Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->
Liebe ADFDler,

Wir haben uns im Team darauf geeinigt, Änderungen bei den Bearbeitungszeiten der Beiträge und in den Forenregeln vorzunehmen. Folgende Änderungen treten ab sofort in Kraft:

Änderungen der Forenregeln:

2.Neue Teilnehmer
a. Wahl des Benutzernamens
Benutzernamen dürfen keine Werbung oder Markennamen beinhalten. Bitte wähle einen vernünftigen Benutzernamen, ansonsten müssen wir das Benutzerkonto entfernen. Der Benutzername kann nur in nachvollziehbar begründeten Ausnahmefällen vom Administrator geändert werden.

3.Verhalten im Forum
e. Editieren von Beiträgen
Die Editierfunktion sollte hauptsächlich dem Korrigieren von Rechtschreibfehlern oder ergänzenden Bemerkungen dienen. Falls eine Aussage inhaltlich korrigiert werden muss, sollte das in einer Antwort auf den Beitrag geschehen. Die Löschung eines Beitrages oder ganzer Textpassagen soll unterbleiben oder, in Ausnahmefällen, vom Team vorgenommen werden.


Änderungen der Bearbeitungszeit:

- Beiträge können nach dem Abschicken noch 2 Minuten lang komplett gelöscht werden.
- Beträge können nach dem Abschicken noch 120 Minuten lang editiert werden, bitte beachtet hierzu auch die neuen Forenregeln.

Mit der weiteren Nutzung dieses Forums erklärt ihr euch mit den Änderungen einverstanden.

Viele Grüße vom Team

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Murmeline
Team
Beiträge: 11188
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 12010 Mal
Danksagung erhalten: 10673 Mal

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Murmeline » Montag, 09.10.17, 15:43

Zum internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober äußert sich der Vorstand der DGSP in einer Stellungnahme zum Stellenwert antidepressiver Medikamente.

Pressemitteilung:
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_f ... .2017_.pdf

Stellungnahme:
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_f ... r_2017.pdf

Auszug aus Stellungnahme:
In grundsätzlicher Hinsicht erscheint es fragwürdig, weshalb man Patienten, die sehr stark unter den Folgen einer akuten Depression leiden, Medikamente geben soll, die frühestens nach 14 Tagen eine sehr unspezifische Wirkung haben, häufig genug gar keine positive Verbesserung bewirken [13-15] und zahlreiche Nebenwirkungen verursachen. Insbesondere die Schwierigkeiten, die Antidepressiva wieder abzusetzen, nachdem sie längerfristig genommen wurden, sind beachtenswert. Die betreffende Person hat mit den biochemischen Anpassungsprozessen (Neuroadaption) eine Toleranz und Gewöhnung entwickelt, die zu Recht als eine körperliche Abhängigkeit bezeichnet werden kann. [16,17] Je nach Medikament entwickeln ca. 50 Prozent der Nutzer beim stufenweisen Reduzieren bzw. nach dem Absetzen ein Entzugssyndrom, welches häufig äußerst beeinträchtigend ist [18] und bei einem Teil der Patienten durchaus auch anhaltend bestehen kann [19|. Nicht selten veranlasst dies die Patienten dazu, das Medikament wieder weiter zu nehmen; aber auch weil Behandler die Entzugssymptomatik mit der Erkrankung verwechseln und deshalb zur Wiedereinnahme raten [20].

Mole25
Beiträge: 77
Registriert: Freitag, 13.01.17, 18:34
Danksagung erhalten: 127 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Mole25 » Montag, 09.10.17, 17:46

Hi Murmeline,

Wow!!! Endlich eine Stellungnahme -

Mole25

Du kannst mich vielleicht im Fernsehen sehen - WDR - über diese Thematik - nur 4 Min. Ich glaube, Aktuelle Stunde ich sage Bescheid
Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark

Jamie
Team
Beiträge: 12896
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 14829 Mal
Danksagung erhalten: 19109 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Jamie » Montag, 09.10.17, 23:03

Ohne zu viel zu verraten, dürfen wir mitteilen, dass das ADFD an dieser Stelle in nicht näher genannter Weise - ich bitte dies zu respektieren - an dem Paper mitgewirkt hat und wir werden auch beim Expertenhearing 2018 unsere Stimme mit einbringen.

Clarice
Beiträge: 171
Registriert: Dienstag, 12.05.15, 14:45
Hat sich bedankt: 145 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Clarice » Mittwoch, 11.10.17, 20:13

Ist das Hearing öffentlich? Ich Frage weil ich in der Nähe von Ffm, wo es wohl stattfindet, wohne.
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.

Jamie
Team
Beiträge: 12896
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 14829 Mal
Danksagung erhalten: 19109 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Jamie » Mittwoch, 11.10.17, 20:21

Hallo Clarice, :)

gute Frage.
Wir versuchen das für dich rauszukriegen.

Grüße
Jamie

carlotta
Beiträge: 2425
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 4868 Mal
Danksagung erhalten: 4973 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 11.10.17, 20:30

Hallo Clarice,

habe gerade bei jemandem aus dem betreffenden Fachausschuss bei der DGSP nachgefragt; das Hearing ist nicht öffentlich, nur für geladene Gäste.

Es wird aber im Anschluss umfassend darüber berichtet.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

pina
Beiträge: 371
Registriert: Montag, 09.09.13, 14:48
Wohnort: Sauerland
Hat sich bedankt: 190 Mal
Danksagung erhalten: 414 Mal
Kontaktdaten:

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon pina » Montag, 16.10.17, 10:51

Hallo,

dürfen die zwei Artikel verlinkt bzw. im Netz verbreitet werden?!

LG
Pina
》Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum《
Bist Du gefangen in einen Leben, das Du nicht leben willst, wirst du nicht gesunden :)

Reduzierung CYMBAL*TA

4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017

4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017

5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017

6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17

7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017

8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017

9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17

10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg

13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017

Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017

von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...

27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0

3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)

4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)

---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:

8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016

8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015

12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013

Hier hab ich mit Waage angefangen,
bitte andere Maßeinheit beachten.
Muss noch irgendwie umrechnen.
52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011
50 mg Thyronajod seit Mai 2013
(10 Tage im Monat 100 mg Uterogest vor Periode) seit Mai 2013

Valporinsäure 600 mg - Jan bis Juli 2013

Es wurde noch versucht mir im Herbst 2012 Lamotregin als Stabilisator einzuschleichen, aber ich hab es nach 2 Wochen selbst langsam reduziert und nicht mehr genommen.

Danach Seroquel Retard - hab ich bereits nach 2 bis 3 Tage nicht mehr genommen, weil es mich total sedierte und ich auch nicht eingesehen habe, warum noch mehr Tabletten.

Sommer 2011 schwere depressive Episode

Dauer Symptome unter Cy-m-balta:
Gewichtsprobleme
Hyperpigmentierung im Gesicht
Trockene Haut
Verstärkter Bartwuchs (unnatürlich für Frau)

Murmeline
Team
Beiträge: 11188
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 12010 Mal
Danksagung erhalten: 10673 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Murmeline » Montag, 16.10.17, 10:54

Klar, Pina. Die sind ja von der Website der DGSP e.V.

Hier unter Stellungnahmen: https://www.dgsp-ev.de/veroeffentlichun ... ahmen.html bzw. auf der Startseite: https://www.dgsp-ev.de/startseite.html unter "DGSP zum internationalen Tag der seelischen Gesundheit"

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Kaulquappe 411
Beiträge: 859
Registriert: Sonntag, 21.12.14, 22:12
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Hat sich bedankt: 1863 Mal
Danksagung erhalten: 1433 Mal

Re: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie kritisiert verbreiteten Einsatz von Antidepressiva

Beitragvon Kaulquappe 411 » Mittwoch, 18.10.17, 11:25

Super, vielen lieben Dank für den HInweis !!

Die Stellungnahme gibt kurz und prägnant das wieder, was SAche ist. Nicht mehr und nicht weniger, nicht theatralisch sondern realistisch. Psychiater, die diese Tatsäche nach wie vor nicht sehen wollen handeln aus meiner Sicht unverantwortlich.

Wie soll man auch ein Medikament entwickeln, das angeblich heilt, wenn man noch nicht mal hieb und stichfest weiß, wie Depressionen überhaupt entstehen. Sind ja alles nach wie vor nur Vermutungen, keine Tatsachen. Und das in einem Metier, das ansonsten so auf die wissenschafltiche Nachweisbarkeit pocht.
tja, wenns ums Geld geht, scheinen die eigenen Prinzipien nicht mehr wichtig. :haha:

Jedenfalls noch mal vielen Dank, noch ein Artikel, den ich meinem ehemaligen Pillenarzt schicken werde!

Quäppchen :)
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P


Zurück zu „Hintergrundinformationen über Psychopharmaka“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste