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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
BobdB
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Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von BobdB » Sonntag, 05.03.17, 10:58

Hi,

also ich nehme ja wegen einer sozialen Phobie seit über 10 Jahren Paroxetin. Erst 20mg, jedoch nur kurz und habe es schnell darauf auf 10mg reduziert weil ich irgendwie das Gefühl hatte dass es mir "reicht".
Mit den 10mg ging es mir viele Jahre gut und ich hatte mich eigentlich schon darauf eingestellt, diese bis an mein Lebensende zu nehmen. :?
Dann fingen auf einmal seltsame Symptome an, die ich so vorher nie hatte und ich konnte das alles nur mit dem Paroxetin in Verbindung bringen, dazu gehören:

- Sprachstörungen (manchmal wollten die Worte einfach nicht so raus, wie ich wollte)

- Hautprobleme (immer wiederkehrende Hautentzündungen, Abszesse)

- Immer wieder Nachts durchgeschwitzt aufwachen (sehr unangenehm und ich dachte schon ich wär richtig krank, dachte sogar schon an Krebs etc.)

- Probleme mit Alkohol (ich trinke zwar selten, aber zu Familienfeiern, Urlaub und besonderen Anlässen gehört er - für mich - dazu. Und da hat es mich irgendwann einfach nur noch gestört. Manchmal kam ich richtig mies drauf, selbst schon nach ein paar Schlucken, konnte mich eigentlich sofort schlafen legen, teilweise sogar Filmrisse, Wassereinlagerungen noch Tage danach, Nachts ständig aufwachen, hab tagelang danach noch gebraucht um mich richtig zu erholen...)

- Fahriges, hektisches und unruhiges Verhalten so als würde ich dauernd "unter Strom" stehen

- Fast völliger Verlust der Libido, wenn ich Alkohol getrunken habe Unfähigkeit zum Höhepunkt zu kommen :shock:

Das ALLES ist seit dem Absetzen (im Moment bei 3mg) viel besser geworden, bzw. sogar fast ganz verschwunden!
Bei mir waren also definitiv zuletzt die Nebenwirkungen das Ausschlaggebende.
Zuletzt geändert von BobdB am Sonntag, 05.03.17, 11:16, insgesamt 4-mal geändert.
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Eisenbahner
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Eisenbahner » Sonntag, 05.03.17, 11:08

Alkohol gehört nie zu irgend Etwas.
17 Jahre Clomipramin (Dez 1999), bis Jan. 2017 75 mg

Anfang Jan.2017 Clomipramin abgesetzt (auf ein Mal), seit dem Sertralin 50 mg

Am Freitag 3.Febr 17 Sertralin 50 auch abgesetzt; Grund sind Probleme mit Blutdruck;
Sertralin darf mit meinem Betablocker Metoprolol nicht genommen werden; wusste ich nicht :whistle:

Seit 6.2015 Pregabalin 150 mg, gesetzt Anfang Febr. 2017 auf 75 mg am Abend
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von BobdB » Sonntag, 05.03.17, 11:08

Tja das sollte jeder für sich entscheiden.
Der Spass hört natürlich da auf wenn man aggressiv wird oder die Kontrolle darüber verliert.
Zuletzt geändert von BobdB am Sonntag, 05.03.17, 11:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 05.03.17, 11:20

Hallo Bob :) ,
habe diesen Thread in das Thema Diskussion verschoben!

Finde das Thema übrigens interessant - werde später noch meinen Grund
aufführen.

LG Anna
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Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Eisenbahner » Sonntag, 05.03.17, 11:55

Hallo Bob,
- Probleme mit Alkohol .....
- Fahriges, hektisches und unruhiges Verhalten so als würde ich dauernd "unter Strom" stehen
- Fast völliger Verlust der Libido, wenn ich Alkohol getrunken habe Unfähigkeit zum Höhepunkt zu kommen :shock:
sind das nicht genügend Gründe den Alkohol - zusätzlich zu den anderen Drugs - aus dem Körper zu lassen? Wenn nicht, naja, dann brauche wohl ich Hilfe :party:

Gruß - und kein Prost -
von Mir
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von BobdB » Sonntag, 05.03.17, 12:57

Naja wenn man es aber rein auf das Paroxetin zurückführen kann, und daneben noch viele andere negative Seiteneffekte des ADs hat, dann würde ich eher da ansetzen... :-)
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 05.03.17, 17:30

Der Grund fürs Absetzen war bei mir auch, dass eine Menge Symptome aufgetaucht sind, die ich vor der Medikamenteneinnahme nicht hatte und die auch nicht der Grund waren, weshalb ich die Medikamente verschrieben bekam:
- Apathie
- Freudlosigkeit
- Gedächnis- und Konzentrationsschwierigkeiten
- 60 kg Gewichtszunahme ( und damit eine Verdoppelung meiner Person )
- Milcheinschuss, keine Regel mehr
- sexuelle Störungen


Dann nach dem ersten gescheiterten Absetzversuch auch:
- Psychose (Halluzinationen, Wahn)
- Katatone Symptome, Erstarren
- Derealisation
- Depersonalisation
- Selbstverletzung
- Angst und Panik
- Bewegungsdrang
- Schlafstörungen ( entweder viel zu viel schlafen oder gar nicht)
- Herzprobleme (SYnkopen)
- Kurzsichtigkeit
- Magen- und Darmprobleme

Es war also ganz eindeutig, dass die Medikamente mehr Probleme verursachten als lösten.
Alkohol trinken konnte ich wie ihr anderen hier auch nicht mehr, weil ich dann sofort eingeschlafen bin, fand aber diesen Verzicht nicht so schlimm. Es gab schon einige Phasen in meinem Leben, in denen ich völlig absinent gelebt habe, während der Schwangerschaften, immer wenn ich Medikamente ( also nicht Psychopharmaka, sondern andere) nehmen musste, in Prüfungsphasen etc.

Ich möchte dazu sagen, dass meine Liste mit all den Nebenwirkungewn übrigens für KEINEN Psychiater einen Grund waren, Medikamente auszuschleichen oder zu reduzieren. Das Mantra war: "SIe müssen Sie weiternehmen - selbst wenn Sie draufgehen!"

liebe Grüße Arian
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Eisenbahner » Montag, 06.03.17, 8:33

Guten Morgen,

Gründe für mein Absetzen waren die unerwünschten Nebenwirkungen.

Die Wirkungen der AD waren ja in Ordnung, die Medikamente haben also genau das gemacht was sie lt. Verschreibung auch machen sollen. Depressionen und Ängste waren weg bzw. nicht mehr zu spüren, mehr steht ja auch nicht im Beipackzettel.

Dann aber wurden die Neben- und Wechselwirkungen immer mehr, hat ja auch mit dem zunehmendem Alter zu tun. Bestes Beispiel sind die anticholinergen Wirkungen von Clomaprimin (Anafranil). Pregabalin bewirkte bei mir Wassereinlagerungen in den Beinen, vernünftiges Schlafen wird da nicht einfacher. Und endlich hat sich Sertralin nicht mit meinem Betablocker (Altersbluthochdruck) vertragen. Das Zeug sollte ja auch eigentlich nicht zusammen genommen werden; ich hatte einen Ruhepuls von 40, das ist kurz vor einem Schrittmacher.

Noch zwei Dinge mit denen ich nie Probleme hatte. Erst mal Alkohol; bei eigentlich allen ADs steht im Beipackzettel: "Nicht mit Alkohol zusammen nehmen." Wer sich daran nicht hält ..... :frust: Gewichtszunahme kam bei mir immer von Süßkram. War ich selber schuld. Jeder/man/ich weiß, dass ADs den Grundumsatz herabsetzen. Sobald ich mich entsprechend ernährt hatte, kam mein Gewicht wieder in Ordnung; wenn ich nur eine bestimmte Menge Energie verstoffwechseln kann dann darf ich eben nicht mehr Energie zu mir nehmen.

Erst mal einen schönen Tag von Mir
..... der jetzt erst einmal für 1 Stunde ins Sportstudio geht
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Montag, 06.03.17, 15:36

Eisenbahner hat geschrieben:War ich selber schuld. Jeder/man/ich weiß, dass ADs den Grundumsatz herabsetzen. Sobald ich mich entsprechend ernährt hatte, kam mein Gewicht wieder in Ordnung; wenn ich nur eine bestimmte Menge Energie verstoffwechseln kann dann darf ich eben nicht mehr Energie zu mir nehmen.
Das finde ich nicht so einfach. Ich hatte teilweise einen Energieumsatz von nur noch 700 - 800 Kalorien täglich . In der REha fiel es dem Arzt ein, mich auf eine kalorienreduzierte Diät von 1000 Kalorien zu setzen, daraufhin habe ich zugenommen.
Wenn man jahrelang Dauerdiät lebt, kommt man leicht in den Mangel von allen möglichen Vitaminen und Nährstoffen, und gerade für Frauen ab einem gewissen Alter steigt das Osteoporose- Risiko an.

liebe Grüße Arian
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Chrissie » Montag, 06.03.17, 16:20

Hi,
ich nehme seit einem guten Jahr Citalopram, und habe seit Samstag nach längerem Hin und her angefangen auszuschleichen. Weiß gerade nicht so genau wie ichs beschreiben soll, hoffe ihr versteht es trotzdem, es hat sich bei mir so ein
Widerwille gegen diese regelmäßige AD Einnahme aufgebaut. Es fühlt sich für mich mittlerweile völlig falsch an. Ich möchte einfach wissen wie ich wieder ich selber bin.Wenn Freunde gefragt haben wie es mir geht konnte ich zwar immer sagen “gut“ aber ich will es wieder sagen können wenn es wirklich stimmt und wenn es mir dann mal nicht so gut geht sage ich lieber dass es mir schlecht geht aber dann stimmt es wenigstens wirklich!
Hoffe das klingt etz nicht zu verworren.
Ich habe sonst eher wenig Nebenwirkungen gehabt, habe meine Hosen um eine Grösse nach oben kaufen müssen, grrrr.
Hab natürlich ein mulmiges Gefühl vor den kommenden Wochen, bin aber fest entschlossen das zu schaffen.
Viele liebe Grüße!
Chrissie
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Februar 2016: schwere depressive Episode mit Panikstörung Opipramol und Mirtazapin
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis halbiert
Ab 21.Juni 2017: wieder bei 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin (neuropathische Schmerzen)
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum (Diagnose bipolar bekommen, nicht nur Depressionen :evil: )
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar 2018 : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin
Ab März 20018 13wöchiger Klinikaufenthalt aufgrund extremer Stimmungsschwankungen , Diagnose bipolare Störung mit ultra rapid cycling ; Citalopram wurde ausgeschlichen ohne Probleme, wenigstens etwas!
Stand Februar 2019: 50 mg Pregabalin, 1125mg Lithium, 200mg Lamotrigin (seit Mai 2018), 10mg Abilify (seit 11.02.)
Das Abilify wurde gegen 50 mg Quetiapin ausgetauscht das ich ebenfalls seit Mai 2018 genommen habe
Für mich momentan der Horror, wollte alles loswerden und rutsche da nur von einem Medi zum Anderen :?

Chrissie
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Chrissie » Montag, 06.03.17, 16:42

Noch ein kurzer Nachtrag: lese übrigens gerade das Buch Unglück auf Rezept was mich in meinem Entschluss bestärkt das Citalopram langsam abzusetzen!
Dann noch eine Frage die bei mir aufgekommen ist weil Eisenbahner von einem Ruhepuls von 40 geschrieben hat, seit ich die AD nehme ist mein Ruhepuls bei 43, mein Arzt meinte allerdings bis 40 sei kein Problem, jetzt bin ich etwas verwirrt :cry:
Februar 2016: schwere depressive Episode mit Panikstörung Opipramol und Mirtazapin
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis halbiert
Ab 21.Juni 2017: wieder bei 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin (neuropathische Schmerzen)
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum (Diagnose bipolar bekommen, nicht nur Depressionen :evil: )
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar 2018 : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin
Ab März 20018 13wöchiger Klinikaufenthalt aufgrund extremer Stimmungsschwankungen , Diagnose bipolare Störung mit ultra rapid cycling ; Citalopram wurde ausgeschlichen ohne Probleme, wenigstens etwas!
Stand Februar 2019: 50 mg Pregabalin, 1125mg Lithium, 200mg Lamotrigin (seit Mai 2018), 10mg Abilify (seit 11.02.)
Das Abilify wurde gegen 50 mg Quetiapin ausgetauscht das ich ebenfalls seit Mai 2018 genommen habe
Für mich momentan der Horror, wollte alles loswerden und rutsche da nur von einem Medi zum Anderen :?

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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Eisenbahner » Montag, 06.03.17, 18:39

Schönen Abend noch,
Ich hatte teilweise einen Energieumsatz von nur noch 700 - 800 Kalorien täglich
es stimmt schon: "Sport ist Mord", aber manchmal bleibt auch mir nichts anderes übrig. Wenn der Grundumsatz (nicht Energieumsatz) nur 800 kcal sein sollte - kann nur messtechnisch ermittelt werden - dann hilft wohl nur Bewegung; ob es/mir/Dir gefällt oder nicht :cry:
bis 40 sei kein Problem
unter 40 wird blöd wenn es kardiologische Gründe hat. Unter Medikamentengabe zeigt dies aber iA eine falsche Dosierung oder unerwünschte Nebenwirkungen/Wechselwirkungen an. Aber wenn Du Dich noch nicht schlapp fühlst .... :schnecke:

Gruß von Mir
der Heute schon genug Sport hatte.
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 09.03.17, 12:05

Eisenbahner hat geschrieben:
Ich hatte teilweise einen Energieumsatz von nur noch 700 - 800 Kalorien täglich
es stimmt schon: "Sport ist Mord", aber manchmal bleibt auch mir nichts anderes übrig. Wenn der Grundumsatz (nicht Energieumsatz) nur 800 kcal sein sollte - kann nur messtechnisch ermittelt werden - dann hilft wohl nur Bewegung; ob es/mir/Dir gefällt oder nicht :cry:
hast recht; bei mir kommt eine körperliche Einschränkung dazu, ; teilweise kann ich nur mit Rollator gehen und da ist dann nix mit Sport.....da beißt sich das Kätzchen in den Schwanz....
ich wollte nur nochmal betonen, dass es nicht für alle Menschen so einfach ist, ihr Essverhalten an ihren Energieumsatz anzupassen , weil der unter Umständen sehr niedrig liegt.
Die 800 kcal waren wirklich mein Energieumsatz täglich. Das heißt, wenn ich MEHR gegessen habe, nahm ich zu. Und ja, ich habe es messen lassen.

liebe Grüße Arian
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von shenoa » Montag, 13.03.17, 11:36

Hi,

bei mir waren es - oh Wunder - auch die Nebenwirkungen vom Fluoxetin, speziell die Veränderung der Schilddrüsenwerte in Richtung Unterfunktion und die damit einhergehende Gewichtszunahme. Ich habe eine lange Essstörungsgeschichte hinter mir und da soll sie auch bleiben - in meiner Vergangenheit. Nach 10 kg ist meine Toleranzgrenze allerdings erreicht, mit noch mehr kann ich nicht umgehen und ich möchte nicht darüber nachdenken, was dann passiert...
Ich war/bin auch seeeehr faul geworden. Das war früher anders, wobei ich mich gerade nicht entscheiden kann, ob ich das gut oder doof finden soll, denn oftmals fühlte ich mich auch getrieben...

Ich kann allerdings AD nicht grundsätzlich verteufeln, das Fluo hat mir damals buchstäblich das Leben gerettet. Ich habe mich lange gegen eine Einnahme gewehrt, da ich bereits vor über 10 Jahren einmal Venlafaxin ausschleichen musste, und daher alle anderen Möglichkeiten zunächst ausgeschöpft. Insofern war mir klar, worauf ich mich da einlasse und ich sehe die Verantwortung für dieses Dilemma auch bei mir selbst.

LG,
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Arianrhod
2012 - 08.2018 Fluoxetin 20 mg; Diagnosen: Dysthymie, Major Depression und je nach Thera auch unterschiedliche Persönlichkeitsstörungen; :roll:
Nebenwirkung vom Fluo: fortschreitende Schilddrüsenunterfunktion mit ständiger Müdigkeit, Gewichtszunahme (2 kg/Jahr), deutlich reduzierte Thrombozyten

Ab Jan. 2017 Ausschleichversuch, bis Anfang Juni 2017 dann auf 3 mg reduziert, was deutlich zu schnell war. Daher innerhalb von 3 Monaten wieder rauf auf 20 mg (genaue Schritte s.https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 83#p266183). Dosis dann zur Beruhigung ZNS ca. 1 Jahr gehalten.
Interessanter Aspekt: Genau 8 Tage nach jeder Dosisreduktion für 2-3 Tage Symptome wie Rücken-/Kopfschmerzen, schlechte Stimmung. Daher Reduktionstag so gelegt, dass diese Tage auf einem Wochenende liegen.

Neuer Start am
21.08.2018: 18 mg; keine Probleme; Thrombozyten nach wie vor zu niedrig (63) und FT4/FT3 auch bei TSH 1,4.
04.10.2018: 16 mg
15.11.2018: 14 mg; meine emotionale Reaktion auf Stress wird insgesamt stärker - insb. körperliche Unruhe, Gedankenkreisen, Schlafstörungen; ab und an daher 10 - 20 Tropfen Atosil; 150 mg Jod - Schilddrüsenwerte im Normalbereich, Thrombos auf 58 :(
20.12.2018: 12 mg; s.o.; Stresssituation (Job&privat) mit starken Schlafstörungen, daher immer mal wieder Atosil und ein wenig Xanax
24.01.2019: 10 mg; s.o.
28.01.2019: 11 mg; s.o.; Anfang Feb. Stresssituation vorbei, direkt wieder normaler Schlaf :)
01.03.2019: 10 mg; keine Probleme
04.04.2019: 9 mg; Thrombos auf 61
09.05.2019: 8 mg;
13.06.2019: 7 mg; ab 21.06. ziemlich depressiv, daher
24.06.2019: 7,5 mg
.
Der Plan:
18.07.2019: 7,0 mg
22.08.2019: 6,5 mg
26.09.2019: 6,0 mg
31.10.2019: 5,5 mg
05.12.2019: 5,0 mg

Luce
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Luce » Sonntag, 16.04.17, 13:57

Gutes Thema, wollte gerade auch eine Diskussion starten aber vielleicht könnten wir diese einfach erweitern?!?
Was meint ihr?

auf 'warum jemand schneller als empfohlen absetzt"

Mein Hauptgrund:

Kinderwunsch
keine Abhängikeit mehr an Substanzen
und endlich die Unruhe loswerden die mit Paroxat begonnen hat

Zur Geschwindigkeit:
ich bin bei max 5% alle 4-6 Wochen (oder länger)
Und eigentlich hätte ich einen Grund schneller runter zu gehen. Ich bin 33, und habe nicht mehr ewig Zeit mit Kindern bekommen, und wenn ich alle Empfehlungen einhalten würde, müsste ich nach dem Absetzten nochmal 1 Jahr mindenstens warten. Und ich befürchte diese Zeit habe ich nicht :zombie:


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padma
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
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Elefantenfuss
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Elefantenfuss » Montag, 08.05.17, 10:39

Hallo Zusammmen,

die Ungewissheit, was das Medikament wirklich in meinem Gehirn anrichtet. Welche Langzeitfolgen, Absetzproblematiken usw... Dann habe ich mich weiter damit auseiandergesetzt und entschieden, dass ich das meinem Körper nicht mehr "antun" möchte. Der letzte Tropfen war der letzte Gynbesuch, der mir bewusst machte, dass ich vielleicht irgendwann doch noch einmal Kinder bekommen möchte und das bei mir aufgrund von hormonellen Schwierigkeiten bisher eh nicht so einfach geklappt hat.
Letztendlich möchte ich ohne chemische Stoffe mein Leben selbstbestimmen, nicht mehr davon "abhängig" sein, andere Alternativen weiter festigen und ausprobieren. Anfangs war´s sicher eine hilfreiche Krücke - die aber hätte schon viel eher wieder abgesetzt werden müssen.

Liebe Grüße
Elefantenfuss
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Jamiepadma
- Seit 2011 Mirtazapin 45 mg. Beginn Absetzen 21.04.2017 mit der Wasserlösemethode 40,5mg.
1. Woche: Bisher nur Schwindel, Kopfschmerzen, morgens innere Unruhe, frühes Erwachen, vermehrtes Träumen, gereizter, schneller wieder "Reizüberflutung", wie Watte im Kopf
2. Woche: Immernoch zum Nachmittag hin starke Kopfschmerzen, Schwindel bei körperlicher Belastung und Unruhe weniger geworden. Gereiztheit weniger, wieder ruhigerer Schlaf. Keine Zunahme von depressiven Symptomatiken.

3. Woche: Deutliche Symptomzunahme, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Stimmungsverschlechterung, unruhiger Schlaf
4. Woche: Regulierung der Symptome, deutlich stabiler, nächsten Absetzschritt noch nicht vorgenommen bei 40,5 mg geblieben.
5. Woche: Keine Symptomzunahme, wieder stabil.
6. Woche 02.06.2017: Nächster Absetzschritt auf 37,5mg in Tablettenform. Morgendliche Maddeligkeit und Müdigkeit, keine weiteren Symptome.
ab 8. Woche Symptomverschlechterung, akustische Halluzinationen, Rückfälle
Juni 2017 bei 37,5 mg geblieben



Problem - Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen (Bertold Brecht)

Flummi

Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 21.09.17, 21:50

Hallo ihr.
Ich möchte gern reduzieren, weil ich diese ess Attacken nicht mehr möchte letztlich also meine gewichtsprobleme.
ausserdem das Gefühl es könnte auch weniger an nl sein.
herzlichst,
Eure claudia

Anke13
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 26.12.17, 9:26

Liebe Foris, liebe neue Forumteilnehmer/innen, :group:

bei mir war der Grund mit dem :censored: zeug aufzuhören und den Entzug zu beginnen, daß es einfach in meinem Gehirn „klick“ gemacht hat. Kennt Ihr das ? Auf einmal ging bei mir sozusagen eine „Lampe“ auf und mein Wille war so stark wie nie. :sports:

Bei mir machte es „Klick“ als ich bei youtube ein Video sah (eine Australische Fernsehsendung) mit der Wirkung von Alprazolam (dort genannt Xanax) und den dramatischen Folgen.

Dort erzählt ein australischer Arzt über die Millionen von Verschreibungen und Abhängigen (Titelbild des Videos: dunkelhäutiger Arzt) und auch ein Bericht von Dr. Peter Breggin ist dabei und es beginnt mit dem Tod von Whitney Houston und Michael Jackson, die es im Blut hatten.

Aber das ist nicht das Ausschlaggebende ! Ihr müsst nicht unbedingt gut englisch verstehen oder überhaupt englisch verstehen.

Seht Euch einfach am Anfang das wunderschöne Fotomodell an, sie sprach vorher 3 Fremdsprachen, sehr intelligent und erfolgreich und dann kommt der furchtbare Teil, was Alprazolam aus ihr gemacht hat nach 10 Jahren Einnahme (Grund der Einnahme: Angststörung, wie bei mir).

Diese Bilder haben mich so berührt, daß ich nur noch geweint habe am PC :cry: und in dem Moment wusste ich, wenn ich es weiter zu mir nehme, werde ich genauso enden. War schon auf dem besten Weg und sah fast auch so schlimm aus wie die Frau dort und musste auch schon einen Gehstock benutzen wie sie.

Der Titel ist: Xanax- More addictive than Heroin (Alprazolam macht abhängiger als Heroin)

www.youtube.com/watch?v=LjpD41mMG8o (veröffentlicht 15.7.2012)

Ich finde, es geht nicht darum, ob Ihr ein AD nehmt oder ein Benzo sondern was die Folgen sein werden.

Ich kann es Euch nur ans Herz legen, dieses Video anzusehen auf youtube und hoffe, daß es Euch bestärkt und den Kampfgeist in Euch weckt um endlich frei zu sein.

Und das wünsche ich Euch Allen von ganzem Herzen. :group:

Liebe Grüsse
Anke
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Rosenrot
Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
massive Krankheitsängste /diverse Trigger verursachen Angst

03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Agnessa
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Registriert: Freitag, 29.12.17, 17:59

Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Agnessa » Freitag, 29.12.17, 18:32

Ich habe auch nur noch einen grundumsatz von 800kcal
Wie bist du damit fertig geworden? Bin jetzt seit zwei wochen auf 0 seroquel,nehme aber noch zeldox..normalisiert sich der stoffwechsel wieder?
Leponex 25 mg
gegen paranoide schizophrenie

Anke13
Beiträge: 309
Registriert: Dienstag, 05.09.17, 15:30

Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Anke13 » Samstag, 30.12.17, 7:21

Hallo Agnessa,

hatte eine Nachricht von Dir bekommen und wollte Dir kurz schreiben (habe leider fiese Erkältung/Bronchitis im Moment).

Wie ich in Deinem Thread gelesen habe, hast Du das gegenteilige Problem von mir. Ich versuche zuzunehmen, Gewicht wieder zu erlangen und Du nimmst zu und möchtest es nicht (wenn ich das richtig verstehe).

In meiner Signatur kannst Du ja sehen, daß ich 12 kg abgenommen habe, bin dadurch leider bettlägerig, weil die Beine mich nicht mehr tragen (zu dünn) und versuche krampfhaft zuzunehmen.

Man braucht ca. 1.200 Kalorien täglich um die Körperfunktionen zu erhalten. Das heißt, wenn ich nur im Bett liege und mich nicht bewege verbrauche ich schon Kalorien.

Vielleicht kannst Du mir ja genauer schreiben, was Du möchtest. Möchtest Du abnehmen ? Wenn ja, könnte ich Dir da einige Ernährungstipps geben zum abnehmen.

Liebe Grüsse
Anke
Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
massive Krankheitsängste /diverse Trigger verursachen Angst

03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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