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Mirtazapin reduzieren

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Cosmea
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Donnerstag, 06.10.16, 12:08

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe es geht euch allen gut und vor allem Dir Lina, mit der Hündin. Ich hoffe ihr beiden habt euch schon eingelebt.

Ich habe weiter reduziert und so langsam kommen die letzten Schritte in greifbare Nähe. Im Moment hab ich etwas schräge Gedanken, ich befürchte aus dem Fenster zu fallen. Das hängt mit meiner Höhenangst zusammen, die ich eine zeitlang sehr stark hatte. Im Moment schlafe ich neben dem Fenster im 2. Stock und das macht mir wieder ein wenig Angst. Wahrscheinlich ist es wieder mal nur eine Phase während des Absetzten, aber es lässt mir im Moment wenig Ruhe.
Zu Beginn meiner Einnahme kamen bei mir Selbstmordgedanken auf, die ich vorher nie hatte. Ich befürchte, dass solche Gedanken vielleicht auch wieder auftreten könnten, wenn ich reduziere. Und zwar nicht so ganz klein am Gedankenhorizont wie schon ein zwei Mal davor, sondern wieder groß und deutlich. Ich hab jetzt am 24. einen Termin bei meinem neuen Neurologen, aber ich verspreche mir auch von ihm nicht viel.

Hat da jemand Erfahrung damit? Es heißt, ja zum Ende hin kommen nochmal die ganzen Nebenwirkungen deutlich zum Vorschein. Ich hab mir einen Notfallplan gemacht, falls ich an irgendwelche Grenzen kommen sollte. Aber vielleicht heißt es einfach wieder diese Phase vorüberziehen zu lassen und sich nicht allzu stark damit beschäftigen, wie immer eben.

Und wie gelingen die letzten Schritte am Besten. Irgendwann steht man dann doch vor der Halbierung der Dosis, weil man es, wie in meinem Fall, nicht mehr kleiner bekommt.

Herzliche Grüße,
cosmos
Von 2009-2011: Paroxetin mg weiß ich nicht mehr genau. Abgesetzt ohne Probleme, vielleicht ein wenig Kopfschmerzen
Von 2012-2013: Johanniskraut 425mg 2xtgl, vor der Mirtazapineinnahme ausgeschlichen, sehr schnell

Seit 2013: 30mg Mirtazapin wegen Schlafstörungen, Übererregung, Angst- und Panikzuständen, PTBS, Traumafolgestörung
nach ca. 2 Wochen Reduzierung auf 15mg
Nach 1 Jahr langsame Reduzierung indem ich einen Tag eine Ganze und nach 6 Tagen eine halbe genommen habe. Diese Schritte immer wieder verkürzt. Zuletzt 3 Tage eine ganze und dann eine Halbe.
Ab 2015 Hypnosetherapie
2015: Psychatrische Krisenintervention nach einer Grippe. Dort der Rat auf 3/4 Tablette zu gehen, um Schwankungen zu vermeiden, die ich durch meine komische Reduktionsweise bekommen habe.
seit 2 Wochen: 7,5mg Symptome: Angst und Panik, inneres Zittern, das mich mitten in der Nacht weckt, Unruhe, Kopfschmerzen, alles erscheint ein wenig fremd, zu letzte heftige Depriphase, so kannte ich mich nicht
seit dem 3. Okt. 15: wieder auf 11,25mg da die Symptome zu heftig wurden
Ab dem 15.Nov.15: einen kleinen Krümmel meiner Dosis abgeknipst, Absatzsymptome halten sich in Grenzen
immer weiter reduziert, die Minischritte sind wirklich gut.
seit dem 01.04.16 ca. 6,75mg
seither immer wieder kleine Schritte gemacht
seit glutunfreier Ernährung Mai 16 waren auch etwas größere Schritte möglich, max. 20%, mehr ging auch da nicht
in einem halben Jahr ca. 6,0 mg reduziert
29.11.16: ca. 0,75mg
seither immer wieder kleine Schritte
heute, 18.02.17 um 21 Uhr: 0,0mg (2 Jahre hat es gedauert)

Emilia
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Emilia » Freitag, 07.10.16, 21:55

Liebe Cosmea, :hug:

wie geht es dir inzwischen? Wie weit hast du reduziert? Laut Signatur bist du bei 6,75mg Mirtazapin, aber du hast schon weiter runterdosiert? Wenn es Probleme mit dem Teilen/ kleiner kriegen gibt, kannst du die Remergil Tropfen benutzen.
Höhenangst ist eine häufige Angst, die ganz viele Menschen haben, irgendwie eine normale Angst. Vielleicht kannst du üben und trainieren, aus dem Fenster zu gucken? Zuerst nur ganz ganz kurz, dann länger, damit die Angst kleiner werden kann, wenn du besser daran gewöhnt bist.
Die Phasen beim Absetzen sind allen hier gut bekannt, sie werden hier Wellen genannt, und so geht es vielen, mir damals auch. Aus irgendwelchen Gründen, die man oftmals nicht weiß oder auch nicht erkennen kann, geht es einem schlechter oder – kommt auch vor – schon mal besser.
Die Absetzsymptome springen gerne dort auf, wo man persönlich eine schwache Stelle hat – bei mir war es meist die Migräne, Übelkeit, Gliederschmerzen. Deswegen meine ich auch genau wie du, dass es zur Zeit eine etwas schlechtere Phase bei dir ist/war.
Wenn bei dir Selbstmordgedanken damals beim Beginn der AD-Einnahme auftraten, dann heißt das auf keinen Fall, dass dies beim Absetzen auch auftreten muss. Hast du therapeutische Unterstützung oder was meinst du mit Notfallplan? Es ist immer gut einen Plan zu haben, das finde ich toll, dass du so gut Vorsorge triffst für dich.
Ja die Phase geht vorüber, halte durch, hab Geduld, verzweifle nicht, liebe Cosmea!
Die letzten Absetzschritte sind einerseits etwas besonderes, ich kann mich erinnern, dass meine Ungeduld angestiegen ist, dass ich es kaum abwarten konnte, auf null zu sein, aber dass ich damals auch große Befürchtungen hatte, dass noch etwas dazwischen kommt.
Im Prinzip sind andererseits die letzten Absetzschritte wie die anderen auch; es macht viel Sinn, gegen Ende besonders langsam zu reduzieren, also den jeweiligen Reduktionsschritt besonders klein zu halten und besonders lange damit zu warten, also mindestens vier bis sechs Wochen auf einer Dosis zu bleiben.
Gute Besserung und herzliche Grüße :group:
Emilia
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Diagnose: Migräne, Doxepin als Migräneprophylaxe
Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Montag, 10.10.16, 9:45

Hallo Emilia,

vielen Dank für Deine Antwort. Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, ich war am WE etwas neben mir.

Ich denke auch, dass es so eine Art Welle ist, die auch wieder vorbei gehen wird. Ja die Absatzsymptome verstärken unsere Schwäche, dass ist bei mir auch so. Ich merk das vor allem an der Höhenangst. An vielen Tagen macht mir das nix aus, aber dann kommt sie wieder. Und geht auch wieder. ich bin echt froh, wenn ich das Zeug nicht mehr nehmen muss.

Ich werde einfach weitermachen und mich nicht zu sehr beeindrucken lassen, von den Symptomen. Je mehr ich reduziere, desto mehr fühle ich mich selbst wieder. Und das tut sehr gut.

Herzliche Grüße,
cosmea
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Sonntag, 23.10.16, 11:37

Hallo zusammen,

ich wollte nur kurz eine Frage stellen. Ab wann dosiert man wieder auf, um dann in noch kleineren Schritten zu reduzieren? Wann macht das Sinn?

Ich hab im Moment wieder Absatzsymptome, die sich trotz Kleiner Mini-Schritte nicht geben. Ich hatte gelesen, dass man die Schritte so klein halten sollte, dass man fast keine Symptome hat. Aber klappt das auch bei den letzten Schritten? Im Moment stehe ich bei ca. 1,5mg. Ich könnte wieder auf 3,75 hochgehen und dann in Ultraminischritten wieder runter. Aber ich weiß nicht ob das Sinn macht. Hat da jemand Erfahrung?

Ich bin zur Zeit als Symptome sehr müde, kraftlos, gedämpft und antriebslos. Das genau soll das Zeug ja bewirken. Doch, ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll, unterhalb, in meiner Tiefe fühle ich meine Motivation, meinen Lebensgeist wieder deutlicher und der will was tun, leben, erleben und sich freuen. Ich komme mir vor als würde diese beiden miteinander kämpfen. Ich persönlich finde das gut, denn es zeigt mir, dass ich mich wieder deutlicher fühle und darüber bin ich sehr froh und glücklich.
Die Symptome sind mal stärker, mal schwächer, an wenigen Tagen setzten sie mich außer Gefecht.

Ich möchte sauber ausschleichen und daher meine Frage. Ich möchte jetzt nicht zu euphorisch sein und dann ein Jahr damit zu kämpfen haben, dass ich vielleicht doch zu schnell ausgeschlichen habe. Lieber jetzt 1-2 Monate länger als später ein Jahr...

Vielleicht lege ich jetzt auch eine kleine Pause ein und setzte quasi eine Runde aus. Dann hat mein Gehirn mehr Zeit sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen und mache dann mit den Minischritten weiter. Der Winter kommt, da ist es vielleicht nicht die beste Zeit komplett auszuschleichen. Ich könnte den Winter über in Minischritten mit viel Zeit reduzieren, so dass ich im Frühjahr komplett weg bin. Vielleicht macht das mehr Sinn?

Herzliche Grüße und Euch allen eine wunderschönen Herbsttag,
Cosmea
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Seit 2013: 30mg Mirtazapin wegen Schlafstörungen, Übererregung, Angst- und Panikzuständen, PTBS, Traumafolgestörung
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seit 2 Wochen: 7,5mg Symptome: Angst und Panik, inneres Zittern, das mich mitten in der Nacht weckt, Unruhe, Kopfschmerzen, alles erscheint ein wenig fremd, zu letzte heftige Depriphase, so kannte ich mich nicht
seit dem 3. Okt. 15: wieder auf 11,25mg da die Symptome zu heftig wurden
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von LinLina » Sonntag, 23.10.16, 12:31

Liebe Cosmea :-)

ich kann ja vor allem aus meiner Eigenen Erfahrung berichten, und da würde ich sagen deine Minischritte waren vielleicht nicht Mini genug? Du bist einiges schneller als ich unterwegs, bis 1,5 mg brauche ich noch etwa 8-9 Monate, und zwischenzeitlich waren wir ja ungefähr bei der gleichen Dosis.

Ich denke, wenn deine Symptome nicht sehr stark sind, ist eine Reduktionspause und dann langsamer weiter zu machen eine sehr gute Idee.

Es ist immer eine Abwägungssache.

Ich z.b. gehe auch lieber bisschen mehr an meine Grenze, und nehme recht starke Symptome in Kauf, da ich sonst das Mirtazapin noch viele Jahre nehmen müsste, aber ich habe es ja von anfang an nicht gut vertragen, wie bei dir, und die Nebenwirkungen noch jahrelang in Kauf zu nehmen kann ich mir auch nicht vorstellen.

Aber du kommst ja sehr gut voran, und wenn du jetzt noch ein wenig mehr Geduld hast schaffst du es bestimmt in absehbarer Zeit.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Kittycat14 » Sonntag, 23.10.16, 13:24

Hallo Cosmea,
bin auf dem gleichen Weg wie du. Hatte aber bis runter auf ca 1mg kein Problem. Dann dachte ich, ich könnte einfach so rausgehen...und habe jetzt Panikattacken. Antriebslosigkeit etc. habe ich da als vergleichsweise harmlos empfunden...Das würde ich versuchen auszuhalten. Aber die letzte Strecke ist nicht zu unterschätzen...
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LinLinaAnnanaspadma
Diagnosen: Somatoforme Störung seit Mitte 2013, Angst/Depression seit Sept. 2013/ Hashimoto seit Mai 2014/Small Fiber Neuropathie, chronische Erschöpfung seit 2016
Beschwerden: Sensibilitätsstörungen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen etc.

Risperdal 1mg: 11.9.20013 (Indikation: Angst/Depression) bis 14. Juni 2014
Seit 11.9.20013 Mirtazapin 30 mg
Seit Mai 2014 Schilddrüsenmedikament

Absetzen Risperdal:
Anfang Dezember, erster Absetzversuch von 1mg auf 0 gescheitert nach 2 Wochen (Angst)
Anfang Dezember mit Alprazolam begonnen (aufdosiert auf 3mal taglich 1mg) , regelmäßig 12 Wochen genommen, inkl. Ausschleichzeit. Stattdessen mit Pascoflair 425 begonnen (pflanzlich)
Mitte Dezember auf 0,5 mg Risperdal zurück (parallel).
Mitte März auf 0,25 mg reduziert
10. Juni abgesetzt

Parallel dazu (seit Mai) mit Schilddrüsenmedikament begonnen und aufdosiert.
Absetzerscheinungen: Angst, starke körperliche Symptomatik. Rückkehr meiner neurologischen Symptome stärker als zuvor.

EINEN MONAT NACH ABSETZEN HAT DAS MEDIKAMENT MEINE SEELE LOSGELASSEN. Durchhalten hat gelohnt.

Prednisolon
Mai 2016 3 mal 500 mg Urbanison intravenös
danach Ausschleichschema über ca 2 Monate
von 7,5 mg in 0,5 mg Schritten auf
aktuell 5 mg

Absetzen Mirtazapin (Seit 11.9.20013 30 mg):
28.2.2015:22,5 mg
08.3.2015: Beginn Absetzsymptome: abends: Angst , ztw. Depression, Nerven liegen blank - tagsüber o.k.
09.03.: Wegen starker Symptome nochmal aufdosiert auf 26,5 mg: dann starkes Anfluten und totaler Nervenzusammenbruch
10.03.: Wieder zurück auf 22,5 mg
25.8.: Reduktion auf 18,75 mg
15.10.:Reduktion auf 15 mg
Pause
18.5 2016: 15 mg auf 11,25 mg
14.6. 2016: 11,25 mg auf 9,375 mg
29.6. 2016; 9,375 mg auf 7,5 mg
4.8. 2016: 7,5 mg auf 5,6 mg
17.8. 2016 5,6 mg auf 3,5 mg
6.8. 2016: 3,5 mg auf 1,75 mg
Seitdem habe ich den Krümel immer kleiner werden lassen
18.10.2016: 0mg....starke Absetzsymptome (Panik, Augenbrennen, Grübeln, Angst)
Wiedereindosierung:
22.10.2016: Umstieg auf Wasserlösmethode, 1,5 mg (starkes Anfluten und Kopfschmerzen..wohl zuviel)
23.10.2016: 0,75 mg. Immer noch starke Absetzsymptome, aber ich halte es aus..
11.12.2016: 0,6 mg (brennende Augen, Schluckkrämpfe...Schwindel)
25.12.2016: 0,45 mg (brennende Augen, Depression, Müdigkeit..)

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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Dienstag, 25.10.16, 10:53

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten.

@Lina: Ja, ich hab versucht meine Schritte ein wenig zu erhöhen. Durch die Umstellung auf Glutenfrei hat das auch gut geklappt und ich konnte um die 15-20% bei jedem Schritt reduzieren, so dass die Symptome noch gut zum aushalten oder kaum merklich spürbar waren. Bei 30% war dann bei mir Schluß, mehr ging nicht als Schritt. Also hab ich die Schritte immer so um die 20% gehalten. Daher bin ich schneller auf die 1,5mg gekommen.
Vielleicht war das trotzdem zu viel, ich weiß es nicht. Meine Symptome halten sich in Grenzen, ich hatte nicht das Gefühl wieder aufdosieren zu müssen, weil ich es nicht mehr aushalte. Daher bin ich dabei geblieben.
Ich habe den letzten Schritt wieder auf 10% reduziert und werde das wahrscheinlich für den Rest so halten.

Ich glaube ich weiß nicht genau, wie ich mir die letzten beiden Schritte vorstellen kann. Irgendwann ist die Dosis, egal mit welcher Methode, doch so klein, dass ich halbieren muss, weil es nicht kleiner geht, oder? Und ich auch irgendwann den letzten Schritt wagen muss? Wenn ich immer nur 10% reduzieren, werden ja auch die 10% immer weniger von der Grammzahl. Wenn ich z.B. nur noch 0,5 mg einnehmen würde, dann könnte ich vielleicht halbieren, um in zwei Schritten ganz weg zu kommen, oder? Irgendwann muss doch der Bann des Medikaments gebrochen sein. Irgendwann muss ich unter ein so geringes Niveau kommen, dass es meinem Körper nicht mehr viel ausmacht ganz ohne zu sein. Irgendwie komme ich da von meinem Gedankengang noch nicht wirklich auf einen grünen Zweig, aber vielleicht sehe ich das auch zu kompliziert.

@Kittycat14: Im Moment halten sich die Symptome bei mir in Grenzen, ich kann sie gut aushalten. Auch wenn es nervig ist und ich das Zeug endlich los sein möchte, es geht voran. Bist Du dann wieder eingestiegen oder hält Du jetzt die Symptome aus?

Herzliche Grüße,
cosmea
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Nach 1 Jahr langsame Reduzierung indem ich einen Tag eine Ganze und nach 6 Tagen eine halbe genommen habe. Diese Schritte immer wieder verkürzt. Zuletzt 3 Tage eine ganze und dann eine Halbe.
Ab 2015 Hypnosetherapie
2015: Psychatrische Krisenintervention nach einer Grippe. Dort der Rat auf 3/4 Tablette zu gehen, um Schwankungen zu vermeiden, die ich durch meine komische Reduktionsweise bekommen habe.
seit 2 Wochen: 7,5mg Symptome: Angst und Panik, inneres Zittern, das mich mitten in der Nacht weckt, Unruhe, Kopfschmerzen, alles erscheint ein wenig fremd, zu letzte heftige Depriphase, so kannte ich mich nicht
seit dem 3. Okt. 15: wieder auf 11,25mg da die Symptome zu heftig wurden
Ab dem 15.Nov.15: einen kleinen Krümmel meiner Dosis abgeknipst, Absatzsymptome halten sich in Grenzen
immer weiter reduziert, die Minischritte sind wirklich gut.
seit dem 01.04.16 ca. 6,75mg
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Donnerstag, 15.12.16, 12:48

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich mal kurz melden. Ich habe fleißig weiter reduziert und stehe nun vor dem vielleicht letzten Schritt. Ich will noch schaun, wie ich den Schritt davor vertragen haben werde.
Meine Absetztsymptome haben sich ein wenig verändert. Als ich mit den kleinen Schritten angefangen habe, stellten sich die heftigsten Symptome nach min. 2-3 Wochen ein. Am Anfang mit starken Ängsten, Unruhe, Schlafstörungen.
Zur Zeit merke ich die schlimmsten Symptome nach ca. 1 Woche und der Höhepunkt liegt bei 2 Woche nach dem Schritt. Zur Zeit sind es depressive Stimmung und Antriebslosigkeit, die mich ein wenig plagen. Ein oder zwei depressive Tage hatte ich nach dem letzten Schritt, was ich als in Ordnung empfinde. Es war aber nicht so schlimm, dass ich dachte, ich muss wieder aufdosieren, weil ich es nicht aushalte. Meine Stimmung schwankt jetzt auch stärker, gestern hatte ich einen super Tag, heute so Lala. Aber kein Vergleich zu meinem Zustand vor einem Jahr.

Im Moment nehme ich noch ca. 0,75 mg und überlege eine Pause vor dem nächsten Schritt einzulegen. Aber mein Zustand verführt mich zu einem vielleicht zu großen Schritt. Seit der Umstellung auf Glutenfrei geht es mir deutlich besser. Sobald ich wieder Gluten esse, werde ich nervös, unruhig und nach ein paar Tagen depressiv. Daher habe ich bei meinem letzten Schritt die Dosis im Grunde halbiert und bis jetzt ( Daumen drück, auf Holz klopf...) hält es sich einigermaßen in Grenzen. Von daher liebäugle ich damit, beim nächsten Schritt alles weg zu lassen. Allerdings weiß ich um die Gefahr solcher Gedanken und streite seit ein paar Tagen mit mir selbst, vielleicht doch lieber den sicheren Weg zu gehen und jetzt nochmal zu halbieren, um dann mit sehr wenig mg den letzten Schritt zu machen.

Ich will abwarten was die nächsten Tage bringen und mich dann entscheiden. Wahrscheinlich gehe ich den sicheren Weg, an Weihnachten ist eh schon viel los und da brauch ich den Trubel vom Reduzieren nicht auch noch..

Ich hoffe Euch geht es gut und die Weihnachtszeit ist nicht zu stressig.

@Lina: ich hoffe mit Deiner Hündin ist alles noch so schick wie seit unseren letzten Kontakt.

Herzliche Grüße,
cosmea
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seit 2 Wochen: 7,5mg Symptome: Angst und Panik, inneres Zittern, das mich mitten in der Nacht weckt, Unruhe, Kopfschmerzen, alles erscheint ein wenig fremd, zu letzte heftige Depriphase, so kannte ich mich nicht
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Lisamarie
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 15.12.16, 19:59

Hallo cosmea, ich würde den sicheren Weg gehen, lieber nochmal zwei Schritte einlegen, bei 0,5 und dann eventuell 0,25 mg würde ich dann rausgehen. Ich denke das ist für den Körper weniger anstrengend als direkt von 0,75 mg aufzuhören. Vor allem zu Weihnachten will man ja alltagskompatibel bleiben. Lieber sicher raus als unsicher . Und dann kommt das dicke Ende noch nach, du bist so weit gekommen und das Ende ist doch jetzt so nah.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Cosmea
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Donnerstag, 26.01.17, 10:15

Hallo zusammen,

ich wollte mich kurz melden. Ich habe beschlossen einen zusätzlichen Sicherheitsschritt einzulegen. Im Grunde hätte ich diesen Monat schon aufhören können, aber ich bin jetzt so gut dabei mit dem dem Reduzieren, dass auf einen Monat nicht mehr ankommt.
Im Moment stehe ich glaube ich bei ca. 0,1 mg. Es ist jetzt nur noch ein winziger Krümmel übrig und bei dem hab ich ein gutes Gefühl, wenn ich ihn nächsten Monat weg lasse. Die Nebenwirkungen haben sich auf eine überschaubares Niveau zurückgezogen und ich habe das Gefühl, dass sich so langsam mein natürliches Gleichgewicht wieder einstellt. Die tieftraurigen Phasen werden weniger tief und die Tage an denen ich mich wie ich selbst fühle werden immer mehr. Bis jetzt. Ich hoffe dass sich das weiter so entwickelt.

Ich hoffe Euch allen geht es gut mit dem Reduzieren und die Geduld reist nicht ab.

Herzliche Grüße,
cosmea
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Seit 2013: 30mg Mirtazapin wegen Schlafstörungen, Übererregung, Angst- und Panikzuständen, PTBS, Traumafolgestörung
nach ca. 2 Wochen Reduzierung auf 15mg
Nach 1 Jahr langsame Reduzierung indem ich einen Tag eine Ganze und nach 6 Tagen eine halbe genommen habe. Diese Schritte immer wieder verkürzt. Zuletzt 3 Tage eine ganze und dann eine Halbe.
Ab 2015 Hypnosetherapie
2015: Psychatrische Krisenintervention nach einer Grippe. Dort der Rat auf 3/4 Tablette zu gehen, um Schwankungen zu vermeiden, die ich durch meine komische Reduktionsweise bekommen habe.
seit 2 Wochen: 7,5mg Symptome: Angst und Panik, inneres Zittern, das mich mitten in der Nacht weckt, Unruhe, Kopfschmerzen, alles erscheint ein wenig fremd, zu letzte heftige Depriphase, so kannte ich mich nicht
seit dem 3. Okt. 15: wieder auf 11,25mg da die Symptome zu heftig wurden
Ab dem 15.Nov.15: einen kleinen Krümmel meiner Dosis abgeknipst, Absatzsymptome halten sich in Grenzen
immer weiter reduziert, die Minischritte sind wirklich gut.
seit dem 01.04.16 ca. 6,75mg
seither immer wieder kleine Schritte gemacht
seit glutunfreier Ernährung Mai 16 waren auch etwas größere Schritte möglich, max. 20%, mehr ging auch da nicht
in einem halben Jahr ca. 6,0 mg reduziert
29.11.16: ca. 0,75mg
seither immer wieder kleine Schritte
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.01.17, 10:29

Liebe Cosmea :hug: ,
Cosmea hat geschrieben:Ich habe beschlossen einen zusätzlichen Sicherheitsschritt einzulegen. Im Grunde hätte ich diesen Monat schon aufhören können, aber ich bin jetzt so gut dabei mit dem dem Reduzieren, dass auf einen Monat nicht mehr ankommt.
Ich denke, das machst du vollkommen richtig - orientiere dich an deinem Bauchgefühl!

Dein Bericht liest sich so "Hoffnung verbreitend" :party2: - vielen Dank für deine Rückmeldung.

Ich wünsche dir auch für den letzten Krümel viel Erfolg und
berichte bitte weiter!

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von dookiE » Donnerstag, 26.01.17, 13:45

Liebe Cosmea,

das halte ich für eine sehr gute Idee. Ich habe Mirtazapin über die letzten 6 Monate von 7,5mg auf Null reduziert. Über die letzten sechs Monate hatte hierbei keine merklichen Probleme. Klar einige depressive Tage, aber körperlich ging es mir recht gut. Mein letzter Schritt war 0,2mg und seit dem 16.01 bin ich auf Null. Nun merke ich es aber und halte daher Deinen Zwischenschritt für super!!

Liebe Grüße
Till
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Versuche mit Venlafaxin und Sertralin nach jeweils einer Woche abgebrochen.
Mirtazapin:

Mai 2015-Oktober 2015: 7,5mg
Oktober 2015 - März 2016: 30mg
März - Mitte Mai: 7,5mg
3 Wochen 3,75 und dann nach 3 Wochen auf 0 => krasse Absetzungssymptome (Panickattacken, Schlaflosigkeit, Jucken, Kopfdruck..etc)

Juli: 7,5mg
Seit August langsame Reduktion. Alle 3-4 Wochen Reduktion um ca. 10%. Seit dem 16.1 bin ich bei Null. Seitdem wellenartige Absetzsymptome mit Juckreiz, Herzrasen, Schweißausbrüchen, Ängsten, Nervosität, Schlafstörungen...etc.
2.2.17: Es wurde etwas besser und ich finde wieder mehr Ruhe
6.2.17: Heute war kein guter Tag und die Symptome waren wieder stärker
11.2.17: Nicht ausgehalten, wieder eindosiert => 0,4mg
31.05.17: Rauchstop
10.6.17: Nach schrittweiser, langsamer Reduktion nun bei 0,3mg
31.07.17: Aufdosierung auf 0,5mg da durch Rauchstop Symptome zu stark.
=> Nach Stabilisierungsphase langsame Reduktion alle 4-5 Wochen.
16.11.17: Abgesetzt bei 0,15mg
Etwas Juckreiz, ein bissel Abgeschlagenheit und etwas weniger Schlaf.

Cosmea
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Samstag, 18.02.17, 15:40

Hallo zusammen,

heute ist es soweit, heute ist der Tag, an dem ich mein Medikament nach einer 4 jährigen Einnahme und einer sehr langen Absetzzeit endgültig weglassen werde. Ich bin so aufgeregt und freue mich darüber, dass der Tag jetzt endlich da ist.
Ich hoffe, dass die nächsten Wochen mild verlaufen, aber ich stelle mich innerlich darauf ein, dass da noch ein paar Hürden kommen könnten. Ich bin neugierig und gespannt auf die Zeit ohne. Der Frühling kommt und ich glaube es ist ein guter Zeitpunkt für den letzten Schritt.

Ohne dieses Forum wäre ich unterwegs sicherlich abgestürzt. Daher hier ein herzliches Dankeschön an das Team und alle Mitstreiter.
Dieses Forum ist das Beste was mir passieren konnte. Ohne Eure Unterstützung wäre mein Weg sicherlich anders verlaufen. Vielen, vielen Dank dafür, dass ich mich an Euch wenden konnte und die Hilfe gefunden habe, die ich gebraucht habe. Danke. :group:

Ich drücke uns allen die Daumen, dass die Reduktion und das Leben ohne Medikament gut verläuft und es nur überwindbare Hindernisse gibt.
Viel Geduld an alle,
herzliche Grüße,
cosmea
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von LinLina » Samstag, 18.02.17, 15:49

Liebe Cosmea,

Super, ich freu mich so für dich :party2: :party2: :party2:

Ich wünsch dir alles, alles gute für diesen letzten Schritt.

Berichte gerne weiter wie es dir damit geht

Liebe Grüße
Lina

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,02 mg Mein Thread
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Vorby » Samstag, 18.02.17, 15:53

Hallo Cosmea,

alles Gute auch von mir und auch ich bin neugierig, wie es weiter geht.
Es freut mich zu lesen, daß Du die Null endlich erreicht hast.

Liebe Grüß
Vorby
Melperon:   17.06.2018  12,00 mg (2,125/-/-/10) von 30 mg seit 06.02.2017
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Mirtazapin: 13.06.2018  15,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

Verlauf bis Mai 2018 viewtopic.php?f=35&t=12500&start=60

Verlauf 2018:
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Annanas » Samstag, 18.02.17, 17:34

Liebe Cosmea :) ,

herzlichen Glückwunsch auch von mir :party2: und
alle verfügbaren Daumen sind für deinen letzten Schritt gedrückt!

Alles LIebe,
Grüße von Anna
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Cosmea » Samstag, 18.02.17, 17:52

Hallo ihr Lieben,

vielen lieben Dank für Eure Worte.
Ich werde berichten wie es weitergeht und wünsche Euch Geduld und Kraft, damit ihr auch bald an diesem Punkt seit. Ich glaube ich werde den Moment genießen, wenn ich ohne Medikament ins Bett gehen werde... :D Mit der Minischrittmethide ist es echt machbar.

Herzliche Grüße,
cosmea
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seit 2 Wochen: 7,5mg Symptome: Angst und Panik, inneres Zittern, das mich mitten in der Nacht weckt, Unruhe, Kopfschmerzen, alles erscheint ein wenig fremd, zu letzte heftige Depriphase, so kannte ich mich nicht
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von padma » Sonntag, 19.02.17, 22:04

liebe Cosmea, :)

auch ich freue mich mit dir.
Klasse, dass du die jetzt die 0 erreicht hast :party2: :party2: :party2:

Deine Geduld mit dem Ausschleichen hat sich ausgezahlt :schnecke:
Danke dir, dass du uns weiter berichten wirst.

alles Gute
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Murmeline » Montag, 20.02.17, 8:44

Hallo Cosema,

ich freue mich für Dich! Alles, alles Gute für die nächste Zeit.

Ich habe mir erlaubt, im Thread AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread bereits einen kleinen Verweis zu setzen, damit es nicht verloren geht: viewtopic.php?p=180118#p180118

Besonders schön wäre, wenn Du in einigen Wochen/Monaten, dann wenn Du das Gefühl hast, die Übergangszeit ist vorbei, selbst einen kleinen Rückblick dort schreibst, dann lösche ich auch meinen Verweis. Einträge in diesem Thread machen anderen Mut und Hoffnung, sie sind sehr wichtig.

Liebe Grüße! Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Medlem
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Re: Mirtazapin reduzieren

Beitrag von Medlem » Montag, 20.02.17, 10:36

Herzlichen Glückwunsch auch von mir, liebe Cosmea!

Du wirst sehen, es wird sich einiges ändern, auch manches, was Du nicht erwartet hast.

Ich bin jetzt 6 Monate auf 0 und es geht mir echt gut. Bin wieder völlig "normal". Es war nicht immer ganz einfach, es gab auch Tage, an denen ich nicht so gut drauf war. Aber ich habe keinen einzigen Tag daran gedacht, diesen Mist wieder zu nehmen!

Alles Gute für Dich!

Liebe Grüße

Medlem
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Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
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22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

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