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Das schöne Wetter und die Symptome

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von LinLina » Freitag, 06.05.16, 12:19

Hallo ihr lieben

Es ist ja gerade richtig "schön" sonnig und warm. Alle gehen raus, sind fit (oder werden fit), fröhlich und gesund - so scheint es mir jedenfalls manchmal wenn der Frühling kommt.

Aber ich quäle mich zur Zeit sehr, jedes rausgehen ist anstrengend - ich komme mit der "Hitze" überhaupt nicht klar, und das grelle Licht ist auch anstrengend.

Gestern wollte ich Feiertag und Sonne genießen, nur ein wenig, und mir ging es danach so schlecht wie schon sehr lange nicht mehr, totale Stress-sensibilität, schlimme Überforderungs- und Erschöpfungszustände.

Dabei bin ich total der Draußen-Mensch, eigentlich. Ich konnte vorher tagelang draußen sein, in der Sonne, bei schlechtem Wetter, egal. War wochenlang mit dem Zelt unterwegs, habe auch unter freiem Himmel übernachtet. Ein Tag ohne raus zu gehen - undenkbar.

Und jetzt habe ich das Gefühl mir tut es gar nicht gut bei diesem schönen Wetter raus zu gehen, sondern verstärkt meine Symptome enorm und das ist wirklich schlimm für mich. Es fühlt sich irgendwie falsch an, jetzt im leicht abgedunkelten Zimmer zu liegen, wo doch sonst Sonne und Wind mein Lebenselexier waren, meine Naturheilmittel.

Geht es manchen von euch vielleicht ähnlich?

Ich versuche es jetzt zu akzeptieren, ich muss eben auch das schöne Wetter ganz vorsichtig dosieren, wie alles zur Zeit.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von mayBe » Freitag, 06.05.16, 12:43

Hey LinLina,

wie du sicher weißt bin ich gerade beim wieder Eindosieren vom Venlafaxin.

Ich kann nur sagen das es mir genauso ergeht. Ich war vor einer Stunde zu fuß einkaufen und bin jetzt total unruhig und Fühle mich einfach nicht gut. Am Tagen an denen es draußen Grauer war oder sogar regnete, bin ich irgendwie ruhiger.

Ich hoffe schon die ganze Zeit das der Sommer nicht so heiß wird und es hoffentlich ein paar schöne Regen Tage gibt. Das war früher auch anders bei mit. Naja...

Jetzt liege ich im Bett und habe alles abgedunkelt. Gegen Abend werde ich wieder 1 Stunde etwas Licht reinlassen. Mehr geht leider nicht..

Ich hoffe das bessert sich mit der Zeit :/
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Januar 2008 Venlafaxin 75mg bekommen und Konstant genommen bis April 2015. Dann wie folgt angefangen auszuschleichen:

April - Mai 62,5mg
Juni - Juli 50mg
August - September 37,5mg
Oktober - November 25mg
Dezember - Januar 12,5mg
Februar 2016 - 0mg

Nach 8 Wochen auf 0mg totaler Rückschlag von Angst- Panikattaken, Schwindel, kein gefühl im ganzen Körper.

16.04.16 - 12,5mg Venlafaxin
17.04.16 - 12,5mg "
18.04.16 - 12,5mg "
19.04.16 - 12,5mg "
20.04.16 - 25mg "
21.04.16 - 25mg "
dann nebenwirkungen zu stark
seit 22.04.16 - zwischen 5 - 7mg
30.04.16 - zwischen 9 -11mg
01.05.16 - 12,5mg
13.05.16 - ca 16mg
seit 22.05.16 ca 19mg

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Sunnyrose » Freitag, 06.05.16, 13:00

Liebe Lina. Lass dich zuerstmal drücken. :hug:

Gerade vor 2 minuten habe ich die storen runtergelassen und das fenster geschlossen. Das licht und die geräusche der geniessenden menschen und kinder auf den balkone und auf dem spielplatz "störten" mich total :( wie traurig ist das.

Dein worte haben, jetzt wo ich ins forum schaue, alles gesagt wie ich/wir uns fühlen.

Gestern war ich nach 8 Tagen wiedermal draussen, spatzieren an der sonne. Ich dachte es würde mir gut tun und auch weil freunde mich dazu bewogen haben. Sie meinen es ja gut...

Zurück zu hause, und schon während gings bergab. Anstrengung und symptomverstärkung vom feinsten :(

Jetzt kann ich nur noch liegen im halbdunkel und erkenne dass ruhe und akzeptanz der "momentanen" umstände das allerwichtigste sind. Zuversicht, dass ich von tag zu tag gesünder werde und dass ich mich richtung freiheit bewege, helfen mir dies alles zu ertragen.

Ich umarme dich noch einmal :hug:
Herzlichst Deria
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Clarissa » Freitag, 06.05.16, 13:04

Hallo LinLina,

auch ich komme gerade völlig erschöpft und mit übelst angetriggerten Symptomen von einem Einkauf zurück. Solche Ausflüge in der Mittagssonne muß ich künftig knicken.
Ich empfinde es genauso: jeder freut sich über Sonne und Wärme, nur ich komme damit nicht mehr klar. Das ist mir vom vergangenen Sommer noch in Erinnerung.
Alle jammerten, als es Herbst und besonders November wurde - ich konnte endlich wieder richtig viel raus, lange Spaziergänge mit dem Hund unternehmen.
Zum Glück kommt der Hund mit der Wärme auch überhaupt nicht klar.

Ich akzeptiere es halt, wie so vieles. Ich finde, das Hadern mit dem Schicksal macht es noch schlimmer.

VG sendet sleepless, die sich gerade ein Plätzchen in ihrem Nordzimmer gesucht hat. Hund daneben.
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von padma » Freitag, 06.05.16, 13:20

hallo ihr Lieben, :)

dann reihe ich mich hier auch mal ein.
Bei mir ist es v.a. die Haut, Brennen und Juckreiz am ganzen Körper und kaum Schlaf.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 06.05.16, 13:35

Hallo LinLina,

mittlerweile freue ich mich wieder am schönen Wetter,
aber in der Phase des Neuroleptika- Absetzens ging es mir genauso wie euch.
Ich vergleiche meine Situation mit der eines Menschen, der lange in einem dunklen Zimmer gefangen gewesen ist. Er kommt raus - und oh, die Sonne ist so grell, die Geräusche sind laut und der Übergang Schatten- Sonne, wie flimmert das vor den Augen, die Welt ist voller Reize, und das Gehirn muss sich erst wieder an die Überflutung gewöhnen.

Das war so schlimm, dass ich einmal einen Segelturn mit Freunden machte und darauf bestehen musste, wieder an Land gebracht zu werden.:( Das Glitzern des Meeres, das Flimmrige, die Helligkeit, ich hielt es schlicht nicht aus. Ich saß panisch auf dem Boot.

Ich habe vor drei Jahren NL abgesetzt und dieser Frühling ist der ERSTE, den ich wieder genießen kann. Gebt euch Zeit! Es dauert eine Weile, aber das Gehirn ist ja neuroplastisch und in der Lage, sich wieder anzupassen.

liebe Grüße Arian
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Siggi » Freitag, 06.05.16, 14:48

Liebe Lina,und all ihr Lieben Andern ,

auch ich möchte dir , liebe Lina einen "solidarischen Beistand" geben .... <3

Ja, man freut sich, dass endlich wieder etwas Helligkeit und Wärme ins gebeutelte Dasein kommt... und was ist....
massives Symptomtriggern, Unruhe, Panik, Herzrasen, Verzweiflung....verbunden mit ungläubiger Grübelei,
die die Symptome noch mehr verstärkt ... weil der Verstand nach anderen Gründen dieses Zustandes sucht,
und einfach icht glauben will, dass das schönste und natürlichste Frühlingsgefühl (das man früher immer erlebte)
zu solch einem Desaster mutieren kann!
Euere guten Beiträge nehmen mir ein wenig die Grübelei, denn ich hätte meinen scheußlichen Zustand
nicht auf den" schönen Frühling" geschoben.
Ufffff......... also, wie immer, aushalten, annehmen und hoffen, dass es wieder besser wird!!

Ich denke an euch alle :group:
und grüße euch herzlichst
Siggi
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von MorulaMyomatosus » Freitag, 06.05.16, 16:32

Ich reihe mich dann auch mal ein. Gestern wars die Vollkatastrophe. Und ich hatte/habe richtige Panik vor dem Sommer. Heute ist es dezent ruhiger, aber es geht schon wieder Berg ab. Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich auf all das keine Lust mehr habe. Ich habe so eine Angst, dass ich nie wieder einen schönen Sommerurlaub verbringen kann.. Dass das Leben nie wieder richtig funktioniert. Es tut mir leid, dass ich gerade nichts ermutigendes tippen kann. Ich finde das einfach alles so grausam.
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Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von LinLina » Freitag, 06.05.16, 17:50

Hallo,

ich danke euch :pillowtalk: es gibt sicher vielen denen es ähnlich geht, wir sehen sie natürlich nicht und sie uns nicht.

Ich hab mich dann auch getraut die Vorhänge richtig zu zu ziehen, und das hat sehr gut getan.

Morgen soll es nochmal wärmer werden - also vielleicht besser nur morgens und abends kurz raus um mal bisschen Luft zu schnuppern und ein paar Meter vor die Tür zu kommen, und für die :schnecke: :schnecke: :schnecke: hier: ab ins Schneckenhaus und Deckelchen drauf bis Mitte nächster Woche, da wird es besser (auf der Wetterseite steht natürlich schlechter, aber das ist ein anderes Universum ;-) )

Ich habe gelesen, der Sommer soll angeblich durchschnittlich werden, also nicht super heiß, aber diese Voraussagen sind ja immer sehr ungenau.

Ich glaube auch die Umstellung macht uns zu schaffen. Vielleicht wird es einfacher, wenn wir uns daran gewöhnt haben dass es etwas wärmer ist? Wie auch immer, alles ändert sich und geht wieder vorbei. Das wird schon, und ich gehe einfach davon aus, dass es trotzdem ein paar Tage gibt wo ich das Draußensein ein wenig genießen kann, mir ein Eis gönne und im See schwimme, wenns auch nur kurz ist und nicht unbedingt in der Mittagshitze.

Jeder kleine Moment der Erleichterung und des Glücks ist wertvoll.

Alles liebe für euch

Lina
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Lilie » Samstag, 07.05.16, 0:10

Liebe Lina!

Dein Beitrag spricht mir ein bisschen aus der Seele. Kann mich leider auch nur anschließen.
Mein letzter Sommer war furchtbar. Mein Ängste waren so präsent wie nie und mit der Hitze bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen. Ich wusste gar nicht mehr, wohin mit mir. Die Hitze ist oft etwas, der man nicht entrinnen kann. Man kann nicht einfach flüchten, man muss sie auf sich einprassen lassen. Klar,.... es gibt Dinge um sich abzukühlen, um zumindest kurz weg zu kommen. Duschen, ein Lüftchen am Abend,..... aber insgesamt vertragen sich meine Ängste und Hitze leider überhaupt nicht miteinander.
Den vorvorigen Sommer konnte ich viel mehr genießen. Nicht unbedingt weil der kühler war, als der im vergangenen Jahr, sondern viel mehr weil ich generell zu dieser Zeit in keiner Angstspirale drinnen war. So einen Sommer wünsche ich mir wieder.
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Symptome: nach Schicksalsschlag alle möglichen Ängste Diagnose: Angststörung, Darmprobleme, Migräne und Spannungskopfschmerzen

Medikation: Escitalopram 10mg, 4 1/2 Monate >> Sertralin 50mg, 2 Wochen >> Sertralin 25mg/50mg (täglich abwechselnd), ca. 2 Monate
Zusätzlich: Thyrex 50;

Absetzverlauf - Sertralin:
01.05.16 | 25mg
03.10.16 | 12,5mg
03.11.16 | 10mg
14.11.16 | 11,25mg

Jamie
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Jamie » Samstag, 07.05.16, 8:18

Hallo,

mir geht es momentan auch richtig schlecht.
Und das, obwohl ich schon lange eigentlich alles (bis auf die 5 trpf. Amitriptylin) abgesetzt habe bzw. clean bin.
Mit Sonne und Hitze komme ich überhaupt nicht klar und ich merke, wie extrem mich dieser Sonnenreiz schafft.
Ich bin gefrustet und kriege schlechte Laune und Aggressionen, wenn die sich im Radio so über das gute Wetter freuen!
Was mache ich stattdessen? Liege in meiner abgedunkelten Wohnung und versuche meinen Alltag so zu gestalten, dass ich nicht in der Mittagshitze raus muss / was unternehmen muss.
Das ist doch einfach nur traurig, oder?
Nun ja, ich bin weise genug nicht gegen meinen Körper anzukämpfen. Diesen fight verliere ich immer und dann bin ich eben ´anders´ als die anderen. :roll:

Grüße und drücker an euch andere Sonnen- und Wärmefrustrierten :group:
Jamie
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 07.05.16, 9:10

Liebe Jamie und liebe alle <3

Stellen wir uns einfach vor ( bildlich) wir sitzen alle zusammen in unserem schönen abgedunkelten kühlen schneckenhäuschen, dass uns so sehr schützt und wir lächeln uns alle an, weil wir wissen: wir sind im heilungsprozess und das ist nicht nur gut sondern wunderbar :group: :pillowtalk: :hug: <3

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Januar 2017: 6,8mg
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8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Maya » Samstag, 07.05.16, 10:25

Auch ein Hallo an alle :group:

Mir geht es seit Frreitag auch gar nicht gut, es fühlt sich an wie ein Magen-Darm-Virus mit Kopfschmerzen und allgemeiner Schwäche ohne klassische Symptome.
Jetzt hab ich etwa eine Woche vorher reduziert und vielleicht kommt es auch daher.
Eigentlich genieße ich es, auf dem Balkon zu sitzen, aber die Markise muss runter und nach einiger Zeit wird es mir dann zu grell.

Am schönsten finde ich es zur Zeit, wenn die Räume zu 80 Prozent abgedunkelt sind und nur ein Spalt Sonne reinkommt, das ist ein schönes, warmes, beruhigendes Licht.

Liebe Grüße von

Maya :)
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2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 07.05.16, 13:16

Gugus

Musste kurz mein (bald kahles) köpfchen und meinen rundlichen körper aus dem häuschen bringen um einzukaufen.
Die ersten 5 minuten "fühlten" (ein gefühl! Welch ein wunder) sogar schön und leicht an. Dann.... die selbe leier...
Nur schnell zurück ins, ach so schützende häuschen, dachte ich. Gedacht, getan. natürlich im :schnecke: tempo, da mein knie von der op noch nicht ganz belastbar ist.

Gott sei dank. Wieder im häuschen und schnell ins forum, meine neue "sucht" juppie :party2:

Deria :zombie: :rotfl: :hug:
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Katharina » Samstag, 07.05.16, 23:26

Liebe Lina, hallo ihr Lieben :pillowtalk:

Sommer war immer meine Rettung schon als Kind, Licht Wärme Natur Geborgenheit.

Seit ein paar Jahren habe ich meine Körpertemperatur nicht im Griff ehrlich gesagt seit vielen Jahren, ich weiß bei Hitze nicht was ich anziehen soll, ich schwitze u friere zugleich.

Ich habe mich radikal umgestellt, im Second Hand zwei große schöne rote lange feste dichte Gardienen gefunden die habe ich mit Duschstangenösen an einer Befestigungsmöglichkeit auf dem Balkon so eingerichtet das ich das weiß / grelle Licht nicht aushalten muss,

Ich habe wieder Baumwollblusen oder -Hemden, weg mit der Synthetik, UV-Schutz, Da ich gern Radfahre laaangsam und nur im Schatten z Zt. erscheint es mir nicht schwül.

Letzten Sommer Bett, ausschließlich. Grauenhaft.
Fünf Tage waren wir mit meiner Nichte, wie immer in den Sommerferien unterwegs u dachten, Hamburg super da weht immer eine frische Brise.
Tat es, im tiefsten U-bahnschacht ganz unten
Sonst 38 Grad.
Mir ging es so dreckig ich dachte mir ganz ruhig, gleich steigst du aus der U-Bahn aus u legst Dich einfach auf den Boden, es wird wer kommen man wird dich wegbringen, Hotel keine Klimaanlage, ich war verzweifelt.

Mir fehlt die Anpassungsschwierigkeiten an hohe Temperaturen.
Dabei liebe ich und sehne diese Jahreszeit herbei und bin todtraurig wenn der Sommer ins Wasser fällt.
Wie schade, was?

Viele Gesunde haben plötzlich Klimakästen, Verdunkelungssegel aufgespannt,
sagen das es in den letzten Jahren aggressiver heisser und heller geworden sei.

Machen wir das Beste drauss, ich fahre in den Stadtbereich in dem die Türken ein so angenehm kühlendes Cologne verkaufen, das rettet mich bei hitzebedingten Panikattacken u ich rieche es gern.

Macht es Euch angenehm, hilfreich sind auch aufsteigende Armbänder im Waschbecken, Unterarme hinein u langsam kaltes oder kühles Wasser einlaufen lassen.
Helle weite Kleidung.

Meine Junge Nichte kommt ohne Sonnenbrille nicht zurecht
es geht ihr schlecht in der Wärme, ich dunkele alles ab wenn sie kommt, mein Gott sie ist so jung.
Sie sagt sie wird agressiv in solch einem Wetter man könnte nix machen.

Vielleicht wird der Sommer gemischt, das wäre was zu Erholen zwischendurch.

Schläft gut, seit nicht traurig.
Katharina :bettzeit:
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von LinLina » Sonntag, 08.05.16, 11:40

Ihr Lieben,

heute bin ich sehr früh aufgewacht - aufgeschreckt aus einem grusligen Traum :zombie:

Aber da ich nun schon wach war, und die Sonne bereits schien bin ich einfach rausgegangen. die Sonne stand noch tief, war noch nicht so schlimm grell und heiß - und ein ganz leichter kühler Wind wehte. Kaum ein Mensch unterwegs, auch die Straßen noch ganz still. Das war schön :D

1,5 Stunden saß ich draußen auf der Wiese - dann schnell wieder in die Wohnung, alles fest zu gemacht, kann ich den restlichen Tag "verschlumpfen" im Bett und in der Badewanne :haha:

Vielleicht ist das ein guter Plan für den Sommer. Wenns geht, früh raus und dann so gut wie möglich entspannen, baden, schreiben, musik hören. Mal sehen.

Alles Liebe,
Lina
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Sunnyrose » Sonntag, 08.05.16, 11:51

Liebe Lina

Das könnte wirklich ein guter plan sein. :party2:
Klingt schön, deine schilderung von heute morgen. So ruhig. Danke.

Ich wünsche dir einen angenehmen und friedlichen sonntag <3

Liebe grusse
Deria
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 08.05.16, 12:54

Hallo zusammen und den Mamis einen schönen Muttertag!

Ich reihe mich hier auch mal ein. Es ist mir schon wieder viiiiiel zu warm :cry:

So sehr man die Sonne herbeisehnt, DAS ist einfach schon wieder zu viel.....Zum Glück bin ich ein Frühaufsteher, So genieße ich es morgens draußen, unter Mittag lege ich mich ins kühle Schlafzimmer aufs Bett :D und gegen Abend gehe ich dann nochmal raus.
Aber immer ist das so natürlich auich nicht möglich.
Machen wir das beste draus. Zu wissen nicht alleine damit zu sein , macht es auf alle Fälle gleich viel eträglicher :)

Habt einen schönen Sonntag noch! Morgen soll es ja ein klein wenig kühler werden!
Lana
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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von sybsilon » Montag, 09.05.16, 20:21

Hallo ihr Lieben,

so, jetzt hat es mich auch erwischt. Mir ist seit heute Mittag irgendwie übel und vorhin hatte ich seit langem mal wieder eine schöne Panikattacke.
Voll eklig. :vomit:
Jetzt friert es mich und ich liege mit einem total aufgeblähten Bauch im dunklen Schlafzimmer und könnte heulen.
Das sind ja gute Aussichten für den kommenden Sommer. :zombie:

Alles liebe Euch.
Sybsilon
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Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: Das schöne Wetter und die Symptome

Beitrag von Sunnyrose » Montag, 09.05.16, 21:13

Liebe Sybsilon
Extra :hug: für dich.
Wenigstens sind wir, jede/r von uns nicht allein und verstehen uns :group:
Tröstet ein wenig. 8-)
Dir auch alles liebe
Deria
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8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

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