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Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Lana19
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Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Lana19 » Freitag, 23.06.17, 17:33

Hallo zusammen,

es ist mir ja etwas unangenehm :( aber gut....
habt ihr auch so Probleme mit Schwitzen und Schweißgeruch?

Ich weiß nicht ob das wirklich vom Entzug, oder von den Medikamenten kommt. Hab das schon seit Jahren, mal mehr mal weniger schlimm.

Also schwitzen an für sich finde ich nicht so schlimm, aber wenn es müffelt ist es schon nervig. Manchmal komme ich aus der Dusche, ziehe mich an und bin schon wieder klatschnass unter den Armen - und stinke. :frust:
Ich weiß das nicht so zu beurteilen und ich weiß auch nicht wirklich ein "Rezept" dagegen.
Manchmal glaube ich, das hängt eher mit der Psyche zusammen, mit Angst. Denn wenn ch nur daran denke, dann "läuft" es schon :evil:
Wenn ich mir gar keinen Kopf darüber mache ist es auch irgendwie nicht....


mmmhhhh..... vielleicht hat das Problem ja noch jemand oder ein paar Tipps für mich?

LG
Lana :group:
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von dragon4277 » Sonntag, 25.06.17, 0:12

Hallo liebe lana,

schwitzen und frieren kenn ich beides. Des liegt daran das psychopharmaka massive in die Körperkerntemperatur eingreifen.

Bei mir ist es so dasmir mal ganz heiss ist, dann perlen schon die schweistropfen, und ich dann irgendwann am frieren bin. Ich denke das liegt einfach daran das der Blutspiegel des psychopharmakas leider schwankt. z.b. Wenn man das medikament einnimmt brennt man wie ein hochofen und die dosierung nimmt langsam im Blut ab über den tag oder die Nacht. Dann fängt man an zu frieren. Nun des ist natürlich je nach Medikament und einahme uhrzeit wetter usw anders.

Was ich dagegen unternehme. Im winter die heizung mal an drehen mal ausdrehen. Mal lüften. Mal zwei pullis anzihen. Mal nur mit hemd rumrennen.

Im Sommer da wirds schon schwieriger. Bei den heissen Wettern wie neulich (35 grad celsius). Gabs leider nur eine möglichkeit wenn man keine Klima anlage hat. Nackig in der Wohnung sitzten und duschen. Zum glück lebe ich alleine :D.

Schwitzten alleine ist ein Symptome der Entgiftung. Ka wie der mechanismus ist. Da hilft leider auch kein Deo.

Da du allerdings das Thema angesprochen hast. Eine Rasur unter den Achseln und im Schambereich verhindert das müffeln extrem. (Kenn ich hab ich schmerzhafte erfahrungen mit (leute rennen vor jemdem weg weil man stinkt) und rasur hat abhilfe geschaft.

LG Dragon
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2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg

lunetta
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von lunetta » Sonntag, 25.06.17, 14:18

Hallo!

Ich kenne das auch, allerdings stinke ich nicht, schwitze aber etxrem.

Aber ich verwende schon seit vielen Jahren ein selbstgemachtes Deo das wirklich absolut geruchsfrei macht, und es ist ganz natürlich.
Man mischt halb - halb Kokosöl und Sheabutter indem man beides zum Schmelzen bringt, und kurz bevor es wieder fest wird mischt man 20 % Zinkoxidpulver rein und einen Wirkstoff der nennt sich Decalact (bekommt man bei allen gängigen Rohstoffhändlern zum Kosmetik-selber-machen).
Ich mische das immer so:
2 Eßlöffel Kokosöl, 2 Eßlöffel Sheabutter, das schmelzen, bevor es fest wird 1 Teelöffel voll Zinkoxid (aus der Apo, kostet nur ein paar Cent), und auf diese Menge 30 Tropfen Decalact (riecht ganz leicht nach Salbei). Das alles gut verrühren, schauen dass das ZO keine Klümpchen macht, in Döschen füllen, und das dann unter den Achseln auftragen.

Wenn man möchte kann man auch ein paar Tropfen von einem äth. Öl dazugeben wenn man es beduftet haben möchte.

LG
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 25.06.17, 14:41

Hallo Lana, :)

ich schwitze eigentlich ununterbrochen seit ich PP nehme. Ich hatte gehofft, dass das mit dem Absetzen besser wird, aber das Gegenteil ist der Fall.
Manchmal fließe ich nur so vor mich hin. (wir brauchen unbedingt ein Schwitz-Smily) 8-)
Meine Empfehlung von der HA war Salbei Tee. Dreimal am Tag eine lauwarme Tasse trinken.Das braucht dann ein paar Tage bis es wirkt.Bei mir hat es leider nicht geholfen, aber vielleicht klappt es ja bei dir.
Ich nehme jetzt Jaborandi Globuli bei Bedarf halbstündig 5 Globuli. Die ganz große Hilfe ist das auch nicht, aber zumindest bei mir ist die Menge des Schweißes etwas zurück gegangen.

Ansonsten hilft nur ständiger Kleider Wechsel und viel Duschen.

LG Ute
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Lana19
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 25.06.17, 20:48

Hallo
Und Danke für eure Antworten!

Momentan geht es eigentlich. Wie gesagt, kann es nicht einordnen wann ic h wieviel schwitze....

Rasieren tu ich mich. Daran kann es nicht liegen.

Danke für das Deorezept werde ich gerne mal testen

Das nur in kürze. Vom Handy lässt es sich nicht gut schreiben

Lana
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Arianrhod
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Arianrhod » Montag, 26.06.17, 17:24

Hallo Lana,

meine damalige Zimmernachbarin in der Schmerzklinik ist so ein Typ, der immer trocken und kühl ist und nicht mal in der Sauna schwitzt.
Aber: Da sie Migränikerin ist und mehr als zehn Attacken im Monat hat, wurde ihr zur Vorbeugung das Antidepressivum Venlafaxin gegeben.
Der Arzt hatte sie vorgewarnt, sie würde schwitzen . Genauso war es auch. Da das Medikament die Migräne nicht verringerte, wollte meine Freundin es wieder ausschleichen. Hat sie auch mit Hilfe der Klinik getan, hat auch einigermaßen geklappt.
Nur: Das Schwitzen ist nicht weg. Sie fühlt sich, als wäre sie schon in den Wechseljahren , mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Also irgendwie hat das AD in die Schweißproduktion/ Hitzeregelung eingegriffen.
Sie hat sich dagegen Akupunktur machen lassen und es geht besser sagt sie http://www.stark-gegen-schwitzen.de/hyp ... kupunktur/ wissenschaftlich zu belegen ist es nicht, doch einen Versuch wert, wenn du im allgemeinen alternativen Heilverfahren aufgeschlossen gegenüber stehst.

liebe Grüße Arian
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Mole25
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 28.06.17, 20:57

Hi Lana und Lunetta, etc.
Schwitzen ist sehr gut für mich.
Jeden Tag bzw. jeden Morgen steht mein Körper unter Spannung (Kortisol). Die schlimmste Zeit ist gegen Mittag mit sehr starken Schmerzen im Nacken, Spannung und Neuro-emotionen bzw. Angst. ABER wenn ein Schwitzanfall kommt, das ist eine Art Ankündigung, dass das schlimmste vorbei ist - die Spannung baut sich ab.
Also - eine Art Welle, Spannung, Nackenschmerzen, evtl. Neuro-Emotionen/Blips und dann ..... Schwitzen - der Körper wird ruhiger.
In der Nacht schwitze ich sehr viel - für mich ist es positiv.
LG Mole
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:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome

Katharina
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 11.01.18, 13:21

Hallo :group:!

Endlich bin ich hier gelandet!

Kurz da vom Handy :

Gibt es ein Spray
was auch immer
egal wie ungesund
ich habe nicht die Nerven mir etwas selbst zu machen
extra einkaufen

welches gegen den Geruch hilft.

Mein Bad ist voll mit Deo
Sweat off für die Achseln
nichts hilft
da der ganze Körper schwitzt.
Und sauer riecht.

Waschmaschine
Duschen

Baumwolle
Weite Hemden
darunter weite T-Shirt s

Westen
an aus

Vormittags im Liegen ist es ok
aber ich muss raus, gehen
ich kann das kaum noch.

(ok, ich habe mein L-thyroxin
Theater
da ich kein warten ertragen kann
seit gestern das seit Jahrzehnten getragene Östrogen Pflaster wieder drauf
was ich im tauben Zustand der Depression August letzten Jahres
beides (...)
'Heil' - praktikerinnen plus 400€
Bio Labor wert-"hörig"

abrupt weg gelassen habe.

Bitte dazu keinen Kommentar
denn heute
mit klarem Kopf
habe ich mir genug die Haare deswegen gerauft, wie irrsinnig man sich unter gewissen Umständen verhalten kann.

Jetzt AUCH noch so schlecht zu riechen... :-(((((

Liebe Grüße
Katharina
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 11.01.18, 13:52

Liebe Katharina :-)

ich habe gelesen, ein säuerlicher Schweißgeruch kann von der Schilddrüse kommen. Durch den Entzug ist aber vieles durcheinander, deswegen kann man das schwierig auseinander halten. Vielleicht kommt es auch noch durch die Unterfunktion, die noch nicht ganz durch das Thyroxin kompensiert ist, du nimmst es ja noch nicht so lange wieder?

Ich kenne mich mit käuflichen Produkten nicht so aus, aber gerade wegen dem säuerlichen würde ich es mit etwas Natron versuchen. Nicht zu viel sonst könnte für die Haut anstrengend sein, aber nach dem Duschen etwas unter die Arme pudern und in Wasser gelöst könntest du dir am Körper an anderen Schwitzstellen auftragen, vielleicht hilft das ein wenig?

Du kannst es vielleicht in der Apotheke kaufen (?) oder online bestellen, ansonsten als Back-Natron aber das ist recht wenig und teuer.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Eva » Donnerstag, 11.01.18, 14:01

Liebe Katharina,

Cholrophyll (das Pflanzengrün, ein natürlicher Stoff also) wirkt gegen Mundgeruch; ich könnte es mir auch hilfreich bei Körpergeruch vorstellen. Ich würde es ein paar Tage lang ausprobieren, ob es die Körperchemie soweit umzustellen vermag.

Allerdings muss ich auch da wieder zurVorsicht aufrufen, zumindest zur vorsichtig einschleichenden Einnahme; auch wenn ich noch nie von dessen Unverträglichkeiten gehört habe, so weiß ich doch inzwischen, dass ALLES ein Problem sein kann.

Lieber Gruß, Eva
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Eva » Donnerstag, 11.01.18, 21:59

<3 Hi,

Korrektur: Es heißt natürlich CHLOROPHYLL. Sorry für den Schreibfehler.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 11.01.18, 22:36

:hug: Ich danke Euch, ihr Lieben! :hug:

ich schleiche ganz langsam an die 50 L-THYROXIN heran
und bin wieder auf eine 25ger und eine halbe 25ger zurück.

bis zum Termin bin ich eh da wo ich hin will
Quartals - Beginn, keine Termin Chance,nirgends,

nein nichts ist eingeschätzbar,

ich habe mit der Gyn telefoniert, Termin Mitte April,
Östrogen wieder aufgeklebt
und..
ich entziehe ja, engifte
Diazepam ist überall im Körper, vllt kommt es säuerlich durch die Haut
:-)))))

gut, das es noch eine Weile kalt bleibt.

heute war es besser. ich war auch draußen.
und nicht bis aufs Blut gereizt :fly: :fly: :fly: :group:

oft wenn ich erschöpft bin ist es arg
wenn der Luftdruck umschwingt, gute Nacht.

aber:
ich schlafe viel und besser Nachts und habe diese Art von Glühattacken mit Eisbeuteln viel weniger häufig Nachts.

heute nur beim Aufwachen
das ist so genial, :party2: :party2: :party2:

bald bald.....gibt es morgens KEINE DIAZEPAM GABE mehr :party2: :party2:
morgen 4 statt 6 Tropfen
dann 2
dann
NULL, morgens.

und dann wird ganz lsngsam abends am Diazepam geschraubt :party2: :party2:

:party2:

das jedoch könnte...
Panik sein mit HerzRasen
aber zumindest ohne Angstgefühle.

Also, weiter gehts :group:

liebe Grüße, schlaft schön
Katharina :bettzeit:
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Eva » Donnerstag, 11.01.18, 22:42

Hallo Katharina,
Ich schlafe viel und besser Nachts und habe diese Art von Glühattacken mit Eisbeuteln viel weniger häufig Nachts.
Das klingt doch richtig GUT! Du scheinst auf dem richtigen Weg zu sein. Und auch, dass Du weiter absetzen kannst ... :party2:

Liebe Grüße
Eva
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Katharina » Freitag, 12.01.18, 5:38

Liebe Eva!

Oh ja, mein Plan läuft bisher reibungslos, ohne Pause. Heute bin ich früh wach weil ich Bauchweh habe, die Schlafqualität der vier Stunden waren aber so gut.

Das ist großartig.

Ich hoffe Du schläfst noch.

Alles Gute für Dich
Katharina
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Flummi » Freitag, 12.01.18, 13:49

Hallo,
Mein Schwitzen ist mit dem Reduzieren weniger geworden. Bin ganz froh drüber. Bei meinem Mann durch das Absetzen des Citalopram auch.

Viele Grüsse,
Claudia
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Filzblume » Mittwoch, 17.01.18, 21:50

Liebes Forum,

Schwitzen ist nicht nur eun Zeichen von Abkühlung, sondern auch von Reinigung. Und Medikamente - egal welcher Art - tragen nicht gerade dazu bei einen von innen sauberen Körper zu haben. Mal an Entgiftung gedacht? Ich meine jetzt nicht damit die Entgiftung im KH aufgrund von Benzos etc.

Ich habe nachts geschwitzt wie irre. Morgens bin ich aufgestanden und dann ging es unter den Armen los. Es hat gestunken wie verrückt. Auch meine Hände und Fußsohlen waren nass.

Habe dann angefangen, mich zu entgiften und zwar wie folgt:

- jeden zweiten Tag ein Salzbad. Wanne voll Wasser, nicht zu heiß und 1 kg Salz hinein. 20 Minuten drin liegen bleiben, danach nur die Haut abtupfen und 30 Minuten ruhen. Nachschwitzen ist erlaubt und auch gut. Toller Nebeneffekt: Ich habe eine irre tolle Haut bekommen und brauche keine Bodylotion mehr.

- Leberwickel, jeden Tag: auf ein Handtuch legen (zur Hälfte), ein mit warmen Wasser nass gemachtes Handtuch auf die Leber legen, trockenes Handtuch drüber, Wärmflasche oder Körnerkissem drauf, Decke drüber und für 30 Miunten ziehen lassen. Effekt: am Folgetag fühle ich mich viel besser, was wir hier alle ja gut gebrauchen können

- Ernährung: keinen Kaffee, keine Limo, keine künstlichrn Säfte. Stilles Wasser oder Kräutertee. Am besten Löwenzahntee (apothekenpflichtig!!!), Brennnesseltee. Bloß keinen schwarzen oder grünen Tee. Mind einen Liter am Tag. Keinen Zucker, kein Naschi (naja, klappt nicht so ganz). Ich bin absolut kein Vegetarier, aber ich habe das Fleisch weitgehend weg gelassen. Fleisch ist ein Schweiß-Stinker!!!! Obst, Gemüse und vor allem Pellkartoffeln. Wenn Fleisch dann Rindfleisch, Fisch oder Geflügel.

So marschiert man auch ganz beiläufig in einen geordneten Säure-Basen-Haushalt.

Meine elende Schwitzerei mit fiesem Gestank ist vollkommen weg. Ab und zu mal unter der linken Achselhöhle. Das kommt bei mir aber von etwas anderem. Ist aber auch vollkommen unerheblich gegenüber dem, was vorher los war. Auch hatte ich ne fette Akne auf dem Rücken, die ich nicht zu bändigen wusste. Gehört auch der Vergangenheit an. Alles weg.

Vielleicht hilft Euch der Beitrag ja ein wenig! Schön wäre es - auch für Euch!

Gruß

Eure Filzblume
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FlummiJamieUlulu 69KatharinaClarissapadma
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

Ululu 69
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 19.01.18, 11:26

Hallo Filzblume,

das klingt gut.
Das mit dem Salzbad werde ich auf jeden Fall versuchen.

Leider ist da die Sache mit dem Kaffee..... :o
Das geht bei mir nicht, ohne Kaffee bin ich leider kein Mensch.

:zombie: :zombie: :rotfl:

LG Ute
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Yogi0512
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Yogi0512 » Freitag, 19.01.18, 11:41

Hallo,

Also ich habe das oft wenn ich morgens wach werde das da sowas aufsteigt aus den Axeln.
Das hatte ich unter citalopram sogar beim Treppen laufen.
Jetzt, wenn ich es habe nur nachts.aber warm wird mir momentan schon beim Tüten die Treppe hoch tragen. Das war vorher nie.
Habe mir jetzt ein neutrales Deo geholt mach ich abends drauf.
Wenn ich jetzt morgens aufwache bleibt die Nase wenigstens verschont.

Alles Liebe und Grüsse
Yogi
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Grüsse Yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung

2007-2014 citalopram 40mg
2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
Aktuell Januar 2018
Verschlechterung. Neuartige Symptome. Gefühl das Gedankenbilder neben dem Kopf statt finden. Matschaugen. Momentan Symptome auch abends und nachts nach dem aufwachen ca 1 Stunde das Gefühl das das Gehirn weg sei. Und andere Effekte die sich nicht beschreiben lassen. Zwischendurch aber Linderung. Alltag einigermassen im Griff zu bekommen. Gedächtnisstörung.
Angst Geistig nicht mehr da zu sein

Filzblume
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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Filzblume » Samstag, 20.01.18, 11:42

Hallo Ute,

ja, das mit dem Kaffee kenne ich. Bei mir heißt das allerdings Cola. :rotfl: Ich habe den Konsum zwar stark runter gefahren, aber so ganz lassen kann ich es nicht. Aber irgendwo sollte man sich auch wohlfühlen. :haha: Denn vollkommener Verzicht tut der Seele mal gar nicht gut.

Ich bin gespannt, wie Dir das Salzbad gefallen hat. Gib mal Laut ab. Ich kam da eher durch Zufall hinter. Ich war im Sommer auf Wangerooge, ein herrlicher Tag und kam irgendwie nicht mehr aus der Nordsee raus. Das Wasser war zwar mächtig kalt, das war mir aber egal. Ich habe mich darin so wohl gefühlt, wie schon ganz lange nicht mehr. Ich wollte da gar nicht mehr da raus. Ich habe mich dann auch nicht abgetrocknet. Auf der Haut kristallisierte das Salz und das fühlte sich so gut an, wie noch nie.

Ich bin dann noch am gleichen Tag wieder nach Hause gefahren. Bin dann auch genauso salzig ins Bett gesprungen und habe himmlisch geschlafen. So kam ich darauf und habe mich schlau gemacht, wie ich mir den Urlaub in die Badewanne holen kann. Beim Googeln habe ich dann entdeckt, dass das wirklich gut sein soll und meine Kräutertante hat es auch bestätigt. Nun werde ich im Supermarkt zwar immer an der Kasse komisch angeguckt, wenn ich mal eben 10 kg Salz kaufe. Aber egal. Ich finde es super entspannend. Dazu noch ein Nordseekrimi lesen und alles ist gut.

Eine Freundin von mir hat kürzlich ihre Socken in warmes Salzwasser gepackt, diese angezogen, 2 Paar Socken drüber gezogen, Körnerkissen drauf und 20 Minuten ziehen lassen. Fußsohlen sind ja auch so Drecks- und Schweiß-Schleudern. Muss ich auch mal machen, mal sehen was die Füße dazu sagen.

Ach ja, hatte ich total vergessen. Natürlich im Salzwasserbad jetzt nicht die Haut mit Seife o. ä. abschrubbeln. Einfach nur drin liegen bleiben. Vielleicht mit einer Luva die Haut massieren - aber nicht waschen!!!

Gruß

Eure Filzblume
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2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

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Re: Starkes Schwitzen und Schweißgeruch

Beitrag von Katharina » Freitag, 26.01.18, 23:49

Hallo!

meine Nachbarin, sie nennt sich Kräuterhexev da null Medikamente wenn möglich, riet mir Apfelessig ein zu reiben.

Das habe ich noch nicht gemacht.

Aber etwas anderes, wenn ich nun gewaschen bin, da ich mich zerwaschen habe unter den Achseln
frisch angezogen und der Geruch kommt wieder, meist Abends
wasche ich mich nicht
es sei denn ich bin hypernervös, dann nehme ich einen Zipfel
Tuch
1 Tropfen Seife mit Öl, wasche sehr sachte, quasi punktuell.

Mäusewäsche im Gegensatz zur Katzenwäsche.

Dann KEIN Deo, da muss ich streng sein,
kommt der Geruch dann wieder

nehme ich Puder, und zwar Felce Azzura
und reibe etwas in die Achselhöhlen
somit ist der Geruch weg.

( ich muss mich zusammen reißen, ich war waschsüchtig ).

Felce Azzura, Drogherie Markt,damit pudert ganz Italien
es beruhigt mich und ich kann dann los lassen.

liebe Grüße
Katharina
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