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Hautprobleme - Tipps?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Allergic
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Re: Hautprobleme - Tipps?

Beitrag von Allergic » Samstag, 20.01.18, 12:10

Hallo Lina,

Ich hab selbst keine Erfahrung damit, aber eine Kundin (arbeite im Bioladen) bei uns hat sehr ähnliche Probleme und sie sagte, daß einzige was bei ihr hilft ist die Gesichtscreme von Santa Verde. Die benutzt sie quasi wie eine Handcreme/Handmaske.
Leider ist sie aber auch relativ teuer, aber vielleicht wäre es einen Versuch wert.

Lg
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Murmeline
29. November - 06. Dezember 10mg Citalopram(Tropfen),
07. Dezember - 14. Dezember 15mg Citalopram,
15. Dezember - 29. Dezember 20mg Citalopram,
30. Dezember runter auf 15mg,
31. Dezember 15mg,
01. Januar 12mg,
02. Januar 12mg,
03. Januar 12mg,
04. Januar 10mg +2mg Tavor dank Panikattacke :(
05. Januar 10mg (Vibrieren und Schmerzen in der Brust, stärker Knopfdruck, Unruhe)
06. Januar wieder rauf auf 12mg,
15.Januar runter auf 11mg (starkes Vibrieren und Schmerzen),
17. Januar Aufdosierung auf 12mg, keine Verbesserung

Tavor als Bedarfsmedikation.

Filzblume
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Re: Hautprobleme - Tipps?

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 21.01.18, 13:25

Liebes Forum,

ich hatte bereits Ähnliches unter Rubrik "Schwitzen" gepostet, was auch hierhin passt.

Ich hatte eine ganz böse Akne am Rücken. Ausgelöst wahrscheinlich durch einen von innen total unreinen Körper. Akne ist auch immer ein Zeichen von Reinigung von Innen. Der Körper will den Dreck loswerden und macht dieses auch über die Haut. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, was man sich so alles von innen antut. Kann sein: Medikamente, falsche Ernährung (Schweinefleisch ist der absolute Burner in Sachen Akne!!!), zuviel Kaffee, Nikotin, Weizenmehl, Übersäuerung, Stress, Alkohol, zuviel Süßkram, usw. Pubertät und Wechseljahre sind auch solche Burner. Leider kann man da nicht viel beeinflussen. Vielleicht ne andere Pille oder eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.

Wer hier jetzt glaubt, hier schreibt ein Ernährungsengel täuscht sich. Ich hau mir auch gerne Klamotten rein, die überhaupt nicht gut sind.

Wie ich meine Akne los wurde:

Ich habe meine Ernährung geändert. Ich habe Süßkram und Fleisch echt minimiert. Kaffee trinke ich ohnehin nicht, also brauchte ich mir das nicht abgewöhnen. Da meine Akne auf dem Rücken war, konnte ich mir Cremes und Co. nichts ausrichten. Ich habe angefangen Salzbäder zu machen. Jeden zweiten Tag. Nach einiger Zeit fingen die Pickel an abzuheilen. 1 kg Salz auf ein Vollbad, 20 Minuten drin bleiben, nicht waschen, Wasser nur abtupfen und dann am besten ne halbe Stunde in Ruhe auf die Couch. Während des Bades lege ich mir ein Handtuch mit dem Salzwasser aufs Gesicht. Damit ich mir die Krusten auf dem Rücken nicht abknibbel (die jucken heftig), habe ich mir von einer Freundin die Krusten mit einem sehr gut haftenden Pflaster abkleben lassen. So als Knibbel-Bremse. Ich bin dann auch mit den Pflastern in die Wanne gegangen. Nachdem die Pflaster ca. 1 Woche drauf waren, habe ich sie nass abgezogen. Die Kruste war dann nur noch eine ganz weiche Masse, die sich leicht entfernen ließ.

Die Akne auf dem Rücken ist komplett weg. Die Gesichtshaut ist wirklich viel viel reiner geworden und sieht richtig gut aus. Auch die restliche Haut ist einfach nur richtig schön geworden.

In einem Thread habe ich gelesen, dass ein Forumsmitglied das auch mir Basenbadpulver im Gesicht macht. Dem stimme ich vollkommen zu. Ob Salz- oder Badenbad - das System ist das Gleiche: Osmose!

Um Schweinefleisch mache ich jetzt einen großen Bogen. Ich kann mich erinnern, dass ich das vor vielen Jahren schonmal hatte. Da habe ich das Schweinefleisch auch konsequent weg gelassen. Die Akne verschwand. :party2:

Gruß

Eure Filzblume
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Filzblume für den Beitrag:
Murmeline
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

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