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Fibromyalgie

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Sommersprosse
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Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch, 31.08.16, 15:29

Hallo zusammen,

ich spreche hier ganz besonders, die unter uns, an "Fibromyalgie" erkrankten Forenteilnehmer/innen an.

Seit meiner Reduzierung nehme ich u.a. das Zeolith-Mineral > Klinoptilolith in Pulverform ein.
Ich las in Werner Kühnis Buch: Heilen mit dem Zeolith-Mineral > Klinoptilolith
das es ebenfalls bei Fibromyalgie angewandt werden kann.

Dosierung: 1-mal täglich morgens 3g in etwas Wasser einnehmen,
dann steigernd auf 1-mal tägl. bis 6g, je nach Verträglichkeit.
Erhaltungsdosis: 1-mal 3g pro Tag


Wichtig !! Bitte achtet bei Kauf darauf, das es als ein zugelassenes Medizinprodukt verkauft wird.
Viele Produkte sind günstiger - hatte anfangs eines bestellt was nicht zugelassen war,
es unterscheidet sich negativ im Geschmack, ist nicht so fein.
Ebenso lohnt sich ein Preisvergleich versch. Anbieter.

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Montag, 10.10.16, 19:05

Schmerz und Psyche
Hallo Ihr Lieben,

oft lese ich hier von Schmerzsymtomatiken, betroffener Psyche.
Dies ist nicht ungewöhnlich, selbst betroffen z.B. mit der Fibromyalgie.

Der Körper sucht sich seinen Weg, signalisiert.
Sei es die HWS, Kopfschmerzen oder andere Symtome/ Körperteile.

Vorausgesetzt das eine einschlägige Diagnostik der Schmerzen erfolgt ist und keine organische Erkrankung vorliegt,
wird es in der Medizin als psychosomatisch bezeichnet.

So z.B. bei Verwachsungen nach Bauchoperationen – sie können nur mit einer Spiegelung nachgewiesen werden,
die wiederum macht erneut Beschwerden, Verwachsungen nehmen weiter zu.
In der Diagnostik nicht nachweisbar, werden Patienten oft in die Psychoschiene abgeschoben.

Dies nur ein kleines Beispiel. Immer wieder bekommen Schmerzpatienten,
egal um welchen Schmerz es sich handelt, Schmerzmittel, Psychopharmaka

Was aber wenn ihnen diese Therapie nicht hilft ?

Hier geht es um ein ganzes Stück Arbeit. Schmerzen anzunehmen, eine davon.
Die Frage warum gerade ich ? Hatte ich mir viel zu lange gestellt.
Sie brachte mich nicht weiter. Auch wenn ich heute weiß, warum ich an einer rez. Depression erkrankt bin,
habe ich die Möglichkeit mich dem zu stellen.

Die Ursache ist nicht abschaltbar, auszulöschen.
So kann ich versuchen damit umzugehen, meinen Geist selbst beeinflussen.

Trotz der Umstände ist es möglich ein schönes Leben zu führen. Angefangen bei der Selbstannehmung.
Vieles können wir selbst für uns tun.

Anfänglich meiner Fibromyalgie hatte ich z.B. Gedichte geschrieben.
Ebenso könnte es ein Schmerztagebuch/ Tagebuch sein.
Sich an einer schönen Blume freuen, oder sich etwas schönes gönnen, sich belohnen.
Es brauchen nur Kleinigkeiten sein.

Mit dem Schmerz sprechen – eine ganz eigene Art zu kommunizieren, half/hilft mir sehr.
Einige von euch haben Bilder gemalt – es gibt einen Thread dazu.

Gebt euch die Chance, mit dem Schmerz/der Psyche umzugehen.
Medikamente sind oftmals nicht indiziert, können noch weiter nach unten ziehen.

Euch ALLEN wünsche ich viel...viel Kraft, positive Gedanken und recht gute Besserung.

Herzliche Grüße kommen von der Sommersprosse(n) Bild....die geduldig vor sich hin schneckt :wink:
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Donnerstag, 13.10.16, 12:39

Liebe Sommersprosse
Danke für deinen Beitrag. Auch ich leide unter täglichen Schmerzen. Mein Arzt meint Myofasziales Schmerzsyndrom. Es ähnelt den Fibromyalgie Symptomen.
Bin "erst" seit 1 1/2 Jahren davon betroffen und deine Tips helfen mir sicher. Bin an manchen Tagen immer noch am hadern, warum gerade ich? Aber das verschlimmert alles nur noch mehr.
Also ich wünsche dir viel Kraft und Geduld mit deiner Problematik umzugehen.Wir lassen uns nicht unterkriegen.
Lg Hypeastrum die auch eine :schnecke: ist :wink:
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Sommersprosse
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Freitag, 14.10.16, 15:35

Bild danke für deine lieben Zeilen, Hypeastrum
Nein, unterkriegen lassen wir uns nicht - das wäre zu einfach !

Bist du bei einem Schmerzspezialisten in Behandlung ? Bekommst du Medikamente für deine Schmerzen ?
Bei mir geht man davon aus, das die Fibro durch Stress ausgelöst wurde. Das kann ich annehmen.
Hatte gerade einen Artikel eingestellt - schau mal hier

Apropo annehmen > selbst hatte ich ein Jahr :o dazu gebraucht

Ich wünsche dir eine möglichst, schmerzerträgliche Zeit und viel Erfolg beim reduzieren deiner Medikation.

Liebe Grüße zum Wochenende, Sommersprosse (n) Bild
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Freitag, 14.10.16, 16:39

Liebe Sommersprosse <3
Danke für deinen Link und deine Antwort.
Meine HÄ hat mich zu einem Rheumatologen überwiesen. Eine spezielle Schmerztherapie hatte ich nicht.Ich bin durchgehend seit August 2015 in Physio Therapie. Auch Osteopathie und Massagen bekomme ich. Alles mit mehr oder weniger Erfolg. Leider. :cry: Schmerzmittel hatte ich Novalgin, Tramadol, Co Dafalgan und Ibuprofen. Pregabalin bekam ich auch, hatte aber schreckliche Nebenwirkungen. Habe es gleich wieder abgesetzt. Nun nehme ich nach Bedarf Co Dafalgan, was mir am besten hilft. Die Schmerzmedis helfen ja nur bedingt. Muss mich mit der Diagnose abfinden :frust: . Auch bei mir begann alles wegen Stress. Ich grüsse dich herzlich und wünsche dir einschönes Wochenende. :party2:
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18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
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26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
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9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Juna » Dienstag, 18.10.16, 13:33

Liebe Sommersprosse,

vielen, lieben Dank für Deinen Post.

Und hallo Hypeastrum,

wenn schon "nur" 2 Leute in einem Thread schreiben, möchte ich doch alle persönlich ansprechen ;)

Ich habe auch Fibromyalgie/ generalisierte-/ chronische Schmerzstörung.
Ich mag momentan nicht noch mehr zum ausprobieren nehmen (teste zur Zeit wg. meinem Darm PolyZink und Myrrhinil Intest sowie ein Probiotika), werde es mir aber mal anschauen und merken.
Glücklicherweise sind meine körperlichen Schmerzen seit dem ich 4 x 20/10 Targin und 2 x 225 mg Pregabalin nehme erträglich. Ich mache hier KEINE Werbung für Medis, mir half nur nichts mehr und ich hatte null Lebenqualität. Die habe ich dadurch zurück erlangt (jaha, momentan macht mein Bauch mir dafür das Leben zur Hölle, aaaaber, es wird dran gearbeitet).

Die schrecklichen Nebenwirkungen hatte ich von dem Pregabalin auch, sie haben sich verringert, gerade die Konzentrationsstörung und der Gedächtnisverlust belasten mich jetzt immer noch, aaaaber, die Lebensqualität die ich zurück bekommen habe.....macht die Nebenwirkungen wett. Ich habe nur panische Angst vor dem absetzen.

Bei mir hat sich hat sich das Ganze schon in jungen Jahren etabliert, es hat nur nie einer diagnostiziert, das kam erst viiiiel später. Jetzt bin ich bei einem Schmerzarzt in Behandlung, der auf dem Gebiet spezialisiert ist und von dem ich neben den Medikamenten auch das ganze Jahr über immer 12- er Rezepte über Physiotherapie erhalte, so wie hin und wieder D1- Rezepte (Wärme, Physio, Massage). Meine Therapeutinnen machen dann mittlerweile meistens manuelle Therapie.

Ich hoffe, dass es euch erträglich- gut geht.
Ich wünsche euch einen schmerzarmen Tag,

LG
Juna
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Ohne Pregabalin und Oxycodon geht es schmerztechnisch leider gar nicht Bild

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Dienstag, 18.10.16, 18:32

Liebe Juna
Danke für deine Antwort.
Das du mit Pregabalin einen erträglichen Alltag haben kannst ist natürlich schön. Ich habs gar nicht vertragen. Und auch Angst vor dem Absetzen usw. Momentan komme ich gut mit Co Dafalgan über die Runden. Bei mir ist auch nicht sicher ob die Symptome durch das Levofloxazin noch mehr getriggert wurden. Schwer zu sagen. Hatte schon über längere Zeit diverse Schmerzen. Es hiess dazumal Weichteil Rheuma.
Liebe Juna ich wünsche dir ein einen schmerzfreien Abend und das es mit deinem Darm aufwärts geht. Viel Erfolg mit dem PolyZink usw.
Mit lieben Grüssen
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6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
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Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
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29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
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14.3. 0 mg
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Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

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1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Dienstag, 22.11.16, 12:01

Liebe Juna,
du schreibst:
Juna hat geschrieben:Ich habe auch Fibromyalgie/ generalisierte-/ chronische Schmerzstörung.
das tut mir sehr leid, dass du ebenfalls davon betroffen bist :hug:

Komme zeitlich oft nicht beim lesen u. schreiben hinterher, daher erst jetzt mein Beitrag.

Mir hat bislang ja ebenfalls kein Medi geholfen, daher gehe ich neue, andere Wege.
Jetzt um diese Jahreszeit hat mich mal wieder die Welle erreicht, schau gerade,
wie ich mich da am besten durchschlengel. Nicht immer schlagen bei mir die vorherigen Mittel an.
Eben ein Wechselspiel !! auch was Hilfsmittel betrifft.

So wünsche auch ich dir eine gute, schmerzerträgliche Zeit von positiven Gedanken begleitet.

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Freitag, 19.05.17, 16:37

Liebe Fibromyalgiepatienten dieses Forums,

auf der suche nach neuen Ansätzen für mich, bin ich auf eine Schmerztherapie aufmerksam geworden.
Evtl. hat jemand von euch schon einmal davon gehört/gelesen oder damit Erfahrung gemacht.

Es handelt sich um eine Schmerzbehandlung die ebenfalls bei Firbromyalgie angezeigt ist.
Sie ist wissenschaftlich belegt, was mich besonders dabei anspricht ist, das mein Physio schon 3 Patienten
mit Fibro nach kürzester Zeit, erfolgreich damit therapieren konnte, die Symtomatiken zurückgegangen sind und
was für mich ebenfalls wichtig ist, nachwirkende, anhaltende, positive Ergebnisse zeigt.
Diese Therapie (10 Einheiten) ist eine Eigenleistung und kostet ca. 30-45 Min./2 x wöchentl. um die 350 €.

Anfang Juni beginne ich mit der ersten Sitzung und werde berichten.

Ein paar Infolinks für euch:
Fibromyalgie Therapie mit MediProTec HD2000 (dazu bitte etwas nach unten scrollen)
Fibromyalgie Stoffwechseltherapie
Mikrostromtherapie Luxxamed
Die Nanophotonen LED-Lichttherapie
Luxxamed HD2000

Quellenangaben:
MPInstitut
Neurologische Schmerzen
Luxxamed HD2000


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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Juna » Freitag, 19.05.17, 17:44

Huhu Sommersprosse,
huhu Hypeastrum,
:pillowtalk:


Danke für die Info.
Da habe ich letztens schon mal etwas von gelesen, allerdings nicht in Bezug auf die Fibro sondern wg. der Nervenschmerzen, dem Reizdarm und dem Rücken, Schatzi hatte diese Info von unserer HNO- Ärztin mitgebracht.
Ich habe bei so etwas wieder ein Problem mit der Vorstellungskraft und dem Glauben daran, davon abgesehen kann ich mir das momentan gar nicht leisten.
Ich freue mich auf Deinen Bericht.
Sommersprosse hat geschrieben:das tut mir sehr leid, dass du ebenfalls davon betroffen bist

Komme zeitlich oft nicht beim lesen u. schreiben hinterher, daher erst jetzt mein Beitrag.
Danke und ist doch kein Ding :hug: , ich komme nicht immer aus dem Quark mit dem antworten, deshalb auch jetzt erst meine Antwort :shock:
Ich nehme mir das vor und vor und vor und vor und ähm ja, bin dann froh, wenn ich überhaupt iwo etwas geschrieben habe, seufz :roll:

Es tut mir leid, dass Dir kein Medi hilft, ich denke, dass das Pregabalin bei mir recht gut anschlägt, liegt daran, dass diese Nervenschmerzen direkt von der (nicht ganz so gelungenen) Rückenop und deren Folgen sind. Gegen die Schmerzen in den Muskeln und Sehnen hilft mir das leider auch nicht wirklich.
Hypeastrum hat geschrieben:Das du mit Pregabalin einen erträglichen Alltag haben kannst ist natürlich schön. Ich habs gar nicht vertragen. Und auch Angst vor dem Absetzen usw
DAS kann ich nachvollziehen, frag mich bloß nicht, nach der Angst und Panik, die ich bzgl. des absetzens habe, wenn ich ne Stunde in Verzug bin, bekomme ich schon voll die Entzugerscheinungen, wo ich dann mindestens nen halben Tag richtig fies drin hänge.
Die Verträglichkeit ist bei mir auch so eine Sache, ich habe halt NW´s ohne Ende, allerdings überwiegt das Positive von diesem Sauzeug immer noch die NW´s, weshalb ich es weiter nehme.
Ich würde soooo gerne mit dem reduzieren anfangen, kann es mir aber z.Zt. schmerztechnisch nicht erlauben, die Nerven zicken zur Zeit mal wieder tierisch :cry:

Danke auch für Deine Wünsche.

Ich wünsche euch Beiden und euch anderen eine schmerzarme und wenn es geht schöne Zeit, ein schönes WE und noch einen schönen Abend, hihi, das sollte doch dann klappen, wenn doppelt gemoppelt schon besser hält :group:

GLG
Juna

:fly:
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Sonntag, 21.05.17, 11:58

Liebe Sommersprosse
Liebe Juna

Danke für eure lieben Grüsse und die Info.

Nach etlichen Monaten KG und Physio bin ich nun bei der Neuraltherapie gelandet.

Ich hoffe sehr, das meine Schmerzen besser werden.

Wie geht es euch denn?

Helfen euch "normale" Medis wie Ibu oder Paracetamol auch nicht?

Ich hab jetzt von meiner HÄ Tramadol Tropfen bekommen.
Die helfen mir recht gut. Brauche pro Tag nur 6 Tropfen. Manchmal muss ich nochmals 5 nehmen.
Das ist bei weitem bicht die Disis die ich sonst nehmen könnte (60 Tropfen).

Aaber ich hab schon Angst das ich davon Abhängig werden könnte.

Es gibt aber sonst wurklich nichts was mir hilft. Klar liege ich oft mit Wärmflasche und Heizkissen auf dem Dofa. Ich will aber doch auch wieder ein einigermassen normales Leben führen.

Wie macht ihr das?
Mich macht das alles sehr traurig.

Liebe Sommersprosse, ich werde mal deine Links ansehen und schauen ob es sowas auch in der Schweiz gibt.

Nun lasse ich euch gaaanz liebe Grüsse da und einen tollen Sonntag mit wenig Beschwetden.

Lg
Hypeastrum
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JunaSommersprossepadma
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Sonntag, 21.05.17, 11:59

Sooorrryyy für die Schreibfehler :frust:
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18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
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Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Juna » Sonntag, 21.05.17, 12:49

Liebe Hypeastrum
und liebe Sommersprosse,

also vorneweg, Dreckfuhler passieren :) ist doch nicht schlimm :)
Hypeastrum hat geschrieben:Helfen euch "normale" Medis wie Ibu oder Paracetamol auch nicht?
Nein, bei mir helfen auch Diclofenac, Novalgin, Arcoxia, Tramadol, Tilidin, Celebrex und Co nicht.
Momentan versuche ich es noch mit Naproxen, eine schmerzlinderende Wirkung merke ich damit auch nicht wirklich, nehme es jetzt aber wg. der entzündungshemmenden Wirkung noch bis Donnerstag weiter, in der Hoffnung, dass diese dabei wenigstens funzt.

Ich versuche mich davon nicht unterkriegen zu lassen, ein "normales" Leben wird es bei mir eh nie wieder geben und da ich die Fibrobeschwerden schon seit meiner Jugend und die "anderen" Beschwerden auch schon über 15 Jahre habe, weiß ich gar nicht, wie das wirklich aussieht.
Ja, ich darf nicht allzu viel über die Zeit von "vor" drei Jahren nachdenken, weil mich das sonst zu sehr runter zieht und mich auch nicht weiterbringt.
Ja, es haut mich auch ganz schön runter, aaaaaaaber....es ist wie es ist, ich kann es nicht wirklich ändern, "nur" versuchen das Beste daraus zu machen, mich damit zu arrangieren und trotzdem zu leben.

Lass Dich mal ganz lieb :hug: , ich wünsche Dir sehr, dass Du es schaffst, das Positive zu sehen, deshalb nicht mehr so traurig zu sein, oder die Phasen der Traurigkeit möglichst klein/ kurz zu halten :fly:
Ich hoffe, Du verstehst, wie ich was meine, bin mir gerade nicht so sicher, ob ich mich vernünftig ausgedrückt habe :?

GGLG
Juna :group:
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Sonntag, 21.05.17, 13:27

Liebe Juna
Daaanke! :)

Klar verstehe ich was du meinst. Und auch ich denke so wie du.
Trotzdem erwischt es mich manchmal auf dem linken Bein. :whistle:

Naproxen hab ich auch durch und Celebrex, da hatte ich Herz- und Kreislaufbeschwerden. Novalgin nützt auch überhaupt nicht. :vomit:

Aaber du schreibst es: das positive sehen und sich immer wieder gutes tun.

Mir hilft die Natur sehr. Ich gehe sooft ich kann raus und geniesse das Vogelgezwitscher, die Sonne, die Blumen etc. :D

Liebe Grüsse :hug:
Hypeastrum
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6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
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Zurück auf 5mg.
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leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Juna » Sonntag, 21.05.17, 14:21

Liebe Hypeastrum,

dann ist ja gut :)
Jaaa, das mit dem falschen Bein kenne ich leider auch nur zu gut, grml.
und noch einmal jaaaaa, mir hilft die Natur auch sehr, ich liiiiebe es an Ruhr und Rhein zu sein, die Vögelchen, die Sonne, die Vegetation, dort ziehe ich auch immer ganz viel Kraft raus, außerdem hole ich mir darüber meine Portion AD´s ;), das geht beim schwimmen allerdings glücklicherweise auch, dieses nutze ich dann noch als Achtsamkeitsübung und eine Art der Meditation.

Es tut mir leid, dass es Dir genauso geht mit den Schmerzmedis, es ist doch zum göbeln, dass es nichts gibt, was man "mal eben" nehmen kann, wenn man ganz starke Schmerzen hat, einfach weil nichts hilft un dass man noch nicht einmal das Wissen hat, dass man etwas für den "Notfall" hat, um es zu nehmen, wenn es gar nimmer geht, seufz. Naja, ist eben so.

Tschüüüüssi, GGLG
Juna
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Re: Fibromyalgie

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 26.05.17, 12:00

Hallo ihr lieben.

Zunächst einmal ist die Diagnose Fibromyalgie eine unverschämtheit. Es ist eine auschluss Diagnose. Also sprich wenn man nix gefunden hat wird man in das Paket der Diagnose Fibromyalgie abgeschoben und man muss dann damit leben.

Was viele allerdings nicht wissen. Medikamenten bedingte Myalgien (Muskelschmerzen) haben fast die gleichen symptome wie Fibromyalgie. Medikamenten bedingte Myalgien werden auch gerne übersehen. Ich bin über 3 Jahre mit der Diagnose Fibromyalgie durch die Wlet gerannt. Bis ich endlich bei einer Neurologin war und sie den Zusammenhang der Schmerzen mit Pantoprazol gesetzt hat. Sie war eine der seltenen Ärztinin die mal ins Nebenwirkungsprofil in der roten Liste gekuckt hat).

Also wurde Pantoprazol reduziert. Siehe da meine Firomyalgie verschwand auch mit den Pantoprazol.

Also wenn jemand mit Fibromyalgie durch die Wlt renn. Findet doch bitte einen Arzt der einen Nebenwirkungsprofil von euch erstellt und die Ursache auch mal in den Medikamenten die ihr einnehmt sucht.

LG Dragon
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JamieHypeastrum
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Donnerstag, 08.06.17, 14:21

Liebe Hypeastrum,
du fragst:
Helfen euch "normale" Medis wie Ibu oder Paracetamol auch nicht?
NEIN, bei mir ist seit 2001 wirklich nichts ausgelassenworden an Medikamenten, alles Versuche denen ich zugestimmt hatte.
Darunter eben auch Antidepressiva und Neuroleptika.
Nun habe ich endgültig einen Schlussstrich gezogen und suche selbst nach Alternativen.

Du fragst wie ich damit umgehe.
Nun...zunächst hatte ich über 1 Jahr gebraucht die Fibro annehmen zu können. Es war nicht nur der Schmerz der mich belastete,
auch die Erfahrung, körperlich nicht mehr so belastbar zu sein.
Wie macht ihr das?
Anfangs habe ich z.B. Gedichte geschrieben, meinen Schmerz darin ausgedrückt.
So spreche ich auch mit meinem Schmerz, wenn er sich gerade mal wieder austoben möchte.
In den vielen Jahren habe ich meinen Körper sehr gut kennengelernt und kann vieles gut einschätzen.
Mir hilft dabei u.a. Meditation, Reiki, die Natur und positives Denken.
Mich macht das alles sehr traurig.
Das kann ich durchaus verstehen, liebe Hypeastrum, wer möchte schon mit dieser Erkrankung u. Schmerzen leben.

Bitte lass nicht zu das die Fibro DICH im Griff hat, arrangiere dich mit ihr. Es wird evtl. ein kleiner Lernprozess sein,
auch einmal den Schmerz zuzulassen, anstatt ihn zu verdrängen.
Für diese Erkrankung fehlen leider immer noch Erfahrungswerte/Studien - um so wichtiger sollte es uns sein, uns selbst damit
auseinanderzusetzen und einen Weg für uns zu finden, der das Leben weiterhin lebenswert macht.

Ich wünsche dir viele positive Gedanken, viel...viel Kraft und eine für dich schmerzarme, annehmbare Zeit Bild

Liebe Grüße, Sommersprosse (n) Bild

Liebe Juna, auch....Bild hab ich etwas dabei :wink:
Auch dir wünsche ich eine schmerzarme Zeit und viele positive Gedanken und Momente :hug:
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von padma » Donnerstag, 08.06.17, 18:03

hallo ihr Lieben, :)

kurz meine Erfahrungen dazu:
Mir helfen keinerlei Schmerzmedikamente, auch nicht Tramadol, Novalgin. AD ebenfalls nicht.

Was mir etwas geholfen hat/ hilft sind Kräuter der TCM, Ernährung nach TCM. Ein Tens Gerät hilft manchmal etwas, da es von den Schmerzen ablenkt.

Wärme und leichte Bewegung/leichte Dehnungen sind bei mir hilfreich.

Am wichtigsten ist auch für mich, es zu aktzeptieren, wie es ist und Meditation.

alles Gute,
padma
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Sommersprosse » Donnerstag, 08.06.17, 18:44

Liebe padma,

vielen Dank auch für deine Erfahrungsergänzung :hug:
Das Tens Gerät hatte ich anfangs ebenfalls ausprobiert - hatte mir nicht geholfen.

Nun bin ich ja dabei neue Erfahrungen mit der Mikrostromtherapie zu sammeln.
Wie und was dabei genau passiert erläutere ich nach 3. Anwendung, nächste Woche, hier in diesem Thread.

Bis dahin wünsche auch ich dir, liebe padma eine schmerzerträgliche Zeit,
liebe Grüße von der Sommersprosse (n) Bild

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Re: Fibromyalgie

Beitrag von Hypeastrum » Freitag, 09.06.17, 11:30

Liebe Sommersprosse

Ganz lieben Dank für deine Worte und Wünsche.
Hat mich soooo gefreut. :party2:

Ja es scheint echt nicht viel zu geben das nachhaltig wirkt.

Was du schreibst ist sehr wichtig auch für mich.
Achtsamkeit, Entspannung, alles was gut tut.
Und natürlich die Annahme dieser Krankheit.
Da tu ich mich leider noch schwer damit.

Ich bewege mich so oft ich kann. Fahre Mountainbike, wandere, schwimme usw.
Das hilft und lenkt ab.

Musik hilft mir auch sehr, da kann ich wieder mal so richtig eintauchen und alles rundherum vergessen. :wink:

Natürlich nur wenn die Schmerzen nicht zu arg sind.

Liebe Sommersprosse, ( hast du welche, oder einfach ein lustiger Nick?) ich bin wirklich sehr froh, zu wissen das ich nicht allein mit dieser Krankheit leben muss. Man sieht uns die Schmerzen ja nicht an.
Ist für mich manchmal schon eine Herausforderung, im Zusammenleben.
Vieles kann ich leider nicht mehr mitmachen.
Umso schöner ist es mit euch lieben Foris
auszutauschen. Das gibt Mut. :fly:

Ich wünsche dir einen hoffentlich angenehmen, schmerzarmen und bereichernden Tag.
Mit lieben Grüssen :hug:
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Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

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