Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->


Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
zimmy123
Beiträge: 10
Registriert: Freitag, 22.12.17, 19:39

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Dienstag, 26.12.17, 14:11

Natürlich auch an die restlichen Antworten...Vielen Dank...und wenn ich ehrlich bin, weiß ich wirklich nicht welchen Weg ich gehen soll....

Luna
Beiträge: 1044
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 493 Mal
Danksagung erhalten: 1173 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Dienstag, 26.12.17, 14:43

Das ist doch ein gutes Zeichen wenn du schon Besserung erlebst ohne ppi.
Das könnte sich weiter so entwickeln.
Du hast in letzter Zeit nichts durchgehend und nicht lange genommen.
Die Antibiotika waren da wohl der Auslöser für die Probleme und die Ppi haben da wohl die ganze Zeit nichts bewirken also helfen können.

Wenn es langsam besser wird dann würde ich eher dem eine weitere Chance geben.
Zuletzt geändert von Luna am Dienstag, 26.12.17, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Clarissa
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

zimmy123
Beiträge: 10
Registriert: Freitag, 22.12.17, 19:39

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Dienstag, 26.12.17, 14:52

Hallo Luna, was ich noch überhaupt nicht gefragt hatte, wenn man Sodbrennen hat, hat man dann auch übelkeit..Das habe ich leider auch zwischendurch...LG und Danke

Luna
Beiträge: 1044
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 493 Mal
Danksagung erhalten: 1173 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Dienstag, 26.12.17, 15:05

Ja natürlich kann einem Übel sein wenn die Schleimhaut angegriffen ob nun mit oder ohne Sodbrennen bzw brennen.

Ich kenne Übelkeit auch ohne Sodbrennen bzw brennen. Wenn ich Sodbrennen habe (mit Säure) dann habe ich auch Säure im Mund bzw es kommt hoch und das merke ich. Voll pfui. Nur brennen ohne Säure...das sind dann bei mir gereizte Schleimhäute gewesen. Das kann sich so schlimm anfühlen...wie ein innerliches verbrennen bis zur Zunge usw. Bei mir ging das Brennen bis zum After. Ja wenn man will kann man das alles auch Sodbrennen nennen. Schleimhautbrennen eben.
Übelkeit kenne ich gut....zb durch Unverträgliches,Stress,Angst,hunger usw. Brennt aber nichts bei mir. Übel ist mir auch nur selten.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Katharina
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Monalinde
Beiträge: 483
Registriert: Freitag, 21.01.11, 16:10

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 26.12.17, 15:50

Hallo Zimmy

ich bin zwar nicht Luna, sie antwortet dir bestimmt auch noch, aber ich habe auch Probleme mit Magen- und Speiseröhre. Das hat sich bei einer Magenspiegelung gezeigt. Ich vermute, dass mein jahrelanger Konsum von Antidepressiva daran nicht ganz unschuldig ist.
Ich hatte auch PPI eingenommen, die nach meinem Empfinden nicht sehr hilfreich waren. Da ich sie bald wieder abgesetzt hatte, bekam ich Gott sei Dank auch keinen Rebound.
Was mir aber gegen die Magensäure und das Brennen im Rachen hilft, ist eine Diät. Ich bin durch leidfalle Erfahrung darauf gekommen und habe erst sehr viel später in einem uralten Hausbuch der Gesundheit darüber folgendes gelesen:

Verboten ist (edit: jeweils die erstgenannten Lebensmittel pro Punkt vor dem Wort „erlaubt“ sind „verboten“)
Fleisch:
Scharf gesalzen, scharf gebraten, Räucher- und Pökelwaren, Gans, Fasan, Ente, Dauerwurst,
erlaubt: Gekocht, durchgedreht vom Kalb, Huhn, Taube, durchgedrehter gekochter Schinken
Fisch:
Lachs, Aal, Heringe, Ölsardinen, erlaubt:Schleie, Zander, Weißfisch, Hecht
Gemüse:
Hülsenfrüchte, Radieschen, Spinat, Tomaten, erlaubt: püriert, Blumenkohl, Karotten, junge grüne Bohnen
Kartoffeln:
in viel Fett gebratene Kartoffeln, erlaubt: Pellkartoffeln, Kartoffelbrei
Backwaren:
grobes Brot, Vollkonrn und Roggenbrot, Knäckebrot ist in Ordnung, Konditorgebäck und Torten sind verboten
Obst:
rohes Obst, Kompott aber schon
Milchwaren:
erlaubt; In mäßigen Mengen als Zusatz zu Tee, Kakao, Sahne in jeder Form
verboten: Sauermilch, Joghurt, Kefir, Buttermilch
Käse:
erlaubt: alle milden und nicht gewürzten Fettkäse, Harzer, Limburger, Roquefort sind verboten

Eier: hartgekocht, erlaubt: Rühreier und Setzei
Butter und Fette:
gebräunte Butter, Schmalz, Talg, Margarine, erlaubt: salzarme Butter und Rahm
Getränke:
Bohnenkaffee, Fleischbrühe, erlaubt: Tee, Milch, natürliche Mineralwässer, Fruchtsäfte vertrage ich allerdings auch nicht
Gewürze:
Senf, Pfeffer, Paprika, Essig, Meerretich, Suppen- und Soßenkräuter, erlaubt: Muskat, Lorbeerblatt, Zimt, Vanille

Ich musste neben dem sauren Aufstoßen und dem Magendruck oftmals erbrechen, besonders auch nachts.
Mir geht es mit dieser Diät nun eindeutig besser, vielleicht kann es dir ja auch helfen

Mona
Zuletzt geändert von Murmeline am Dienstag, 26.12.17, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ergänzung zum Verständnis eingefügt
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

Luna
Beiträge: 1044
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Dienstag, 26.12.17, 17:59

Wow was du so alles essen kannst Mona. Oder lese ich deine Liste falsch?
Sogar schwer verdauliches usw.
Wenn das alles geht dann freu ich mich für dich.
Selbstgemachte Brühe aus Fleisch ist sehr gesund wenn man gutes Fleisch hat. Das ist gut für die Schleimhaut und regeneriert sie sogar.

Da sind viele Sachen bei, die bei angeschlagenen Magen doch eher gemieden werden sollten. Muss man halt aber am besten selbst testen....je nach Verträglichkeit.
Für mich Brote und Milchprodukte absolut unmöglich. Käse...da träume ich noch von:)))
Geht mir auch auf Magen. Genau wie vieles Obst.
Nun letztendlich muss man schon selbst schauen was geht und was nicht. Da ist jeder Körper anders und anders empfindlich.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Monalinde
Beiträge: 483
Registriert: Freitag, 21.01.11, 16:10

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 26.12.17, 20:48

Hallo Luna,

Du musst die Liste so verstehen, dass zuallererst die nicht erlaubten Nahrungsmittel angeführt sind und dann die erlaubten.
Das ist dann doch schon eine ganze Menge, die nicht vertragen wird.
Also z.b. grobes Weizen- und Roggenbrot nicht, Knäckebrot schon
z.B rohes Obst nicht, gedünstetes schon
z.B Käse nur ganz milde ungewürzte Sorten usw

Ich glaube die Liste ist etwas unübersichtlich, aber in der Hitze des Gefechts :roll:

Leider kann ich sie nicht mehr umändern.

Dir noch einen schönen Abend von Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

zimmy123
Beiträge: 10
Registriert: Freitag, 22.12.17, 19:39
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Mittwoch, 27.12.17, 11:31

Hallo ihr Lieben, Vielen Dank für eure Mühe...

Leider habe ich seit gestern Nachmittag wieder vermehrt Sodbrennen, habe dann zum Schlafen Gaviscon genommen, heute morgen bin ich dann wieder mit Übelkeit aufgewacht und habe mir dann Sucrabest genommen. Tee getrunken und eben vor ca. 45 min. etwas Haferflocken mit Wasser gekocht und ein halbes Dinkelbrötchen mit Butter gegessen. Tja und jetzt wieder im Oberbauch leichtes Brennen und ein Brenngefühl im Brustkorb sowie im Hals, teilweise mit und ohne Schleim. Zungenbelag wird auch nicht weniger... Ich bin wirkich ratlos..Ich frage mich auch die ganze Zeit, habe ich einen schwachen Mageneingang und desshalb Sodbrennen, oder ist es wirklich der Rebound. Meine Nerven liegen blank und weine fast nur noch. Mir ist teilweise nur noch übel und kann einfach nicht mehr..Ich habe 3 Magenspiegelungen hinter mir, man hätte doch sehen müssen, wenn mein Mageneingang nicht schließt oder? Ich habe das Gefühl damit leben zu müssen. Ich nehme immer mehr ab und bekomme überhaupt keine Vitamine mehr. Mein Gastrodoc und der Doc im Krankenhaus schieben es auf die Psyche. Wenn ich wüsste ob es wirklich nur ein Rebound ist, dann kann ich damit leben. Der sollte sich ja irgendwann mal legen. Aber es wird nicht besser... Und dann bin ich mal wieder ratlos was ich heute essen soll..Mein Essensplan besteht fast nur noch aus Möhren und Kartoffeln.

Ich bin einfach nur noch fertig..Danke fürs zuhören

LG Melanie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor zimmy123 für den Beitrag:
Clarissa

Luna
Beiträge: 1044
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Mittwoch, 27.12.17, 15:41

Liebe zimmy
Bei dir fing das alles an durch Antibiotika und dann kam sporadisch ppi, weil das Antibiotika da schon gut was angerichtet hat. Du hast auch viel genommen. Das schädigt Schleimhaut, Zellen und vor allem die Flora.
Bei libase haben das einige durch Antibiotika...Unverträglichkeiten usw dadurch.
Antibiotika geschädigte gibt es mehr als genug inzwischen. Bringt viel durcheinander im Körper. Dein Immunsystem war vorher schon geschwächt...warum auch immer und dann so viel Antibiotika usw.

Vielleicht kannst du auch bei libase nachlesen auch was du essen kannst. Du isst Sachen, die nicht gut für angeschlagen Magen sind.
Dein Schleimhaut brauch Proteine zb aus Fleischfrühe oder eh Fleisch weich gekocht. Da sind Stoffe drin, die der Schleimhaut helfen wie Glutamin usw. Einige nehmen das als Pulver und vertragen es dann nicht ,dabei ist es genug in Lebensmittel vorhanden.
Essen musst du..weiche Kost und verträglich. Fett wichtig...schützt schleimhaut vor Reizen und baut Toxine ab. Welches? Keine Ahnung. Weiß nicht ob bei dir Laktose derzeit ok ist dann eher pflanzliche Fette nutzen.
Eine Schleimhaut heilt nicht von heute auf morgen aber sie heilt. Damit muss man nicht ewig rum rennen aber aushalten und essen und nicht weiter reizen. Stress ist da auch schädlich und den machst du dir ganz doll.
Vertraue darauf, dass es heilt aber Zeit brauch und esse schonend für Magen Darm.
Wenn der angeschlagen ist dann verträgt der auch meist keine weitere Chemie, weil schwierig zu entgiften und dann wird auch einem übel.
Gib deinen Körper Nährstoffe,salz, fett, Proteine und eine Chance.

Sorge gut für dich.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

LinLina
Team
Beiträge: 6056
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 27.12.17, 16:33

 ! Nachricht von: LinLina
Die Diskussion zum Thema "wie ging es Menschen ohne moderne Medikamente" wurde abgetrennt, bitte zu diesem Thema dort weiter diskutieren http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 15&t=14172

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,01 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


zimmy123
Beiträge: 10
Registriert: Freitag, 22.12.17, 19:39

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Sonntag, 31.12.17, 13:14

Hallo zusammen...ich wollte mich kurz mal melden...Ich habe seit ca. 2 Tagen eine Besserung allerdings bin ich nicht Beschwerdefrei. War nochmal beim Gastrodoc. Er hat mir Blut abgenommen wegen Vitaminmangel. Dazu hat er ein Ultraschall vom Bauch gemacht. Er hat gesehen, das meine Bauchspeicheldrüse "anders" aussieht. Darauf hin hat er mir Enzyme (Pangrol) gegeben. Die ersten Werte hat er mir Freitag mitgeteilt, ich habe kaum Vitamine mehr. Das wird er mir am Dienstag mitteilen, er hat noch andere Werte nachgefordert. Ich mache mir jetzt natürlich sorgen wegen meiner Bauchspeicheldrüse. Werde ihn am Dienstag ansprechen. Ich habe das Gefühl das mir Sucrabest irgendwie etwas hilft. Mein Sodbrennen ist besser geworden aber nicht weg. Dazu habe ich wohl noch ne leichte Corpusgrastitis 0-1 und auch leicht im Antrum 0-1. Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll...Habe keine Entzündung in der Speiseröhre. Aber trotzdem Angst, das ich ein Gallereflux habe..Er sagte bei der Magenspiegelung war mein Magenausgang ja wohl etwas größer als normal, allerdings minimal, sodass nicht meine Beschwerden äußern sollte. Ich bin mir aber wirklich nicht mehr sicher...Was macht man dann? Am 17.01. gehe ich ins Krankenhaus um eine Impendanzmessung zu machen und einen Manometrie. Ich hoffe ich kriege dann Aufschluss...Ich hoffe allerdings insgeheim, das es wirklich nur der Rebound vom Pantro ist. Und nix anderes. Allerdings macht mir meine Entzündung im Magen auch Sorgen. So langsam müsste mal gut sein. Ich bin teilweise echt hoffnungslos!!!! Wird jemals wieder alles gut??? Euch einen guten Rutsch..LG Melanie

Jamie
Beiträge: 14808
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 17874 Mal
Danksagung erhalten: 23432 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 18.01.18, 10:01

Hallo zimmy, :)

wie geht es dir mittlerweile?


-------------------------------------------------


Hallo an den Rest :pillowtalk:

Es ist deprimierend, aber mehrere Jahre Absetzen des PPI sind hin, seitdem ich durch eine schwere Infektion im Krankenhaus hohe Dosen an Schmerzmittel - und Antibiotika - Infusionen bekam und im Anschluss noch Hochdosiscortisoninfusionen.
Seitdem beruhigt sich mein Magen nicht mehr.

Im Krankenhaus wurde ich auf 40mg Pantoprazol gesetzt, zuhause bin ich dann geswitcht auf mein Präparat (Esomeprazol) und habe versucht mit den bislang eingenommen 8mg weiterzumachen (ich wollte es einfach probieren), was aber nicht klappte, da diese Menge nicht reichte die Magensäure zu puffern.

Auch 8mg morgens und 8mg abends (ich habe eine Abendeinnahme dazu genommen, da auch nachts die Magensäure wieder hochsteigt) haben nicht gereicht, sodass ich aktuell auf 20mg Esomeprazol morgens zurück gegangen bin und damit geht es jetzt einigermaßen.

Damit sind 2 Jahre des Absetzens hin.
Ich trage es mit Fassung, ich habe ja keine Wahl.

Viele Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaSiggi
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

weg
Beiträge: 1252
Registriert: Samstag, 01.04.17, 16:35
Hat sich bedankt: 1581 Mal
Danksagung erhalten: 1578 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von weg » Donnerstag, 18.01.18, 10:12

ach jamie..... :hug:
jamie hat es geschrieben:Damit sind 2 Jahre des Absetzens hin.
Ich trage es mit Fassung, ich habe ja keine Wahl.
das tut mir unendlich leid. hast du eine idee, wie ich dir helfen könnte?
das mit fassung zu tragen braucht so unendlich viel kraft. wie könnte ich dich unterstützen?

ich bin einfach sehr traurig, dass es dir so schlecht geht.

herzlich
weg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor weg für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaSiggiJamie
► Text zeigen

Jamie
Beiträge: 14808
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 17874 Mal
Danksagung erhalten: 23432 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Freitag, 19.01.18, 8:08

Hallo weg :)

Es ist lieb, was du schreibst, aber mir kann wirklich keiner helfen :hug:.

Ich fange eben im Frühjahr wieder von vorne an, zumindest in Teilen.

Ich habe letztes und auch schon in diesem kurzen Jahr so viel mitmachen müssen, dagegen wirkt ein Rückschlag von 2 Jahren beim PPI Einnehmen geradezu lächerlich; also übe ich mich in Gelassenheit und Akzeptanz, da ich es eh nicht ändern kann.

Guten Start ins Wochenende
Elena
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 4):
wegFlummiUlulu 69Razia

Moony
Beiträge: 36
Registriert: Freitag, 26.01.18, 7:06

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Moony » Montag, 29.01.18, 8:07

Hallo Jamie,

ich sehe du nimmst PPI mindestens genau so lange wie ich, wenn nicht noch länger. Ich stelle mir die Frage, ob ich überhaupt davon wegkommen kann mit meinem Reflux. Ich hab halt chronischen Husten von dem Reflux, der trotz Pantoprazol mal besser und mal schlechter ist. Je nach seelischer Verfassung leider auch. Ich hab ne ganze Zeit mal 20 mg genommen und bin damit gut gefahren. Vielleicht würde zumindest das ja wieder gehen. Ich hab das Gefühl es hilft nicht nur, sondern schadet auch. Aber auf Speiseröhrenkrebs bin ich andererseits natürlich auch nicht scharf.

Aber mit der Verdauung die Auswirkungen merke ich schon sehr extrem. Hab das bisher nur nicht mit dem Pantoprazol in Verbindung gebracht. Vollkornbrot kann ich seit etwa 5 Jahren gar nicht mehr essen. Ich hab das Gefühl mir explodieren die Gedärme dann. Ich esse nur noch glutenfreies Brot und fahre wunderbar damit.

Lieben Gruß Verena
12.-14. Januar 2018 5 mg Escitalopram
In der Nacht vom 13.1 auf den 14.1. heftigste Panikattacken und ein Glühen hinter dem Brustbein, welches in die Arme und den Kopf schoss sowie Herzrasen. Tagsüber nicht enden wollende Dauerattacken.

Am 15.1. nach Rücksprache mit der Therapeutin abgesetzt.

19.1. Vorstellung im Notdienst der Psychiatrie wegen einer seit 8 Stunden andauernden Panikattacke.

Die Symptome dauern nach dem Absetzen noch an, allerdings geht es mir seit dem 23.1. merklich besser. Schlafstörungen Nachts mit zusätzlich - leichten - Panikattacken noch vorhanden.

Grund der Medikation: Mittelgradige Depression mit Erschöpfungszuständen und Müdigkeit, körperliche Symptome ohne erkennbare Ursache

Razia
Beiträge: 386
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 467 Mal
Danksagung erhalten: 358 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Razia » Mittwoch, 31.01.18, 12:19

Hallo ihr Lieben

verzeiht, dass ich jetzt nicht den ganzen Thread gelesen habe. Aber ich bin auch PPI geschädigt und nehme diese schon über 15 Jahre. Bis ich endlich einen guten Arzt gefunden habe, der bei mir festgestellt hat, dass der ganze Reflux durch eine anatomisch bedingt Schlafapnoe entstanden ist. Das ist sicher nicht bei jedem so, aber wenn sowas trotz Ernährungsumstellung und Säureblocker gerade nachts häufig auftritt und dann noch in die Atemwege kommt, ist das häufig dadurch bedingt. Durch das Luftschnappen werden die Verdauungssäfte und die Verdauungsgase gern in die Atemwege eingesaugt.

Sollte jemand schnarchen, wäre das ein erster Hinweis, dem nachzugehen. Bei mir war es sogar ein stiller Reflux, da ich durch die PPIs eh keine Säure hatte und wurde durch gasförmiges Pepsin verursacht. Ständiges Husten/Räusperzwang, Schleim im Hals sind so ein Zeichen.

Ich bin immer noch auf PPI und muss demnächst versuchen, diese auszuschleichen, weiß nur nicht, ob ich das parallel zu meinem Mirtazapin Entzug machen will, wobei ich davon ausgehen, dass die sich eigentlich nicht in die Quere kommen.

LG
Ramona
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Razia für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaJamie
Mein Thread
► Text zeigen

Clown
Beiträge: 184
Registriert: Freitag, 15.01.16, 20:15
Hat sich bedankt: 115 Mal
Danksagung erhalten: 221 Mal

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Clown » Mittwoch, 31.01.18, 14:33

Hallo Ramona,
ich habe 10 Jahre Omeprazol genommen, zum Schluss 40 Mg,
Beim Mirtazapin war ich bei 45 Mg. Habe 2016 das Mirtazapin reduziert und
mich 2017 ganz auf das Omeprazol konzentriert. Ich bin heute froh, das ich immer
nur ein Medikament reduziert habe. Wenn gleichzeitig an 2 Schrauben gedreht wird,
weiß man ja nicht zu wem man die Absetzsymtome zu ordnen soll.
Ich reduziere gerade wieder das Mirtazapin und habe prompt wieder Magenschmerzen.
Hatte ich bei der Reduzierung des Omeprazol auch.
Also ich würde nicht beides gleichzeitig reduzieren.
Lg
Achim
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Clown für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaJamieUlulu 69
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75

Lily79
Beiträge: 9
Registriert: Donnerstag, 16.03.17, 14:18

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Lily79 » Donnerstag, 01.03.18, 7:23

Ihr Lieben,

ich brauche als stiller Mitleser eure Hilfe. Ich habe vor drei Wochen Opipramol erfolgreich abgesetzt (nehme nun noch Lavendel abends und CBD), nun hab ich ein massives Omep-Problem...

Ich nehme Omep seit ~ 3 Jahren wegen Kardiainsuffizienz. (Keine Hernie, kein Pylori, Jährliche Spiegelungen bis inklusive vor 2 Jahren-nächste steht aus aktuellem Anlass bevor)

Sodbrennen hatte ich nie, lediglich rez. Gastriden in Stressphasen mit Leerschmerzen. Seit dem habe ich bisher 2 Absetzversuche durch wobei ich am erfolgreichsten einige Monate auf 10mg war. Meine damalige HA spielte dann erfolgreich mit meiner Angst "Barettprophylaxe- ohne Omep stark erhöhtes Risiko" Blabla.

Ich bin Vegetarier, Nichtraucher, kein Alkohol, normal gewichtig....ok Sport grade erst wieder begonnen. Aber: B12 lasse ich mir i.m. Spritzen und D, Magnesium nehme ich ebenfalls.

Jedenfalls...war ich nun eine Zeit auf 20mg, bin aber seit einem Jahr in einem burn-out. Dazu kam Anfang Januar eine OP was mich wieder zurück geworfen habe: Gastritis-Leerschmerz. Also abends noch eine 20er für ein paar Tage und 2-3 Tage nach verschwinden, wieder weg gelassen. Ich dachte nach nur ein paar Tagen höherer Dosierung, wär das ok. Aber: nö.

Letzen Freitag Abend auf einmal ein dicker Klatsch Hinterm Brustbein, stechen/brennen usw. Ab in die Bereitschaftspraxis. EKG ok.

Gut. HA sagte dann gestern Symptome sind typisch für eine Speiseröhrenentzündung (Steingefühl tief im Rachen usw), 20 o auch 40 zu niedrig dafür. Also für einige Tage 80 nehmen.

Ich hab lange überlegt aber die Symptomr sind scheisse. Hab nun 3x die 80 genommen: keine Verbesserung, eher im Gegenteil, ein Leerschmerz kommt immer mal dazu nun.

Termin für nächste Spiegelung erst Anfang April.

Aber nun? Generell finde ich mich wieder bei der Einnahme der 80 als wenn ich Gift nehme, sprich: alles in mir sträubt sich...das wirkt sich sicher auch nicht grad positiv aus. Dazu meine somatischen Beschwerden die seit Freitag wieder volle Kanne da sind (Halsenge. Nervosität).

Als NW der Omep hab ich die Jahre auch wie etliche hier

Sehstörungen

Müdigkeit

Muskelschmerzen

Bekommen.

Also als großes Ziel natürlich weg davon.

Aber mit den aktuellen Beschwerden? Wohl kaum😕

Habt ihr Tipps? Statt dem Omep mal Eso testen (hab ich noch)? Oder doch die 80 sein lassen, zurück zu 40 o 60 und dazu noch Ranitidin/Riopan, Heilerde oä? (Geht das überhaupt zusammen?)

Danke Euch fürs lesen/Hilfe

Eva
Beiträge: 1949
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Donnerstag, 01.03.18, 8:49

Hallo,

bin auch so jemand, der leider reichhaltige Erfahrungen mit PPI und Co hat ...

Ich selbst würde kein Medikament, gegen das ich eine starke Aversion empfinde, länger als unbedingt nötig einnehmen - wenn ich es eben nicht gleich ganz weglassen kann wegen der Symptome, dann nur in der ärgsten Zeit ...

Du könntest statt PPI viellleicht auch "Ranitidin" einnehmen, das ebernfalls die Magensäure stark redulziert. Kennst Du das Mittel? Gibts rezeptfrei in geringer Dosierung, in höherer verschreibt es der Arzt.

Um die Speiseröhre zu schonen, habe ich meinen Ausstieg aus den PPI im Wechsel mit "Gaviscon Advance" geschafft, einer Emulison, die sich schützend über die Schleimhäute legt. (Hab leider auch eine Kardia, die offen steht wie ein Scheunentor und trotzdem mittlerweile keine durchgehenden Beschwerden mehr, nehme heute nichts mehr ein, außer im Notfall noch eine Spur Natron oder einen Löffel Gaviscon.)

Das flüssige Gaviscon enthält allerdings jodhaltige Algen, und falls Du eine empfindliche Schilddrüse haben solltest, ist es mir Vorsicht zu behandeln! Wahrscheinlich kannst Du es nur durch Ausprobieren feststellen, was für Dich als Alternative möglcih wäre.

Viel Glück dabei
wünscht Eva
Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

Lily79
Beiträge: 9
Registriert: Donnerstag, 16.03.17, 14:18

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Lily79 » Donnerstag, 01.03.18, 8:58

@Eva

Vielen Dank für den Tipp! Ich habe eh eine Struma und nehme Jod, daher ist das absolut kein Problem, ich werd mir das Mittel direkt besorgen.

Hast du es denn Anfang zum Omep/PPI einnehmen können? Ich habe mir vorgenommen die 80er Dosis nur noch 1-2 Tage zu nehmen, dann werde ich wieder runter - zumindest auf 40 - gehen und vlt das Gaviscon dazu. Dazu Diät usw.
von den 40 dann wieder auf 20 wird dann spaßig und davon weiter runter...du hast sicher auch Monate gebraucht?

LG

Antworten