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Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
lunetta
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.12.17, 18:51

Hallo liebe Eva!

Bitte verzeih dass ich dir erst jetzt mein nachträgliches Beileid auspreche - ich habe es erts jetzt gelesen!

Und ich lese, dass du ungalublich tapfer und stark bist und OHNE zusätzliches benzo ausgekommen bist!

Ich umarme dich virzuell und wünsche dir alles Liebe und GUte!

GLG!
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 20.12.17, 19:11

Liebe Eva :-)

Ich lese auch gerade erst von deinem Verlust. Es tut mir sehr leid :hug:

Pass gut auf dich auf.

:hug:

Liebe grüße
Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Donnerstag, 21.12.17, 19:26

Hallo,

und danke auch Euch beiden Lieben. :group:

Herzlich, Eva
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Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 25.12.17, 12:59

Hallo,

was für ein vertracktes Dilemma:

Im Web geforscht, finde ich zu den bekannten Schlafmitteln, Z-Drugs und Benzos, dass deren Dauereinnahme neben der bekannten Abhängigkeit zu Demenz, Herzkrankheiten und Krebs führen kann. An sich ja keine große Überraschung.

Dann sehe ich aber ähnliche Angaben zu anhaltender Schlaflosigkeit: erhöhter Blutdruck, Diabetes, Demenz und auch Krebs. :shock:

Was für eine :censored: !
Also haben wie Insomlenten die Wahl zwischen Pest und Cholera.

LG Eva
für die es heute mit dem Absetzen weitergehen wird.
Zuletzt geändert von Eva am Montag, 25.12.17, 13:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Clarissa
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Clarissa » Montag, 25.12.17, 13:03

Huhu Eva:

die Schlaflosigkeit hält aber nicht an!!! Wenn ich's Dir doch sage :wink: .

Geduld!

Bis jetzt hab ich diese schlimmen Folgen alle nicht :) .

Frohes Fest und VG von Clarissa
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 25.12.17, 13:06

Huhu Clarissa,

das ist meine einzige Hoffnung.

Geduld ... *hust* :whistle: ... Gebet: Herr, schenk mir Geduld - aber bitte subito! :wink: :D

Danke, Dir auch frohe Weihnachten!
LG Eva
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weg
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von weg » Montag, 25.12.17, 17:16

hallo eva,
eva hat geschrieben:
was für ein vertracktes Dilemma:

Im Web geforscht, finde ich zu den bekannten Schlafmitteln, Z-Drugs und Benzos, dass deren Dauereinnahme neben der bekannten Abhängigkeit zu Demenz, Herzkrankheiten und Krebs führen kann. An sich ja keine große Überraschung.

Dann sehe ich aber ähnliche Angaben zu anhaltender Schlaflosigkeit: erhöhter Blutdruck, Diabetes, Demenz und auch Krebs. :shock:

Was für eine :censored: !
Also haben wie Insomlenten die Wahl zwischen Pest und Cholera.
mir ist der gedanke fremd, dass wir eine wahl zwischen pest und cholera haben.
du hast vielleicht die wahl ohne PP auszukommen. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du demenz oder krebs einfach so wählen kannst. wenn dem so wäre, würde das jeder der schwer krank wird, das ja selber gewollt haben.

du hast heute noch die möglichkeit auf ein selbstbestimmtes leben. wie lange dir das geschenkt wird, kann dir niemand sagen.
eva hat geschrieben:
Geduld ... *hust* :whistle: ... Gebet: Herr, schenk mir Geduld - aber bitte subito! :wink: :D
ich habe mir in meinen schlaflosen nächten (seit gut einem jahr) viele gedanken über geduld gemacht. für mich hat geduld mit "uhr-zeit, besitz-zeit" zu tun. irgendwann muss mit der geduld zu ende sein, sonst ist es keine geduld mehr. geduld kann einem auch unter druck setzen. geduld hat für mich etwas mit bewerten zu tun.

für mich ist hinter der geduld eine zeit. die lebensqualität-zeit, die nichts mit der "uhr-besitz-zeit" zu tun hat. ich unterlege meine schlaflosigkeit mit dieser anderen zeitdimension. ich werte nicht mehr. es ist einfach so. ich weiss bei mir nicht, ob die schlaflosigkeit einmal ein ende hat. ich warte nicht mal mehr auf ein ende. ich nehme es einfach so an wie es ist.

natürlich habe ich mehr oder weniger mühe damit. aber seit ich keine geduld mehr pflege, ist es mir leichter geworden.

das ist vielleicht etwas schwer vertändlich geschrieben. mir fehlen da die worte meine ansicht auf einen punkt mitteilen zu können. vielleicht bekommst du eine ahnung davon, was ich dir sagen möchte.

was mir oft auch in den nächten hilft: das ganze forum durchzulesen. vielleicht beginnst du mal mit all deinen beiträgen die du je geschrieben und bekommen hast. da liegen schon viele lösungsansätze drin.

herzlich
weg
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Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 25.12.17, 19:57

Hallo weg,

danke für Deinen Beitrag.

Mit der "Wahl zwischen Pest und Cholera" wollte ich ausdrücken, dass andauernde Schlaflosigkeit lt. angeblicher Forschungsergebnisse ähnlich schlimme Symptome / Krankheiten hervorrufen KANN wie lange Einnahme von Schlaftabletten / Benzos. Natürlich wollte ich damit nicht sagen, dass ich mir lieber die Pest als die Cholera oder umgekehrt lieber die letzte als die erste holen würde.

Ich bin ehrlich ein bisschen erschüttert, welchen Erklärungsbedarf manche meiner Beiträge hier zu haben scheinen.

Doch, ich glaube, ich habe verstanden, wie Du das mit der Geduld meinst und finde es auch gut. Sich keinen Druck machen, sondern möglichst bewusst über die Zeit verfügen, die durch die Schlaflosigkeit zusätzlich geschenkt wird - so etwa in diese Richtung ...?

LG Eva
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Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Samstag, 30.12.17, 9:57

Hallo :) zu demjenigen,
der es lesen mag.

So, hab ja länger hier bei mir nichts geschrieben. Was mit dem Tod meines Bruders und dessen Verarbeitungsbeginn zusammenhing, aber auch mit computertechnischen Umwälzungen und erkenntnishaften Umwälzungen. Letztere ausführlicher in Worte zu fassen, ist mir noch nicht gegeben, da reift noch was heran ... aber es ist tatsächlich eine große Umwälzung in Gang gekommen ...

Nur grob skizziert: Es geht um mehr Annehmen, mehr echte Akzeptanz statt Widerstand, Lebenshingabe statt Lebensverweigerung. Alles, was ich "weg haben" will ist Widerstand und Nichtakzeptanz. Alles was ich zulassen und bejahen kann, ist Annahme dessen, was ist und somit das Leben selbst. Und hat mit Liebe zu tun.

Was macht denn der Widerstand mit einem? Ob ich etwas weghaben will oder nicht - es ist ohnehin da. Warum also nicht annehmen, sich dem hingeben?

Das ist nichts Neues, aber dass es nicht nur der Verstand erzählen will - das ist neu.

Ich kanns am Nichtschlafenkönnen festmachen, um ein illustrierendes Beispiel zu benennen: Solange ich es nur ganz furchtbar finde und die Angst davor im Vordergrund stehen bleibt, so dass ich sie am liebsten weiterhin mit Tabletten wegmachen möchte, halte ich es fest. Aber wie das Leben selbst, kann Schlaf nur "geschehen", nicht gemacht werden. Solange ich im Kopf bin, mein Verstand schreit, schimpft und wettert, kann Leben nicht wirklich geschehen. Auch Schlaflosigkeit ist Leben - weil sie geschieht.

Ich strebe viel mehr Offenheit an, für das Jetzt. Das bedeutet auch, ernsthafter anzugehen: keine schnelle Verurteilung anderer mehr, auch nicht derer, die meinem kostbaren Ego Unrecht taten, kein andauerndes Werten und meiner Angst damit die Oberhand lassen. Möchte mich an das Fühlen ausliefern können - statt dem Verstand und dem Kontrollierenwollen zu gehorchen. Die Furcht verlieren, denn Abwehr in Angst geschieht aus Abwesenheit von Liebe.

Da ist eine Menge am Arbeiten und der maximale Unterschied ist, es ist auf dem Weg in den "Bauch", was bisher doch nur im Kopf saß.

Bis bald,
Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Clarissa » Samstag, 30.12.17, 11:53

So ist es, liebe Eva.

Widerstand gegen die aktuelle Lage, insofern man sie nicht ändern kann, raubt ganz viel Kraft und macht noch unglücklicher, so meine Erfahrung.

Auch mir fällt Akzeptanz nicht immer leicht. Manchen Situationen setze ich mich bewusst nicht aus, um Verzweiflung oder Neid keine Chance zu geben.
Ich muß sehr achtsam sein, um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Viel Erfolg wünscht Dir mit VG Clarissa.
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bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Berlin-2013 » Samstag, 30.12.17, 12:14

Oder aber wenn man den falschen Weg eingeschlagen hat einfach umkehren oder auf Ratschläge hören. Kann sehr wichtig sein.... weiter so.....

Sturrheit bringt gar nichts ausser Verlust von Lebenszeit und Energie!
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3,5 Jahre nach 0 mg :party2:

Licht am Ende des Tunnels


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Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Samstag, 30.12.17, 14:44

Hi, Berlin,

nein, Sturheit wäre ja wieder nur das Ego auf dem Vormarsch. :D Das Gegenteil sollte es sein, mitfließen.


Hallo, liebe Clarissa,

mein Kopf sagt mir auch, es kann doch nicht einfach sein. Aber was meint der Bauch? :lol: ... (ohne Scherz jetzt: Es ist ein Paradigmenwechsel, es umzusetzen.) Danke für die Wünsche, Dir ebenso. :)


Liebe Grüße,
Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Sonntag, 31.12.17, 10:26

Hallo Ihr Lieben!

Unfassbar, es wurden mir heute Nacht 7 Stunden - in Worten: SIEBEN - Stunden Schlaf ohne zusätzliches Benzo geschenkt. :party2:
Eure glücklich überraschte Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Neverthelessw11 » Sonntag, 31.12.17, 10:49

Guten Morgen,
Unfassbar, es wurden mir heute Nacht 7 Stunden - in Worten: SIEBEN - Stunden Schlaf ohne zusätzliches Benzo geschenkt.
Das freut mich zu lesen. Ist doch eine gelungene letzte Nacht diesen Jahres. :party2:
Ich strebe viel mehr Offenheit an, für das Jetzt. Das bedeutet auch, ernsthafter anzugehen: keine schnelle Verurteilung anderer mehr, auch nicht derer, die meinem kostbaren Ego Unrecht taten, kein andauerndes Werten und meiner Angst damit die Oberhand lassen. Möchte mich an das Fühlen ausliefern können - statt dem Verstand und dem Kontrollierenwollen zu gehorchen. Die Furcht verlieren, denn Abwehr in Angst geschieht aus Abwesenheit von Liebe.
Was für schöne, weise und erwachsene Worte. <3 Vielen Dank für diesen Post, der mir gleich einen zweiten Eintrag in meiner "Neujahrswünsche statt Neujahrsvorsätze" beschert. Ich wünsche dir, dass du diese - nennen wir es mal - kognitiveUmstrukturierung peu a peu vollziehen kannst und das Leben mehr "liebend bejahen" kannst. Ich glaube das wäre eine wahnsinnige Erleichterung deine Worte umsetzen zu können, nicht nur für dich und mich, sondern vielmehr für jedermann.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
Never
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Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 19
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Seit dem 21.03.2018: Experiment mit Vitamin D, 1000 IE am Tag. Keine Triggerwirkung.

Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Sonntag, 31.12.17, 16:38

Danke, liebe Never! :hug:

Auch Dir alle guten Wünsche und ein positives neues Jahr.

Auch allen anderen Lieben, die mir im letzten halben Jahr hier so viel wert geworden sind! :group:

Liebe Grüße,
Eva
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Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Mittwoch, 03.01.18, 12:52

Hallo,

letzte Nacht war der Schlaf extrem wenig, 1 Stunde - EINE. Es gab vorher Aufregung, sonst hätte ich es auf den neuen Absetzschritt geschoben ... er mag mitspielen oder auch nicht ...

Ich bin aber, was die Nächte angeht, recht gelassen geworden - nicht mehr ängstlich, panisch oder wütend, im Gegenteil: Ich versuche jetzt, die Schlaflosigkeit - wenn sie denn schon ungebeten mein Gast ist :wink: - willkommen zu heißen und zu umarmen, im übertragenen Sinn. Es geht mir gut, bin hellwach bis jetzt. Wahrscheinlich schlafe ich heute Nacht dann besser bzw. mehr.

Und ich freue mich, dass es jetzt allmählich überschaubar wird mit der Restmenge des Benzos. Noch drei Monate :schnecke: dahinschleichen, wenn alles gut läuft, und dann bei Null. :) Es geht mir zur Zeit ansonsten recht gut im Entzug; außer dass ich vielleicht etwas schneller "hochgehe" als früher, habe ich das Glück, nichts weiter davon zu merken.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Yogi0512 » Mittwoch, 03.01.18, 14:11

Hey Evaaaaa :hug:

Freut mich sehr deine Erfolge die ich lese.

Mach weiter so ich freue mich für dich :)

Entspannten Tag dir noch.
Liebe Grüsse yogi
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Grüsse Yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung

2007-2014 citalopram 40mg
2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
Aktuell Januar 2018
Verschlechterung. Neuartige Symptome. Gefühl das Gedankenbilder neben dem Kopf statt finden. Matschaugen. Momentan Symptome auch abends und nachts nach dem aufwachen ca 1 Stunde das Gefühl das das Gehirn weg sei. Und andere Effekte die sich nicht beschreiben lassen. Zwischendurch aber Linderung. Alltag einigermassen im Griff zu bekommen. Gedächtnisstörung.
Angst Geistig nicht mehr da zu sein

Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Mittwoch, 03.01.18, 17:53

Hi Yogi!
Nett, Dich hier zu sehen! :hug:

Du kommst "aus der Hütte" - schaust in andere Threads wie hier bei mir, und Du wirkst auf mich ganz anders! Viel aufgeschlossener, und das ist schön. Dazu so ein toller Spruch in Deiner Signatur ... es geht voran, bei mir und bei Dir, ganz sicher. Und auch bei anderen hier. :)

Liebe Grüße,
Eva
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Angusta
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Angusta » Samstag, 13.01.18, 10:46

Hallo liebe Eva
Es freut mich das du mit der Schlaflosigkeit entspannter umgehen kannst :party2:
Ich kenne das ja auch
Alles liebe Angusta
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Eva
Alprazolam
10 jahre sporadisch ca 2x 0,5 -1mg /Woche
Seit 3 Wochen täglich
1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug

Das Alprazolam teile ich in zwei Dosen auf
morgens um 9.00 und nachmittags um 16.00
Von 14 - 17.00 Uhr leichte Entzugserscheinungen die in ihrer Intensität variieren ..ist aber bisher gut auszuhalten

ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde
0,75 mg tgl.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich

25.12.17
0,607 mg täglich

13.1.2018
0.55 mg täglich

27.1.2018
0,5mg täglich / 20 ml (7ml morgens und 13 ml abends )
Ich bin zu müde zum rechnen, deswegen ab jetzt nur noch in ml

15.2.18
18ml täglich (7ml morgens und 11ml abends )

1.3.18
17ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 10ml abends

17.3
15,5 ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 8,5 ml abends

1.4
14ml täglich (0,35mg)
7 ml morgens 7ml abends

12ml täglich (0,30mg)
6ml morgens 6ml abends


Weitere Medikamente :
Betablocker
Kalziumkanalblocker
Mirtazapin 15mg abends
Buronil 1 -2 x 25 mg abends

Eva
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Re: Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Samstag, 13.01.18, 12:34

Liebe Angusta,

ja, es hat sich entspannt. Ich bin optimistisch, bis Ostern "mit all dem" durch zu sein. Und ich habe ganz viel Hoffnung, dass ich auch mal wieder richtig gut schlafen werde, nicht nur sporadisch gut, wie zur Zeit - was ich ja auch schon als ein großes Geschenk empfinde.

Das ist insgesamt das Gegenteil von dem, wie es noch vor kurzer Zeit war: Da beherrschte doch noch ziemlich die Angst mein Denken. Es ist ein Prozess, bei dem sich nichts vorwegnehmen lässt; da fängt im Grunde schon das Geschehenlassen an.

Ganz lieben Gruß, Eva
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