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Magnesium/Magnesiumöl/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - NW

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Dienstag, 22.11.16, 15:35

Hallo Sigli,

ja, ich muss magnesium wegen meiner Muskeln nehmen. Wenn ich es nicht nehme, kann ich vor Verkrampfungen und Schmerzen nicht mehr laufen. Bei mir betrifft es im Entzug sowohl Nacken-Schulter-oberer Rücken als auch Beine-Lendenwirbelsäule-gesäß-Hüftbereich sehr stark.

Zum Glück vertrage ich das Gluconat bisher, das Citrat ging gar nicht mehr. Das Glycinat habe ich noch nicht versucht, auch noch nicht das Spray aber ich bade immer mit Epson-Salz (Magnesiumsulfat).

lg Lina
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von sigli » Dienstag, 22.11.16, 16:53

Hallo Lina,

kannst du dir erklären, warum ich auf dieses Mittel so mit Unruhe reagiert habe?

Das Epson-Salz zum Baden könnte ich auch einmal probieren.

lg Sigli
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2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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diane

Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von diane » Dienstag, 22.11.16, 20:07

Sigili,

Ich hatte auch mit starker Unruhe reagiert. Ich nahm es in Pulverform...

Warum wir mit Unruhe reagiert haben, weiss ich nicht ... ich denke mal, der Körper fährt so auf Hochtouren beim Entzug u ist nur am reparieren... da wird ihm wahrscheinlich einiges zuviel oder die Vitamine können nicht richtig an Rezeptoren andocken u alles wird fehlgeleitet ooooooder daß NS sendet Missempfindungen frei....

Lg

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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von carmen allegra » Dienstag, 22.11.16, 20:17

Hallo,

versuch es mal mit Magnesiumchlorid. Auf einen Liter Wasser kommen 33 Gramm Magnesiumchlorid. Diesen Liter trinkt man dann verteilt in einer Woche. Am besten morgens und Abends einen grossen Schluck.

Das entspannt Muskel und Gelenke. Hat mir sehr bei meinen Muskel- und Gelenksschmerzen geholfen.

Versuch ist es wert.

Lg carmen
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Bis September 2013 alles in bester Ordnung.

09/13 Geburt meiner Tochter
11/13 unbehandelte Kindbettdepression
12/13 massive Gelenksschmerzen

05/14 gastro und Koloskopie Diagnose darmentzündung
6/14 erstmalige Verabreichung von Cortison 10 Wochen 40 mg

ab 06/14 Schmerzmittel wegen Gelenksschmerzen

02/16 Diagnose Morbus Chron erneut Cortison
03/16 Zusammenbruch
04/16 Klinikaufenthalt null Energie, Übelkeit, Schwindel

27.04.16 erstmals Temestra und 30 mg Mirtazapin und 3 Gramm Mesalazin. absetzten von Cortison
06.05.16 raus aus Klinik. Temestra weg. massive Sehstörungen, Dauerschwindel, keine Energie
13.06.16 runter auf 15 mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel unverändert. Übelkeit und Co.
21.06.16 runter auf 7,5 mg Mirtazapin. Sehstörung und Co. unverändert
05.07.16 runter auf null mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel sind weg :party2: .Übelkeit, innere Unruhe, keine Energie leider noch da.
26.07.16 noch auf null mg Mirtazapin. :cry:
01.08.16 noch auf null mg Mirtazapin. Gut geschlafen. Wetterfüllig. Schwindel und benommen. Laune geht.
02.08.16 kein guter Tag. Wellen und unruhig.
12.08.16 wieder mal kein guter Tag. Schwindel und Sehstörung. bin richtig benommenn
14.08.16 guter Tag
15.08.16 Scheiss Tag habe eine Lebensmittel Vergiftung
18.08.16 guter Tag
19.08.16 guter Tag
seit 24.08.16 Horror. Keine Energie, Wellen, Übelkeit, Schwindel
30.08.16 Klinik wegen Kreislauf kollabs, Übelkeit, Wellen. Darmwerte und Entzündungswerte überraschend gut.
4.9.16 erstmals 25 mg Trazodon. Bis dahin fast genau 2 Monate ohne Ads
29.9.16 25 mg. Trazodon. Emotional stabil, kaum Wellen, Übelkeit bissi besser. Schwindel und leichte Sehstörung.
01.10.16 Trazodon 12,5 mg. Keine Panik Attacken. Emotional gut. Übelkeit gut. Druck in der Brust gut. Kaum Wellen. Oft starker Schwindel. Starke Muskel und Gelenksschmerzen. 5 kg zugenommen.
27.11.16 Trazodon 12.5 mg. emotional gut. starker Schwindel. Benommenheit. rauschen in den Ohren. Energie vorhanden.
03.01.17 seit 33 Tagen 6.25 mg Trazodon . emotional gut. Schwindel besser. Energie da. rauschen in den Ohren leider da. leichte übelkeit seit drei Tagen
23.01.17 chron Schub. extremer Schwindel seit einer Woche. rauschen in den Ohren. Benommenheit. Tinnitus.
01.02.17 Reduktion Trazodon auf 3,125 mg.
27.03.17 Reduktion Trazodon auf 1,5 mg.
16.05.17 Reduktion Trazodon auf 0 mg :party2:


Was ich derzeit noch mache :Energetiker, Nahrungsumstellung wegen Morbus Chron, hochdosiert Vitamin D3, hochdosiert Vitamin C,täglich spazieren und viel frische Luft

sigli
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von sigli » Dienstag, 22.11.16, 20:27

Hallo zusammen,

wer, der/die Benzos absetzt, hat die krassen Muskelprobleme wie ich? Magnesiumcitrat soll ja wegen HIT-Problemen bei den Benzo-Absetzern nicht so gut verträglich sein.

Wer ist, wie ich, Benzo-Absetzer und nimmt ein Magnesium, das ihm gut gegen die Muskelprobleme hilft?

ich nehme ja bisher das Magnesiumöl. Es ist ganz gut. Aber die Schmerzen gehen nicht ganz weg. Es ist sehr unterschiedlich. mal scheint es richtig gut zu wirken, mal sehr wenig. Ich habe gemerkt, dass man sich gut waschen muß an den Stellen, an denen man vorher das Magnesiumöl aufgetragen hat. Wenn nicht, wirkt es nicht so gut. Und da es bei mir nur etwa 4 Stunden wirkt, ist es vor allem nachts sehr beschwerlich.

lg von Sigli
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von wuerfel » Montag, 28.11.16, 13:48

Liebe Menschen,
ich wurde gebeten, meine Erfahrungen bezüglich des Magnesiums hier vorzustellen:
Ich habe auf Magnesium mit sehr sehr heftiger (komatöser) Müdigkeit reagiert. Nach einem halben Jahr bin ich erst auf diesen Zusammenhang gekommen. Es tritt nur bei einigen Menschen auf und wird von Ärzten bestritten bzw. ist nicht bekannt. In meiner Schwangerschaft musste ich es wegen vorzeitiger Wehentätigkeit einnehmen und konnte dann praktisch wegen der unbeschreiblichen Müdigkeit nicht mehr arbeiten. Damals hat man diesen Umstand natürlich auf die Schwangerschaft bezogen. Diesmal habe ich es wegen der Faszikulationen (feine Muselzuckungen) eingenommen. Wenn man nachforscht berichten einige Menschen von diesem Phänomen. Wenn ich mal wieder daran zweifle, ob meine Beschwerden tatsächlich durch das SSRI entstanden sind, dann halte ich mir oft vor Augen, dass ich ja schließlich auch auf Magnesium anders reagiere als andere Menschen, die keine Absetzproblematik hatten.
Lieber Gruß
Tanja
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Dez 2010 Geburt unter Wehentropf
massive Krankheitsängste durch Schlafentzug
Sommer 2011 Johanneskraut vom HA verordnet
Jul-Dez 2011 bis 150mg Ser* in Klinik aufdosiert
Okt-Dez 2011 Zypre* 2,5 mg
zwischendurch 1 Tbl Tavo*, wegen Panikattacke da Ser* zu hoch dosiert wurde
Folge: Ser* runter auf 125mg

Dez: zu Hause:
Zyprex* einfach weggelassen (war nicht teilbar)
Dez. 2011-Jun 2012 in 3 Monatsschritten (je 25mg) Ser* runter bis auf 0
Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
unregelmäßige Einnahme (jeweils morgens ca. 3 Tropfen)
Nov. 2012 JK einfach ganz abgesetzt
zwischendurch einmalige Einnahme Paroxetin (Neurologe verschrieben wegen der starker Beschwerden)
Folge: extreme Panikattacke sofort abgesetzt
Seit Nov. 2012 keine Medikamente mehr
Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
Am unangenehmsten bleibt das merkwürdige Gefühl im Kopf!!!

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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Freitag, 20.01.17, 19:20

von Lunetta
Ich kenne diese Schmerzen und Krämpfe auch sehr gut:(

Verwende auch das Magnesiumöl und mache es selber, nachdem ich für 100 ml in der Apotheke 7,50.- bezahlt habe, und für einen Kilo der Magnesiumflocken nur knapp 18.-
Davon kann man Unmengen von Magn.öl machen:) Und zusätzlich mache ich damit Fußbäder, da merke ich dann richtig wie der Körper das Magnesium aufsaugt und braucht! Auf 4-5 l Wasser kommen 3-4 Eßlöffel Magn. flocken.
Für das Öl werden 31g Magn. Flocken auf 1 l Wasser gegeben.

Ansonsten hilft mri bei diesen Neuralgien gut eine Salbe mit Capsaicin (Pfefferoniextrakt), das erwärmt und durchblutet gut, und ein Öl mit äth Öl Wintergrün. Das hat enorme schmerzlindernde Eigenschaften und tut mir auch sehr gut.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 18#p175818
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 31.01.17, 18:13

Geht um Sportkrämpfe, aber ggf interessant

Gewürzgurken-Wasser statt Magnesium?

Völlig unbedenklich, aber dennoch wirksam ist hingegen ein anderes „Getränk“, das Wolter seinen Patienten bereits seit einigen Jahren empfiehlt: Gurkenwasser. Die essighaltige Flüssigkeit, in der Gewürzgurken eingelegt sind, verkürzt einer amerikanischen Studie zufolge die Krampfdauer bei Betroffenen um fast die Hälfte. Die Studienautoren empfehlen, bei akuten, durch Sport ausgelösten Krämpfen einen Milliliter Gurkenwasser pro Kilogramm Körpergewicht einzunehmen. Dadurch löse sich der Krampf im Mittel nach 85 Sekunden. Die Dosierung spielt dabei aber womöglich eine untergeordnete Rolle. „Die Zeit ist viel zu kurz, als dass das Gurkenwasser den Magen passieren und vom Körper aufgenommen werden könnte“, sagt Wolter. Womöglich sei es einfach der saure Geschmack im Rachen, der Aktivität der impulsgebenden Nervenzellen drossele und somit krampflösend wirke.
http://patientenkompetenz.info/gewuerzg ... magnesium/
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

tulpe
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von tulpe » Montag, 06.02.17, 12:16

Hallo an alle - ich bin ml wieder da!

Und freue mich, dass mein Beitrag zum thema Magnesium noch aktiv diskutiert wird.
Ich kann euch berichten, dass das magnesium mein Leben positiv verändert hat und ich seitdem ein ganz anderes besseres, schöneres, aktiveres Leben führe.
Ich mixe mir immer noch pro 24 Stunden 2 Flaschen a 600 ml mit Mineralwasser, milde Apfelsaftschorle (ca. ein drittel) und Magnesiumcitrat vom diacleanshop. Das trinke ich über 24 Stunden verteilt in kleinen Schlucken mit ausreichend weiterer Flüssigkeit zusätzlich.
Derzeit sind es ca. 5 kleine Messlöffel und ein bischen. Die Messlöffel sind aus der Tiermedizin. Gucke später nochmal nach dem Maß.
Damit kann ich extrem gut meine Schmerzen reduzieren und wieder richtig schän aktiv sein.
Alles was ich vorher an Novalgin, Ibuprofen, Ortoton und Katalodon zusätzlich als Bedarf genommen habe, fällt weg!
Bei Kopfschmerzen nehme ich am liebsten eine Ibu - das war es dann.

Zusätzlich bei stärkeren Beschwerden sprühe ich Zechsteinmagnesium.
Aber ganz ehrlich: ich achte in keiner Weise auf die Menge! Ich haue es drauf bis der Schmerz nachlässt. Das was ich über Fußbäder und das Sprühen auf nehmen, geht nicht über den Magen Darm Trakt und wird hervorragend wieder abgebaut.
Und da ich Verstopfung durch das Morphin habe, habe ich das Problem jetzt auch gelöst.

Vorher ging ich 2x die Woche zur Schmerztherapie, damit mir eine Nervenblockade mittels Novocain gespritzt wird - jetzt gehe ich nur noch alle 14 Tage!

Ich kann es vom ganzen Herzen empfehlen!
Natürlich mit dem Hinweis: informiert Euch gut, macht keine überdrehten Eigenversuche, tastet Euch vorsichtig heran und achtet darauf was Euer Körper Euch sagt!

Liebe Grüße an Euch alle!
tulpe
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Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Montag, 06.02.17, 22:39

liebe Tulpe, :)

das sind ja wunderbare Neuigkeiten.
Ich freue mich so sehr, dass es dir besser geht.

Danke fürs Berichten.

liebe Grüsse, :hug:
padma

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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Mittwoch, 12.04.17, 19:17

von LinLina

ich habe mich mal recht ausgiebig eingelesen wegen dem Magnesium, weil ich ja schon seit vor der PP-Einnahme unter schmerzhaften und einschränkenden Muskelverkrampfungen leide.

Beim Magnesium-Blutspiegel wird nur der extrazelluläre (außerhalb der Zellen) Magnesiumgehalt gemessen. Ausschlaggebend für den Körper ist aber, was sich innerhalb der Zellen an Magnesium befindet, dies ist sehr aufwendig zu messen und wird i.d.R. nicht durchgeführt.

Deswegen schließt ein Norm-Magnesiumspiegel nicht aus, dass man einen Mangel hat. Besonders, wenn sich der Wert eher an der unteren Grenze des Normwertes befindet, kann es gut sein dass man in den Zellen einen (deutlichen) Mangel hat.

Viele Menschen haben einen nicht erkannten Magnesiummangel.. Z.b. die Einnahme der Antibabypille verursacht sehr häufig einen Mangel, trotz theoretisch ausreichender Aufnahme.

Ich nehme inzwischen etwa die 2-fache empfohlene Tagesdosis und nehme zusätzlich regelmäßig Magnesiumbäder, und es lindert meine extremen Verspannungen und ich kann seitdem etwas besser schlafen und bin ruhiger. Ich habe allerdings ganz langsam die Dosis erhöht und vertrage auch nur eine Form von Magnesium, Magnesiumgluconat ohne weitere Zusätze, auf alles andere reagiere ich mit verstärkter Unruhe.

Es ist sehr individuell, man muss wirklich vorsichtig testen was gut tut.
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Dienstag, 22.08.17, 13:49

von Bob:
Und ein Tipp für alle die, die Magnesium nicht (mehr) vertragen:
Ich habe glaub ich alle bekannten Verbindungen durch, nachdem ich das Citrat nicht mehr vertragen habe. Hatte bei allen die gleichen Probleme. Selbst beim so gelobten und angeblich verträglichen Magnesiumglycinat. Bin jetzt letztendlich bei Magnesiummalat gelandet. Und das klappt super! Ich nehm es seit Monaten und es hilft mir ernorm. Absolut keine negativen Aspekte davon.
viewtopic.php?p=204392#p204392
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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dragon4277
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von dragon4277 » Mittwoch, 23.08.17, 0:57

Hallo ihr lieben,

ich hab jetzt nicht den ganzen text gelesen nur überflogen. Ist auch lange her das ich das mal im Studium durchgearbeitet habe. Deshalb bitte mit vorsicht geniessen.

Es kommt auch zur gewöhnung von Magnesium. Damit Magnesium in die Muskelzellen eingenommen wird gibt es Schleussen die dann wie eine Drehtür das Magnesium in die zelle Schleusen. Nimmt man nun z.B. PPI ein sind diese Schleussen gestört (ist jetzt meine Theorie das mit dem PPI).

Führt man dem Körper Magnesium zu. Hat der Körper eine Zeitlang einen überschuss und es kann schneller mehr Magnesium in die Muskelzellen transportiert werden. Nun wie so vieles im Körper gibt es dann eine Downregulation. Sprich die Zahl der Schleusen nimmt ab. Und man kommt dann wider auf den normalen zu niedrigen soll wert in der Zelle.

Einzige option diese zu umgehen ist wiederum mehr Magnesium einzunehmen. Welche aber die Nebenwirkungen erhöht. Plötzliches absetzten von Magnesium führt dan zu schmerzen.

So nebei zur kenntnis nahme.

LG Dragon
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Ululu 69
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg

Sadengel89
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von Sadengel89 » Freitag, 25.08.17, 20:34

Hallo Tulpe,

Ich habe auch alle möglichen Magnesium Verbindungen durch. Nehme etz verschiedene.
Täglich 300 mg Magnesiumcitrat
200-300 mg magnesiummalat
200 mg sango Koralle (Magnesium +Calcium)
1x wöchentlich Fußbad mit Magnesiumchlorid (3-4 Esslöffel)

Magnesium oxid wird vom Körper sehr schlecht aufgenehmen. Leide auch unter starken chronische Schmerzen. Was mir auch noch gegen die Schmerzen hilft ist msm (organischer Schwefel) +Zeolith. Das hilft einigen bei chronischen Schmerzen.

Lg
Sadengel89
Beginn Psychopharmaka ca. 2008 Diagnose borderline
2010 Quetiapin (Seroquel) einschleichen von 25 mg auf 450 mg davon 150 mg retard
2011 kam noch valdoxan 25 mg dazu
2012 valdoxan komplett abgesetzt
Seroquel Prolong 150 mg abgesetzt
Normales Quetiapin von 300 mg auf 100 mg
2014 Quetiapin auf 75 mg reduziert
2015 auf 50 mg reduziert.
Seit 19.7. 17 auf 37,5 reduziert Symptome sind da
21.7.17 hoch auf 40 mg Symptome waren zu stark
29.09. 17 31,25 mg
24.11.17 25 mg quetiapin
09.02.18 20 mg quetiapin
22.03.18 17 mg quetiapin
21.04.18 13 mg quetiapin (Symptome :Unruhe, Kopfschmerzen, Herzklopfen, müde)
18.05.18 11 mg quetiapin

Metoprolol 23,75 mg (Betablocker)
Morgens 1/2 abends 1
11.5: morgens 1/2, abends 1/2

Nahrungserganzungsmittel: vitamin d, k2, b Vitamine, Magnesium, msm, Alpha liponsäure, Zeolith, omega 3,q10, kelp, inositol, maca, mönchspfeffer

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tulpe
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von tulpe » Montag, 23.10.17, 15:26

Bitte beachtet folgendes:::::

Magnesium wird unter anderem im Darm abgebaut.
Nehmt ihr zu viel oral ein und dazu noch andere, abhängig machen Medikamente, dann führt es diese Medis zu schnell ab und ihr bekommt Entzugssymptome. Dann sind es vielleicht keine paradoxen Reaktionen, sondern fehlende Wirkungen von Schmerzmittel oder Antidepressiva.

Gruß
Tulpe
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Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
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17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
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Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
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Cranberol*a 1-3 täglich
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Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Montag, 23.10.17, 15:50

Liebe tulpe :-)
tulpe hat geschrieben:Magnesium wird unter anderem im Darm abgebaut.
Nehmt ihr zu viel oral ein und dazu noch andere, abhängig machen Medikamente, dann führt es diese Medis zu schnell ab und ihr bekommt Entzugssymptome. Dann sind es vielleicht keine paradoxen Reaktionen, sondern fehlende Wirkungen von Schmerzmittel oder Antidepressiva.e
ist das deine persönliche Erfahrung oder hast du eine Quelle dazu?

Ich selbst konnte das bei mir nicht beobachten. Magnesium wird auch nicht abgebaut, sondern im Darm aufgenommen.

Allerdings kann Magnesium abführend wirken, das ist individuell wieviel man da verträgt. Dadurch kann es bestimmt zu einer verminderten Aufnahme anderer Medikamente kommen, weil sie den Darm zu schnell passieren. Meinst du das?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von tulpe » Dienstag, 24.10.17, 14:12

So meine ich es.

Es geht mir heute sehr schlecht... Starke Schmerzen. Deshalb kann ich nicht ausführlich antworten.
Komme ein anderes Mal darauf zurück.

Gruß
Tulpe
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11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
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Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
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Re: Magnesium/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - Nebenwirkungen

Beitrag von Sunshine71 » Sonntag, 31.12.17, 10:07

Huhu ihr Lieben :)

Befinde mich aktuell im Mirtazapin absetzen.
Habe dadurch eine HIT entwickelt und muss einiges an Nahrungsmitteln aber auch Nahrungsergänzungsmitteln meiden.

Aufgrund der verkrampften Muskeln durch den Entzug hab ich Magnesiumcitrat genommen und musste leider feststellen daß die HIT sich dadurch verstärkte. Ich bekam davon eine sehr ausgeprägte Unruhe, Muskelzuckungen, Herzstolpern und brennen/jucken auf der Haut. Die Entzugssymtome verstärkten sich.

Bei Magnesiumgluconat und Magnesiumchlorid/ Magnesiumöl das selbe Spiel.

Liebe Grüße Sunshine71
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1990 Diagnose MS
2002 Mirtazapin + Lorazepam
Später noch Diazepam dazu
2011 Ende Januar Entzug Psychiatrie Lorazepam, Diazepam, Baclofen und Mirtazapin weg dafür Seroquell + Truxal
2011 Mai entlassen
Seroquel ausgeschlichen, Truxal weggelassen
Mirtazapin wieder genommen
Über 1 Jahr schlimme Entzugserscheinungen Citalopram noch dazu bekomnen
2014 Entzugserscheinungen auch nach 3 Jahren nicht weg
2015 -16 Citalopram ausgeschlichen
Dez. 2016 Mirtazapin halbiert auf 15 mg flüssig
Seit 14. Juni 2017 7, 5 mg Mirtazapin immer stärker werdende Entzugserscheinungen
21.9.2017 Anmeldung ADFD Forum :party2:
21.9.2017 10 mg Mirtazapin
ab 23.9. Entzugssymtome wie vorher dazu jetzt noch Nebenwirkungen vom Mirtazapin
5.10. Besseres und längeres Fenster
6.10. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
7.10. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.10. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
18.10. Tee mit Baldrian und Hopfen probiert danach verstärkte Symtome
19.10. Symptome sind stark und halten an
20.10. Es geht mir wieder besser bis auf dumpfen/ tauben Kopf und surren in den Ohren
24.10. Es geht mir immer noch gut. Keine Entzugswelle mehr. Kopf ist immer noch dumpf.
1.11. Keine Entzugswellen mehr aufgetreten. Es geht mir besser.
18.11. Es geht mir gut
16.12. 8,7 mg
30.12. Symtome vom Abdosieren halten an
6.1.18 Es geht mir nicht gut. Strengere Kontrolle der Nahrung wegen HIT
13.1.18 Es geht mir nicht gut. Symtomverstärkung durch PMS
20.1.2018 Es geht mir noch nicht besser seit der Reduktion auf 8,7 mg
24.01.2018 Es geht mit heute besser
27.01.2018 Es geht mir immer noch besser...nicht gut aber besser
03.02.2018 Es geht mir besser als das besser von letzter Woche
05.02.2018 Verstärkte Symtome wegen Periode
11.02.2018 Es geht mir wieder gut
21.02.2018 8,5 mg
22.02.2018 viele Symtome wieder da

Jamie
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Re: Magnesium/Magnesiumöl/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - NW

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 08.03.18, 20:47

In der Werbung entdeckt:

Bis Freitag Abend, 09.03.18, gibt es im Drogeriemarkt Rossmann

Magnesiumöl der Eigenmarke Altapharma aus dem Zechstein Meer.

Neu im Sortiment.

Statt 9,99€ im Angebot für 5,79€

https://www.rossmann.de/produkte/altaph ... Term=magne
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Re: Magnesium/Magnesiumöl/Magnesiumcitrat - Dosierung - Wechselwirkungen - NW

Beitrag von Flummi » Samstag, 10.03.18, 17:44

Hallo Jamie,
Danke für den Hinweis, ich glaub aber woanders zb im Internet geht das auch günstiger. Ich hol mir immer ein Liter für ca. 20 Euro mit Versandkosten.

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