Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->


Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

Histamin-Intoleranz im Entzug

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Luna
Beiträge: 1039
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 493 Mal
Danksagung erhalten: 1168 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Dienstag, 04.07.17, 1:23

Hi ist auch nur sehr schwer zu testen und oft ist hi auch nur eine Folge von anderen schäden, da Histamin immer reagiert wenn irgendwas nicht ok ist oder vertragen wird. Dadurch hat man eine zu große Ausschüttung an Histamin usw und dies belastet den Körper.
Auch bei Hormonstörungen reagiert Histamin usw. Ein Histaminproblem ist nie allein. Da aber Histamin auch andere Hormone und Enzyme anregt, die weitere Reize fördern, ist es sehr hilfreich und gut hiarm zu essen aber nicht nur hiarme Ernährung hilft, da sehr viele Dinge triggern wie Duftstoffe,Hitze,Kälte,Hormone zb bei Periode-stress usw,stress allgemein,viele lebensmittel,schlafmangel,Hungerphasen,Anstrengung,Schmerzen,Schimmel,Ängste,Umweltgifte,zusatzstoffe,rauchen,Abgase,Impfungen,Nahrungsergänzungsmittel,Wohnungsausdünstungen zb durch neue Möbel oder Matratzen,zu stark erhitzte Lebensmittel bzw auch Fette sowie der Rauch davon beim braten wenn stark erhitzt,Allergien...usw. Alles kann man nicht meiden und dadurch gibt es keine Symptomfreiheit. Der Körper reagiert sensibel auf alles mögliche. Man kann aber schon einiges tun um sich zu helfen.
Histamin simuliert Cox Enzyme und dadurch werden noch andere entzündungsfördernde Hormone freigesetzt aufgrund dessen werden Salicylate und Benzoate usw schlechter vertragen die dann nicht nur Histamin freisetzen sondern weitere Botenstoffe.
Listen von Stoffen die bei einer saliproblematik zu meiden sind, findet man im internet.

Am problematischsten sind Medikamente, Kosmetika,Tee,kräuter,Chemie. Zb habe ich heftig auf eine neue Matratze reagiert, da viele chemische Stoffe wie Lösungsmittel die starke Probleme machen aber auch Holzschutzmittel in neuen Möbeln usw. Halt eigentlich so Sachen die auch bei gesunden Allergien auslösen können. Ich kann auch aus keinen Glas trinken zb bei Freunden, dass in der Spülmaschine gewaschen wurde mit üblichen stark chemischen tabs. Danach hab ich das Gefühl, dass ich umfalle. Bekommt mir gar nicht. Welche Stoffe hier Probleme machen...das weiß ich nicht. Ich nutze sowas nicht.

Teils sind salis auch in Obst und gemüse wobei Salicylsäure lässt sich teils rauskochen aus Gemüse und somit kann man Gemüse auch teils essen außer man ist sehr empfindlich dann können schon Kartoffeln ein Problem sein selbst wenn gekocht ansonsten Bomben meiden wie bei hi. Ganz auf Gemüse zu verzichten wäre schlecht...suchen was geht.
Kaffee und Zucker puscht sehr und sollte ganz gemieden werden.

Wundermittel gibt es hier keine...der Körper ist in der Lage dies zu reparieren aber er brauch lange dafür, da Chemie nunmal schädigend Arbeit geleistet hat und vieles dadurch auch durcheinander gekommen ist also geschädigt und im ungleichgewicht. Der Körper muss sich quasi erneuern,sein gleichgewicht finden und das funktioniert nicht mit irgendwelchen Mitteln sondern mit meiden und gesunder Lebensweise damit der Körper regenerieren kann.

Man kann einiges tun...leider viel meiden und wichtig ist...nicht aufzugeben und zu lernen, dass der Körper regenerierungs fähig ist.
Da man nicht Symptomfrei werden kann,muss man lernen auch mal auszuhalten.
Dies fällt mir auch heute noch ab und zu schwer wenn ich zu vielen triggern ausgesetzt war und mehr Symptome habe und löst auch Ängste aus aber ich finde das völlig normal. Ist ja kein schönes Zustand. Für mich heißt es dann...aushalten. Zumindest hab ich es geschafft durch viel meiden, dass ich teils ein normales leben führen kann wenn auch sehr eingeschränkt wegen dem meiden.
Manchmal geht es mir so gut, dass ich zu viel teste oder auch sündige und dann kommt sowas wie pms usw ansonsten habe ich mit pms keine Probleme mehr.

Wünsche allen viel Kraft um durchzuhalten und nicht aufzugeben. Wünsche euch, dass ihr nie die Hoffnung und Glauben verliert und lernen könnt dem Körper ein Stück zu vertrauen, dass er auf natürliche Weise heilen kann bzw je nachdem es Besserung geben kann auch wenn es dauert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
live-slow
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Borusse09
Beiträge: 284
Registriert: Mittwoch, 22.10.14, 13:07
Wohnort: Osnabrück

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Borusse09 » Dienstag, 04.07.17, 17:40

Hallo Luna,
Das was du schreibst finde ich sehr richtig.
Nur wenn man schon Folgeschäden durch andere Chemikalien hat und die
Nerven schon so angegriffen sind dann hilft aber nicht immer nur abwarten und aufhalten.
Wenn man nachweisen kann das alles nur von den Psychopharmaka kommt mag das evtl.
So sein, aber wenn man schon vor den Pillen die Krankheiten hatte dann glaube ich nicht das mit nur guter Ernährung alles wieder gut wird.
Wenn dein Darm schon so geschädigt ist das er keine Nährstoffe mehr aufnimmt oder man nichts mehr essen kann dann glaube ich schon das der Körper Unterstützung braucht um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Denn wenn man nichts mehr essen kann was einem Symthome macht kann man auch nicht gesund werden.
Ich kenne viele die MCS haben und dringend Nährstoffe und Vitamin brauchen sonst würden sie es garnicht aushalten.
Aber immer in Maßen und genauestens dosiert und nicht einfach mal dieses und dann jenes.
Im Entzug ist das warscheinlich sehr schwer aber wenn nach langer Zeit keine Besserung eintritt braucht man halt doch Hilfe , vorallem beim Entgiften.
LG Petra
Mirtazepin von Januar bis Mai 2014 eingenommen 30 mg, zwischenzeitlich mal runter auf 20 mg und dann auch auf 10 mg.
Magen und Darmspiegelung bekommen und zweimal ein MRT mit Komtrastmittel gespritzt bekommen.
Diverse Entgiftungen gemacht und HWS Behandlung beim Osteopathen und Chiropraktiker.
Dann durch zwei mal Homeophatische Hochpotenzen toten Zusammenbruch gehabet.
Habe dann innerhalb ganz kurzer Zeit das Mirtazepin abgesetzt.
Ab dann Histamimintoleranz und total überreiztes Nervensystem.Verdacht auf Serotoninsyndrom.
Geruchssensibelität und Elektrosensibel geworden.
Könnte fast mit keinem Menschen mehr reden ist auch heute noch machmal so.
Von August 2014 bis Januar 2015 täglich 2 mg Tavor eingenommen und dann innerhalb 8 Wochen ausgeschlichen , wobei ich das letzte vierte so abgesetzt habe. Danach alle Symthome wieder schlimmer vorhanden.
Fast vier Monate ohne Tavor .
3 Wochen in Amerika in einer Umweltklinik, könnte die Behandlung leider nicht vertragen denn in den Spritzen zur Resensibelisierumg war auch Natriumchlorid enthalten.
Ab Mitte Juni 2015 nehme ich jeden Tag 1 mg tavor ein weil die Überreizung nicht aufhört.
Ende Feburar 2016 Schilddrüsen komplett OP und seit dem Versuch von Einnahme der Schilddrüsenhormone, was noch mehr zur Überreitzug führt und mein Histamin wird immer schlimmer.
Verträge das Tavor seit dem auch kaum noch.
Symthome seit Einnahme der Schilddrüsenhormone, Unruhe , totale überregbarkeit des Nervensystems ,trockene Schleimhäute und Haut sowie trockene Haare. Juckreiz am Körper, kaum noch etwas essen können, erschöpft, lichtempfindlicher, Geruchssensibeler, gereizter Magen und Darm, Ausschlag im Gesicht , Nackenschmerzen,elektrosenibelität noch stärker, Konzentrationsprobleme,
Trockene Augen , Exeme an den Ohren und noch einiges mehr.

Nospie

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nospie » Mittwoch, 05.07.17, 12:30

Hallo,
Luna hat geschrieben: aber nicht nur hiarme Ernährung hilft, da sehr viele Dinge triggern wie Duftstoffe,Hitze,Kälte,Hormone zb bei Periode-stress usw,stress allgemein,viele lebensmittel,schlafmangel,Hungerphasen,Anstrengung,Schmerzen,Schimmel,Ängste,Umweltgifte,zusatzstoffe,rauchen,Abgase,Impfungen,Nahrungsergänzungsmittel,Wohnungsausdünstungen zb durch neue Möbel oder Matratzen,zu stark erhitzte Lebensmittel bzw auch Fette sowie der Rauch davon beim braten wenn stark erhitzt,Allergien...usw.
UUPS :shock: ,meinem Mann kann ich sein Rasierwasser nicht ausreden,was mache ich : Fernbeziehung,Scheidung ? :rotfl:
Sorry Luna,ich hab die Warnungen in meinem Kopf aus Blödsinn noch viel weiter ausgedehnt.....hatte wieder mal
so einen komischen Heiterkeitsanfall (Entzugssymptom ?? - Wenn ja : Mehr davon !)
Luna hat geschrieben: Teils sind salis auch in Obst und gemüse wobei Salicylsäure lässt sich teils rauskochen aus Gemüse und somit kann man Gemüse auch teils essen außer man ist sehr empfindlich dann können schon Kartoffeln ein Problem sein selbst wenn gekocht ansonsten Bomben meiden wie bei hi. Ganz auf Gemüse zu verzichten wäre schlecht...suchen was geht.
Kaffee und Zucker puscht sehr und sollte ganz gemieden werden.
Heiliges Kanonenrohr,wir haben schon einiges an der Backe !
Luna hat geschrieben: Wünsche allen viel Kraft um durchzuhalten und nicht aufzugeben. Wünsche euch, dass ihr nie die Hoffnung und Glauben verliert und lernen könnt dem Körper ein Stück zu vertrauen, dass er auf natürliche Weise heilen kann bzw je nachdem es Besserung geben kann auch wenn es dauert.
Und sich auch nicht verrückt machen (lassen).
Luna,du hast ja schon recht. :hug:
LG
Nospie

live-slow
Beiträge: 178
Registriert: Montag, 20.03.17, 13:04
Hat sich bedankt: 254 Mal
Danksagung erhalten: 291 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von live-slow » Freitag, 22.09.17, 11:50

hallo,
meine theorie ist, das man durch die ganzen umweltgifte ((pestizide, bayer, monsanto) genau so eine lobby wie bei pharma!)
diese unverträglichkeiten bekommt. wir haben erst seit 70 jahren plastik auf unserem planeten!
wir manipulieren gene im weizen und anderen lebensmitteln um ihn resistent gegen unkrautvernichter und dünger zu machen!
wie kann denn einer glauben das das gut für uns, die tiere und den planeten ist?
die auswirkungen dieser gifte sind uns noch garnicht bewusst!
du bist, was du ißt!
ich sage also, das man schon vorher eine lebenmittelunverträglichkeit hat!
von geburt an!
deshalb glaube ich häufen sich die depressionspatienten.
deshalb haben wir so viele psychose patienten.
(natürlich nicht alle) (und es ist nur spekulation! ich möchte niemanden angreifen!)
chemie ist und bleibt gift! immer und überall!!
ich bin in 31 jahren noch nie einer chemie gegenübergestanden die ich instinktiv für als gut befunden hätte. es war immer negativ!
vom plastik becher über petflaschen zu schaummatratzen und und und...
das ist sehr traurig was wir mit unserer umwelt tun.
die auswirkungen werden spürbar!
haltet mich für verrückt, aber ich rieche lieber 10 durchgeschwitzte bauarbeiter als eine mit parfüm!
ich reiße mir den allerwertesten dafür auf das ich "lebe wie ein höhlenmensch"
und nein ich bin kein new age hippie,
das ist für mich gesunder menschen verstand.

liebe grüße
live slow
ps: tut mir leid wenn ich zu emotional war ;-)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor live-slow für den Beitrag (Insgesamt 2):
LunaLinLina
► Text zeigen
nam myoho renge kyo

Tami25

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Tami25 » Montag, 09.10.17, 15:19

Hallo ihr,

ich hab den ganzen tread nicht gelesen.

Ja, Histamin ist ein großes Problem. Mein Blasenbrennen und dadurch SChlaflosigkeit war immer nur Histamin und ich hab ein Schlafmittel bekommen... So fing das alles überhaupt erst an. Wäre jemand gleich draufgekommen, daß meine Darmflora brach liegt und meine Symptome von Histamin sind, hätte ich nicht so abmagern brauche und hätte auch nie wieder schlaflose Phasen gehabt, aber nutzt nix sich jetzt drüber zu ärgern oder traurig zu sein.

Was ich hier schreiben wollte, ich teste in den nächsten Tagen NIACIN aus. Bei einigen pusht das histamin, bei anderen aber hilft es wunderbarst und senkt die Symptome!!!
Ich bin jetzt also Versuchskaninchen und werde berichte.
DAß ich einen B3, also Niacinmangel habe, kann ohnehin gut sein. Weil auch noch andere symptome zu treffen.

alles LIebe,
Tami

Luna
Beiträge: 1039
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 493 Mal
Danksagung erhalten: 1168 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Montag, 09.10.17, 16:26

Über ein Mangel solltest du dir sicher sein,dass vorhanden und nicht blind was schlucken.
Wenn ein Mangel besteht dann kann es auch dadurch sein, dass man Toxin belastet ist durch Pillen und der Körper mehr verbraucht für regenerierung. Dem kannst du nachhelfen mit Lebensmitteln, weil der Körper diese Nährstoffe aufnimmt und nicht entgiftet.

Tami isst du kein Fleisch oder Fisch usw?
Gerade Eiweißhaltige Lebensmittel haben genug davon und in kombi mit anderen wichtigen Nährstoffen so, dass kein Ungleichgewicht im Körper entsteht, der genau so schlecht ist wie Ungleichgewicht der Hormone.
B3 ist in Fleisch usw vorhanden. Wenn du auch noch bio Fleisch isst dann hast du genug davon ohne es chemisch zu nehmen was der Körper bzw die Leber wieder entgiften muss und das wo sie mit dem entgiften von Toxinen und Hormonen schon genug belastet ist.

http://www.rohkostwiki.de/wiki/Niacin-G ... ensmitteln
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Clarissa
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

padma
Team
Beiträge: 14192
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 34765 Mal
Danksagung erhalten: 18280 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von padma » Samstag, 09.12.17, 23:09

von LinaLina
Mit der Histaminintoleranz ist es ein bischen verzwickt, weil es durchaus sein kann dass man an unterschiedlichen Tagen manchmal Dinge verträgt und andermal nicht. Man kann sich das so vorstellen, du hast eine bestimmte toleranzschwelle was man an Histamin verträgt. Durch verschiedene Dinge (Stress, nahrungsmittel, Wassermangel, Hitze, etc.) wird Histamin ausgeschüttet und/oder aufgenommen. Erst wenn die persönliche Schwelle überschritten ist, kommt es zu deutlichen Symptomen, wie ein Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.
viewtopic.php?p=220410#p220410
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaLuna

Luna
Beiträge: 1039
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 493 Mal
Danksagung erhalten: 1168 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Sonntag, 10.12.17, 0:07

Ja der liebe Spiegel. So ist es auch. Zudem vertragen manche Sachen die andere nicht vertragen.
Trigger gibt es viele.
Mastzellen schütten ja noch viel mehr Botenstoffe aus...nicht nur Histamin.
Isst man zu viel Süßes dann kann dadurch der Arachidonsäurestoffwechsel gestört werden (Zucker/Fruktose/Zuckerersatz ist entzündungsfördernt) und man verträgt andere Dinge wieder schlechter.

Das heißt dann nicht jetzt kein Fleisch essen wie man oft liest. Da gibt es eben die guten und die gemeinen Botenstoffe und Arachidonsäure ist nicht schlecht...gar wichtig aber da gibt es halt noch die eben gemeine Kehrseite. Daher hilft einigen Fisch zu essen also wegen den Omega 3 und in Kombi mit Nährstoffen aus zb Wildlachs, ist es auch Wertvoll.

Das passiert alles wenn der ganze Stoffwechsel gestört ist durch Toxine und daher sage ich...alleine Histaminarm zu essen hilft aber nicht nur. Da gehört so viel mehr zu.
Histamin ist ja gar Lebensnotwendig aber kann bei zu viel Aktivität der Mastzellen zu viel werden genau wie andere Botenstoffe und das kann belasten...auch Leber beim Abbau, da sie nicht mitkommt und somit verbleibt alles im Blut und kann Probleme machen.
Kommt zu viel Mist rein, muss alles entgiftet werden...eben auch Botenstoffe usw und irgendwann ist die leber geschwächt und kommt nicht mehr mit.

Das ist alles so komplex und daher hilft es am besten trigger möglichst zu meiden und sich Histamin aber auch Reizarm zu Ernähren.
Nicht selten hat man auch Unverträglichkeiten gegen Laktose, Fruktose usw oder Allergien und daher Mastzellen auch ständig aktiv aber auch Schäden wie zb gereizter Darm ist ein Mastzellentrigger. Der Darm wird in Mitleidenschaft gezogen durch Toxine auch wenn man es nicht immer merkt.
Es gibt Zöliakiepatienten, die keine eindeutigen Darmprobleme haben wie Durchfall usw und gar einen normalen Stuhlgang.
Der ganze Körper leidet. Alles wird belastet.
Bei einigen mehr, bei anderen weniger.

Mir ist mit der Zeit aufgefallen, dass ich zb Toxine aus stark erhitzen Produkten nicht vertrage also sowas wie Acrylamid usw. Das führt bei mir zu Symptomen. Gifte kann meine Leber schlecht abbauen.
Fettreiche Ernährung hilft mir ganz gut aber eben keine schlechten Fette.
Zuletzt geändert von Luna am Sonntag, 10.12.17, 1:37, insgesamt 1-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Rosenrot
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Luna
Beiträge: 1039
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 493 Mal
Danksagung erhalten: 1168 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Sonntag, 10.12.17, 0:15

Hier noch die Liste der möglichen Trigger. Dann ist sie am richtigen Ort.

Mastzellentrigger:
Hitze, starke Kälte, Viren, Bakterien, Medikamente, Duftstoffe, viele Chemikalien wie Putzmittel und Kosmetika,Vibration oder Reibung der Haut wie Massagen,Schmerzen,Sport,körperliche Anstrengung,starke Temperaturwechsel,wenig Schlaf,Stress, Aufregung, starke Emotionen,sämtliche Allergien,Alkohol,Zigaretten,Menstruation,Östrogen,Ernährung,Verbrennung,Pestizide,Umweltgifte,Insektenstiche,Quallen,Farbstoffe,Geschmacksstoffe,Konservierungsstoffe,Schimmel,Lärm,Wunden....
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag (Insgesamt 2):
MurmelineRosenrot
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Anikke
Beiträge: 517
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 175 Mal
Danksagung erhalten: 1167 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 21.12.17, 8:45

guten morgen allen histamingeplagten :-)
ich würde gern eine vllt hilfreiche Idee hier lassen: es gibt diese luvos-heilderdekapseln, immotox. der Hersteller hat den Mann meiner Kollegin (praktischer Arzt) angeschrieben u d berichtet, die kapseln helfen bei hit, indem sie das hist. aus der Nahrung binden.
man soll drei kapseln zu den Mahlzeiten einnehmen.
ich habe das versucht und den Eindruck es funktioniert.
die normale, preisgünstigere Heilerde tut es bestimmt auch.. der Vorteil der kapseln ist, dass die Heilerde nicht an den Zähnen knirscht und dass sie trocken im.Magen ankommt und dort alles unverträgliche binden kann.
ich habe jetzt dank Heilerde Stollen und diverse weihnachtsplätzchen gut vertragen :-)
gerade jetzt in der Weihnachtszeit, wo so vieles leckres unverträgliches auf den Tisch kommt, vielleicht eine Option? und natürlich übethaupt zur Unterstützung, ich nehme zu einer hist.armen Mahlzeit hetzt immer auch eine Kapsel, weil ich auch bei konsequenterbetnährung immer orobs noch habe, ich meine es hilft..
liebe grüße anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 7):
LinLinaJamieMurmelineRosenrotMonalindeUlulu 69Filzblume
► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 110
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 56 Mal
Danksagung erhalten: 181 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Filzblume » Dienstag, 23.01.18, 11:19

Liebes Forum,

ich habe auch so meinen geregelten Ärger mit Histaminen und der lange Rattenschwanz, der da dran hängt. (Leaky Gut, MCS, Wechseljahre). Habe jetzt den absoluten Selbstversuch mit Matjes-Salat gemacht. Habe einen Matjes genommen, der kurz vorm Ablaufdatum war. War ja lecker, aber der Tag danach war die Hölle. Matjes gehört ja zu den Histamin-Bomben überhaupt.

Gruß

Eure Filzblume
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Filzblume für den Beitrag:
LinLina
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

LinLina
Team
Beiträge: 6044
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von LinLina » Dienstag, 23.01.18, 11:35

Hallo :-)
Anikke hat geschrieben:
Donnerstag, 21.12.17, 8:45
ich würde gern eine vllt hilfreiche Idee hier lassen: es gibt diese luvos-heilderdekapseln, immotox. der Hersteller hat den Mann meiner Kollegin (praktischer Arzt) angeschrieben u d berichtet, die kapseln helfen bei hit, indem sie das hist. aus der Nahrung binden
Super dass du was gefunden hast, was dir hilft :-)

Allerdings ist wichtig zu beachten, dass es wohl eher bei Histaminhaltigen Lebensmitteln hilft, wahrscheinlich eher nicht so viel bei Histaminliberatoren (Lebensmittel u. andere Substanzen, die den Körper dazu bringen Histamin auszuschütten). Vielleicht kommt es auch drauf an, ob die Stoffe, die Histaminfreisetzend wirken, auch von der Heilerde gebunden werden oder eher nicht so :?

Und wichtig ist, Heilerde immer nur mit Abstand zu Medikamenten und NEM einnehmen, diese könnten sonst auch gebunden werden.

Ich selbst habe meist noch größere Probleme mit Liberatoren als mit mäßig Histaminhaltigen Lebensmitteln (allerdings habe ich auch letztens wie Filzblume :-) den Fischtest gemacht, mit Räucherlachs - einige Stunden später Blutdruckabfall, wattiges Gefühl im Kopf, Inneres frieren, war zittrig und schwindelig, das war ziemlich eindeutig).

Liebe Grüße
Lina

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,02 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Filzblume
Beiträge: 110
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 56 Mal
Danksagung erhalten: 181 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Filzblume » Mittwoch, 24.01.18, 2:55

Liebes Forum,

ich lese gerade dieses Thema und bin bei Seite vier. Es ich hochinteressant alles zu lesen. Mal abgesehen davon, dass und die Ärzte einreden wollen, dass das unser Krankheitsbild sei, wenn wir Absetzsymptome haben. Das scheint ja schon Standart zu sein.

Auch ist es bei allen ein Puzzle-Spiel mit unzählbaren Teilen. So geht es mir auch.

2012 habe ich den ersten Versuch gemacht Doxepin loszuwerden. Ist gescheitert. Aber während des Absetzens war ich zu einer Städtetour. Es gab immer recht billiges Essen (hat der Veranstalter so gebucht - sparen ohne Ende). Als der Tripp dann vorbei war lag ich abends in meinem Bett und bekam höllische Bauchschmerzen aus der Gegend der Bauchspeichleldrüse. Notarzt geholt und ab ins KH. Aber - kein Fehler festzustellen.

2013 habe ich Doxepin dann kalt entzogen und das auch entgültig. In einer Psychiatrischen Tagesklinik. Hups - die Ärzte da waren vollkommen überfragt. Das hat so 6 Wochen gedauert, bis ich wieder auf den Beinen war. Wenn ich zurück denke bin ich der Meinung, dass das reineweg eine Histaminproblematik war. Zudem war das Essen in der Tagesklinik auch die Hölle und hat das alles noch schön verstärkt. In der Zeit konnte ich auch fast nicht schlafen. Wenn vielleicht mal 2 Stunden pro Nacht, aber auch nur ganz dünn. Ich musste danach das Schlafen auch wieder neu lernen. Es hat ne Zeit gedauert, ging dann aber wieder. Warum das so war, ist mir jetzt auch klar. Ich saß voller Histamine bzw. es waren Türen und Tore an den Rezeptoren offen - und juhu - rein in die gute Stube.

Anfang 2014 war ich dann in einer Reha. In der dritten Nacht ging es dann los. Bauchweh wie die Hölle. Bin am gleichen Tag noch abgereist, denn 6 Wochen von der Pommesbude leben war mir zuviel. Das Essen war so mies, das glaubt keiner. Da hat wohl noch niemand was von "essen und trinken hält Leib und Seele zusammen" gehört.

2014 kamen dann aber auch die ersten Symptome der MCS.Auch hier wollte man mir einreden, dass es mein Krankheitsbild sei. Mein eigentliches Krankheitsbild war ein ganz anderes.

Ich kann inzwischen sehr gut auseinander halten, was wovon kommt. ALles fühlt sich anders an, könnte aber im Gewühl gerne vertauscht werden. Ich muss aber sagen, dass ich jetzt mit Fug und Recht sagen kann, dass das nicht mein Krankheitsbild aufgrund meiner Psyche ist. (Son dummes Gewäsch von den Medizinern!) Und das lässt mich jetzt viel entspannter in die Zukunft blicken.

Auch ich hatte nie Probs mit Histaminen. Vielleicht vereinzelnd, aber nicht so, dass es belastend war. Mir taten einfach nur die Beine weh, wenn ich Rotwein getrunken hatte. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und heftig nach den Rezeptor-Schemen gegoogelt. Ganz viel AD's und Co. setzen sich auf den H1-Rezeptor. Auch Doxepin und Fluspi auch. Das ist kein Wunder, dass mir der Matjes-Test den Tag im Bett beschert hat. Und es ist auch kein Wunder, dass ich in der Tagesklinik beim Doxepin-Entzug der sterbende Schwan war. Da die Histamin-Problematik nach dem Entzug von Doxepin nach einiger Zeit wieder weg ging, bin ich mir sicher, dass es auch jetzt beim FLuspi-Entzug nach und nach wieder verschwinden wird. Ebenso wie einige Pseudo-Allergien bei mir inzwischen auch wieder verschwunden sind. Ich bin mir schon fast sicher, dass viele hier grundsätzlich kein HIT-Problem haben. Ich glaube eher, dass wir überempfindlich darauf reagieren, weil unser Körper erstmal wieder lernen muss, damit umzugehen. Schließlich wurde er verwöhnt, weil die AD's ja die Pforten geschlossen haben. So ist es auch logisch, dass diverse Untersuchungen ein negatives Ergebnis aufweisen. Und Zack - so landen wir wieder auf der Psycho-Schiene. Na Danke!

Ich halte mich jetzt wieder ganz streng an die Histamin-Diät. Inzwischen ist mein Kopf in Bezug auf Histamine ein Lexikon geworden. Habe mir auch ein Kochbuch besorgt, wo leckere und einfache Rezepte drin stehen, da mir die eigenen Kochideen ausblieben. Ich weiß nicht, ob ich das Buch hier nennen darf.

Ob meine Gedanken darüber nun Schwachsinn sind oder was dran ist weiß ich nicht. Es waren einfach mal logische Schlussfolgerungen. Werde jetzt mal hier weiter lesen. Das ist echt ne Goldgrube.

Gruß

Eure Filzblume
Zuletzt geändert von Filzblume am Mittwoch, 24.01.18, 3:16, insgesamt 2-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Filzblume für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaMonalindeSiggi
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

Filzblume
Beiträge: 110
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 56 Mal
Danksagung erhalten: 181 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Filzblume » Mittwoch, 24.01.18, 2:59

Einen habe ich noch. Passt bitte auf bei Kräutertees. Die sollen wir ja alle schön trinken, was auch gut so ist. Aber..... die meisten Kräutertees sind mit Brennnessel gestreckt. Brennnessel hat zwar eine tolle reinigende Wirkung - sitzt aber leider bis zu Halskrause voll mit Histaminen. Man tut sich was gutes, und schießt sich damit selbst ins Knie. Ist mir auch passiert. Habe mich gewundert, warum es mir mit meiner Limo besser ging, als mit dem Tee.

Also - besser auf die Packung gucken und Tees selbst mischen. Denn das sind so die versteckten Dinger, die uns umhauen und uns zum Rätsel raten bringen.

Gruß

Eure Filzblume
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Filzblume für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaUlulu 69Siggi
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

Anikke
Beiträge: 517
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 175 Mal
Danksagung erhalten: 1167 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 25.01.18, 18:37

Liebe filzblume,
ich glaube du darfst das Buch schon hier nennen, wir sind allevauf der suche nach gute hilfreichen Büchern.
magst du im rezepte-thread mal deine lieblings rezepte einstellen?
liebe grüße anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag:
LinLina
► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 110
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 56 Mal
Danksagung erhalten: 181 Mal

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Filzblume » Samstag, 27.01.18, 23:27

Da kein Veto kam, hier das Buch, was ich mir gekauft habe. Es ist wirklich voll mit leckeren Rezepten, selbst für den Haushalt ohne viel Schnick-Schnack

Sigi Nesterenko
Mein Histaminkochbuch
Rainer Bloch Verlag
ISBN 978-3-942179-21-8

Gruß Eure Filzblume
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Filzblume für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaMurmelineUlulu 69
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

vindi74
Beiträge: 86
Registriert: Sonntag, 11.03.18, 17:36

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von vindi74 » Samstag, 17.03.18, 16:59

Hallo,
hat schon jemand daosin versucht?

Gruß Vindi74
als Kind NMU immer mal Brechanfälle gehabt mit Flushs
2009 Herzmuskelentzündung mit Herzstillstand (mit Folgeschäden)
2013 Gutartiger Darmtumor im Enddarm OP
2013 Leisten Hodenbruch OP
2014 4facher HWS Bandscheibenvorfall OP
2014 Vasektomie OP
2016 Verkapselung im Ellenbogen OP

immer mal wieder Darm Probleme, Hackfleisch und Gegrilltes sowie scharfes Essen enden auf der Toilette
2014 und 2016 in Asien mit heftigen Durchfällen Stationär behandelt.

seit mitte 2016 bewusst Depressiv klassisch verdrängt, seit der Therapie bewusst seit der Kindheit
02.2017 In Herzklinik eingeliefert wegen verdacht auf Herzinfarkt. Stress MRT war ok. Im nachhinein war es eine Panik Attacke.

04/2017- 07/2017 Deanxit glaube 10mg war Perfekt
07/2017-09/2017 Mirtazapin 15-30mg 14 Kilo zugenommen dauern Müde. Träge nicht auf die Reihe bekommen.
09/2017 Verhaltenstherapie geht jetzt nach Psychiatrie weiter ab 29.03.18
30.12.2017-23.02.2018 Trimiparin 3-5mg zum Schlafen.
02.01-20.02 Sertralin 25mg 5 Tage 50 mg
Auf anraten 2 Neurologen sofort abgesetzt am 20.2.

bis 15.2 alles Top dann Horror
Trockener Mund Übelheit, Druckschmerz Kopf, Appetitlosigkeit, Horror Alpträume Brain Zaps, Angst, Erregtheit, Zähneknirschen, Kribbeln Zittern, Aufmerksamkeitsmangel, Sehstörungen Pfeifen im Ohr, Erbrechen, Schweissausbrüche, Brustschmerzen, Unwohlsein, Pfeifender Atem, Harninkontinenz, Schwellungen, Kalter Schweiß, Heftiger Bewegungsdrang (Blasen gelaufen) Müdikkeit, Gedankenkreisen.
In den ersten 2 Tagen ohne Sertralin mit Diazepam 5 mg behandelt, dann quetiapin 25 mg am 23.02.18 2 1/2 genommen am 9.3. 2 Stück und am 10.03= 1
28.2 Psychiatrie 36 Stunden, 2 mal Venlafaxin Juckreiz am ganzen Körper.

bis 32.3.2018 Akute Ambulanz Station,
ab 29.3.18 Verhaltenstherapie die mir sehr gut tut.

Stand der Dinge 11.03
Arme Schlafen ein wenn ich auf dem Rücken liege und die auf den Bauch lege.
Abends sehe ich schlechter linkes Auge macht ein wenig Probleme.
Kann nichts Essen, wenn ich was Esse bekomme ich einen roten Kopf und Hitzewallungen Unkonzentriertheit. Kopfschmerzen.
Mir geht es schlechter als vor dem Sertralin. bei jedem Medikament ging es mir Schlechter hinterher.
20.03. angefangen Omeprazol,Amoxicillin, Clarithromycin zu nehmen.
Habe seit 2 Tagen wieder festen Stuhlgang. Habe 12 Kilo abgenommen. Essen fällt mir schwer. Esse Histamin arm habe aber Null Appetit.
23.03.18 Symptome wieder etwas Stärker. Antibiotikum abgesetzt. Morgens Hitzewallungen kribbeln in den Armen Juckreiz.
30.03.18 mir geht es seit ein paar Tagen viel besser, Flushs sind weg das Kribbeln und Zittern auch. Schlafe besser nur habe ich jetzt nachts Heißhunger, nehme ich aber in kauf.
Bin aktiver sitze lieber am Rechner als vorm Fernseher oder gehe in die Garage Basteln, Mein Geruchstrigger ist auch weg.
seit 4.4.18 wieder arbeiten....
Jetzt Histamin Intoleranz und Laktose Intolerant

tulpe
Beiträge: 222
Registriert: Dienstag, 25.03.14, 14:43

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von tulpe » Montag, 26.03.18, 12:13

Hallo ihr lieben,

Ich darf mich jetzt auch hier einreihen .....grrrrr.
Irgendwie habe ich noch gehofft es wäre einen Milch Allergie oder weitere Lebensmittel Allergien.
Aber es scheint als sei es dich eine HIT.

Gestern habe ich zum 2. Mal einen Eiweiß Shake gemacht. In der Hoffnung, dass mir die Aminosäuren bei den Schmerzen helfen. Leider wurde ich sehr bald extrem unruhig, es ging alles an zu jucken und das war es dann.
Diesmal war die Reaktion auch noch sehr viel stärker als sonst. Und hat länger gedauert. Gern die Unruhe habe ich zig Sachen probiert und nichts hat geholfen.
Mir geht das alles sehr auf die Nerven. So viele Dinge und jetzt auch noch das.
Ich habe bereits einiges gelesen.
Lactose Intoleranz und HIT..... Es geht kaum schlimmer.... Ich weiß kaum noch was ich essen soll.... Und ganz furchtbar ist, dass nicht ein einziges Antihistaminika hilft. Ich habe schon etliche Produkte ausprobiert und nichts hilft.
Wäre irgendwer so nett für mich zusammen zu fassen was im Akutfall helfen könnte?

Ganz liebe Grüße!
Tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

vindi74
Beiträge: 86
Registriert: Sonntag, 11.03.18, 17:36

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von vindi74 » Montag, 26.03.18, 13:05

Hallo Tulpe,
am Anfang diesen threads stehen links die sind sehr hilfreich.
Ich mache es im Moment so kein Zucker und Milch. Die scheinen bei mir Reaktionen wie Jucken zu verursachen. Ich halte mich an die Histamin Liste und Esse nur Dinge die Unbedenklich sind Glutamat und diese ganzen Zusatzstoffe lasse ich auch weg.
Ich habe mir schon Ärzte rausgesucht hier in der Gegend und werde da nicht locker lassen bis ich weiß was los ist.
Hier stehen auch ganz viele Tipps und ganz viele Leute beschäftigen sich mit dem Thema, sind ganz tolle Beiträge hier.
Ich bin da leider noch nicht so Fit drin um dir gute Tipps zu geben.
Aber lese dich einfach mal durch die Beiträge.
Danke an das Forum und die Tipps die ich hier bekomme, ihr seid echt klasse.
lasse die Antihistamin Pillen weg, ich habe sie auch genommen 2 tage lang hat mich getriggert, macht es nur schlimmer.
Versuche es auf Natürlichen weg, wurde mir auch empfohlen und ich bin sehr dankbar für die Tipps die ich hier bekomme von Menschen die Erfahrung haben damit.
Ich hadere noch mit dem Frühstück und merke das jede Hitaminfreie oder Gesunde Nahrung mir gut tut.

So ich leg mich wieder hin....

Gruß Vindi
als Kind NMU immer mal Brechanfälle gehabt mit Flushs
2009 Herzmuskelentzündung mit Herzstillstand (mit Folgeschäden)
2013 Gutartiger Darmtumor im Enddarm OP
2013 Leisten Hodenbruch OP
2014 4facher HWS Bandscheibenvorfall OP
2014 Vasektomie OP
2016 Verkapselung im Ellenbogen OP

immer mal wieder Darm Probleme, Hackfleisch und Gegrilltes sowie scharfes Essen enden auf der Toilette
2014 und 2016 in Asien mit heftigen Durchfällen Stationär behandelt.

seit mitte 2016 bewusst Depressiv klassisch verdrängt, seit der Therapie bewusst seit der Kindheit
02.2017 In Herzklinik eingeliefert wegen verdacht auf Herzinfarkt. Stress MRT war ok. Im nachhinein war es eine Panik Attacke.

04/2017- 07/2017 Deanxit glaube 10mg war Perfekt
07/2017-09/2017 Mirtazapin 15-30mg 14 Kilo zugenommen dauern Müde. Träge nicht auf die Reihe bekommen.
09/2017 Verhaltenstherapie geht jetzt nach Psychiatrie weiter ab 29.03.18
30.12.2017-23.02.2018 Trimiparin 3-5mg zum Schlafen.
02.01-20.02 Sertralin 25mg 5 Tage 50 mg
Auf anraten 2 Neurologen sofort abgesetzt am 20.2.

bis 15.2 alles Top dann Horror
Trockener Mund Übelheit, Druckschmerz Kopf, Appetitlosigkeit, Horror Alpträume Brain Zaps, Angst, Erregtheit, Zähneknirschen, Kribbeln Zittern, Aufmerksamkeitsmangel, Sehstörungen Pfeifen im Ohr, Erbrechen, Schweissausbrüche, Brustschmerzen, Unwohlsein, Pfeifender Atem, Harninkontinenz, Schwellungen, Kalter Schweiß, Heftiger Bewegungsdrang (Blasen gelaufen) Müdikkeit, Gedankenkreisen.
In den ersten 2 Tagen ohne Sertralin mit Diazepam 5 mg behandelt, dann quetiapin 25 mg am 23.02.18 2 1/2 genommen am 9.3. 2 Stück und am 10.03= 1
28.2 Psychiatrie 36 Stunden, 2 mal Venlafaxin Juckreiz am ganzen Körper.

bis 32.3.2018 Akute Ambulanz Station,
ab 29.3.18 Verhaltenstherapie die mir sehr gut tut.

Stand der Dinge 11.03
Arme Schlafen ein wenn ich auf dem Rücken liege und die auf den Bauch lege.
Abends sehe ich schlechter linkes Auge macht ein wenig Probleme.
Kann nichts Essen, wenn ich was Esse bekomme ich einen roten Kopf und Hitzewallungen Unkonzentriertheit. Kopfschmerzen.
Mir geht es schlechter als vor dem Sertralin. bei jedem Medikament ging es mir Schlechter hinterher.
20.03. angefangen Omeprazol,Amoxicillin, Clarithromycin zu nehmen.
Habe seit 2 Tagen wieder festen Stuhlgang. Habe 12 Kilo abgenommen. Essen fällt mir schwer. Esse Histamin arm habe aber Null Appetit.
23.03.18 Symptome wieder etwas Stärker. Antibiotikum abgesetzt. Morgens Hitzewallungen kribbeln in den Armen Juckreiz.
30.03.18 mir geht es seit ein paar Tagen viel besser, Flushs sind weg das Kribbeln und Zittern auch. Schlafe besser nur habe ich jetzt nachts Heißhunger, nehme ich aber in kauf.
Bin aktiver sitze lieber am Rechner als vorm Fernseher oder gehe in die Garage Basteln, Mein Geruchstrigger ist auch weg.
seit 4.4.18 wieder arbeiten....
Jetzt Histamin Intoleranz und Laktose Intolerant

tulpe
Beiträge: 222
Registriert: Dienstag, 25.03.14, 14:43

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von tulpe » Montag, 26.03.18, 15:00

Hallo vindi,

danke für deine Antwort.
Durch die Links habe ich mich schon gewühlt.
Gut wäre eine app, die einem beim Einkaufen hilft.
Aber dann hole ich mir halt ein Buch.

Ich glaube aber... Bis ich wirklich alles weg habe was die Anfälle auslöst, dauert es noch.
Und ich suche halt etwas, das ich in der Situation nehmen könnte.

Wir beschäftigen uns jetzt damit gute Produkte für Vitamin C und B6 zu finden.
Ich nehme schon einiges und das prüfen wir jetzt alles.
Aber besonders diese mist Unruhe und der Juckreiz sind schlimm.

Ich habe eine Siam Katze... Gerade ein Jahr alt... Die ist so dermaßen unerzogen.... Und dickköpfig und frech.... Wenn die etwas will, dann ist sie so ausdauernd am maunzen..... Und ich habe gerade absolut keine Reizschwelle :frust:

Und deshalb muss ich irgendwas finden.

Tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

Antworten