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Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Eva
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Eva » Samstag, 02.12.17, 13:42

Hallo Lina!
Off Topic
Der Herr meinte es so - ich hatte auch nachgefragt, weil mir die Aussage seltsam erschien - dass sein Alkoholismus furchtbar war und er persönlich großes Glück hatte, ihm zu entkommen -
dass er aber anderenfalls, also wenn er nicht zu dieser Art der "Selbstbehandlung" gegriffen hätte, dann stattdessen seinem sicheren Gefühl nach eine tödliche Krankheit seinen damals vorhandenen Selbstzerstörungswunsch "aufgegriffen" hätte. Aus seiner Sicht war das also so, und da er seine Alkoholsucht später besiegen konnte, ist es gut ausgegangen.

Das ist natürlich eine extrem eigenwillige Sichtweise und KEINESWEGS möchte und würde ich so etwas als Rechtfertigung, zum Alkohol zu greifen, an andere als Empfehlung weitergeben!!! Sorry, dass ich es oben nicht hinzugesetzt habe; ich war so blauäugig zu meinen, dass sich das von selbst verstehe.
Ich bin und bleibe immer offen für Erfahrungen anderer, und das auch dann, wenn sie nicht dem entsprechen, was hier im Forum vertreten wird. Das heißt aber eben nicht gleichzeitig, dass ich diese unterstütze.

Selbst habe ich gerade heute an anderer Stelle explizit betont und empfohlen, dass ich das seeeehr langsame Ausschleichen praktiziere und als generelle Empfehlung genau richtig finde. :) Das war übrigens nicht von Anfang an so.

LG Eva
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

neuling
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von neuling » Samstag, 02.12.17, 14:26

Hallo Berlin,

Danke das du bei mir mitliest.

Ich steck so in der Sch. ....

Ich würde alles anderst machen hätte ich die Chance dazu.

Ich würde auch wieder eindosieren wenn ich wüsste was.

Steck in zig Kaltentzüge von benzo NL und ad.

Das makabere an der Sache ist, dass ich in meinem ganzen Leben vor dieser Hölle nicht mal ne Aspirin genommen hab.

Ich wollte das zeug so schnell wie möglich wieder weg haben und steck jetzt in der Hölle.

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Clarissa » Samstag, 02.12.17, 14:46

Herrgott, Mary:

ich stecke auch in zig Kaltentzügen!

Wenn Du als sabbernder Zombie in einer Pflege landen willst, dann dosiere irgendwas wieder ein und gib Deinem ZNS den Rest.

Bei allem Mitgefühl: Man weiß nicht mehr, was man Dir noch schreiben soll. Man dringt nicht zu Dir vor.

Mir scheint, Du suchst einzig nach der Wunderpille, die Dich ratz fatz von allem Übel befreit. Und die gibt's doch nicht. Punkt.

Grüße von Clarissa.
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 02.12.17, 14:56

Hallo,

nach den vielen Erfahrungen, die hier im Forum über einen langen Zeitraum gesammelt wurden, ist es wirklich die absolute Ausnahme, dass ein schneller Entzug nachhaltig gelingt. Das möchte ich auf jeden Fall gerne noch warnende anmerken. Es ledrm ja potentiell auch Betroffene hier, die noch ganz am Anfang ihres Entzüge stehen.
Man sollte auch bedenken, dass jeder missglückte Entzugsversuch das ZNS reizt und sensibilisiert, sodass der nächste Versuch noch schwieriger wird oder der Betroffene im schlimmsten Fall in einem protrahierten Entzug rutscht, wie ja auch Lisamarie :) schon angemerkt hat.

In vielen Fällen führt das immer tiefer in die Abhängigkeit.
Das wollte ich noch los werden, ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen.

Allen einen schönen 1. Advent :group:

LG Ute
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Neverthelessw11 » Sonntag, 03.12.17, 0:15

Gelöscht. Sorry mein Beitrag bezog sich auf eine ältere Nachricht hier im Thread. Hab die letzte Seite nicht gesehen. Sorry :cry: :frust:
Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
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Luna
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Luna » Sonntag, 03.12.17, 1:01

Man sollte auch bedenken, dass jeder missglückte Entzugsversuch das ZNS reizt und sensibilisiert

Es ist die Chemie, die reizt bzw den Körper in eine Stresssituation versetzt. Jedes mal wenn man auch nur Chemie einatmen tut ,spielen Mastzellen verrückt und das Zns wird gereizt. Das ist an sich nicht schlimm und kurz. Erholt sich schnell aber bei ständigen Kontakt mit Chemie....leider nicht...man nennt es auch chronischen Entzündungszustand.

Der Entzug ist weiterer Stress für den Körper. Stress führt bei allen Menschen zu reizen.
Wenn die Reize nicht stark sind dann kommt man irgendwie auch gut durch aber sie können sich auch weiter ansammeln.
Bei eh schon geschädigten ein Problem aber gibt Menschen, da sind die Reize noch gering.
Wenn sie stark sind...leid...entgiftung gestört und unverträglich auf Substanzen usw..sie gelangen dank Gefäßerweiterten Botenstoffen dann auch ins Gehirn und überall....folge...immer mehr Symptome.

Für die einen ist schleichen prima...für andere ein Horrortrip.
Man sollte auch etwas selbst schauen...quält es mich oder komme ich so besser klar. Das merkt man eigentlich ganz gut. Das habe ich machen müssen.
Wenn man klar kommt mit ganz langsam dann kann man gerne so gehen wie lina usw. Würde ich nie was gegen sagen, weil den Schock muss man sich nicht antun...aber zu sagen...nach 0 ist schnell alles gut. Dafür gibt es keine Garantie.

Man muss individuelle schauen. Auch informieren was man tun kann während Entzug und nach 0 wenn Körper leidet. Ich meine nicht hilfe mit noch mehr Gift. Es gibt gute Wege ohne weitere Chemie zu dem Entzug aber der Mensch hat gelernt das Wunder in Pillen zu suchen...
NA BITTE von mir aus.

Und ich finde das sowas von nicht ok zu unterstellen, dass ich hier wem gesagt haben soll, man soll schnell entziehen.
Das sollte eh jeder für sich entscheiden.
Beides kann ein Risiko sein...INDIVIDUELLE eben.

Übrigens reizt alles das zns was man nicht verträgt...das können sogar lebensmittel sein...warum brauche ich nicht zu erklären.
Unnötig.

Protrahierten Entzug haben hier doch auch genug Leute die langsam gegangen sind also wo ist bitte da die Garantie, dass nach 0 alle heile ist? Und dieser protrahierten Entzug ist nichts anderes als ein geschädigter Körper durch Chemie. Zudem gereizt und geschwächt durch Ausschüttung von u.a entzündungsfördernden Botenstoffen, weil die bei Giften usw immer reagieren...um zu schützen. Es wird alles zu viel für den Körper.

Und falls nochmal jemand denkt...ich will das alle schnell entziehen...dem ist nicht so.
Man sollte nur in Betracht ziehen, dass es für nichts eine Garantie gibt und auch individuelle handeln und nie aus den Augen verlieren was wirklich schädigt und reizt.
Ich habe nichts gegen das langsame dosieren aber wenn ich merke...das schädigt nur noch mehr...wie bei mir damals... dann kann man nicht sagen...gehe noch langsamer. Damit wäre ich damals durch noch eine schlimmere Hölle gegangen.

Naja was solls...mir geht es gut.

Zu sagen, dass man in eine Abhängigkeit rutscht wenn man zu schnell weg ist, ist quatsch meiner Meinung nach.
Ich nehme gar nichts mehr ein und kenne Leute, die schnell abgesetzt haben...die nehmen auch nichts mehr.
Hier wird es wohl wenn dann auch Individuelle sein und nicht in vielen Fällen.
Die Abhängigkeit ist wohl eher, weil man Symptome hat und glaubt...nur Pillen können helfen.

Alles gute
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Anke13
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 03.12.17, 15:00

Zu dem Beitrag von Luna von Sonntag, 03.12.17 (1:01 Uhr)

Ich finde den Beitrag von Luna absolut zutreffend und kann ihr aus meiner eigenen Erfahrung in vielen Punkten nur zustimmen.

Ich finde es auch nicht o.k. Luna zu unterstellen, daß sie hier jemand gesagt hat, schnell zu entziehen.

Leider werden Sachen oft mißverstanden, die Erfahrung habe ich auch gemacht, finde ich bedauerlich aber ist im Internet oft so. Würde man einer Person gegenüber sitzen käme es nicht so zu Mißverständnissen. Deshalb machte meine ehemalige Psychologin auch ungerne Therapie per mail (wenn ich krank war an dem Tag).

Der Entzug ist ein enormer Stress für den Körper und Psyche (siehe auch Ashton Manual). Wenn dann noch ein chronischer Entzündungszustand vorliegt, ist es durchaus sinnvoll schneller zu entziehen. Wobei man das Wort "schnell" so auslegen kann, wie man möchte, ist ein weiter Begriff. Was habe ich von der langsamen Ausschleichmethode wenn meine Organe nicht mehr mitmachen oder wie bei Luna Blut aus dem Darm kommt ?

Wie Luna auch schreibt: "für die einen ist schleichen prima, für andere ein Horrortrip". Es spielen doch so viele Dinge eine wichtige Rolle (das Alter, wie lange die Einnahme war, der Gesundheitszustand, das soziale Umfeld,etc).

Bei Berlin030 ist es so, daß er craving hat. Kann nur von mir persönlich sagen, daß ich mich ekel :evil: die nächste Tablette zu nehmen aber ich muß, da ein Kaltentzug eben sehr gefährlich sein kann. Da ist dann auch wieder ein Unterschied.

Ich habe vor über 20 Jahren einen Doppelentzug gemacht in einer Privatklinik, die ich mir ausgesucht hatte. Alkoholentzug (wurde zu schnell gemacht, daher Krampfanfall dort) und Diazepam-Entzug Hochdosisbereich in relativer kurzer Zeit.
Ich hatte danach keinerlei Probleme mehr, kein craving, habe seit 1993 keinen Alkohol mehr getrunken und bin gut aus dem Diazepam Entzug gekommen. Konnte danach wieder alles essen und alles war o.k.

Da kommen wir wieder zu dem Thema Alter: jetzt nach dem Rückfall 2014 mit Alprazolam und Diazepam sieht das Ganze etwas anders aus. Ich habe teilweise 7 Alprazolam am Tag genommen (entspricht ca. 14 Diazepam/140 mg Diazepam) und jetzt bin zumindest auf 30 mg Diazepam. Finde ich auch nicht gerade toll und habe heftige Beschwerden, damals war es eben anders und ich war jünger. Aber was soll ich machen ? Aufgeben ?

Mir wurde auch (wie Luna) viel Angst gemacht und Panik, daß es ein langer, steiniger Weg wird und es wird noch ewig dauern,etc. und das fand ich so entmutigend und fühlte mich hoffnungslos.

Dann entschloß ich mich es so zu sehen wie Eva: ich werde mich mit solchen Äußerungen nicht panisch machen lassen, das tut mir nicht gut. Ich erwarte das Beste. Nur so kann ich meine Psyche beruhigen und Hoffnung schöpfen sonst könnte ich ja gleich aufgeben.....

Auch zu dem protahierten Entzug stimme ich Luna vollkommen zu. Habe ich eine Kristallkugel wie es werden wird ? NEIN. Und so halte ich mich an den Spruch: überlege erst wie du den Fluß überqueren kannst, wenn du an dem Fluß angekommen bist !!

Und so kann ich Luna nur zustimmen: Die Abhängigkeit ist wohl eher, weil man Symptome hat und glaubt nur Pillen können helfen !

Und so wünsche ich allen von Euch, die im Entzug sind, die bei 0 sind und im protahierten Entzug und auch den neuen Forumteilnehmern und Teilnehmerinnen alle Gute, viel Kraft und Hoffnung auf Eurem Weg. Und es gibt Erfolgsgeschichten (auch nach langjähriger Einnahme). Wenn nicht gerade auf den deutschen Seiten aber weltweit (Benzo Buddies/ USA Seiten).

Holt Euch Rat und Hilfe aus dem Forum und dann geht Euren Weg, wie immer er auch sein mag, ihr spürt am besten, was gut für Euch ist.

LG :group:
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

LinLina
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von LinLina » Sonntag, 03.12.17, 16:02

Hallo :-)

Luna :-), wenn du anderen nicht raten wolltest, schneller abzusetzen als hier empfohlen, dann habe ich dich missverstanden.

Wenn du schreibst, dass man sich quasi vergiftet wenn man die Medikamente weiter nimmt oder ggf. wieder eindosiert, und dadurch alles entzündet ist und langsames Ausschleichen über lange Zeit daher oft nicht sinnvoll ist bzw. einen sowieso nicht schützt vor Symptomen (am Beispiel deiner Freundin), dann kann das aber so gedeutet werden dass man die Medikamente am besten direkt "in die Tonne wirft".

Auch wenn das nicht wörtlich geschrieben wurde, hörte sich dein Beitrag für mich so an, und das geht sicher auch dem ein- oder anderen so.

Liebe Anke :-) genau das ist der Punkt: Es können Dinge Missverstanden werden, z.b. eben dass man schneller absetzen sollte.
Und das ist eben für viele sehr gefährlich, und kann deswegen nicht unkommentiert bleiben.

Wir haben fast täglich (Neu-)Mitglieder, die ihr Medikament schnell abgesetzt haben aus den unterschiedlichsten Gründen und seit dem sehr leiden, wo es wirklich schwierig ist sich danach wieder zu stabilisieren. Deswegen ist es so wichtig immer wieder darüber aufzuklären dass ein schnelles Absetzen möglichst zu vermeiden ist bzw. mit den entsprechenden Risiken verbunden ist.

Für mich selbst war es z.b. auch ok mein Benzo etwas schneller abzusetzen als hier geraten, aber wenn ich jemandem darüber berichte würde ich immer dazu schreiben, dass es besser ist langsamer zu machen, wenn möglich.

ich möchte den Thread nicht weiter dazu verwenden,weiter ausgiebig über die Gefahren des schnellen Absetzens zu schreiben, ich denke es wurde alles gesagt. Ich werde später dazu noch einen neuen Thread erstellen.

Es gab bei Berlin30 :-) soweit ich das gelesen habe keine Anzeichen für eine Unverträglichkeit oder andere Komplikation, die gegen ein langsames Ausschleichen gesprochen hätte, nun ist es allerdings schon passiert und es ist sicher eine schwierige Entscheidung wie nun zu verfahren ist.

Berlin30 :-) ich hoffe es war nicht zu verwirrend jetzt diese Diskussion in deinem Thread, eigentlich ist das ein Thema das vor allem Menschen betrifft die noch im Absetzprozess sind.

Liebe Grüße

Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,01 mg Mein Thread
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Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Donnerstag, 28.12.17, 17:04

Hallo Leute ,

bald hab ich ein halbes Jahr benzofrei geschaft , aber besser ist nix :frust:

Kopfschmerzen von früh bis spät , verbunden mit unbegründeten Angstzuständen , meistens schlimm oder gerade so aushalbar :(

Wann kommt den mal ne spürbare Verbesserung :frust: ich bin langsam am verzweifeln und denk oft das ich doch was anderes habe .

Kann das echt alles vom Entzug sein , grübel

Traurige Grüße von Berlin 03 :party:
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Clarissa
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 28.12.17, 19:38

Lieber Berlin,

1/2 Jahr benzofrei ist leider leider überhaupt noch nicht lange. Ich kenne, ehrlich gesagt, keinen Betroffenen, dem es 1/2 Jahr nach Erreichen von Null wieder gut gegangen wäre. Im April 2018 werde ich VIER Jahre benzofrei sein und es geht mir in vieler Hinsicht noch nicht gut. Die Verbesserungen kommen allmählich.

Ich glaube nicht, daß Du "was anderes" hast. Aber ich habe das auch lange befürchtet und verstehe Dich.

Hab Geduld und achte auf Dich.

VG von Clarissa
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Mobu
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Mobu » Samstag, 17.02.18, 9:57

Hallo Berlin30,
habe mit Interesse deine Geschichte gelesen und bin erschrocken, dass du noch immer solche Symptome hast. Ich selber habe es nur relativ kurz und niedrig dosiert genommen.
Bin jetzt dabei es auszuschleichen. Wie ging es dir beim absetzen?
Habe das Gefühl, dass es dir jetzt schlechter geht als beim absetzen.
VG Mobu
Febr2017 sporadisch 0,25 mg Alprazolam später 3-4 mal Wöchentlich 0,25mg Alprazolam. Dosis immer gehalten.Zum Psychater ,Umstellung
Febr.2018 Wechsel auf 7,5 mg Diaz.kribbeln der Haut, brennen der Haut , Unruhe am Anfang,Watte im Kopf
Dosis 7,5 mg gewechselt bis auf 5 mg .
Dann wechseln auf Clonazepam.
2.3 0,75 mg Clonazepam
5.3. 0,6 mg Clonazepam (Rivotril)damit ging es mir gut
9.3. heftige Entzugssymptome alle 5-6 Std
aufdosiert auf 0,8 mg
6.00 0,2 mg 12.00 0,2 mg 18.00 0,2 mg 23.00 0,2mg Riv

0,2mg= 2 Tropfen
Leider durch Ungeduld reduziert und Symptome bekommen.Wollte mit brechen und biegen runter.
.13.3. 2-1-1-3. Tropfen
Habe die Dosis gehalten und es wurde nach 5 Tagen besser.
.28.3. 2-1-1-2 Tropfen
02.4. Symptome: Schwitzen, Muskelschmerzen,Kopfschmerzen
03.4.alle Symptome fast weg

07.04. 2-1-2 Tropfen
09.04 Wellenartige depressive Schübe, Schwitzen, Muskelschmerzen, Schulterverspannungen.
nach 5 Tage Symptome abgeklungen
ab
21.04. 1-1-2 Tropfen
wieder depressive Schübe, Muskelschmerzen, Nacken steif
02.05. 1-1-1,5 Rivotril Tropfen 0,1mg/Tropfen
08.05. 1-1-1 Rivotril Tropfen
14.5...wieder depressive Schübe, Muskelschmerzen Schwitzen und etwas Unruhe.... letzte Nacht schon um 4,30 wach
17.05.... nur noch etwas Watte im Kopf sonst alles gut:-)
18.05. 1-0-1. Rivotril Tropfen
29.05. 1-0-0,5. Rivotril Tropfen
bereits am Morgen schon Symptome wie etwas Unruhe und benommen im Kopf
30.05 .... Durchfall, Übelkeit , Muskelschmerzen und Steif
05.6. 0,5-0,5
10.06 Muskelschmerzen wie heftiger Muskelkater, leichte Ängste bzw.Unruhe
13.06.Migräne, Übelkeit, Unruhe ,Angst ,heftiges Herzklopfen
15.6. Tropfen abgesetzt,12 Std.später Übelkeit und Durchfall, hatte ich aber auch schon davor, 24 h sehr müde und schlapp.
48h es geht mir schon besser😊

Luna
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Luna » Samstag, 17.02.18, 21:14

Hallo mobu
Habe das Gefühl, dass es dir jetzt schlechter geht als beim absetzen.
Kann es sein, dass dir sowas Angst macht, dass hier Leute nach 0 noch Probleme haben? Das fühlt sich für mich so an wenn ich dich lese aber kann mich täuschen.

So geht es einigen nach 0 aber das ist nicht unnormal. Ich halte mich zurück mit Erklärungen aber manchmal liest man so Geschichten und bekommt Panik aber das muss man nicht.
Zum einen...es ist nicht bei jedem so und zum anderen...selbst wenn, dann darf sowas keine Angst machen zu entziehen oder so.
Gehe deinen Weg.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Sonntag, 18.02.18, 15:47

Hallo Leute

Bin jetzt 28 Wochen benzofrei , das sind 7 harte Monate und nix ist bessere :frust:

Mein Hauptproblem sind die grauenhaften Spannungskopfsxhmerzen , von früh bis spät —( verbunden mit unbegründeten Angstzuständen.
Kann das echt alle vom Entzug kommen , ich bin echt am verzweifeln und denke echt das es nie wieder wird .

Wo sind die viel zitierten Fenster , ich hab seit 7 Monaten keins gesehen , gespürt .
Ich war beim Neurologen , CT usw , Blutbild großes beim normalen Dok und und und , alles top , angeblich .

Dannn hab ich seit ne Weile Probleme mit der Blase , beim Urologen gewesen , alle möglichen unangenehmen Untersuchungen gemacht , auch alles top , kann das echt alles von der Psyche kommen ?

Langsam wird es unheimlich , meint ihr das wird wieder ohne Hilfsmittel, AD z.B. die ich ja nie wieder nehmen wollte .???

Lg verzweifelte Berlin 030 :frust:
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Luna
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Luna » Sonntag, 18.02.18, 18:19

Hallo Berlin
Deine Symptome kommen nicht direkt von dem Entzug sondern, weil die Medikamente in deinen Körper viel Chaos angerichtet haben.
Dein ganzes Immunsystem...Immunzellen sind in Action und kämpfen wie verrückt gegen das Chaos,Schäden usw.
Dein Körper ist empfindlich auf so einiges und auch hier kann vieles dann zu Triggern werden. Sogar Nahrungsmittel wie Histamin usw.
Histamin ist ja ein Botenstoff aus Immunzellen und wenn zu viel dann Probleme. So ist es mit vielen Botenstoffen. Die Leber ist geschwächt und kommt mit dem Abbau nicht mehr mit...somit sammelt sich das alles im Körper an...noch mehr Symptome...schmerzen,Reizungen usw.
Eigentlich ist dein Körper im Heilungsprozess aber eben auch empfindlich auf vieles und muss somit noch mehr kämpfen daher hilft vielen Trigger zu finden und meiden so wie sich Histaminarm zu ernährung damit das Immunsystem also Immunzellen nicht zusätzlich gestresst wird.
Vielleicht kannst du da was probieren um dir zu helfen?!

Bei mir ist es zb so...sobald ich etwas dunkle Schokolade esse, bekomme ich Kopfschmerzen,Unruhe und werde zittrig.
In dunkler Schokolade ist Koffein,was Stresshormone auslöst aber auch enthält Schokolade viele biogene Amine, die auch Triggern können.
Wenn diese Hormone eh schon zu viel sind dann verstärken sich Symptome.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft
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Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Donnerstag, 15.03.18, 11:01

Hallo Leute , brauch mal n Rat von den Profis .

Ich bin jetzt genau 8 Monate benzofrei aber von Besserung kann nicht die Rede sein .
Das Leben ist nicht mehr lebenswert und das seit 8 Monaten , ich bin am Ende und bevor ich von der Brücke springe hab ich mi4 jetzt wieder ne Packung Dias besorgt .

Meine Frage ist , wie würdet ihr vor gehen , ich werde wieder eindosieren aber welche Dosis und wirken die benzos sofort oder baut sich erst n Spiegel auf und es geht mir so nach einer Woche wieder einigermaßen ?

Ich hab lange gehardert aber es wird immer immer schlimmer und ich wache jeden Morgen mit Suizid Gedanken auf und mein Leben ist der totale Rückzug , das ist kein Leben und bevor ich Mist baue habe ich diesen Weg gewählt. :frust:

Klar wollte ich nie wieder benzos nehmen , sehe keinen anderen Weg .

Ich denke es wird nicht ohne antiedepressiva gehen , hab in den letzten 8 Monaten immer wieder probiert was einzuschleichen aber immer ne krasse erstversxhlimmerung und musste es abrechen .

Sollte ich sofort mit einem antiedepressiva , hab serzralin da beginnen und mit den benzos die erstverschlimmerung abfedern , oder nur benzos und meine wohlfühldosis finden und dann gannnnnnnnnnnz langsam nach Aston abdosieren?

Ich darf jetzt nichts falsch machen , brauch n Rat von Profis .

Liebe Grüße Berlin am Ende seiner Kräfte :cry:
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 15.03.18, 11:15

Hallo Berlin,

vielleicht nicht ganz das, was du gerade gefragt hast und lesen möchtest, aber dennoch ein Leseverweis:

viewtopic.php?f=51&t=14646

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Jamie
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.03.18, 11:18

Hallo berlin030,

also eine Glaskugel haben wir nicht.
Weder kann ich dir sagen, mit wieviel du an Dosis einsteigen musst, noch ob und wann sich eine erste Besserung einstellen wird.
Da du aber längere Zeit abhängig warst, wenn ich das recht in Erinnerung habe, ist dein Körper sicher noch an die Substanz gewöhnt und wird vermutlich auch eher mittlere (bis hohe) Dosierungen brauchen.
Das ist ein Gefühl, beweisen kann ich es nicht, du solltest es ausprobieren.

Du könntest ja mal mit 5mg, verteilt auf 2,5mg morgens und abends starten und dann gucken.
Da Diazepam sich aufspiegelt, kann man erst nach 3-4 Tagen sagen, ob du über-, unterdosiert bist oder es passt.

Mir ist nicht klar, weswegen du Sertralin nehmen willst? Einen Benzoentzug kann es kaum oder gar nicht abfedern, es ist pushend und antriebsteigernd, kann nervös und unruhig machen.
Wären diese Effekte denn hilfreich für dich?

Ich bin überaus skeptisch, beim Einschleichen von AD Benzos zum Deckeln zu nehmen, erst recht, wenn man vorher mal abhängig war. Dann bist du am Ende auf Sertralin und kommst auch, wenn es blöd läuft, nicht mehr vom Diazepam runter.

Ich hoffe, dass du dir das alles gut überlegt hast.
Ich weiß, dass es Situationen im Leben gibt, die sich so zuspitzen, dass die Leute sagen ich kann nicht mehr es geht nicht mehr.
Ich wende dann auch keine Durchhalteparolen an, wenn ich spüre, dass jemand sich wirklich gequält hat und nun zu dem Schluss kommt, ohne Medis geht es nicht.
Aber gerade Ex-Benzoabhängige müssen mehr als vorsichtig bei einer Wiedereinnahme sein, da es schnell in Sucht und Missbrauch kippt.

Es wäre gut, wenn du einen verlässlich Vertrauten hättest, der ab und zu nach dir guckt, dir beisteht und dir auch spiegelt / Feedback gibt, wenn er meint, dass bei dir was aus dem Ruder läuft und du es selbst nicht bemerkst.
Vielleicht könnte er auch die Tabletten für dich verwahren und nur wochenweise rausrücken (?)

Alles Gute
Jamie

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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin-2013 » Donnerstag, 15.03.18, 11:28

Hallo Berlin,

ich habe damals auch noch einmal eindosiert, was ich nicht hätte tun sollen aber das weiß ich erst seit kurzem, jedenfalls wollte ich dir nur sagen, das bei mir erst nach 9 Tagen eine Wirkung zu spüren war, siehe mein Verlauf! Und ich hätte es mit 2 mg probieren sollen aber ich hatte nur 5 mg Tabletten!

Aber wovon ich abraten würde sind so genannte Hilfsmittel wie ADs.

Das ZNS braucht Ruhe.

Der Benzoentzug ist wirklich schlimm und fast unerträglich.

Viel Kraft und Geduld wünsche ich
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3 Jahre und 9 Monate nach 0 mg :party2:

Zur Zeit KEIN Licht am Ende des Tunnels


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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Donnerstag, 15.03.18, 11:32

Hi Jamie ,

Sertralin dachte ich als langzeit Medikationen , also die benzos nur für die einschleich Phase .

Nur benzos treibt mich ja wieder in die volle sucht, bis die AD wirken benzos zum abfedern der ersverschlimmerung und dann schnell wieder wech davon .

Sagen wir mal die AD wirken nach 4 Wochen um so schneller werd ich die benzos wieder los .

Ich bin 8 Monate benzofrei und mein Leben spielt sich nur noch in der Bude ab , Ängste , Kopfschmerzen usw .

Es kommt kein Fenster und ich muss was tun , ich will nicht in der Klinik landen , nie wieder .

Lieber mit AD leben wenn es klappt , als weiter so ein Hundeleben führen .

Hab ne halbe dia genommen , keine große Wirkung . Denkst du da muss sich erst wieder n Spiegel auf bauen um auf eine wohlfühldosis zu kommen ?

Gruß Berlin
Diagnose , Angst u Panikstörung

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Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.03.18, 11:41

Hallo,

sorry wenn ich das jetzt schreibe, aber du schreibst, du hast eine Menge AD probiert und es war immer schlimm und nicht auszuhalten.
Ich sehe hier ehrlich gesagt nicht, weswegen es nun beim Sertralin klappen soll?

Das ist eine riskante Rechnung. Wenn du ein Benzo zum Deckeln der Einschleichsymptome nimmst und das AD dann "wirkt", dann hast du Glück gehabt, musst dich aber immer noch vom Benzo entwöhnen.
Aber was machst du, wenn du das so handhabst und das AD nicht hilft / wirkt bzw. so schwere NW verursacht, dass du es dann wieder sein lässt?
Dann ist dein ZNS noch mehr gereizt und das Benzo hast du immer noch an der Backe und noch ein Problem mehr.

Es gibt Menschen, da lehne ich mich einfach mal aus dem Fenster, denen bekommen AD nicht!
Die haben eigentlich nur bad trips davon. Ich gehöre mit dazu, deswegen schreibe ich auch aus eigener Erfahrung.
Alle modernen SSRI / SNRI, Teile der Trizyklika und alle atyp. NL sowie Mirtazapin habe ich nie vertragen, musste nach der ersten oder zweiten Einnahme bereits abbrechen wegen unaushaltbarer Symptome oder weil ich bei den NL zB zusammengeklappt bin aufgrund eines massiven Blutdruckabsturzes.

Hast du jetzt ernsthaft vor ein AD nach dem anderen auszuprobieren?
In der Hoffnung, es findet sich eins, das wirkt?
Ich will dir die Hoffnung nicht nehmen, aber wenn man ein Muster bei sich erkennt, dass AD Einnahmen nur Kummer bringen, dann ist es zweifelhaft, ob das so Sinn macht.

Also ich hab das durch, über 1 Jahr hab ich mich durch sämtliche Substanzen der Apotheke gefressen und es hat mir nichts geholfen und ich bin fest der Meinung, dass es auch nix gibt, was mir helfen wird.
Ich erwähne der Vollständigkeit halber, dass ich mit Amitriptylin klar kam und heute nehme ich noch 2 Tropfen; es hilft mir morgens eine Stunde länger zu schlafen.

Geholfen hat es mir mein Leben umzustellen, zu wachsen und zu reifen und meine Sicht auf die Dinge zu ändern.

Bitte gehe mal in dich und überlege, wie der Weg aussehen könnte.

Jamie
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