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PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

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Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Donnerstag, 01.03.18, 9:45

Hallo Lilly,

ja, ich habe auch Monate gebraucht. Ich würde das Omep keinesfalls abrupt absetzen! Geh in Stufen runter, vielleicht zuerst versuchsweise 40, dann 20, dann Null ... Es kann auch langsamer sein, probiere es aus.

Gaviscon lässt sich direkt einnehmen, meiner Erfahrung nach, immer dann, wenn man Speiseröhre / Mageneingang spürt.

LG Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 01.03.18, 11:32

Hallo :-)

hier gibt es einen ausführlichen Beitrag zu PPi und zum Absetzen viewtopic.php?f=57&p=189762#p189762

Nach jahrelanger Einnahme muss oft langsamer ausgeschlichen werden, manche müssen das so langsam machen wie bei Psychopharmaka.

Liebe Grüße
Lina
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Lily79 » Donnerstag, 01.03.18, 13:01

@LinLina

Herzlichen Dank für den Link! Ich habe Riopan hier, werde aber das Galviscon bestellen und mir Talcid verschreiben lassen wenn ich beginne von dieser un-höhe an Omep zZ wieder runter zu gehen. Dazu natürlich die Diät usw.

Mal sehen was der Tag heute bringt...ich hab noch nie mit der Kardiainsuffizienz Refluxbeschwerden gehabt, das hier ist das erste mal. Und das trotz der 20er Omep Dauereinnahme.😏
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Donnerstag, 01.03.18, 15:43

Hallo,

Talcid und Antazida überhaupt sollten nur wenig genommen werden; sie enthalten Aluminium = nicht gut für uns.

LG Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Lily79 » Mittwoch, 07.03.18, 11:25

Hallo alle,

ich habe die Höchstdosis von 80 (bei dessen Einnahme ich sowieso jedesmal die Kriese bekommen habe) nach 5 Tagen und erwa 50-70% Besserung auf 60 runter gesetzt- das war vor 3 Tagen. Das lief gut die Tage (abgesehen von meiner massiven Diät) heute spüre ich das brennen wieder etwas.
Kann es sein das nach nur 5 Tagen 80 das runterschrauben schon spürbar ist? Ich kompensiere nun mit Riopan 1xTag wenn’s brennt heute.

Und: seit Tagen immer mal zeitweise Kopfschmerzen, von der Hochdosis oder doch meine Magendiät *grübel*🤔

Ich muss mich zZ immer beherrschen nicht wieder Opipramol Rückfällig zu werden😑

LG
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 08.03.18, 21:09

Hallo Lilly, :)

das ist ja massiv überdosiert mit 80mg. :o
Eigentlich dürfte da keine einzige Belegzelle mehr Magensäure sezernieren, selbst 60mg ist noch sehr hoch. :whistle:

Wie schlimm ist das denn, deine Beschwerden?
Wenn du mit 60mg und Riopan klar kommst, würde ich zuwarten, ansonsten würde ich einen Schritt revidieren und auf 70mg zurück gehen.

Welche Magen-Diagnose hast du?

Grüße
Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Freitag, 09.03.18, 8:24

Hallo Lilly
So ein brennen kommt nicht von der Magensäure sondern eher wenn diese fehlt durch das Medikament und die Schleimhaut angegriffen wird ohne Schutz. Sie ist allem Schutzlos ausgeliefert.

Wünsche alles Gute
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Freitag, 09.03.18, 11:11

Hallo,

auch ein Tipp gegen das Brennen auf angegriffenen Schleimhäuten:

Gaviscon Advance, eine dickflüssige Emulsion, legt sich als Schutzfilm auf die Schleimhäute von Mageneingang und Speiseröhre. (Vorsicht ist jedoch geboten bei einer sensiblen Schilddrüse, das Mittel enthält Algen und damit auch reichlich Jod.)

Grüße, Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Freitag, 09.03.18, 13:40

Als Ergänzung zum vorigen Beitrag von mir noch:

Auch das oben von mir genannte Mittel kann ich nur für den kurzfristigen Einsatz empfehlen, praktisch als Nothilfe.

Jedes wirksame Magenmittel hat Nebenwirkungen, teilweise sogar gefährliche, oder fragwürdige Inhaltsstoffe; mir ist jedenfalls kein einziges bekannt, bei dem das nicht der Fall wäre. Also Vorsicht vor allem bei Dauereinahme.

Allerdings ist ein dauernder Angriff der Schleimhäute durch Salzsäure ja auch nicht ohne Gefahren, deshalb gilt es m. E. sorgfältig abzuwägen, was man wie lange einnimmt.

Grüße, Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Razia » Freitag, 09.03.18, 15:06

Hallo Eva

wie siehst du denn Luvos Heilerde? Ich dachte, die wäre unkritsch mit Nebenwirkungen und soll nur nicht direkt mit anderen Medikamenten eingenommen werden?

LG
Ramona
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Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Freitag, 09.03.18, 17:24

Hallo Razia,

mir bekommt Heilerde überhaupt nicht, das Sodbrennen wird eher noch schlimmer davon.

Dafür gehts bei mir super mit Natron, ein eher verpöntes Mittel. Manchen hilft Milch und Mandeln.

So reagiert jeder eben verschieden.

LG Eva
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Milli
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Milli » Sonntag, 11.03.18, 14:57

Hallo Zusammen,

ich gehöre leider auch zu den PPI Leidgenossen. Hab schon viel im Internet gelesen und meiner Meinung nach ist das hier im Thread, dass beste was man im Internet dazu finden kann. Vor allem der Beitrag auf Seite 37 Beitrag von Jamie auch wenn ich sehr viel schon wusste was da zu lesen ist, trotzdem vielen Dank dafür, hab mir vieles Mühevoll zusammen gesucht und da stand es zusammen gefasst + noch Dinge die ich nicht wusste. Wirklich Klasse :)

Kurz zu meiner Geschichte:
Hab Grundlos vom Arzt meines Vertrauens Pantoprazol 20mg verordnet bekommen, leider war ich so Dumm es Gedankenlos 4 Wochen zu schlucken und statt es dann abzusetzen (wegen rebound und zu der Zeit viel Stress und immer noch null Ahnung) weiter genommen. Musste es dann irgendwann wegen Sodbrennen auf 40mg steigern, dann bekam ich Schlafstörungen und Magnesium Mangel. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon mit Beschäftigt und wusste besser Bescheid aber da war es ja schon zu spät. Hab es ungefähr ein Jahr genommen, dann mit ausschleichen begonnen. Bin jetzt seit 06.01.18 PPI frei. Muss halt immer noch sehr viel Silicea Magen-Darm Gel (Kieselsäure-Gel) nehmen, sowie Leinsamen Aufguss und Gravison.

Kieselsäure-Gel wird hier glaub wenig erwähnt, kann ich aber sehr empfehlen.

Da ich es ja jetzt schon zwei Monate abgesetzt habe aber es immer noch recht heftig ist was den Rebound betrifft, wollt ich mal fragen, ob jemand Erfahrung hat wie lange es noch Dauert? Mir ist zwar völlig klar dass es eh keiner genau sagen kann, ist eh bei jedem verschieden aber vielleicht hat ja trotzdem jemand ein paar Motivierende Worte auf Lager.

Danke
Gruß
Milli
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Eva » Sonntag, 11.03.18, 15:25

Hi Milli, und sei willkommen im Forum. :)

Motivierende Worte?

Halte durch, es wird besser.

Wenn Du PPI ein Jahr lang genommen hast, kann es noch ein bisschen dauern, bis es soweit ist - vielleicht nochmal so lange wie bisher? Nimm es als Richtwert, und wenn es dann nicht weg ist, dann nochmal als Richtwert. :wink:

Bei mir hats auch lange gebraucht, bis es wieder gut war, aber es wird ...!

Grüße von Eva
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Milli » Sonntag, 11.03.18, 15:32

Hallo Eva,

das ist eigentlich dass was ich mir erhofft habe, also ist es wirklich normal das es so lange dauert
bis es wirklich besser wird? Daran zweifelt man halt doch immer wieder mal. Man findet halt auch wenig im Netz
darüber wie lang es dauert.

Vielen Dank, ich werde durchhalten. 😀
Gruß
Milli

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Sonntag, 11.03.18, 20:11

Hallo Milli, :)

in welchen Schritten hast du dein PPI denn abgesetzt?

Meines Erachtens macht die Art des Absetzens massiv etwas aus, ob man danach mit einem heftigen Rebound zu kämpfen hat oder eher weniger.
Wenn dieser Vorgang schon zu ambitioniert war, hat es der Magen danach umso schwerer, in die Normalität zurückzufinden.

Ich schleiche seit 4 Jahren meine 40mg Esomeprazol aus; lustig ist das nicht.
Es sind nur kleine Schritte machbar, aber bislang klappte es ganz gut (Ausnahme jetzt mal nicht genannt als ich im Dez schwer an einer Infektion erkrankte und mir starke Medikamente meinen Magen zerschossen haben und damit Teile meines Absetzerfolgs zunichte machten).

Grüße
Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Milli » Sonntag, 11.03.18, 20:28

Hallo Jamie,

Ich bin von Täglich 40mg Pantoprazol auf 20 alle zwei Tage im Wechsel 4 Wochen, dann nur 20 auch wieder 4 Wochen,
dann auf 20 alle zwei Tage wieder ca. 4 Wochen, dann alle drei Tage 20 wieder ca. 3 Wochen, dann komplett weg.
Anfang war hart aber wusste ja das es schlimm wird, hab es aber mit meinen alternativen Sachen ganz gut hin bekommen.
Die letzten Tage waren wieder Schlimmer, vielleicht liegt es etwas am Stress, wenig Schlaf gehabt wegen krankem Kleinkind, das schlägt bestimmt durch.

Auch wenn es vielleicht besser geht mit ausschleichen, ich muss da jetzt durch, wieder PPI nehmen will ich keines falls.

Danke der Nachfrage
Gruß
Milli
I
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Leseratte2017 » Sonntag, 11.03.18, 23:03

Hallo Ihr Lieben,
Ich Geselle mich zu euch.
Ich nehme seit über 10 Jahren mal mehr mal weniger PPI.
Diagnostiziert wurde damals ein zwerchfellbruch 2 cm und eine leicht verätzt speiseröhre.
Ich habe mir bisher nie so einen Kopf gemacht wegen der PPI, da ich viele meiner Symptome nicht mit denen in Zusammenhang gebracht habe und wenn, wurde das sofort abgewunken.
Ich nehme zur Zeit 30 mg lansoprazol ein, da ich von den anderen zu starke Nebenwirkungen wie Schwindel und ohrklopfen bekam.
Mein eisenwert ist dermassen im Keller eisrndpeicher leer, das ich Eiseninfusion bekommen werde.
Wie ich endlich aufgerüttelt wurde?
Ich hatte über Sylvester schwere Migräne und habe sehr viel ibu eingenommen.
Das war dann der Auslöser für eine darmentzündung
Daraufhin 2 Antibiotika genommen, keine Besserung, dann pentasa, dann nach 3 Wochen absetzten für den.
Ich habe ständig Schmerzen und Luft im Bauch als könnte die Nahrung nicht mehr richtig verdaut werden. Nächste Woche wird ein ct vom Bauch gemacht.
Mir ist klar das ich einiges ändern muss um vom ppi wegzukommen.
Ich habe Übergewicht wiege 91,5 kg bei 1,68 cm und das meiste fett sitzt bei mir am Bauch und drückt auf Xen Magen.
Ich esse zu viel süss und unregelmäßig, das will ich jetzt ändern.
Habt Ihr das schön hinter euch.
Wie viel kann man mit ernährungsumstellung und gewichtsabnahme verändern.
Ich glaub bevor ich das nicht im Griff habe und etliche Kilo losgeworden bin, bringt das absetzen gar nix
Wie oft muss man eine magenspiegelung zur Kontrolle machen?
Und hat noch jemand nahrungsmittelunverträglichkeiten, die hinzu gekommen sind
Ich habe Laktose sorbit und fruktose
Ich bin echt geschockt und verzweifelt

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Milli » Montag, 12.03.18, 9:20

Guten Morgen,

da ich ja gerade am Absetzen bin, kann ich dir zumindest soviel sagen, ohne Ernährungsumstellung wird es gar nicht gehen.

Dacht Anfangs auch, dass wird bestimmt schwer auf Süßes zu verzichten aber man wird Eigentlich dazu gezwungen, denn ohne PPIs merkst
du jedes bisschen Zucker, das war/ist auf jedenfall bei mir so. Mittlerweile geht wieder ein kleines bisschen, muss aber dann immer schnell mit
irgendwas gegensteuern, Kieselsäure, Leinsamen oder Heilerde aber immerhin geht es in kleinen Mengen, Anfangs undenkbar.

Aber man gewöhnt sich überraschend schnell dran fand ich, dadurch hab ich viel weniger gelüste auf Süßes und abgenommen hab ich auch schon etwas. Also das läuft eigentlich automatisch neben her aber es halt ein langer weg, ohne Ausschleichen geht halt nix und dann braucht es wohl echt Gedult, siehst ja mein Beitrag weiter oben.

Viel Erfolg und Mut wünsch ich dir.

Gruß
Milli
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Montag, 12.03.18, 10:51

Hallo Leseratte, :)

durch den PPI sind Teile der Verdauung massiv gestört.
Magensäure, die beim Verdauen (Vorverdauen) helfen würde, fehlt; auch andere Verdauungssäfte sind in Mitleidenschaft gezogen.

Das führt dazu, dass Nahrung oft viel länger in Magen und Darm verweilt und verzögert aufgespaltet wird als wenn man kein PPI nimmt. Ferner werden durch die fehlende Magensäure auch Keime nicht mehr so gut abgetötet und Infektionen des Magen-Darm Trakts können zunehmen.

Die längere Verweildauer ist gerade bei den Proteinen problematisch, die nicht gut verdaut werden können und dann im Körper zu allergischen Reaktionen führen können.
PPI sind Allergie-Trigger auf die Dauer gesehen!
Und Histamin ist da auch ein weiteres großes Thema.

allgemein hier: https://allergiefreie-allergiker.de/pro ... -allergie/

Ich denke du solltest auf jeden Fall multimodal da ran gehen.
Lansoprazol beginnen auszuschleichen mit der Kügelchenmethode, beginnen sich mit Ernährung zu befassen, andere Baustellen bearbeiten (Eisenmangel; hab ich auch massiv. Hast du auch B12 Mangel?), leichte Bewegung in den Alltag einbauen, zB zarte Yogaübungen; nach hilfreichen und unterstützenden pflanzlichen oder natürlichen Alternativen suchen, die deine Verdauung harmoniseren können etc.

Das wird ein langfristiges Projekt, aber es ist machbar :group:

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Tommy823 » Sonntag, 18.03.18, 16:33

Hallo Luna,
ich habe eine Frage wegen deines abrupten Absetzens der ppi. In einem vorigen Beitrag hast du Mal geschrieben, dass das abrupte Absetzen bzw. der kalte Entzug "die Hölle" war. Welche Beschwerden hattest du durch das abrupte Absetzen?

Mfg

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