamin D und das ist bei allen aus meiner Familie so. Vor vielen Jahren wäre das noch ein Rätsel gewesen, heute weiß man warum. Deswegen muss man eben erkennen wenn ein Mangel nicht behoben werden kann und ihn so gut es geht durch eine andere alternative ausgleichen, um lang genug durchzuhalten bis die Pharmakonzerne entsprechendes gefunden haben. (So war bei meiner Krankheit bis 2014 eine Heilung absolut ausgeschlossen, da mein Gendefekt schlicht nicht umgangen werden konnte). Vitamintherapie funktioniert durchaus nicht bei jedem, aber jedem bringt es eine Teilbesserung und vielen sogar 99% Heilung.

Das mit der Psyche ist auch so eine Sache. Wo soll denn diese Psyche sein? Wie soll sie diese Aussehen, wenn nicht in Form von Neurotransmittern und Nervenzellen?Eine Art Seele? Licht?
Es ist eben nur der Stoffwechsel und die Psyche ist da, um uns Sinn einzureden, was der Stoffwechsel gerade macht. (Hormone, Elektrolyte, Vitalwerte. Die Psyche wird also ausgemacht von Nieren, Leber, Darm, Schilddrüse, Nebennieren, Hoden, Fettgewebe, Eierstöcken, Hypothalamus etc.)

Ein Opiatabhängiger z.B. weiß schlichtweg nicht, dass er abhängig ist (wenn man ihm nicht sagt, dass die Substanz abhängig macht). Die Entzugserscheinungen fangen mit Erkältungssymptomen an und die spätere emotionale Verzweiflung erklärt er sich eben mit Ereignissen aus seinem Leben (Beziehungen, Familie, Arbeit etc.). Erst später wenns richtig heftig wird fällt den meisten auf, dass etwas nicht stimmt und gehen zum Arzt.

Auch der Effekt, dass überschüssiges Ammoniak in der Leber Zellen zerstört und somit zum Phänomen von "ich hasse meine Eltern und Familie" führt, wurde bereits festgestellt.
Anders gesagt: Nicht die schlimme Kindheit führt zum Alkoholismus, sondern der Alkohol zur schlimmen Kindheit.

Auch im Fall von Golfkrieg können wir unsere psychischen Lehren ziehen.
Zum aller ersten mal sind "flashbacks" ein Problem bei Veteranen. Die intensiven Albträume und deren krankmachende Auswirkung auf die Psyche waren ein komplett neues Ausmaß an Kriegstrauma. Allers spricht dafür, dass das Erlebte im Golfkrieg dafür verantwortlich ist, obwohl es bereits grausamere Kriege gegeben hat, denn warum sonst sind die Flashbacks vom Kriegsschauplatz?
Nur dumm, dass man inzwischen herausgefunden hat, dass 3 Medikamente die prophylaktisch gegen Chemiewaffenangriffe eingesetzt wurden eine Neurotoxische Nebenwirkung haben, die zu den Flashbacks bei Veteranen führt:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4724528/

Hier wäre Psychotherapie also absolut keine Ursachenforschung und noch nicht mal Symptombehandlung.

PS: Jamie ich habe im PPI Forum etwas für dich geschrieben, um hier nicht allzusehr von Vitamin D abzuschweifen.

Edit: Noch vergessen wegen Serotonin. Ich hatte oben bereits ein paar Links bezüglich B12 und serotonin gepostet. Es gibt unterschiedliche Stoffwechselwege, wie Serotoninsynthese beeinflusst werden kann, wo es gebildet wird, also welche cofaktoren dabei helfen und wo es dann wirkt (Darm, Magen, Gehirn, Herz). Auch die Neigung in welche Derivate entsprechend gebildetes Serotonin umgewandelt wird, ist verschieden. Vitamin B6 neigt z,B. dazu zu Methylserotonin abgebaut zu werden.Bei Acetyl-Carnitin wurde auch ein Fall beschrieben. Aber auch hier gilt, vieles wissen wir evtl. noch nicht. Vielleicht gibt es auch komplett unterschiedliche Serotoninmoleküle und wir kennen nur das Eine?

Edit2: Evtl. nochmal klarer gesagt zusammengefasst:
Krankheiten sind immer ein Problem des Stoffwechsels, die sich durch Vitalstoffe lösen lassen, aber nur wenn das Wissen über den entsprechenden Stoffwechselvorgang vorhanden ist und entsprechende Nahrungsergänzungsmittel bereits entwickelt wurden.
Wenn man Pech hat, ist zur eigenen Erkrankung nicht viel bekannt, oder aber das Nahrungsergänzungsmittel noch nicht entwickelt.
z.B. kann ich keine Folsäure zu aktivierter Folsäure (Methylfolat) umwandeln. Vor 3 Jahren gab es noch kein Methylfolat auf dem Markt und außer Merck wusste keiner davon. Auch nur an gesund sein zu denken, war vor 3 jahren noch eher ein Ding der Unmöglichkeit für Menschen wie mich und auch jetzt gibt es noch viele bei denen dieser Stoff eben nicht die Lösung des Problems war, obwohl die Stoffwechselerkrankung die Gleiche ist (aber aus verschieden Gendefekten ausgelöst) .

Und das letzte Edit:
Hab nochmal den Teil zur SSRI-Vitamin Theorie etwas (hoffentlich) verständlicher editiert, aber wie du sagst, ist es nur eine Theorie, die zumindest erstmal Sinn macht, bewiesen ist da aber noch nichts.
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Parvati_LEAxala

Parvati_LE
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Parvati_LE » Samstag, 08.10.16, 12:02

Lieber Henning,

eine begeistertes Dankeschön von mir für diese hilfreichen Informationen. Bei uns in der Familie verträgt auch keiner synthetisches Vitamin D (führt zu verstärkter Unruhe, Schlafstörungen und Angstgefühlen). Auch scheint mein Körper, genau wie in dem einen Artikel beschrieben, das Vitamin D nicht gut aus der Sonne aufnehmen zu können. Diesen Winter war ich z. B. nicht in Deutschland und habe Sonne getankt, jeden Tag bestimmt 3 Stunden und das drei Monate lang. Trotzdem ist mein Vitamin-D-Spiegel im unteren Normalbereich, also suboptimal. Wer hat dir gesagt, dass bei dir ein Gendefekt vorliegt? Warst du in einer Immundefektambulanz? (Ich hoffe, ich hab das nicht überlesen.)

LG Parvati
1997: Beginn Schlafstörungen, bin jedoch sehr lange ohne dauerhafte Medikation ausgekommen (außer Diazepam bei Bedarf, ca. 4-6 mal im Jahr)

Januar 2013: Stressbedingter Totalzusammenbruch mit massiver Schlaflosigkeit --> Beginn Einnahme Trimipramin 25 mg
August 2013: Trimipramin weggelassen (ohne großartiges Ausschleichen), keinerlei Probleme
Mai 2014: Aufgrund erneuter privater Ausnahmesituation Wiedereinnahme Trimipramin in wechselnden Dosierungen (75 mg in den ersten Wochen, später allmählich runter bis auf 12,5 mg)
Dezember 2015: Trimipramin ohne Probleme weggelassen
Januar 2016: Wieder massiver privater Stress, Wiedereinnahme Trimipramin für erneut einen Monat (100-75.50-25)
Ende Februar 2016: medikamentenfrei, keine Absetzsymptome
10. April 2016: plötzliche starke Derealisation und Erschöpfung, Schwankschwindel, Kopfdruck, Lichtempfindlichkeit, Nackensteifigkeit, Ziehen und Gefühl von Drehbewegung im Hirn besonders in Ruhe, Übelkeit, nach einem Monat massive Schlaflosigkeit aufgrund des Symptomdrucks
Ende Juni 2016: Aus Verzweiflung Wiedereindosierung Trimipramin 12,5 mg, gesteigert bis auf 100 mg --> komplett wirkungslos!!! seitdem 5-10 mg Diazepam bei Bedarf
08.07.2016: Diagnose Beidseitiger Ausfall des Gleichgewichtsnervs ungeklärter Ursache, hochdosiertes Cortison für 3 Wochen
25.07.2016: Gleichgewichtsnervausfall klinisch nicht mehr nachweisbar, alle Symptome sind dennoch unverändert --> dreiwöchige Therapie mit transkranieller Magnetstimulation --> wirkungslos
3.09.2016: Trimipramin endgültig weggelassen, stattdessen Einnahme Mirtazapin 7,5 mg, nach ca. zwei Wochen gesteigert auf 15 mg --> half die ersten zwei Wochen minimal beim Schlafen, danach wirkungslos --> nach 1 Monat Einnahme abgesetzt
4.10.2016 Symptome von April 2016 sind alle unverändert
Ende Oktober 2016: Erneute Lumbalpunktion (Ergebnis: abgelaufene ZNS-Infektion mit Herpes Simplex und Varicella Zoster), starkes postpunktionelles Syndrom mit unaushaltbaren Kopfschmerzen entwickelt, Novalgineinnahme, Ketamin-Infusion als Versuch der Schmerztherapie (musste aufgrund Dissoziation abgebrochen werden), dadurch Dia-Konsum endgültig außer Kontrolle geraten, mittlerweile wirken 15 mg kaum noch: es muss ein Absetzplan her!
12.02. Diazepam seit Mitte November von 10 auf nun 3,5 mg ausgeschlichten. Schlaf ist teilweise erheblich gestört. Neue Diagnose: Vestibularisparoxysmie, pathologischer Befund linksseitig in der kalorischen Prüfung --> Gleichgewichtsorgan ist noch immer erkrankt

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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von henning » Samstag, 08.10.16, 13:08

Parvati_LE hat geschrieben:Lieber Henning,

eine begeistertes Dankeschön von mir für diese hilfreichen Informationen. Bei uns in der Familie verträgt auch keiner synthetisches Vitamin D (führt zu verstärkter Unruhe, Schlafstörungen und Angstgefühlen). Auch scheint mein Körper, genau wie in dem einen Artikel beschrieben, das Vitamin D nicht gut aus der Sonne aufnehmen zu können. Diesen Winter war ich z. B. nicht in Deutschland und habe Sonne getankt, jeden Tag bestimmt 3 Stunden und das drei Monate lang. Trotzdem ist mein Vitamin-D-Spiegel im unteren Normalbereich, also suboptimal. Wer hat dir gesagt, dass bei dir ein Gendefekt vorliegt? Warst du in einer Immundefektambulanz? (Ich hoffe, ich hab das nicht überlesen.)

LG Parvati
Hallo Parvati,
das ist ein Labortest, den man allerdings privat bezahlen muss:

GVDR : Polymorphisms of Vitamin D receptor

http://www.redlabs.be/gt


Viele Grüße
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Parvati_LE » Samstag, 08.10.16, 15:09

Sehr interessant, Henning, besten Dank. Darf ich dich fragen, wie du bei deiner Vitamintherapie vorgegangen bist? Hattest du einen fähigen Arzt, der dich begleitet hat (und den du ggf. weiterempfehlen könntest), oder hast du dich mit deinem Wissen selbst therapiert?

Liebe Grüße
Parvati
1997: Beginn Schlafstörungen, bin jedoch sehr lange ohne dauerhafte Medikation ausgekommen (außer Diazepam bei Bedarf, ca. 4-6 mal im Jahr)

Januar 2013: Stressbedingter Totalzusammenbruch mit massiver Schlaflosigkeit --> Beginn Einnahme Trimipramin 25 mg
August 2013: Trimipramin weggelassen (ohne großartiges Ausschleichen), keinerlei Probleme
Mai 2014: Aufgrund erneuter privater Ausnahmesituation Wiedereinnahme Trimipramin in wechselnden Dosierungen (75 mg in den ersten Wochen, später allmählich runter bis auf 12,5 mg)
Dezember 2015: Trimipramin ohne Probleme weggelassen
Januar 2016: Wieder massiver privater Stress, Wiedereinnahme Trimipramin für erneut einen Monat (100-75.50-25)
Ende Februar 2016: medikamentenfrei, keine Absetzsymptome
10. April 2016: plötzliche starke Derealisation und Erschöpfung, Schwankschwindel, Kopfdruck, Lichtempfindlichkeit, Nackensteifigkeit, Ziehen und Gefühl von Drehbewegung im Hirn besonders in Ruhe, Übelkeit, nach einem Monat massive Schlaflosigkeit aufgrund des Symptomdrucks
Ende Juni 2016: Aus Verzweiflung Wiedereindosierung Trimipramin 12,5 mg, gesteigert bis auf 100 mg --> komplett wirkungslos!!! seitdem 5-10 mg Diazepam bei Bedarf
08.07.2016: Diagnose Beidseitiger Ausfall des Gleichgewichtsnervs ungeklärter Ursache, hochdosiertes Cortison für 3 Wochen
25.07.2016: Gleichgewichtsnervausfall klinisch nicht mehr nachweisbar, alle Symptome sind dennoch unverändert --> dreiwöchige Therapie mit transkranieller Magnetstimulation --> wirkungslos
3.09.2016: Trimipramin endgültig weggelassen, stattdessen Einnahme Mirtazapin 7,5 mg, nach ca. zwei Wochen gesteigert auf 15 mg --> half die ersten zwei Wochen minimal beim Schlafen, danach wirkungslos --> nach 1 Monat Einnahme abgesetzt
4.10.2016 Symptome von April 2016 sind alle unverändert
Ende Oktober 2016: Erneute Lumbalpunktion (Ergebnis: abgelaufene ZNS-Infektion mit Herpes Simplex und Varicella Zoster), starkes postpunktionelles Syndrom mit unaushaltbaren Kopfschmerzen entwickelt, Novalgineinnahme, Ketamin-Infusion als Versuch der Schmerztherapie (musste aufgrund Dissoziation abgebrochen werden), dadurch Dia-Konsum endgültig außer Kontrolle geraten, mittlerweile wirken 15 mg kaum noch: es muss ein Absetzplan her!
12.02. Diazepam seit Mitte November von 10 auf nun 3,5 mg ausgeschlichten. Schlaf ist teilweise erheblich gestört. Neue Diagnose: Vestibularisparoxysmie, pathologischer Befund linksseitig in der kalorischen Prüfung --> Gleichgewichtsorgan ist noch immer erkrankt

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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von henning » Samstag, 08.10.16, 15:45

Hi,
ja alles unter Eigentherapie.
Ich hab dazu etwas in meinem Vorstellungsthread geschrieben.
Wie ich genau vorgegangen bin (bzw. wie man es besser machen kann), werde ich demnächst posten.

Gruß

Parvati_LE
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Parvati_LE » Samstag, 08.10.16, 16:17

Huhu,

habe in der Zwischenzeit schon deinen eigenen Thread gefunden und lese nun dort mit :)

LG
1997: Beginn Schlafstörungen, bin jedoch sehr lange ohne dauerhafte Medikation ausgekommen (außer Diazepam bei Bedarf, ca. 4-6 mal im Jahr)

Januar 2013: Stressbedingter Totalzusammenbruch mit massiver Schlaflosigkeit --> Beginn Einnahme Trimipramin 25 mg
August 2013: Trimipramin weggelassen (ohne großartiges Ausschleichen), keinerlei Probleme
Mai 2014: Aufgrund erneuter privater Ausnahmesituation Wiedereinnahme Trimipramin in wechselnden Dosierungen (75 mg in den ersten Wochen, später allmählich runter bis auf 12,5 mg)
Dezember 2015: Trimipramin ohne Probleme weggelassen
Januar 2016: Wieder massiver privater Stress, Wiedereinnahme Trimipramin für erneut einen Monat (100-75.50-25)
Ende Februar 2016: medikamentenfrei, keine Absetzsymptome
10. April 2016: plötzliche starke Derealisation und Erschöpfung, Schwankschwindel, Kopfdruck, Lichtempfindlichkeit, Nackensteifigkeit, Ziehen und Gefühl von Drehbewegung im Hirn besonders in Ruhe, Übelkeit, nach einem Monat massive Schlaflosigkeit aufgrund des Symptomdrucks
Ende Juni 2016: Aus Verzweiflung Wiedereindosierung Trimipramin 12,5 mg, gesteigert bis auf 100 mg --> komplett wirkungslos!!! seitdem 5-10 mg Diazepam bei Bedarf
08.07.2016: Diagnose Beidseitiger Ausfall des Gleichgewichtsnervs ungeklärter Ursache, hochdosiertes Cortison für 3 Wochen
25.07.2016: Gleichgewichtsnervausfall klinisch nicht mehr nachweisbar, alle Symptome sind dennoch unverändert --> dreiwöchige Therapie mit transkranieller Magnetstimulation --> wirkungslos
3.09.2016: Trimipramin endgültig weggelassen, stattdessen Einnahme Mirtazapin 7,5 mg, nach ca. zwei Wochen gesteigert auf 15 mg --> half die ersten zwei Wochen minimal beim Schlafen, danach wirkungslos --> nach 1 Monat Einnahme abgesetzt
4.10.2016 Symptome von April 2016 sind alle unverändert
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Murmeline » Freitag, 30.06.17, 12:13

Siggi berichtet :)
(ich nehme) täglich ein Tropfen Vit D.3 (800 iE)
Da ich großen Vit D3 Mangel habe, und seit 7 Jahren kein Dekristol (Vit D.3- 20.000 iE ) mehr vertrage, bin ich soo froh, dass ich diesen einen Tropfen ,der ohne:Laktose, Fructose, Gluten und Gelatine ist, bisher ,ohne schlimme Trigger,einigermaßen vertrage. :D
Ich weiß nicht ob ich schreiben darf dass es ein" hübner Produkt" aus dem Reformhaus ist, http://www.huebner-vital.de/de/vitamin-d3-1208.html
aber vielleicht gibt es- wie ich - Verzweifelte mit Vit D Mangel und die bisher auch kein Vit D3 vertragen haben aber froh sind,nun eventl. etwas "Verträgliches" zu finden!
Es sind 10ml und kostet 11,50. Bei täglich 1 Tropfen (800iE) reicht das Fläschchen für ein ganzes Jahr!
viewtopic.php?p=197703#p197703
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Vertrage Vitamin-D nicht

Beitrag von Walking-Ghost » Sonntag, 15.10.17, 14:00

Hallo, liebe Gemeinschaft

nachdem mein Neurologe beim Blutbild festgestellt hat, dass ich überhaupt gar kein Vitamin-D mehr im Körper habe (der Wert war so niedrig, dass er nicht mehr messbar war, also weniger als 2), hat er mir Vigantolvit 40.000 IE verschrieben. Das habe ich ein paar Tage genommen, bis ich so brachialen Durchfall davon bekommen habe, dass ich nicht mehr aus dem Haus gehen konnte. Neurologe hat den Kopf geschüttelt und gemeint, dann vertrage ich sicherlich irgendeinen Zusatzstoff in den Tabletten nicht, da kein Mensch Vitamin-D nicht verträgt. Ich solle mal Tabletten aus der Drogerie holen und schauen, wie es mir damit geht. Gesagt, getan, diesmal die von Doppelherz, viel weniger Einheiten pro Tablette und das Darmdilemma ging dann schon in der Nacht los mit Bauchkrämpfen und zwei Tagen Durchfall. Allerdings hatte ich diesmal auch Magnesium dazu genommen, weil ich gelesen hab, man sollte nach Möglichkeit beides zusammen nehmen, weil Vitamin-D das Magnesium braucht.

Jetzt hat mir mein Arzt recht eindrücklich klar gemacht, dass ich durch diese Nebenwirkungen durch muss, denn der Vitamin-D Speicher MUSS aufgefüllt werden, auch, wenn ich das Zeug nicht vertrage. Hat mir jetzt Vigantol-Öl 20.000 IE/ml, und ich soll davon jeweils 6 Tropfen auf den Tag verteilt nehmen. Und wenn ich es nicht vertrage, soll ich es trotzdem weiter nehmen. Wie ich mein Leben als alleinstehende Person noch bewerkstelligen soll, wenn ich rund um die Uhr jeden Tag für die nächsten drei Monate Bauchkrämpfe und Durchfall im 5 Minuten Takt hab, hat er mir natürlich nicht gesagt.

Jetzt hab ich versucht, mich durch die verschiedenen Themen durchzulesen, die mit Vitamin-D zu tun haben und stelle fest, das ist ja mal eine ganze Wissenschaft für sich. Nimmt man es, kriegt man gleichzeitig einen Mangel an einem anderen Vitamin und die Katze beisst sich irgendwann in den Schwanz. Nun bin ich SO verwirrt, dass ich nun gar nicht mehr weiss, was ich eigentlich noch machen soll und hoffe, ihr könnt mir hier einen handfesten Rat geben, denn ich sehe mich schon mit Osteoporose und Demenz im Krankenhaus liegen, weil ich das vermaledeite Vitamin-D nicht aufgefüllt kriege.

Danke schonmal :zombie:

Eva
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Eva » Sonntag, 15.10.17, 15:11

Hallo,

ich habe meinen Speicher vor Jahren auch durch hohe D-Gaben aufgefüllt, sie aber zum Glück sehr gut vertragen.

Meines Wissens hängt die Vitamin-D-Verwertung mit dem Vitamin K zusammen, das manche dann zusätzlich einnehmen; von empfohlenem Magnesium in dem Zusammenhang habe ich noch nie gehört. Magnesium zusätzlich dürfte für eine zu aktive Verdauung ein absolutes No-Go sein, denn Magnesium beschleunigt sie eher noch.

Ich stimme Deinem Arzt zu, dass es wichtig ist, Deinen D-Spiegel zu erhöhen. Knochen, Immunsystem und etliches mehr wird es Dir in der Tat danken. Entgegen anders lautender Berichte bewirken Sonnenbäder leider nicht so viel, wie ihnen oft zugeschrieben wird. Ich würde weitersuchen, bis ich etwas gefunden habe, mit dem ich zurechtkomme. Bleib am Ball, es lohnt sich!

Lieber Gruß,
Pons
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 17.10.17, 12:18

Hallo Walking-Ghost,

mir scheint, beide Präparate sind einfach zu hoch dosiert. Das haben wir ja im Forum oft, dass Betroffene einen sehr hypersensibilisierten Körper haben, und auch normale Gaben von Substanzen extrem reagieren. :(

Ich denke, Du musst es einfach wesentlich langsam angehen lassen. Hier im Thread sind ja einige Tipps und Verweise - Siggis Mittelchen wäre vielleicht was für Dich: viewtopic.php?p=197707#p197707.

Lieber vorsichtig aber kontinuierlich den Mangel angehen, als mit der Brechstange (und aus dem Bad nicht mehr wegkommen, da hat ja nun wirklich keiner was von).

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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von tulpe » Dienstag, 24.10.17, 14:40

Vorgestern 20.000 Einheiten probiert, hat leider getriggert. Also wieder zurück auf 8.000 Einheiten täglich. Demnächst probiere ich 10.000 aus.

Gruß
Tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

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Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von padma » Freitag, 03.11.17, 22:37

liebe Roxy, :)

Hochdosiertes Vit D sollte möglichst zusammen mit Vit K genommen werden. Das ist kein Kalium.

liebe Grüsse,
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Absetzverlauf:
► Text zeigen
6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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