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Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 11.10.17, 16:20

Hallo liebe Forumteilnehmer,

ich habe einen interessanten Artikel gefunden der bei Depressionen Euch helfen könnte:

Heiße Bäder bei Depressionen:
Wissenschaftler der Universität Freiburg sind überzeugt, dass eine Bädertherapie vielen Patienten helfen kann. Wer unter Depressionen leidet, soll in ein 40 Grad heißes Bad eintauchen und darin entspannen, bis es ihm unangenehm wird. Ziel waren 30 Minuten, im Schnitt erreichten die Teilnehmer 22. Danach ruhten sie sich warm eingehüllt eine weitere halbe Stunde aus. Schon zwei Bäder pro Woche brachten nach einem Monat einen großen Erfolg. Die depressiven Symptome gingen durch die natürliche Hyperthermie stärker zurück als unter Standardmedikamenten, wie die Forscher nachweisen konnten. Vor allem die Schlafqualität verbesserte sich, insbesondere bei schwer depressiven Patienten. Durch die verbesserte Schlafqualität waren die Patienten tagsüber wieder aktiver.

Vielleicht hilft es tatsächlich, wäre es doch wert es auszuprobieren... :)

Liebe Grüsse :group:
Anke
Zuletzt geändert von Jamie am Mittwoch, 11.10.17, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 11.10.17, 17:05

Hallo Anke, bitte gib noch die Quelle/einen Link dazu an. Danke! Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Empfehlung bei Depressionen

Beitrag von micha68 » Mittwoch, 11.10.17, 17:06

Hallo Anke,

Danke fürs Einstellen des Artikels- finde ich spannend, das eine Universität jetzt solche Schritte geht und sich an den guten alten "Kneipp" erinnert.

In einer meiner Rehas hatte ich auch Badetherapie- denke nur 40Grad waren es nicht- dafür gab es Lavendel rein- entspannt hat es auf jeden Fall! Aber den Ansatz der natürlichen Hyperthermie werde ich ausprobieren, Lavendel und Basensalz werde ich noch ergänzen :wink: Ich denke nur bei zu hohem Blutdruck sollte man mit solchen Anwendungen sehr vorsichtig sein.

Frohes Baden an alle die es ausprobieren :)

Dir noch einen schönen Tag und alles erdenklich Gute!
Micha
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 11.10.17, 18:03

Hallo Murmeline,

habe den Artikel gestern gefunden in der Zeitschrift "Neues für die Frau"

Liebe Grüsse
Anke
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)

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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 11.10.17, 18:12

Hier habe ich auch noch mal etwas gefunden.
Es wurden (werden?) auch Probanden gesucht.
Vielleicht wohnt jemand in der Nähe und ist interessiert?

http://www.badische-zeitung.de/freiburg ... 76688.html
Freiburger Forscher: Heiß baden hilft gegen Depressionen
Die Uniklinik Freiburg sucht Freiwillige, um den Nutzen von warmen Bädern gegen Depressionen weiter zu untersuchen. Eine Pilotstudie des Uni-Zentrums für Naturheilkunde zeigte schon Erfolg.

In heißen Thermalquellen baden erhöht die Körpertemperatur und die Schlafqualität – das hilft gegen Depressionen, sagen Mediziner.

Ein wärmerer Körper sorgt für besseren Schlaf und hilft gegen Depressionen: Das zeigten Forscher des Zentrums Naturheilkunde an der Universitätsklinik Freiburg in einer Pilotstudie. Schon nach vier "Überwärmungsbädern" mit 40 Grad warmem Wasser gaben ihre Testpersonen zu Protokoll, weniger deprimiert zu sein.

Nun sucht das Team unter der Leitung von Professor Roman Huber weitere Probanden, um die Wirksamkeit der Bäder mit der einer Bewegungstherapie zu vergleichen.

Wohliger schlafen statt grübeln

"Unsere ersten Ergebnisse deuten darauf hin, dass Überwärmungsbäder über die höhere Körpertemperatur zu besserer Schlafqualität führen", erklärt Huber. Die Temperatur war nach dem Bad durchschnittlich 2,43 Grad höher als zuvor und nach dem Ruhen gut 1 Grad Celsius. Die Probanden zeigten beim "Hamilton Depressing Rating Scale"-Fragebogen, dass sie sich besser fühlten und signifikant weniger Schlafstörungen hatten.

Die Mediziner vermuten, dass die höhere Körpertemperatur die Aktivitäten des Nervensystems verändert, die bei Depressiven häufig zu nächtlichem Grübeln und kreisenden Gedanken führen
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 11.10.17, 18:20

Hallo Micha, :)

danke für Deine Nachricht. Du hast recht, bei hohem Blutdruck sollte man vorsichtig sein, das sollte man bedenken.

Habe eben Deine Signatur gelesen, was Du alles durchgemacht hast und war tief berührt. Ich hoffe, daß es Dir bald besser geht und drücke Dir ganz fest die Daumen.

Wir haben alle unsere eigene Geschichte und meine war auch nicht schön aber nichts im Vergleich zu Dir. Ist einfach furchtbar mit diesen :censored: Medikamenten, haben mein Leben zu einem Scherbenhaufen gemacht aber ich gebe trotzdem nicht auf. Geht mir sehr schlecht derzeit mit dem Entzug und dem runterdosieren aber wir müssen einfach immer das Ziel vor Augen haben, daß wir es eines Tages schaffen werden und es gibt auch viele Erfolgsgeschichten.

Ich wünsche Dir auch alles erdenklich Gute auf Deinem Weg :group:
Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)

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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von micha68 » Mittwoch, 11.10.17, 19:04

Hallo Anke,

danke für Deine mitfühlenden Worte.

Wir schaffen das :hug: ! So schnell lassen wir uns nicht unterkriegen :wink: auch wenn man manchmal denken könnte, die Ärzte versuchen wirklich alles um mit Psychopharmaka und ihren Behandlungsmethoden auf der geschlossenen Psychiatrie unseren Willen zu brechen... Ich halte ihnen zu Gute- sie wissen es nicht besser und werfe ihnen nur vor-sie könnten sich aber wenigstens informieren! und einige Studien sind ja mittlerweile auch widerlegt. Aber bis sich wissen in der Medizin verbreitet dauert wohl Jahre... Umso mehr freue ich mich über die Badetherapie :D ein weiterer Ansatz um die Psychopharmakagabe zu hinterfragen...

Mittlerweile habe ich das Glück eine Psychiaterin gefunden zu haben, die mich beim Absetzen unterstützt und sie hat mich auch in eine wöchentliche Gruppe aufgenommen, die mir sehr gut tut und gleichzeitig hat sie ein wenig das Auge auf mich, das es gut läuft beim Absetzen und wir haben abgesprochen, dass sie mich ansprechen soll, wenn ich ihr "komisch"- Richtung Manie- vorkomme...

Schlimme Depressionen hatte ich nach meiner ersten psychotischen Episode (die insgesamt 2 Jahre dauerte mit Wechsel zwischen Manie und Depression), deshalb weiss ich, was Depression heisst und man wirklich nicht einfach mal eben das oder das machen kann...

Momentan habe ich keine Depression, aber da die Hyperthermietherapie auch bei Schlafstörungen angezeigt scheint, werde ich sie ausprobieren. Das wäre super, wenn es greift, weil Schlafmangel bei mir bis zum "Supergau" führen kann und ich will ja eben nicht für immer das Quetiapin zum einschlafen nehmen! Momentan reduziere ich zwar erst die morgendliche Dosis, aber da bin ich jetzt bei 4mg :D also steht für dieses Jahr noch die Reduzierung für die Abenddosis an! Und die Jahreszeit ist perfekt fürs heiss baden :lol:

Ich wünsche Dir das die Entzugssymptome schnell besser werden bzw ganz verschwinden!
Schönen Abend Dir!
Micha

Und denke immer daran: über die Steine die man uns in den Weg legt kann man zwar stolpern, aber man kann auch darüber springen!
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 11.10.17, 19:33

Hallo Micha,

danke für Deine liebe Nachricht und daß du mir auch Mut machst, daß wir es schaffen ! :hug:

Habe noch eine Empfehlung von meinem Heilpraktiker für Schlafprobleme: Passionsblumenkraut Tee aus der Apotheke (muß aber reines Passionsblumenkraut sein, die meisten Tees haben noch anderes dabei). Das ist der ganz sanfte Weg. Wenn das nicht hilft vor dem Schlafengehen kann man einen Schritt weiter gehen und das Passionsblumenkraut in Tablettenform nehmen. Also weg von der :censored: Chemie. Vielleicht kannst Du das mal probieren. Mein Mann hat auch starke Schlafprobleme (nimmt aber keine Tabletten, noch nicht mal eine Kopfschmerztablette !) finde ich toll, deswegen ist er auch so gesund in seinem Alter. Heute habe ich ihn als "Versuchskaninchen" benutzt und er trinkt gerade den Tee. :) Mal sehen ob es hilft.

Ich habe mich vor über 20 Jahren als nichts mehr ging (Alkohol/Diazepam) selbst eingewiesen in eine Privatklinik in Köln (geschlossene Psychiatrie). War komisches Gefühl: vergitterte Fenster, Haustür abgeschlossen, meterhohe Gitterzäune damit man nicht flüchten kann. War auch eine Nacht in der "Gummizelle", weil ich so eine Nervensäge war und die Nachtschwester die Nase voll hatte. Bin immer aufgestanden, meine Badetasche gepackt und wollte nachts schwimmen gehen. Echt irre... heute kann ich darüber schmunzeln :) aber letztendlich hat es mir das Leben gerettet (stark suizidgefährdet) und trinke seit 1993 keinen Alkohol mehr. Hat mir zwar meine ganzen Ersparnisse damals gekostet aber das letzte Hemd hat ja keine Taschen.... Hatte nun 2014 Rückfall mit Benzos.

Habe noch eine Frage: hast Du Erfahrung mit Vitamin B6 ? Mein Heilpraktiker hat mir geraten es unbedingt zu nehmen, weil es den Serotonin Haushalt erhöht. Vielleicht könnte ich dann mal wieder lachen. Weiß gar nicht mehr wie das geht....

Ich wünsche Dir auch einen schönen Abend
und liebe Grüsse
Anke
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von micha68 » Mittwoch, 11.10.17, 20:18

Hallo Anke,

ich weiss ja nicht, nach welcher Methode Dein HP arbeitet. Hat er ausgetestet, das Du Vitamin B6 brauchst?

Falls Du B6 nehmen solltest, bitte nur morgens! es macht wach! Oder hat er einen Urintest gemacht und festgestellt, das Du B6 und Zink nicht speichern kannst? Abends wäre dann das Zink dran...

Ich denke auch mit Nahrungsergänzungsmitteln muss man, vor allem im Entzug, vorsichtig sein. Ich selbst nehme auch einen B-Komplex und vertrage ihn gut, aber das will ja leider noch nichts heissen. Besonders wertvoll empfinde ich "meine" Darmbakterien, wenn ich die Morgens nehme, läuft der Tag besser, wenn ich sie vergesse, fällt es mit spätestens mittags ein...

Schön wäre es, wenn Du etwas findest um wieder lachen zu können!
Drück Dir die Daumen!

Gute Nacht!
Micha
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 12.10.17, 6:19

Hallo Micha,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe vor über 20 Jahren in der Entzugsklinik ganz viele Vitamine bekommen jeden Tag und das so weitergeführt die letzten 20 Jahre und ging mir immer gut damit.

Im Entzug ist ja einiges anders, der Körper reagiert auf alles superempfindlich. Nehme ja jeden Tag Astronautennahrung um den starken Gewichtsverlust (kann kaum noch laufen mit den dünnen Beinen) etwas auszugleichen. Die Astronautennahrung besteht ja hauptsächlich aus Vitaminen, etc. aber nehme nicht die angegebene Dosis von dem Pulver sondern weniger, da sehr teuer. Würde ich die empfohlene Dosis nehmen, würde mich das ca. € 250 im Monat kosten (habe nur kleine Erwerbsminderungsrente).

Meine Ärztin sagte, ich brauche dringend Aufbaumittel für den Körper aber sie darf mir das nicht aufschreiben, zahlen die Kassen nicht mehr und sie bleibt dann auf den Kosten sitzen (hat ihr Budget sowieso schon weit überschritten und mußte viel aus eigener Tasche bezahlen). Unser Gesundheitssystem...... :evil: Kann ja kaum noch etwas essen also wo sollen die wichtigen Vitamine, Aminosäuren, etc. herkommen ? Von ein paar Haferflocken und etwas Kartoffeln/Möhren ? Dann bin ich bald ein Fall fürs Krankenhaus mit künstlicher Ernährung. :(

Habe mal versucht einen B-Komplex zu nehmen und war total überdreht (und Du verträgst ihn gut), so ist jeder Körper anders...

Bei den Mitteln mit Darmbakterien habe ich einen ganzen Schrank voll (u.a. mit Stress Repair) und vertrage die Mittel überhaupt nicht, sind viel zu stark und zu viele Stämme drin. Bei Stress Repair wurde ich hyperaktiv und Blutdruck ging richtig hoch.

Wünsche mir auch sehr, daß ich etwas finde um wieder lachen zu können. :( Im Moment ist alles Stress für mich und mit Stress meine ich: Einkaufen (Horror), mails schreiben oder PC Sachen nachlesen zur Genesung, telefonieren (super-Stress).

Ist alles :censored: im Moment, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und werde weiter kämpfen.

Danke fürs Daumen drücken :hug:
Liebe Grüsse
Anke
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von micha68 » Donnerstag, 12.10.17, 9:15

Hallo Anke,

Ja so sind unsere Körperschen- ganz individuell!
Vllt würde Dir ja einzelnes B6 helfen- wenn Du ein gutes Gefühl dazu hast, würde ich es ausprobieren.

Ich finde es schrecklich, das Du so leiden musst. Und wie gerne würde ich jetzt etwas erfinden, was Dir sofort hilft! Aber es bleibt mir nur, Dich in meine Gebete mit einzubinden und Dir ganzv viel Kraft zu senden.

Ich drück Dich und wünsche Dir, das Du einen für Dich guten Weg findest!
In Verbundenheit Micha
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von micha68 » Donnerstag, 12.10.17, 9:17

Und ich finde es ganz toll das Du die Hoffnung nicht aufgiebst!
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Anke13
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Anke13
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Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 12.10.17, 9:37

Hallo Micha,

vielen Dank für Deine liebe Nachricht, habe mich gefreut von Dir zu hören :)

Vielleicht werde ich es mit dem B6 mal heute ausprobieren, schlechter kann es mir ja nicht mehr gehen. Wollte heute zum Einkaufen aber geht nicht, heftige Darmkrämpfe und dabei habe ich noch nicht mal was gegessen heute früh (???)

Bin ganz gerührt von Deinen lieben Worten, daß Du mir so gerne helfen würdest :hug:

Mein Mann (er hat sein ganzes Leben lang hart gearbeitet und vielen Hunderten von Menschen das Leben gerettet) und ich haben uns unseren Ruhestand (ich habe bis zum Burnout gearbeitet) auch anders vorgestellt aber es ist nunmal anders gekommen..... Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf trotz der schlimmen Schmerzen und Entzugssymptome.

Ich bete auch immer jeden Morgen und Abend und in meinen schwersten Zeiten im Leben hat Gott mich immer getragen um das zu überstehen.

Ich werde Dich auch in meine Gebete mit einschließen und wünsche Dir alles erdenklich Gute. Wir schaffen das !!!

Ich drück Dich :hug:
und sende Dir ganz liebe Grüsse
Anke
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SiggiFlummi
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Jamie
Beiträge: 14504
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Jamie » Montag, 22.01.18, 20:07

Hallo, mich würde interessieren, ob jemand im Forum das mal ausprobiert hat oder plant auszuprobieren? (hypertherme Bäder)

Ich fürchte es geht nur bei stabilem Kreislauf und nicht zu heftigen Absetzsymptomen.

LG Jamie :)

Gwen
Team
Beiträge: 1546
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31

Re: Empfehlung bei Depressionen / hypertherme Bäder

Beitrag von Gwen » Montag, 22.01.18, 20:27

Hallo,
die Idee ist ja irgendwie interessant, ich habe mir daher gerade Mal die Seiten des Instituts angesehen, aber leider weder was zu dem Projekt noch eine entsprechende Veröffentlichung zum Thema gefunden. Ob da wohl nix bei raus gekommen ist??

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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