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Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Gwen
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Gwen » Freitag, 20.04.18, 19:50

Hallo Paulchen,
Paulchen16 hat geschrieben:
Freitag, 20.04.18, 18:42
sorry für die blöde Frage, aber wie kann ich mir dass genau vorstellen, dass das Fischöl unterstützend wirken soll? In wie fern hilft es also genau?
Hast Du Dir schon die am Anfang dieses Threads verlinkten Seiten durchgelesen?
Viele Grüße Gwen
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Paulchen16
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Paulchen16 » Sonntag, 22.04.18, 19:01

Ok, das ist gut zu wissen. Ich weiß ja nicht ob es wichtig sein kann, aber natürlich habe auch ich im Netz immer wieder nach Informationen gesucht, die mich etwas unterstützen können. Unter anderem hat mir dieser kleine Fund im Netz etwas weitergeholfen. Vielleicht findet der ein oder andere diesen ebenfalls hilfreich.

LG
Schließt man alle logischen Lösungen aus, muss die unwahrscheinlichste wohl die einzig richtige sein.

Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 22.04.18, 19:06

Hallo Paulchen. :)

In einem Satz die Wirkung zusammengefasst: Fischöl stellt besondere Fettsäuren bereit (Omega 3 Fettsäuren), die u.a. Zellmembranbestandteile des Gehirns sind.

Das heißt es kann diese Verbindungen direkt nutzen und ins Gehirn einbauen, was inbesondere für die Nervenfunktion relevant ist und daher sehr gut Im AD Entzug ist, aber auch generell gut für die Menschen ist, egal ob jetzt nervlich angeschlagen oder nicht.
Das ist aber nur eine Wirkung unter vielen. Es ist ja auch u.a. sehr gut für´s Herz.

MfG
Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Flummi » Freitag, 11.05.18, 20:57

Hallo,

ich habe von Anfang an Fischöl und Lebertran genommen, weil es eh gut fürs Gehirn sei. Könnte das natürlich nicht beweisen, aber ich habe bislang fast gar keine Probleme mit Entzug gehabt, eher nur kleinere Probleme.

Viele Grüße,
Claudia
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Bebra83
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Bebra83 » Samstag, 02.06.18, 19:08

Hallo alle,

habe eine Frage zum Verhältnis EPA/DHA: Ich hatte es so verstanden, dass im AD-Entzug gerade das DHA wichtig wäre, bin nun aber mehrfach auf die Info gestoßen, dass umgekehrt ein hoher EPA-Anteil antidepressiv relevant ist. Das wird z.B. hier mit bezug auf Studien behauptet:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... m3_33_2004

(Ich weiß, dass solche Fragen bis zu einem gewissen Grad müßig sind, aber ich hatte mich jetzt speziell um hochdosiertes DHA gekümmert und bin entsprechend verunsichert.)

Vielen Dank & viele liebe Grüße

Bebra
Symptome: 2004 Ängste, starkes Zittern in sozialen Situationen, bei Referaten, in Gesprächen mit Fremden usw.; dazu häufig Traurigkeit, Müdigkeit, starke Schlafstörungen seit Teenageralter
Diagnose: soziale Phobie, depressive Episode
Medikation: Sertralin 100 mg ab 2005
Zusätzlich: Trazodon gegen Einschlafprobleme seit etwa 2008; L-Thyroxin wegen SD-Unterfunktion seit 2010
Bisherige Absetzversuche:
Aufgrund der NW zwischen 2008 und 2012 mehrmalige Versuche, Sertralin nach ärztlicher Vorgabe abzusetzen und durch andere Präparate zu ersetzen; u.a. Escitalopram, Venlafaxin, Buproprion, Sulpirid; Verlauf: keine oder nur kurzzeitige Besserung mit neuen Medikamenten, anschließend starke Verschlechterung, die stets als Rückfälle gedeutet wurden, daher immer wieder Rückkehr zum Sertralin

Anfang Januar 2017 Sertralin erstmals eigenständig schnell abgesetzt, ab Mitte Januar deutliche Verbesserung von Stimmung, Antrieb, Stoffwechsel usw.
ab 11.02. Verschlechterung (schleichend, erst mehr Schlaf, mehr Ablenkungsbedürfnis, dann sehr niedergeschlagen Anfang März)
12.03. Sertralin wieder angesetzt, sofort Besserung der Stimmung etwa für eine Woche (extreme Verzweiflung ist gemindert, aber kaum Wirkung auf Antrieb), dann aber sehr instabil, Müdigkeit & somatische (Schmerz-, Immun- & vegetative) Symptome weiterhin vorhanden
31.03. Sertralin Dosiserhöhung, ähnlicher Verlauf wie nach Wiederansetzen, neben Stimmung und Aktivitätsniveau auch starke somatische und kognitive Symptome (Denkverlangsamung, Konzentrationsprobleme, jeder Gedanke wird als anstrengend empfunden, jede Entscheidung als überfordernd), zunächst instabil, dann auf üblichem Level mit NW relativ stabil

Absetzverlauf

15.01.2018 Sertralin wieder schnell abgesetzt

22.01.-06.03. gute Stimmung, aktiv, fröhlich, wach, körperlich fit - hier erstmalig Infos zu Entzugsproblematik erhalten

07.03. massiver Stimmungseinbruch, nach einigen Tagen für langsames Wiedereindosieren entschieden mit dem Ziel, danach ganz langsam abzusetzen

13.03. Sertralin 5 mg wieder genommen, zunächst Reduzierung der extremen Verzweiflung, insgesamt etwas besser
ab 18.03. wieder die auch für 100 mg typische Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, reduzierte Aktivität mit Schwankungen (abends besser)

ab 27.03. konstant schlecht mit den genannten psychischen, somatischen und kognitiven Symptomen

ab 31.03. nochmalige Verschlechterung, Zustand wieder ähnlich wie Anfang März unter Null, extrem niedergeschlagen, hoffnungslos, kraftlos - minimale Schwankungen nach oben, aber insgesamt Tendenz immer schlechter - am Ende nicht mehr aufstehen, nicht mehr essen und kaum noch trinken und sprechen können

21.04. Dosis erhöht: ein Tag 9, dann 14, dann 15mg; Stimmung und kognitive Symptome gebessert, Alltagsfähigkeit einigermaßen vorhanden; Einschlafprobleme, wieder verstärkt Schmerzsymptome (Bandscheibe, Schulter, Hüfte), Verschlechterung des Hautbilds, Augenringe, blaue Flecken

Stevesolitaire
Beiträge: 22
Registriert: Freitag, 25.05.18, 14:16

Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Stevesolitaire » Samstag, 02.06.18, 19:58

Hallo:)

ich nehme jeden Tag eine Kapsel Zenixx

https://www.ixx.be/producten/zenixx-gold/

Ich fühle mich nicht besser als vorher nur wurde mir gesagt es wäre das beste was man auf dem Markt bekommt?!

Naja


Liebe Grüsse
Steve
mein Name ist Steve 48 Jahre und lebe in Luxemburg


Ich habe 5 Jahre lang Lyrica 375mg Wegen einer generalisierten Angst Störung weil ich 2008 zweimal einen Herzstillstand hatte und dadurch Panikattacken bekam
die Panik Attacken bekomme ich,weil ich immer heute noch glaube ich würde wieder einen Herzinfarkt bekommen!!!
obwohl mein Kardiologe mir schon 1000 mal gesagt hat,dass alles ok ist!
naja hatte vergessen zu erwähnen,dass ich 2008 November noch 3 Bypässe bekam
aber die OP verlief nicht 100% sondern ich hatte nach 2 Monaten noch eine Herz Entzündung und musste noch einen Stent gesetzt bekommen
naja da war meine Moral erst mal ganz unten im Keller
habe von meinem 10ten Lebensjahr bis zu meinen 38 Jahren als Profi Musiker in ganz Europa
gearbeitet.
nach der OP versuchte ich es noch ein Jahr aber dann 2010 begann es mit den Panik Attacken
und wurde dann nach 3 Jahren in früh Rente geschickt
Heute nehme ich noch 37,5 mg langsam reduziert und dazu leider 40 mg auf den Tag verteilt Lysanxia Prazepam

Also ich habe nach der 10 % Regel das Lyrica Abgesetzt aber wie es scheint waren nur die letzten Schritte von 50 mg auf null zu schnell das habe ich jetzt geändert in dem wir nur 5 % alle 21 Tage runter gehen

Diazeparm Habe ich fast ein Jahr lang genommen aber unregelmäßig und ich würde sagen drei Monate lang regelmäßig 20 mg am Tag aber das hat mir später unheimliche Kopfschmerzen bereitet und darum sind wir dann auf die Tropfenform Lysanxia Umgestiegen

Ich war auch zweimal in einer Therapie in Bad Dürkheim was mir überhaupt nichts gebracht hat weil ich war komplett auf mich selbst gestellt

2010 BIS 2015 Lyrica 375mg morgens 225mg abends 150mg
hatte auch noch 2009 Effexor versucht aber war nur schlecht und sofort wieder abgesetzt

Entzug Lyrica von 2015 bis Ende 2017
bin von 375mg jede 3te Woche 25mg runtergegangen hatte hier naja immer die erste Woche
Herzschmwerzen und leichte Angst aber das wars auch schon
bis auf 200mg,dann gingen wir nur 20mg jede 3te Woche runter
bis auf 100mg !
dann 10mg jede 3te Woche bis auf 50mg
dann von 50mg jede 3te Woche 5mg bis auf Null !

nach einiger Zeit so etwa 2 Monaten kamen die Panik Attacken zurück
und mein Dok verschrieb mir Diazeparm 4 mal 5mg verteilt auf den Tag

dann sind wir wieder auf 100mg rauf langsam in 25mg Schritten
morgens 50mg und 15h 50mg

dann mit Hilfe meines Apothekers,der mir die 25mg Kapseln umgewandelt hat in kleinere
Dosen gingen wir sehr langsam runter
bin jetzt seid einer Woche auf 37.5mg Lyrica

und das Diazeparm wurde gegen 4 mal 5 Tropfen Lysanxia (Prazeparm) geändert wo kein Mensch wirklich weiss op ein Tropfen
1mg ist oder 0.5mg ???
ich habe nur gemerkt dass ich mit 4 mal 5 Tropfen komplett unterdosiert war :(
und der Arzt schrieb mir dann 4 mal 10 Tropfen auf und alles war gut.

Zur Zeit bin ich auf 37,5 mg Lyrica Seit einer Woche und von gestern Abend an auf 35 Tropfen mg Lysanxia
Ich muss noch ergänzen ich nehme jeden Tag eine Kapsel Omega drei und hier habe ich mich entschieden für das beste Produkt auf dem Markt mit dem Namen Zenixx Was mir sehr hilft während dem Entzug und ich denke nicht nur dafür.
Der einzige Nachteil 60 Kapseln kosten 35 €

Towanda1
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Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 02.06.18, 23:32

Hallo!

Nachdem ich Fischöl nicht so gut vertrage, bzw. den ganzen Tag aufstossen muß, bin ich auf Krillöl umgestiegen.

LG Towanda
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Josh
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Josh » Montag, 18.06.18, 22:00

Ich habe lange gesucht und ein gutes produkt gefunden!
Omega3 von ESN

EPA 400
DHA 300
vitamin E 2 gramm!!!
bei nur einer kapsel! besser geht es nicht!

Liebe Grüsse

josh
Dezember 2014 Operation
danach depression, ängste, panik, idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann op und ab da kein mensch mehr wie früher!
nehme
MG
Omega3
D3 mit K2
Sango Coralle
multivitaminpräparate mit mineralstoffen !
( hatte eine mineralstoff analyse machen lassen)
Kupfer mängel, selen ! quecksilber hoch und die
anderen werte nicht gut und nicht schlecht!
bin seit jahren bei einer psychotherapie aber die nebenwirkungen kann sie nicht ändern! ist sehr offen
und hat das mit der post... proble nach der OP auch
schon gelesen! es wird wohl nach der OP
MG
FE
D3
B12 mangel gewesen sein aber keiner hat sich darum
gekümmert! habe ich auch erst 2016/17 selbst erlesen.
gehe im juli auf 2,5 und dann 2 bis 0!
aber ganz langsam denn die entzugs erscheinung sind
übelst!

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