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Vitamin D - Mangel

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Jamie
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Jamie » Freitag, 03.11.17, 22:48

padma hat geschrieben:liebe Roxy, :)

Hochdosiertes Vit D sollte möglichst zusammen mit Vit K genommen werden. Das ist kein Kalium.

liebe Grüsse,
padma
Hallo, :)

genau genommen Vitamin K2.

Grüße
Jamie
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Luna
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Luna » Mittwoch, 08.11.17, 9:35

Ich möchte mal zu mir und Vitamin D bzw Hormon D berichten.
Ich hatte unter Pillen ein Wert von 4 also gut Mangel. Kurzzeitig nahm ich auch D aber ohne Besserung. Im Blut zeigte sich ein kurzzeitig höherer Wert an...klar im Blut sammelt sich alles an was man zu sich nimmt...auch Gifte usw. Ich setzte es ab und schnell war ich wieder bei 4 also hat mein Körper es gar nicht aufgenommen bzw gespeichert. Für mich klare Sache wieso.
Ich hab dann nach 0 nochmal die Tropfen probiert aber nicht vertragen und weg gelassen. Ich nehme gar keine Pillen mehr ein seid 0 und von ganz alleine habe ich inzwischen super Werte. Mein Körper verstoffwechselt das D wieder, welches ich von Sonne abbekomme.
Meine Schilddrüse hatte ja auch gelitten dank Pillen (da hat sicher so einiges gelitten) und man wollte sie mir entfernen. Ich weigerte mich und sagte...ich bin noch im Entzug und gerade dabei meine Ernährung umzustellen. Nach und nach besserten sich die Werte ohne künstliche Hormonzugaben. Erstaunen bei meiner Ärztin damals.

Inzwischen habe ich bzgl Schilddrüse gar keine Probleme mehr. Sicher schwanken allgemein Hormone mal aber so ist das eben wenn Körper geschädigt.
Wenn man was an Hormonen dem Körper künstlich zusetzt dann stellt der Körper die Eigenproduktionen ab egal ob er es verwerten kann oder nicht.
Zb nimmt man Kortison dann stellt der Körper die Eigenproduktionen von Cortisol ab und welches ist wohl gesünder? Wenn zu viele entzündungsfördernde Botenstoffe überhand nehmen dann kommt das entzündungshemmende Kortison nicht richtig mit. Das kann man in griff bekommen...ohne Medikamente.

Wenn Hormone oder Vitamine zu niedrig sind dann hat es immer einen Grund wie zb Schädigung durch Chemie und dadurch Stoffwechsel gestört oder der Körper verbrauch mehr, weil eben geschädigt. Zb kann Eisen niedrig sein, weil der Körper davon mehr brauch. Das muss dann nicht heißen, dass es schlimm ist...er holt sich das dann zb aus der täglichen Nahrung. Würde man eine strenge Diät halten dann wäre das nicht so gut.

Niemanden will ich hier seine Vitamin oder Hormonpillen schlecht reden. Jeder entscheidet selbst was er/sie nehmen möchte. Meine Erfahrung ist nur, dass der Körper regeneriert wenn man ihn lässt.
Zuletzt geändert von Luna am Donnerstag, 09.11.17, 6:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Eva
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Eva » Mittwoch, 08.11.17, 9:59

Hallo Luna,

interessant, was Du berichtest; für mich vor allem auch zu den Schilddrüsenwerten. Ich selbst hatte eine Entzündung und verrückte Werte im Frühjahr (wundere mich nach meinen diversen, vorausgegangenen Exzessen schon längst nicht mehr darüber). Ein erneuter Test steht noch aus, und ich bin sehr gespannt, was sich da getan hat.

Dein Bericht lässt mich hoffen, dass sie sich wieder regeneriert. Man hatte mich trotz ausgesprochen niedriger freier Werte mit SD-Hormongaben verschont; der Radiologe wollte erst abwarten, was ich zuerst nicht verstehen konnte, inzwischen bin ich froh darüber.

Der Hype um das Vitamin D lässt anscheinend langsam wieder nach. Ich substituiere es noch, aber mir bekommt es ausgezeichnet - habe z. B. keine Erkältungen mehr - und bin vom Wärmebedürfnis her der nordeuropäische Typ, der freiwillig kaum in die Sonne geht.

LG Pons
Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

Luna
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Luna » Mittwoch, 08.11.17, 10:14

Der nächste Hype wird schon noch kommen und dann schlucken alle XY und glauben es hilft aber niemand kennt die Langzeitfolgen.
Ich halte mich von sowas fern und fahre damit sehr gut.
Mein Körper scheint mir auch dankbar zu sein und regeneriert langsam. Man brauch eben Geduld nach 0. Der Körper wurde lange vergiftet von innen und sowas brauch Zeit zum heilen....der Körper ist keine Maschine.
Ich gebe mir die Zeit.

Vielleicht hast du auch keine Erkältungen mehr, weil du entziehst?
Ich war ständig krank mit Ad und Zolpi und trotz D. Meine Nachbarin auch. Nimmt AD,Hormone und hochdosiert D. Hilft nix...trotzdem ständig krank und ihr geht es immer schlechter aber Pillen gibt sie nicht auf.
Je weniger ich an Pillen nahm also Dosis um so seltener wurde ich krank. Vorher jagte eine Erkältung die nächste.
LG Luna

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Eva
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Eva » Mittwoch, 08.11.17, 10:20

Du magst schon Recht haben, ich weiß es nicht. Ich sollte von Pillen auch genug haben ... eigentlich von allen. Bei mir ist aber noch die Suchtstruktur aktiv, denke ich. Geht hier jedoch zu weit vom Thema weg, ich schreibe mal "drüben bei mir" weiter. :whistle:

LG Pons
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Luna » Mittwoch, 08.11.17, 10:42

Der Weg ist das Ziel und du bist auf dem Weg Pillenfrei zu werden und auf diesem Weg, so wie danach also nach 0, lernt man ja noch dazu...
Nach und nach...so wie du kannst.
Du bist auf einem guten Weg
LG Luna

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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Razia » Freitag, 10.11.17, 13:47

Hallo

Wobei ich mal anmerken möchte, dass Vitamin D nichts mit Hype zu tun hat. Man kann aber sein Vitamin D auch ohne Pillen einigermaßen in den Griff kriegen. Ich glaube auch, dass das mit den Pillen nicht gut funktioniert.

LG
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Eva » Samstag, 11.11.17, 19:56

Hallo,

mit "Hype" meinte ich, dass es eine Zeitlang mit einer gewissen Hysterie - zumindest von mir so empfunden - überall zum Riesenthema gemacht worden ist, und zwar so, dass mehr Verwirrung herrschte als Klarheit geschaffen wurde. Ich meinte NICHT, dass an der Sache nichts dran sei!

Gruß, Pons
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Wib70 » Mittwoch, 15.11.17, 17:02

Sorry, das ich hier so rein platze.
Ich bin beim Diazepam ausschleichen, habe aber auch einen extremen Vitamin D3 und B12 Mangel.
Kann ich trotz Diazepam Vitamine auffüllen, oder gibt es da Wechsel oder Nebenwirkungen?
Von 2012-2016 Antidepressiva
50 mg Sertralin Morgens
100 mg Trimipramin Abends
100 mg Trimipramin zur Nacht
50 mg Melperon zur Nacht
Bis Dezember 2016 alles ausgeschlichen

Seit April 2017 Diazepam-Tropfen bei Bedarf gegen Angststörung und Herzrhythmusstörungen
Seit Juni täglich zur Nacht 5-8 Tropfen - umgerechnet ca. 2,5-3,5 mg
Seit September versucht runter zu Dosieren, klappt nicht
Jetzt das Gefühl, keine Wirkung mehr, auch bei niedriger Dosis
Runter Dosierung klappt weiterhin nicht
Aber bis auf gestern als Ausnahme wo ich 10 Tropfen nahm
Weiterhin bei 5 Tropfen

padma
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von padma » Mittwoch, 15.11.17, 17:17

hallo Wib, :)

willkommen im ADFD.

Wechselwirkungen gibt es meines Wissens nach keine. Es ist allerdings so, dass im Entzug von manchen Betroffenen Vitamine nicht so gut vertragen werden, insbesonders Vit D3 und B12 können Unruhe auslösen und Entzugssymptome verstärken.

Daher wäre es gut zunächst einzeln, niedrigdosiert anzutesten, ob du es verträgst. Bei Vit D gibt es z.B. die Vigantoletten. Bei B12 besser ein Einzelpräparat und kein Komplexpräparat nehmen.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Razia » Donnerstag, 01.02.18, 10:16

Hallo ihr Lieben

ich bräuchte mal eure eigenen Erfahrungen zum Vit D im Entzug. Die, die Symptome von der Einnahme hatten: Wie hat sich das bei euch geäußert und wie lange nach der Einnahme?

Ich versuche gerade, verschiedene Symptome zuzuordnen und rauszufinden, von was es kommt.

Vielen Dank.

LG
Ramona
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Luna
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Luna » Donnerstag, 01.02.18, 11:32

Hallo Ramona
Bei jedem sind die Symptome verschieden.
Der eine kann kopfschmerz davon bekommen, der andere Übelkeit usw. Manche vertragen künstliche Hormone auch. Vitamin D ist kein Vitamin sondern ein Hormon.
Du nimmst allerhand Medikamente, da wird es schwierig zu finden was von was kommt zumal der Körper auf ALLES empfindlich werden kann. Sogar auf Lebensmittel.
Am besten ist es im Entzug nicht noch mehr zusätzlich zu nehmen (besonders wenn man noch vieles einnimmt) um mögliche Trigger zu vermeiden, die den Entzug erschweren könnten.
Mir hat hat damals alles mögliche zusätzlich die Symptome noch viel mehr verstärkt.

Alles Gute
LG Luna

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Arianrhod
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 20.03.18, 11:43

Besser Vitamin D3 als Kalzium einnehmen . .....
Zur Prophylaxe von Osteoporose verschreiben Ärzte häufig Kalziumpräparate. Forscher zeigten nun: Eine Kalzium-Supplementierung erhöht das Risiko für die Entstehung von Darmpolypen, aus denen sich Kolonkarzinome entwickeln können.
http://news.doccheck.com/de/newsletter/ ... 4a91189c9b

liebe Grüße Arian
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weg
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von weg » Dienstag, 20.03.18, 12:06

hallo,

nach meiner chemotherapie hatte ich erste anzeichen von osteoporose. seit ca. 20 jahren schlucke ich Calcimagon-D3 (Calcium 500 mg, Cholecalciferol, vit. D3 400 i.E.) 2 x am tag.

ich weiss nicht, ob es diese medis sind oder aber, dass ich sehr viel zu fuss unterwegs sind, dass sich die osteoporose nicht weiter entwickelt hat. ich habe auch nie darmpolypen entwickelt (im gegensatz zu meinen brüdern, die nie sowas eingenommen habenn :x )

herzlich
weg
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Re: Vitamin D - Mangel

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 21.03.18, 11:12

NEM scheinen in letzter Zeit das große Thema bei DocCheck News zu sein, sehe ich als Schritt in die richtige Richtung :)
Vitamin-D-Substitutionen liegen gerade im Trend und werden fleißig verordnet. Eine Übersichtsarbeit zeigt aber nun, dass dies in bis zu 50 Prozent der Fälle kontraproduktiv ist. Vitamin D kann nur in Verbindung mit ausreichend Magnesium im Körper wirken.
DocCheckNews
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Re: Vitamin D, Hormone

Beitrag von Clarice » Mittwoch, 23.05.18, 12:39

henning hat geschrieben:
Montag, 03.10.16, 12:00
Durch die Erhöhung des Vitamin D Spiegels kommt es zur verminderten Produktion vom Parathormon, dass in der Nebennierenrinde gebildet wird.
Dadurch erhöht sich die Aufnahme vom Phosphaten und Kalzium aus dem Darm (und zum geringen Teil auch Magnesium) um eben diesen Spiegel im Blut zu heben. Sollte man nicht auf eine Ausreichende Versorgung dieser drei Elektrolyten bei der Vitamin D supplementierung achten, muss der Körper diese aus den Knochen holen. Die Folge ist Knochenschwund!!!! und das obwohl Vitamin D angeblich dagegen helfen soll.
Nun weiß man aber inzwischen auch, dass die Remineralisierung der Knochen damit noch nicht abgeschlossen ist, denn damit das Kalzium sich nicht irgendwo im Körper anlagert (Arterie, Gelenke, Gehirn und Nieren -> Arterienverkalkung, Verkalkung der Gelenke, Rheuma, Arthritis und Kalziumnierensteine) benötigt der Körper Vitamin K2.
Hallo!
Ich komme gerade vom Endokrinologen und wir hatten auch kurz das Thema Vitamin D, weil ich da letztes Jahr einen Mangel hatte. Aktuell nehme ich nichts mehr, ist ja auch Frühling/Sommer und die Werte sind aktuell okay. Ich habe tatsächlich noch mal wg. Calcium nachgefragt, weil ich das hier gelesen hatte und eben keines bekommen habe: Die Ärztin meinte, man kommt davon wieder weg zum Vit D Calcium zugeben, eben wg. der Gefahr der Verkalkung. Wenn die Werte okay seien sollte man nicht zu viel supplementieren und möglichst schauen, dass ausreichend Calcium über die Nahrung aufgenommen wird.

Cheers,
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