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Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
ubik
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von ubik » Mittwoch, 14.12.16, 10:26

Besser als Fischölkapseln ist es, fettigen Fisch zu essen, insbesondere Makrele.

Die Fischölkapseln werden vom Körper nicht so gut aufgenommen.

Wenn man aber fettigen Fisch ist, nimmt der Körper mehr Omega3 Fette auf.
Symptome jetzt: Diffuse Missempfindungen und Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen
Symptome vorher: Dyskinesie (Würgen mit der Zunge), Schlechte Kopfhaut
Noch frühere Symptome: Schmerzen in den Beinen, Unruhe in den Beinen, Schläfrigkeit tagsüber, Bewusstseinstrübung, Krämpfe am Kopf, Schluckstörungen

Medikation:

2009: Riserpdal Consta 50 mg Depotspritze, Abilify 15 mg, Orfiril 800 mg wegen Psychose

2010: Risperdal Depotspritze abgesetzt, Orfiril abgesetzt, Abilify bei 10 mg

2011: Alle Medikamente nach und nach abgesetzt

2012: Rückfall Psychose, Zeldox 40-0-60 mg und Citalopram 30 mg morgens

Anfang 2013: Alle Medikamente abgesetzt, bis auf Zeldox 20 mg

2013: Erneuter Rückfall oder Absetzerscheinungen (?) Dann Zeldox 60-0-60 mg und Venlafaxin 75,5 - 0 - 75,5 mg

Ende 2013: Venlafaxin abgesetzt, Mirtazapin 10 mg abends eingeschlichen, Zeldox auf 40-0-60 mg reduziert

Ende 2013- Mitte2014: Mirtazapin ausgeschlichen. Heftigste Symptome wie Schmerzen am ganzen Körper

2014: Escitalopram 10 mg eingeschlichen.

Ab Ende Januar 2016: Escitalopram wird auf 7 mg reduziert

Ab Mitte April 2016: Escitalopram wird auf 5 mg reduziert

Ende Mai 2016: Escitalopram auf 4 mg reduziert. Zeldox auf 30-0-40 mg. (Weil man es nicht mehr aushalten kann)

1. Juli 2016: Zeldox auf 40-0-40 mg und Escitalopram 5 mg.

4. Oktober 2016: Zeldox auf 40-0-20 mg und Escitalopram 5mg

25. Dezember 2016: Zeldox auf 20-0-40mg und Escitalopram 5mg morgens

24. Januar 2017: Zeldox auf 20-0-35mg und Escitalopram 5mg morgens.

Aktuelle Dosis: Zeldox 20-0-40 mg und Escitalopram 5-0-0 mg, seitdem bessere Bewegungsabläufe und allgemeines besseres Vitalitätsgefühl.

sunshine_26
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von sunshine_26 » Mittwoch, 14.12.16, 14:20

Hallo Ubik,
ubik hat geschrieben:Besser als Fischölkapseln ist es, fettigen Fisch zu essen, insbesondere Makrele.
Mit solchen Äußerungen bzw Tipps bitte sehr vorsichtig sein denn viele haben aufgrund des Entzuges bzw Ausschleichens eine Histaminintoleranz, mich einbegriffen.

Markrele ist eine Sorte Fisch, die sehr histaminhaltig ist. Ich würde mich damit komplett abschießen. Ich vertrage momentan nicht mal mehr meinen Wildlachs, der noch bis vor ein paar Wochen ging.

LG sunshine
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- Erkrankung: Angst- und Panik, Depression mittelgradig
- knapp über 11 Jahre AD genommen (1 Jahr Paroxetin; 10 Jahre Venlafaxin; dazwischen 1 Jahr Medikamentenfrei
- noch weitere AD im Anschluss probiert, es hat keines mehr gewirkt

- seit 23.06.2015 = 0 mg AD

- seit 23.08.2016 ohne Antihistaminika und jegliche NEM

- Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz

vermute ganz stark auch Salicyintolerant zu sein weil ich auf ASS und Ibo getestet wurde mit positivem Ergebnis und LM nicht vertrage die Salicyl enthalten


- Versuch mit Trimipramin die Symptome zu deckeln, was nicht geklappt hat
15.12.2016 = 1 Tropfen
16.12.2016 = 2 Tropfen


Mein fester Wunsch und Wille ist es, Antidepressiva nicht mehr anzurühren. Ich will und werde es schaffen.

Ein neues Leben kannst du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag! - Henry David Thoreau

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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Blutoranger » Samstag, 29.07.17, 20:01

Hallo Zusammen,

ich hab mir jetzt mal stundenlang alle Threads zum Fischöl durchgelesen und bin ehrlich gesagt jetzt noch verwirrter als vorher.
Im Grundlagenbereicht steht man soll auf 6200 mg EPA/3400mg DHA gehen - wo anders wieder steht 2000-3000 mg EPA sowie DHA. Vitamin E soll dabei die empfohlende Tagesdosis nicht überschreiten. Also Fischöl kann ich theoertisch essen ohne Ende, nur beim Vitamin E aufpassen.

Kann vielleicht jemand aus Erfahrung sagen, was denn jetzt eine durchschnittlich optimale Menge ist und mir im Idealfall ein gutes Präparat empfehlen? Nachfolgendes wird ja im Grundlagenbericht empfohlen aber da find ich wieder das Vitamin E nicht....

https://www.highernature.co.uk/Deutsch/ ... XzNEIjyhPY

Danke im Vorraus!
Symptome: Panikattacken
Medikation:
Seit ca. 2008 - 10mg Cipralex, Wirkstoff: Escitalopram täglich
2010 erster Absetzversuch (nicht ausgeschlichen!) - kurz danach wieder abgebrochen
Frühling 2012 zweiter Absetzversuch mit Arzt: Von 10 auf 5mg - 1 Monat lang ausgehalten, dann wieder auf 10mg
Grundsätzlich hab ich mich einerseits viel besser gefühlt (Auch gute Gefühle waren besser) andererseits kamen schlimme Symptome:
Rauschen in den Ohren, Blitze sehen, Stimmen so laut, Angstzustände, Selbstmordwünsche

Seitr 01/2015 Umstieg auf Tropfen. 5mg/5mg Tablette und ich flipp schon aus
04/15 - wieder auf 10mg Tabletten stabilisiert

Anfang 05/2015 - 1 g von Tablette runtergeschliffen aber immer Dosisschwankungen
seit Mitte 05/2015 - 9mg per Wasserlösmethode - nach 2 Wochen wieder Panikattacken, Verzweiflung

Seit 13.06 wieder auf 9,5 g da es mir einfach gar nicht gut geht. Verzweifelt & überfordert
26.06 wieder stabilisiert

per 09.07 auf 9,25 g - mal sehen! EIntrag für mich: Bei Stabilisierung ist alles ok! Keine Verzweiflung, extremen Agressionen etc. es sind einfach diese dummen Tabletten.
per 24.07 erste leichte Absetzerscheinunge, Unruhe etc - per.28.07 auch leicht gereizt etc.. dazwischen aber super phase gehabt/ näöchster Tag schon vollstens gereizt
per 05.08 - noch immer miese tage an denen ich voll gereizt bin. saufe mich auch hin und wieder weg... alles ist so laut und nervt...zwischendrin aber seh rgute phasen
ich versuche den nächsten schritt!
per 09.08 auf 9,00 g
per 23.07 - sehr gereizt. ist schon Beziehungsschädigend - Lust auf Betäubung - Rauchen hop on/hop off
insgesamt extreme müdigkeit
27.08 - totale innere gervtheit - hitze ist sowas ungutes
per. 06.09 wieder besser - stabilierung - diesmal 2 wochen sehr zach!
per Mitte/ Ende Sep super...

per 09.11 versuche ich jetzt einmal einen kleineren schritt:
9,00 - auf 8,875
per 18.11 - tage an denen ich richtig kaputt bin und gereizt, aber auch kreislauf, nicht so schlimm
per 16.12 - gottseidank ist es wieder vorbei

per ca. 20.02 auf 8,8125
nach einer woche genrvtheit und müdigkeit

per ca 23.07.15 langsam auf 0,5/1ml = 8,68
nach ca 10 tagen arg genervt, Panikattacken, Schlafprobleme (Hals geht zu), Unruhe - bei PA Ausbruch aber mit Körperhaltung super gemeister - man merkts halt einfach dass da was Chemisches ist!!! (1 Woche lang)
dann 1-2 tage voll fertig, jetzt genervt

zwischenzeitlich hin und wieder ein bisschen weg...per anfang juli 2017 auf 8,5

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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Samstag, 29.07.17, 22:56

Hallo Blutoranger!
Wenn du ein hochwertiges Fischöl für dich haben möchtest, würde ich dir ein Krillöl
aus der Antarktis ,gibt es auch in Kapseln empfehlen.Es ist das Beste an Omega3
Fettsäuren und Wissenschaftlich erwiesen. Schau mal bei Wikipedia nach und
google mal nach Krillöl.Es ist etwas teurer als Omega3 Fischöl Kapseln, aber besser.
LG Schneefloeckchen
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Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Blutoranger » Sonntag, 30.07.17, 20:48

Hallo Schneeflöckchen,

dank dir. Hab grad gesehen, dass das Krillöl viel mehr Antioxidantien hat was ja auch wichtig ist. Allerdings gehts mir darum, dass ich einfach nicht weiss wieviel. Bei den Krillölkapseln müsst ich dann ja 20 Stk. am Tag essen von denen die ich mir grade angeschaut hab um die positiven Auswirkungen beim Entzug zu haben.

Ich glaub ich muss da allgemein nochmal den kompletten Thread aufmachen, wenn noch wer dabei ist. Ich hab nochmal den halben Tag in die Recherche investiert und bin einfach nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Um die positiven Auswirkungen beim Absetzen zu haben, sind ja gewisse Mengen vorgeschrieben. Vor allem beim Vitamin E bin ich mir nicht sicher ob das hier alles korrekt ist.

Zur EPA/DHA Dosierung:

> Laut Survivingdepreassants Forum steht man soll das als Anhaltspunkt nehmen.

6,2 g EPA = 6200 mg

3,4 g DHA = 3400 mg

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... tern#p5331 > deutsch


> Laut Post Jamie:

empfohlen: 2000mg-3000mg EPA / DHA im AD-Entzug
http://survivingantidepressants.org/ind ... -fish-oil/ > davon in englisch

Ich denke, dass soll heissen dass 2000-3000 mg EPA und DHA gesamt zu nehmen sind und nicht jeweils oder?

Jetzt ist die Frage an was man sich halten soll aber wenn man auf 2000 gesamt kommt ist das ja schon um ein vielfaches mehr als was man mit den normalen Präparaten zu sich nimmt. zB bei den Tabletten vom DM müsste ich ca 10 Stk täglich schlucken um mal über die 2000 mg zu kommen um den gewünschten Effekt fürs Hirn zu erreichen.

Zur Dosierung von Vitamin C und E:

100-500mg Vitamin C zusätzlich > das steht im ersten Post und mit 100 mg hat man ungefähr die tagesdosis - also das umzusetzen ist kein problem

und 200-400 IU Vitamin E > laut Jamie:zusätzlich einmal 400 IE Vitamin E (Tocopherol) (entspricht ca 15mg Vitamin E) am Tag

Nach meinen Recherchen wären das aber viel mehr weil der Umrechnungsfaktor 0,9 ist. Also 200 IU sind alleine 180 mg. Die Amis aus dem Forum haben sich auch so hochdosierte Präperate reingehaun. zB nachfolgendes hat schon ca 250 mg Vitamin E und ist auch ein natürliches. https://www.feelgood-shop.com/vitamin-e ... -1122.html

Im Endeffekt wurde immer darüber diskutiert, dass man nicht zu viel Vitamin E zu sich nehmen soll aber meinem Verständnis nach muss man sich hier auch eine Überdosis geben. Bei meiner Recherche hab ich entnommen, dass es keine Toxizität gibt und erst bei einer Einnahme von 300-400 g über einen längeren Zeitraum unerwünschte Nebenerscheinungen auftreten.

Also zusammenfassend viel mehr DPA und DHA + Vitamin E nehmen als angenommen um den Effekt beim Entzug zu haben.

zB wäre das dann damit erreichbar:

mindestens 4 - 6 Kapseln von denen: https://static.purecaps.net/produktinfo ... -ED19A.pdf

und eine davon https://www.vitalabo.at/natures-plus/vi ... ocopherole oder eben gleich https://www.feelgood-shop.com/vitamin-e ... -1122.html

und dann halt noch Vitamin C und Zink bzw. allgemein en masse Antioxidantien.

LG Blutoranger
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Seitr 01/2015 Umstieg auf Tropfen. 5mg/5mg Tablette und ich flipp schon aus
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26.06 wieder stabilisiert

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9,00 - auf 8,875
per 18.11 - tage an denen ich richtig kaputt bin und gereizt, aber auch kreislauf, nicht so schlimm
per 16.12 - gottseidank ist es wieder vorbei

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nach einer woche genrvtheit und müdigkeit

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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 30.07.17, 22:05

Hallo Blutoranger,

da hast du dir ja viel Mühe gemacht.
Ich bin nicht so fit, will aber kurz antworten.

Du hast völlig recht, dass man große Mengen schlucken muss, um auf die empfohlene Menge zu kommen.
Es stimmt wirklich, ich bespreche das immer mal wieder mit meiner Freundin carlotta hier aus dem Forum; man müsste irgendwas zwischen 10-20 Kapseln (ja nach Konzentration) nehmen, um auf diese hohen Werte zu kommen.
Also gilt: mit wenig anfangen und dann steigern ;)

Diese pure encaps aus dem Link. Das gefällt mir nicht gut. In der Inhaltsstoffliste steht:
Zutaten: Fischölkonzentrat, Kapsel: Gelatine, Glycerin, Antioxidationsmittel:
gemischte natürliche Tocopherole
natürlich gemischte Tocopherole ist Vitamin E. Und ich finde nirgendwo eine Konzentrationsangabe, das heißt du weißt nicht, wieviel Vitamin E du effektiv einnimmst.

Zum Vitamin E. Das ist ein wenig Ansichtssache. Viele sagen sie nehmen es einfach in Kauf mehr davon zu schlucken, weil es eben natürlicherweise den meisten Fischölkapseln beigesetzt ist, auch wenn man dann über die empfohlene Tagesdosis kommt. Ich denke auch das ist vertretbar, aber nicht, wenn du faktisch am Ende wirklich 20 Kapseln eines Omega Präparats schluckst :o .

Die meisten hier im Forum nehmen nur niedrige Dosen gemäß dem Motto "es ist besser als nix" - ich kenne keinen, der tatsächlich 10 oder mehr Kapseln am Tag einnimmt.

Vielleicht wäre es dann doch besser ein Vitamin E freies Präparat zu wählen und ergänzend eine Kapsel Optovit am Tag dazuzunehmen (plus Vitamin C)?
Krillöl finde ich im Übrigen super, da ist auch Asthaxanthin drin etc.

Grüße
Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Montag, 31.07.17, 0:16

Hallo Blutoranger!
Man sollte aber auch bedenken das bei hohen Dosen Vitamin E es sich im Körper einlagern kann und mehr schaden als nützen.
Alle fettlöslichen Vitamine" z.B" E und A" uvm. Dagegen wasserlösliche Vitamine über die Nieren oder dem Darm wenn
zuviel eingenommen wird wieder ausgeschieden werden."z.b. Vitamin C"
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Blutoranger » Montag, 31.07.17, 20:25

Hi Schneeflöckchen und Jamie, und Andere :)

Danke für eure Antworten!

Was haltet ihr zB von nachfolgender Vorgangsweise? Ich hab Kapseln gefunden die 300 EPA+DHA enthalten aber je nur 1 g gemischte Tocopherole. Da könnte man dann im Endeffekt 6-7 Kapseln nehmen und wäre über der empfohlenen Menge, wobei man beim Vitamin E zb dann auf 6-7 mg ist. Also ziemlich weit unten. In Phasen von starken Absetzsymptomen nimmt man zusätzlich ein Vitamin E Präparat mit 200 IU (oder eben Optovit, wo aber noch mehr Vitamin E enthalten ist) damit man sicher gehen kann, dass auch alles vom EPA/DHA im Hirn ankommt + man haut sich durch die Ernährung noch en masse Antioxidantien rein.

> Bzgl Vitamin C hab ich mich jetzt nicht weiter auseinander gesetzt, weil in diesem Post jetzt doch nur mehr was von Vitamin E stand http://survivingantidepressants.org/ind ... -fish-oil/&

> Bzgl. Krillöl hab ich mich jetzt auch nicht weiter schlau gemacht weil EPA und DHA so wenig enthalten war.

Das wäre das Fischöl Präparat mit nahezu keinem Vit E
https://www.amazon.de/hochdosiert-Softg ... in+E&psc=1

Das wäre das Vit E > hier müsste ich aber noch eines suchen was besseres Vit E enthält, nämlich die > d-alpha-tocopherol and natural mixed tocopherols
https://www.amazon.de/Vitamin-400-nat%C ... =vitamin+e

bis hierher fänd ichs auch absolut preiswert
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per Mitte/ Ende Sep super...

per 09.11 versuche ich jetzt einmal einen kleineren schritt:
9,00 - auf 8,875
per 18.11 - tage an denen ich richtig kaputt bin und gereizt, aber auch kreislauf, nicht so schlimm
per 16.12 - gottseidank ist es wieder vorbei

per ca. 20.02 auf 8,8125
nach einer woche genrvtheit und müdigkeit

per ca 23.07.15 langsam auf 0,5/1ml = 8,68
nach ca 10 tagen arg genervt, Panikattacken, Schlafprobleme (Hals geht zu), Unruhe - bei PA Ausbruch aber mit Körperhaltung super gemeister - man merkts halt einfach dass da was Chemisches ist!!! (1 Woche lang)
dann 1-2 tage voll fertig, jetzt genervt

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schneefloeckchen
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Montag, 31.07.17, 20:58

Hi Blutoranger!
Du hast dich super informiert über Nahrungsergänzungsmittel, was Jamie dir ja auch schon schrieb.
Aber hast du auch gelesen im Forum, das man Nahrungsergänzungsmittel vorsichtig antesten soll?
Wenn du mal quer im Forum gelesen hast gibt es Viele User bei uns die im Entzug oder auch danach
noch nicht mal kleinste Mengen an Nahrungsergänzungsmittel vertragen.Und du willst gleich mit "Riesenmengen
einsteigen". Ich wünsche dir das es gut geht, aber ich habe doch etwas bedenken.
LG Schneefloeckchen
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2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
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Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Blutoranger » Dienstag, 01.08.17, 10:03

Liebes Schneeflöckchen,

danke für deine Sorge.
Mir gehts nur darum, dass ich mit dem Entzug gar nicht klar komm und nun auf der Suche bin ob es Möglichkeiten gibt irgendwie die Absetzsymtome zu erleichtern. Lt. den amerikanischen Foren ist eben eine extrem hohe Dosis EPA und DHA nötig um es zu "spüren" - ich klammere mich hier an jedem Strohhalm und wenn es die Erfahrung damit schon gibt, dann will ich es einfach mal so probieren wie es laut Erfahrung am Besten wirkt. Ich würd mich natürlich an die Menge rantasten. Fischöl nehm ich ohnehin schon aber spüren tu ich nix.

Liebe Grüße
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2010 erster Absetzversuch (nicht ausgeschlichen!) - kurz danach wieder abgebrochen
Frühling 2012 zweiter Absetzversuch mit Arzt: Von 10 auf 5mg - 1 Monat lang ausgehalten, dann wieder auf 10mg
Grundsätzlich hab ich mich einerseits viel besser gefühlt (Auch gute Gefühle waren besser) andererseits kamen schlimme Symptome:
Rauschen in den Ohren, Blitze sehen, Stimmen so laut, Angstzustände, Selbstmordwünsche

Seitr 01/2015 Umstieg auf Tropfen. 5mg/5mg Tablette und ich flipp schon aus
04/15 - wieder auf 10mg Tabletten stabilisiert

Anfang 05/2015 - 1 g von Tablette runtergeschliffen aber immer Dosisschwankungen
seit Mitte 05/2015 - 9mg per Wasserlösmethode - nach 2 Wochen wieder Panikattacken, Verzweiflung

Seit 13.06 wieder auf 9,5 g da es mir einfach gar nicht gut geht. Verzweifelt & überfordert
26.06 wieder stabilisiert

per 09.07 auf 9,25 g - mal sehen! EIntrag für mich: Bei Stabilisierung ist alles ok! Keine Verzweiflung, extremen Agressionen etc. es sind einfach diese dummen Tabletten.
per 24.07 erste leichte Absetzerscheinunge, Unruhe etc - per.28.07 auch leicht gereizt etc.. dazwischen aber super phase gehabt/ näöchster Tag schon vollstens gereizt
per 05.08 - noch immer miese tage an denen ich voll gereizt bin. saufe mich auch hin und wieder weg... alles ist so laut und nervt...zwischendrin aber seh rgute phasen
ich versuche den nächsten schritt!
per 09.08 auf 9,00 g
per 23.07 - sehr gereizt. ist schon Beziehungsschädigend - Lust auf Betäubung - Rauchen hop on/hop off
insgesamt extreme müdigkeit
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 01.08.17, 11:13

Hi Blutoranger!
Ich kann mir gut vorstellen das du dich an jeden Strohhalm klammerst. Das du Fischöl nimmst ist doch gut und
es verträgst, aber was hast du erwartet ? Wunder?
NEM können nur unterstützen im Entzug, aber den eigendlichen Entzug muß du durchstehen,
es gibt keine Pillen oder Pülverchen was dir den Entzug nimmt. Du glaubst doch wenn es soetwas geben würde, wären nicht soviel User
im Forum und müßten soviel Leid ertragen. Und irgend jemand wäre Millionär wenn er ein Mittel gegen den Entzug erfinden könnte.
LG Schneefloeckchen
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Blutoranger » Dienstag, 01.08.17, 14:17

alles was ich wollte ist mich an den amerikanischen erfahrungen orientieren, bei welchem komplett andere dosen genommen werden als hier im forum + dass eventuell jemand anderes auch seinen nutzen daraus ziehen kann. mehr nicht.
Symptome: Panikattacken
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Seit 13.06 wieder auf 9,5 g da es mir einfach gar nicht gut geht. Verzweifelt & überfordert
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 01.08.17, 14:52

Hallo Blutoranger, hallo schneeflöckchen

Ich glaube du hast schneeflöckchen missverstanden.
Ich lese heraus, dass du dich angegriffen fühlst, aber meines Erachtens war das sicher nicht beabsichtigt.

Ich sag dir was: ich finde es gut, dass du dich so unfassend schlau machst und es ist dein gutes Recht dir jeden Strohhalm zu greifen, den du finden kannst, nur bitte bitte sei nicht enttäuscht, wenn sich die erhoffte Wirkung dann nicht einstellt. :hug:

Ich wäre innerlich durchaus bereit mal 4 Wochen eine Hochdosistherapie mit Omega 3 zu machen, aber es bekommt meinem Magen nicht, ich merke schon eine Kapsel :o . Mein Magen ist aber eh schon so angegriffen, ich kann das wirklich nicht durchziehen.

Ps. Ich würde wohl die Vita1 softgel caps nehmen und das vitamin E aus dem letzten Link separat dazu

Grüße
Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 01.08.17, 14:58

Hi Blutoranger!
Es war nicht böse von mir gemeint,wie du es warscheinlich aufgenommen hast. Wir haben viele User die
in Amerikanischen Foren lesen und die wissen auch genau das es da eine andere Sichtweise gibt als bei uns.
Es war auch nur ein gut gemeinter Rat von mir,die Entscheidung triffst du natürlich selber für dich. aber es gibt leider viele User bei uns im Forum die durch die NEM noch mehr Schwierigkeiten im Entzug bekommen haben. Also noch mal es war gut gemeint von mir.
LG Schneefloeckchen
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 01.08.17, 15:08

Danke Jamie!
Genauso ist es .
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 01.08.17, 15:18

Hallo Blutoranger,

ich hatte die gleichen Überlegungen und Berechnungen angestellt wie du, auch auf der Grundlage von survivingantidepressants.

Ich hatte seinerzeit aufgegeben wegen der von dir geschilderten Problematiken.

Deshalb vielen Dank für deine Recherchearbeit. :)
Ich werde darauf gerne im Bedarfsfall zurückgreifen.

Liebe Grüße

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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 01.08.17, 20:23

Hi Blutoranger!
Ich möchte dir mal eine traurige Wahrheit erzählen.Vielleicht verstehst du mich dann ein bißchen.
Ich hatte mit einer Userin einen sehr engen Kontakt. Sie war allerdings im Benzoentzug und bildete sich ein ihr würden viele NEM und
Spurenelemente fehlen,weil sie sich sehr einseitig ernährt hat.Also fing sie an mit Vitamin Din hohen Dosen,dann kam Magnesium dazu
dann kamen B-Komplexe dazu dann Selen, Zink, Eisen Vitamin C,Omega3 ,wer weiß was noch alles.und das alles in hohen Dosen auf
einmal.Ihr ging es immer schlechter.Sie bekam Zuckungen,Krämpfe,Magen-darm Probleme,Hautprobleme u.v.m.Sie tat mir so leid, ich redete
wie ein Buch auf sie ein.Sie hat nicht auf mich gehört.Sie schickte mir vidios von ihren Zuständen.
Ich konnte es nicht mehr aushalten. Sie rief täglich mehrmals an wie schlecht es ihr geht. Ich bin selbst Gesundheitlich nicht auf
der Höhe. Ich habe den Kontakt abgebrochen weil ich sonst selbst zugrunde gegangen wäre. Es tut mir in der Seele weh.
Einige werden im Forum wissen wer es ist.Ich habe nie wieder etwas von ihr gehört.Es macht mich einfach nur traurig wenn Menschen sich selbst
zerstören. Deshalb gebe ich lieber vorher einen Warnschuß ab, eh es zu spät ist.
LG Schneefloeckchen
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von walfisch » Mittwoch, 09.08.17, 19:57

Hallo zusammen,

ich hätte hier auch noch ein Omega3-Produkt, mit dem ich ziemlich zufrieden bin bisher. Die Werte sind (pro 2 Kapseln angegeben):

-EPA 720mg
-DHA 480mg
-Vit E 4IU

Inhaltsstoffe: Alaska Pollock highly refined fish oil concentrate (molecularly distilled), gelatin, glycerin, purified water, carob color, natural lemon flavor, mixed tocopherols, rosemary extract

Zwar finde ich, dass an Zeug mehr drin ist, als nötig wäre, zB den lemon flavor braucht kein Mensch. Den schmeckt man ja auch nicht. Den Fischölgehalt finde ich aber gut und nehme davon 4-6 Kapseln täglich. Zwischendrin habe ich mal ne Pause von 3 Monaten oder so gemacht, den Unterschied habe ich gespürt.

Etwas verwirrt bezüglich der Menge bin ich auch, denn mir ist gar nicht klar, ob die 2000-3000mg sich auf die gesamte Menge oder eine der beiden Fettsäuren beziehen. Das habe ich auch hier im Thread nicht begriffen.

Mit meinen 6 Kapseln käme ich auf:
2160mg EPA
1440 DHA
-> 3600mg gesamt
+ 12 IU Vit E


Das Produkt ist dieses hier:
https://www.amazon.de/Life-Extension-Me ... on+omega+3

Liebe Grüße
walfisch
seit 01/2008: Citalopram bis 40 mg wegen schweren Panikattacken, Agoraphobie, Depressionen, Suizidgedanken

In den folgenden Jahren diverse Dosierungen, Absetzversuche immer gescheitert.
Zwischendurch mal ein halbes Jahr auf 0 gewesen. Dann wurde die Krankheit wieder schlimmer (heute würde ich sagen, es war eher ein spätes Absetzsyndrom wegen sehr schnellem Absetzen, aber das wusste ich damals nicht).

Aus Unwissen und Verzweiflung mehrmals hoch und runter dosiert.

Nach Monaten der Stabilität auf 10mg dann erneut mit Absetzen begonnen.:
ab 26.04.2016: 9mg ,
ab 08.06.2016: 8mg,
ab 27.07.2016: 7,5mg, keine Probleme,
ab 15.08.2016: 7mg – Schwindel, Übelkeit, Panikattacken, starke Angstgefühle, heftige Depression, extreme Neuro-Emotionen,
ab 05.01.2017: 6,3mg – leichter Schwindel, Gedankenrasen, Depression und Ängste, starke Neuro-Emotionen,
ab 18.02. 2017: 5,89mg – Gedankenrasen, hypersensitiv auf alles, 5%-Reduktion scheint aber besser zu gehen
ab 04.05.2017: 5,6mg – das gleiche Spiel wie immer, akute Beschwerden weniger, immer noch anhaltende und wiederkehrende Phasen von Depression und Angst
11.08.2017: 5,7mg – aufdosiert wegen nur mühsamer Stabilisierung und Neuro-Depression/Panik, außerdem Umstieg auf Wasserlösemethode

Angry young woman, there’s no way back, so just keep walking. (Yoko Ono)

Benedikt24
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Benedikt24 » Samstag, 16.09.17, 14:20

Guten Tag meine lieben Freunde,

ich habe mir auf Rat meiner Psychiaterin Lebertran flüssig von Green Pasture bestellt. Der ist naturbelassen. Deshalb ist er Schwankungen unterworfen. Und eine genaue Aussage über DHA zb. liegt so nicht vor. Ich werde mit 3 Teelöffel das sind etwa 6 Gramm anfangen. Ich soll es aufs Brot machen.
Ich werde berichten.
Vorausgegangen ist ein Kauf vor etwa 9 Monaten. Bei welchem ich mir preisgünstig Fischöl gekauft hatte - (mit Geschmack) den vertrage ich leider nicht. :(

Herzlich, Benedikt
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Jamiepadma
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Jamie » Samstag, 16.09.17, 15:31

Hallo Benedikt,

gib dem Fischöl noch eine Chance, wenn es damit nicht klappt, dann weg damit :):
Lagere die Fischölkapseln im Kühlschrank. Das Öl darin wird dadurch sehr zäh und wenn du Glück hast wandert es in den Darm, eher sich alles auflösen kann und der fischige Geschmack / Geruch hochsteigt und deine Atemwege und den Magen reizt.

Das wäre mein Tipp an dich.

Ansonsten bin ich sehr gespannt auf deinen Lebertran - Bericht. Wie sieht es mit Vitamin E aus?

Grüße
Jamie
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