Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->


Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

AD-Entzug induzierte Angst

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Li-la022
Beiträge: 276
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 19.04.18, 19:33

Hallo Lahmeschnecke,
Es freut mich das es dir wieder etwas besser geht und du auch Sachen machen kannst...

Mir geht's es wieder etwas schlechter... ob es die Wärme ist.. oder mich das Therapeuten Gespräch von gestern so aufwühlt?!.. ich weiß es nicht... bin wieder etwas anruhig... immer mal wieder angst ( das das alles nie wieder aufhört) und ab und an dieses innere zittern... wann hört das denn alles endlich auf 😢
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Lahmeschnecke
Beiträge: 97
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 63 Mal

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Samstag, 21.04.18, 17:38

Das tut mir leid liebe Li-la, du bist ja noch nicht so lange ohne AD. Das geht leider nicht so schnell. Du musst Geduld haben und jeder Rückschlag heilt dich ein bisschen mehr.
LG Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Ululu 69
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 276
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 21.04.18, 18:00

Liebe Lahmeschnecke,
Ich habe keine Kraft und keine Geduld mehr.
Ich kann die ganzen Symptome die kommen und gehen nicht mehr verstehen. Immer wenn man denkt es wird... kommt wieder irgendwas.

Die Aussage von meiner Therapeutin hat mir den Rest gegeben. Unter opipramol gibt es keinen entzug.
Das hat mir den Boden unter den Füßen weg gerissen... auch ihr beiläufiges "achso dann verstehe ich "auf meine Erläuterung das opipramol ein und aufdosiert wurde, reduziert wurde und wieder eindosiert wurde.

In meinem Kopf ist reines chaos... immer mehr kreisen sich meine Gedanken darum was es ist wenn nicht entzug. Immer mehr steigt die Angst das es nie mehr wieder weg geht... immer mehr Angst psychisch krank zu sein... ich weiß gerade nicht wie ich da raus kommen soll... 😢

Liebe grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Lahmeschnecke
Beiträge: 97
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Montag, 23.04.18, 6:31

Hallo Li-la,
wann hast du denn abgesetzt? Vor 3 Monaten? Das ist leider im Entzug keine Zeit. Aber denke nicht schlecht von dir. Ich bin auch verzweifelt und dachte ich werde nie wieder. Aber die Fenster werden immer länger. Wenn es auch noch Wellen gibt geht's mir sehr viel besser wie noch vor ein paar Monaten. Gib nicht auf, Lenk dich ab, nimm es einfach hin und versöhne dich damit. Aber ich verstehe es auch. An manchen Tagen ist es einfach nicht zu verstehen...
LG Lahmeschnecke
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 276
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Montag, 23.04.18, 6:39

Hallo Lahmeschnecke, heute sind es 3 Monate... ich kann an manchen Tagen wirklich nicht mehr glauben das es noch entzug sein soll...ich dachte opipramol ist ein mildes ad... das es mir nach 9 Monaten ( andere hier nehmen Jahre ad) soviel Probleme macht ist unbegreiflich. Seit der Therapie und den diesen Spruch es gibt keinen entzug bei opipramol habe ich wieder probleme... hauptsächlich oder soll ich sagen zum Glück nur nachts immer mal dieses innerliche zittern. Und das macht mir immer wieder aufs neue angst. Ablenken tue ich mich jeden tag... mache immer irgendwas um hauptsächlich zu vergessen... manchmal denke ich das ist zuviel... 😢
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Charlotte044
Beiträge: 9
Registriert: Mittwoch, 28.02.18, 0:33
Danksagung erhalten: 6 Mal

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Charlotte044 » Dienstag, 08.05.18, 15:44

Hallo zusammen,

ich würde mich gerne an eurem Austausch beteiligen! Habe vor 4 Monaten Sertralin abgesetzt (dies hat ebenfalls diffuse Ängste bei mir ausgelöst) und vor 5 Monaten Quetiapin, das ich nun in geringer Dosis nachts allerdings wieder nehme, weil die Absetzsymptome so heftig waren.
Ich leide "im Entzug" ebenfalls unter Ängsten, die manchmal nur in Form von Unruhe auftreten oder Sorgen, und dann kurze Schauer auslösen, mich manchmal aber auch vollständig einnehmen (mit starkem Herzklopfen). Dabei haben die Ängste keinen konkreten Inhalt, man könnte sie auch als ständigen Schreck bezeichnen, und alles an was ich dann denke ist irgendwie angstbehaftet (z.B. "schaffe ich das?" "habe ich etwas vergessen?" etc.). Heute ist es wieder sehr schlimm nachdem es für ein paar Wochen gut ging.
Was mich interessiert ist, wie ihr diese Ängste beschreiben würdet. Und natürlich, was euch hilft. Ich versuche mich abzulenken, dusche kalt, mache Atemübungen, die in der Regel auch kurzfristig helfen. Und ihr?
Ich habe den Eindruck, bei Infekten und wenn ich zu wenig schlafe, ist es schlimmer. Geht es euch auch so?

Liebe Grüße

Charlotte
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Charlotte044 für den Beitrag (Insgesamt 4):
JamieUlulu 69SiggiJofab
März 2017: 150mg Opipramol wegen psychischer Krise mit Angst und Depressionen, gut vertragen und einigermaßen Linderung erfahren, zu leichtfertig abgesetzt
April 2017: 100mg Sertralin 1-0-0-0, bei Eindosierung starke Angst, Schlafstörungen, Missempfindungen und Herzklopfen dann zwei Monate euphorische Stimmung, allerdings immer wieder Zustände von Übererregtheit, Flush und Schwitzen am Morgen, Verwirrtheit, Zittern. Zuspitzung Juni 2017.
Juni 2017: Zusätzlich 100mg Quetiapin prolong 0-0-0-1, deutliche Linderung, allerdings ist Unruhe immer wieder durchgekommen, so dass aufdosiert wurde.
Juli 2017: 150mg Quetiapin prolong.
August 2017: 200mg Quetiapin prolong.
September 2017: Unruhe schlägt immer wieder durch, ich erkenne, dass dies Nebenwirkungen sind und setze Sertralin ab in 12,5mg Schritten. Nun starke Nebenwirkungen durch Quetiapin (Sedierung, Desorientiertheit, Depersonalisierung).
November 2017: Absetzen von Quetiapin innerhalb von 14 Tagen. Etwas Unruhe und brennende Wirbelsäule.
Dezember 2017: Sertralin auf 0mg.
Januar 2018: Schwindel, Desorientierheit, Gedächtnisstörungen, Kreislaufbeschwerden, erhöhter Puls.
Februar 2018: Zusätzlich ab nachmittags Muskelzuckungen, Schreckhaftigkeit, häufiges frühes Erwachsen mit Schwitzen, Flushs, Missemfindungen.
März 2018: Zusammenbruch mit ständigem Herzrasen, Angst, Depersonalisation, paradoxen Medikamentenreaktionen, Schlaflosigkeit. Wiedereindosieren von Quetiapin untretardiert 75mg 0-0-0-1, Schlaf wieder möglich, Linderung weiterer Symptome nach einigen Tagen.
April 2018: 50mg Quetiapin prolong 18Uhr, 25mg Quetiapin unretardiert 21h

Li-la022
Beiträge: 276
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 09.05.18, 18:50

Hallo Lahmeschnecke,

es ist schön zu hören das es dir soweit gut geht und du deine Angst wieder in den Griff bekommen hast. Ich hoffe für dich das es nicht "nur" ein Fenster ist und du wieder in ein normales leben einsteigen kannst.

Alles liebe
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Lahmeschnecke
Beiträge: 97
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Donnerstag, 10.05.18, 10:26

Hallo LiLa,
was ist schon normal. Gestern hat mich eine Erkältung erwischt. Ich hatte schon lange keine mehr. Am Sonntag werden meine zwei Töchter getauft. Ich hoffe dass es mir bis dahin wieder besser geht. Sonst geht's ganz gut. Es gibt gute und schlechte Tage, aber die guten überwiegen immer mehr. Ich hab nicht mehr diese totale Erschöpfung und Müdigkeit. Nur schlafen ist immer noch schwierig und manchmal kann ich es nicht einordnen was es grad ist was mich überfällt. Ich hoffe dass ich bald auch wieder körperlich aktiver sein kann. Da bin ich noch total unfit under das nervt mich!
LG Lahmeschnecke
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 276
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 10.05.18, 11:15

Hallo 🐌

Oh das tut mir leid das du nun auch noch erkälter bist. Ich drücke dir die Daumen das du bis zur Taufe wieder fit bist und den Tag genießen kannst.

Es freut mich wirklich sehr Das du immer mehr gute Tage hast. Ich hoffe es geht weiter bergauf!

Alles Liebe für dich.
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Lahmeschnecke
Beiträge: 97
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 63 Mal

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Samstag, 19.05.18, 12:58

Hallo LiLa,
wie geht's dir denn?
Die Taufe hab ich überstanden aber die Erkältung hat mich total nieder gestreckt. Ich war die ganze Woche krank, hab fast nur geschlafen. Ich bin immer noch total schlapp und hoffe ich kann Dienstag wieder arbeiten. Heute war ich wieder total zittrig. Ich müsste einkaufen und dachte oh weh, jetzt geht das wieder los. Es sind keine Panikattacken. Es ist diese permanente unterschwellige Angst. Was macht man da?
Ich wünsche euch ein schönes Pfingsten.
LG Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Li-la022
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 276
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 137 Mal
Danksagung erhalten: 332 Mal

Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 19.05.18, 13:20

Hallo 🐌, danke der nachfrage.

Wie geht es mir?! Ich sag mal so... ich bin glaube ich noch gut dran im Gegensatz zu vielen anderen Mitgliedern hier.
Ich hatte gestern wieder ganz oft dieses innere zittern... das macht mir so angst... Vorallem angst das es nicht mehr weg geht... die Nacht hatte ich einen Traum bin wach geworden und habe nicht gewusst wo ich bin... irgendwie kam mir alles so fremd vor. Das war gruselig und hat mich in eine Panikattacke gebracht.

Ich glaube dagegen kann man nicht viel machen... ich versuche die ruhe zu bewahren und hoffe auf meine therapie.
Wenn du möchtest kannst du mir auch gerne mal privat schreiben. Vielleicht können wir uns austauschen.

Liebe Grüße
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag:
Ululu 69
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Antworten