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Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Angst alleine zu sein

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 03.06.19, 17:09

Hallo ihr lieben,

Leider macht mir meine Angst sehr zu schaffen. Wenn mein Mann über Nacht nicht zuhause ist ist es besonders schlimm... ich weiß nicht mehr weiter. ich hab Angst- vor dem alleine sein und der Nacht. So eine diffuse Angst mit kribbeln im Bauch und weichen Knien und mir fällt nix ein außer Alkohol zu trinken... das geht auf Dauer natürlich nicht. Habt ihr eine Idee was ich machen kann? Aushalten? Woher kommt das bloß? Kommt mir vor als sei das eine kindliche Angst vor der Nacht. Ich hab Angst das sie ewig dauert, vor der Stille, der Einsamkeit, vor meinen Gedanken und es ist einfach niemand da. Momentan ist es sehr schlimm und ich habe keine Strategien die gesund sind. Es ist schon mittags eine sehr hohe Anspannung da und abends wenn es dunkel wird ist es am schlimmsten
Ich habe das Gefühl es kommt aus meiner Vergangenheit.

Lg, muffin
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

NEM:

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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von lunetta » Montag, 03.06.19, 17:23

Hallo!

Damit bist du nicht allein;)

Ich habe auch schreckliche Angst vor dem Alleinsein - vor allem in Phasen wo es mir schlecht geht.

Es ist nicht so die Angst vor dem Alleinsein, als viel mehr die Angst, dass es mir schlecht geht und ich mir allein nicht helfen kann - das hat sich traumatisch verschlechtert seit meiner Krise 2015.
Vorher hatte ich nie Angst allein zu sein, und ich war viel allein, da mein Mann Italiener ist und jedes Monat für ein paar Tage zur Familie nach Italien fährt.

Ich versuche diese Tage möglichst stressfrei zu gestalten, damit ich nicht noch zusätzlich getriggert werde.

Beschränke mich auf das Nötigste was gemacht werden muß, also nur kurze Hunde-Gassi-Gänge, und ansonsten viel Ruhe und Entspannung zuhause.

Aber ich kann dich voll und ganz verstehen, das ist ein sehr unangenehmes Angstgefühl - aber man darf den Partner damit auch nicht einschränken, und ihn nur an zuhause fesseln - jeder braucht auch seine Freiräume.

Ich glaube je schlechter es einem geht, desto weniger mag man allein sein...

GLG
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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von Smilla » Montag, 03.06.19, 17:39

Liebe Muffin,

ich kenne diese Angst auch, und ich erinnere mich mit Schrecken an die Tage und Nächte, in denen mein Mann im Krankenhaus war - da wuchs sie in Unendliche ...

Eine gesunde Strategie dagegen ist wahrhaftig nicht leicht zu finden.

LG Smilla
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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 03.06.19, 17:43

danke für eure antworten... es tut gut, nicht ganz alleine damit zu sein. auch wenn uns das nichts hilft.
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Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


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1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

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11.10.18 2,625mg
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1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
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11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
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3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
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Zuhause seit 30.3.

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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von lunetta » Montag, 03.06.19, 17:44

Hallo muffin!

Ich denke allerdings auch, dass Alkohol die denkbar schlechteste Strategie ist....

Grade bei uns, die so an Medis gebunden sind, kann Alkohol entweder die Wirkung verändern oder verstärken, bwz. auch den Entzug vermasseln.

Ich hätte da auch extrem Angst, dass mich der Alkohol zwar kurzfristig "rettet", aber dass sich daraus eine neue Abhängigkeit entwickeln könnte...


GLG
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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 03.06.19, 18:00

hallo lunetta,

ja, da hast du recht, Alkohol ist nur kurzfristig eine Lösung. aber ich muss gestehen, ich trinke lieber 2,3 gläsern wein, als zu irgendwelchen neuen Pillen zu greifen. aber eins nach dem anderen, ich habe gerade aufgehört zu rauchen, fange bald mit sport wieder an und sport und Alkohol verträgt sich auch nicht, das wird sich schon von selbst wieder einpendeln. das war bisher immer so.

liebe grüße,
muffin
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nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
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1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
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25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
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13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 03.06.19, 18:01

kommt halt gerade mal wieder alles zusammen. die Psychosen haben mich auch sehr beeindruckt und auch etwas ratlos zurückgelassen, es ist wohl kein wunder, das sich die angst vor der dunkelheit verstärkt hat.
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


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starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
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1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von Susanne1978 » Montag, 03.06.19, 19:28

Hallo Muffin, in meiner Nachbarschaft leben hauptsächlich Ältere mit denen ich aber sehr gut klar komme. Allein schon zu wissen, dass ich da anrufen kann wenn es mir schlecht geht, das tut gut. In akuten Krisen kam auch eine liebe Frau vorbei und hat mich besucht...
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03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

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01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg


NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 04.06.19, 12:41

hallo susanne,
das ist schön das du in einer so guten Nachbarschaft wohnst. bei uns ist es leider nicht so gut. sehr anonym alles. hat auch Vorteile. aber sicher fühle ich mich nicht. wir leben in einem efh mit nur sehr wenig Nachbarn- wenns dunkel ist ist es sehr ruhig und einsam. wir leben quasi direkt im park.
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nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

NEM:

Vit B komplex
Artischocke, Löwenzahn für die Leber
Brennnesseltabl. zum entwässern
Bachblüten

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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 04.06.19, 18:50

gemuesemuffin hat geschrieben:
Montag, 03.06.19, 17:09
Wenn mein Mann über Nacht nicht zuhause ist ist es besonders schlimm... ich weiß nicht mehr weiter. ich hab Angst- vor dem alleine sein und der Nacht. So eine diffuse Angst mit kribbeln im Bauch und weichen Knien und mir fällt nix ein außer Alkohol zu trinken... das geht auf Dauer natürlich nicht. Habt ihr eine Idee was ich machen kann? Aushalten?
Liebe gemüsemuffin,
Ich kenne das auch, besonders da mein Mann oft Wochen verreist ist.
Was ich mache ( nicht lachen):
- Festbeleuchtung. Ich lasse die Lichter an, auch wenn das das Gegenteil von Stromsparen ist.
- ich besorge mir lustige Bücher und merke mir Komödien vor. Ich schaue und lese nix Düsteres, Belastendes, keine Krmis, nicht mal Nachrichten.
- wenn ich vorplanen kann, lade ich mir Gesellschaft ein. Wenn ich weiß, von 5 Nächten ist 2mal eine Bekannte oder eine Freundin da, das reduziert die Angst ungemein.
Da tut es auch Hunde- oder Katzensitting. So ein lieber Hund oder eine liebe Katze, das ist Gesellschaft und reduziert Stress. Der Hund ist sogar ein Beschützer.
- Gibt es jemanden, dem du deine Ängste anvertrauen kannst? Dann Handy neben das Bett und noch mit dieser Person telefonieren oder sich schreiben.
-selbst wegfahren. (wenn es geht) Irgendwo als Übernachtungsbesuch bleiben und was Nettres machen: Gesellschaftsspiele, lustige Filme gucken etc.
- oder selber zum Essen und Spieleabnd einladen. Wenn die Gäste so um 22, 23 Uhr gehen, ist doch schon ein großer Teil der Nacht geschafft.

- Bachblüten: Rock Rose https://www.bach-bluetentherapie.de/bac ... onsbluete/
ist sozusagen "meine " Bachblüte bei Angst und Panik, die einen förmlich überrrennt.

liebe Grüße Arian
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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Mittwoch, 05.06.19, 9:33

hallo arian,

wieso sollte ich lachen, das sind doch super tips! vielen dank dafür! Ich muss wirklich mal mehr Kontakte finden. leider habe ich hier wo ich wohne kaum Anschluss gefunden und das verstärkt das einsamkeitsgefühl sehr. ich werd das auch morgen alles mal mit meiner Heilpraktikerin besprechen. vielleicht kann sie mir auch eine bachblüte dafür raussuchen. meine Hunde helfen mir schon sehr, allerdings würden die schwanzwedelnd jeden Einbrecher begrüßen... und ich hab ja aber vor übernatürlichen dingen angst... vor dem dunkel der nacht, vor Monstern unterm Bett... in der Phase ist wohl als kind bei mir einiges schilfgelaufen so das ich da drin festhänge.

ich war gestern auf jeden fall mal wieder beim training. das tat gut und gibt mir Hoffnung, dass ich bald wieder regelmäßig hingehen kann wenn ich mit den Tabletten noch weiter unten bin. ich bin zwar nach dem training immer aufgewühlt, aber es gibt mir auch Sicherheit und Standfestigkeit so das ich abends besser zur ruhe kommen kann..

ein langer weg das ganze.
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

NEM:

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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 07.07.19, 12:02

es gibt sie- hypnophobie, die angst vor dem schlafen. das erklärt so ziemlich das was ich habe. ich würde es unter angst vor kontrollverlust verbuchen. bin ich wach, habe ich alles um mich herum unter Kontrolle, gehe ich schlafen, muss ich die Kontrolle abgeben und mich meinem Schicksal fügen und hoffe, am nächsten morgen wieder aufzuwachen. davor habe ich angst. nicht wieder aufzuwachen. etwas nicht kontrollieren zu können während ich schlafe. ich habe kein urvertrauen. dennoch habe ich aber keine schlafprobleme. wahrscheinlich durch das risperidon. komischerweise geht es mir auch um einiges besser, wenn mein mann da ist, weil er neben mir liegt und vom Gefühl her über mich wacht. ich bin dann nicht alleine.
grüße!
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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Re: Angst alleine zu sein

Beitrag von Smilla » Sonntag, 07.07.19, 19:04

Liebe Muffin,

da stimme ich Dir zu: nicht schlafen zu können, hat sicherlich auch mit der fehlenden Fähigkeit zu tun, sich dem Schicksal und dem Leben zu überlassen und anzuvertrauen. Kann ich nur bestätigen.

LG Smilla
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