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Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

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Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Sonntag, 29.10.17, 8:43

Hallo Bella, :)

wie viel Lorazepam und Diazepam nimmst du und seit wann? Beim Tavor lese ich, seit 10 Jahren, also seit 2007, Diazepam seit August 2017? Warum? Reichte das Lorazepam nicht mehr aus?
Das muss bitte noch unbedingt in die Signatur, danke.

Dir ist bewusst, dass diese Mittel nach 2-4 Wochen kontinuierlicher Einnahme abhängig machen?
Musstest du schon die Dosis steigern?

Warum ist dein Gehirn denn so gereizt? Hast du da eine Vermutung für dich selbst (nicht das, was die Ärzte meinen)?
Ist es das, dass du so sehr gelitten hast und leidest wegen deiner Katze und dem Nachbarterror?
Es tut mir wirklich leid. Es ist schlimm geliebte Tiere leidend versterben zu sehen und Nachbarschaftsterror stelle ich mir katastrophal vor :(

Hast du diesbezüglich denn mal Therapie gemacht? Dir Hilfe gesucht?
Ich kann keine Geräusche und Licht etc. verarbeiten. Nur mit Tavor. Das nehme ich schon 10 Jahre.
Hast du schon mal etwas von dem Begriff Hochsensibilität gehört? Bzw. Hochsensible Personen (HSP)?
Ich bin "diagnostiziert" HSP, wobei das keine Krankheit ist. Es ist eine individuelle Veranlagung mit Reizen nicht gut klarzukommen und sehr sensibel auf alles (Gefühle, Umwelt etc.) zu reagieren.
Magst du dich da mal belesen? Es ist bestimmt nicht nur HSP bei dir, sondern du beschreibst ja auch ganz klar Situationen und Zustände in deinem Leben, die auch zu dieser Sensitivität beitragen

hier haben wir einen Thread dazu: viewtopic.php?f=15&t=10698
Ich bin Pflegestufe 2, da ich auch eine muskuläre-mitochondriale Erkrankung habe.
Darf ich fragen, was man sich darunter vorstellen darf? Wenn du Pflegestufe 2 hast, bekommst du da Hilfe durch einen Pflegedienst? Hast du Familie / Freunde, die dich etwas unterstützen?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 29.10.17, 10:06

Hallo Jamie,

ich antworte später ausführlich. Meinst Du ich brauche das Seroquel wegen der Reizverarbeitungsstörung?

Ich habe nun gestern endlich mal rausbekommen, was es sein könnte.

Nennt sich: "Sensorische Verarbeitungsstörung". Kommt man aber nur über die Google -Eingabe: "sensory overload".

Über das Englisch sprachige Wiki. Das ist etwas organisches im Hirn das nicht funktioniert.

Mir konnte bisher nie ein Arzt diesbezüglich helfen.

Ich weiß eben nicht, ob das mit der Überreizung jetzt ein Entzugssymptom ist oder ich das Sero deswegen mit brauche.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 29.10.17, 15:15

Bella2 hat geschrieben:Hallo zusammen,

meint ihr, ich brauche das Seroquel, gegen meine seit Jahren überreizte Hirnsymptomatik?

Deswegen nehme ich ja Tavor und Diazepam.


LG Bella2
Quetiapin macht müde und dämpft Emotionen. und Sinneseindrücke. Dein Gehirn ist daran gewöhnt. Deshalb ist es ja so wichtig, langsam rauszugehen, damit du nicht überflutet wirst von den Reizen.
Auf der anderen Seite lebst du auf Sparflamme, eben nur halb.
Meiner Ansicht nach muss es andere Wege geben, um mit Reizoffenheit zu leben. Eventuell musst du sehr auf dich achten, brauchst viele Pausen und Abschirmung, es wird für dich gelten, was auch für Hochsensible glt.
Für sie wie für alle HSP habe ich ein paar Tipps gesammelt, die das Leben als Hochsensible ein wenig leichter machen sollen. Ich habe dafür sowohl mich selbst, als auch besagte Literatur, Freunde und Bekannte als „Vorlage“ genutzt.
http://www.kreativesdenken.com/artikel/ ... tipps.html

liebe Grüße Arian
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 29.10.17, 21:31

Und wie kann ich meinen verschobenen Biorythmus wieder hinbekommen? :(

Gestern bin ich 7 Uhr früh aufgestanden und musste mich schon nach 4 Stunden hinlegen.

Jetzt bin ich wieder nachts wach.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 29.10.17, 21:38

@ Jamie:

Mein ganzes Leben habe ich damit verbracht, wegen meiner Reizverarbeitungsstörung jemand zu finden.

Egal ob Arzt oder wenigstens eine Betroffene.

Das Gefühl im Kopf ist so schlimm, es ist mit nichts vergleichbar. Man will dann einfach nur noch sterben.

Das ist wie bei einem Benzoentzug, nur noch schlimmer. Oder gleich schlimm. Es ist ein körperliches Gefühl, kein emotionales.

Hochsensibiliät kenne ich. Aber das kann es nicht sein.

Familie habe ich keine. Ich habe insgesamt 4 Leute die für mich zuständig sind. Darunter eine Einkaufshilfe.

Was ist ,wenn das Dopamin sich nicht wieder regelt. Das führt doch auch zu Überreizungen.
Nachts geht es mir seit der Redutkion besser. Also mit den Biorythmus.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Mittwoch, 01.11.17, 17:57

hallo Bella, :)

ist das was du hast eine besonders schwere sensorische Integrationstörung?
Ein darauf spezialisierter Ergotherapeut wäre vielleicht noch eine Möglichkeit.

Es wäre gut herauszufinden, welche Reize genau du nicht gut verarbeiten kannst und Strategien dafür zu entwickeln.

Ich verstehe, dass du deswegen die Psychopharmaka nimmst. Allerdings heilen sie ja nicht und schaffen mit der Zeit weitere Probleme.

Dein Benzokonsum ist auch insofern kritisch, da Benzos ihre Wirkung verlieren und es zu einer Toleranz und Wirkumkehr kommt. Du bist bereits im Hochdosisbereich und das ist wirklich ein Problem.

Vermutlich weisst du das alles selbst, ich wollte es trotzdem nochmal schreiben.

liebe Grüsse,
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 02.11.17, 0:09

Hallo padma,

wie ich schon schrieb, sind es bei mir die GABA-Rezeptoren die mich überreizen. Das schrieb ich Dir schon mal. Leider haben die Beiträge

hier keine Beitragszahl. Und ich habe höchstwahrscheinlich eine schwere: "Sensorische Verarbeitungsstörung". Das ist was hirnorganisches.

Das schrieb ich auch schon.

Das Seroquel bekam ich damals u.a. gegen extremste Angst.

Ohne Benzo's geht gar nichts, weil nur die erfolgreich bei mir am GABA-Rezeptor andoggen.

Alle Geräusche und Licht ist mir zu viel....


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 02.11.17, 9:26

Hallo bella,

ich denke padma :) hat das tendenziell richtig verstanden. Genau wie ich; wenngleich sicher nicht in der Dimension, wie du es verstehst, denn wir waren ja noch nie in deinem Kopf / Gehirn :o .

Weißt du, wir haben zwar viel Erfahrung mit dem Absetzen, aber letztlich sind wir alle medizinische Laien und es schlägt auch nicht täglich jemand mit einer hirnorganischen schweren sensorischen Reizverarbeitungsstörung bei uns auf; du musst schon bitte etwas Verständnis haben, wenn man nachfragt oder noch Klärungsbedarf hat.

Es ist trotzdem legitim darauf hinzuweisen, dass die Benzos irgendwann zu einem großen Problem werden können, selbst wenn sie medizinisch völlig notwendig sind wie bei dir. Wir sind da auf deiner Seite und nicht gegen dich, nur die Problematik bleibt ja weiterhin bestehen und ich drücke dir feste die Daumen, dass du möglichst lange damit zurechtkommst.

Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 02.11.17, 18:21

Jamie hat geschrieben:Hallo bella,

ich denke padma :) hat das tendenziell richtig verstanden. Genau wie ich; wenngleich sicher nicht in der Dimension, wie du es verstehst, denn wir waren ja noch nie in deinem Kopf / Gehirn :o .

Weißt du, wir haben zwar viel Erfahrung mit dem Absetzen, aber letztlich sind wir alle medizinische Laien und es schlägt auch nicht täglich jemand mit einer hirnorganischen schweren sensorischen Reizverarbeitungsstörung bei uns auf; du musst schon bitte etwas Verständnis haben, wenn man nachfragt oder noch Klärungsbedarf hat.

Es ist trotzdem legitim darauf hinzuweisen, dass die Benzos irgendwann zu einem großen Problem werden können, selbst wenn sie medizinisch völlig notwendig sind wie bei dir. Wir sind da auf deiner Seite und nicht gegen dich, nur die Problematik bleibt ja weiterhin bestehen und ich drücke dir feste die Daumen, dass du möglichst lange damit zurechtkommst.

Grüße
Jamie

Liebe Jamie,

das war keineswegs mit padma böse gemeint. Ich dachte mir schon es kommt so rüber. Ich wollte nur schreiben, dass es schon
im Thread steht.

Entschuldige padma, wenn Du das böse verstanden hast. :hug:

Das mit meiner Reizverarbeitungsstörung, da gibt es auch kein 2ten Fall.

Wobei, mir neulich jemand schrieb, es gebe eine Person.

Kann auch nicht im KH liegen, brauche Einzelzimmer, was keiner versteht und eben meist nicht geht. Oder Nie.

Danke Jamie, für deine Wünsche und von allen anderen.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.11.17, 18:37

liebe Bella, :)

ich hatte sensorische Reizverarbeitungsstörung gegoogelt und bin da auf die sensorische Integrationsstörung gestossen. Diese gehört zu den Entwicklungsstörungen (tritt bereits im Kindesalter auf) und da gibt es Therapieansätze. Daher war meine Überlegung, ob bei dir etwas derartiges in besonders schwerer Form vorliegen könnte. Und ob es Ansätze gibt, die die Symptomatik lindern kann.

Ich habe das nicht böse verstanden. Wenn du sagst, es gibt keinerlei Therapiemöglichkeit für deine Erkrankung, bin ich da auch ratlos.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 02.11.17, 19:05

padma hat geschrieben:liebe Bella, :)

ich hatte sensorische Reizverarbeitungsstörung gegoogelt und bin da auf die sensorische Integrationsstörung gestossen. Diese gehört zu den Entwicklungsstörungen (tritt bereits im Kindesalter auf) und da gibt es Therapieansätze. Daher war meine Überlegung, ob bei dir etwas derartiges in besonders schwerer Form vorliegen könnte. Und ob es Ansätze gibt, die die Symptomatik lindern kann.

Ich habe das nicht böse verstanden. Wenn du sagst, es gibt keinerlei Therapiemöglichkeit für deine Erkrankung, bin ich da auch ratlos.

liebe Grüsse,
padma
Liebe padma,

man muss "sensory overload" eingeben. Dann auf "sensorische Überlastung" und dann auf "sensorische Verarbeitungsstörung" klicken.

Im deutschen kommt etwas anderes raus. Das ist ja der Mist.

Ich vermute nun nach Jahren, dass es das sein könnte.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.11.17, 19:12

liebe Bella, :)

kannst du einen link dazu einstellen?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 02.11.17, 19:34

Na klar liebe padma:

Ausgangspunkt:"sensory overload":

https://translate.google.de/translate?h ... rev=search

https://translate.google.de/translate?h ... rev=search

Im englischen wird Reizüberflutung ganz anders dargestellt, wie das selbe Wort im deutschen Wiki.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 02.11.17, 20:51

Ich will nicht zu vorschnell sein, aber mir geht es schon besser.

Nur eben die Angst wegen den Nachbarn. Heute ist es genau 1 Monat und 12 Tage her, dass ich angefangen habe zu reduzieren.

Aber ich bleibe jetzt erstmal bei 450mg.

Das erste Mal 450mg nahm ich am 10.10.. dann am 15.10.= 4 Tage auf 400mg und nun konstant seit 19.10. 2017 450mg.


LG Bella2
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Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 04.11.17, 3:33

Leider geht's mir heute richtig dreckig. Wollte meinen Rythmus ändern und habe seit gestern solche fürchterlichen Stirnhöhlen-Kopfschmerzen und
bin wieder so überreizt. Habe Angst der Körper kann sich auf tags nicht einstellen. Mir platzen bald die Adern im Kopf, so arg fühlt sich
das an. :( (habe auch Bluthochdruck) Und ich dachte, das körperliche sei schon vorbei.

Schlafen geht auch nur beim Nacht-Rythmus.

Ich will erst mal 2 Monate bei 450mg jetzt bleiben und im Januar versuchen wenigstens noch auf 400mg zu kommen.

Bei mir geht's eben nur in der kalten Jahreszeit, weil es dann vorm Haus endlich ruhig ist und es schnell dunkel wird.


LG Bella2
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Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Samstag, 04.11.17, 10:15

Hallo Bella, :)

es tut mir leid zu lesen wie du dich herumquälen musst. :(
Eine Biorhythmus - Verschiebung lässt sich ja nicht eben mal so nebenbei erzwingen.
Da wirst du einen langen Atem brauchen. :schnecke:

Ich wollte dir noch etwas vorschlagen, sofern du es nicht schon berücksichtigt.
Es gibt für PC und Smartphone kostenlose Blaulichtfilter, die den Blauanteil aus dem Bildschirm filtern. Dieses Lichtspektrum wirkt anregend und kann Menschen, die abends und nachts am PC sitzen, künstlich wach halten / putschen und den Schlaf erschweren.
Gib entweder einfach mal Blaulichtfilter ein oder f.lux oder twilight.
Ich hab an meinem Rechner f.lux installiert und auf meinem Android-Handy twilight, wobei twilight super Funktionen hat (man kann es manuell ausschalten und zuschalten und die Farbe selbst auswählen.)

Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Samstag, 04.11.17, 16:57

hallo Bella, :)

ich denke auch, dass es sinnvoll ist, erstmal bei den 450 mg zu bleiben.
Wenn du dich dann stabiler fühlst, würde ich nur in ganz kleinen Schritten reduzieren, vielleicht nur 10 mg. Aufgrund deiner Reizverarbeitungsstörungen reagierst du vermutlich besonders sensibel.

Dass es heute so schlecht ist, kann an den Dosisveränderungen liegen. Es muss sich alles erst wieder einspielen.

gute Besserung,
liebe Grüsse,
padma
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 05.11.17, 22:13

Momentan komme ich total mit meinen Tabletten durcheinander und nehme sie teilweise am gleichen Tag, seit ich versuche den Rythmus

zu verschieben.

Jetzt habe ich wieder u.a. zu viele Benzo's genommen.

Wenn ich am gleichen Tag mich hinlege und am gleichen Tag aufstehe, komme ich total durcheinander.
(und sich das dann tagelang verschiebt.)

Ich weiß dann gar nicht, was ich am besten wann einnehmen soll.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

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Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
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Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 06.11.17, 21:22

Werde wohl wieder in die Klinik müssen. :'( :cry:
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Katja » Montag, 06.11.17, 21:39

Hallo Bella2,

bitte gib nicht auf! Vielleicht kann dir ja auch die App MyTherapy fürs Handy helfen, bei der man genau einstellen kann, wann man ein Medikament einnimmt, und die einen an die Einnahme erinnert? Ich bin sehr zufrieden damit.

Liebe Grüße
Katja
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