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PMS/Zyklusbeschwerden, Wechseljahre und weibliche Hormone

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Jamie
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Jamie » Sonntag, 26.03.17, 21:59

Hallo Roxy,

bloß nicht! :o
In deinem fragilen Zustand kannst du dich mit solchen Östrogen-Therapien abschießen, wenn es blöd läuft.
Bevor du Hals über Kopf was machst, was du nachher wirklich bereuen würdest, informiere dich bitte in Ruhe.
Es gibt auch Phytoöstrogene, die man bei PMS einsetzen kann.
zB Soja, Rotklee, Cimicifuga, Hopfen u.v.m.
Hier kannst du nach unten scrollen und die bekanntesten Pflanzen dazu lesen: http://www.phytohormone.ch/ph/aktuell/p ... sp?navid=3

Wenn das PMS wirklich so schlimm ist und du unbedingt was mit Estradiol testen willst, dann weniger als eine linsengroße Menge Gynakadin Gel.
Estradiol als Pflaster (transdermal) kann zB massive Schlaflosigkeit auslösen.
Nun ist das Gel und wesentlich weniger stark /konzentriert, aber eben trotzdem potent genug für Nebenwirkungen und wenn man eh empfindlich ist, dann umso mehr muss man aufpassen
Bitte wirf einen Blick in de Beipackzettel: https://www.kade.de/fileadmin/assets/be ... besins.pdf

Grüße
Jamie
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Andrea+ » Freitag, 21.04.17, 15:18

Hallo Zusammen, ich bin jetzt in der 13. Woche beim reduzieren von 10 auf 5 mg. Paroxetin. Habe ohnehin schon PMS. Verstärkt sich das PMS während einer Dosireduktion? Und wie lange braucht mein Körper bis er sich an die 5 mg gewöhnt hat? Was das jemand oder hat Erfahrungen damit? Fühle mich ziemlich depressiv und ängstlich. Lg Andrea
Nun ca. 8 Jahre Paroxetin, Beginn mit 20 mg
seit Ende 2013 10 mg, aber auch mit Absetzsymtomen, wie ich jetzt weiß
Ende 2014 auf 5 mg für ca. 5 Monate (immer wieder starke Wellen und Fenster), da ich nicht wusste, dass die Absetzsymtome so lange anhalten können, dachte ich bin das, also wieder auf 10 mg
Seit Januar 2017 bis jetzt 5mg (Puhhhh, ganz schön zu tun mit der Psyche...)

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Nala12 » Freitag, 21.04.17, 16:31

Hallo,
ich hatte vor der Einnahme von AD nie irgendwelche ernsthaften Probs mit der Regel. Ja gut, Unwohlsein, Bauchkrämpfe, so das Übliche, Wärmflasche auf den Bauch, mal ne Tablette und dann lief das wieder.
Nach dem Beginn der Einnahme veränderte es sich drastisch, aber natürlich nicht sofort.
Meine Regel bleib teilweise ganz aus, ist ansonsten fern jeder Regelmäßigkeit, alles scheint durcheinander. Aber das schlimmste sind so die 10 Tage vor der Regel. Ich könnte nur weinen, sämtlicher Optimismus ist verschwunden, ich fühle mich richtig aggro, alles ist nur noch grau und schwarz. Es ist ein Gefühl , als würde die Welt untergehen. Ein Alptraum. Sowas kenne ich von früher überhaupt gar nicht. Und da es schon mit ende 30 losgegangen ist, können es doch auch noch nicht die Wechseljahre sein. Meine Gynäkologin sagt, da ist absolut nichts zu machen. Das Mittel der Wahl wäre dabei ein AD, aber da ist dies schon in der höchsten Dosis bekommen, muss ich damit leben. Würde dies wenigstens halbwegs regelmäßig auftreten, dann könnte ich meinen Alltag noch irgendwie drum herum planen aber leider tut es das nicht. Diese Tage vor der Regel haben bei mir sehr viel Spuren hinterlassen, sehr viel zerstört. Die Aussicht, dass es vielleicht doch nochmal in diesem Leben besser werden könnte, wenn ich meine Citalopram-Dosis herunter fahre, diese Hoffnung ist einfach großartig. Im Moment reicht mir aber auch schon die Tatsache, dass es anderen auch so zu gehen scheint denn sonst konnte mich keiner, KEINER verstehen!
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- depressive Phasen seit der Jugend
- 1996 Hörsturz, seit dem Tinnitus
- 2002 schwere Depression, posttraumat. Belastg.störung: Citalopram 20mg, auf 40mg erhöht, da nicht ausreichenden Effekt
- 1 Psychotherapie, 1 Klinikaufenthalt
- immer stärker werdende Nebenwirkungen durch Citalopram (Konzentrationsprobleme, Gewichtszunahme, Schwitzen, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit)
- volle EU-Rente seit 2014 (Bronchialasthma, Tinnitus, Depression u PTBS)
- ab 2010 mehrere Versuche, das Citalopram auszuschleichen (vermutlich zu schnell, zu naiv heran gegangen), jedes Mal Totalabstürze, aus denen ich nur sehr langsam wieder heraus kam
- seit ca 2005 erhebl. Probs mit PMS (= alle 5 Wochen ca 1 Woche deutliche Verstärkung der Depri-Symptome)
- April 2017 deutliche Verschlechterung des Tinnitus

Ziel: ICH WILL WEG VOM CITALOPRAM!

aktueller Zustand: bis auf die Nw vom Citalopram und den verschlechterten Tinni geht es mir recht gut. Ich habe in den Jahren daran gearbeitet, Dinge zu ändern, die geändert werden mussten und habe nun durch die Rente Zeit und Ruhe. Nun muss nur noch das Citalopram weg!

Ausschleich-Versuch April 2017 nach 15 Jahren Citalopram 40mg
- 05.04. Citalopram 30 mg: Kopfschmerzen!!! Angst, dass der Schritt zu gross ist
- 21.04. aufdosiert auf 35mg mit Wasserloesemethode

Vielen Dank fuer eure Hilfe <3

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Anni1000 » Samstag, 08.07.17, 19:43

Hallo ihr lieben, was ggf. Auch dazu führen kann das man während der Einnahme von AD den Orolaktinspiegel erhöht und dadurch keinen Zyklus mehr haben kann. Da ich so viel Hormonstörungen habe und auch immer wieder Probleme mit dem Prolaktin habe, darf ich zum Beispiel gar nicht auf die Idee kommen AD zu nehmen. Das ist mir aber auch letzte Woche erklärt worden. Grüße und allen einen schönen Abend
Seit 2013 Swing 30, Oktober 2016 umgestellt auf swingo 20 (Hormone wegen Endometriose)

April bis Juni 2017 Pantoprazol kalt abgesetzt. 40 mg. Tgl. Zeitweise 80 mg. :party2:

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Anni1000 » Samstag, 08.07.17, 19:45

Ps. Und durch ein hoher Prolaktin Spiegel kann wieder zu Depressionen führen.
Seit 2013 Swing 30, Oktober 2016 umgestellt auf swingo 20 (Hormone wegen Endometriose)

April bis Juni 2017 Pantoprazol kalt abgesetzt. 40 mg. Tgl. Zeitweise 80 mg. :party2:

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Anni1000 » Samstag, 08.07.17, 19:47

Seit 2013 Swing 30, Oktober 2016 umgestellt auf swingo 20 (Hormone wegen Endometriose)

April bis Juni 2017 Pantoprazol kalt abgesetzt. 40 mg. Tgl. Zeitweise 80 mg. :party2:

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Flummi » Dienstag, 21.11.17, 20:31

Hallo,
Das ist eine gute Info über Prolaktinfreisetzende Stoffe.
Hier noch zur Ergänzung: http://www.gesundheits-lexikon.com/Labo ... -PRL-.html

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von lollarossa » Montag, 04.12.17, 16:33

Hallo an alle,
gerade habe ich hier den Thread entdeckt. Mein großes Problem ist der Prolaktinspiegel durch das Amisulprid (200mg). Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich monate-, bis ein Jahr lang meine Tage nicht bekomme.
Auch Milchfluss habe ich dadurch bekommen. Seit ca 1 Jahr nehme ich Mönchspfeffer, dass Präparat von Bionorica ein. Anfänglich,bzw nach 3 Monaten habe ich meine Tage bekommen. Dann wieder nicht mehr, es war, als hätte sich der Körper schon zu sehr dran gewöhnt... :(
Zudem habe ich Frauenmantel für mich entdeckt, den trinke ich als Tee und lasse ihn sehr lange ziehen, manchmal auch über Nacht.
Mein Problem ist, dass ich durch diese Präparate anscheinend den Prolaktinwert verbessert habe, dieser aber noch nicht weit genug unten ist, sodass ich meine Tage bekomme, dies ist sehr selten der Fall. Nun war ich letzte Woche beim Frauenarzt und meine ganze Gebärmutter ist voll Schleimhaut, die nicht abläuft. Jahrelang war das kein Thema, da, wie ich vermute, den Zustand einfach hingenommen habe und nicht versucht habe, mit pflanzlichen Mittel gegenzusteuern.
Nun habe ich ein Zeitfenster bis Januar, wenn ich bis dahin nicht blute, dann wird ggf. eine Ausschabung gemacht. Das bereitet mir gerade sehr viel Angst und Kummer.
Habtihr vielleicht noch Ideen, was ich aktiv tun kann, damit ich blute? Habe schon überlegt zeitweise 2 Tabletten von dem Mönchspfeffer einzunehmen, habe aber nicht wirklich was gefunden im Netz zu Dosiserhöhung.
Es steht auch im Raum, dass ich vorläufig einen Prolactinhemmer bekommen soll, bisher haben sich Frauenarzt und Psychiater da gegenseitig die Karten zugeschoben und es ist nichts passiert... :(
Muss das zwischenzeitlich verdrängen, da es mich so ängstlich und auch wütend macht...
Liebe Grüße, LOLLA
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Flummi » Montag, 04.12.17, 21:28

Hallo lollarossa,
Hmmmm, da müsste ich das ja auch gehabt haben während meiner Zeit der amisulprid -Einnahme....hast du mal gefragt, was sein soll, wenn man nicht ausschaut? Bei einer schwangerschaft ist die schleimhaut neun Monate lang stark aufgebaut. Gynäkologen machen viel zu oft Ängste, die keinen Grund haben. Ich bin da fast gar nicht mehr.
Und was sind die Nachteile einer ausschabung, auch langfristig zb zwecks Kinder kriegen? Ich würde das nicht machen, da ich bei gynäkologischen Diagnosen fast genauso skeptisch bin wie bei psychiatrischen. so lange du keine Probleme hast, muss man doch nicht wirklich etwas tun oder und du kannst wie du es vorhattest das amisulprid ausschleichen. oder was soll der Grund sein, da jetzt auszuschaben?
Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Annanas » Dienstag, 05.12.17, 9:14

Hallo Claudia :) ,
claudiaef hat geschrieben:Hmmmm, da müsste ich das ja auch gehabt haben während meiner Zeit der amisulprid -Einnahme.
Nein, das muß nicht zwangsläufig so sein - da unsere Hormonspiegel auch sehr individuell aussehen u. auch noch andere Faktoren
(z.B. Schilddrüsenfunktion) eine Rolle spielen.
claudiaef hat geschrieben:wenn man nicht ausschaut? Bei einer schwangerschaft ist die schleimhaut neun Monate lang stark aufgebaut.
Das ist nicht mit einer Schwangerschaft zu vergleichen, da dient die Gebärmutterschleimhaut dem Schutz des Embryos.
claudiaef hat geschrieben: Gynäkologen machen viel zu oft Ängste, die keinen Grund haben. Ich bin da fast gar nicht mehr.
So verallgemeinern kann man das nicht - manche Untersuchungen sind m.E. schon sehr wichtig - aus eigener Erfahrung kann ich sagen -
hätte ich keinen Vaginal-Ultraschall machen lassen - würde es mich heute wahrscheinlich nicht mehr geben!

Am besten ist, sich umfassend zu informieren, welche Untersuchungen ggf. gewinnbringend für die eigene Gesundheit sind u.
welche evtl unnötig. Möglichkeiten dafür gibt es heute, Gott sei Dank, genug.
Dann kann man sich immer noch entscheiden!
claudiaef hat geschrieben:Und was sind die Nachteile einer ausschabung, auch langfristig zb zwecks Kinder kriegen?
Da gehe ich mit dir konform, für mich wäre das auch das allerletzte Mittel gewesen.
claudiaef hat geschrieben: Ich würde das nicht machen, da ich bei gynäkologischen Diagnosen fast genauso skeptisch bin wie bei psychiatrischen.
Auch das kann man nicht wirklich vergleichen, da es bei gynäkologischen Problemen diagnostische Möglichkeiten gibt, organische Veränderungen so sichtbar gemacht werden können u. zudem Blutspiegel auch aussagekräftig sind.
claudiaef hat geschrieben:so lange du keine Probleme hast, muss man doch nicht wirklich etwas tun oder und du kannst wie du es vorhattest das amisulprid ausschleichen. oder was soll der Grund sein, da jetzt auszuschaben?
Das stimmt so auch nicht, eine sich immer höher aufbauende Schleimhaut kann zu Zellwucherungen, -veränderungen führen - vor allem, wenn
eben monatelang bzw über Jahre keine Blutung erfolgt.

Da aber genügend Zeit bleibt - kann man in Ruhe vorher alle anderen Möglichkeiten, eine Blutung auszulösen, ausloten u. anwenden.
Für mich, wie geschrieben, wäre die Ausschabung aufgrund dessen, das allerletzte Mittel gewesen.

Liebe Grüße von Anna
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Flummi » Dienstag, 05.12.17, 11:51

Hallo Anna,
Ich hatte wie gesagt auch keine Periode und ich schätze, bei mir war die Schleimhaut auch angewachsen.Mich hat meine Ärztin aber nicht untersucht, denn sie riet mir, das Präparat zu wechseln. Ich habe dann das Präparat gewechselt und die Blutung kam wieder.
Ich Frage mich halt, was die langfristige Perspektive ist. Wenn einmal ausgeschabt wurde und lollarossa amisulprid weiter nimmt, müsste sie ja sicher irgendwann wegen angewachsener Schleimhaut wieder zur Ausschabung!
Man kann das sicher beobachten lassen, vielleicht auch noch einmal von einem anderen Arzt, der einen Ultraschall macht, aber ich würde gucken, ob dort wirklich Wucherungen sind, wie Du sagst oder in man das erst mal so belässt bzw. Konservativ behandelt.
Ob Progesteron da wirklich hilft, wie Du vorschlägst, Frage ich mich. Es wird ja zur Verlängerung von Zyklen eingesetzt und zur Prävention von fehlgeburten, damit das Baby nicht abgestossen wird. Bei mir hat das einfach die Periode verlängert im Sinne von die Schleimhaut aufrecht erhalten, es ist ja für den aufbau der schleimhaut in einer schwangerschaft zuständig. dass damit die Periode ausgelöst werden soll, ist mir jetzt nicht bekannt, aber gut, wenn Du damit andere Erfahrungen gemacht hast.....
Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Flummi » Dienstag, 05.12.17, 13:17

Ps: vielleicht gibt es hier so ein Wundermittel, was da natürlich helfen könnte: http://www.hebammenwissen.info/zyklus-n ... egulieren/
Wie gesagt, Ich würd mich erst mal nicht so stressen lassen....
Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Annanas » Dienstag, 05.12.17, 17:23

Hallo Claudia :) ,
claudiaef hat geschrieben:Ich hatte wie gesagt auch keine Periode und ich schätze, bei mir war die Schleimhaut auch angewachsen.Mich hat meine Ärztin aber nicht untersucht, denn sie riet mir, das Präparat zu wechseln. Ich habe dann das Präparat gewechselt und die Blutung kam wieder.
Ob die Schleimhaut angewachsen ist, kann man nur durch eine Untersuchung feststellen.
Mit Präparatwechsel meinst du die Pille?
Es könnte sein, daß durch das vorherige Präparat das Schleimhautwachstum gehemmt wurde - häufig bei Pillen, die
Estradiol und Dienogest enthalten - bei Einnahme einer Pille, die diese Komponenten enthält, kann auch die Regelblutung
ausfallen.
Wenn man dann wechselt auf eine Variante, die andere Wirkstoffe/-zusammensetzungen enthält, kann die Regelblutung
wieder ausgelöst werden.
claudiaef hat geschrieben:Ich Frage mich halt, was die langfristige Perspektive ist. Wenn einmal ausgeschabt wurde und lollarossa amisulprid weiter nimmt, müsste sie ja sicher irgendwann wegen angewachsener Schleimhaut wieder zur Ausschabung!
Ein massiver Schleimhautaufbau erfolgt durch ein Überwiegen des Hormons Östradiol (Östrogen) gegenüber dem Progesteron.
Beide Hormone müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, damit u.a. der Zyklus regelmäßig/normal abläuft.

Mit der Empfehlung Progesteron zu nehmen (vorher natürlich mit der Ärztin sprechen) wäre es möglich, die Schleimhaut zum Abbluten zu bringen - wenn Lolla das Progesteron verträgt, kann es weitergegeben werden, so daß erst gar keine Östrogendominanz mehr entsteht (der Prolaktinwert müßte dabei auch sinken).
Damit würde ein übermäßiger Schleimhautaufbau verhindert.
claudiaef hat geschrieben:Man kann das sicher beobachten lassen, vielleicht auch noch einmal von einem anderen Arzt, der einen Ultraschall macht, aber ich würde gucken, ob dort wirklich Wucherungen sind, wie Du sagst oder in man das erst mal so belässt bzw. Konservativ behandelt.
Warum sollte da noch ein anderer Arzt draufschauen, ihre Gynäkologin hat eine hochaufgebaute Gebärmutterschleimhaut diagnostiziert u. nein, ein verantwortungsbewußter Arzt wird sich nicht darauf einlassen, sie so monate- oder jahrelang rumlaufen zu lassen, eben wegen der Gefahr von Zellveränderungen, die mit bloßem Auge aber nicht sichtbar sind.

Wie geschrieben, ich bin nur für eine Ausschabung als letztes Mittel!
Was heißt bei dir konservativ?
Konservativ wäre in meinen Augen eben der Versuch, mittels Progesteron eine Blutung zu erzielen.
Manchmal reicht dafür Mönchspfeffer aus, da er bei Lolla aber scheinbar nicht mehr wirkt, denke ich das pflanzliche Mittel ist
einfach zu schwach, um in ihrem Fall eine Blutung auszulösen.
claudiaef hat geschrieben:Ob Progesteron da wirklich hilft, wie Du vorschlägst, Frage ich mich. Es wird ja zur Verlängerung von Zyklen eingesetzt und zur Prävention von fehlgeburten, damit das Baby nicht abgestossen wird.
Wie auch schon geschrieben, ist eine Voraussetzung das Gespräch mit der Ärztin.
Progesteron wird nicht zur Verlängerung von Zyklen eingesetzt - sondern es kommt zu einer längeren Blutungsdauer nach Progesterongabe, weil die Schleimhaut damit gut abbluten kann.

Es ist richtig, daß es zur Prävention von Fehl- und Frühgeburten eingesetzt wird - aber nicht ,weil es die Schleimhaut weiter u. weiter aufbaut, sondern weil es quasi das Nest für den Embryo vorbereitet, das Gebärmuttergewebe, samt Schleimhaut baut sich
dafür um u. Progesteron sorgt außerdem für das Wachstum der Gebärmutter in den ersten 3 Monaten, anschließend wird das Progesteron weiter in der Plazenta gebildet - so daß dann ausreichende Mengen des Hormons vorhanden sind.
Das ist auch der Grund, warum es gerade in den ersten 3 Monaten gehäuft zu Fehlgeburten kommen kann - ein körpereigener
Mangel an Progesteron kann da eine Ursache sein.
claudiaef hat geschrieben: Bei mir hat das einfach die Periode verlängert im Sinne von die Schleimhaut aufrecht erhalten, es ist ja für den aufbau der schleimhaut in einer schwangerschaft zuständig.
Siehe oben, ausreichend Progesteron führt dazu, daß die Schleimhaut richtig abbluten kann - deshalb verlängert sich die Periode -
würde die Schleimhaut aufrecht erhalten - würde keine Blutung eintreten!

Das ist mein Wissensstand dazu! Bin aber keine Ärztin, deswegen verweise ich auch immer darauf, mit dem entsprechenden
Arzt das Gespräch zu suchen.

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Flummi » Dienstag, 05.12.17, 18:31

Hallo Anna,
Nein , mit präparatwechsel meine ich die Medikamente - amisulprid. (Die pille nehme ich nicht, sondern folge den regeln der natürlichen empfängnisregelung). Ich habe einfach ein anderes nl genommen und dann sank der prolaktinspiegel.er war auf jeden fall höher als bei lollarossa und ich habe dann die Periode wieder bekommen.

Ein anderes mal, meine periode war längst wieder da- stellte ich fest, dass ich eine zu kurze gekbkörperchenphase hatte und nahm Progesteron, da sich damit auch manchmal pms regulieren lässt, was ich zudem hatte.
Das gelbkörperchen schüttet progesteron aus, bis die Regel kommt oder bei einer Schwangerschaft die plazenta die Versorgung mit progesteron übernimmt.pro-gesteron wie pro-gestation, "für die schwangerschaft". Wenn man ab dem Tag des eisprungs (der sich nur ungefähr bestimmen lässt ) natürliches progesteron nimmt, wird zum körpereigenen progesteron weiteres progesteron hinzugefügt und die Phase nach dem eisprung verlängern sich um einige Tage. Irgendwann blutet man natürlich ab , da das körpereigene progesteron sowieso abfällt und das zugeführte dann nicht mehr den Spiegel signifikant anheben kann. So bekam ich längere Zyklen.

Der Aufbau der gebärmutterschleimhaut hat in der Tat etwas mit dem progesteronspiegel zu tun, aber auch andere Hormone spielen bei der regelblutung eine rolle, prolaktin zb in besonderen lebensumständen wie dem stillen. Es heisst pro-laktin, so viel wie "für die milchproduktion". Wer stillt, hat also einen höheren prolaktin-wert und je nachdem, ob man teil- oder vollstillt , bleibt die Regel entsprechend aus.
Wenn man prolaktin durch nl künstlich hinzuführt, werden die Zyklen kürzer oder die Regel bleibt eben ganz aus.

Wie gesagt, zum Thema Ärzte muss jeder seine eigenen Weg finden. Nicht nur Psychiater machen den Patienten Ängste, wenn man dies und das nicht machen würde, passiere irgendetwas schlimmes, sondern auch andere Sparten. Eine zweitmeinung kann da helfen, ob sich unters Messer legen, wirklich sinnvoll ist. Ich hab das amisulprid einfach weggelassen und habe ein anderes nl genommen, hatte auch keine absetzerscheinungen, aber das muss nicht bei jedem klappen. Daher kann ich das auch nicht ohne weiteres weiterempfehlen.
Herzlichst,
Deine mitstreiterin Claudia
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Ausschabung - 2. Meinung

Beitrag von Marko92 » Sonntag, 10.12.17, 11:59

Hallo,
Warum sollte da noch ein anderer Arzt draufschauen, ihre Gynäkologin hat eine hochaufgebaute Gebärmutterschleimhaut diagnostiziert
In meiner Familie wurde einer Verwandten in den Wechseljahren sehr schnell zu einer Aussachbung geraten.
(Natürlich auch mit einer plausiblen Diagnose, als Patient kann man´s ja nicht überprüfen).
Sie war nicht begeistert davon, verständlicherweise, ist zu einem anderen Arzt um eine zweite Meinung zu hören.
Dort hat man ihr gesagt, dass der Kollege bei der Diagnose "großzügig" war.
Ausschabungen gehören momentan anscheinend auch zu den Eingriffen an denen der Arzt besser verdient als an anderen bei Kassenpatienten.

Es gibt ja immer bestimmte Untersuchungen und Behandlungen, die man haben will und den Arzt kaum dazu bekommt und umgekehrt welche die Ärzte gern machen, am liebsten schon vorgestern.
Bei den Arzterfahrungen, die man hier im Forum findet, würde ich gar nichts ohne zweite Meinung machen lassen. Und zweite Meinung von einem Arzt der vorher gesagt bekommt, dass er keinen Eingriff durchführt.

VG Marko
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Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

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Re: PMS/Zyklusbeschwerden/Wechseljahresbeschwerden

Beitrag von Annanas » Sonntag, 10.12.17, 13:10

Hallo Marko :) ,
Marko92 hat geschrieben:In meiner Familie wurde einer Verwandten in den Wechseljahren sehr schnell zu einer Aussachbung geraten.
(Natürlich auch mit einer plausiblen Diagnose, als Patient kann man´s ja nicht überprüfen).
Sie war nicht begeistert davon, verständlicherweise, ist zu einem anderen Arzt um eine zweite Meinung zu hören.
In dem Fall hast du natürlich Recht - ich muß aber dazusagen,daß bei Frauen in den fruchtbaren Jahren generell
vorsichtiger agiert wird, da zumeist noch ein Kinderwunsch besteht.

Man kann die Gefahr einer Überdiagnose schon etwas minimieren, wenn man darauf schaut, ob die Praxis Belegbetten im Krankenhaus hat bzw diese OP in der eigenen Praxis durchgeführt werden.
Dann wäre m.E. sowieso Vorsicht angeraten (ist leider heute so - Gewinnmaximierung steht auch hier vor dem Wohl des Patienten -Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ausschabung wäre zudem das letzte Mittel gewesen, weil es im Vorfeld noch andere Mittel gibt, um diese zu verhindern, aber ich revidiere meine o.g. Aussage dahingehend, daß es vor operativen Eingriffen - soweit kein Akutfall vorliegt - generell besser ist, eine Zweitmeinung einzuholen. Wichtig ist mMn außerdem noch, daß man nicht sagt, daß man wegen einer Zweitmeinung kommt - dann läuft man Gefahr, daß dieser Arzt die Verantwortung ggf. nicht mit einer anderen Meinung übernehmen will, sondern schon allein deshalb die gleiche Aussage trifft, wie der erste.

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Lana19
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AD Einfluss auf Hormonhaushalt

Beitrag von Lana19 » Freitag, 25.05.18, 22:20

Hallo,

ich hoffe es ist ok wenn ich hierzu ein neues Thema aufmache, habe irgendwie über die Suche nicht das passende gefunden :roll:

Es ist so - ich bin ja nun nach 12 Jahren seit gut einem halben Jahr ohne AD :sports:
Etwa 3 Monate nach dem erfolgreichen Absetzen habe ich furchtbar trockene Haut (im Gesicht) gekriegt, seit ein paar Wochen jetzt habe ich vermehrt unreine Haut an Rücken und Dekolleté und das neueste jetzt ist mein viel zu langer Zyklus :o
Der war immer, seit Jahren auf 24/25/26 Tagen und nun bin ich heute bei Tag 39.....Schwangerschaft ausgeschlossen, und für die Wechseljahre fühle ich mich (44) noch etwas jung. Ich finde es etwas seltsam, das das alles grade jetzt, nach dem Absetzen, anfängt :?

Was ich mich nun frage....kann das alles noch mit dem "Reinigen" des Körpers vom AD zu tun haben?
Was weiß man über den Einfluss der Medikamente auf unseren normalen Hormonhaushalt?

Ich danke euch
Lana
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LinLina
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden, Wechseljahre und weibliche Hormone

Beitrag von LinLina » Sonntag, 27.05.18, 14:50

Liebe Lana :-)

ich habe deinen Beitrag mit anderen Threads zu Zyklusbeschwerden und Wechseljahren zusammen gelegt.

Soweit ich weiß haben die meisten Psychopharmaka Einfluss auf den Hormonhaushalt. Dazu kommt noch, dass Hormonabhängige Prozesse beeinflusst werden können.

Leider weiß ich nichts genaueres, aber vielleicht meldet sich noch jemand bzw. lies dir doch mal die bisherigen Beiträge dieses threads durch. Wenn du noch etwas rausfindest, wäre super wenn du es dann hier mit uns teilst :-)

Liebe Grüße
Lina
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Ululu 69Lana19

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,01 mg Mein Thread
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Moepschen
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Re: PMS/Zyklusbeschwerden, Wechseljahre und weibliche Hormone

Beitrag von Moepschen » Sonntag, 27.05.18, 22:31

Hallo, ich muss das jetzt hier mal hoch holen.
Ich würde sagen das auch ich unter PMS leide. Ca. 7 Tage vor Beginn der Blutung falle ich in ein Tief, bin genervt, weinerlich und verstärkt depressiv aber meistens verändert es sich kur vor Regelbegin in das Gegenteil. ICh bin dann nicht unbedingt besser drauf aber es macht mir nicht so viel aus. Ich schaffe Aufgaben auch besser und meine Konzentration ist besser, ich komme mit Schlafproblemen besser zurecht und grüble so gut wie gar nicht mehr.

Kurz vor oder auch kurz nach dem Ende der Blutung falle ich nochmal richtig tief in die Depression. Es fühlt sich an als ob mein gesamter Hormonhaushalt in sich zusammen fällt. Es ist nicht zu 100% immer das gleiche. Selten gibt es auch Phasen wo ich einfach nur PMS habe und danach wenig bis gar nichts. Aber es ist schon deutlich das es mit den Hormonen und der Depression u.o. Angstattacken eine Verbindung gibt. Auch habe ich immer recht starke Schmerzen. Ohne eine Mischung aus Buscopan und Naproxen ist mind. am ersten Tag der Blutung ist es kaum auszuhalten.
Aber was kann das sein das es mir oft NACH der Blutung so schlecht geht. Manchmal bis kurz vor dem Eisprung. "Normalerweise" gibt es ja PMS vor dem neuen Zyklusbeginn...
2003 Nervenzusammenruch mit Klinikaufenthalt (internistische Station) Beginn von Citalopram

2008 Umstieg auf Sertralin wegen Gewichtszuhnahme Beginn Gruppentherapie

2014 Beginn Tiefenpsychologischer Therapie Umstieg auf Amitriptylin 75mg

2014 Diagnose generalisierte Angstörung als Auslößer für mittelschwere Depressionen

2014 9 Wochen Tagesklinik über KK

2015 8 Wochen Tagesklinik über RV wegen Antrag auf Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben

2016 Beginn Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben

2016 Steigerung Amys auf 100mg wegen starken emotionelen Stress ausgelöst durch Angst
2016 Beginn Verhaltenstherapie

2017 Arbeitsaufnahme als Quereinsteiger in Teilzeit im Zoofachhandel

2018 bestandene Probezeit und unbefristeter Arbeitsvertrag im Zoofachhandel

Anfang 2018 Diagnose Persönlichekeitsstörung emotional instabil (Form von Borderline) daraufhin hochdosiert auf 110mg

Seit April 2018 Beginn Ausschleichen Amitriptylin alle 4 Wochen 10 mg runter wegen verlängerung der QT-Zeit (irgendwas mit dem Herz)
Wahrscheinlich umstellung auf anderes Medikament welches besser auf Emotionale instabilität wirkt.
22.04.2018 10 mg weniger (100 mg) 2 Tage später kurze depressive Episode (2 Tage)

18.05.2018 10 mg weniger (90 mg) ca 3 Tage später Beginn starker Traurigkeit mit Heulatacken. (knapp 5 Tage angehalten) 3 Tage stabil und gut drauf dann wieder etwas schlechter (Nacht vor dem Klo verbracht mögliche Usachen: Hitze, zu fettig gegessen oder ein zusammenspiel plus Entzugserscheinungen)
QT - Zeit stabilisiert sich wieder. Noch an der oberen Grenze aber im Rahmen.
16 Tage nach Reduzierung auf 90 mg: starke aber kurzzeitige depressive Episoden mehrmals am Tag
Ab und an Gefühl neben mir zu stehen. "Phasenverschoben" zu sein

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