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EKT - Diskussion

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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Donnerstag, 12.05.16, 19:40

Sag mir bitte jemand wie ich meine Gehirnentzündung und depression wegbekomme ,sonst werde ich nicht alt !! Bitte bitte
Liebe Gruesse Markus
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von padma » Donnerstag, 12.05.16, 19:50

hallo Markus, :)

es geht ganz bestimmt nicht um Schuld. Vielleicht hast du Fehler gemacht, das machen wir alle. Mit Schuld hat das nichts zu tun.

Und wie gesagt, vieles kann heilen, es braucht Zeit.
alle Werte meines Lebens sind dahin
Wahre Werte können nicht dahin sein, das ist meine Überzeugung. Vielleicht hast du den Kontakt dazu verloren, doch der kann wieder hergestellt werden.

Es kann so Zeiten geben im Leben, wo alles als sinnlos erscheint. Dafür kann es viele Auslöser geben, schwere Krankheit, Verluste, Traumata. Doch in uns gibt es die Fähigkeit solche Krisen zu durchstehen, sogar gestärkt daraus hervor zu gehen. Auch wenn du dir das zur Zeit vermutlich nicht vorstellen kannst.
werde nie wieder gesund .
Gesundheit und Krankheit ist nicht schwarz/weiss, sondern ein breites Spektrum.
Und selbst das Leben mit chronischen Krankheiten/Behinderungen kann sehr sinnerfüllt sein.

Ich bin durch meine chronische Erkrankung selbst sehr eingeschränkt und zunächst dachte ich, dass ich so nicht leben könnte. Aber ich konnte und ich erachte mein Leben heute als nicht weniger wertvoll als das von Gesunden.

In solchen Krisen, wie du jetzt in einer steckst, halte ich es für ganz wichtig, keine weitreichenden Entscheidungen zu treffen. Tag für Tag, oder auch Stunde für Stunde überstehen und dem ganzen Zeit geben. Viel Zeit.

Letzlich sind wir innerlich immer heil, das kann uns nicht genommen werden.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese schwere Zeit. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 12.05.16, 19:51

Hallo Markus, wie ist denn deine aktuelle Medikation - schaffst du es, die Signatur zu aktualisieren u.
zu schreiben, wann du die EKT hattest???

Wieso glaubst du, du hast eine Gehirnentzündung???

Ich denke, deine ganzen Probleme sind Folgen der EKT bzw der Medikation, aber dazu müßte man mehr
wissen, um dir hilfreiche Tipps geben zu können.

LG von Anna
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 8:40

Die Gehirnentzündung ist durch die lunbalpunktion ermittelt worden ,ich merke auch ziemliches stechen und Kraten um gehirn .die ekt hat mich zerstört .wie ich schon sagte ,meine Haut altert sehr schnell meine Fingernägel geben ein Spiegelbild meine Seele wieder,ich habe zu viele Fehler gemacht .daean zerbreche ich .sie ekt war im letzten Juli .
Liebe Gruesse Markus
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von Leni » Freitag, 13.05.16, 9:31

Lieber Markus,

nur kurz, da ich gerade nicht so viel Zeit habe: Hast du dich schon mal zum Thema "Addison-Krise" eingelesen oder gab es in diese Richtung schon Untersuchungen?

Bitte pass auf dich auf!

LG Leni
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 9:46

Nein leni ,das kannte ich bisher noch nicht.
Mein groesste Problem ist ,dass ich auf einmal sehr altere ,ich komme nichtehelichen raus aus der depression ,meine sexulitaet ist weg ,einfach mein ganzer Stil ,ich war immer ein gestandener gut aussehender gut gekleideter Mann ,jetzt bin ich alt und zerbrochen ,lg
Liebe Gruesse Markus
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von Sunnyrose » Freitag, 13.05.16, 10:02

Lieber Markus
Das tut mir unglaublich leid, du glaubst gar nicht wie sehr :hug: :evil:

Gibt es gar nichts und keinen arzt, der dir helfen kann?? Das kann doch nicht sein, dass man dir sowas antut und niemand dich weiter begleitet ??

Wissen, die die dir das ekt gemacht haben, resp. verordnet haben, was danach mit dir geschah???

Herzlichst Deria
:shock:
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Escitalopram. Ursprünglich 30mg
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 12:46

Vielleicht weis jemand noch etwas
Ich habe Fehler gemacht ok,
Leider habe ich diese Fehler dem ein oder anderen Kumpel erzählt ,seid der ekt Behandlung kann ich diese Fehler nicht mehr von der Person trennen ,diese Gedanken haben sich in meinem Kopf festgesetzt ,durch die ekt mee ich leider keine neuen Informationen auf ,dass alles löst in mir Stress aus der mich krank macht!
Wer hat eine Lösung für mich
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 13:26

Das Problem ist ,die Probleme sind im Kopf verankert,durch die ekt merke ich immer ein kratzen und Jucken im Kopf,das lässtich immer
An meine Fehler erinnern,dass löst Stress in mir aus,stehe den ganzen Tag unter Dampf .seid der ekt macht mein Gehirn aus jeder Sache eine Verbindung zu meinem Problem ,bekomme es nicht geändert.was kann ich tun brauche dringend Hilfe
Liebe Gruesse Markus
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 14:31

Ich habe mir mein eigenes Grab geschaufelt .
Ich bekomme die stressfwdankwn nicht mehr weg.immer wieder Verknüpfungen zum Stress Thema ,mein Thema Ehe und Kinder ,immer wieder Erinnerungen an die Verletzungen .bekomme das Thema nicht aus dem Kopf.
Was kann ich tun ,mein Gehirn nimmt keine anderen Thema mehr auf .????Hulfe
Liebe Gruesse Markus
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von albertine » Freitag, 13.05.16, 14:35

Hallo Markus,

eine Psychotherapie könnte dir helfen, wo du über deine Fehler und Probleme und alles was dich belastet reden kannst.

Wünsche dir alles Gute!

Grüße von Margot
1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Station für innere Medizin, Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging, die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima, das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 14:42

Das Problem ist dass ich nichts Neues aufnehme ,und festgesetzten Problem Gedanken ,machen mir Street der mich krank gemacht hat ,ich habe private Themen diskutiert die meine Frau neg betreffen ,dass belastet mich sehr schwer,wenn ich einen Bekannten sehe ,denke ich schon ob ich dem was erzählt habe ,auch wenn es nicht sein kann,gehe ich in meine Wohnung denke ,warum bin ich ueberhaupt hier,Achso wegen meiner Frau ,usw es nimmt kein Ende ,immer nur Verknüpfungen den ganz Tag ,in jeder Situation ,es ist nicht auszuhalten ,abschalten nicht möglich ,selbst wenn ich dies schreibe immerwieder
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 14:43

Gehe ich zum Therapeuten ,dann wieder warum bin ich hier ,wieder Verknüpfung
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von markusb63 » Freitag, 13.05.16, 14:45

Es gibt keinen Weg mehr !
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von padma » Freitag, 13.05.16, 21:28

hallo Markus, :)

das hört sich für mich nach einer Art Zwangsgedanken an, vielleicht findest du hier was hilfreiches: Umgang mit Zwangsgedanken

Vielleicht hilft es dir auch zu lesen, dass andere ähnliche, ebenfalls sehr quälende Zwangsgedanken haben.

Ist diese Gehirnentzündung näher diagnostiziert worden?
Und wird das behandelt?

Nimmst du eigentlich noch Psychopharmaka? Deine Signatur ist vermutlich nicht mehr aktuell.

Auch wenn es sich so anfühlt, als gäbe es keinen Weg mehr, so denke ich dennoch, dass sich ein Weg zeigen wird.
Andere hier haben auch unter sehr schlimmen Zuständen gelitten und es ist besser geworden.
Besserung ist möglich!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft
liebe Grüsse,
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von Murmeline » Samstag, 14.05.16, 9:02

Hallo Markus,

Es tut mir so leid, in was für einem Neurodurcheinander Du Dich befindest.

Baylissa begleitet seit Jahren Menschen in solchen Zuständen. Vielleicht ist ihre Erfahrung ein kleiner Hoffnungsschimmer für dich.

Zitat:
Im Entzug heilen auch die Menschen, die glauben es wird ihnen niemals wieder besser gehen. Die Art und Weise, wie Du Deine Tage verbringst, beeinflusst die Erfahrungen, die Du machst. Du musst Dich wahrscheinlich damit auseinandersetzen, mißverstanden zu werden, verurteilt, kaum oder garnicht unterstützt und alleingelassen - warum belastet Du Dich dann noch zusätzlich mit Fragen wie "Was wäre, wenn...". Es ist verständlich und normal, diese Gedanken zu haben ... Angst im Entzug zu haben. Es ist normal auszuflippen oder zusammenzubrechen. Wie man das bewältigt? Du machst Dir klar, dass all das ganz normal ist. Es ist menschlich und man muss diese Krisen akzeptieren. Falls Du es schaffst und Deine kognitiven Fähigkeiten es in diesem Moment erlauben, kannst Du Deine Gedanken vorsichtig neu strukturieren und eine Perspektive zurückgewinnen. "Ich bin im Entzug. Zehntausende Menschen sind vor mir dadurch gegenagen und es ging ihnen wieder besser. So wird es auch bei mir sein."

Das hier ist wichtig: wenn es Dich überwältigt und Du Dich komplett suizidal fühlst, dann suche jemanden (Familie, Freunde, einen Arzt, einen Krisennotruf) und hole Dir Hilfe. Es gibt zuviel, was Dich noch erwartet und irgendwann wirdst Du wieder Dankbarkeit auch für die kleinsten, einfachsten Dinge empfinden und sie zu würdigen wissen - das solltest Du nicht verpassen. Das Gefühl, wie kostbar das Leben ist, das Selbstvertrauen und dieses Gefühl, als ob man unbesiegbar ist, wenn der Entzug endlich komplett vorbei ist.

Meine lieben Freunde, es ist so. Die Erfahrungen können grausam sein und viel länger andauern, als Du glaubst, damit umgehen und sie bewältigen zu können, aber lass Dich davon nicht entmutigen. Du KANNST und Du WIRST es bewältigen. An Tagen, an denen Du glaubst, nicht mehr weitermachen zu können, atme einfach ... und mache weiter. Das ist alles, was Du machen kannst und solltest. Du lässt los ... ergibst Dich der Situation .. und wartest. Du wirst nicht sterben. Du wirs ok sein. Du wirst an frühere Tage denken, als Du Dich genauso gefühlt hast und Du wirst Dich daran erinnern, dass Du sie überstanden hast. Das wirst Du auch heute schaffen ... und morgen ... und übermorgen. Jetzt ist nur heute von Bedeutung, und Du wirst es schaffen.
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Grüße, murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von padma » Freitag, 24.02.17, 22:50

2 Beiträge von Carlotta:
Manuel hat geschrieben:
heute hatte ich einen Termin beim Psychiater und der hat mir die Elektrokrampftherapie empfohlen. Ich habe abgelehnt und wollte mich erst einmal erkundigen. Er meinte es gäbe eine relativ hohe Erfolgsquote. Ich finde diese Behandlung unheimlich und habe große Angst vor Nebenwirkungen. Gibt es dadurch eigentlich Langzeitschäden ?


Das machen Psychiater, wenn sie nicht weiterwissen: neue Medikamente dazu oder wechseln, Dosierungen ändern/meist erhöhen und wenn das alles nicht hilft, gibt's ja noch die EKT. :frust: Davon kann ich Dir nur vehement abraten. Sie ist hochumstritten. Die "hohe Erfolgsquote" lässt sich wissenschaftlich nicht belegen, wie dieser Beitrag eines Facharztes zeigt:
https://www.madinamerica.com/2013/11/el ... effective/

Ich zitiere mal aus einer wissenschaftlichen Übersichtsarbeit von 2010, die dort angeführt wird:

" Since the 2004 review [Chapter on Electroconvulsive Therapy, in Models of Madness, by Read, Mosher, and Bentall, 2004] there have been no findings that ECT is effective, but significant new findings confirming that the brain damage, in the form of memory dysfunction, is common, persistent, and significant, and that it is related to ECT rather than to depression.

Few of those exposed to the risks of memory loss, and to the slight but significant risk of death, receive any benefit even in the short-term. There is no evidence at all that the treatment has any benefit for anyone beyond the duration of treatment, or that it prevents suicide. The very short-term benefit gained by a small minority cannot justify the significant risks to which all ECT recipients are exposed."

Deine Angst ist berechtigt, es kann zu Gehirnschäden kommen, nämlich Gedächtniseinschränkungen oder -verlust - u. U. auch dauerhaft.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 72#p180672

bezüglich eines eventuell kurzzeitig empfundenen positiven Effekts schreibt der Autor des von mir oben zitierten Textes ja Folgendes:

" After shock treatment, some clients do appear to be less depressed, but this phenomenon has been interpreted differently by ECT’s proponents and opponents. Proponents claim that the ECT treatments have clearly alleviated the depression. Opponents claim that the apparent improvement is an example of post-concussion euphoria, and that the effects are short-lived."


Diese postkommotionelle Euphorie, auf die die Kritiker der Methode eingehen, bedeutet, dass ein solcher kurzzeitiger als positiv empfundener Effekt sogar von der Hirnschädigung herrühre! Dabei geht es um eine posttraumatische Hirnleistungsschwäche, die einige Patienten wohl vorübergehend als eine Art Erleichterung erleben, da sie evtl. von negativen Gefühlen für eine Zeitlang abgeschnitten sind. So beschreibt der US-Psychiater Breggin einige Fälle, wo ihm ehemals hochintelligente Patienten gegenübersitzen, die - zumindest zu Beginn - behaupten, die EKT würde ihnen helfen. Er selbst sieht aber Menschen vor sich, deren höhere Hirnfunktionen deutlich gelitten haben und die überhaupt nicht mehr so strukturiert und klar denken können wie zuvor - und außerdem nicht dazu in der Lage sind, frühere Tätigkeiten weiterhin auszuüben. Er war ziemlich erschrocken darüber, dass diese Menschen teilweise erst einmal gar nicht gemerkt haben, in welchem Zustand sie waren.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 34#p180834

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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 25.02.17, 18:29

Mir wurde EKT im Krankenhaus vorgeschlagen, ich habe aber abgelehnt. Daraufhin der Chefarzt: "DAnn vergessen wir das, als Zwangsbehandlung machen wir das hier nicht." (Hier nicht - aber anderswo?) Nun jedoch, ich habe Bekannte und Mitpatienten, die so verzweifelt waren, dass sie EKT wollten.
Eine Mitpatientin und gute Bekannte war schwer depressiv, und kein AD hatte angeschlagen, sie wollte das. Sie wurde weggefahren, schon narkotisiert und dann kam sie wieder aufs Zimmer. Sie war wach und hatte ganz große schwarze Augen, starr, wie ein Mensch, der von innen totgeschlagen wurde.
Ich lief hinaus und fuhr die erste Ärztin an, der ich begegnete: "WAs habt ihr mit ihr gemacht?" " Ihr geht es gut, das sind nur die Nachwirkungen der Narkose.", antwortete mir die Ärztin.
Aber am nächsten Tag war meine Freundin noch genauso und die anderen Tage auch. Sehr still - und dieser merkwürdige Blick. Ich fragte sie ein paar Sachen und sie erinnerte sich an nichts.
"EKT ist wie ein Reset am Computer", hatte mir der Chefarzt erklärt, der mich zur EKT überreden wollte. Sie sagten auch nicht "EKT", sondern "Durchflutungstherapie" http://www.depression-therapie-forschun ... apien.html hier so ein Beispiel, wie diese Therapie in rosaroten Farben beschrieben wird. Ich wußte gelinde gesagt, dass er Unsinn redete. Unser Gehirn arbeitet ganz ANDERS als ein Computer. Wir sind wesentlich effizienter.....und auch bei meinem PC klappt das Reset nicht immer, dann schrotte ich ihn - tolle Vorstellung. Gerade diese schräge Analogie hatte mich zu meiner Ablehnung bewogen.
Meine Freundin bekam noch zehn Behandlungen mehr, ist immer noch hochdepressiv, hat jetzt aber auch Gedächnisstörungen und zusätzlich Angst und Panik, so dass sie nur noch in Begleitung das Haus verlassen kann. Als ich sie das letzte Mal traf, war sie nur noch am Weinen. :(

liebe Grüße Arian
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sinua
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von sinua » Montag, 27.02.17, 18:04

Hallo allerseits,

ich habe im Krankenhaus/Tagesklinik 2 Patienten kennen gelernt, die Erfahrungen mit Elektrokrampftherapien (habe auch schon den Ausdruck "Elektrokonvulsionstherapie" gelesen) hatten.

Die erste hatte nach langen, erfolglosen AD-Versuchen EKT bekommen und hatte nach den EKT einige Wochen lang Gedächtnisstörungen usw. Aber sie fühlte sich einige Monate wirklich besser. Dann ließ die Wirkung nach, alles war wieder wie vorher, eine neue Reihe EKT brachten keine Besserung mehr.

Die zweite war auch so ein "schwerer Fall", bei dem ADs nicht gut wirkten, mit ausgeprägter Angstsymptomatik neben Depressionen, auch schon Selbstmordversuch usw. Sie bekam EKT und die halfen so gut wie gar nicht. Aber sie hatte 3 Monate nach den Behandlungen immer noch Gedächtnisprobleme (Kurzzeitgedächtnis, Wortfindungsstörungen, eine Art "Unsicherheit im Denken"), die direkt nach der ersten EKT angefangen hatten und kein bisschen besser geworden waren. Das lag laut Ärztemeinung natürlich nicht an den EKT, sondern an ihrer Depression.

Viele Grüße,
Sinua
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Finchen88
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Re: EKT - Diskussion

Beitrag von Finchen88 » Donnerstag, 30.03.17, 18:36

Ich habe gerade das weiter oben gepostete Video einer EKT gesehen und musste mich beinahe übergeben!

Das ist nichts weiter als Folter! Niemand kann sagen, welche Wirkung es auf unser Gehirn hat!
Eine Schande, dass das heutzutage noch praktiziert wird!
Und für mich ein Grund, mich von jeder Psychiatrie, die das anbietet, fern zu halten - egal wie schlecht es mir geht.
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Guglhupf
Diagnosen:
7 Jahre lang Fehldiagnose "Borderline" inklusive Fehlbehandlung

seit 2016 endlich die korrekten Diagnosen: komplexe PTBS, DIS.

mehrere Retraumatisierungen in Psychiatrien und durch Psychiater, u.a. unterlassener Hilfeleistung, Zeuge von grundloser gewaltsamer Fixierung eines Patienten durch 3 Pfleger, Verleugnung von Nebenwirkungen, Beleidigungen, Erpressung.

Venlafaxin:
* von 2010 bis Ende 2015 - 150mg
* seit Ende 2015 Reduzierung um jeweils 12.5 mg (entspricht einem Kügelchen) mit jeweils mindestens 4 Wochen pro Reduktionsschritt
* seit 15.03.2017 auf 0 mg. Entzugserscheinungen: Schwindel, Suizidgedanken, Weinattacken, dumpfes Gefühl im Kopf
* seit 31.03.2017 - 21 Kügelchen Venlafaxin, entspricht ca 6 mg
* seit Dezember 2017 auf NULL - Reduzierung stets um 1 Kügelchen, gegen Ende um 2 Kügelchen.
aktuell noch vorhandene Symptome: leichte Benommenheit, Schwitzen, Schlafprobleme

Pipamperon
* 2010 - 2/2018 (mit Unterbechung) jeweils 20mg zur Nacht
* 2/2018 - verliert Wirkung, daher 3 Tage lang Dosis verdoppelt - Wirkung wird nicht besser!
* seit 14.02.18 - Radikalentzug auf Null, stattdessen Melatonin 2mg.
Symptome: Schwitzen, Zittern (selten), Unuhe, Speichelfluss

Zusätzliche Medikation:
* bei Bedarf Tavor 1 mg und Diazepam 2.5 bis 5 mg
* bei Bedarf Naratriptan gegen Migräne
* zum Schlafen: Melatonin 2mg

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